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Vortilion "Film-Fan" (Köln)

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Professionell entwickeln mit Java EE 7: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)
Professionell entwickeln mit Java EE 7: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing)
von Alexander Salvanos
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Fachbuch! Ein Muss für den ambitionierten JavaEE-Entwickler., 24. November 2014
Beim vorliegenden Band „Professionell entwickeln mit Java EE 7“ handelt es sich um den einzigen Band zum Thema JavaEE7 aus dem Galileo Verlag. Da ich ein möglichst aktuelles Buch zu dem Thema gesucht habe und bisher mit den Fachbüchern von Galileo immer äußerst zufrieden war, kam für mich nur dieser in Frage. Ich habe kein aktuelleres Fachbuch zu JavaEE gefunden, von keinem Verlag. Da hat Galileo wirklich die Nase vorn!

Das Wort „Handbuch“ im Titel ist durchaus ernst zu nehmen, da das Buch knapp über 1000 Seiten umfasst. Das ist mein erstes Fachbuch von diesem Autoren und gleich vorweg: Es hat mich begeistert! Ich kenne es von vielen Fachbuch-Autoren, dass sie zu trocken, „zu fachlich“ schreiben. Teilweise gelangweilt, oder einfach nur didaktisch extrem schwerfällig. Nicht so hier, Herr Salvanos versteht es sehr, mit einer lockeren, aber sehr fachlichen Art, sein Wissen zu vermitteln, so dass man es sehr gut nachvollziehen kann, was er einem vermittelt. Als Neuling auf dem Gebiet „JavaEE“ hatte ich zu keiner Zeit Probleme, seinen Ausführungen zu folgen, selten musste ich mehrmals nachlesen. Ein großer Vorteil bei diesem Handbuch ist für mich das große, durchgehende Beispielprojekt „Onlineshop“. Ich bevorzuge solche Beispielprojekte, die im Laufe des Buchs erweitert und ergänzt werden, im Gegensatz zu solchen, welche nur einzelne Themen behandeln und sich von Kapitel zu Kapitel vollkommen voneinander unterscheiden. Wenn man hingegen ein Beispielprojekt hat, versteh man die Zusammenhänge viel besser, das war auch hier der Fall. Und vom fachlichen her ist JavaEE keineswegs trivial. Aber es werden alle wichtigsten Werkzeuge vorgestellt, so dass man nach, bzw. schon während der Lektüre des Buchs damit beginnen kann, eigene Projekte aufzusetzen oder gar bereits bestehende Projekte zu verstehen und/oder zu optimieren oder anzupassen. Das ist für mich die große Stärke des vorliegenden Buchs: Der Autor erklärt hervorragend komplizierte Zusammenhänge und macht es vor allem verständlich, warum welches Werkzeug (JDBC, Dependency Injection, Java Beans, Webservices u.v.m.) benutzt wird. Das ist enorm wichtig, um es später selbst vernünftig einsetzen zu können. Man merkt sehr, dass es Herrn Salvanos wichtig ist, dass der Leser versteht, wovon er spricht. Für mich ganz klar das bisher beste Fachbuch zu Java/JavaEE, welches ich in Händen gehalten habe! Vorkenntnisse in Java sind hier Pflicht (ich denke wer zu JavaEE kommt, wird diese aber höchstwahrscheinlich bereits besitzen). Eine CD liegt dem Buch nicht bei, diese ist aber nicht nötig, da alle Mittel zum Bearbeiten des Beispiel-Projekts frei im Internet verfügbar sind. Es wird Eclipse als IDE benutzt, sowie Glassfish als JavaEE-Server. Mir sind bei der Arbeit mit diesem Buch ein paar kleinere Fehler aufgefallen, die dem Lektorat wohl durch die Lappen gegangen sind. Diese sind aber nicht weiter tragisch, für den interessierten Käufer/Leser füge ich sie aber an. Zumindest die, die mir aufgefallen sind. ;-)

Ich kann eine durchweg positive Empfehlung für dieses Handbuch aussprechen. Angenehm geschrieben, sehr gut nachvollziehbares Beispielprojekt, welches zum Mitmachen motiviert. Es werden alle wichtigen Werkzeuge zur Arbeit mit JavaEE7 vorgestellt, so dass man danach selbst in Eigenregie damit arbeiten kann. Von mir volle 5 Sterne, danke Galileo für ein weiteres, tolles Fachbuch!

Errata

S. 91, Abbildung 2.10:
Hier wird ein Screenshot mit der Glassfish Version 3.1.2 gezeigt, das finde ich ziemlich verwirrend, da man vorher eine 4er Version installiert hat und auch haben muss, damit JavaEE7 läuft

S. 168, Abbildung 3.9:
UI-Skizze:
o Link „Einloggen“ fehlt
o Überschrift sollte „Einloggen“ sein
Datenhaltung:
o Methode muss „find“ statt „persist“ lauten

S. 170, Abbildung 3.11:
UI-Skizze:
o Link „Suchen“ fehlt

S. 171, Abbildung 3.12:
UI-Skizze:
o Link „Suchen“ fehlt

S. 178, Listing 3.2:
In der Zeile über „<input type=“reset“> ist der Tag „<td>“ 1. an sich falsch (richtig wäre „</td>“) und vor allem 2. an dieser Stelle zuviel.

S 182, Listing 3.4:
• Im Label für das Foto müsste es lauten: „<label for=“photo“>Foto</label>“ wenn man konsequent englische Bezeichner nehmen möchte. Genauso darunter im Input Type=“file“.
• Auch hier ist wieder ein (falscher) „<td>“-Tag zuviel, an der gleichen Stelle wie zuvor (über dem Reset-Button)

S. 209, 1. Code-Beispiel
Wenn man die Annotation mit mehreren Parameter verwenden will, wie hier das URL-Pattern und den Namen, muss man das Pattern in der langen Form schreiben:
o Korrekt: @WebServlet(urlPatterns={"/register"}, name="RegisterServlet"),
o Falsch: @WebServlet(„/register", name="RegisterServlet")
Die kurze Form ist hier fehlerhaft.


Adobe Photoshop CC für digitale Fotografie - auch für CS6 geeignet
Adobe Photoshop CC für digitale Fotografie - auch für CS6 geeignet
Preis: EUR 36,99

5.0 von 5 Sternen Ein spannender Einstieg in die Welt von Photoshop!, 23. September 2014
Adobe Photoshop CC für digitale Fotografie ist bereits mein zweites Videotraining von Galileo, nachdem ich vom ersten („Flexible Boxes“ von Peter Müller) schon so begeistert war, hatte ich eine recht hohe Erwartungshaltung. Auch weil ich bereits das entsprechende Buch von Frau Jarsetz, welche für mich die beste Tutorin für Photoshop und auch Lightroom ist, kenne und vieles daraus gelernt habe und auch immernoch lerne.

Wie von den Videotrainings gewohnt kommt die Software auf einer DVD in einem breiten Amaray Case daher, umverpackt in einem Pappschuber, inklusive aufklappbarem Deckel mit Informationen zum Inhalt (Inhaltsverzeichnis, Beispielbilder). Die DVD ist mit 7,6 GB auch fast bis zum Maximum gefüllt!

