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Rezensionen verfasst von
Happyx
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Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss
Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss
von Michel Onfray
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir brauchen keine Götter., 2. Mai 2015
Es müssten Lesungen in jeder Kirche, in Synagogen und Moscheen stattfinden: am Ende aller Gebete die Chance, aufzuwachen. Für alle.

Michel Onfray bringt unsere aktuelle Situation auf den Punkt:

Auf der einen Seite die fromme muslimische Welt, eifernd, brutal, intolerant, gewalttätig, herrsch- und eroberungssüchtig. Auf der anderen der jüdisch-christliche Westen, brutal, kapitalistisch, zügellos, kommerziell, am Konsum ausgerichtet, stark gegenüber Schwachen und schwach gegenüber Starken. Es ist der Faschismus des Fuchses gegen den Faschismus des Löwen. Es ist ein Krieg zwischen monotheistischen Religionen, meint Onfray. Ich nicht ganz: der Westen hat dem Christentum längst abgeschworen, es ist nur noch eine Ahnung da der guten Seiten, der Bergpredigt, die man gerne zum Schein vorholt. Deswegen ist man auch so tolerant und ahnt die Gefahr der inbrünstigen Krieger nicht mehr.

Für Muslime besteht die Welt nur Freunden und Feinden. Gegenüber Glaubensbrüder verhält sich der Muslim barmherzig, während keine andere Religion eine derartig rigide Ausgrenzung der Nicht-Gläubigen vorgibt - sie gelten als nichtswürdig und verachtenswert. Und innerhalb der muslimischen Gesellschaft sind auch nur zum Schein alle gleich. Die Hierarchien wuchern überall: Männer können Frauen als Sklaven behandeln, die Würdenträger dominieren die einfachen Gläubigen, die Frommen stehen über den Halbherzigen, ein Kampf auf allen Ebenen, der heute seine Vulkanausbrüche erlebt und in die Welt trägt.

Wir brauchen nur uns selbst und Humanismus, Freude über das Jetzt, über das Dasein. Monotheistische Religionen waren und sind gewalttätig - und rechthaberisch. Je schneller wir uns von diesen primitiven Märchen lösen, umso besser schneller können wir alle erwachen: von der Verschiebung des Lebens ins Jenseits hin zum eigentlichen Leben und zur Menschlichkeit: jetzt gleich.


Einer unter 7 Milliarden
Einer unter 7 Milliarden
von Yann Arthus-Bertrand
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

5.0 von 5 Sternen Globale, menschliche Sichtweisen. Frauenunterdrückung., 2. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Einer unter 7 Milliarden (Gebundene Ausgabe)
Besser als Bibel oder Koran wäre das Lesen in diesem Buch, in dem Menschen rund um den Globus zu Wort kommen und ihr Leben, ihre Wünsche, Glück, ihre Leiden, Hoffnungen und Ziele offenbaren. Ich lese wenig darin von inbrünstiger Rechthaberei der Religionen, sondern Worte des Miteinanders, des Verständnisses und des guten Zusammenlebens, wenn es um Ziele und Hoffnungen geht.

Die Realitäten sind oft grausam und man versteht, warum einige Menschen nur im Schlaf glücklich sind. Tatsächlich ist dieses Buch eine ideale Maßnahme, um Mitgefühl und Dankbarkeit zu entwickeln, Anteil zu nehmen, zu fühlen und andere besser zu verstehen.

Es schimmert religiöse Unterdrückung durch für den, der zu lesen versteht - es sind einfache Worte, die alles über Religionen und ihre Unterdrückung sagen. Eman aus Ägypten meint: Nach meiner Heirat ändern sich sofort alle Gewohnheiten. Ich unterstehe dann einem Mann, der mich fragt, wohin ich gehe, was ich tue oder lasse, der mein ganzes Verhalten hinterfragt...das alles wird mir nicht einmal mehr Zeit lassen, mich auf einen Spaziergang zu freuen. Vom Tag der Heirat an ist es mit der Freiheit vorbei. so ist die Situation bei näherer Betrachtung. (S. 121)

Kuba aus Pakistan (S. 157) sagt: Ein Mann kann frei entscheiden. Eine Frau ist völlig allein. Sie kann nichts ausrichten: Sie muss in ihren vier Mauern leben. sie kann nichts tun, während der Mann macht, was er will. Deshalb bleiben die Frauen schweigsam.

