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Rezensionen verfasst von
Christian Schoch

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Batman Begins (Special Edition, 2 DVDs)
Batman Begins (Special Edition, 2 DVDs)
DVD ~ Christian Bale
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 10,77

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der gelungendste Batman-Film seit den Comics, 7. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Batman Begins (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Mein erster Eindruck vom Film: Fast durchweg gelungen, ein hervorragender Christian Bale und auch (fast) alle anderen Charaktere werden richtig gut von ihren Darstellern verkörpert. Ich bin mehr als zufrieden und kann für mich festhalten, dass dies der bislang beste und echteste Batman(film) ist.
Doch wo viel Licht, da auch einiger Schatten. Und so gibt es leider ein paar kleinere Maroden, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Allerdings sind sie nicht so groß, dass sie mir den Spaß verdorben hätten - sonst würde ich auch kaum sagen, dass der Film fast durchweg gelungen ist. Ich stelle diese Punkte am besten in einer Liste dar, damit es überschaubar bleibt.
Kritikpunkt 1:
Der etwas zu schnell geratene Anfang.
Ich glaube auch von euch gibt's ein paar, die den etwas schnellen Beginn des Films ankreideten. Zwar sind die wichtigsten Stationen enthalten und auch recht nett ausgeführt (Kampftraining, Bat-Höhle, die Angst, die Ermordung der Eltern), dennoch kam mir dies ein wenig zu schnell abgehandelt vor. Langweilig sind diese Passagen in Bruce Waynes Leben beileibe nicht, da hätte ich ruhig noch etwas mehr sehen können. Vor allem seine Eltern hätten ein wenig mehr Screentime bekommen müssen, denn so blieb die traurige Ermordung für mich doch ein wenig kühl. Vielleicht hätte man das lieber in den Mittelteil des Films gebracht, kurz bevor Bruce zum ersten Mal seinen Batman-Suit anlegt und davor immer mal wieder ein paar kleine Szenen mit seinen Eltern. Einfach deshalb, damit die emotionale Bindung größer wird. So wie es jetzt ist, kann man seine Haltung zwar verstehen und nachvollziehen, aber richtig mitreißen tut der Tod einen nicht.
Kritikpunkt 2:
Die Comic-lastigkeit einiger kleiner Szenen.
Ja - Batman ist und bleibt eine Comicfigur, das lässt sich ob seiner ersten Erscheinung im letzten Jahrhundert als Comicfigur schlecht widerlegen und soll auch gar nicht widerlegt werden. Nolan betonte, dass sein Film realistisch werden würde. Und in weiten Teilen (im entsprechenden Rahmen natürlich) war er das auch. Trotzdem konnte oder wollte man wohl nicht ganz auf manche für Comicverfilmungen typisch gewordene Szenen verzichten.
Da wären zum einen die beiden kleinen Szenen, in denen ein Drei-Käsehoch staunend vor Batman steht und sagt: "Ich wusste, dass es dich gibt." Pingelig - ja, aber dieser kleine Satz gleich zweimal hat mich kurz aufschrecken lassen. Da ist Batman, ein Künstler des Versteckens und Wandler im Schatten und wird ausgerechnet von zwei kleinen Jungs entdeckt und angesprochen? Das war ja wie in Spider-Man, wo mich die Heldenverehrung mit der Zeit eher genervt hat. Und bei Batman ist dies glücklicherweise so gut wie gar nicht vorhanden, doch gerade deshalb fallen zumindest mir diese beiden kleinen Szenen etwas arg auf. Hätte man besser schneiden sollen, erfüllen sie ja eigentlich gar keinen Zweck.
Dann existieren Szenen wie zu Beginn, in der das gesamte Anwesen Ras Al Guhls in die Luft gesprengt wird. Die haben ein Haus, gebaut aus Holz und lagern direkt darin Schwarzpulver? Ziemlich nachsichtig von einer scheinbar jahrtausende alten Vereinigung und leider ein wenig typisch für moderne Actionfilme, dass immer im passenden Moment etwas Schießpulver bereit steht, dass entzündet werden kann. Ich hab ja nichts dagegen, dass die Hütte abbrennt, aber wäre das nicht auch anfangs etwas subtiler gegangen @ Nolan?
Dann noch der actiongeladene Endkampf. Stört mich ehrlich gesagt, ja. Ich bin heilfroh, dass der Film über weite Strecken relativ ruhig und tiefgründig verläuft. Und ich meine, dass Batman genau so auch funktioniert, selbst in den Comics bzw. den Zeichentrickserien rummst es nicht immer. Da fand ich das doch typische Ende à la Actionfilm ein wenig einfallslos. Action - ja, aber ein wenig subtiler. Schließlich beweist der Film bis zum Ende hin, dass es auch meist subtil geht. Gerade die schnell geschnittenen Kämpfe (die ich im Übrigen sehr gut fand vom Stilmitteleinsatz her) zeigten das eindrucksvoll. Aber gut, da beugte man sich am Ende wohl dem actionvernarrten Mainstreamgucker, der sich ja beklagen würde, wenn er nicht wenigstens zum Schluss hin noch etwas Action bekommen hätte. In Spider-Man nervten mich diese Sequenzen teilweise auch.