Das Programm-Hauptmenü ist sehr übersichtlich und intuitiv aufgebaut. Wer häufiger im Internet auf Websites unterwegs ist, wird sich hier sehr schnell zurechtfinden. Links gibt es eine Hauptnavigation mit Einsprungpunkten zu den einzelnen Kapiteln (14 an der Zahl), am oberen Rand ein Zweitmenü mit der Option für Lesezeichen, einer Stichwort-ÜBersicht mit Links zu den entsprechenden Kapiteln, einem Hilfe-Untermenü sowie generellen Einstellungen (Startoptionen, Videoqualität, Fortschritt löschen). Außerdem kommt man von hier auch bequemerweise sofort an die Übungsdateien auf der DVD sowie die Videos einfach auf das iPad kopieren, diese liegen bereits im Mp4-Format vor.

Die Hauptmenüführung zu den Lektionen ist äußerst gut gelungen. Man wählt einen Hauptmenüpunkt und es öffnet sich sofort rechts daneben ein weiteres Menü mit den entsprechenden Unterkapiteln. Außerdem wird bei Mouseover über den einzelnen Links eine kurze Info sowie ein Screenshot eingeblendet, man weiß also sofort, wo man ist bzw. findet sehr schnell die richtige Übung. Sehr einfache, aber effiziente Bedienung. Wie bereits vom ersten Videotraining gewohnt hohe Qualität!

Die Kapitel sind logisch aufgebaut. Von Einstieg mit dem Bildbrowser Bridge zu Grundlagen in der Bedienung von Photoshop, der Camera Raw-Entwicklung, grundlegenden Korrekturen wie Belichtung oder Farben bis hin zu spezielleren Themen wie Bildlooks, Retusche, Schärfen, Freistellen und Perspektive bilden diese quasi einen normalen Workflow dar. Natürlich beinhaltet dieser nicht immer alle Schritte. Ähnlich wie im Buch hat man für jede konkrete Aufgabenstellung ein Videotutorial, es werden nicht stumpf alle Menüs etc. erklärt, sondern man erfährt, wann und wieso man etwas bestimmtes tut. So kann man prima nachvollziehen, wie man mit Photoshop arbeitet und nicht nur, wie man theoretisch könnte. Pro "Übung" wird hier an einem anderen Bild gearbeitet. Dabei kann man Frau Jarsetz jederzeit bestens folgen, sie spricht in einer angenehmen Lautstärke und Geschwindigkeit. Ihr Bildschirm ist bestens zu erkennen, es ist so, als säße man bei ihr am PC (ich habe mehrfach aus Gewohnheit versucht, ein Menü im Video anzuklicken, weil ich dachte, es wäre ein bei mir offenes Fenster, weil ich die Übungen parallel mitgemacht habe ;-)) Außerdem gibt es jederzeit die Möglichkeit, bequem ein Lesezeichen zu setzen, um zu exakt dieser Stelle zurückkehren zu können. Diese werden über ein bereits erwähntes Menü am oberen Rand verwaltet.

Fazit: Das Training hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Ich kenne auch das Buch von Frau Jarsetz zu Photoshop, aber das Videotraining ist einfach eine andere, "gemütlichere" Art zu lernen. Und auch meiner Meinung nach bei weitem nicht so anstrengend. Es eignet sich hervorragend sowohl für Einsteiger wie mich als auch für Fortgeschrittene. Von mir die vollen fünf Sterne, da ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, es würde etwas fehlen, weder inhaltlich noch von der Qualität oder Bedienung. Danke an die Tutorin für die Mühe, und danke an Galileo Design für ein weiteres, tolles und interessantes Videotraining!


Flexible Boxes - Das Praxis-Training - Eine Einführung in moderne Websites
Flexible Boxes - Das Praxis-Training - Eine Einführung in moderne Websites
Preis: EUR 36,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Weiterführung der Basics von Peter Müller!, 25. Juli 2014
Dies ist mein erstes Videotraining von Galileo Press, umso gespannter war ich, mit dem Training loslegen zu können. Peter Müller ist seit seinen ersten Büchern zum Thema "HTML & CSS" einer meiner Lieblingsfachbuch-Autoren. Bisher hat es kaum jemand geschafft, auch komplexere Inhalte so locker und gut verständlich zu vermitteln. Von daher hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Videotraining.

Estmal zum Äußeren: Die Software wird auf einer DVD in einem breiten Amaray Case geliefert, welche wiederrum in einem Papschuber steckt. Dieser hat einen aufklappbaren Deckel mit Informationen zum Inhalt (Inhaltsverzeichnis, Beispielbilder). Mit 2,55 GB ist die DVD auch im Vergleich zu anderen Videotrainings die ich kenne sehr gut gefüllt.
Nun zum Inneren: Peter Müller spricht sehr verständlich und in einem angenehmen Tempo. Er tritt sehr sympathisch auf, lächelt und man sieht ihm an, dass er Spaß an der Materie und auch am Vermitteln der Inhalte hat. Was mich ein klein wenig unruhig gemacht hat war sein recht markantes Hin- und Herbewegen beim Sprechen, was jetzt aber nichts gravierendes ist, ich wollte es nur mal erwähnt haben. ;-) Diese Szenen sind auch nur ganz am Anfang in einer Einführung sowie zu Beginn eines jeden Kapitels.
Das Menü der wie eine Website aufgebauten Software ist sehr intuitiv und einfach aufgebaut, man findet sich sofort ohne Anleitung zurecht. Am oberen Bildschirmrand gibt es eine Breadcrump-Navigation und unten zusätzliche Links für den Ordner mit den Beispieldateien sowie das Speichern von Lesezeichen. Die Lesezeichen lassen sich schnell und an jeder beliebigen Stelle setzen und werden übersichtlich verwaltet über einen Button in der oberen Navigation.
Die Qualität der Videos ist ausgesprochen gut, hier hatte ich ein wenig Angst, dass man die Code- und Seitenbeispiele nicht gut erkennen kann. Ich wurde äußerst positiv überrascht. Das ist auch unter anderem dem hervorragenden und sehr beliebten Editor "Sublime Text 2" zu verdanken, welchen ich ebenfalls beruflich und privat benutze. Die Tonqualität ist ebenfalls sehr gut, ich hatte zu keiner Zeit Probleme, Herrn Müller zu verstehen (sowohl akustisch als auch inhaltlich).
Die Folien, bzw. "Slides", aus denen der Großteil der Videos besteht, sind sehr übersichtlich und minimalistisch gehalten. So wie es bei Präsentationen immer der Fall sein sollte, wie ich es auch gelernt habe. Nur Stichpunkte, keine ganzen Sätze, nur das wichtigste und keine langen Kapitel. Dies erleichtert das Lesen und Nachvollziehen der Inhalte enorm! Das Tempo, in dem Herr Müller vorträgt, ist auch genau richtig meiner Meinung nach. Nicht zu schnell und nicht zu langsam. Man merkt, dass er didaktisch sehr viel Ahnung hat (er ist schließlich IT-Dozent).
Der Kapitelaufbau ist genau wie im Buch für diejenigen, die dieses kennen. Ich finde dennoch, dass es das Buch sehr gut ergänzt, da es Kleinigkeiten gibt, die im Buch so nicht vorhanden sind, bzw. etwas anders dargestellt sind, eben aufgrund der völlig unterschiedlichen Medien. Ic h bin definitiv froh, beides zu besitzen.
Wer die HTML & CSS-Bücher von Peter Müller kennt und mag, hat sicher auch seine zahlreichen PRaxisbeispiele lieben und schätzen gelernt. Ähnlich ist es auch hier. Anhand größerer Praxisprojekte und Übungen werden Grundlagen und speziellere Themen wie CSS- und HTML5-Frameworks gut erklärt. Durch die einfache Bedienung der Software kann man gut einfach Pause machen und die Übung im Editor durchführen. Oder lässt es sich im Video einfach zeigen. Anzumerken ist, dass auf jeden Fall HTML und CSS Grundwissen vorhanden sein sollte.

