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t-s "t-s"

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Bang & Olufsen BeoPlay H8 Over-Ear Kopfhörer, dunkelbaunes Leder Details gray hazel Akkulauf max.14 Stunden
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Wird angeboten von LuxusSound
Preis: EUR 495,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Bluetooth-Kopfhörer, hier verglichen mit Fidelio, P7 und Momentum, 9. März 2015
Der erste Bluetooth-Kopfhörer, der mich in der Summe seiner Eigenschaften wirklich überzeugt hat - hier mein Vergleich mit einigen anderen Kopfhörern, die ich ausprobiert habe (an folgenden Geräten: stationärer Marantz-CD-Player, iPod Classic, Smartphone XPeria Z3 compact mit der App "Neutron Music Player"; Dateiformate: AppleLossless, WAV und AIFF):

1. Philips Fidelio M2BTBK/00 - klanglich ist der Fidelio ähnlich abgestimmt wie der BeoPlay, allerdings insgesamt etwas basslastiger. Tragekomfort zunächst sehr gut - nach etwa 10 Minuten aber sehr warm auf den Ohren. Aufgrund der durchgängigen Polsteroberfläche empfand ich zudem häufig ein unangenehmes Unterdruckgefühl auf den Ohren, wenn sich die Polster zu eng an die Ohr-Oberfläche schmiegten. Sehr gute Bluetooth-Verbindung, welche noch stabiler ist als diejenige des BeoPlay. Problemlose Bedienung meines Android-Smartphones. Gehäuse und Schalter zwar sehr gut bedienbar, wirken aber recht wackelig (dafür ist der Fidelio aber auch deutlich billiger). Außerdem keine aktive Geräuschunterdrückung.

2. B+W P7 - sehr gut verarbeitet, angenehmes Tragegefühl, sehr guter Klang - viele ältere Aufnahmen (z.B. Dire Straits) gefielen mir mit dem P 7 besser, die meisten aktuelleren hingegen mit dem Beoplay (z.B. klingen die Stimmen bei Madonnas aktuellem Album mit dem P7 relativ blechern, während der BeoPlay sie hervorragend wiedergibt). Der Klang des P7 ist deutlich "luftiger", weiträumiger und transparenter (vermutlich auch bedingt durch die over-ear-Konstruktion gegenüber dem on-ear Beoplay) - im direkten Vergleich zum BeoPlay aber auch "langweiliger" (man könnte auch sagen "neutraler"). Leider keinerlei Steuerungsfunktionen für Android, kein Wireless und keine aktive Geräuschunterdrückung.

3. Sennheiser Momentum wireless - auf meinem Kopf recht unangenehme Paßform, recht sperrig (wenn man den Bügel um den Hals hängt, lassen sich die Ohrmuscheln nicht so drehen, daß sie flach am Körper anliegen - beim BeoPlay ist dies möglich, so daß er im Alltagsgebrauch deutlich komfortabler ist). Verarbeitungsqualität sehr gut - P7 und BeoPlay erscheinen mir aber noch wertiger und robuster. Klanglich sehr gut - sehr transparenter Klang (vermutlich kommt auch hier die over-ear-Konstruktion zum Tragen), allerdings an meinem Smartphone mit der Neigung zu recht spitzen/aufdringlichen Höhen. Aktive Geräuschunterdrückung und Bluetooth-Anbindung funktionieren sehr gut und stabil. Meines Erachtens das größte Manko: die aktive Geräuschunterdrückung läßt sich im Bluetooth-Modus meines Wissens nicht abschalten - damit unbrauchbar für Situationen, in denen man nicht so ganz abgeschottet sein will von der Umwelt.

4. BeoPlay H8: Verarbeitungsqualität vergleichbar mit dem P7, also sehr gut. Von den hier genannten Kopfhörern mit Abstand der beste Tragekomfort (zumindest auf meinem Kopf), sitzt nicht zu fest, aber trotzdem stabil - nichts drückt, kein "Vakuum-Effekt" (s. Fidelio), auch nach langem Tragen keine heißen Ohren. Bluetooth-Anbindung und Smartphone-Bedienung gelingen problemlos. Bluetooth-Verbindung neigt zu gelegentlichen Aussetzern bei Störeinflüssen von außen, bei meinem Exemplar aber nur selten und sehr moderat. Klanglich hervorragend, erstaunlich viel Bass (bei ausgeschalteter Geräuschunterdrückung), gleichzeitig aber auch sehr klare Höhen und seidige Mitten - nicht unbedingt der neutralste Klang - dafür aber (ohne irgendeinen Equalizer aktivieren zu müssen) auf Anhieb der Klang, den ich persönlich bei den anderen o.g. Kopfhörern per Equalizer versuchen würde, zu erzielen... und das sowohl am Smartphone, als auch iPod und stationärem CD-Player. Somit sicher kein neutraler Studio-Monitor, wohl aber ein extrem alltagstauglicher Begleiter. Aktive Geräuschunterdrückung funktioniert gut, verringert aber auch etwas den Bass-Anteil der Musik, so daß sich das Klangbild dann eher dem Momentum oder P7 annähert. Die Akku-Laufzeit ist hervorragend, zudem läßt sich der Akku austauschen (gerade bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse m.E. ein wichtiger Aspekt)!