Glezel aus Singapur (S. 157): Die Ehe ist kein Wort, sondern eine Todesstrafe, weil man sich wie in einem Gefängnis fühlt.

Ismen aus der Türkei: Wenn ich sage, die Frauen sind bei uns wie Sklaven, dann kommt das der Wahrheit sehr nahe.


Einführung in die Islamkritik: Was man über den Islam wissen sollte
Einführung in die Islamkritik: Was man über den Islam wissen sollte
Preis: EUR 3,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt liberale Muslime, aber keinen liberalen Islam., 29. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selbstverständlich gibt es inzwischen viele im Abendland lebende Muslime, die den Koran ebenso wenig kennen wie viele Christen die Bibel. Sie führen ein demokratisches, aufgeklärtes und säkulares Leben, abseits kirchlicher Rituale und Angstsuggestionen.

Wer sich aber uneingeschränkt zum Koran, den Hadhiten und dem Propheten bekennt, wer aus vollster Überzeugung zum Islam steht, der stellt sich außerhalb dessen, was wir als demokratischen Konsens bezeichnen. (Einleitung)

Ich bin der gleichen Meinung und glaube, dass es eine große Gefahr darstellt, wenn wir eine künstliche Mauer zwischen Islam und Islamismus errichten. Sie existiert nicht. Wer vom Islam überzeugt ist, weiß, dass dort Hass und Gewalt auf Ungläubige geschürt wird - und zwar pausenlos, von frühester Jugend an und auf jeder zweiten Seite des Koran.

Thiemo Sonninger klärt auf und bringt die wesentlichen Probleme des Islam auf den Punkt. Es nützt nichts mehr, Islamkritik in die Schmuddelecke des Rassismus oder des Hasses zu rücken, die Bevölkerung ist heute aufgeklärter als viele Politiker und Personen des öffentlichen Meinung dies glauben können.

Es genügt, einige Seiten des Koran zu lesen, um zu erschrecken und die Gewalt dahinter zu verstehen. Thiemo Sonninger gibt einen guten Überblick zum aktuellen Stand der Islamkritik, er formuliert klar und verständlich.

Wir alle hätten heute die Pflicht, uns um dieses zentrale Thema zu kümmern: Mit diesem Buch liegt eine leicht lesbare, verständliche Fassung vor, die man insb. Einsteigern zu diesem religiösen Feld empfehlen kann.

Ebenso entscheidend ist es aber, konkrete Schicksale aus dem islamischen Bereich zu lesen, wobei dieses Buch von Sabatina James wie wenig andere aufklärt: Sterben sollst du für dein Glück: Gefangen zwischen zwei Welten Weitere Empfehlungen: Der Untergang der islamischen Welt: Eine PrognoseMein Abschied vom Himmel: Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland


Wer bin ich?: Indiskrete Fragen
Wer bin ich?: Indiskrete Fragen
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunschlos glücklich., 29. April 2015
Kluge Fragen eines klugen Denkers: ich lese gerne in diesem Buch und lasse mich inspirieren. Rolf Dobelli besticht durch nachfragend nachdenkliche, kreative, anregende Gedanken, die weiter bringen.

Bei Wunschlos glücklich fragt er: Welcher Teil ist Ihnen wichtiger: wunschlos zu sein oder glücklich? Vielleicht ist wunschloses Glück nur möglich, wenn vorher viele Wünsche erfüllt wurden. Wunschlos sein wäre also das wirkliche Glück, eine Trennung beider Bereiche führt zum Nachdenken und zur höchsten Form des Glücks: frei zu sein von weiteren Sehnsüchten, den Satz von Wilhelm Busch ausblendend: Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, Kriegt augenblicklich Junge.