Das Praxis-Training "Flexible Boxes - Eine Einführung in moderne Websites" ist in meinen Augen ein voller Erfolg und ein geniales Beispiel dafür, dass man eben nicht nur aus Büchern lernen kann. Die Inhalte werden fachgerecht und gut erklärt vermittelt. Die Beispiele sind sinnvoll und tragen dazu bei, das gehörte und gelesene zu verstehen. Ton- und Videoqualität sind einwandfrei. Und ein Autor (sagt man hier noch Autor? ;-)) der Spaß an der Sache hat. Was will man mehr? Ich bin begeistert von dieser Art zu lernen und werde nun sicher noch weitere Paxis-Trainings von Galileo Press durcharbeiten! Volle Punktzahl, da ich keinerlei Fehler oder Schäwchen feststellen konnte. Weiter so, Galileo Press!


Photoshop CC für digitale Fotografie: Schritt für Schritt zum perfekten Foto, auch für CS6 geeignet (Galileo Design)
Photoshop CC für digitale Fotografie: Schritt für Schritt zum perfekten Foto, auch für CS6 geeignet (Galileo Design)
von Maike Jarsetz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Einsteigertitel für die professionelle Bildbearbeitung!, 11. Mai 2014
Der vorliegende Titel "Photoshop CC für die digitale Fotografie" ist bereits mein zweites Buch von Maike Jarsetz. Ihr anderer Titel "Photoshop Lightroom 5 - Schritt für Schritt zu perfekten Fotos" hat mich sehr begeistert, und da ich noch intensiver in die Materie einsteigen wollte, habe ich mir auch den Photoshop Titel der Autorin besorgt. Der Praxisbezug sowie der didaktische Stil von Frau Jarsetz gefiel mir äußerst gut. Nochmal für diejenigen, die es nicht wissen: Sie ist Fotografin und zertifizierte Adobe Trainerin, weiß also, wovon sie spricht, bzw. schreibt.

Zunächst zum Äußeren: Es handelt sich um ein Hardcover-Buch mit hochqualitativem Papier, auf welchem die farbigen Screenshots sehr hochauflösend dargestellt sind, man kann sie stets sehr gut erkennen und nachvollziehen. Das Format liegt zwischen A5 und A4.

Der Aufbau des Buchs ist sehr ähnlich zum Lightroom 5 Buch: Jedes Kapitel beinhaltet eine Menge von Mini-Workshops, durch die Kapitel thematisch geordnet ("Bildorganisation in der Bridge", "ABC der Bildbearbeitung", Raw - das digitale Negativ", Raw, HDR und mehr", "Belichtungskorrekturen", "Farbkorrekturen", "Schwarzweiß", "Retusche und Reparatur", "Porträtretusche", "Scharf- und Weichzeichnen", "Freistellen und montieren", "Perspektive", "Videobearbeitung" sowie "Ausgabe und Automatisierung").
Dabei gibt es immer zuerst einen Vorher-/Nachher-Vergleich des zu bearbeitenden Fotos, man erkennt also vorher schon, was genau man erreichen möchte mit einem Workshop. Wie der Untertitel des Buchtitels schon verspricht, wird man nun in kurzen, aber informativen und durch Screenshots unterstützten Schritten durch den Workshop geleitet und arbeitet mit Frau Jarsetz zusammen an einem Bild (Die Beispielfotos sind auf der beiliegenden DVD vorhanden!). Falls ein Workshop sich auf einen anderen bezieht, gibt es darauf noch einen Hinweis, inklusive Seitenzahl. Diese Workshops umfassen meist nicht mehr als ein bis zwei Doppelseiten, sind somit jederzeit schnell nachzuschlagen und nachzuvollziehen. Den Abschluss eines Kapitels stellt einen "Exkurs" im entsprechenden Thema dar, welche das Hintergrundwissen zu einem Thema vertiefen, quasi den theoretischen Teil vorstellen.

Durch den sehr viel höheren Funktionsumfang von Photoshop im Vergleich zu Lightroom gibt es hier allerdings keinen "finalen", umfangreicheren Workshop. Dieser ist hier aber auch meines Erachtend nach gar nicht notwendig.

Wie auch schon vom anderen Fachbuch von Frau Jarsetz hat mich auch dieser sehr begeistert. Durch die Einteilung in kurze, aber äußerst praxisnahe Workshops eignet es sich hervorragend als Nachschlagewerk! Die Autorin hat einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil und schafft es auf eine lockere Art und Weise, das Fachwissen zu vermitteln und ist mittlerweile meine Lieblingsautorin in dem Bereich geworden, ich werde die Titel weiterhin verfolgen!


Photoshop Lightroom 5: Schritt für Schritt zu perfekten Fotos (Galileo Design)
Photoshop Lightroom 5: Schritt für Schritt zu perfekten Fotos (Galileo Design)
von Maike Jarsetz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Einstieg in die Bildbearbeitung!, 24. April 2014
Schon seit einigen Monaten befasse ich mich mit der digitalen Photographie und benutze auch seit Anfang an Lightroom 4 bzw. 5 für die Verarbeitung der RAW-Dateien. Dabei habe ich mich mehr schlecht als recht durch die einzelnen Bearbeitungsschritte gequält, waren die einzelnen Funktionen und Möglichkeiten nicht gänzlich intuitiv, beziehungsweise es hat mir immer noch ein klarer Workflow und Ordnung meiner Bild-Dateien gefehlt. Man liest im Internet sehr viel über verschiedene Workflows, aber ich habe da noch keinen gänzlich gut erklärten Prozess finden können. Es gibt zwar jede Menge Bücher zu dem Thema, aber mir hat immer ein gewisser Praxisbezug gefehlt. Deshalb habe ich zum Titel "Photoshop Lightroom 5 - Schritt für Schritt zu perfekten Fotos" von Maike Jarsetz gegriffen. Da ich schon sehr viele Titel aus dem Galileo-Verlag ausgiebig gelesen und danach gelernt habe, habe ich auch des Öfteren von Frau Jarsetz gehört, welche ja bereits einige Titel im Bereich Galileo Design veröffentlicht hat. Sie ist Fotografin und zertifizierte Adobe Trainerin, von daher dachte ich, kann ich da nicht viel falsch machen.

