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Rezensionen verfasst von
Thomas R. "thrb72" (Köln)

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Das gibts in keinem Russenfilm: Roman
Das gibts in keinem Russenfilm: Roman
von Thomas Brussig
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Wunsch ein Dissident zu sein, 8. Mai 2015
Mit "Wie es leuchtet" hat der Autor vor Jahren ein Buch geschrieben, welches nach meiner Ansicht wie wenige Bücher die Atmosphäre der Wendezeit eingefangen hat und äußerst lesenswert ist. Auch am Anfang dieses Buches beweist Brussig, dass er ein guter Erzähler ist - hier beschreibt der Autor seine Kindheit und Jugend in der DDR und ich finde diesen Part sehr unterhaltsam. Allein die Beschreibung der NVA-Zeit mit ihrer Drangsalierung ist sehr gelungen. Mit dem eigentlichen Plot des Buches kann ich dann weniger Anfangen - die Darstellung eines systemkritischen Schriftstellers in einem totalitären Staat. Das Gedankenspiel mag für den Autor sehr verlockend und interessant gewesen sein, was aus ihm und seiner Künstlerkarriere in der DDR geworden wäre, aber ich finde es auch irgendwo müßig. Obwohl manches Szenario sich eventuell wie dargestellt hätte entwickeln können, konnte es zumindest bei mir keine wirkliche Begeisterung hervorrufen. Auch die realen Personen werden teilweise in Rolle gesetzt (z.B. Alexander Osang als ND-Journalist), die ich eher fragwürdig finde. Sicherlich ist die Wende/DDR-Zeit Brussigs künstlerisches Thema und dies ist auch verständlich. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ein Erzähler mit diesem Potential sich auch einmal dem aktuellen Deutschland zu wenden würde.


Drohnenland: Kriminalroman (KiWi)
Drohnenland: Kriminalroman (KiWi)
von Tom Hillenbrand
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Digitale Zukunftsaussichten, 9. März 2015
Auch wenn das Buch vom Verlag als "Kriminalroman" vertrieben wird, ist sicherlich das Interessante, der Blick in die wahrscheinlich gar nicht so ferne Zukunft (vielleicht habe ich es überlesen, aber an eine Jahreszahl kann ich mich nicht erinnern). Beim Autor sind dabei Überwachungstechnologien, die wohl nicht gerade sehr demokratisch-organisierte EU und auch wirtschaftliche Monopolisten, welche den Alltag bestimmen. Die Autos fahren alleine, dafür hat der Klimawandel dem Meer wohl einiges Festland zugeführt. Amerika scheint keine große Rolle mehr zu spielen, dafür hat Nordkorea den führenden Platz der Billigprodukthersteller eingenommen. Mit sozialen Konflikten hat zumindest der ermittelnde Kommissar wenig zu tun. Letzterer kommt ganz sympathisch daher,wie allgemein der Autor unterhaltsam Schreiben kann. Mir war es irgendwann etwas zu viel Technologie und dafür hätte ich gern mehr über die politischen Zusammenhänge und Entwicklungen erfahren.


Der NSA-Komplex: Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung
Der NSA-Komplex: Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In God we trust, everybody else we monitor, 19. November 2014
In meinen Augen ist das Buch eine zu großen Teilen interessant geschrieben Zusammenfassung über die elektronische Überwachung der englischsprachigen Geheimdienste und ich würde Interessierten zu diesem Thema dieses Werk weitaus eher empfehlen, als das populärere "Die digitale Überwachung" von Autor Glenn Greenwald. Der Fall Snowden dient im Buch der Spiegel-Journalisten als Einstieg um dann allgemein auf die Überwachungsarbeit der Geheimdienste einzugehen. Obwohl man die Sympathien der Autoren für Edward Snowden erkennt, werden von ihm auch frühere Meinungen erwähnt (Abschaffung der Sozialsysteme, Wahlkampfspende für einen Kandidaten der Republikaner), welche eventuell nicht ganz ins Bild seiner linksliberalen Fangemeinde passen mögen. Bei den bewerteten Snowdenmaterial fand ich persönlich sehr interessant, dass auf einer Liste der vollkommen uninteressanten Länder für die politische Überwachung auch der Vatikan steht. Nachdem was Kirchengegner und Verschwörungstheoretiker so behaupten, hätte ich hier von der Weltmacht USA mehr Interesse erwartet. Am Ende des Buches sind mir die Autoren etwas zu sehr Meinungsmacher als Lieferer sachlicher Informationen.
Wahrscheinlich bleibt es jedoch auch nach Lektüre dieses Buches eine Sache der Weltanschauung, ob man nun Snowden für einen Held oder Verräter hält bzw. ob man eher Argumente der Sicherheit oder Privatsphäre unterstützt.