Alle vier o.g. Kopfhörer spielen klanglich auf sehr hohem Niveau - dennoch gibt es in der praktischen Nutzbarkeit deutliche Unterschiede:

Mit dem P7 habe ich immer sehr gerne und lange Musik gehört (mit leichtem Equalizer-Einsatz), allerdings gab es viele Situationen, in denen das Kabel störte (kein Bluetooth), und sobald man sein Handy/Smartphone nutzen wollte, war der Spaß schnell beendet aufgrund der fehlenden Android-Steuerungsmöglichkeit.

Der Fidelio begeisterte mich zunächst mit seinem überraschend guten Bluetooth-Klang und der guten Android-Anbindung. Dass ich stets den Bass per Equalizer drosseln mußte, fand ich nicht sonderlich dramatisch. Aber länger als 10 bis 15 Minuten mochte ich die Kunststoffpolster nicht auf meinen Ohren haben - zu heiß, zudem der oben beschriebene Vakuum-Effekt.

Der Momentum ist gewiß ein sehr guter Kopfhörer - wenn denn die Paßform mit dem eigenen Kopf harmoniert... mir persönlich gefällt der optisch unauffälligere und im Alltagsgebrauch weniger sperrige BeoPlay deutlich besser. Das Klangbild des Momentum ist beim ersten Hineinhören beeindruckender, auf Dauer für meinen Geschmack aber etwas nervig - zu viel Effekthascherei, zu wenig Musikalität. Auch mit Equalizer-Einsatz konnte ich nicht den Wohlfühl-Effekt des BeoPlay erzielen. Absolutes "no go"-Kriterium war für mich die Tatsache, daß die Geräuschunterdrückung im Bluetooth-Betrieb nicht abschaltbar ist (und ob man den Akku problemlos austauschen kann, wie beim BeoPlay, weiß ich auch nicht).

Der kabelgebundene Klang des BeoPlay erscheint mir noch ein kleines bißchen transparenter als per Bluetooth - aber es ist schon erstaunlich, welche Klangqualität per Bluetooth mit diesem Gerät möglich ist. Gerade diese wireless-Option (in Verbindung mit dem tollen Tragekomfort) trägt bei mir ganz erheblich dazu bei, daß ich nun sehr viel häufiger zum Kopfhörer greife als jemals zuvor.

Als Zubehör für den BeoPlay H8 kann ich empfehlen:

"Hama Kopfhörer-Ständer, mit Kabelhalterung, 23 cm Höhe schwarz" - damit ist der Kopfhörer stets griffbereit,

"Gocase F2-Case Premium Kopfhörer Hülle" - wie maßgeschneidert für den Beoplay H8 und gut geeignet für den Transport im Rucksack.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2015 11:01 AM CET


Sony DSC-RX100 III Digitalkamera (20.1 Megapixel Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz
Sony DSC-RX100 III Digitalkamera (20.1 Megapixel Exmor R Sensor, 3-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, WiFi/NFC) schwarz
Preis: EUR 666,00

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen weitgehend fehlende Ergonomie - aber super Fotos, auch im Vergleich zur neueren Canon G7X, 3. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Bildqualität der RX100III wurde hier schon viel Gutes gesagt - daher konzentriere ich mich im Folgenden auf den Vergleich mit der meines Wissens derzeit dichtesten Konkurrenz:

Das Datenblatt der kürzlich erschienenen Canon G7X ließ mich eine Alternative zur Sony DSC-RX100 III erhoffen, gegen deren Kauf ich mich lange "gesträubt" hatte: die Sony schien mir schon deshalb wenig interessant, weil sie einen relativ kurzen Zoombereich aufweist und m.E. miserabel zu bedienen ist - selbst mit angeklebtem Griff ist es schon ein Kunststück, sie halbwegs ruhig und sicher in der Hand zu halten und dann auch noch zu bedienen - der ausklappbare Sucher bringt durch die Abstützung am Gesicht des Nutzers etwas mehr Stabilität, erscheint mir im Alltag aber doch eher störend. Daher hatte ich bislang bereits nach kurzem in-die-Hand-Nehmen stets wieder Abstand von der Sony genommen.

