|
|
Beiträge von variety
Top-Rezensenten Rang: 2.963
Hilfreiche Bewertungen: 1399
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von variety "hm6797"
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Leicht und locker, 26. März 2013
Alfred Firneis, ein Lyriker mit einem Bucherfolg im Rücken, hat Probleme, ein neues Werk zu veröffentlichen. Seine Lektorin und Herausgeberin Susanne muss unbedingt einen Verkaufsschlager generieren, um ihren Verlag zu retten. Deshalb schickt sie ihn auf eine Alphütte, damit er in der Abgeschiedenheit zu Inspirationen und dadurch zu Gedichten kommt. Dort lernt er Mara kennen, eine vermeintliche Studentin aus der Slowakei mit einem (zumindest zu Beginn) witzigen Sprachfehler. Es beginnt eine sanfte Liaison der beiden, welche zum Lesen reizt. Leider ist das auch der einzige Grund, um die Lektüre beenden zu wollen. Eine leichte Kost, die vielleicht schon bald (?) zu einer Schmonzette fürs Fernsehen verfilmt wird. Mehr nicht.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Auf Dauer nicht mehr so witzig..., 4. März 2013
Die Idee an sich - dass Adolf Hitler "wieder da ist" und in Berlin für Aufsehen sorgt - ist zwar interessant und verspricht einiges an Brisanz. Auch sorgt der Autor, Timur Vermes, dafür, dass sich das Buch leicht liest, ohne in zu seichtes Gewässer abzutauchen. Er lässt Hitler so sprechen, wie man sich das als Laie, der ihn nie selber erlebt hat, vorstellt. Wie er sich dabei schlägt, ist eindrücklich. Die Vorstellung, dass er als Comedian im Fernsehen auftritt, sich selber darstellt und deshalb auch keine "Rolle" spielen muss, verblüfft zu Beginn ebenfalls sehr. Leider verpufft diese Idee aber etwa ab der Hälfte des Buches. Es kommt dann noch die Idee mit der "Bild"-Zeitung dazu, aber die hilft auch nicht wirklich, um die Längen zu übertünchen, die immer mehr entstehen. Ausserdem: Ist es legitim, mit einem Menschen (?) wie Hitler Witze zu reissen? Darf man über ihn - oder noch schlimmer "mit ihm" - überhaupt lachen? Diese Fragen müsste sich jede/r Leser/in selber stellen und mit anderen diskutieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1.0 von 5 Sternen
Weder für Kinder noch Erwachsene..., 29. Januar 2013
Ein Werk im Eigenverlag - und dort sollte es auch am besten bleiben. Was grossmundig daherkommt ("die eigene Kreativität wecken"), entpuppt sich beim genauen Lesen als Seifenblase mit mässig spannendem Inhalt. Das Buch ist für Kinder und Erwachsene gedacht und erreicht sie wahrscheinlich beide nicht, weil der Autor nicht weiss, an wen er sich sprachlich und gedanklich richten soll (wohl eher an Kinder). Die Geschichte selber liest sich leicht, aber die vielen Wiederholungen (Kinder?) stören schon. Der Zug im Erzählstrang fehlt da oft. Und zum Schluss: Was ist der Sinn? Dass wir mit unserem Glauben Berge versetzen bzw. Sterne erreichen können? Dass jeder seines Glücks eigener Schmied ist? Etwas gar simpel, wenn auch oft richtig. Bloss: Muss ich dazu die Geschichte an mehreren Stellen unterbrechen und mir eine Fortsetzung überlegen? Ich weiss nicht...!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Wo bleibt der Tiefgang?, 29. Januar 2013
Leider verbreitet Thommie Bayer auf beinahe 300 Seiten eher gediegende Langeweile als Erklärungen über das Vergessen einer Liebe. Zwar interessierte mich die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Erin und Michael, diese wurde aber (logischerweise) überlagert durch die vier Freunde (?) und deren Beziehungen sowie Spaziergänge durch Venedig. So wurde ich immer wieder aus den interessanten Gedankengängen herausgerissen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Ich bin eben ein Fan von ihm..., 26. Dezember 2012