Wie von Titel aus dem Galileo Design-Bereich gewöhnt handelt es sich auch hier um ein Hardcover mit hochwertigem Papier und gestochen scharfen Abbildungen und Screenshots.
Inhaltlich ist das Buch unterteilt in die (workflow-)chronologisch sinnvollen Kapitel "Die ersten Schritte", "Kataloge und Bildimport", "Bibliothek und Bildorganisation", Bilder mit Metadaten verwalten", "Die Basisentwicklung", "Entwicklungsworkflow", "Motivgerechte Entwicklung", "Lightroom im Austausch", "Fotobücher erstellen", "Exportieren und veröffentlichen", "Diashow-Präsentation", "Bilder ausdrucken", "Im Web präsentieren", "Lightroom-Workflow: Reisefotografie", "Lightroom-Workflow: Reportagekatalog" sowie "Lightroom-Workflow: Porträts" gegliedert.

Was mir generell bei den einzelnen Kapitel sehr gut gefallen hat, ist der Aufbau: Zunächst gibt es eine thematische Übersicht von FAQ, also häufigen Fragen und Antworten der Autorin. Dazu eine Hotkey-Tabelle der wichtigsten Befehle, immer für Windows und auch Mac. Auf der nächsten Doppelseite gibt es einen Screenshot des entsprechenden Programmfensters (z.B. das gerade besprochene Lightroom-Modul) inklusive kurzer Erläuterungen der einzelnen Buttons und Benutzer-Bereiche. Vieles davon wird auf der danach folgenden Doppelseite erläutert, anhand auf der vorherigen Seite platzierten Zahlen. Dies fand ich ein wenig unpraktisch, musste man doch ständig vor und zurück blättern, da man die ganzen Zahlen und deren Positionen nochmal überprüfen musste. Hier hätte ein einseitiger Screenshot des Programmfensters von der Größe her sicher ausgereicht.
Den größten Teil eines Kapitels machen Die "Basis-Workflows" aus. Hier gibt es einzelne, thematisch zum Kapitel gehörende Schritt für Schritt-Beispiele für bestimmte Aufgaben, beispielsweise "Mit Vorgaben importieren", "Direkter Kamera-Import", "Motive auswählen", "Mehrere Kataloge vorbereiten", "Clever verschlagworten", "Die Grundentwicklung", "Entwicklungsvorgaben", "Bildfarben natürlich steigern", "Mit Plug-Ins arbeiten", "Erste Schritte zum Fotobuch", "Bilder per E-Mail senden" und viele weitere. Diese erklären anhand von Vergleichsbildern zu Beginn und einzelnen Screenshots zu den Schritten sehr deutlich, wie man vorgehen soll. Das gefiel mir äußerst gut und war sehr gut nachzuvollziehen. Außerdem eignet sich sowas hervorragend zum späteren Nachschlagen!

Am Ende eines Kapitels gibt es dann noch einen kurzen "Exkurs" im entsprechenden Thema, meist zu einer konkreten Problemstellung.

Als letztes gibt es 2 große, umfangreichere Workshops (unterteilt in mehrere Phasen), welche den kompletten Workflow, vom Import bis zum Export, an einem Praxisbeispiel demonstrieren. Solche Workshops gefallen mir persönlich auch am besten, da ich finde, dass man so am besten lernt. Auf der ersten Seite einer Phase gibt es eine praktischerweise eine kurze Übersicht darüber, auf welche Basisworkshops sich eine Phase bezieht. So kann man schnell nochmal nachlesen, falls dies nötig sein sollte. Toll!

Insgesamt war ich begeistert von diesem Titel und werde noch öfter darin stöbern. Er eignet sich hervorragend sowohl als Lehrwerk zum Selbststudium als auch als Nachschlagewerk. Frau Jarsetz schafft es, mit einer angenehmen, professionellen, aber leicht verständlichen Schreibweise, viel Fachwissen zu vermitteln. Von mir die Höchstwertung!


Zend Framework 2: Webanwendungen mit dem PHP-Framework (Galileo Computing)
Zend Framework 2: Webanwendungen mit dem PHP-Framework (Galileo Computing)
von Ralf Eggert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

3.0 von 5 Sternen Gutes Fachbuch, mit didaktischen und strukturellen Mängeln, 23. März 2014
Als nun seit ca. 2 Jahren mit Zend 1 arbeitender Entwickler musste ich zwangsläufig irgendwann mit der neueren Version 2 in Kontakt geraten. Lieber früher als später, dachte ich mir. Da ich bereits anhand des Online-Tutorials von Herrn Eggert in das Zend Framework gefunden und mit den Fachbüchern aus dem Galileo Verlag sehr gute Erfahrungen gemacht habe, lag es für mich Nahe, beides zu kombinieren und das vorliegende Buch zur Hilfe zu nehmen.

Wie von Titeln aus der Galileo Computing Reihe gewohnt ist auch dieses Buch ein Hardcover. Mit knapp 400 Seiten ist dieses auch nicht zu kurz geraten und mehr als nur ein Tutorial, sondern auch ein sehr gutes Nachschlagewerk. Es gibt viele Grafiken und Screenshots, diese sind nicht in Farbe, was für das Verständnis aber auch nicht nötig ist. Code-Beispiele sind deutlich gekennzeichnet und in einer Serifenschrift gehalten. Was ich hier für etwas ungünstig fand ist die Wahl von einer maximalen Zeilenbreite von 65 Zeichen, wodurch viele längere Codezeilen umbrechen.

Das Buch ist in drei große Teile gegliedert:
Im ersten Teil, welcher die Kapitel 1-3 umfasst, geht es um die Grundlagen des Zend Frameworks. Wie unterscheidet es sich von Version 1? Dieses Kapitel ist vor allem für Umsteiger wie mich interessant. Welche neuen Konzepte gibt es (Modularität, Dependency Injection...)? Außerdem wird hier das sich das ganze Buch ziehende Beispiel-Projekt, Luigis Pizza Service, vorgestellt und eingerichtet. Zuvor leitet der Autor durch die generelle Einrichtung der lokalen Entwicklungsumgebung (Einstellungen Apache, nötige PHP Extensions, Einrichtung eines vHosts...). Hier fehlte mir allerdings ein wenig mehr Erklärung bezüglich der Installation von Apache und PHP. Weiter geht es mit der Installation, entweder über Zip, den Pearl Installer Pyrus oder Composer, ein unabhängiger PHP-Installer, sowie der Installation der SkeletonApplication, also dem Grundgerüst der Beispiel-Anwendung.
Zum Schluss des ersten Teils werden noch die Projektstruktur der SkeletonApplication sowie beispielhaft die Konfigurationsdateien erläutert. Dies erfordert allerdings schon recht fundiertes Fachwissen meines Erachtens nach und ist nicht sofort nachvollziehbar. Der Autor verfällt hier meines Erachtens nach zu sehr ins... Fachkauderwelsch. Das kenne ich anders von seinem Online Tutorial zu Zend 1.

