MSS_ss16 Hier klicken Jetzt informieren muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Amazon Weinblog Hier klicken designshop Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16
Profil für Simon Egli > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Simon Egli
Top-Rezensenten Rang: 4.593.644
Hilfreiche Bewertungen: 369

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Simon Egli

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
pixel
Pitch Black - Planet der Finsternis
Pitch Black - Planet der Finsternis
DVD ~ Radha Mitchell
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 7,91

4.0 von 5 Sternen Überraschend gutes Sci-Fi Kino, 29. November 2006
„Pitch Black“ war der erste Grosserfolg Vin Diesels, der ihn einem breiten Publikum bereit machte. Demgemäss erscheint es nur selbstverständlich, von einem solchen Film keine tiefschürfenden Dialoge oder vielschichtigen Charakterportraits zu erwarten. Vielmehr sieht sich „Pitch Black“ in der Tradition der klassischen Aliens-Filme und bietet somit viel Sci-Fi-Atmosphäre, Action, Dunkelheit und furchteinflössende Ungeheuer en masse.

Was „Pitch Black“ aber besonders macht ist der Charakter Riddicks, der hier kraftvoll von Vin Diesel verkörpert wird. Die Figur des wortkargen und unberechenbaren Kämpfers scheint wie für ihn geschaffen, und er mimt ihn dementsprechend mit viel Intensität und Charisma.

Auch neben Vin Diesel sind die schauspielerischen Leistungen solide, können aber in emotionalen Extremsituationen nicht überzeugen. Meistens wirken sie schlicht zu cool und abgebrüht für eine zusammengewürfelte Gruppe Zivilisten, die sich auf einem kargen Wüstenplaneten in völliger Dunkelheit den Angriffen mörderischer Aliens ausgesetzt sehen.

Generell wirken zwar viele der Charakteransätze sehr interessant, werden aber nicht weiter verfolgt. (Bsp: Die Religiosität des Imams; das Schuldempfinden von Carolyn; die Lebenseinstellung von John etc...)

Wie in vielen derartigen Filmen avancieren aber so oder so bald einmal die Aliens zu Hauptattraktionen, und sind in der Tat sehr bildwirksam, solange sie denn im Dunkeln gehalten werden. Bei Actionszenen im Licht teilen sie das Schicksal vieler anderer Monsterfiguren und wirken schlicht lächerlich und unglaubwürdig. Grundsätzlich sind sie aber gut umgesetzt und animiert.

Auch die restliche Inszenierung von „Pitch Black“ ist wunderbar gelungen. Von den stimmungsvollen Aufnahmen der Landschaft und der Sonnen, über die faszinierenden Licht- und Farbenspiele bis hin zum sehr guten Score eröffnet sich hier ein ganz besonderes audiovisuelles Erlebnis, das mit Unmassen verschiedenartiger Verfremdungseffekte auftrumpft. Einzig die potthässliche Alien-Vision fällt hier negativ aus dem Rahmen.


Pitch Black - Planet der Finsternis
Pitch Black - Planet der Finsternis
DVD ~ Radha Mitchell
Preis: EUR 4,97

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gutes Sci-Fi Kino, 29. November 2006
„Pitch Black“ war der erste Grosserfolg Vin Diesels, der ihn einem breiten Publikum bereit machte. Demgemäss erscheint es nur selbstverständlich, von einem solchen Film keine tiefschürfenden Dialoge oder vielschichtigen Charakterportraits zu erwarten. Vielmehr sieht sich „Pitch Black“ in der Tradition der klassischen Aliens-Filme und bietet somit viel Sci-Fi-Atmosphäre, Action, Dunkelheit und furchteinflössende Ungeheuer en masse.

Was „Pitch Black“ aber besonders macht ist der Charakter Riddicks, der hier kraftvoll von Vin Diesel verkörpert wird. Die Figur des wortkargen und unberechenbaren Kämpfers scheint wie für ihn geschaffen, und er mimt ihn dementsprechend mit viel Intensität und Charisma.

Auch neben Vin Diesel sind die schauspielerischen Leistungen solide, können aber in emotionalen Extremsituationen nicht überzeugen. Meistens wirken sie schlicht zu cool und abgebrüht für eine zusammengewürfelte Gruppe Zivilisten, die sich auf einem kargen Wüstenplaneten in völliger Dunkelheit den Angriffen mörderischer Aliens ausgesetzt sehen.

