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H. Voeller "maiden666.de"
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Burning Ambition: Das Iron Maiden Fanbuch
Burning Ambition: Das Iron Maiden Fanbuch
von Matthias Mader
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,60

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein MUSS, aber wichtig!, 6. Dezember 2008
192 Seiten, Fotos sowohl in s/w, als auch in Farbe
Autor: Matthias Mader
Erschienen im I.P.Verlag Jeske/Mader (Juli 2002)
Wertung: 4 von 5 Sternen

Das Cover dieses Fanbuches sieht nach meinem Geschmack doch etwas außerirdisch aus. Hier hätte man doch besser ein Gruppenbild von Maiden oder doch zumindest eins vom Bandmaskottchen Eddie nehmen können. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Autor dieses Buches nicht die erforderlichen Rechte an solchen Bildern hatte. Schade eigentlich.

Wie dem auch sei'letztendlich kommt es doch auf den Inhalt an!

Den Anfang dieses Buches macht ein Maiden-Quiz unter dem Titel "Wusstest Du eigentlich, dass'". Hier kann auch ein alter Maiden-Kenner durchaus noch was lernen. Einziger Nachteil ist, dass dieses Quiz lediglich aus 13 Hinweisen auf zwei Seiten besteht. Aus der langen Schaffensphase von Iron Maiden hätte man sicherlich mindestens 10 Seiten mit 50 Hinweisen und Anekdoten machen können.

Nach der Einleitung vom Autor Matthias Mader geht es mit einer Kurzhistory auf insgesamt 13 beschrifteten, sowie bebilderten Seiten weiter. Da der allgemeine Iron Maiden Fan sowieso schon die offizielle Band-Biografie "Run To The Hills" zu Hause haben sollte, reicht diese Kurz-Bio auch völlig aus.

Ein absolutes Highlight dieses Buches ist die Rubrik "In Their Own Words". Die Mitglieder von Iron Maiden im Originalton. Matthias Mader hatte scheinbar das Glück und die Gelegenheit, Steve Harris, Paul DiAnno, Bruce Dickinson, Adrian Smith, Janick Gers, Blaze Bayley und Dennis Stratton persönlich zu treffen und mit ihnen sprechen zu können.

Diese Interview-Rubrik ist wirklich sehr interessant. Man lernt die einzelnen Musiker ein bisschen besser kennen und bekommt auf einer gewissen Art und Weise einen Einblick in deren Charakter. Teilweise wirken die Interviews allerdings etwas langatmig. Trotzdem'Hut ab, Herr Mader!

Ein weiteres Highlight ist die folgende Rubrik "Musikerprofile und Solokarrieren". Hier wird der Werdegang der ehemaligen und aktuellen Bandmitglieder auf musikalischer Ebene verfolgt. Wer Solo-Veröffentlichungen herausgebracht hat und wer nicht, wer nach Iron Maiden in welchen Bands gespielt hat, wer auf welchen Plattencover erwähnt wurde usw. Wirklich sehr interessant und lehrreich.

Weiter geht es mit "Coverversionen und Obskuritäten". Iron Maiden covern andere Bands. Wie der Name schon sagt, werden hier Songs wie "I`ve Got The Fire" von Montrose, "Cross-Eyed Mary" von Jethro Tull oder "Kill Me Ce Soir" von Golden Earring näher vorgestellt. Der Autor dieses Buches ließ es sich nicht nehmen, seine persönliche Meinung zu den einzelnen Songs zu erwähnen und wie es dazu kam, gerade solche Songs zu covern. Sehr interessant!

Als perfekten Übergang kommt im Anschluss noch die Rubrik "Andere Bands covern Iron Maiden". Teilweise sind da Bands mit bei, von denen ich noch nie was gehört habe. Deshalb ist diese Rubrik (für mich) auch nicht so interessant. Allerdings ist der folgende "Soundcheck" von Dave Murray und Blaze Bayley lesenswert, in dem die beiden über Coverversionen von ihnen und anderen Bands sprechen.