Spannend auch das: Könnten Sie sich eine Zivilisation vorstellen, in der man als Zeichen gegenseitiger Zuneigung und Befriedigung zum Beispiel Lieder singt oder zusammen Goldfische züchtet? (S 63)

Oder das: In welcher Stellung kommen Ihnen die besten Ideen? (S. 62)

Manches klingt (gewollt?) komisch:
Wie haben Sie Ihre Frau/Mann rekrutiert? (S. 65)
Wie regelmäßig führen Sie Mitarbeitergespräche mit Ihrem Lebenspartner? (S. 68)

Vieles zeigt natürlich Dobelli’s Denken, Überzeugungen:
Ist Ihre Frau/Mann schon ihr bester Freund? (S. 138)

Ein Ja zu dieser Frage auf Seite 100:
Wäre die Welt eine bessere, wenn alle Erfolg hätten?

Erst dann wird die zufällige Lächerlichkeit des Erfolgs heutiger Berühmtheiten, die primitive Verehrung von Helden sichtbar.
Und: echte Menschlichkeit entsteht erst dann, abseits von Göttern, Helden und sonstigen Bremsern mit dem Zufrieden-Sein aller.

Was konkret hätte Sie davon abgehalten als junger, motivierter Mensch, im Dr. Reich Karriere zu machen?
Ganz sicher meine Herkunft, mein Sinn für Gerechtigkeit und noch sicherer meine Verachtung für alle Spielarten von Göttern- und Heldenverehrungen.

Und zum bitteren Schluss:
Stellen Sie sich Marilyn Monroe mit einem Hörgerät vor.
Wie viel wären Sie bereit, im ewigen Leben für die Option des Todes zu zahlen?


Der große Ausverkauf: Wie die Ideologie des freien Handels unsere Demokratie gefährdet. - Das TTIP-Komplott
Der große Ausverkauf: Wie die Ideologie des freien Handels unsere Demokratie gefährdet. - Das TTIP-Komplott
von Franz Kotteder
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Gefecht der Neoliberalen: höchst gefährlich., 21. April 2015
Das geplante Freihandelsabkommen bedeutet Freiheit für eine Seite:

die Seite der Großkonzerne und der Unternehmen!

Dabei fehlt der alles entscheidende Aspekt 'Gemeinnutz' fast völlig, ganz zu schweigen von Transparenz. Wir alle haben das Interview in Erinnerung, in dem ein verstörter Unternehmer zwischen Tür und Angel darüber Auskunft geben soll, was denn eigentlich verhandelt werden würde. Seine Meinung war, das ginge die Öffentlichkeit nichts an und würde schon zufriedenstellend für alle ausgehandelt. Es ging ja nur um den Handel.

Dieses präzise und lesenswerte Buch von Franz Kotteder listet die einseitige Sichtweise des TTIP auf und erklärt seine Fallstricke ausführlich. Letzten Endes wird es so weit kommen (wenn wir nicht eingreifen), dass amerikanische Konzerne nicht nur ihre Personalführung exportieren und unsere Gewerkschaften marginalisieren, nein, sie werden auch die Gerichtsbarkeit gleich mitnehmen und fest installieren.

Es werden internationale Standards für den Welthandel geschaffen, die einzelne Staaten nicht mehr kontrollieren können. (S. 55). Letzte Instanz sind dann Wirtschaftsgerichte, die über Nationalgerichte hinweg entscheiden, sozusagen Blöcke aus der regionalen Rechtssprechung herausschneiden und damit machen was sie wollen.