Generell wirken zwar viele der Charakteransätze sehr interessant, werden aber nicht weiter verfolgt. (Bsp: Die Religiosität des Imams; das Schuldempfinden von Carolyn; die Lebenseinstellung von John etc...)

Wie in vielen derartigen Filmen avancieren aber so oder so bald einmal die Aliens zu Hauptattraktionen, und sind in der Tat sehr bildwirksam, solange sie denn im Dunkeln gehalten werden. Bei Actionszenen im Licht teilen sie das Schicksal vieler anderer Monsterfiguren und wirken schlicht lächerlich und unglaubwürdig. Grundsätzlich sind sie aber gut umgesetzt und animiert.

Auch die restliche Inszenierung von „Pitch Black“ ist wunderbar gelungen. Von den stimmungsvollen Aufnahmen der Landschaft und der Sonnen, über die faszinierenden Licht- und Farbenspiele bis hin zum sehr guten Score eröffnet sich hier ein ganz besonderes audiovisuelles Erlebnis, das mit Unmassen verschiedenartiger Verfremdungseffekte auftrumpft. Einzig die potthässliche Alien-Vision fällt hier negativ aus dem Rahmen.


Pitch Black - Planet der Finsternis [Special Edition]
Pitch Black - Planet der Finsternis [Special Edition]
DVD ~ Radha Mitchell
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 7,56

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gutes Sci-Fi Kino, 29. November 2006
„Pitch Black“ war der erste Grosserfolg Vin Diesels, der ihn einem breiten Publikum bereit machte. Demgemäss erscheint es nur selbstverständlich, von einem solchen Film keine tiefschürfenden Dialoge oder vielschichtigen Charakterportraits zu erwarten. Vielmehr sieht sich „Pitch Black“ in der Tradition der klassischen Aliens-Filme und bietet somit viel Sci-Fi-Atmosphäre, Action, Dunkelheit und furchteinflössende Ungeheuer en masse.

Was „Pitch Black“ aber besonders macht ist der Charakter Riddicks, der hier kraftvoll von Vin Diesel verkörpert wird. Die Figur des wortkargen und unberechenbaren Kämpfers scheint wie für ihn geschaffen, und er mimt ihn dementsprechend mit viel Intensität und Charisma.

Auch neben Vin Diesel sind die schauspielerischen Leistungen solide, können aber in emotionalen Extremsituationen nicht überzeugen. Meistens wirken sie schlicht zu cool und abgebrüht für eine zusammengewürfelte Gruppe Zivilisten, die sich auf einem kargen Wüstenplaneten in völliger Dunkelheit den Angriffen mörderischer Aliens ausgesetzt sehen.

Generell wirken zwar viele der Charakteransätze sehr interessant, werden aber nicht weiter verfolgt. (Bsp: Die Religiosität des Imams; das Schuldempfinden von Carolyn; die Lebenseinstellung von John etc...)

Wie in vielen derartigen Filmen avancieren aber so oder so bald einmal die Aliens zu Hauptattraktionen, und sind in der Tat sehr bildwirksam, solange sie denn im Dunkeln gehalten werden. Bei Actionszenen im Licht teilen sie das Schicksal vieler anderer Monsterfiguren und wirken schlicht lächerlich und unglaubwürdig. Grundsätzlich sind sie aber gut umgesetzt und animiert.

Auch die restliche Inszenierung von „Pitch Black“ ist wunderbar gelungen. Von den stimmungsvollen Aufnahmen der Landschaft und der Sonnen, über die faszinierenden Licht- und Farbenspiele bis hin zum sehr guten Score eröffnet sich hier ein ganz besonderes audiovisuelles Erlebnis, das mit Unmassen verschiedenartiger Verfremdungseffekte auftrumpft. Einzig die potthässliche Alien-Vision fällt hier negativ aus dem Rahmen.


Philadelphia
Philadelphia
DVD ~ Tom Hanks
Wird angeboten von filmspass
Preis: EUR 15,89

5.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Film mit Grösse, 29. November 2006
This review is from: Philadelphia (DVD)
Philadelphia ist wohl zweifellos zu den wichtigsten Filmen seiner Zeit zu zählen. Jonathan Demme verstand es ein kontroverses und sensibles Thema sehr wirkungsvoll und berührend auf die Leinwand zu bringen, und somit die öffentliche Meinung mitzuformen.