Dann folgt eine Rubrik namens "Tribute-Alben". Da dieses Buch 2002 erschienen ist, ist diese Sparte natürlich nicht mehr auf dem neusten Stand. Aber es wundert einen schon, wenn man diese Tribute-Sachen sonst nicht verfolgt, wie viele Bands Iron Maiden schon Tribute gezollt haben. Das beweist die Größe und Vorbildfunktion von Iron Maiden für andere Bands!

Die Rubrik "Bootlegs" ist sicher auch sehr interessant und lehrreich, allerdings ist sie mit etwas mehr als vier Seiten doch eher dürftig ausgefallen, wenn man bedenkt, dass sich Iron Maiden damit rühmen können, eine Band mit den meisten Bootlegs auf dem Markt zu sein. Ich verstehe nicht, warum sich der Autor hier nicht mehr Mühe gegeben hat.

Einen Ausgleich für die eher mäßig ausgefallene Bootleg-Rubrik gibt es aber sofort mit der folgenden Sparte "Inhaltsanalyse Lyrics". Hier wird jeder Song vom Erstlingswerk bis zur "Brave New World" konkret auseinandergenommen. Diejenigen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, haben nun einen mehr oder weniger deutlichen Einblick in die Bedeutung der einzelnen Songs. Eindeutig ein weiteres Highlight dieses Buches!

Vor dem abschließenden Quellenverzeichnis des Autos gibt es die Rubrik "Artwork: Derek Riggs" zu lesen. Hier spricht er über seine Arbeit für und mit Iron Maiden und unverblümt über die Gründe des Streites, was letztendlich zur Beendigung seines Engagements mit der Band führte. (Stand von 2002)

Mein Gesamturteil:
Was mich an diesem Buch stört, ist, dass der Autor Matthias Mader seine persönliche Meinung zu sehr verallgemeinert. Er schreibt z.B. dass die "Live After Death", zweifellos ein Meilenstein in der Geschichte der Live-Alben überhaupt, einen Schwachpunkt in der Discographie der Band darstellt. Begründung: Das Konzert wurde nicht in der Heimat von Iron Maiden aufgenommen, sondern in den USA. Aha!

Teilweise wurde auch schlecht recherchiert. So gibt Mader hier an, dass der Grund für die fehlende Beteiligung an Texten und Melodien auf der "The Number Of The Beast" wohl Zeitmangel war. Der wahre Grund ist allerdings, dass Bruce zu der Zeit vertraglich noch immer am Management von Samson gebunden war. Erst als der Durchbruch mit besagter Platte kam und Maiden genügend Geld verdient hatten, konnten sie ihn aus dem vertrag "rauskaufen".

Alles in allem würde ich "Burning Ambition ' Das Iron Maiden Fanbuch" nicht unbedingt als ein MUSS für Maiden-Fans bezeichnen, sondern eher als wichtig für Maiden-Fans. Es ist ein brauchbares und wichtiges Nachschlagewerk. Wer die Gelegenheit hat, dieses Buch zu bekommen, was sich heutzutage als recht schwierig herausgestellt hat, sollte zugreifen.


Bruce Dickinson: Eine Biographie
Bruce Dickinson: Eine Biographie
von Joe Shooman
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans zu empfehlen!, 25. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Bruce Dickinson: Eine Biographie (Broschiert)
Die rund ersten 100 Seiten kommen einer Biografie von Samson gleich. Ich finde Samson nicht schlecht, bin aber kein Fan von ihnen. Bruce wird hier relativ selten erwähnt. Eher kommen ehm. Musiker der Band hier zu Wort.

Erst ab Kapitel 7 "Kein unmoralisches Angebot - Geschichte wird gemacht..." wird es für mich als Maiden-Fan interessant. Denn ab da wird der Einstieg bei Maiden dokumentiert.