Kritikpunkt 3:
Rachel Dawes.
Nein, die Rolle an sich wird sehr gut verkörpert von Katie Holmes, wie ich fand. Lediglich die Beziehung zu Bruce Wayne war ein wenig hölzern. Man bedenke, Bruce geht für sieben Jahre fort und sie hält ihn für tot. Er taucht wieder auf, sie sehen sich kaum zwei mal und am Ende gibt's einen Kuss, aber doch kein Happy-End für die beiden. Das letztere ist gut so, der Kuss jedoch kam mir fast etwas überstürzt vor. Versteht mich jetzt bitte richtig, an einem Kuss ist ja nichts schlimmes, aber hatten die beiden wirklich rein vom Film her gesehen schon so enge Gefühle füreinander? So richtig kam das meiner Meinung nach nämlich nicht heraus. Sie mag ihn, ja, aber sie hat ihn auch viele Jahre nicht gesehen. Hätte mir schon gereicht, wenn es auch da zwei, drei kleine Szenen mehr gegeben hätte.
Kritikpunkt 4:
Bruce ist tot - oder nicht?
Das führt mich zu einem weiteren Punkt, an den ich gestern zugegebenermaßen nicht gedacht habe. Bruce ist für sieben Jahre weggewesen, wurde sogar für tot erklärt. Dann taucht er plötzlich wieder auf und wie reagieren einige der Menschen, die ihn früher teilweise gut gekannt haben? "Ach Bruce, nett dich mal wieder zu sehen, dachte du seist tot. Bis demnächst, hab viel zu tun. Bye." Wo war da die Verwunderung/Erleichterung? Nichtmal Rachel, die ihn immerhin am Ende küsst, scheint wirklich begeistert bzw. auch nur im geringsten verwundert zu sein. Kaum auszudenken, dass sie nicht irgendwo mitbekommen hat, dass er für tot erklärt wurde. Da wären doch ein wenig mehr Szenen nett gewesen. Kann ich jetzt auch gar nicht wirklich nachvollziehen, dass ein Nolan hier so sehr geschlampt hat.
Kritikpunkt 5:
Praktisch die Zusammenfassung der obigen Punkte.
Der Film ist ein wenig ZU KURZ. Ja, wirklich. Er geht in der jetzigen Fassung ca. 140 Minuten und trotzdem hätte ich wie ihr oben lesen könnt noch ein paar Szenen mehr drin gehabt. Das beginnt in den Anfangsszenen und setzt sich stellenweise über den ganzen Film fort bis zum Ende. Dabei sind es ja oft nur kleine Szenen mit drei, vier Dialogen mehr. Das wäre es schon. Auch Gary Oldman aka Gordon hätte man fast noch mehr Screentime zugestehen müssen, einfach klasse wie überzeugend Gordon rüber kam - und wie wenig er leider zu tun hatte. Bitte mehr von ihm!
Also - nichts wirklich schlimmes, was ich zu kritisieren habe. Aber eben jene Kleinigkeiten, die mich von einem "perfekt" abhalten. Ich würde mich ja total freuen, wenn es noch eine etwas längere Schnittfassung auf DVD geben würde.
Davon abgesehen war wie ich zu Beginn schon schrieb Christian Bale als Batman/Bruce Wayne phänomenal, der überzeugendste Batman aller Filme! Schön, wie melancholisch und zerrissen er den "Rächer" darstellt und auch das restliche Ensemble unterstützt diesen Eindruck auf wunderbare Weise. Ich konnte eigentlich keinen Charakter ausmachen, den ich nicht wirklich überzeugend empfand.
Loben will ich in weiten Teilen auch den neuen Soundtrack. Ich mochte - das gebe ich zu - den Danny Elfmann-Score nie sonderlich, auch das Batman-Theme wollte mir nie richtig gefallen. Liegt aber eher am Komponisten, denn fast alles was er gemacht hat, konnte mich nicht 100% begeistern. Richtig begeistern jedoch konnte mich James Newton Howard. Seine Stücke sind - wie immer - brilliant und gehören in ihrer zwar subtilen, aber sehr emotionalen Art mit zum besten, was man seit einigen Jahren zu hören bekommen kann. Jedenfalls meiner Meinung nach. Hans Zimmer muss sich da leider ein paar Abstriche gefallen lassen, sein Score ist zwar auch sehr gut geworden (und betont actionreich), jedoch erinnert seine Musik immer wieder an frühere Werke und so auch diesmal. Das macht die Musik wahrlich nicht schlecht, aber ein klein wenig austauschbar. Trotzdem - die Mischung aus Zimmer und Howard geht beinahe perfekt auf und ist für mich eines der vielen Highlights des Films gewesen.
5/5 Sternen - und ich erwarte eine Fortsetzung!