Seine Herangehensweise an die Thematik ist nie voreingenommen oder übermässig dramatisiert und auf forciert-theatralisch vorgetragene Moralappelle wird glücklicherweise weitgehend verzichtet. Stattdessen verlässt sich der Film vollständig auf die schauspielerischen Darbietungen der Akteure, im speziellen natürlich Tom Hanks, in einer seiner wohl besten Rollen.

Seine Darstellung ist lebensnah, feinfühlig und von unglaublicher Dramatik erfüllt, was vor allem in einzelnen Szenen, wie etwa der Musiksequenz, intensiv zum Ausdruck kommt.

Auch Denzel Washington spielt perfekt und überzeugt vollkommen in seinem Portrait des selbst nicht wenig voreingenommenen Anwalts. Stets wirken seine Handlungen nachvollziehbar und sein Charakter gut verständlich.

Wo Antonio Banderas als Lebensgefährte Becketts allerdings nur wenig schauspielerisches Talent zeigt, kann dafür Jason Robards als Kanzleiführer Charles Wheeler einen weiteren darstellerischen Glanzpunkt setzen. Auch seine Darstellung ist zutiefst realistisch, menschlich (im Guten wie im Schlechten) und vielschichtig.

Generell ist Philadelphia von einer grossen Humanität durchzogen, die sich auch in vielen stark berührenden Momenten zeigt. Kaum ein Zuschauer wird sich der emotionalen Wirkung dieser Geschichte und der schauspielerischen Leistung Hanks entziehen können. Die passende Musik von Howard Shore mit dem prämierten Titelsong „Streets of Philadelphia“ von Bruce Springsteen unterstreicht die ansonsten unspektakuläre Inszenierung taktvoll.

Als einzigen größeren Kritikpunkt muss man wohl die mangelhafte Dramaturgie anbringen, denn wenn es auch verständlich erscheint, dass bei einer solchen Thematik keine intensiven Actionszenen zu erwarten sind, so hätte dem Film ein wenig mehr Spannung doch sicherlich gut getan. So findet sich im ganzen Film kein wirklicher Höhepunkt, und die zentrale Urteilsverkündung im Gerichtssaal scheint beinahe nebensächlich


Philadelphia [Special Edition] [2 DVDs]
Philadelphia [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Tom Hanks
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 17,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Film mit Grösse, 29. November 2006
Philadelphia ist wohl zweifellos zu den wichtigsten Filmen seiner Zeit zu zählen. Jonathan Demme verstand es ein kontroverses und sensibles Thema sehr wirkungsvoll und berührend auf die Leinwand zu bringen, und somit die öffentliche Meinung mitzuformen.

Seine Herangehensweise an die Thematik ist nie voreingenommen oder übermässig dramatisiert und auf forciert-theatralisch vorgetragene Moralappelle wird glücklicherweise weitgehend verzichtet. Stattdessen verlässt sich der Film vollständig auf die schauspielerischen Darbietungen der Akteure, im speziellen natürlich Tom Hanks, in einer seiner wohl besten Rollen.

Seine Darstellung ist lebensnah, feinfühlig und von unglaublicher Dramatik erfüllt, was vor allem in einzelnen Szenen, wie etwa der Musiksequenz, intensiv zum Ausdruck kommt.

Auch Denzel Washington spielt perfekt und überzeugt vollkommen in seinem Portrait des selbst nicht wenig voreingenommenen Anwalts. Stets wirken seine Handlungen nachvollziehbar und sein Charakter gut verständlich.

Wo Antonio Banderas als Lebensgefährte Becketts allerdings nur wenig schauspielerisches Talent zeigt, kann dafür Jason Robards als Kanzleiführer Charles Wheeler einen weiteren darstellerischen Glanzpunkt setzen. Auch seine Darstellung ist zutiefst realistisch, menschlich (im Guten wie im Schlechten) und vielschichtig.

Generell ist Philadelphia von einer grossen Humanität durchzogen, die sich auch in vielen stark berührenden Momenten zeigt. Kaum ein Zuschauer wird sich der emotionalen Wirkung dieser Geschichte und der schauspielerischen Leistung Hanks entziehen können. Die passende Musik von Howard Shore mit dem prämierten Titelsong „Streets of Philadelphia“ von Bruce Springsteen unterstreicht die ansonsten unspektakuläre Inszenierung taktvoll.