Der zweite, weitaus umfangreichere Teil (Kapitel 6-14), legt seinen Schwerpunkt auf die Erläuterung der einzelnen Komponenten, mit Codebeispielen zum Thema "Pizza-Service". Hier werden Basiskomponenten wie Caching oder Logging, aber auch das Entwurfsmuster "Event driven architecture", welches bei Zend 2 zum Einsatz kommt, Dependency Injection, MVC, View, Datenbank, Formularverarbeitung und weitere wichtige und immer wiederkehrende Komponente thematisiert. Dabei werden immer wieder Codebeispiele erläutert, welche aber alle völlig unabhängig voneinander sind. Hier fiel es mir recht schwer, den Beispielen zu folgen.

Der dritte Teil letztendlich behandelt einen Workshop, wo man von Grund auf das Praxisbeispiel "Luigi's Pizza-Service" einrichtet und nach und nach aufbaut. Dabei fängt man (leider) nicht bei null an, sondern lädt sich aus dem Internet eine bereits vorbereitete SkeletonApplication herunter. Diese wird nun Kapitel für Kapitel um Funktionalitäten erweitert, welche in Teil 2 des Buchs erläutert wurden. Zu Beginn wird jedoch erstmal die Struktur der heruntergeladenen Projektdateien erläutert, man steht quasi vor vollendeten Tatsachen. Erst im nächsten Kapitel fängt man an, selbst Hand anzulegen und erweitert das Beispiel Modul für Modul um z.B. eine Blog- und eine CMS-Funktion.

Insgesamt gesehen ist der vorliegende Titel fachlich von sehr guter Qualität, soweit ich das beurteilen kann, und man kann sehr viel daraus lernen. Allerdings kann ich die Aufschrift "Für Umsteiger von Zend Framework 1 und Neueinsteiger" nur bedingt so unterschreiben. Meiner Meinung nach sollte man auf jeden Fall bereits mit dem Zend Framework zu tun gehabt haben. Selbst dann, wie z.B. in meinem Fall, fällt vieles noch schwer zu verstehen. Da hätte ich mir, wie im Online Tutorial zu Zend 1, mehr "an der Hand nehmen" des Autoren gewünscht. Ein von vorne beginnendes, sich ständig erweiterndes Praxisbeispiel. Mit der vorliegenden Gliederung des Buchs hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten. Vor allem die immer wieder eingestreuten Codebeispiele haben es mir nicht immer klar gemacht, wo man diese nun einsetzt, sie wirkten für mich ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Ein didaktischer Faden ist da nur sehr schwer zu erkennen gewesen.


Flexible Boxes: Eine Einführung in moderne Websites. Responsive Webdesign verstehen (Galileo Computing)
Flexible Boxes: Eine Einführung in moderne Websites. Responsive Webdesign verstehen (Galileo Computing)
von Peter Müller
  Broschiert
Preis: EUR 24,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein tolles Fachbuch von Peter Müller!, 9. März 2014
Schon seit einer ganzen Weile befasse ich mich beruflich ausgiebig mit der Frontend-Entwicklung. Dabei fällt auf, dass sich der Schwerpunkt ganz klar immer mehr in Richtung Mobile Entwicklung/-Optimierung verlegt. Die Kunden wollen immer häufiger, dass Websites auch auf portablen Geräten wie Handys oder Tablets vernünftig aussehen und zu bedienen sind. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich sehr intensiv mit den Büchern von Herrn Müller zum Thema HTML & CSS gearbeitet, welche ich bis heute für die besten Einstiegs- und Nachschlagewerke zu diesem Thema halte. Aufgrund dessen ist dieser Autor auch zu meinem Lieblingsautoren avanciert, wenn es um Fachbücher in der Webentwicklung geht. Weil ich mich nun in diesen neuen Bereich der Mobile Optimierung meiner Websites wagen wollte, kam für mich der neue Titel "Flexible Boxes - Eine Einführung in moderne Websites" genau zur rechten Zeit.

Das Buch ist im Taschenbuchformat und hat einen rein schwarz-weißen Druck. Screenshots sind aber sehr gut zu erkennen (war bei den ersten Titeln von Herrn Müller, "Little Boxes 0 - 2", genauso). Codebeispiele sind sehr gut gekennzeichnet und in einer Serifenschrift formatiert.
Der Inhalt ist aufgeteilt in 14 Kapitel, welche wiederrum in zusammenhängende Teile gegliedert sind. Das erste Kapitel ist dabei ein eigenständiges Intro-Kapitel, welches einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden Themen gibt.
Teil 1 beschäftigt sich mit dem Thema "Inhalte glieder mit HTML5" und umfasst die Kapitel 2 bis 6. Hier geht es vor allem darum, die neuen Features von HTML5 vorzustellen, welche erfahrungsgemäß noch vielen Entwicklern unbekannt sind. Hierfür sollten auf jeden Fall aber bereits Kenntnisse im Bereich HTML vorhanden sein. Was ist HTML5 eigentlich, welche neuen HTML-Tags zur semantischen Auszeichnung gibt es, neue Typen von Formularfeldern und vieles mehr. Letzteres fand ich besonders spannend, da ich zum Beispiel die Formularvalidierung immer mit externen Mitteln wie jQuery-Plugins durchgeführt habe, hier aber erfahren habe, dass HTML5 zum Beispiel für korrekte Formate von Datum eigene Typen von Eingabefeldern erlaubt. In den Kapiteln 2-5 gibt es eine allgemeine Einführung, bis es dann in Kapitel 6 mit dem sich durch das ganze Buch ziehenden Workshop losgeht. Dies ist für mich mit Abstand das Beste, was Herr Müller in allen seinen Büchern macht. Anhand eines sehr praxisnahen, sich erweiternden Beispiels lernt man das Fachwissen kennen und auch sinnvoll nutzen. Hierzu gibt es auch für die Tippfaulen die Projektdateien im Internet herunterzuladen.

Im zweiten Teil geht es dann um das Layout der Inhalte und umfasst die Kapitel 7 bis 11. Hier stellt Herr Müller verschiedene Tools zum Testen der Ausgabegrößen vor und man legt zusammen ein Stylesheet (CSS) an. Das für die moderne Webentwicklung mittlerweile unentbehrliche Tool "modernizr" wird hier ebenfalls vorgestellt. Kapitel 8 hat in diesem Teile eine Sonderstellung, hat es doch sehr praktischen Nachschlage-Charakter. Hier werden sehr viele CSS-Selektoren beispielhaft vorgestellt, auch solche, welche eher selten genutzt werden, zum Beispiel "ul > li", also der sogenannte "Kinderselektor". Was ich hier noch gar nicht kannte sind die Geschwisterselektoren. Wieder etwas gelernt!
Des weiteren gibt es nochmal eine kurze Einführung in das grundlegende Box-Modell (detaillierter nachzulesen in den Little Boxes-Büchern, ebenfalls von Peter Müller).
Sehr lehrreich fand ich vor allem Kapitel 11, hier wird gezeigt, wie man das äußerst wichtige Element der Seiten-Navigation für mobile Geräte anpasst. Darüber macht man sich zunächst nur wenige Gedanken, deshalb finde ich es sehr gut, dass Herr Müller hier sensibilisieren möchte.