Beim Auspacken der Canon G7X hingegen kam zunächst viel Freude auf: im Vergleich zur Sony deutlich besser zu halten, sehr viel sinnvollerer Schwerpunkt der Kamera, intuitiv bedienbare Tasten und Menüs, und dann noch der größere Zoombereich des lichtstarken Objektivs... nahezu Alles, was mich an der Sony beim Ausprobieren bislang gestört hatte, schien behoben zu sein.
Auch die Bedienung per touch-Display macht unerwartet viel Spaß. Spaß kommt auch ansonsten beim Fotografieren mit der G7X auf - Belegung und Anordnung der Tasten, Gestaltung der Menüs und Vieles mehr sind m.E. hervorragend und praxistauglich ausgelegt.
Auf dem Display der Kamera sahen die Fotos zunächst auch durchweg sehr gut aus und es schien kaum "Ausschuß" zu geben.
Sehr ernüchternd dann leider die genauere Betrachtung auf dem PC-Monitor:
1. sehr viele chromatische Aberrationen - weder mit der Canon-eigenen RAW-Software, noch per Lightroom aus dem JPEG zu entfernen
2. selbst an einem bedeckten Herbsttag bei Außenaufnahmen kaum ein Bild ohne ausgefressene Lichter / Highlight-clipping
3. zunächst dachte ich, der Autofocus hätte nicht korrekt gearbeitet, so unscharf wirken die Bilder bei Vergrößerung - bei genauerem Betrachten stellte ich jedoch eine andere Ursache für den Eindruck der Unschärfe fest: Kanten werden durchweg "ausgefranst" dargestellt (weitgehend unabhängig vom ISO-Wert) - Schärfen per Software am PC hilft da wenig, sondern verstärkt eher den Aquarell-Look.
4. jenseits der Bildmitte treten besonders im Weitwinkel-Bereich massive Verzerrungen und Unschärfen auf, welche die Kamera auch nicht in den intern erstellten JPGs korrigiert
5. das Bildrauschen bewegt sich auf niedrigem Niveau, erscheint mir aber dennoch sehr störend, da es recht unregelmäßig und eher "fleckig" im Bild verteilt ist - meine alte Canon G15 rauscht da deutlich stärker, dennoch entsteht bei ihr eher der (mich weniger störende) Eindruck eines feinen und sehr gleichmäßig verteilten Filmkorns
6. der Akku geht wirklich sehr schnell zur Neige

Ein zweites getestetes Exemplar der G7X brachte nahezu die gleichen Ergebnisse, traf aber beim automatischen Weißabgleich teils andere Entscheidungen.

Hinzu kommt, daß die RAWs der G7X von Lightroom bislang nicht erkannt werden, so daß man entweder auf die Canon-eigene Software ausweichen muß oder aber JPGs aus der Kamera nutzt, die aber leider nur in sRGB erstellt werden (anders als bei der Sony, welche auch AdobeRGB anbietet), wodurch sich der Bearbeitungsspielraum in z.B. Lightroom noch weiter reduziert.
Diesbzgl. ist natürlich auf ein entsprechendes Update von Lightroom und/oder DxO zu hoffen, bei dem dann (hoffentlich) auch die Objektiv-Verzerrungen korrigiert werden.

In der Summe konnte mich die Bildqualität angesichts des Preises der Kamera nicht überzeugen, so daß ich mich gegen die G7X entschied und sie zurückschickte.
Neugierig geworden, erprobte ich zuvor aber noch einmal die Sony DSC RX100 III im direkten Vergleich - ergonomisch wie gesagt eine Katastrophe - aber die Bildqualität tatsächlich um Klassen besser: hervorragende Schärfe, wenig Rauschen (und das, was auftritt in "Filmkorn-Design"), kaum chromatische Aberrationen und vergleichsweise wenig Schärfeverlust in den Ecken.
Da selbst im Weitwinkel-Bereich kaum Verzerrungen auftreten, scheinen bereits die RAWs in der Sony deutlich bearbeitet zu werden, vermutlich gilt dies auch für die Schärfe. Das könnte man kritisieren, da man gerade bei RAWs ja eigentlich selbst über das Ausmaß der Bearbeitung entscheiden möchte - andererseits gelang es mir bei der Canon G7X weder mit Lightroom (JPG), noch der Canon-eigenen RAW-Entwicklungs-Software, auch nur annähernd so gute Ergebnisse zu erzielen, wie sie bei der Sony direkt aus der Kamera kommen. Besonders ausgeprägt gilt dies für die chromat. Aberrationen, die Schärfe sowie die Verzerrungen. Bleibt zu hoffen, daß Lightroom oder DxO bald in der Lage sind, auch die RAWs der G7X zu bearbeiten - meine Erwartungen sind jedoch eher gedämpft angesichts der Tatsache, daß auch die Canon-eigene Software aus den RAWs nur wenig mehr herausholt als aus den JPGs. Außerdem erscheint mir fraglich, wie lange es noch Lightroom-Updates/Upgrades jenseits der unsäglichen Cloud-Lösung geben wird.