Franz Kotteder kritisiert nicht nur, sondern benennt auch die Optimierungsmöglichkeiten, so dass TTIP nicht nur einige wenige Großunternehmen im Blick hätte, sondern allgemeine Interessen berücksichtigt. Ganz wichtig dabei ist, dass politische und juristische Entscheidungen eines Landes nicht einfach übergangen oder umgangen werden können, wenn es der Wirtschaft nicht passt. Dazu müssen wir alle hinschauen und dem grundsätzlichen Primat der Gemeinwohlinteressen vor den Wünschen von Großunternehmen zum Durchbruch verhelfen.

Das TTIP in der jetzigen Form ist nichts anderes als das letzte Gefecht neoliberaler Wirtschaftsschulen. Es führt zu einem Desaster für Konsumenten und Arbeitnehmer. Der Verbraucherschutz wird quasi von Amerika zu uns importiert und unsere öffentlichen Güter stehen demnächst unter Dauerbeschuss einiger weniger Privatinteressenten.

Das TTIP ist eben nicht nur ein Handelsabkommen, bei dem wir nichts zu sagen haben, im Gegenteil. Es ist eine Verhandlung von Normen und Definitionen aus allen Bereichen des Lebens: Güter, Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechte, Umweltschutz, Rechtsprechung usw. -- alle entscheidenden Bereiche eines Landes sind davon betroffen - und müssen entsprechend mit verhandelt werden.


Marcel Reich-Ranicki: Die Biografie
Marcel Reich-Ranicki: Die Biografie
von Uwe Wittstock
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mensch muss gar nichts, in einem freien Land. (Marcel Reich-Ranicki), 20. April 2015
In diesem spannenden Buch ist mir ein Bild des jungen MRR besonders aufgefallen bzw. in Erinnerung: er sitzt als Jugendlicher in der Badehose am Strand des Stölpchensees, so um 1935. Ein schlaksiger, junger Mann mit Brille, mit dem Rücken an eine Sandwand gelehnt, blickt selbstbewusst in die Kamera, den rechten Arm lässig auf der Sandwand angewinkelt, und der linke Arm zum Knie hin ausgestreckt, hält er dort ein dickes Buch in der Hand. (S. 38) Juden waren in dieser Zeit an bestimmten Plätzen der Öffentlichkeit schon unerwünscht, aber durchaus glückliche Umstände in seiner Klasse bzw. mit einigen seiner Lehrern machten es ihm möglich, trotz allem anfangs ein relativ normales Leben zu führen. Das Ausgegrenztsein nutzt er für seine große Leidenschaft, Literatur und Lesen. Berlin wird er später als Heimat ansehen, deren Eckpunkte für ihn das Theater, Schauspiel und die Oper waren, Orte, an denen man sich noch treffen und normal sein konnte.

Ich kannte die erste Biografie von Uwe Wittstock über MRR nicht: es ist diese Neuauflage eine liebevolle, Respekt bezogene Annäherung, die problematische Aspekte nicht verschweigt. Bis zu seinem Lebensende war MRR mit einer unglaublichen und jedem sofort spürbaren Energie ausgestattet, die alle Anwesenden ergriff. Der Regisseur des Films über MRR’s Leben bemerkte beim Kennenlern-Besuch als hervorstechendste Eigenschaft, dass MRR unmittelbar im Augenblick lebte, immer ganz präsent war und die Welt so wahrnahm wie sie ist, realistisch, klar, immer bereit zu denken, zu reden und zu handeln.

Man kann sich schwer vorstellen, was es bedeutet, fünf Jahre in unmittelbarer Todesdrohung gelebt haben zu müssen. Jederzeit in der Angst, dass eine Bemerkung von einem selbst oder die Laune eines Anderen zum eigenen Tod führen können. Diese Bedrohung arbeitet er später um in eine Lust am Leben, am Denken, am Sein, in Mut zu sagen, was ihm gefällt und nicht gefällt. Gibt es etwas, was Sie in ihrem Leben versäumt haben? (S. 383, Interview Focus, Sept. 2012) "Es gibt immer etwas, das man versäumt hat. Zumal in sexueller Hinsicht." MRR war Frauen sehr zugetan, er liebte sie ebenso wie Literatur, hungrig zu erfahren, zu wissen und zu erleben.