Batman Begins
Batman Begins

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen, wenn auch mit Abstrichen, 19. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Batman Begins (Audio CD)
Was macht einen Batman-Soundtrack eigentlich aus?
Wir hatten es bislang mit vier Verfilmungen zu tun. Die ersten beiden waren düster, ein wenig schräg und wurden getragen von einer der Endzeit Nahe kommenden Atmosphäre. Batman selbst kam weitestgehend ohne seine tragische Komponente aus. Entsprechend der Score: Düster, etwas schräg und da man einen durchaus "echten" Helden hatte, bekam Batman auch eine Erkennungshymne spendiert.
Die letzten beiden Filme zeichneten sich vor allem durch sehr fragwürdiges Design aus: Kunterbunt, schrill, vollkommen übertrieben und rasante Action. Von Mystik keine Spur, ganz zu schweigen von Tragik. Entsprechend auch hier der Score: Etwas schriller und actionbetonter als in den beiden Vorgängern und - ob der noch extremeren Comiclastigkeit Batmans - dasselbe Erkennungsmotiv (mit leichten Abwandlungen).
In beiden Fällen bediente die Musik relativ geschickt den dazugehörigen Film. Von deren Qualitäten will ich aber nicht sprechen, das wäre jeweils eine eigene Rezension.
Warum dieser Umweg über die alten Filme? Batman Begins ist als Film betrachtet vollkommen anders. Er ist tragisch, er ist noch düsterer als die ersten beiden, aber durchaus realistisch. Es gibt keinen Helden. Batman ist doch DER Antiheld schlechthin. Er will es nicht sein, aber er muss. Er stellt sich seiner Angst, seiner Vergangenheit, seinem Leid und hat nur damit wieder eine Zukunft. Anders als in den Vorgänger-Filmen ist Batman nicht einfach schon "da", er entwickelt sich erst. Langsam. Mit vielen Fragen und innerer Zerrissenheit.
Diese Thematik erfordert meiner Meinung nach einen gänzlich anderen Score als er in den bisherigen Filmen vorkam. Er muss düsterer, verstörender, trauriger und auch einfacher sein. Weshalb einfacher? Die Fledermaus spielt in Batman Begins eine wesentliche Rolle. Ihr Flügelschlagen, ihre Flugkünste werden im Score relativ häufig symbolisiert mit elektronischen Klängen oder Perkussionsinstrumenten. Hervorstechend sind hier für mich insbesondere die (elektronischen) Streicherpassagen, die durch ihr schnelles, harmonisches Spiel beinahe einem Fledermausschwarm Nahe kommen. Gleichzeitig aber wirken sie auch wie zwei Gegensätzlichkeiten, zwei Seiten einer Person. Batman und Bruce Wayne.
Dass, wie ich schon geschrieben habe, eine typische Erkennungsmelodie fehlt, ist nicht weiter tragisch. Sie wäre auch gar nicht sinnvoll gewesen, schließlich ist Batman eben keiner unserer bekannten Helden. Stattdessen kommen, je mehr sich Bruce Wayne seiner zweiten Identität nähert, jene (elektronischen) Streicherpassagen zum Einsatz, die sich von leise nach laut immerzu steigern. Mich jedenfalls konnte das begeistern und war meiner Meinung nach idealer als eine typische Hymne. Auch deshalb, weil eine Hymne quasi ein Loblied auf jemanden ist. Bei Bruce Wayne jedoch fangen die Fragen zu seiner Person gerade dann an, wenn er Batman ist. Da lässt einem die leicht monotone, immerzu lauter werdende Musik den Freiraum als Zuschauer oder Zuhörer, sich diese Fragen zu stellen.
