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Rezensionen verfasst von
Willi Wundfinger "Herr de Worde" (Diesseits)

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Schreib den verd... Roman!: Die simple Kunst, einen Bestseller zu verfassen. Ein Anti-Ratgeber
Schreib den verd... Roman!: Die simple Kunst, einen Bestseller zu verfassen. Ein Anti-Ratgeber
von Stephan Waldscheidt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,00

3.0 von 5 Sternen Wem nutzt ein verd... ANTI-Ratgeber?, 30. September 2014
Ich stelle mir die Vorgeschichte so vor, dass eine genervte Lektorin eines Nachts in weinseeliger Laune in einer Bar dem Autor ihr Herz ausgeschüttet hat. Gerührt hat er sich zeitnah(!) einige Schreibratgeber besorgt, um begreifen zu können, was die Gute wohl gemeint haben könnte. Erleuchtet kam ihm dann sodann der Gedanke, den gefüllten Spickzettel als neue Einkommensquelle zu vermarkten. Einen Ratgeber mehr für hoffnungslos optimistische Möchtegernschriftsteller wird der Markt doch vertragen können?! Andererseits muss man sich selbst bei einem Komprimat vom Rest der Meute abheben, um den Anteil an der Beute zu maximieren. Ha, tun wir der Verlegerin oder Lektorin doch einen Gefallen und ziehen über die nervigen Autoren her! Ironie, Zynismus, verkehrte Welt, Kalauer - DAS hat (Wald-)schneid(t)!

Wer aber hält 5 Stunden Kabarett aus? Wem geht die 4. Folge "Switch reloaded", am Stück gesendet, nicht auf den Keks? Was als i-Tüpfelchen ein Leckerbissen ist, kann auf Dauer gewaltig anstrengen - insbesondere, wenn der erklärende Moment, der Nutzen, ausbleibt. Der Leser wird es müd', alles Gelesene ins Gegenteil zu verkehren, um es verdauen zu können - da mag die Lektorin noch so applaudieren. Auch der Hinweis, dass Ironie durch bloßes Gegenteilbilden billig ist, ist diesbezüglich nicht eben hilfreich. Wollte der Autor billig sein oder wollte er sich abheben und meint doch etwas ganz anderes als man herauszulesen glaubt?

Man muss schon moralisch und schreibhandwerklich gefestigt sein, um das Buch zu verstehen. Insider-Erlebnisse führen sogar zu Schmunzlern. Bei Insidern. Unsichere und autoritätshörige Jungautoren, die alles glauben, was schwarz auf weiß gedruckt steht, werden keine Leitlinie finden und sich wohl an den Rat halten, lieber 1 Stunde jobben zu gehen und sich ein Buch zu kaufen, anstatt es selbst zu schreiben. Noch weiter wird die Verwirrung durch Zitate großer Meister getrieben, die sowohl so als auch anders gemeint sein könnten, und den (völlig abwegigen) Verdacht nähren, dass diese Meister auch nicht vom Himmel, aber vielleicht auf den Kopf gefallen sind ... oder dass ihre Zitate aus einem ironischen Kontext geschnitten wurden. Wer weiß? Niemand, außer dem Verfasser, nehme ich an.

Und was, zum Autorenhenker, will uns der Verlag eigentlich und uneigentlich mit dem Coverbild sagen?


Kein Titel verfügbar

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schludrige Verarbeitung, 20. Februar 2014
Irgendwo werden - wohl zu Werbezwecken - Verkaufspreise von über 100 Euro genannt. Nun, bei Modemarken wie Fossil oder Ferrari muss man Preise zahlen, die gewiss weit über den Produktionskosten liegen. Aber da stimmt die Qualität! Im vorliegenden Fall aber entspricht die Verarbeitung der von Uniformen und Arbeitsbekleidung. Dann sollte aber auch der Preis entsprechend liegen.

Beim 2. Tragen ist bereits der Plastik-Reißverschluss unten aufgeplatzt. So etwas passiert schon mal, wenn ein Kleidungsstück ausgeleiert ist. Das ist aber nicht der Fall. Es war ein sehr ärgerliche Fummelei, das wieder hinzubekommen - was mir aber die Augen öffnete, da ich sehr nah ran musste an das Material! Da gab es Nähte zu entdecken, die vom Stoff abgekommen sind und mit einer Parallelnaht gerettet wurden. Die losen Nahtenden wurden nicht verstochen, sondern nur festgeklemmt. Irgendwann werden sie sich befreien. Die Flagge als Kragenspiegel sitzt nicht exakt dort, wo sie hingehört. Zum Kragenrand sind 0 bis 3mm Platz. Entsprechend ist die Naht vom Flaggenrand mal 5, mal 2mm entfernt. Von einer Schlangenlinie zu sprechen, wäre nicht angemessen - dann hätte ich auch nur 1 Stern vergeben - aber gerade und exakt sind was anderes. Am Reißverschluss ist die Ecke der Flagge sogar umgeschlagen und so festgenäht worden. Die Bündchen könnten pfiffiger gestylt sein. Die Jacke hört dort ohne gescheiten Abschluss einfach auf.