Als einzigen größeren Kritikpunkt muss man wohl die mangelhafte Dramaturgie anbringen, denn wenn es auch verständlich erscheint, dass bei einer solchen Thematik keine intensiven Actionszenen zu erwarten sind, so hätte dem Film ein wenig mehr Spannung doch sicherlich gut getan. So findet sich im ganzen Film kein wirklicher Höhepunkt, und die zentrale Urteilsverkündung im Gerichtssaal scheint beinahe nebensächlich


Philadelphia
Philadelphia
DVD ~ Tom Hanks
Preis: EUR 4,97

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Film mit Grösse, 29. November 2006
This review is from: Philadelphia (DVD)
Philadelphia ist wohl zweifellos zu den wichtigsten Filmen seiner Zeit zu zählen. Jonathan Demme verstand es ein kontroverses und sensibles Thema sehr wirkungsvoll und berührend auf die Leinwand zu bringen, und somit die öffentliche Meinung mitzuformen.

Seine Herangehensweise an die Thematik ist nie voreingenommen oder übermässig dramatisiert und auf forciert-theatralisch vorgetragene Moralappelle wird glücklicherweise weitgehend verzichtet. Stattdessen verlässt sich der Film vollständig auf die schauspielerischen Darbietungen der Akteure, im speziellen natürlich Tom Hanks, in einer seiner wohl besten Rollen.

Seine Darstellung ist lebensnah, feinfühlig und von unglaublicher Dramatik erfüllt, was vor allem in einzelnen Szenen, wie etwa der Musiksequenz, intensiv zum Ausdruck kommt.

Auch Denzel Washington spielt perfekt und überzeugt vollkommen in seinem Portrait des selbst nicht wenig voreingenommenen Anwalts. Stets wirken seine Handlungen nachvollziehbar und sein Charakter gut verständlich.

Wo Antonio Banderas als Lebensgefährte Becketts allerdings nur wenig schauspielerisches Talent zeigt, kann dafür Jason Robards als Kanzleiführer Charles Wheeler einen weiteren darstellerischen Glanzpunkt setzen. Auch seine Darstellung ist zutiefst realistisch, menschlich (im Guten wie im Schlechten) und vielschichtig.

Generell ist Philadelphia von einer grossen Humanität durchzogen, die sich auch in vielen stark berührenden Momenten zeigt. Kaum ein Zuschauer wird sich der emotionalen Wirkung dieser Geschichte und der schauspielerischen Leistung Hanks entziehen können. Die passende Musik von Howard Shore mit dem prämierten Titelsong „Streets of Philadelphia“ von Bruce Springsteen unterstreicht die ansonsten unspektakuläre Inszenierung taktvoll.

Als einzigen größeren Kritikpunkt muss man wohl die mangelhafte Dramaturgie anbringen, denn wenn es auch verständlich erscheint, dass bei einer solchen Thematik keine intensiven Actionszenen zu erwarten sind, so hätte dem Film ein wenig mehr Spannung doch sicherlich gut getan. So findet sich im ganzen Film kein wirklicher Höhepunkt, und die zentrale Urteilsverkündung im Gerichtssaal scheint beinahe nebensächlich


Ocean's Eleven
Ocean's Eleven
DVD ~ George Clooney
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 9,57

3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Billigunterhaltung mit Stil, 29. November 2006
This review is from: Ocean's Eleven (DVD)
Selten findet sich ein Film, der derart viele grosse Namen des Showbusiness’ vereint, und die Erwartungen sind selbstverständlich gross. Doch leider zeigt sich schnell, dass Ocean’s Eleven nicht das filmische Glanzstück ist, wie die glanzvollen Namen es gerne glauben machen möchten.

Stattdessen muss man feststellen, dass der Film auf weiten Strecken enttäuscht:

Es gibt kaum wirklich lustige Szenen, keine Spannung, Action ist praktisch inexistent und Storywendungen sind (bis auf das durchaus intelligente Finale) ebenfalls Mangelware. Unglaublicherweise macht allerdings die stimmungsvoll glamouröse Aufmachung und die unterhaltsame, wenn auch belanglose, Story viel wett. Ocean’s Eleven präsentiert sich hier als typisches Feel Good – Movie, dass sich durchaus für kurzweilige Unterhaltung eignet.

Auch das Starensemble hat sichtlich Spass an der Arbeit und spielt fast ausnahmslos souverän. Allerdings weisen die Rollen auch keinerlei Tiefe oder Anspruch auf, so dass die schauspielerische Leistung wohl gezwungenermassen relativiert werden muss.