Interessant sind vor allem einige Dinge wie z.B., dass Bruce offiziell keinen Song zum Meisterwerk "The Number Of The Beast" beisteuern durfte, weil er vertraglich noch immer am Management von Samson gebunden war. Erst als der Durchbruch mit besagter Platte kam und Maiden genügend Geld verdient hatten, konnten sie Bruce aus dem Vertrag herauskaufen. Von nun an durfte er offiziell Songs für Iron Maiden schreiben, was er ja ab "Piece Of Mind" (Revelations, Flight of Icarus, Die With Your Boots On, Sun And Steel) auch getan hat.

Die Hintergründe der Maiden-Discografie kommen hier nicht zu kurz. So habe ich jetzt endlich verstanden, warum "Seventh Son" ein Konzeptalbum sein soll. Auch die Methoden zu den Aufnahmen zu "No Prayer For The Dying" und "Fear Of The Dark" und die Unzufriedenheit von Bruce darüber werden hinlänglich geschildert.

Die Solokarriere wird hier ausführlich besprochen. Es wird über die Atmosphäre und die Gründe der Aufnahmen zu "Tattooed Millionaire" berichtet und über die Zusammenstellungen der Bands für die Nachfolgescheiben. Hier auch gespickt mit vielen Hintergrundinfos. Auch Bruce` Karriere als Pilot, Fechter, Radiomoderator und Buchautor kommen hier nicht zu kurz.

Der Wiedereinstieg bei Maiden wird hingegen nur mit ein paar Zeilen abgehandelt. Ok, nicht weiter schlimm, ist doch das Meiste sowieso bekannt. Aber für eine anständige Biografie ist das zu wenig.

Abschließend werden noch die Aufnahmen, Konzerte und Hintergründe von "Brave New World " bis "A Matter Of Life And Death" ausreichend geschildert.

Mein Gesamturteil:

Jeder, der die knapp 20 Euro für dieses Buch ausgibt, hat sein Geld gut angelgt. Man erfährt viele Dinge, die so allgemein nicht bekannt sind. Man lernt Bruce als Mensch und nicht als Rockstar kennen. Deshalb mein Tipp: KAUFEN!!!


Let's Be Friends
Let's Be Friends
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 15,95

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Songauswahl, 11. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Let's Be Friends (Audio CD)
Hier haben wir die CD-Version der 1970 erschienenen LP "Let`s Be Friends“. Es hat 36 Jahre gedauert, bis wir Fans endlich in den Genuss gekommen sind, eine offizielle CD dieser Zusammenstellung in den Händen halten zu können.

Es wurde allerdings nicht alles original übernommen. Das fängt beim Cover an. Die Vorderseite ist bis auf eine Kleinigkeit (auf dem LP-Cover steht oben rechts International Stereo, auf dem CD-Cover steht Camden Stereo) noch original. Die Rückseite hingegen ist komplett anders gestaltet.

Die Songs wurden zum Teil auch nicht von der original LP-Version genommen. "Mama“, der für den Film "Girls! Girls! Girls!“ aufgenommen wurde, jedoch keine Verwendung fand, ist die 58-Sekunden-Version, die wir bereits aus der "Double Features"-Serie kennen. Die Version der LP dauert etwas mehr als zwei Minuten.

Bei "Lets Forget About The Stars“ vermisse ich stellenweise das Klavier, welches man bei der LP-Version und der CD "The Charro-Session“ laut und deutlich heraushört.

Die Tracklist:

Stay Away, Joe (1:37)

If I`m A Fool (For Loving You) (2:43)

Let`s Be Friends (2:42)

Let`s Forget About The Stars (2:19)

Mama (0:58)

I`ll Be There (2:22)

Almost (1:48)

Change Of Habit (3:18)

Have A Happy (2:21)

Mit einer Gesamtspielzeit von 20:43 Minuten ist diese CD leider sehr kurz gehalten. Die LP läuft geringfügig länger.