Hans Zimmers Schwerpunkt im Score liegt natürlich auf den Actionpassagen. Diese sind - leider - durchaus etwas austauschbar. Zu viel klingt nach früheren Werken. Aber sie untermalen trotzdem getreu dem Zeitgeist recht gut die Krach/Bumm-Szenen des Films.
James Newton Howard bleibt auch seinem Wege treu und zitiert ein kleines bißchen Unbreakable und The Village. Letzteres erkennt man nur schwer, da der Score in seiner Klangfarbe insgesamt sehr dunkel gehalten ist.
Unter dem Strich bleibt zu sagen, dass der gesamte Score verhältnismäßig langsam, wenn auch teilweise recht laut ist. Hans Zimmer liefert stellenweise typische Melodien ab, stellenweise aber auch schöne, neue Ideen (siehe oben: Fledermäuse) und gepaart mit James Newton Howards leisen, traurigen Stücken ergibt sich dann doch ein rundes Gesamtbild.
Auf der Soundtrack-CD sind vornehmlich die Stücke von Hans Zimmer zu finden und manches Stück hätte man vielleicht doch nicht mit drauf packen müssen. Einfach deshalb, weil sich das eine oder andere Stück zu sehr ähnelt. Da hätte ich (sofern vorhanden) gerne doch ein wenig mehr von James Newton Howard gehört. Aber auch so bleibt mir der Score in guter Erinnerung. Brachialer Sound wechselt sich ab mit subtiler, düsterer, melancholischer Stimmung.
4 von 5 Sternen - und das ist eine sehr gute Wertung!


Century Child
Century Child
Wird angeboten von avatar-music
Preis: EUR 8,63

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Meisterwerk, 20. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Century Child (Audio CD)
Vor weniger als einer Woche habe ich Nightwish nichtmal vom Namen her gekannt, geschweige denn wollte ich was mit Metal zu tun haben. Durch Zufall bin ich auf einen Song namens Sleeping Sun gestoßen, der mich so sehr ins Herz getroffen hat, dass ich einfach mehr von dieser mir bis dahin unbekannten Band namens Nightwish hören wollte.
Ich knie vor diesen Ausnahmekünstlern! Nicht nur, dass ich durch Nightwish auf eine für mich völlig neue Musikrichtung gekommen bin, sie haben es durch ihre Musik geschafft, ein ganz neues Bild von der Welt des sogenannten Melodic Metal zu bekommen.
Das nun neueste Album von Nightwish reiht sich nahtlos in die bisherigen Ausnahme-Alben ein. Düsterer als sonst geht es diesmal zu, das stimmt. Aber gerade den Mut von Nightwish, zu experimentieren, rechne ich ihnen mehr als hoch an. Und herauskam nicht ein Album für die Hardcore-Metal-Freaks, sondern sie bewahrten sich ihren melodischen Charakter, Frontfrau Tarja darf ihre wunderschöne Stimme wieder perfekt einsetzen und an Abwechslung mangelt es den Stücken auch nicht.
Mein Fazit: KAUFEN


Anthem - 2002 FIFA World Cup ® Official Anthem
Anthem - 2002 FIFA World Cup ® Official Anthem
Wird angeboten von music_fun
Preis: EUR 19,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Vangelis seit Langem, 30. Juni 2002
Ich brauche nicht viel Worte zu verlieren: Die hier vorliegende Maxi von Vangelis gehört für mich zum besten, was der Ausnahmekünstler je geschaffen hat. Fußball interessiert mich zwar nicht sehr, aber diese Hymne ist eine der schönsten die ich gehört habe. Dafür gibt's satte 5 Sterne von mir. Nur zu empfehlen!