Also: Von weitem sieht die Jacke gut aus und das Material, sowie die Maschinenstickereien wollen auch bezahlt sein; aber bitte nicht so laut ins Horn stoßen und die Marke neben Boss und Lagerfeld platzieren ;-)


Die Lange Erde: Roman
Die Lange Erde: Roman
von Terry Pratchett
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pratchett in homöopatischer Dosierung, 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Lange Erde: Roman (Broschiert)
Hinweis: Wer längere, begründete Rezensionen nicht mag, schnell zu nächsten zappen ...

Ein Buch, dass man mit 5-Sterne-Grinsen begonnen hat und am Ende enttäuscht zugeschlagen hat, ist schwierig zu bewerten. Also habe ich zunächst Gras drüber wachsen lassen und später versucht, so objektiv wie eine Jury zu urteilen. Das Ergebnis ist erschütternd. Leider kann man dem "Werk" nicht null Punkte geben. Minus 1 wäre angebrachter, da es noch dazu schädlich ist für Schüler, die ihr Deutsch dort abschauen. Die bekommen eingetrichtert, dass man keine Sätze mit "Und" beginnt und der Herr Schriftsteller beginnt gleich aufeinanderfolgende Absätzen auf diese Art! Da gibt es zahlreiche Sätze ohne Subjekt und Prädikat und niemand kann mir weismachen, dass das mit künstlerischen Mitteln zu tun hat, denn dann würde man ja auch andere Stilmittel finden. Die Schludrigkeit und Fehlerhaftigkeit passt einfach zum ganzen Rest. Herr Baxter hält sich vermutlich für ein Naturtalent und hat es deshalb nicht nötig, irgendwelche schriftstellerischen Kniffe oder goldene Regeln zu beachten - ja, er tut sogar das Gegenteil.

Das Fazit vorweg: Es gibt, kritisch betrachtet, keinen Punkt, der FÜR das Lesen dieses Werkes bzw. der Trilogie spräche - es sei denn, man ist masochistisch veranlagt oder spürt die Schmerzen nicht, die sich 1 bis 2 mal pro Seite in den Au-Backen-Zähnen oder der Magengrube äußern.

Abgesehen von einem fehlenden gescheiten Plot wimmelt es von Logikfehlern: Im Aufbau, bei den Figuren, bei der Physik - einfach bei allem. Selbst der Verlag hat das bemerkt und schreibt auf der Rückseite über eine Polizistin, die in Wahrheit nur eine kleine Nebenrolle spielt - aber die bessere Hauptfigur abgegeben hätte: interessanter, tatkräftiger, überlegter ...

Es gibt nur 2 gute Gründe, Bücher zu schreiben und zu kaufen: Lesevergnügen fürs Gefühl und Gedankenfutter für den Kopf - beides selbstverständlich in vielen Unterformen, von Humor bis Gänsehaut, von Vision bis Zeitzeugnis. Meines Erachtens nach trifft nichts diesmal zu. (Parallelweltgedanken / -geschichten gab es schon lange vor "Stargate") Warum hat Pratchett dann seinen Namen hergegeben?

Terry Pratchett hat sich immer als Kämpfer für Vernunft, Wissenschaftlichkeit, Menschlichkeit und gegen Kreationismus gesehen. Die Erfindung der Scheibenwelt war ein Glücksfall, doch sie ist nur der Zucker, mit der er seine Medizin verabreicht. Deshalb hat er sich an relativ trockenen Büchern wie "Rettet die Rundwelt" beteiligt und seinen Namen für eine größere Verbreitung hergegeben. Bei der "langen Erde" muss er einem Irrtum aufgessen sein. Ich könnte mir vorstellen, dass er das Manuskript überhaupt nicht gelesen, sondern nur alle 50 Seiten aufgeschlagen und einen Absatz eingefügt hat. Dieser Absatz sticht dann aus dem langen Monolog wie ein Fremdkörper heraus. Was bei Rincewind schenkelklopfendes Lachen hervorgerufen hat, funktioniert nicht alleinstehend und bei so einem blassen, langweiligen Protagonisten.

