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Beiträge von Werner Sieber
Top-Rezensenten Rang: 72.642
Hilfreiche Bewertungen: 41
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Rezensionen verfasst von Werner Sieber (Switzerland)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ansteckende Begeisterung, 7. Februar 2013
Nachdem ich vom Film gepackt und beeindruckt war, habe ich das Buch gelesen, das mich nachhaltig von der Ernsthaftigkeit der Autoren überzeugt hat. Welche Anstrengung die Herstellung des Filmes erfordert hat, ist bewundernswert. Wenn man die Liebe Imhoofs zu seinen "Stars" berücksichtigt, ist der Text wirklich als sehr zurückhaltend zu bezeichnen. Gerade durch die Darstellung verschiedener Interesselagen ist die Botschaft wirksamer als lauter militanter Alarmismus. Die Widerrede des Syngenta-Chefs von heute wirkt dagegen kläglich.
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3.0 von 5 Sternen
Achtung Zoll!, 1. Januar 2013
Diese Tinte gebrauche ich schon seit Jahren, und an ihr ist nichts auszusetzen. Ich bezog sie zuvor von einer inländischen Quelle. Nun fand ich das Angebot von Amazon vorteilhaft. Allerdings war ich überrascht von den happigen Zollgebühren, die durch den Import in die Schweiz anfielen. Dadurch wurde dies die teuerste Tinte, die ich je gekauft hatte. Ein Wörtchen der Warnung würde Amazon da gut anstehen (nicht irgendwo versteckt in den Geschäftsbedingungen).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Für die meisten Fälle geeignet, 1. Januar 2013
Die Anordnung der Blumen nach Blütenfarbe erlaubt einen raschen Zugang zu den meisten hierzulande wild wachsenden Spezies. Auch bei der Identifikation eines Busches mit unscheinbaren Blüten hatte ich Erfolg. Wenn aber eine Blume manchmal weiss, dann wieder bläulich blüht, kommt die Methode an ihre Grenzen. Ebenso ist das Buch für kultivierte Pflanzen nicht gedacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehnsucht, poetisch, 1. Januar 2013
Dass diese Songs von Sehnsucht künden, fühlt man schon vor dem Lesen der Texte, die der CD beiliegen. "Dieses Album ist.. meine Versöhnung mit den zwei Welten, die mich geprägt haben: Das Albanien meiner Kindheit und die Schweiz, wo ich heute lebe", schreibt die Sängerin in dem Booklet. Es sind vorwiegend albanische Volksweisen, die von Elina Duni's Quartett arrangiert und vorgetragen wurden. Die Botschaft wird getragen von Elina Duni's aussergewöhnlicher Stimme, die fähig ist, Sehnsucht ohne Sentimentalität, aber mit ursprünglicher Kraft, auszudrücken. Vielleicht ist es dem Exil der Sängerin zu verdanken, dass ich sogleich den Zugang zu ihrer Musik fand.