Handbuch der Allgemeinen Chemie
Handbuch der Allgemeinen Chemie
Wird angeboten von Cover Music
Preis: EUR 17,25

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutsche Ausnahmeband, grandioses neues Album, 25. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Handbuch der Allgemeinen Chemie (Audio CD)
Rosenfels ist keine Gruppe für den Mainstream, sondern macht noch eigene, unabhängige Songs. Und das ist gut so, ich kann nur hoffen dass sie sich nicht in die schreckliche Richtung "Kommerz" wenden wie so viele andere Pseudo-Musiker.
Aber zurück zum neuen vorliegenden Album mit dem interessanten Titel "Handbuch der Allgemeinen Chemie" (wie sie darauf gekommen sind müssen sie mir mal verraten *g*). Das erste Lied ist in der Tat das schwächste auf der CD, wenngleich ich es nun wirklich nicht schlecht finde, aber die restlichen Stücke spielen dann doch in einer ganz anderen Liga. Die Grundstimmung ist - wie immer bei Rosenfels - Melancholie und Ruhe, die Songs haben alle nur wenig Tempo, was die Stimmung aber nur unterstreicht. Als Besitzer aller bisher erschienenen Alben von Rosenfels (Schandelah & Trespiano) hat mich richtig gefreut, dass Rosenfels ein bißchen experimentiert haben. So kann man jetzt in manchen Songs den wohlüberlegten Einsatz von modernen Klängen wie Synthesizern oder Stimmenverzerrung heraushören. Aber das soll keinesfalls abschrecken, im Gegenteil, Rosenfels hat das brillant eingebunden und zeigt damit mal wieder, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen "Künstlern" eines noch beherrschen, nämlich ihr Handwerk, die Musik. Kein Ton ist da, wo er nicht sein sollte. Das neue Album ist für mich das bisher beste von Rosenfels und ich kann jedem Freund ruhiger, melancholischer Musik nur empfehlen, sich Rosenfels mal anzusehen und ihnen eine Chance zu geben.
Im Übrigen sagt das einer, der sonst hauptsächlich auf dem Trance-Gebiet heimisch ist - ein Beweis dafür, dass auch wir Raver keine Scheuklappen tragen und Ausnahmebands wie Rosenfels durchaus mögen. Ich jedenfalls möchte meine drei Rosenfels-Alben nicht mehr hergeben.


Awakening
Awakening
Preis: EUR 9,75

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rank 1 ist der absolute Trance-Gott, 25. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Awakening (Audio CD)
So ein schönes Trancelied habe ich noch nicht gehört. Hier stimmt einfach alles: Der Rhythmus, die Drums und vor allem die Melodie. Rank 1 vermochte mich schon mit Airwave zu begeistern, aber das hier vorliegende Werk sucht seinesgleichen. Um mich kurz zu fassen: Leute, es gibt nichts besseres derzeit auf dem Gebiet des Trance. Wer hier nicht zugreift, verpasst ein - und das kann man ohne zu zögern jetzt schon sagen - absolutes Highlight des Jahres 2002 und ist selbst schuld.
Rank 1 ist für mich derzeit der absolute Trance-Gott, keiner schaffte es bisher, mich so mitzureisen wie Rank 1 mit Awakening. Atemberaubend und ein absoluter Kauftipp, nein, ein KaufZWANG, anders geht's gar nicht. Zugreifen!!!