Dem Sound dieser CD gebe ich nach Schulnoten ein ausreichend (4). Hier hätte man mit Sicherheit mehr herausholen können. Besonders beim Übergang von "Let`s Forget About The Stars“ zu "Mama“ hört man einen deutlichen Lautstärkeunterschied. Es gibt sogar Programme für den heimischen PC, mit denen man das unterbinden kann.

Mein Gesamturteil:

Trotz des relativ bescheidenen Sounds und trotz einer Gesamtspielzeit von nur etwas mehr als 20 Minuten, gehört diese CD zu meiner persönlichen TOP 10 der Elvis-CDs. Ich mag den Klang des Klaviers, das durch das gesamte Album spielt und neben Elvis` Stimme dominiert und den Songs eine spezielle Atmosphäre verleiht. Ganz besonders mag ich "Almost“, das durch die Streich- und Blasinstrumente eine Art Theater- und Musical-Flair versprüht.

In einer Punkteliste von 1 bis 10 würde ich eine 8 geben. Der Sound und die Songs "Stay Away, Joe“, "Mama“ und ein bißchen auch "Have A Happy“ drücken das Gesamturteil ein wenig nach unten.


Promised Land
Promised Land
Preis: EUR 11,05

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein MUSS für die Sammlung!, 4. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Promised Land (Audio CD)
Vom 10. bis 16. Dezember 1973 war Elvis in den berühmten Stax-Studios in Memphis, um insgesamt 18 Songs einzuspielen. Zehn davon kamen auf die LP "Promised Land“:

- Promised Land

- There's A Honky Tonk Angel (Who Will Take Me Back In)

- Help Me

- Mr. Songman

- Love Song Of The Year

- It's Midnight

- Your Love's Been A Long Time Coming

- If You Talk In Your Sleep

- Thinking About You

- You Asked Me To

An dem Album mitgewirkt haben einige Stax-Studio-Musiker, eine Auswahl seiner Live-Band sowie der Pianist Per-Erik Hallin von „Voice“. Produzent war Felton Jarvis. Erschienen ist der Longplayer im Januar 1975.

Colonel Parker hatte angeordnet, dass ein Aufnahmetag für Gospels freigehalten werden sollte. Aber dazu kam es nicht. Stattdessen kam u.a. der Chuck Berry-Song "Promised Land“ auf Band, der es bis Platz 14 in den Billboard-Charts schaffte. Der bis dato rockigste und erfolgreichste Song seit "Burning Love“.

Weiter geht es mit der wunderschönen Ballade "There's A Honky Tonk Angel (Who Will Take Me Back In)“. Es ist ein Song, der von Troy Seals geschrieben wurde und auch von Cliff Richard gesungen wurde. Elvis` Version ist allerdings objektiv betrachtet unerreicht. Troy Seals schrieb auch den Song "Pieces Of My Life“, der ebenfalls von Elvis aufgenommen wurde.

In dem Country-Song "Help Me“, der als nächstes kommt, spielt neben Elvis vor allem auch Per-Erik Hallin eine große Rolle, der durch sein Pianospiel dem Song eine ganz besondere Note verleiht. Viele werden auch die Version von Kris Kristofferson kennen, die 1972 aufgenommen wurde. Elvis hatte diesen Song von 1972 bis 1977 in seinem Live-Reportuar. Schade ist, dass dieser Song mit einer Spieldauer von weniger als zweieinhalb Minuten recht kurz geraten ist.

"Mr. Songman“ – ein sehr schöner Song von Donnie Summer, aber wieder viel zu kurz: Etwas mehr als zwei Minuten werden uns gegönnt. Man hätte mehr daraus machen können. Gerade weil Elvis in diesen Tagen gut vorbereitet ins Studio ging, ärgert es mich, dass das nicht geschehen ist. Hier hätte Elvis ruhig etwas kreativer sein können.