Diese Hauptfigur hätte vielleicht Buchhalter oder Steuerprüfer werden können, aber der immer wieder bemühte Vergleich mit Daniel Boone, der den ersten Siedlertrecks gen Westen vorausgeritten ist, ist einfach lachhaft. Würde nicht irgendwo ein Alter von 27? Jahren erwähnt, man würde an ein Kind zwischen 8 und 16 Jahren denken. Und was macht so ein Held, der die meiste Zeit seines Lebens allein in wilden Welten verbracht hat, bei Anblick eines unbekannten Gewässers auf einem menschenleeren Planeten? Denkt er an unbekannte Krankheitserreger? Nein, er denkt schamhaft an seine Badeshorts und wagt einen Köpper! Dann kommt ein Pratchett-Gag, der mit SCHNAPP! endet und vorbei ist, bevor man sich fürchten konnte. So funktioniert Spannung in diesem Buch. Aufbau und Lösung der Spannungsszene im selben Abschnitt. Das trägt nicht. Auch keinen Spannungsbogen. Das einzige stilistische Mittel, das ich gegen Ende erkennen konnte, war die "Trügerische Harmonie" (Horrorelement). Aber genau diese Chance wird vertan. Im Band 1 jedenfalls klärt sich da gar nichts auf. Blut statt Spannung, Zähne statt Sinn.

Warum bezeichne ich das Buch als einen langen Monolog? Weil es eine einzige große Rede Baxters ist, die er zur Tarnung auf verschiedene Personen und ein Tagebuch verteilt. Doch alle schwafeln mit derselben Stimme, besitzen keinerlei Persönlichkeit. Selbst die Monster tauchen auf wie in einer zoologischen Nummernrevue und nehmen oftmals keinerlei Notiz voneinander, so wie der Protagonist sich nicht groß beeindrucken lässt, wenn neben ihm ein tonnengroßes Saurierbein niedergeht und alles platt macht.

Ein weiterer Schwachpunkt ergibt sich daraus, dass das Manuskript in die Hände von theoretischen Physikern gegeben wurde, zum Korrekturlesen des wissenschaftlichen Inhalts. Ergebnis: 2 völlig verschiedene Konzepte für Parallelwelten werden sinnlos vermengt, weil man sich von Konzept 1 nicht richtig trennen konnte. So gibt es nun Quanteneffekte und es gibt Bifurkationsfolgen, die aber nicht von wichtigen Entscheidungen abhängen, sondern durch einen Timer ausgelöst werden: Angeblich spaltet sich alle 50 Jahre eine neue Welt ab, warum auch immer. Doch wieso ist dann bereits die erste Nachbarwelt menschenleer? Gab es vor 50 Jahren keine Menschen? Ältere müssten sich sogar selbst begegnen können! Allein um in eine Welt zu gelangen, wo Deutschland den 2. Weltkrieg gewonnen hat, müsste man exakt 2 Welten seitlich gehen! Doch tatsächlich gibt es eine Menschenlücke von Millionen Jahren, bis auf fernen Seitenzweigen Vormenschen und Mutanten auftauchen, die wohl ohne Nachkommen geblieben sind! Überhaupt: "Lange Erde"? Nach dem gewählten Modell dürfte es kein West und Ost geben, sondern einen Möglichkeitenraum von der Form einer Blumenkohloberfläche. Und Asteroideneinschläge als chaotische Einflüsse zu betrachten, ignoriert die Gesetze der Himmelsmechanik, die selbst Umlaufbahnen von Kometen und Co. berechenbar macht - und zwar bis hin zum Aufschlagpunkt, der also auf jeder Erde der gleiche sein müsste.

Als Krönung des Ganzen wird es völlig unwissenschaftlich (und das ist sicher nicht im Sinne Pratchetts), als noch eine Prise Esoterik eingestreut wird. Wie soll man auch den einzigen Einsiedler einer Welt finden, wenn man nicht einen Sinn für Intelligenzstrahlung entwickelt, mit dessen Hilfe man den anderen orten kann (der dann meist nur 100 Meter entfernt lebt).

Die natürlich wechselnden Primaten verhalten sich derweil so irrational wie der robotische Begleiter, der schon in naher Zukunft aus Supermaterial gebaut worden ist (in 10-15 Jahren) und fast zaubern kann und der "Endgegner" erinnert an Yivo aus Futurama oder an Blob :-) ... Eine Familie lässt ihren Sohn, der ein Wechsel-Squib (also unfähig) ist, daheim zurück und wandert einfach ohne ihn aus - die Keimzelle für Terror aufgrund schwerer Kindheit! Paar Seiten später liest man, dass solche Menschen problemlos huckepack reisen können usw. ... Bloß nicht reindenken!