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5.0 von 5 Sternen
Ungewöhnlich, und sorgfältig gemacht, 8. Januar 2012
Ein Muster dieser Musik hatte ich am Radio gehört, und sofort beschlossen, mir die CD zu besorgen. Ich wurde nicht enttäuscht. Sowohl die Ausführung der Musik als auch die Gestaltung des Booklets sind von Sorgfalt geprägt. Wenn man schon griechische und andere osteuropäische Musik kennt und schätzt, erscheint der Klang dieser Instrumental- und Gesangsstücke nicht mehr allzu fremdartig, hat aber durchaus seine eigene Färbung. Und die Gruppe hatte bei Auswahl und Bearbeitung naürlich auch das Publikum im Auge, das nicht in ihrer Region zu Hause ist. Das Resultat tönt durchaus authentisch.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Hochaktueller Kontext, 27. Juli 2011
Als Leser früherer Markaris-Romane ist man rasch wieder drin in der Welt von Kommissar Charitos, seiner Familie und seiner Arbeitskollegen. Die Spannung lebt zu einem guten Teil von den Dialogen, die mit grossem psychologischem Feingefühl und Humor gestaltet sind. Bei diesem neuen Thriller kommt nun die hochaktuelle Thematik der Finanzkrise dazu, die in ihren plastisch geschilderten Auswirkungen auf das griechische Alltagsleben einen sehr plausiblen Hintergrund für den eigentlichen Plot abgibt. Diesen Plot allerdings halte ich nicht für den stärksten Aspekt des Werkes. Neben seiner zweifelhaften Wahrscheinlichkeit (wie köpft man einen Mann, der in einem Auto sitzt?) ist zu vermerken dass ich schon nach etwa der Hälfte des Buches eine ziemlich konkrete Ahnung vom schliesslich ermittelten eigentlichen Schuldigen hatte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erschütternd und von brennender Aktualität, 7. April 2011
Mit den vorhergehenden positiven Kommentaren stimme ich völlig überein. Das Buch füllt die grossen Lücken, die von unseren Medien zu dem Thema offen gelassen werden. Trotz grosser Sachlichkeit verbirgt der Autor nicht, wie er von den Schicksalen der Flüchtlinge tief berührt wurde, mit denen er zum Teil enge Freundschaft schloss. Das Buch ist so packend wie die Romane von Eric Ambler - aber nichts daran ist erfunden, leider.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
unwiderstehlich, 26. Juni 2010
Es ist wohl fast unmöglich, den schrulligen Montalbano nicht ins Herz zu schliessen. Die Story lebt von diesem menschlich-allzumenschlichen Charakter, der wohl jedem eine Identifikationsmöglichkeit bietet, und sei es nur mit seiner Vorliebe für kulinarische und andere sinnliche Qualitäten. Neben der ausgiebigen Beschreibung dieser Genüsse sowie seiner Fahrten kreuz und quer durch die sizilianische Landschaft nimmt der eigentliche Plot schon fast einen bescheidenen Platz ein, und über die Plausibilität des Geigentausches könnte man vielleicht streiten. Auf jeden Fall bietet dieser Krimi klasse Unterhaltung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Süss-saures Basel, 10. Mai 2009
In der Tat machen Essen und Trinken, Fahrten und Spaziergänge durch das real existierende Basel und seine Umgebung auf den ersten Blick die Hauptaktivität von Kommissär Hunkeler aus. Aber durch die Variationen der Menüs und Routen vermittelt Hansjörg Schneider dem Leser die wechselnden Stimmungen des Protagonisten. Es fällt so nicht schwer, sich mit seinen mäandrierenden Gedanken zu identifizieren. Oefters erinnerte mich dieses Stilmittel an die Krimis von Petros Markaris, der sein Athen gewiss mit der gleichen Intensität liebt wie Schneider das facettenreiche Basel, und gerade deshalb dessen nacht-dunkle Seiten thematisiert. Bei Markaris geht es allerdings merklich rasanter zu und her. Dafür ist Schneiders Story mit vertiefter Einfühlung ins lokale Milieu angereichert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Erschütterndes Kaleidoskop, 20. Juli 2008
Aus einer reichhaltigen und dramatischen Kindheitserfahrung in einer von uns zusehr vergessenen Epoche hat Irena Brezna ein vielschichtiges Kaleidoskop geschaffen. Auf jeder Seite blitzen underschiedliche Facetten der Erlebnisse auf. Ironie und Satire sind ihr vertraut, aber in raschem Wechsel dazu wird man zu tief romantischen Szenen geführt. Als Mann kann ich nicht beurteilen, ob eine "typisch weibliche" Erfassung der Wirklichkeit vorliegt - da gibt es ja alle Uebergänge. Das Buch ist nichts für Fanatiker der Eindeutigkeit, des Schwarz-Weiss-Denkens. Gerade dadurch kommt es der Wirklichkeit näher. Wenn man bereit ist, sich in Irena Brezna's Stil zu vertiefen, bringt dieses Buch eine grosse Bereicherung.
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