"Love Song Of The Year“ gehört eindeutig zu den absoluten Höhenpunkten dieser LP. Irgendwie verbinde ich die Melodie dieses Songs immer mit Weihnachten. Elvis singt sehr gefühlvoll und emotional. Es macht Spaß, zuzuhören wie der Hintergrundchor den King begleitet. Gerne höre ich den Song mehrmals hintereinander. Es wird nie langweilig. Er wäre auch ideal als Schlusssong auf Konzerten gewesen.

Eine Menge Dramatik hört man bei der Ballade "It`s Midnight“ heraus. Hier übertrifft Elvis sich beinahe selber, was seine Stimme betrifft. Er geht mit ganzem Herzen mit und hängt sich voll rein. Ein Genuss erster Klasse! Vermutlich sang Elvis diesen Song am 6. Mai 1976 zum letzten Mal live vor Publikum. Schade eigentlich. Eine sehr schöne Live-Version hören wir auf der Soundboard-Aufnahme "If You Talk in Your Sleep“ vom 19. August 1974 in Las Vegas.

Bei "Your Love`s Been A Long Time Coming“ hört man mal wieder die Vielseitigkeit, die Elvis in die Wiege gelegt worden ist. Eine Mischung aus Blues und Country-Musik, mit der excellenten Begleitung von Kathy Westmoreland lassen diesen Song zu einem Hörgenuss und typischen Elvis-Song werden! TOP!

Red West und Johnny Christopher haben dem King einen richtig fetzigen Song gegeben, der sogar zum Tanzen einlädt. "If You Talk In Your Sleep“ ist ein typisch für die 70er-Jahre klingender Song. Gehört eindeutig zu den Höhenpunkten aus 1973.

Nicht wirklich was besonderes ist dagegen "Thinking About You“ von Tim Baty. Es ist kein schlechter Song, dient aber meiner Meinung nach eher als Lückenfüller.

"You Asked Me To“ lässt dagegen wieder aufhorchen. Zwar einfach gestrickt, aber dennoch sehr unterhaltsam. Besonders dann, wenn das Gitarren-Solo zusammen mit dem Ride-Becken vom Schlagzeug harmoniert.

Mein Gesamturteil: Wer seine Sammlung einigermaßen komplett haben möchte und ernsthaft betreibt, kommt an dieser LP/CD nicht vorbei. Mal abgesehen davon, dass diese Scheibe sowieso zu den Besten gehört, die Elvis je aufgenommen hat, MUSS man diese Aufnahme-Session, komplettiert durch die LP/CD "Good Times“ einfach haben. Eben deshalb, damit man die Zeit vom 10. bis 16. Dezember 1973 komplett hat.


Artist Of The Century
Artist Of The Century
Preis: EUR 47,29

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Einsteiger ein Pflichtprogramm!, 1. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Artist Of The Century (Audio CD)
Es handelt sich hier um eine 3-CD-Box inklusive einem 87 Seiten starken Booklet.

Die CDs:

Diese drei CDs lassen einen kleinen aber feinen Blick in das Schaffen des King of Rock`n'Roll zu. Von "That`s All Right“, “Heartbreak Hotel” und “Hound Dog“ über Filmsongs wie "Love Me Tender“, "Hard Headed Woman“ und “Can`t Help Falling In Love” bis hin zu Hits wie “Guitar Man”, “It Hurts Me” und “In The Ghetto” und Live-Darbietungen wie “The Wonder Of You”, “Polk Salad Annie” und “An American Trilogy” ist eigentlich fast alles dabei, was das Herz eines Elvis-Fans höher schlagen lässt. Kurz gesagt: Mit 75 Songs und einer Gesamtspieldauer von knapp 3,5 Stunden lässt man die über 20-jährige, außergewöhnliche Karriere von Elvis Presley Revue passieren.