Leben macht Sinn: Was uns bewegt und weiter bringt (HERDER spektrum)
Leben macht Sinn: Was uns bewegt und weiter bringt (HERDER spektrum)
von Irmtraud Tarr
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erfahrungen aus der Psychotherapie, 14. Januar 2014
Genau das, was der Rezensent Maex so gut findet, empfinde ich als Mangel des Büchleins: Dass es keine pauschale Antwort gibt! Aber was suggeriert denn der Titel?

Zuerst dachte ich an ein cleveres Wortspiel, vielleicht in der Richtung von "Leben, Macht, Sinn" - aber nichts dergleichen. Es handelt sich lediglich um schlechtestes Deutsch auf der Frontseite. Obwohl das Werk nicht per Google-Translator aus dem Englischen übersetzt wurde, finden sich auch im Inneren schlampige Formulierungen wie "realisieren" an Stelle von "erkennen" oder "begreifen". Auf der Straße mögen diese Anglizismen üblich geworden sein; eine Schriftstellerin, die über Sinn philosophieren möchte, disqualifiziert sich durch derlei Oberflächlichkeiten selbst. Und dann Formulierungen wie "in die Puschen kommen"... - aber, Frau Doktor! Zu diesem Buch greifen nicht fröhliche Leserinnen am Badestrand, sondern Menschen, die nachdenklich geworden sind. Da muss sich der Tonfall vom Geplauder und Geplapper einer Barbara Schöneberger oder Susanne Fröhlich unterscheiden.

Wem aber schon der Ausdruck seines Werkes nicht allzu wichtig ist, wie soll ich dieser Person Gewissenhaftigkeit und fachliche Kompetenz unterstellen? Kann ich glauben, dass die Ausarbeitung x-fach kontrolliert, überarbeitet und für aussagekräftig erklärt wurde? Da ein jeder Mensch irgendwie Experte auf dem Gebiet des Lebens ist, müssten hier schon Antworten kommen, die herausragend sind und nicht nur den Stempel "verkaufbar" tragen. Der Markt ist bereits überfüllt mit Fibeln von Mentaltrainern und selbsternannten Gurus, die ihre Bildung meist in Wochenendseminaren oder Klöstern erlangt haben. Gut, dass auf der Rückseite der Rang klargestellt wird.

Frau Tarr scheint eine intelligente Frau zu sein, die in ihrer Praxis viele Leute mit Lebensfragen kennen gelernt hat. Die positive Seite des angeschlagenen flüssigen Tonfalles - nicht zu tief gelegt und nicht zu abgehoben - ist der Wiedererkennungseffekt, der einem zeigt, dass andere Menschen die gleichen Fragen wälzen und dass man daher irgendwie, über alle Schranken hinweg, eine Gemeinschaft bilden könnte.

Was aber herauskommt, ist eine Art Sonntagspredigt mit Kopftätscheln. Wer den Kopf nicht hängen lässt und sich Nischen sucht, wo er oder sie sich wohlfühlt, der denkt über Sinnfragen überhaupt nicht nach. Und wer es trotzdem tut, der soll nicht traurig sein, wenn er den allerletzten Schlüssel der Erkenntnis nicht in den Schoß gelegt bekommt. Zwischendrin wird viel über Lebensituationen geredet, in denen Menschen von Zweifeln gezwickt werden. Die sollen doch besser der Stimme ihres Herzens folgen, so dass sie sich wieder wohlfühlen und ... siehe oben. Dass aber gerade das Herz für den SINN zuständig sein soll, erfüllt nicht ganz die Erwartungen, die ich habe, wenn ich mir dieses Buch kaufe.

Richtet sich das mehr beschreibende als beantwortende Werk denn nur an Patienten und Klienten?

Es scheint so, denn gleich zu Beginn wird klargestellt, dass der große Sinn des Lebens an sich und im Universum ein zu weites Feld sei und man sich deshalb auf die individuelle Sinnsuche beschränke. Das ist mir zu wenig, da ich mich auch im Großen und Ganzen verorten möchte, obgleich das als mittelalterliche Denkweise gebrandmarkt wird.

Fazit:
Die Psychotherapeutin erkenne ich wohl, die Frau Dr. phil. realisiert sich hier eher nicht (oder ich). Wer all die Gedanken, die er selbst schon dumpf gehegt hat, nicht im Tagebuch aufarbeiten möchte, sondern aufgelistet und ausformuliert wiederfinden möchte; wer sich mit seinen Gedanken einsam gefühlt haben mag, der kann durch dieses Buch ein positives Gefühl erleben. Wie lang das anhält? So lang wie der Nachhall einer Sonntagspredigt oder einer Therapiesitzung der Antidepressionsgruppe. Manchmal ist es ja wichtig, das Wirrwar der Sorgen und Gefühle zu ordnen und zu einem Aussichtsturm aufzustapeln, von dem aus man einen neuen Horizont sehen kann. Das ist nicht wenig, muss aber anscheinend auch genügen.