MRR antwortete in einem Interview 2009 auf die Frage, man müsse sich doch für Politik interessieren, warum er das nicht täte: Ein Mensch muss gar nichts, in einem freien Land, sagte er. Frei zu sein, er selbst zu sein, kein Zauderer, kein Zögerer, immer die Literatur nah an die Menschen bringen, das war sein Leben, beeinflusst und getrieben durch sein ganz persönliches Erleben. ER genoss es wohl jede Sekunde, zu leben und zu arbeiten, zu vermitteln, zu erklären, be-Geist-ert zu sein.

Der große Verdienst von MRR war und ist es, den akademischen Altherrenvereinen, die sich in literaturwissenschaftlichen Klüngeln zusammenfanden, mit dem Rücken zum Publikum, neue Dimensionen erschlossen zu haben und dem Publikum Lust gemacht zu haben auf große Literatur. Ich habe auch die Autobiografie von MRR gelesen und dabei für mich erschlossen, dass sein Verständnis von guten Büchern vor allem auch gespeist wurde durch die Zeit als er in Warschau bei einem Bauern überleben und dabei große Literatur unterhaltend erzählen musste. Abends wollte der Bauer immer neue Geschichten hören. MRR nutzte dafür die gelesenen Klassiker der deutschen und englischen Literatur als Vorlagen seiner eigenen Erzählung. Literatur muss also für MRR primär vor allem auch unterhalten, spannend sein.

Einem mürrischen Walser oder grantelnten Grass zuzuhören, welche Unlust!

Einem reichen, begeisternden Reich-Ranicki zuzuhören, ihn zu lesen, seinem Leben nachzuspüren - unvergleichlich spannender und lehrreicher !

Ein begeisterndes Buch!

Und immer wieder erschrecken die verübten Gräuel:

Lebensmittelzuteilung im Generalgouvernement Polen, in Kalorien: Deutsche - 2310; Polen - 654; Juden - 184 Kalorien.
Einwohner pro Zimmer im Warschauer Ghetto: bis zu 13 Personen
Jüdische Selbsthilfeorganisation gab täglich eine gekochte Wassersuppe aus, deren Inhalt oft nur aus Heu bestand
1941 starben 44.630 Menschen im Ghetto, Ursachen: Hunger, Typhus, Erfrieren


Aliyahs Flucht: oder Die gefährliche Reise in ein neues Leben
Aliyahs Flucht: oder Die gefährliche Reise in ein neues Leben
von Güner Balci
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Christen werden über Bord geworfen. Frauen unterdrückt., 17. April 2015
Heute kam die Nachricht, dass muslimische Flüchtlinge auf einem Schiff im Mittelmeer christliche Flüchtlinge aus Religionshass ins offene Meer, in den Tod geworfen haben, wie immer von der Mainstream-Presse fast bis zur Unkenntlichkeit als Nachrichtenmeldung versteckt. Man muss sich das vorstellen: hier bibbern Menschen auf allein gelassenen Booten so wie damals im Keller bei Bombenangriffen und diesen religiösen Eiferern fällt nichts anderes ein, als Mitreisende zu töten. Sie töten Menschen bzw. deren Religion, in die sie selbst fliehen und dort Toleranz erwarten. Nur wer tatsächlich Bücher gelesen hat über muslimische Indoktrination, kann verstehen, wie sehr diese Menschen von Beginn ihres Denkens an in Hass auf Nichtgläubige erzogen wurden.

Die Information über die muslimischen Parallelkulturen - mit offenem, in ihrem Glaubensbekenntnis angelegten Hass auf Christen (=Schweine) und Juden (=Affen) - sie werden uns in der Rückschau allen zur Verfügung gestanden haben, wenn wir denn Ohren gehabt hätten für die Sorgen und Nöte von Frauen bzw. Mädchen, die sich in Ungläubige verliebt haben.