Ich gebe es zu: Ich habe eine absolute Schwäche für Jason Starr. Er fasziniert mich immer wieder mit seinen doch teilweise sehr ähnlichen Verlierertypen in den Roman, die in Brooklyn spielen. Hier geht es um Mickey, der vor dem Studium in einem Fischladen jobbt und dort den fatalen Fehler macht und für einen mafia-ähnlichen Typen eine Wette (schon wieder, eines seiner Lieblingssthemen!) platziert - und zwar mit seinem eigenen Geld...! Es ist zwar klar, wie es weitergeht, aber die Spannung steigt von Seite zu Seite - auch die (Liebes-?)Geschichte mit Rhonda trägt dazu bei. Auch wenn der Schluss offen bleibt und etwas gar optimistisch (?) erscheint, gebe ich ihm die volle Punktzahl, denn das Lesen hat extrem viel Spass bereitet.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Liest sich extrem gut, 26. Dezember 2012
Jakob Arjouni schreibt mit viel Witz und Esprit vom Privatdetektiv Kayankaya, der einerseits eine vermisste Tochter zurückbringen und anderseits einen (noch) wenig bekannten Schriftsteller als Leibwächter an der Frankfurter Buchmesse vor einem drohenden (?) Attentat beschützen soll. Auch wenn der Humor auf Dauer etwas ermüdend wird und die Geschichte in der zweiten Hälfte etwas an Dynamik verliert, kriegt das Buch 4 Sterne, weil es so erfrischend daher kommt und sich extrem gut liest.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lesen bevor das Thema aktuell ist, 12. Dezember 2012
Das Buch handelt vom Thema, das uns alle betrifft - und das wir wohl am liebsten am weitesten weg verdrängen: den Tod. Der Autor schafft es, in klaren und deutlichen Worten verschiedene Aspekte davon darzulegen, damit man sich mit ihnen auseinandersetzen kann: Sterbebegleitung, Ort des Sterbens, Bedürfnisse beim Tod, Meditation, Ernährung, Patientenverfügung, Hospiz, Schmerzen usw. Mir persönlich hat das Kapitel über die Unterschiede und Problematiken der Palliativmedizin und der Hospizarbeit weniger gefallen, weil es mich nicht im gleichen Masse betroffen machte wie andere.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Der Klappentext verspricht etwas anderes, 13. November 2012
Die Autorin schildert in ihrem Buch, wie sie zehn Jahre lang (!) auf Sex verzichtet hat. Mich als Mann hat das Werk deshalb interessiert, um zu sehen, weshalb es dazu kam und wie sie diese Zeit erlebte. Leider habe ich auch nach 190 Seiten das "Geheimnis" ihres Verzichts nur ansatzweise erahnen können. Auch habe ich den auf dem Umschlag erwähnten "Witz" und das "Feingefühl" gar nicht wahrgenommen. Wahrscheinlich liegt das an mir als Mann, aber wie genau sie die "Liebe neu entdeckt" oder lernt "ihren Körper neu zu spüren" erschloss sich mir überhaupt nicht. Sophie Fontanel hat wahrscheinlich das Schreiben als Therapie verstanden. Leider hat sie mich als Leser dabei aussen vorgelassen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Zum Schreien komisch!, 4. November 2012
Für einmal bin ich mit den Verlagslobhudeleien einverstanden. Wer hier nicht lacht, soll auf die Ferien verzichten. Ein Cartoon ist besser als der andere - auch wenn teilweise der Witz im Hals stecken bleibt...! Genial.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Persönliche Begegnungen waren spannend!, 28. Oktober 2012
Besonders interessant fand ich es, wenn er persönliche Begegnungen schildert (z. B. mit Jürgen Klopp, beim Cricketspiel oder beim Pubfussball im Park). Da leuchtet die Leidenschaft stark auf. Weniger beeindruckend fand ich die Aussagen über englische Gepflogenheiten wie Tea oder Höflichkeit (vielleicht auch weil sie altbekannt sind und nichts Neues aussagen). Ein unterhaltsames Buch (nicht nur) für Fussballfans. Es hilft einfach, wenn man etwas von Fulham oder Arsenal weiss...
|
|
|