Natürlich hätte man diese Box mit vielen CDs erweitern können. Songs wie "And I Love You So“, "Memories“, "Fame And Fortune“, "Separate Ways” und viele viele andere lässt man hier völlig außer Acht. Genauso wie die von Elvis so geliebten Gospels. Aber wie anfangs gesagt, lässt diese 3-CD-Box ja auch nur einen kleinen Überblick zu.

Das Design:

Auf dem Cover von CD Nr. 1 sehen wir den 56er Elvis, auf CD Nr. 2 den 69er Elvis und auf CD Nr. 3 den 73er Elvis. Alles passend zu den jeweiligen Songs der CDs. Auf den Hintergründen der Cover sieht man leicht verschwommen eine Menge Cover der jeweiligen Dekade. Die Silberlinge selbst sind der Farbgebung der dazugehörigen Cover angepasst. Sieht sehr schön aus! Die Box selbst ziert den 56er Elvis, zusammengesetzt aus vielen kleinen Bildern wie ein Puzzle.

Das Booklet:

Das Booklet ist mit viel Liebe und Mühe gestaltet worden. Zitate über Elvis von Persönlichkeiten wie Jim Morrison, Joe Cocker, Paul Simon, Paul McCartney, Cliff Richards, James Brown, Chet Atkins, John Lennon, Chuck Berry, Bill Wyman, Janis Joplin, Little Richard, Bob Hope, George Bush, Buddy Holly u.v.a. geben einen interessanten Einblick in die Meinungen "der anderen“ über Elvis.

Zu jedem Song auf den CDs gibt es Erklärungen und Hintergründe, sowie die Nennung der einzelnen Musiker, die die Songs mit eingespielt haben. Desweiteren werden Platten-Cover aus vielen verschiedenen Ländern gezeigt.

Gesamturteil:

Es lohnt sich auf jeden Fall, diese 3-CD-Box zu kaufen. Auch dann, wenn man jeden Song schon auf anderen CDs oder LPs hat. Allein das Layout und die Informationen im Booklet verpflichten zum Kauf. Für Einsteiger gehört diese CD-Box zu Pflichtprogramm!


Today
Today

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Today - Eins der besten Alben vom King!, 31. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Today (Audio CD)
Aufgenommen in den RCA-Studios in Hollywood vom 10. bis 13. März 1975.

Erschienen im Mai 1975.

Produziert von Felton Jarvis

Auf dem Cover trägt Elvis den Egyptian-Suit.

Die Band:

E-Gitarre:

James Burton, John Wilkinson, Johnny Christpher, Chip Young, Charlie Hodge

Akustik-Gitarre:

Weldon Myrick,

Geige:

Buddy Spicher

Bass:

Duke Bardwell, Norbert Putnam, Mike Leech

Drums:

Ronnie Tutt

Keyboards:

Glen Hardin, David Briggs, Tony Brown, Jimmy Gordon

Vocals:

Voice, Charlie Hodge, Mary und Ginger Holladay, Millie Kirkham, Lea Berinati

Bei “Today” handelt es sich um das letzte Studio-Album von Elvis, das in einer einzigen Session, nämlich vom 10. bis 13. März 1975 aufgenommen wurde. Es zeigt Elvis stimmlich in absoluter Höchstform. Die Mischung aus Rock, Country, Rhythm and Blues und Balladen und die Besetzung der Studiomusiker sprechen für Qualität und musikalischen Hochgenuss. Daher ist "Today“ für mich auch eines der besten Alben, die zu Elvis` Lebzeiten erschienen ist.

"T.R.O.U.B.L.E“ ist als Opener dieser CD sehr gut gewählt. Man fängt sofort an, mit den Füßen zu wippen und ist gespannt auf das, was noch kommt. Noch vor der Veröffentlichung des Albums hatte Elvis diesen Song bereits live dargeboten. Nämlich ab dem 24. April 1975 in Macon, Georgia.