Der Islam über Christen: Gott hat keine Kinder, und es gibt nichts, was ihm gleich wäre. Jesus ist nicht Gott und darf nicht als Gott verehrt werden. Der Glaube an die Dreieinigkeit ist Vielgötterei. Vielgötterei ist die schlimmste, unvergebbare Sünde im Islam, denn Vielgötterei ist 'Beigesellung' eines anderen Wesens neben den Allmächtigen (5,72-73+75; 4,171-172).

Allen, die ihre Augen davor immer noch verschließen: Ihre Enkel werden Sie irgendwann danach fragen, warum sie in einer aufgeklärten Zeit nichts davon gewusst haben wollen. Menschen haben Rechte, aber Ideen oder Ideologien oder Religionen nicht! So einfach wäre es gewesen!

Diese Geschichte aus widerlich archaischer, muslimischer Ehre und Zwangsverheiratung ist ähnlich wie die von Sabatina James eine Unglaubliche, aber sie geschieht mitten unter uns. Durch eine Religion, die ihre Frauenverachtung seit Mohammed (schwängerte eine Neunjährige), im Ursprung sozusagen fest gezerrt hat. Interessant ist, wie viele Politiker mit Blindheit geschlagen sind, wenn es um solche Dinge geht.

Die Bevölkerung merkt schon lange, dass Politiker nichts, aber auch gar nichts wissen vom Islam bzw. einer vergleichenden Analyse aller monotheistischen Religionen begreifen. Güner Balci greift die linken Kulturrelativsten hart an, deren einziger Kontakt zur muslimischen Lebenswelt der Kauf von Knoblauchcremepaste ist'. Ich emfehle dieses Buch allen, die ihre Augen öffnen wollen für eine islamische Paralle-Welt mitten unter uns. Und eine Religion, die von Anfang an jegliche Hemmungen verloren hat, die vor allem Frauen auf die Stufe von häuslichen und sexuellen Sklavinnen herabwürdigt. "Wir schüren Rechtsextremismus, indem wir so tun, als gäbe es die Konfrontation zwischen den Kulturen nicht', sagt Güner Balci völlig zurecht.

Je näher sich Gläubige ihrem Gott fühlen, desto mehr entfernen sie sich dem Menschen, desto unmenschlicher werden sie, Robotern gleich, die Mitmenschen als Tiere sehen und sie vernichten nach Belieben.


Implosion des Ichs: Säkulare Mystik heute
Implosion des Ichs: Säkulare Mystik heute
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die flügelschlagende Sehnsucht nach rauschartigen oder spirituellen Erfahrungen jenseits jenseitsbezogener Religionen., 11. April 2015
Wenn man alle Verlockungen der Warenwelt hinter sich hat, stehen heute viele vor einer großen Leere - immer auf der Suche nach jener Lehre, die diese Leere füllt. " Es gibt ein Bedürfnis nach sinnlich Ekstatischem, berückend Überwältigendem und imaginär Mystischen, das über alle Rationalität hinausgeht, das Alltägliche überschreitet, die Grenzen des Normalen sprengt." (Einleitung)

Die Suche nach dem Ur-Einen, nach dem, was alles zusammenhält, uns alle antreibt, war bis vor kurzem immer religiös definiert. Erst nach dem Tod Gottes im 19. Jahrhundert entstand die gottlose Mystik, eine Art diesseitige Rauscherfahrung. Dieses Buch vermittelt einen guten Überblick aller mystischen Erfahrungen - in gelungen luftig, sommerlich leichten, aber auch regenverhangen Sätzen.