Letztendlich habe ich mich entschieden, die Sony zu behalten, da deren Bildqualität m.E. ihren hohen Preis durchaus rechtfertigt. Das Fotografieren selbst (bzw. die damit verbundenen akrobatischen Fingerübungen) macht damit zwar nicht wirklich Spaß - die Fotos, die dabei herauskommen, jedoch umso mehr - und das ist ja schließlich das, wovon man dann auch langfristig etwas hat. Deshalb habe ich mich auch für eine 5-Sterne-Bewertung entschieden (obwohl die Ergonomie maximal 1 bis 2 Sterne wert ist)
Ärgerlich ist natürlich, daß Dinge wie der (nahezu unverzichtbare) anklebbare Haltegriff oder ein externes Akku-Ladegerät teuer als Zubehör hinzugekauft werden müssen.

Ideal fände ich natürlich eine Kamera mit Design/Ergonomie, Funktionsumfang und Zoombereich der G7X sowie Bildqualität der DSC-RX100 III.
Wenn einem Fotoabzüge bis 13x18 cm genügen, wird man sicher auch mit der G7X sehr zufrieden sein und viel Spaß haben können.
Für die RAW-Bearbeitung am PC hingegen sehe ich in dieser Kameraklasse z.Zt. keine echte Alternative zur DSC-RX100III.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2014 10:43 PM CET


Canon PowerShot G7 X Digitalkamera (20,2 Megapixel, 4,2x opt. Zoom, WiFi, NFC) schwarz
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Preis: EUR 476,46

108 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen im Vergleich zur Sony DSC-RX100 III leider enttäuschend, 3. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Datenblatt dieser Kamera ließ mich eine Alternative zur Sony DSC-RX100 III erhoffen, gegen deren Kauf ich mich lange "gesträubt" hatte: die Sony schien mir schon deshalb wenig interessant, weil sie einen relativ kurzen Zoombereich aufweist und m.E. miserabel zu bedienen ist - selbst mit angeklebtem Griff ist es schon ein Kunststück, sie halbwegs ruhig und sicher in der Hand zu halten und dann auch noch zu bedienen - der ausklappbare Sucher bringt durch die Abstützung am Gesicht des Nutzers etwas mehr Stabilität, erscheint mir im Alltag aber doch eher störend. Daher hatte ich bislang bereits nach kurzem in-die-Hand-Nehmen stets wieder Abstand von der Sony genommen.
Beim Auspacken der Canon G7X hingegen kam zunächst viel Freude auf: im Vergleich zur Sony deutlich besser zu halten, sehr viel sinnvollerer Schwerpunkt der Kamera, intuitiv bedienbare Tasten und Menüs, und dann noch der größere Zoombereich des lichtstarken Objektivs... nahezu Alles, was mich an der Sony beim Ausprobieren bislang gestört hatte, schien behoben zu sein.
Auch die Bedienung per touch-Display macht unerwartet viel Spaß. Spaß kommt auch ansonsten beim Fotografieren mit der G7X auf - Belegung und Anordnung der Tasten, Gestaltung der Menüs und Vieles mehr sind m.E. hervorragend und praxistauglich ausgelegt.
Auf dem Display der Kamera sahen die Fotos zunächst auch durchweg sehr gut aus und es schien kaum "Ausschuß" zu geben.
Sehr ernüchternd dann leider die genauere Betrachtung auf dem PC-Monitor:
1. sehr viele chromatische Aberrationen - weder mit der Canon-eigenen RAW-Software, noch per Lightroom aus dem JPEG zu entfernen
2. selbst an einem bedeckten Herbsttag bei Außenaufnahmen kaum ein Bild ohne ausgefressene Lichter / Highlight-clipping
3. zunächst dachte ich, der Autofocus hätte nicht korrekt gearbeitet, so unscharf wirken die Bilder bei Vergrößerung - bei genauerem Betrachten stellte ich jedoch eine andere Ursache für den Eindruck der Unschärfe fest: Kanten werden durchweg "ausgefranst" dargestellt (weitgehend unabhängig vom ISO-Wert) - Schärfen per Software am PC hilft da wenig, sondern verstärkt eher den Aquarell-Look.
4. jenseits der Bildmitte treten besonders im Weitwinkel-Bereich massive Verzerrungen und Unschärfen auf, welche die Kamera auch nicht in den intern erstellten JPGs korrigiert
5. das Bildrauschen bewegt sich auf niedrigem Niveau, erscheint mir aber dennoch sehr störend, da es recht unregelmäßig und eher "fleckig" im Bild verteilt ist - meine alte Canon G15 rauscht da deutlich stärker, dennoch entsteht bei ihr eher der (mich weniger störende) Eindruck eines feinen und sehr gleichmäßig verteilten Filmkorns
6. der Akku geht wirklich sehr schnell zur Neige