Russell Hobbs Cottage Digitale 20530-56 Thermo-Kaffeemaschine mit Timer rot
Russell Hobbs Cottage Digitale 20530-56 Thermo-Kaffeemaschine mit Timer rot
Preis: EUR 69,90

1.0 von 5 Sternen auch die Kanne ist unpraktisch, 21. Dezember 2013
Zu gern wüsste ich, worin sich dieses Modell von dem kritisierten Modell Nr. 18327-56 unterscheidet.

http://www.amazon.de/Russell-Hobbs-18327-56-Cottage-Kaffeemaschine/dp/B004S9OJG0/ref=cm_cr_pr_pb_t/277-2378399-0984169

Sieht zumindest äußerlich gleich aus. Hat man etwas an der Elektronik verbessert oder wollte man nur die überwiegend negativen Bewertungen hinter sich lassen? Rätselhafterweise darf man die Rezensionen zum "alten" Modell auch nicht mehr editieren! Ein Schelm, wer dabei an einen Maulkorb denkt ...

Die anderen Rezensenten haben hier schon manches Substanzielles gesagt (wobei der Geschmack von Kaffee sicher auch von der Sorte abhängt). Deshalb möchte ich nur noch meine Erfahrungen mit der Kanne ergänzen:

Aus meiner Edelstahlkanne tropft inzwischen unedler, ekelhaft schwarzer Kaffeesud - und zwar unten aus einer Verbindungsstelle. Irgendwie ist die Brühe in die Hohlkammer gelangt, wahrscheinlich beim Ausgießen immer paar Tropfen über die Naht zwischen Kunststoff und Stahlwand. Wie beschrieben, muss man die Kanne ja auch auf den Kopf stellen, um den letzten Tropfen heraus zu bekommen.

Es gibt leider keine Möglichkeit, die Brühe abzulassen, die Kanne mal auseinanderzunehmen und zu reinigen und künftige Tischdecken zu schonen. Meine Geduld mit dem schicken roten Designerstück ist am Ende. Jetzt fliegt die Maschine weg.


Das Schiff der Visionen
Das Schiff der Visionen
von John Gribbin
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knalleffekt verpufft leider - (mit leichtem Spoiler), 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Schiff der Visionen (Broschiert)
Ich bewerte dieses Buch besser als durchschnittlich, weil es mich überdurchschnittlich beschäftigt hat und mich überdurchschnittlich gefesselt hat. Die Sprache ist gut und angemessen. Das alles heißt nicht, dass die Mängel, die andere Rezensenten festgestellt haben, nicht vorhanden wären! Doch kommt es auf den Blickwinkel an. Auch müssen nicht alle Lehrbuchrezepte gleichermaßen in jedem Roman berücksichtigt werden, wenn er auch sonst funktioniert. Die Figuren in Zeichentrickfilmen sind oft viel flacher.

Vom Verlag und vom Coverdesigner wird der Knalleffekt vorzeitig verraten - wie bei einem Witz die Pointe: Es ist kein Abenteuerroman, sondern SF und die Welt des Buches ein Raumschiff. Kein Wunder, dass der Knaller nicht zündet, denn das schmale Buch arbeitet nur auf diesen Effekt hin (und enttäuscht zudem die Technikfreaks, denn die Handlung spielt zu 99% am Übergang vom Mittelalter zur Aufklärung). Und deshalb darf man es nicht mit großen Gesellschaftsromanen mit Charakterentwicklung, Liebe und Tragödie verwechseln. So, wie schon im Film "The Village / Das Dorf" kommt der Genrebruch beim Publikum nicht an. Das Oberflächliche ist zu skizzenhaft, das Tiefsinnige bleibt zu tief be- oder vergraben. Doch offen und hochtrabend präsentiert, hätte man es nur als Gedankenexperiment abgetan.

Von welchen Visionen ist eigentlich die Rede? Der Autor ist Wissenschaftler und ich interpretiere ihn so, dass er eine EIGENE Vision unters Volk bringen wollte. Das Buch ist Vehikel und als Gleichnis zu verstehen! Er meint nicht irgendeine Welt in einer rotierenden Konservendose; er meint in Wahrheit UNSERE Welt. Dem Leser soll die Frage aufkommen, ob wir nicht auch nur in einem Habitat oder einer Illusion leben - vielleicht mit einem Master-Control-Programm als Gott oder in einem Zoo von außerdimensionalen Aliens. Oder in einem Wassertropfen unter einem Mikroskop. Das würde zumindest einige Widersprüche in der gegenwärtigen Weltsicht erklären. Und es wird Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen - wie im Buch.