Hervorzuheben gilt daher vor allem Andy Garcia, dessen Rolle als ruchloser Casinobesitzer Benedict noch die meiste Vielschichtigkeit besitzt, und die er, wie man es von ihm in derartigen Rollen gewohnt ist, perfekt ausfüllt.

Der Regiestil ist unorthodox, glamourös und erinnert bisweilen eher an eine MTV-Sendung, als einen Kinofilm.

Die Musik von David Holmes passt wiederum perfekt zur Grundstimmung des Films und veranlasst den Zuschauer des Öfteren zum mitwippen.


Mitternacht im Garten von Gut und Böse
Mitternacht im Garten von Gut und Böse
DVD ~ Kevin Spacey
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 24,90

12 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen versucht viel - schafft gar nichts, 29. November 2006
Die Filmumsetzung eines erfolgreichen Bestsellers, der seinerseits auf einer wahren Geschichte beruht, zwei geniale Hauptdarsteller, ein renommierter Regisseur und ein stimmungsvolles Setting – theoretisch sollte bei „Midnight in the Garden of Good and Evil“ nicht mehr viel schief gehen können.

Leider beweist der Film das Gegenteil. Die unsinnige Story, welche verzweifelt versucht eine philosophische Tiefe zu suggerieren, wurde au 2.5 Stunden Laufzeit ausgestreckt, in denen sie den Zuschauer langweilt und verwirrt und schliesslich unbefriedigt zurücklässt.

Andauernd werden neue, völlig unnötige und zusätzlich verwirrende Nebencharaktere und Schauplätze eingeführt. So gibt es etwa minutenlange Szenen bei Bridge-Partys oder einem Debütantinnen-Ball, welche zu überhaupt keinem inhaltlichen Fortschritt beitragen, sondern nur Platz für weitere bemühte Dialoge bietet.

Erst die letzten 20 Minuten des Filmes lassen dann ein wenig Spannung erkennen, die sich mit dem blöden Ende aber ebenso schnell verflüchtigt, wie sie aufgekommen ist.

Gefühle sucht man vergebens. Humor? – Fehlanzeige. Action? – Hier nicht!

Auch die Atmosphäre ist im Vergleich zu anderen Eastwood-Filmen erschreckend dünn geraten und wirkt aufgesetzt. Gleiches gilt für das Verhalten, der allzu oft unglaubwürdigen Charaktere. Immerhin setzten die Schauspieler ihre Rollen ganz passabel um, ohne allerding die Güte ihrer sonstigen Darstellungen zu erreichen.

Kevin Spacey spielt die Rolle des herablassenden Neuadligen ziemlich gut, wirkt jedoch vor allem zu Beginn zu forciert und stereotyp. Im Laufe des Films steigert sich jedoch sein Charakter, wird vielschichtiger und realistischer konturiert.

Auch John Cusack kann nicht wirklich begeistern, liefert aber eine solide Leistung ab.

Einziger wirklicher Positivpunkt des Films sind die schönen Aufnahmen und die tolle Jazzmusik.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2011 1:25 PM MEST


Mission: Impossible [Special Collector's Edition] [2 DVDs] [Special Edition]
Mission: Impossible [Special Collector's Edition] [2 DVDs] [Special Edition]
DVD ~ Jon Voight
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 7,16

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ent-Hyped, 29. November 2006
Mit „Mission Impossible“ versucht sich der bekannte Regisseur Brian de Palma an einem klassischen Agententhriller versetzt mit viel moderner Trick- und Actiontechnik.

Dass ihm dabei zwar ein solider und durchaus unterhaltsamer Film gelingt, der aber weit vom Hype entfernt ist, der um ihn gemacht wird, liegt in erster Linie an der mangelnden Atmosphäre.

Obwohl die Story eigentlich sehr intelligent ist und mit ihren überraschenden Wendungen auch das Interesse des Zuschauers halten kann, kommt selten richtige Agentenstimmung auf. Nie scheint die Situation so bedrohlich oder unklar, wie es uns die Schauspieler eigentlich glauben machen möchten.

Deren Leistung ist insgesamt sehr unterschiedlich zu bewerten: Während Tom Cruise in der Hauptrolle eine solide und sympathische, wenn auch nicht sehr tiefgreifende, Darstellung des in die Enge getriebenen Ethan Hunt abliefert, nerven vor allem Henry Czerny und Vanessa Redgrave mit völlig aufgesetzt wirkenden und exaltierten Portraits ihrer jeweiligen Charaktere.