Im letzten Teil, welcher die Kapitel 12 bis 16 beinhaltet, geht es dann um die Gestaltungsmittel "Media Queries" und "Grids". Hier lernt man die Techniken, um das Layout einer Seite für verschiedene Ausgabegrößen (Handy, Tablet...) anzupassen. Man lernt Media Queries kennen und baut ein Raster auf, um die Beispielseite für verschiedene Breiten und Höhen zu optimieren. Dies beinhaltet auch kritische Elemente wie z.B. eingebundene Videos und Slider. Im letzten Kapitel stellt Herr Müller noch die Frontend Frameworks YAML 4 sowie Foundation vor, welche besonders im Responsive-Bereich häufig zum Einsatz kommen.

Herr Müller hat einen sehr angenehmen und lockeren Schreibstil, es ist wirklich eine Freude, dieses Fachbuch zu lesen. Auch gerne häufiger. Man kann immer gut folgen und hat nie das Gefühl, der Autor würde nur fachsimpeln. Man fühlt sich jederzeit betreut, das hat mir immer sehr an seinen Büchern gefallen. Ich kann nur wieder auf die Einstiegstitel "Little Boxes" oder auch "Websites erstellen mit Contao 3" verweisen - tolle Fachbücher, mitunter die besten, die ich gelesen habe! Uabhängig von der Tiefe des fachlichen, aber einfach allein der Schreibstil und die Art und Weise, wie Herr Müller die Themen erklärt. Besser habe ich es nie verstanden, wenn ich ein Fachbuch gelesen habe.

Für mich ist auch "Flexible Boxes - Eine Einführung in moderne Websites" ein absoluter Pflicht-Titel für alle ambitionierten (Hobby-)Webentwickler!


Apps mit HTML5 und CSS3: Für iPhone, iPad und Android - Neuauflage inkl. jQuery Mobile, PhoneGap, Sencha Touch & Co. (Galileo Computing)
Apps mit HTML5 und CSS3: Für iPhone, iPad und Android - Neuauflage inkl. jQuery Mobile, PhoneGap, Sencha Touch & Co. (Galileo Computing)
von Florian Franke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Einstieg in die mobile App-Entwicklung, 11. Februar 2014
Mit dem vorliegenden Buch "Apps mit HTML5 und CSS3" wage ich meine ersten Schritte in die Entwicklung mobiler Anwendungen. Ich habe bereits langjährige Erfahrung im Bereich der Webentwicklung, sprich HTML, CSS, JavaScript und PHP. Da die Entwicklung mobiler Apps immer mehr im Kommen ist und die Kunden immer häufiger nach mobilen Apps zu ihren Web-Anwendungen fragen, habe ich mich, aufgrund meiner sehr positiven Erfahrungen mit Galileo-Computing-Fachbüchern, erneut an einen Titel aus diesem Haus gewandt.

Zu Beginn wird, wie erwartet, die Installation von XAMPP erklärt, sowohl unter Windows als auch unter OS X. Dabei werden die wichtigsten Einstellungen per Screenshots zusätzlich erläutert, für Einsteiger durchaus hilfreich. Dieses Kapitel ist nicht sonderlich umfangreich, aber es werden dennoch alle nötigen Punkte angesprochen, auch Anfänger können damit sehr schnell eine lokale Entwicklungsumgebung einrichten.

Im nächsten Kapitel "Apps" wird der Begriff "App", welcher zu einem Synonym für kleine, einfache, aber auch komplexe, schnell zu startende Anwendungen geworden. Wir alle nutzen sie täglich: Google Mail (im Browser oder aber als Anwendung unter Android), Angry Birds, Shazam, Dropbox und wie sie alle heißen. Doch was genau ist eine App? Es gibt native Apps, aber auch Web-Apps. Wo ist hier der Unterschied? Dies wird für Neulinge der App-Entwicklung, aber auch den vermutlich nur noch wenigen, übrig gebliebenen Nicht-App-Benutzern sehr deutlich erklärt. Dazu Beispiele bekannter Apps (Instagram, Shazam etc.). Des weiteren gibt es, zur weiteren Motivation, einen Abschnitt zum Thema "Warum für Touch-Geräte entwickeln", inklusive Marktanteilen mobiler Geräte und deren Nutzung sowie kurzen Beispielen, wozu Mobile-Apps fähig sind. Die Zahlen hierzu haben mich durchaus beeindruckt, hätte ich die verschiedenen Marktanteile doch völlig anders eingeschätzt. Hier erkennt man gut, wo man seinen Schwerpunkt legen sollte, falls ein Kunde fragt, wofür es sich am ehesten lohnt, eine App zu entwickeln.

Wie der Titel schon andeutet, geht es hier um Apps, welche mit Hilfe von HTML5 und CSS3 entwickelt werden. Für die folgende Kapitel "HTML5" und "CSS3" sollten bereits HTML-Kenntnisse vorhanden sein, so gehen die Autoren hier in erster Linie auf die Neuerungen von HTML5 ein, wie den Doctype, die neuen Tags wie "article" oder "time". Sehr wichtig vor allem sind die neuen Typen der Inputfelder, welche, je nach Betriebssystem auf dem Mobilgerät, unterschiedliche Layouts zur Folge haben. Kurze Codebeispiele zeigen, wie eine einfache HTML-Seite mit CSS3 aufgebaut sein kann. Leider sind die Screenshots hier nicht in Farbe (normal bei Galileo Computing Titeln), so dass der Bezug Text "[...] die rote Überschrift [...]" zur Grafik darüber in schwarz/weiß nicht wirklich vorhanden ist. Da ist es hilfreich, die Codes wirklich beim Lesen selbst im Editor einzugeben und die Webseite im Browser zu betrachten. Besonders interessant fand ich die Vorstellung der neuen CSS3-Angabe "hyphens", mit welcher man die Silbentrennung dem Browser überlassen kann. Dieses Feature hat mir nur allzu oft gefehlt!

Für die mobile Entwicklung äußerst wichtig sind in diesem Zusammenhang die sogenannten "Media Querys", welche ebenfalls erläutert werden, in verschiedenen Kombinationen. Hier gibt es viele Beispiele der unterschiedlichen Auflösungen mobiler Endgeräte, welche ich äußerst hilfreich finde und in Zukunft öfters zu Rate ziehen werde! Jede Menge durchaus hilfreicher Hinweise im Bezug auf die Entwicklung im Mobilbereich und die Unterschiede zur Entwicklung für Browser als Endgeräte (hover als CSS-Eigenschaft macht bei Apps für Touchgeräte nicht wirklich Sinn) runden das Kapitel ab.

Ohne JavaScript kommt man sowohl in der Webanwendung als auch in der Anwendung mobiler Apps nicht mehr aus, deshalb gibt es auch in diesem Buch eine Einführung in JavaScript und diverser JavaScript Frameworks, wie jQuery und Zepto. Besonders interessant fand ich hier die für mich neue Information, dass man auch auf dem iPhone und dem auf dem Rechner installierten Safari per Kabel und "WebInspector" debuggen kann. Für Entwickler ein nicht zu unterschätzendes Tool! Außerdem werden Webtools zur Kompression der Ressourcen wie JavaScript als auch CSS vorgestellt sowie Tipps zur Optimierung der Seiten-Performance genannt.