Weiter geht es mit der wunderschönen Ballade "And I Love You So“, die gleich am ersten Tag der Aufnahme-Session eingespielt wurde. Angeblich soll dieser Song Sheila Ryan gewidmet sein. Elvis sang den Song zum ersten Mal live am 18. März 1975 und hatte ihn mit Unterbrechungen bis zu seinem vorletzten Konzert am 25. Juni 1977 im Programm. Es ist ein wahrer Genuss, neben Elvis den Background-Sängern und Sängerinnen zuzuhören. Auch Geigen und Bläser kommen hier zum Einsatz.

Der nächste Song "Susan When She Tried“ kommt original von den Statler Brothers, die ihn 1974 aufgenommen haben. Der Song ist mit 2:16 Minuten der kürzeste Song auf der CD. Er ist sicher nicht der beste Song dieses Werkes, aber er gehört eindeutig zu der oberen Liga der Elvis-Songs.

Mit "Woman Without Love“ hat Jerry Chesnut neben “T.R.O.U.B.L.E" den zweiten Song dieser CD beigesteuert. Er hat auch "Love Coming Down“ von der “From Elvis Presley Boulevard, Memphis Tennessee” geschrieben. "Woman…“ ist ein sehr schöner Country-Song, der sich einprägt und durch seinen Text auch ein bisschen nachdenklich macht. Ein sehr schöner, gefühlvoller Song!

Rhythm & Blues vom Feinsten kriegen wir zu hören, wenn der nächste Song “Shake A Hand” läuft. Er animiert zum mitklatschen und mitsingen. Ein idealer Partysong zu späterer Stunde. Leider sang Elvis diesen Song nur einmal live. Und zwar am 23. Juli 1975 in Asheville, North Carolina. Zu hören auf der Bootleg-CD „Gyrating Asheville“. Es handelt es sich hier um eine Audience-Aufnahme. Leider leider leider kam es nicht zu einer offiziellen Live-Aufnahme. Ich glaube, das würde sich jeder Fan wünschen.

Mit "Pieces Of My Life“ hören wir eine Ballade, die wie für Elvis gemacht ist. Der Song wurde von Troy Seals geschrieben und Elvis sang diesen Song auch mindestens einmal live. Nämlich am 24. Juli 1975 in Asheville. Zu hören auf der gleichnamigen Audience-Aufnahme. Ein weiterer Troy Seals-Song, den Elvis sang ist "There's A Honky Tonk Angel" von der LP/CD "Promised Land“.

Der folgende Song "Fairytale“ bekam sogar einen Grammy. Allerdings nicht für Elvis, sondern für die Pointer Sisters, die den Song als erste herausbrachten. Es ist ein Country-Song, der nicht gerade als stark zu bezeichnen ist, aber doch eine gewisse historische Bedeutung hat, da Elvis ihn auch in seinem letzten Konzert am 26. Juni 1977 live gebracht hat. Er war seit dem 18. März 1975 im Konzert-Programm.

Der No. 1-Hit von Billy Swan “I Can Help” kommt als nächstes. Ab und zu hört man diesen Song im original im Radio. Ich muss sagen, dass mir beide Versionen gut gefallen. Wobei der Sound von Elvis` Aufnahme kraftvoller ist. Man hört, dass der King Spaß hatte. Besonders der Schluß des Songs lässt auch den müdesten Rocker wach werden! Ein klasse Lied!

Bei "Bringin` It Back“ was als nächstes kommt, macht es besonders viel Spaß, der Stimme von Elvis zu lauschen. Schön geradeaus und locker weg wird hier der Song dargeboten. Easy Listening vom Feinsten.

Mit dem letzten Song dieser CD "Green, Green Grass of Home“ konnte ich noch nie wirklich was anfangen. Er berührt mich in keinster Weise. Ich glaube, entweder hasst man ihn, oder man liebt ihn! Mehr kann ich dazu nicht sagen.