Die Möglichkeiten nach dem großen Zittern über die totale Freiheit des Selbst, unabhängig von fatalen, vorgezeichneten Gotteswegen, sind vielfältig und weitverzweigt. Von Meditation bis hin zu Erregungen auf höherer Ebene, auch ohne Gott können die Unterschiede und Distanzen zwischen Menschen und Dingen völlig aufgelöst und in jenes Ureine zurückgeführt werden, aus dem wir alle stammen. Der Verlust des kleinen Ego führt zu einer umfassenderen Einsicht, die alles in die richtigen Relationen setzt, beruhigt und entspannter weiterleben lässt.

Das Wort gottlos ist ein oft kirchlich verwendetes. Noch heute wird es benutzt und hält uns diese Wurzeln vor. Ohne monotheistische, alles wissende Götter sind wir nicht gottlos, sondern entdecken jene Stärken, die erst eigenverantwortlich handeln lassen: menschlich und nächstenliebend erkennend, jetzt, im Augenblick und nicht erst im Jenseits, jenes Versprechen auf Nichts, mit dem man Nichts erreicht außer starrem Verharren.

Die Wiederverzauberung, das Aufblühen der Welt - sie gelingen erst, wenn Monogötter der Vergangenheit angehören und wir unsere ureigene Verantwortung erkennen. Die weltlichen Dinge werden nicht mehr zum Verlöschen gebracht, um in Gott, das Göttliche, Nichts, All-Eine oder Ur-Leben abzutauchen. Im Gegenteil sollen gerade die weltlichen Dinge intensiv erfahren werden. Niemand hat in den letzten Jahren den Mut auf das Leben, die Abkehr von falschen Göttern bzw. Ideologien besser zum Ausdruck gebracht als Osho in seinem Buch: Mut. Lebe wild und gefährlich.


Snapy 10099 Insektenfänger, grün / weiss
Snapy 10099 Insektenfänger, grün / weiss
Preis: EUR 10,05

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial wirksam! Ein verblüffendes Geschenk!,, 10. April 2015
Haben es seit einiger Zeit und inzwischen einige Male als Präsent (kam immer gut an, niemand kennt es offensichtlich) überreicht.

Einfach genial.

Glas und A4 Papier (auch einfach) gehören so der Vergangenheit an.

Man kann jetzt den summenden Störenfrieden mit diesem Gerät besser (von weitem, Länge = 25 cm) näher kommen: nicht nur Fliegen, Wespen, Bienen, sondern auch Spinnen lassen sich so einfach und zügig nach draußen befördern.

Die Papiermethode (Glas drauf und Papier unterschieben) ist bei Frauen nicht so beliebt und es kann passieren, dass die Tiere auf der Hand oder dem Boden landen. Für Menschen mit Spinnenphobie ist SNAPY also ein ideales Geschenk.

Tipp: im Grunde wird mit dem per Daumen zu bedienenden Schieber auf der Oberseite unten ein ca. 250 g starker, dünner Karton nach vorne gebracht, die Falle ist zu. Diesen Karton also nicht mit dem Kuli oder Nägeln o.ä. bearbeiten. Dieses beweglicheTeil kann zerstört und leider nicht ausgetauscht werden.

Am besten immer offen lagern, d.h. also Karton zurückziehen.

Wirklich zu empfehlen!

Mein Wunsch wäre die 1m Version, wir haben hohe Fenster und dort ist sehr schwer ranzukommen.


1000 Peitschenhiebe: Weil ich sage, was ich denke
1000 Peitschenhiebe: Weil ich sage, was ich denke
von Constantin Schreiber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Anti-These zum Christentum., 9. April 2015
Die Unterscheidung zwischen Geistlichem und Weltlichem war der Treibsatz unserer modernen Welt. Der Islam umfasst im Gegensatz dazu eine Religion und beinhaltet ein in sich abgeschlossenes politisch-religiöses Sozial-, Rechts- und Herrschaftssystem Dieses System schließt jegliche Kritik ausdrücklich aus und bestraft sie mit Regeln, die vor 1400 Jahren aufgestellt wurden. Das islamische Menschenbild geht auf die Vorstellung zurück, dass Allah die Menschheit als Muslime geschaffen hat. Alle Nichtmuslime sind lediglich Abtrünnige.