Ving Rahmes, Emmanuelle Béart und Jean Reno spielen ihre Rollen zwar wieder glaubhaft, vermögen es aber nicht eine tiefere Bindung zum Zuschauer herzustellen oder ihren Charakteren mehr Profil zu verleihen.

Der schauspielerische Höhepunkt des Films ist daher wohl die Darstellung Jon Voights, dessen Portrait als einziger eine gewisse Vielschichtigkeit und Undurchsichtigkeit ausstrahlt.

Was der Film aber an schauspielerischer Tiefe vermissen lässt, macht er durch manch gut inszenierte und packende Actionszene wieder wett. Vor allem die Einbruchsszene im CIA-Hauptquartier und die abschliessende Verfolgungsjagd im Zug sind toll in Szene gesetzt.

Allerdings können auch Actionfans nur bedingt zugreifen, da es insgesamt schlicht zu wenige wirklich fesselnde Sequenzen hat und im gesamten Film kaum Kampfesszenen auftauchen.

Für Liebhaber von Agentenfilmen wiederum hat „Mission Impossible“ schlicht zu wenig atmosphärische Dichte und gewisse Gadgets oder Techniken, wie etwa die Gesichtsmasken, fallen negativ auf und geben dem Film einen unwürdigen Sci-Fi-Touch.

Die handwerkliche Umsetzung ist allerdings ausnahmslos gut gelungen, mit einem mitreißenden Soundtrack und exzellenter Kameraarbeit von Brian de Palma.


Mission: Impossible
Mission: Impossible
DVD ~ Jon Voight
Preis: EUR 4,97

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ent-Hyped, 29. November 2006
This review is from: Mission: Impossible (DVD)
Mit „Mission Impossible“ versucht sich der bekannte Regisseur Brian de Palma an einem klassischen Agententhriller versetzt mit viel moderner Trick- und Actiontechnik.

Dass ihm dabei zwar ein solider und durchaus unterhaltsamer Film gelingt, der aber weit vom Hype entfernt ist, der um ihn gemacht wird, liegt in erster Linie an der mangelnden Atmosphäre.

Obwohl die Story eigentlich sehr intelligent ist und mit ihren überraschenden Wendungen auch das Interesse des Zuschauers halten kann, kommt selten richtige Agentenstimmung auf. Nie scheint die Situation so bedrohlich oder unklar, wie es uns die Schauspieler eigentlich glauben machen möchten.

Deren Leistung ist insgesamt sehr unterschiedlich zu bewerten: Während Tom Cruise in der Hauptrolle eine solide und sympathische, wenn auch nicht sehr tiefgreifende, Darstellung des in die Enge getriebenen Ethan Hunt abliefert, nerven vor allem Henry Czerny und Vanessa Redgrave mit völlig aufgesetzt wirkenden und exaltierten Portraits ihrer jeweiligen Charaktere.

Ving Rahmes, Emmanuelle Béart und Jean Reno spielen ihre Rollen zwar wieder glaubhaft, vermögen es aber nicht eine tiefere Bindung zum Zuschauer herzustellen oder ihren Charakteren mehr Profil zu verleihen.

Der schauspielerische Höhepunkt des Films ist daher wohl die Darstellung Jon Voights, dessen Portrait als einziger eine gewisse Vielschichtigkeit und Undurchsichtigkeit ausstrahlt.

Was der Film aber an schauspielerischer Tiefe vermissen lässt, macht er durch manch gut inszenierte und packende Actionszene wieder wett. Vor allem die Einbruchsszene im CIA-Hauptquartier und die abschliessende Verfolgungsjagd im Zug sind toll in Szene gesetzt.

Allerdings können auch Actionfans nur bedingt zugreifen, da es insgesamt schlicht zu wenige wirklich fesselnde Sequenzen hat und im gesamten Film kaum Kampfesszenen auftauchen.

Für Liebhaber von Agentenfilmen wiederum hat „Mission Impossible“ schlicht zu wenig atmosphärische Dichte und gewisse Gadgets oder Techniken, wie etwa die Gesichtsmasken, fallen negativ auf und geben dem Film einen unwürdigen Sci-Fi-Touch.

Die handwerkliche Umsetzung ist allerdings ausnahmslos gut gelungen, mit einem mitreißenden Soundtrack und exzellenter Kameraarbeit von Brian de Palma.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7