Black Hawk Down
Black Hawk Down
Preis: EUR 6,99

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Soundtrack zu einem schlechten Film, 6. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Black Hawk Down (Audio CD)
Das beste an diesem Film ist der Soundtrack von Hans Zimmer. Zwar erinnerte er mich beim Durchhören teils stark an sein ungekröntes Meisterwerk "The Thin Red Line" oder "Gladiator", aber das tut dem Gesamtwerk und -eindruck keinen Abbruch. Im Gegenteil, nach dem doch eher enttäuschenden Pearl Harbor-Score (vom Film ganz zu schweigen) liegt uns hier wieder ein wirklich gelungener OST von Zimmer vor. Sehr abwechslungsreich in seinen Themen überzeugen aber auch die beiden Stücke "Gortoz A Ran - J'Attends" und "Minstrel Boy", die mit dem eigentlichen "Score" nichts zu tun haben. Insgesamt ein gelungener Soundtrack von Zimmer, den man sich durchaus mal anhören kann, als Zimmer-Fan ist er sowie Muss. Nur schade, dass der dazugehörige Film nicht dasselbe Niveau hält.


It's Love (Trippin')
It's Love (Trippin')
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 22,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!!!, 30. März 2002
Rezension bezieht sich auf: It's Love (Trippin') (Audio CD)
Klasse Song, der besonders im fantastischen "Tillmann Uhrmacher Remix" überzeugen kann. Allein für diesen genialen Remix lohnt sich diese CD (die den TU Remix ja hoffentlich beinhalten wird...), ich bin gespannt, was von Goldtrix noch so kommt. Jedenfalls gibt's für dieses Werk erstmal satte 5 Sterne von mir - verdient. :)


Temple of Dreams
Temple of Dreams
Wird angeboten von Schöne_Klang_Juwelen
Preis: EUR 3,82

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder richtig guter Trance..., 12. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Temple of Dreams (Audio CD)
Na also, es gibt ihn also immer noch: Richtig guten Trance. Nachdem wir letztes Jahr mit guten Stücken geradezu verwöhnt wurden, war dieses Jahr leider eine ziemliche Flaute was gute (meiner Meinung nach gute) Trance-Tracks angeht. Ein paar kleine Ausnahmen gab es natürlich, aber alles wirkte wie schon einmal dagewesen. Und dann kommt Future Breeze mit diesem Hammer: Temple of Dreams. Eine wunderschöne Grundmelodie zieht sich durch den gesamten Track, wird dabei jedesmal variiert und bleibt somit immer interessant. Man kann es schwer beschreiben, aber wer guten Trance mag, darf an dieser Maxi-CD einfach nicht vorbeigehen. Mein Tipp: Zugreifen! Es gibt zur Zeit nichts besseres! Wer einen Vergleich braucht: Temple of Dreams ist das, was Airwave von Rank 1 vor einiger Zeit war - eben ein richtiger Hammertrack.


Half-Life - Blue Shift ungekürzt
Half-Life - Blue Shift ungekürzt

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz, aber gut..., 25. Juni 2001
Ich bin von Blue Shift nicht enttäuscht worden - klar, die Story ist langsam nicht mehr die allerneuste und grafisch lockt das Spiel keinen müden Hund mehr hinterm Ofen vor. Aber Grafik ist nicht alles und das was Half-Life seinerseits auszeichnete, findet sich auch zu jeder Sekunde in Blue Shift wieder: Packende, spannende Atmosphäre.
Das Teil macht einfach Spaß und wenn ich überhaupt was zu meckern hätte, dann eben die viel zu kurze Spieldauer. Eigentlich ärgerte ich mich sogar richtig darüber, dass die Entwickler nicht noch das eine oder andere Level dazugenommen haben - ihr könnt sagen was ihr wollt, aber die beiden Add-Ons zu Half-Life haben mir unterm Strich tatsächlich etwas besser gefallen als das Original damals. Die Jungs von Gearbox haben einfach zu coole und schräge Ideen in ihre Spiele eingebaut.
Allein die des öfteren vorkommenden Situationen aus dem Original Half-Life sind perfekt in die Levels eingebaut. Ich will ja nicht zu viel verraten, aber erinnert sich noch wer an die Stelle in Half-Life, als man von zwei Soldaten diesen Gang entlang geschleppt wird? Oder wer war eigentlich dieser Wachmann im Intro, der gegen die verschlossene Tür klopfte? Seht selbst. *g* Ich kann jedem Half-Life-Fan dieses Add-On nur empfehlen.


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