Das Einzelschicksal spielt in dem Raumschiff, das seit Jahrtausenden unterwegs ist, also im Buch, keine Rolle. Die sich entwickelnde Intelligenz, die sich selbst aus den Fängen des Aberglaubens befreit, steht im Zentrum. Der Autopilot selbst gibt zu, das allgemeine Gewusel unter den Menschen nur mit wenigen Sensoren wahrgenommen zu haben. Gebete hätten wenig Sinn gehabt. Nicht, wer, sondern DASS jemand über den Tellerrand schaut, war das Kriterium, sich zu offenbaren.

Freilich hätte das Buch 3x so dick werden können, wenn sich der Autor darauf konzentriert hätte, eine Heldengeschickte zu schreiben, wo jemand seine eigenen Dämonen überwindet und schließlich sein Glück in einer Familienidylle und gehobener Stellung findet - vielleicht sogar, ohne sich jemals dafür zu interessieren, was sich tatsächlich unter seinen Füßen befindet. Aber dass ein intelligenter Autor gerade dies unterlassen hat, legt den Verdacht nahe, dass so eine "Zeitverschwendung" niemals das Hauptziel des Wissenschaftlers gewesen ist. Es gibt nur so viel künstlerischen Aufwand wie zum Transport der Idee und zur Akzeptanz des Buches nötig und nicht wie möglich. Skizzen, Gags, etwas - aber nicht zu viel - Blut. Ein auf Preise versessener und ausschließlich literarisch begabter Autor hätte mehr detailverliebten Aufwand betrieben. So hält sich die Handlung nach der Lösung des Rätsels dann auch nicht weiter mit Terraforming und Kolonistenproblemen auf. Darum ging es also auch nicht.

Einziger Kritikpunkt: Die Darstellung der Welt als Hohlkugel erklärt nicht, wieso die Schwerkraft immer nach außen wirkt; in anderen Büchern ist deshalb stets von Hohlzylindern die Rede. Ebenso müssten sich Bremsmanöver bei Annäherung an potentielle Siedlungsplaneten bemerkbar machen. Na, schweigen wir einfach über technische Fragen und erfreuen uns stattdessen an Hellsichtigkeit und anderen Begabungen ...

PS: Die Schwesternschaft erinnert mich doch stark an DUNE - ein Schelm, der Böses dabei denkt.


Spannend schreiben: Krimi, Mord- und Schauergeschichten
Spannend schreiben: Krimi, Mord- und Schauergeschichten
von Christian Schärf
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In erster Linie hübsch, in zweiter brauchbar, 28. Dezember 2012
Das beste an dieser Ausgabe ist die Aufmachung: Hardcover, das den Namen auch verdient und abgerundete Ecken wie in einem Tagebuch. Dazu das passende Format. Der Schreibstil unterscheidet sich allerdings völlig von dem in "Gregs Tagebuch": Vorübergehende Sprachkapriolen von weltfremder Bauart sollen vermutlich den gelehrten Ansatz des Autors hervorheben.

Nun, wer schon Schlimmeres gelesen hat (wie z.B. Fritz Gesings "'Kreativ schreiben' für Fortgeschrittene"), kommt damit klar, dass er/sie so manchen Satz 3x lesen muss, um daraus eine nutzlose Binsenwahrheit zu destillieren. Entschädigt wird der Leser durch regelmäßig auftauchende Aha-Momente - ausgerechnet in Phasen der guten Lesbarkeit - und durch eine gute Auswahl an weiterführenden Tipps, so dass summa summarum ein Gewinn herauskommt.

Der NUTZEN ist in meinen Augen vorhanden, obwohl bei diesem Preis auch etwas erwartet werden darf. Zudem unterscheidet sich dieses Buch durch seinen Fokus von vielen allgemein gehaltenen Ratgebern und Halbbiographien - deshalb 4 Sterne.

Was das Ganze mit dem Duden zu tun hat, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. "Duden" steht in meinen Augen für Wahrheiten, über die es nichts zu diskutieren gibt. Doch hinter diesem niedlichen Werk steht keine graue Eminenz. Insofern wirken die Versuche, neue Marktnischen zu erschließen, so unpassend wie die Frau-Mann-Wörterbücher von Langenscheidt.

Ich hätte mir noch mehr Präzision (und NOCH weniger Allgemeines) gewünscht bei der Unterscheidung der verschiedenen Spielarten der Spannungsliteratur und daraus resultierend konkretere Tipps. Wahrscheinlich wären zwei Bücher:
- "Schauerliteratur/Horror" einerseits und
- "Krimi in Buch und Drehbuch" andererseits
besser gewesen.