Im weiteren Verlauf des Buchs geht es an abstraktere Themen wie die Konzeption und Gestaltung einer mobile App, wo anhand vieler Skizzen der grundsätzlich empfohlene Aufbau verschiedener, immer wiederkehrender Elemente einer App exemplarisch dargestellt werden. Wie kann man eine Navigation am besten darstellen? Wie sollten Registerreiter aufgebaut sein? Auch Elemente, an welche man nicht sofort denkt, wie Ladebalken/-kreise oder Farbsignale werden an Beispielen erläutert.

Insgesamt finde ich den Informationsgehalt des Buchs überwältigend! Im positiven Sinne. Ich bin schon eine Weile im Bereich der Webentwicklung unterwegs, aber es wird auf so vieles eingegangen, was mir bis heute unbekannt war. Gefehlt hat mir leider ein Kapitel über SCSS und das Framework Compass, mit welchem ich regelmäßig arbeite. Freunde von solchen Frameworks finden aber in LESS eine hier vorhandene Alternative. Das Kapitel zum Thema "Frameworks" für die Webentwicklung hat mich besonders interessiert, da ich die Grundlagen bereits kenne, finde ich den Umgang mit Frameworks besonders faszinierend. Hier wird auf viele verschiedene, bekannte Frameworks wie z.B. jQuery Mobile, Sensa Touch oder Bootstrap eingegangen. Viele Screenshots machen die sehr einsteigerfreundlich geschriebenen Texte noch verständlicher, und es macht unheimlich Spaß, sich hiermit weiterzubilden. Auch als Nachschlagewerk ist der Titel bestens geeignet!

Natürlich darf zum Abschluss ein Kapitel zum Thema "Publishing" nicht fehlen. Wie bekomme ich meine App in den App-Store? Dies bildet den Abschluss der Entwicklung, von eventuellen Updates mal abgesehen. ;-)

Leider hat mir ein durchgehendes Beispiel, anhand dessen verschiedene Werkzeuge und Elemente erklärt werden, gefehlt, es gibt viele verschiedene Einzelbeispiele, aber kein "großes Beispielprojekt". Dies hätte ich mir, vielleicht als Workshop, sehr gewünscht. Alles in allem jedoch ein unglaublich spannendes und lehrreiches Buch. Ich empfehle es jedem ambitionierten Hobby- und Berufs-Entwickler, welcher sein Angebot an Anwendungen auch auf den Mobil-Sektor erweitern will. Daumen hoch!


Der große Fotokurs: Besser fotografieren lernen (Galileo Design)
Der große Fotokurs: Besser fotografieren lernen (Galileo Design)
von Jacqueline Esen
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles (Einsteiger-)Buch für alle Fotografen, 20. November 2013
Das Buch „Der große Fotokurs – Besser fotografieren lernen“ von Jacqueline Esen richtet sich vor allem an Einsteiger im Bereich der Fotografie, aber auch an Fortgeschrittene, welche ihre Kenntnisse ein wenig vertiefen möchten. Es werden die wichtigen Themen wie die Kamera als Werkzeug, Objektive, Belichtung, Blende, ISO sehr verständlich und einsteigerfreundlich erläutert. Dabei geht Frau Esen sehr praxisbezogen vor, es werden „Best-Practices“, „Do’s“ und „Dont’s“ präsentiert, nicht nur reine, trockene Theorie. Sie geht auf typische Fehler bei Einsteigern ein und zeigt, wie man diese vermeiden kann.
Viele Beispielbilder inklusive der wichtigen EXIF-Daten unterstützen die Autorin dabei, ein recht komplexes Thema sachverständlich und gut erklärt zu übermitteln. Es eignet sich ebenfalls hervorragend als Nachschlagewerk/Immer-Dabei-Buch, da es nicht sonderlich dick/sperrig ist.
Ich hatte schon viele Einsteigerbücher zum Thema Fotografie in der Hand, aber bei keinem hat man so sehr wie hier gemerkt, dass die Autorin richtig viel Spaß dabei hat, ihr Wissen weiterzugeben. Vor allem gefallen mir im letzten Kapitel „Für Aufsteiger“ die Tipps, ein Auge für die Motive zu bekommen, das hat mir bisher in den meisten Büchern gefehlt.
Jedes Kapitel endet mit einer kleinen, aber sehr nützlichen Übung, um das Handwerk zu üben. Das Format ist, wie von Galileo Design gewohnt, äußerst praktisch. Tipps befinden sich links oder rechts am Seitenrand in farbigen Boxen, wodurch man diese auch sehr gut nachschlagen kann. Wichtiges wird in farblich hinterlegten Boxen im Fließtext gekennzeichnet.

Ich empfehle dieses Buch jedem ambitionierten (Hobby-)Fotografen zur Lektüre. Ein besseres Einsteigerbuch zu diesem Thema findet man meines Erachtens nicht.


Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie: Das umfassende Handbuch (Galileo Design)
Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie: Das umfassende Handbuch (Galileo Design)
von Jürgen Held
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Einstieg für erfahrene Fotografen - Nichts für Anfänger, 22. August 2013
Dieses Buch ist mein erstes zum Thema HDR-Fotografie. Nachdem ich mich eine Weile amateurhaft mit diesem Thema auseinandergesetzt habe und nun mit meiner ersten DSLR-Kamera das Thema richtig angehen möchte, habe ich mir diesen Titel von Galileo Design angeschafft.

Zunächst zum Material:

Wie von Galileo Design gewohnt ist der Inhalt auf stabilem, hochauflösendem Papier gedruckt. Die Abbildungen sowie der Text sind gestochen scharf und sehr gut zu lesen. Die beiliegende DVD klebt auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels in einer Kunststoff-CD-Hülle.

Nun aber zum wichtigeren Teil, dem Inhalt:

Im ersten Teil des Buchs geht es, wie von Fachbüchern gewohnt, erst einmal um Begriffserklärungen. Was ist HDR? Wofür braucht man es? Welche unterschiedlichen Arten von HDR gibt es? Welche Tools kann man dafür benutzen und was kosten diese? Welche Rolle spielt das Tone Mapping? Außerdem gibt es exemplarisch Workflows bei der HDR-Entwicklung. Die Auflistung der verschiedenen Programme war für mich als Einsteiger durchaus sinnvoll und sehr hilfreich. Bisher kannte ich zum Beispiel nur Photomatrix, welches wohl auch das bekannteste der vorgestellten HDR-Programme ist, neben Photoshop, welches aber bekanntlich in einer ganz anderen Preisklasse spielt. Mir ist allerdings aufgefallen, dass die Preisangaben teilweise nicht ganz korrekt sind (Lightroom kostet zum Beispiel keine 300€, sondern knapp 130€). Außerdem sind Programme bzw. Webtools aufgelistet, welche nicht mehr wirklich verfügbar sind, zum Beispiel Picasa (nur noch rudimentär als Bildverwaltung in Google+ vorhanden). Man bekommt anhand der Beispielbilder sowie der vielen Erklärungen aber bereits einen sehr guten ersten Eindruck von der HDR-Fotografie.