Wenn Muslime ihre eigenen Ideologie kritisieren, werden sie zum Schweigen gebracht, so wie sie inzwischen jegliche westliche Kritik zum Schweigen bringen (wollen). Es gibt einige Personen, die etwas ändern wollen, wie Ralf Badawi, die man bei Besuchen in Saudi-Arabien vorbringen kann (um den Westen zu beruhigen), getan aber wird nichts, man betreibt weiterhin fleißig Geschäfte mit Saudi-Arabien. Die Welt des Islam steht vor der fatalen Lage, dass sie dies auf den Weg bringen müsste: dass der Koran nicht mehr im Wortsinne gilt und in das Heute zu übertragen wäre.

Obwohl der Islam monotheistisch ist und an einen barmherzigen Gott glaubt (allerdings nur für Muslime barmherzig) ist er aufgrund seines Gottesbildes die offensichtliche Antithese zum Christentum. Gott hat keine Kinder, und es gibt nichts, was ihm gleich wäre. Jesus ist nicht Gott und darf nicht als Gott verehrt werden. Der Glaube an die Dreieinigkeit ist Vielgötterei. Vielgötterei ist die schlimmste, unvergebbare Sünde im Islam, denn Vielgötterei ist 'Beigesellung' eines anderen Wesens neben den Allmächtigen. Der Islam ist also eine Religion, die Jesus als Erlöser des Menschen leugnet. Die wichtigste christliche Glaubensaussage ist für Muslime eine Blasphemie.

Da wir alle im Westen unsere Grundlagen (Juden/Christentum) nicht mehr kennen bzw. nur noch schwach daran glauben, können wir uns den inbrünstig indoktrinierten Glauben der Muslime nicht vorstellen, er ist weit jenseits unserer Vorstellungskraft. Aber diese Ideologie ist der Treibsatz zukünftiger Probleme, wenn wir alle nicht heute beginnen, uns damit zu beschäftigten und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Der Islam möchte die Welt in das sogenannte »Haus des Islam« zu verwandeln. Dort gilt das Gesetz der Scharia, die natürliche Ordnung Allahs. Innerhalb dieser Ordnung dürfen Juden und Christen als »dhimmis« (Schutzbefohlene) existieren inkl. demütigender Diskriminierungen bis hin zum Tod oder Vertreibung.

Badawi möchte ein liberales Saudi-Arabien (aber den Islam behalten), er prangert die enge Verflechtung von Religion und Staat an, die den
Staat und alle muslimischen Gesellschaften in die Steinzeit zurückbekamen - weit weg von Bildung und Wissen, die spätestens dann wieder gefragt ist, wenn die Welt kein Öl mehr braucht. Er schreibt: "Das religiöse Denken hingegen strebt danach, unser Leben bis in alle Einzelheiten hinein zu kontrollieren. Tag für Tag kämpft es für die Vergötzung und Überautorisierung salafistischer Interpretationen des Korantextes, aus Überlieferungen, die aus einer Zeit vor Hunderten von Jahren stammen.“ Gleichzeitig sieht er jedoch in den westlichen Werten (Konsum/Wirtschaft) kein Lösungsmodell, er zielt auf einen eigenen, arabischen Weg im Haus des reformierten Islam.

Der Kampf von Badawi ist nach meinem Gefühl ein vergeblicher, seine Schilderungen, Hoffnungen und Nöte sind ein Reflex aktueller Sehnsüchte aus dem Westen, die aber im Islam keinerlei Chance haben. Es ist fatal zu erkennen, aber diese Ideologie könnte sich nur dann den Menschen wieder nähern, wenn er Irrtümer anerkennt, und das Leben mehr schätzt als den Tod. Ich kann mir das schwer vorstellen.


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