Elvis Presley - The Last 24 Hours (+ Audio-CD)
Elvis Presley - The Last 24 Hours (+ Audio-CD)
DVD ~ Elvis Presley

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Review: The Last 24 Hours, 3. Juli 2005
Zum Booklet:
Hier findet man eine Abbildung von Elvis` letztem Brief + einer Handschriften-Analyse, sowie eine Abbildung des Autopsieberichts. Insgesamt besteht das Booklet aus sechs Seiten. Alles ist ziemlich klein geschrieben, so dass man schnell die Lust verliert, sich hiermit näher zu beschäftigen. Im Prinzip findet man hier auch nichts neues.
DVD 1:
Hier werden einige ehm. Mafia-Mitglieder interviewt wie z.B. Sonny West, Jerry Schilling, Joe Esposito, Lamar Fike und Larry Gellar. Lamar Fike muss mindestens 2 Tonnen wiegen, so, wie der heute aussieht . Wer das Buch von Larry Gellar kennt, wird auch hier nichts neues von ihm erfahren. Er erzählt z.B. dass er Elvis` Haaransatz im Sarg mit Wimperntusche nachgezogen hat, Elvis` Kopf nochmal berührt hat, als sie den Sargdeckel geschlossen haben usw. Sonny West lässt sich über die Anzahl und Wirkstoffe der einzelnen Tabletten aus, die der King zu sich nahm. Dem fällt seit "ELVIS - What Happened?" auch nichts neues ein. Es wird auch über die Anstrengungen, die Elvis zuletzt auf der Bühne hatte, berichtet. Hier werden allerdings keine Live-Bilder von 1977 gezeigt, sondern von 1972 "On Tour", als Elvis sich auf der Bühne ein Handtuch auf den Kopf legt.
Bis hier hin größtenteils nichts neues, nur neu zusammengestellt.
Interessant sind die Rekonstruktionen vom 15. und 16. August. Hier sieht man in schwarz/weiß und leicht verschwommen, was sich zu jener Zeit in Graceland abgespielt haben muss. Man sieht, wie Elvis nach dem Raquetballspiel nochmal am Klavier sitzt und ein paar Szenen vom Aufenthalt in Graceland. Sehr gut gemacht ist auch die Szene, als Ginger zum Badezimmer geht, um nach Elvis zu schauen. Man sieht hier den King auf den Boden liegen und wie Joe Esposito versucht, ihn wiederzubeleben. Ebenfalls nachgestellt wurden Bilder von Elvis` Einlieferung ins Krankenhaus. Ist schon ein merkwürdiges Gefühl, das zu sehen. Bilder von seiner Beerdigung sind hier natürlich auch zu sehen.
Mein Urteil:
Wie gesagt, man erfährt nichts neues. Es wird alles nur auf eine andere Art berichtet. Im Großen und Ganzen ist diese DVD sehr gut gemacht!!!
DVD 2:
Hier handelt es sich um eine Audio-CD und DVD. Man hört hier ein Gospeltribute von den "The Jordanaires" und Johnny Earle.
01. All The Kings Men Medley
Featuring: King Creole, I Need Your Love Tonight, Don`t be Cruel, Good Luck Charme, She`s Not You, Return To Sender, Let`s Have A Party, Hound Dog, A Big Hunk O` Love, Rock A Hula Baby.
02. Suspicion
03. Don`t
04. Too Much
05. Girl Of My Best Friend
06. Paralyzed
07. Love Letters
08. Fame And Fortune
09. American Trilogy
10. Gospel Melody: Lighthouse, Lead Me Guide Me, Rock My Soul.
Mein Gesamturteil:
Ich würde diese DVD nicht unbedingt als ein MUSS in der Sammlung bezeichnen, aber wer sie hat, hat auf jeden Fall was im Schrank stehen, was dort nicht verstauben wird. Allein die Rekonstruktionen der letzten beiden Tage von Elvis und die Audio-CD sind es Wert, sich diese DVD zuzulegen!


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