In den folgenden Kapiteln wird auf die benötigte Hardware eingegangen, es gibt jede Menge Tipps zur Bildgestaltung, eine Wiederholung für Fotografen bekannter Themen wie Brennweite, Crop-Faktor, Weißabgleich, Belichtungsmodi und Belichtungszeiten. Hier wäre meiner Meinung nach weniger besser gewesen. Es wird für mich zu viel wiederholt, und ich bin kein Profi-Fotograf… Aber da es sich um ein tiefgehendes Buch zur Fotografie handelt, hätte sich der Autor eigentlich denken können, dass man mit diesem Buch in der Hand diese Dinge aus dem Effeff beherrscht. Ich hätte ich erwartet, dass auf solche Basics nicht so ausholend eingegangen wird. Außerdem finde ich die einzelnen Unterkapitel ein wenig unsortiert. Erst geht es um Hardware, dann wiederrum um Bildgestaltung, als nächstes Fotografie-Basics, dann wieder Objektive... Es wird ein wenig unsortiert und war für mich dadurch relativ schwer, ohne häufiges hin- und her blättern zu lesen. Das kurze Unterkapitel zum Thema Bildorganisation fand ich ein wenig fehl am Platz, zumal hier auch Bridge als Beispiel genommen wird und es eine kleine Einführung in dieses Tool gibt, anstatt leichter zugänglicher Software wie z.B. Lightroom. Aber selbst dann wäre das Kapitel nicht nötig gewesen. Wie oben schon gesagt, zu viele Basics.

Das Kapitel "RAW" fand ich schon interessanter, auch wenn dieses erneut mit Basics beginnt. Was ist RAW, welche verschiedenen RW-Formate gibt es, Vorteile RAW zu z.B. JPEG... Bekannt. Dann aber beginnt der spannende Teil. Warum und wie RAW für die HDR-Fotografie nutzen, wie RAW in Photomatrix einlesen und den HDR-Workflow starten und dasselbe dann nochmal für Adobe Camera Raw, allerdings hier noch sehr viel umfangreicher. Hier werden anhand von Camera Raw verschiedene Dinge der RAW-Entwicklung erklärt, wie HSL, Teiltonung, Graduationskurve, Objektivkorrekturen sowie Weißabgleich. Wieder Basics. Zum Schluss dann die wieder für mich interessantere Synchronisation der Einzelaufnahmen. Allerdings leider nur in Camera Raw.
Viele Abbildungen zeigen für HDR eingesetzte Einzelaufnahmen, aber leider dann nur selten zum Vergleich das Ergebnis, das fand ich des Öfteren sehr unpraktisch.

Im folgenden Kapitel geht es um die HDR-Erzeugung mit Hilfe von Photomatrix. Anhand vieler Beispiel-Einzelaufnahmen und Ergebnisse wird der komplette Workflow der HDR-Erzeugung vorgestellt und erklärt, inklusive wichtiger Schritte wie Objektivkorrektur, Entfernung der chromatischen Aberration. Der mitunter wichtigste Schritt, das Tone Mapping, hat den größten Textumfang. Die Erklärungen haben mir sehr gut geholfen, den Vorgang zu verstehen und erfolgreich nachzustellen. Ich hätte mir allerdings ein komplett durchgehendes Beispiel gewünscht, an welchem der komplette Workflow durchgeführt wird, anstatt vieler Beispiele, für jeden Schritt eins. Dafür werden aber alle Schritte, vor allem die des Tone Mappings, äußerst ausführlich und mit vielen Abbildungen der Einstellungen in Photomatrix, erläutert. Besonders hilfreich, vor allem für das spätere Nachschlagen, fand ich die Übersicht der Tone Mapping-Voreinstellungen von Photomatrix. Auf einer ganzen Seite werden sämtliche Vorgaben gezeigt und man kann sehr gut vergleichen. Außerdem gibt es noch ein Unterkapitel zu einem alternativen Verfahren, dem DRI. Dieses Verfahren ist das, was ich immer für HDR gehalten habe, es funktioniert jedoch deutlich anders, auch wenn es dasselbe Ziel hat. Auch hier wird wieder mit Photomatrix gezeigt, wie man aus Einzelaufnahmen ein fertiges Bild mit erhöhtem Kontrastumfang erzeugt.

Das nächste Kapitel ist im Prinzip ein Photoshop-Crashkurs. Hier wird anhand mehrerer Beispiele die nachträgliche Bearbeitung erzeugter HDR-Bilder erklärt. Retusche, Tonwert-Korrektur, Kontrast, Nachschärfen... Mit Hilfe eines Workflows zur Bildbearbeitung wird sehr gut erklärt, wie man am besten vorgeht. Vorausgesetzt natürlich, man ist stolzer Besitzer von Adobe Photoshop. Bei alternativen Bildbearbeitungstools muss man natürlich schauen, ob es möglich ist, den Workflow 1:1 zu übernehmen, bzw. die Einstellungen, die denen in Photoshop entsprechen, zu finden. Auf jeden Fall ein für mich sehr hilfreiches Kapitel, da man hier die am häufigsten vorkommenden Schritte der Nachbearbeitung findet. Prima zum Nachschlagen.

Es folgt das für mich interessanteste Kapitel, und zwar die HDR-Panorama-Fotografie und die verschiedenen Workflows. Hier wird erklärt, in welchen unterschiedlichen Workflows gearbeitet werden kann, welche Tools für welchen Workflow in Frage kommen und was man an Foto-Zubehör braucht bzw. benutzen sollte. Dieses Thema hat mich schon lange interessiert, ich wusste aber nie, wie man am besten dabei vorgeht. Die Erklärungen dazu haben mir sehr geholfen und waren gut nachzuvollziehen.

Ein Kapitel mit drei umfangreich erläuterten HDR-Projekten und dem gesamten Workflow inklusive Vor- und Nachbearbeitung sowie einem Kapitel mit acht Workshops zu konkreten Aufgaben runden das Ganze ab. Dabei wird auch das Photomatrix-Plugin für Lightroom vorgestellt, welches ich noch nicht kannte. Da ein Großteil der Fotografen Lightroom einsetzt, ein äußerst interessantes Thema!

Insgesamt hat man mit „Digitale Fotopraxis – HDR-Fotografie“ ein sehr umfangreiches und in die Tiefe gehendes Buch zu dem Thema in der Hand. Für Fotografie-Anfänger halte ich es für nur bedingt empfehlenswert, auch wenn wie zu Beginn von mir erwähnt sehr viele Basics erklärt werden. Da halte ich erst eine umfangreichere Einführung in die Grundlagen der Fotografie für notwendig, bevor man sich an die HDR-Fotografie wagt. Aber wenn man dann soweit ist, hilft einem dieses Buch dabei, die entstehenden HDR-Bilder zu perfektionieren. Auch wenn ich die Kapitelaufteilung manchmal nicht für ganz optimal halte und ich ein häufigeres Hin- und Herblättern für notwendig halte.


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