Heimatschutz: Der Staat und die Mordserie des NSU
Heimatschutz: Der Staat und die Mordserie des NSU
Preis: EUR 18,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Informationen ohne happy end, 27. Oktober 2014
Wie für viele, war es für mich auch unverständlich, wie drei Personen so lange in Deutschland verborgen leben und eine solche Mordserie starten konnten. Sachliche Hintergründe versprach dieses umfassende Werk und ausführlich wird man auch über die rechte Szene in den letzten 20 Jahren, insbesondere in Sachsen/Thüringen und die Arbeit der deutschen Geheimdienste hierzu informiert. Teilweise ist es mir schon fast etwas zu umfangreich, die Vorstellung von gefühlt jedem V-Mann, welcher vom Verfassungsschutz rekrutiert wurde, ist vielleicht nicht immer notwendig bzw. verwirrt auch teilweise. Das beim Umfang dieses Buches auch einmal Längen dabei sind, ist sicherlich nicht zu verhindern, aber insgesamt ist die Beschreibung der Taten mit ihren dazugehörigen Personen sehr interessant gelungen. Insbesondere die Beschreibung der Lebenssituation der ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter fand ich sehr beeindruckend. Trotz dieser umfangreichen Informationssammlung bleibt der Leser am Ende doch etwas enttäuscht zurück, weil viele Fragen offen bleiben, was wahrscheinlich bei sachlicher Analyse auch nicht anders möglich ist. Von den Autoren werden zwar einige Ungereimtheiten aufgezeigt – am Tatort der toten Täten wurden 2 Patronenhülsen auf dem Boden gefunden, was etwas gegen die Selbstmordtheorie spricht, bis zu der merkwürdigen Anwesenheit eines Mitarbeiters des Verfassungsschutzes am (letzten) Attentatsort in Kassel und natürlich die nachweislichen Aktenvernichtungen beim Verfassungsschutz – eine massive Deckung der Täter durch staatliche Organe, wie teilweise behauptet, lässt sich dadurch für mich nicht belegen. Die Ermittlungsarbeiten sind sicherlich durch den Interessenkonflikt zwischen Verfassungsorganen (Schutz der V-Leute) und Exekutive (Ermittlung gegen Straftäter) behindert worden und auch das Fixieren auf bestimmte Vorbehalte – Täter müssen gute Ortskenntnisse haben, also aus der Nähe kommen bzw. das nicht immer so tadellosen Vorleben einiger Opfer, war natürlich die berühmte falsche Spur. Auch das in diesem Fall die Gerichtsmedizin versagt hat, passt irgendwie ins Bild. Manches mutet einem da schon etwas wie eine schlechte Slapstick-Einlage an, aber die Realität ist halt dann doch anders, als man sich das als Hobbyermittler geschult von „CSI“ und „Tatort“ so vorstellt.
Journalistisch fragwürdig, fand ich die Feststellung, dass Beate Zschäpe zwar bei den Männern in der rechten Szene sehr begehrt war, obwohl sie lt. Meinung der Autoren nicht wirklich gut aussieht. Diese persönliche Meinung gehört wohl nicht in ein Sachbuch. Auch die Erwähnung das Mundlos irgendwann seinen Musikgeschmack von Udo Lindenberg auf die in den anderen Rezensionen schon beschriebene Musikgruppe geändert hat, wirkt schon so, als wollte man diese Band im Zusammenhang mit der rechtsradikale Szene einmal unbedingt erwähnen. In den den Abschnitten des Buches, wo es um Bands geht, mit dessen Konzerten und CD-Verkäufen der Untergrund teilweise finanziert wurde, taucht der Name dieser Musikgruppe nicht auf - also ist hier offensichtlich ein Zusammenhang mit rechtsradikalen Kräften zu dieser Zeit nicht gegeben.


Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien
Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Asien in den 90igern, 15. September 2014
Es ist äußerst Interessant ohne Flugzeug durch Asien (Thailand, Birma, Vietnam, Indonesien, Malaysia, Singapur, Kamboscha) mit dem 2004 verstorbenen Spiegel-Journalisten zu reisen, weil er mit seinem umfangreichen Allgemeinwissen dieses sehr unterhaltsam wiedergeben kann. Das Buch hat den zeitgeschichtlichen Effekt, dass es Anfang der 90-iger Jahre geschrieben wurde und somit erfährt man, dass die sogenannte Wende auch in Asien einiges verändert hat. Den Aufhänger des Buches, dass er überall wo er hinkommt einen Wahrsager kontaktiert, finde ich manchmal etwas nervig, andererseits lässt er sich eben damit auf die asiatische Lebensweise ein. Seine kulturpessimistischen Ansichten über den zerstörerischen westlichen Materialismus, welcher überall Einzug hält und viele Traditionen zerstört, kann man zwar Verstehen, wirkt aber andererseits von einer gutsituierten westlichen Position auch etwas arrogant. Insbesondere die Chinesen erfahren hier durch den Autor für ihr Streben nach materiellem Wohlstand teilweise schon eine in meinen Augen etwas grenzwertige Abneigung.


Alles so schön bunt hier: Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute
Alles so schön bunt hier: Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute
von Peter Kemper
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Musikstile aus 50 Jahren, 24. August 2014
Die in dem Buch enthaltenen 30 Artikel über Musikstile und allgemeines zur Musik von 1949-1999 sind von verschiedenen Autoren verfasst, deshalb bewertet man selbige auch als Leser unterschiedlich. Insgesamt sind diese aber schon sehr theoretisch und selten so lebendig, dass man in die Zeit dieser Musik reingezogen wird und man gleich in die Plattentipps von jedem Beitrag reinhören möchte. Dafür wie wichtig doch Musik in eben diesen 50 Jahren für die jugendliche Abgrenzung und Identifikation war, eigentlich Schade. Den Buchtitel "alles so schön bunt hier" finde ich in diesem Zusammenhang sowie so sehr oberflächlich. Am Besten haben mir noch die Beiträge zur Punkmusik (Ulrich Sonnenschein), Hard & Heavy (Lars Brinkmann) und Neuen Deutschen Welle (Peter Kemper) gefallen. Bei den beiden ersteren wurde gut das quasi Religionsersatzhaft-Provokante dieser Bewegungen, bei letzteren wurden die wohl beiden innovativsten Vertreter mit Trio (Remmler) und vor allem Ideal (Humpe) gut dargestellt. Insgesamt sind die Artikel am Beginn des Buches von Beat, Songwritern, Flower-Power-Musik und Glamourrock noch recht interessant. Die Artikel zum Ende des Buches mit den rechten Musikbewegungen, der DDR-Musik oder auch die Grungebewegung sind meiner Ansicht nach sehr oberflächlich oder lieblos wiedergegeben.


Die Deutsche: Angela  Merkel und wir
Die Deutsche: Angela Merkel und wir

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Analyse einer "Liebesbeziehung", 14. August 2014
Man erfährt in dem Buch jetzt nicht viel neues über die Kanzlerin, aber als Analyse, warum die gute Frau bei ihrem Volk immer beliebter wird, enthält es so finde ich einige interessante Aspekte. Dabei zeigt der Autor, dass Merkel vor allem aus ihren "Fehlern" gelernt hat (Militäreinsatz, Antisemitismus, Atompolitik) und weiß, was ein Großteil der Bevölkerung will und inwieweit sie auf diese Bedürfnisse eingehen muss. Also sie wäre eigentlich viel Reformfreudiger, aber das wichtige Sicherheitsbedürfnis (um nicht zu sagen die Beamtenmentalität) in der Bevölkerung ist ihr gut bekannt. Auch im persönlichen Auftritt findet sie die richtige Mischung - keine Anbiederung an den Mainstream (Wagner) ohne die überhebliche Intellektuelle zu geben (Fußball).Somit hat sich eine Art Vertrauensverhältnis entwickelt, mit welchem zumindest derzeit beide Seiten gut leben können und von Überraschungen verschont bleiben. Die Basis hierfür wurde nach Meinung des Autors in der für die deutsche Bevölkerung unter ihrer Führung glimpflich verlaufende Finanzkrise geschaffen.


Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen
Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen
von Glenn Greenwald
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

7 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die letzten Retter der freie Welt?, 11. August 2014
Ich bin schon sehr erstaunt, dass dieses Buch so viele sehr gute Bewertungen bekommen hat. In meinen Augen spielt sich hier der verfassende Journalist (oder doch eher Aktivist:)) sehr als letzter redlicher Vertreter seiner Berufsgruppe auf, welcher, was vielleicht wirklich sein Verdienst ist, die Brisanz der Informationen des IT-Spezialisten Snowden erkannt und diese dann auch gut vermarktet hat. Der erste Teil des Buches beschreibt halt dies (Kontaktaufnahme, Treffen, Weitergabe an die Medien) ziemlich ausufernd, um nicht zu sagen in zähen Einzelheiten. In der anderen Hälfte des Buches wird dann über die Gefahr der massenhaften Überwachung des Internets sowie die Gleichschaltung der Medien in guter alter schwarz/weiß Terminologie berichtet. Einige der aufgeführten Argumente schlagen mir auch schwer auf den Magen. Am Sinn von geheimdienstlicher Arbeit gegen von islamistischer Propaganda erzeugten Terrorismus zu zweifeln, weil derzeit hier in einem Jahr weniger Amerikaner umkommen als im selben Zeitraum in der Badewanne ertrinken, ist entweder polemisch (das kann der Autor wirklich gut) oder naiv. Andererseits werden interessante Punkte nicht wirklich weiter verfolgt, wie z.B. ob diese massenhafte Informationssammlung wirklich am Ende was bringt (kann man auch mal den Stasioffizier seines Vertrauens fragen) oder hier nicht andere Konzepte bzw. Techniken entwickelt werden müssten, um von Beginn an, nur die wirklich relevanten Personen zu überwachen. Gerade dieser Punkt hätte mich interessiert, was diese eingesetzten Programme und Filtersysteme wirklich können und wie einfach hier auch nicht betroffene Personen ins Fadenkreuz der Ermittlungen rücken. Andererseits hätte ich gern etwas über die Motive eines Menschen erfahren, der einen 200.000 Dollar Job auf Hawai und angeblich eine bildhübsche Freundin aufgibt. Sind es moralische Motive, wie der Autor sagt, welcher sich bei Snowden vor allem durch Videospiele, griechische Mythologie und ein Buch (Joseph Campbell "Der Heros in tausend Gestalten") entwickelt haben? Andere Meinungen behaupten ja, dass hier einfach ein junger Mann glaubt, schlauer zu sein, als der Rest der Welt. Klingt für mich beides nicht wirklich überzeugend, aber zumindest hat er eine (berechtigte) Diskussion, über die Überwachung des Internets angestoßen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2016 10:25 AM CET


So regiert die Kanzlerin. Eine Reportage
So regiert die Kanzlerin. Eine Reportage

3.0 von 5 Sternen Frau Merkel und die Finanzkrise, 7. August 2014
So wirklich kann ich die Enttäuschung über den Inhalt von Rezensenten nicht verstehen, den das Büchlein ist eigentlich das, was auf der "Verpackung" steht - eine Reportage darüber, wie die Kanzlerin regiert und zwar im Zeitraum 2008 - 2009 zur Zeit der Finanzkrise. Zumindest ich habe da noch einiges Hintergrundwissen über diese Zeit erfahren und auch über den Führungsstil der Bundeskanzlerin kann man sich ein Bild machen. Ich weiß nicht, ob es die Kritiklosigkeit der Autorin ist, aber irgendwie fehlt mir jedoch insgesamt etwas Pep, da sind nicht wirklich Pointen rausgearbeitet, keine richtig bildhaft-emotionalen Szenen, sondern alles sehr sachlich/dröge. Bei dem Wissen und Material, welches die Autorin sicherlich mitbringt, hätte sie meiner Ansicht nach mehr daraus machen können.
Kommentar


So regiert die Kanzlerin: Eine Reportage
So regiert die Kanzlerin: Eine Reportage
von Margaret Heckel
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

3.0 von 5 Sternen Frau Merkel und die Finanzkrise, 7. August 2014
So wirklich kann ich die Enttäuschung über den Inhalt von Rezensenten nicht verstehen, den das Büchlein ist eigentlich das, was auf der "Verpackung" steht - eine Reportage darüber, wie die Kanzlerin regiert und zwar im Zeitraum 2008 - 2009 zur Zeit der Finanzkrise. Zumindest ich habe da noch einiges Hintergrundwissen über diese Zeit erfahren und auch über den Führungsstil der Bundeskanzlerin kann man sich ein Bild machen. Ich weiß nicht, ob es die Kritiklosigkeit der Autorin ist, aber irgendwie fehlt mir jedoch insgesamt etwas Pep, da sind nicht wirklich Pointen rausgearbeitet, keine richtig bildhaft-emotionalen Szenen, sondern alles sehr sachlich/dröge. Bei dem Wissen und Material, welches die Autorin sicherlich mitbringt, hätte sie meiner Ansicht nach mehr daraus machen können.


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