Megakick - the final basic MP3-Player Megakick "C302", 2 GB, 1,8" TFT Display
Megakick - the final basic MP3-Player Megakick "C302", 2 GB, 1,8" TFT Display
Wird angeboten von nox divendo
Preis: EUR 27,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen so la-la, irgendwie typisch asiatische Frühgeburt, 7. Dezember 2012
Made in Macau. Service = null. Keine Homepage. Updatemöglichkeit kann nicht genutzt werden. Unter anderem aber auch, weil die mitgelieferte Software in Mandarin oder anderen Hieroglyphen dargestellt wird.

Ich habe den Player vorrangig als MP3-Player gekauft. Der Hintergedanke war, endlich ein Gerät zu haben, das nicht nur die Titel alphabetisch oder in Reihenfolge der Abspeicherung abspielt, sondern eine vernünftige Navigation nutzen zu können.

Das funktioniert nur bedingt. Die Übersetzung des Menüs hat vermutlich der Google-Translator gemacht."Lagerbestand" ist die Anzeige des verbrauchten Speichers. "Rücktritt" hat nichts mit Vertragsbedingungen zu tun, sondern entspricht der "zurück" oder "Escape"-Taste. Manches wurde gar nicht erst übersetzt (Schon gar nicht das quietschbunte Hauptmenü), so dass man es mit Denglisch zu tun hat. Freilich lässt sich die Sprache einfach auf Englisch rücktritten.

Die Belegung der Tasten hat anscheinend der Zufallsgenerator erledigt, intuitiv ist nichts, aber nach etlichen Versuchen schleift sich der Gebrauch von kurzem oder langem Tastendruck schon ein. Die Bedienung der Tasten ist so hibbelig wie auf manchen Handys; die dicke Haupttaste braucht man eher selten.

Das Ziel einer gegenüber alten Modellen leichten Bedienung wurde teilweise erreicht. Man muss nur ganz unten den Menüpunkt finden, der eine Navigation über Ordner ermöglicht. Standardmäßig wird aber ungeachtet der Sortierung der gesamte Speicherinhalt gescannt und als Misthaufen angeboten. Also dann brauche ich auch keine Ordner anlegen! Hinzu kommt, dass wohl kleine Infodateien angelegt werden, die beim Beschreiben des Speichers per USB nicht mehr stimmen. Sofort ist das Gerät "verwirrt" und meckert: "Wiedergabelist ge" - hier wird der Text am Bildschirmrand gekappt. Vermutlich sollte es "geändert" heißen. Wenn ich eine Wiedergabe unterbrochen habe, wird beim Wiedereinschalten nahtlos die Fortsetzung angestrebt. Das ist hübsch, bereitet aber Probleme, wenn ich abbrechen und zu einem anderen Titel navigieren will. Ich bekomme immer wieder die "Fortsetzung" vorgesetzt. Mitunter hilft nur Aus- und Anschalten.

Die anderen Funktionen sind Firlefanz. Als MP3-Videoplayer ist der 1,8-Zoll-Bildschirm nur für kleine Scherze zu gebrauchen. Die Darstellungsqualität ist sehr vom Blickwinkel abhängig = nur eine Notlösung.

Diktiergerätfunktion habe ich nicht getestet. Das Micro befindet sich jedenfalls auf der Rückseite!

Games: winziger geht es nicht, Bedienung sperrig - vergiss es.

E-Book: Schon Txt-Dateien werden umformatiert angezeigt. RTF ging nicht, mehr Formate habe ich nicht getestet. Es reicht für ein paar Notizen wie Adressen oder Spickzettel, mehr nicht.

Erfreulich ist der Einsatz eines LiPo-Akkus als Stromquelle. Das erspart einem den Kauf von Batterien.
Unschön ist, dass die Lautstärke nur von Null bis Normalniveau einzustellen ist - was freilich das Gehör nicht schädigt, aber in lauter Umgebung zu wenig sein kann. (Bei langweiligen Nachtschichten kein Hinderungsgrund) Weiterhin unpraktisch ist der Anschluss der Ohrhörer über 2,5mm-Klinkenbuchsen. Die 3,5mm sind weit verbreiteter und mit einem Adapter sieht der Player nun auch nicht attraktiver aus. Absolut nervig ist auch, dass das Gerät immer vom Computer ausgeworfen wird, wenn es länger nicht benutzt wird. Ein Neubespielen am PC sollte also zügig vonstatten gehen.

Fazit: Das alles ist der Entwicklungsstand VOR einem Betatest. Solche Geräte bringt man nur auf den Markt, wenn man Erster oder Billigster sein will und keinen Ruf zu verlieren hat. Ich habe das Gerät zum reduzierten Preis erworben und tröste mich mit dem Preis/Leistungsverhältnis. Es tut seinen Dienst.


Tomorrow, When the War Began
Tomorrow, When the War Began
DVD ~ Rachel Hurd-Wood
Preis: EUR 12,49

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der unlogischste Film des Genres, 1. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Tomorrow, When the War Began (DVD)
Das Problem dieses Werkes ist: Es will alles sein und das gleichzeitg - und deshalb ist es nix.

Man versucht, die "Helden" realistisch handeln zu lassen (also jeder sieht nur sich und nicht die Gefahr) und noch eine Entwicklung durchmachen zu lassen. Das klappt und deshalb vergebe ich nicht nur einen Punkt. Denn der Rest hat mit Realismus oder auch nur Glaubwürdigkeit im Rahmen des Szenarios null komma nichts zu tun. Je mehr man sich hineindenkt - was hätte ich gemacht oder warum ist das so -, desto mehr muss man sich aufregen, wenn man nicht grad ein filmischer Allesfresser ist.

Die Physik stimmt nicht, das militärische Handeln stimmt nicht und die Aufteilung des Szenen auf die Filmlänge stimmt auch nicht: Es geht ziemlich zäh und orientierungslos los und zieht sich mit viel Geschwätz und Liebesgeplänkel dahin, Streitereien und Eifersüchteleien halten bis in die "härtesten" Kampfszenen hinein an. Die "Helden" (alle Weiße + ein Alibiasiate) sind keine Kämpfer - da helfen auch paar patriotische Sprüche nicht - und ihre Gegenspieler können gar nicht schwach genug dargestellt werden (Im Grunde schon eine Beleidigung). Um überhaupt dem schwächsten und dümmsten Gegner standhalten zu können, müssen sich nun auch noch Trucks als kugelsicher gepanzert erweisen! Keine Scheibe geht zu Bruch und bevor man böse Soldaten überfährt, hupt man noch!

Ein Tanklaster kann nicht mit einer Lunte zur Explosion gebracht werden - nicht einmal zum Brand! Die Lunte oder Kippe geht einfach aus. Und wenn da so eine "Öllampe" brennt - na und? Eine Stahlbrücke besteht zum Großteil aus Luft und kann durch eine Benzinexplosion nicht zerstört werden. Die Filmemacher hätten sich mal die "Brücke von Remagen" genauer anschauen sollen (historisch oder den Film): Ähnliche Konstruktion und Absicht und alles lief schief!


Einhell BG-KS 2040 Elektro-Messerhäcksler
Einhell BG-KS 2040 Elektro-Messerhäcksler

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sinnlos, 24. Juni 2012
Leider musste ich einerseits aus Kostengründen, aber vor allem wegen der niedrig abgesicherten Steckdose dieses relativ watt-schwache Gerät wählen. Mein vorheriger Hächsler war nicht teuerer (eher vom selben Preis in DM), hat aber locker 15 Jahre gehalten. Er kam aber wahrscheinlich noch nicht aus China. Was der politische Fortschritt und die Globalisierung mir nun hier serviert haben, ist ganz sicher keine große Ingenieursleistung und ein Leisehächsler ist es auch nicht. Hebt man das Gerät kurz an, um es Stufen hinab zu tragen oder über eine Schwelle, fällt der lediglich gesteckte Fuß sogleich ab und man hat was zum Fummeln. Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes "nicht leicht".

Auch nach dem Einschalten: Vom ersten Augenblick an lässt man Nerven. Die Einfüllöffnung musste ich gleich mal etwas unsicherer machen, damit ich mein Gut gut hinein bekam. Der Hächsler mag nämlich für morsche, aber gerade Besenstiele gut geeignet sein, für Heckenschnittabfall ist er es ganz bestimmt nicht. Dafür wird aber gleich ein "Kartoffelstampfer" mitgeliefert, der einem beim Stopfen helfen soll. Die Form lässt allerdings schon einen Reinfall vermuten. Nur mit einem Spaten zu stopfen wäre noch aussichtsloser.

Binnen kürzester Zeit sind die Messer stumpf und das Geschnetzelte klemmt in allen Ritzen, kommt nur nicht unten heraus. Der hineingestopfte Ballen Schnittgut wird unten etwas angeknabbert, ansonsten klemmts. Also: Aufschrauben und säubern!

Hier werden die Nerven noch einmal strapaziert. Wo ein Schnappverschluss ideal wäre, muss eine gefühlt 3m lange Schraube rausgedreht werden. Man will und will nicht glauben, wie viele Umdrehungen notwendig sind, um endlich einen Blick ins Innere werfen zu können. Die Freude nach dem Reinigen und Zusammenschrauben währt allerdings nur kurz, dann geht der Tanz von vorn los.

Man kann nur jeden warnen, sein Geld so zum Fenster rauszuwerfen!


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