Ein zweites getestetes Exemplar der G7X brachte nahezu die gleichen Ergebnisse, traf aber beim automatischen Weißabgleich teils andere Entscheidungen.

Hinzu kommt, daß die RAWs der G7X von Lightroom bislang nicht erkannt werden, so daß man entweder auf die Canon-eigene Software ausweichen muß oder aber JPGs aus der Kamera nutzt, die aber leider nur in sRGB erstellt werden (anders als bei der Sony, welche auch AdobeRGB anbietet), wodurch sich der Bearbeitungsspielraum in z.B. Lightroom noch weiter reduziert.
Diesbzgl. ist natürlich auf ein entsprechendes Update von Lightroom und/oder DxO zu hoffen, bei dem dann (hoffentlich) auch die Objektiv-Verzerrungen korrigiert werden.

In der Summe konnte mich die Bildqualität angesichts des Preises der Kamera nicht überzeugen, so daß ich mich gegen die G7X entschied und sie zurückschickte.
Neugierig geworden, erprobte ich zuvor aber noch einmal die Sony DSC RX100 III im direkten Vergleich - ergonomisch wie gesagt eine Katastrophe - aber die Bildqualität tatsächlich um Klassen besser: hervorragende Schärfe, wenig Rauschen (und das, was auftritt in "Filmkorn-Design"), kaum chromatische Aberrationen und vergleichsweise wenig Schärfeverlust in den Ecken.
Da selbst im Weitwinkel-Bereich kaum Verzerrungen auftreten, scheinen bereits die RAWs in der Sony deutlich bearbeitet zu werden, vermutlich gilt dies auch für die Schärfe. Das könnte man kritisieren, da man gerade bei RAWs ja eigentlich selbst über das Ausmaß der Bearbeitung entscheiden möchte - andererseits gelang es mir bei der Canon G7X weder mit Lightroom (JPG), noch der Canon-eigenen RAW-Entwicklungs-Software, auch nur annähernd so gute Ergebnisse zu erzielen, wie sie bei der Sony direkt aus der Kamera kommen. Besonders ausgeprägt gilt dies für die chromat. Aberrationen, die Schärfe sowie die Verzerrungen. Bleibt zu hoffen, daß Lightroom oder DxO bald in der Lage sind, auch die RAWs der G7X zu bearbeiten - meine Erwartungen sind jedoch eher gedämpft angesichts der Tatsache, daß auch die Canon-eigene Software aus den RAWs nur wenig mehr herausholt als aus den JPGs. Außerdem erscheint mir fraglich, wie lange es noch Lightroom-Updates/Upgrades jenseits der unsäglichen Cloud-Lösung geben wird.

Letztendlich habe ich mich entschieden, die Sony zu behalten, da deren Bildqualität m.E. ihren hohen Preis durchaus rechtfertigt. Das Fotografieren selbst (bzw. die damit verbundenen akrobatischen Fingerübungen) macht damit zwar nicht wirklich Spaß - die Fotos, die dabei herauskommen, jedoch umso mehr - und das ist ja schließlich das, wovon man dann auch langfristig etwas hat.
Ärgerlich ist natürlich, daß Dinge wie der (nahezu unverzichtbare) anklebbare Haltegriff oder ein externes Akku-Ladegerät teuer als Zubehör hinzugekauft werden müssen.

Ideal fände ich natürlich eine Kamera mit Design/Ergonomie, Funktionsumfang und Zoombereich der G7X sowie Bildqualität der DSC-RX100 III.
Wenn einem Fotoabzüge bis 13x18 cm genügen, wird man sicher auch mit der G7X sehr zufrieden sein und viel Spaß haben können.

ERGÄNZUNG 12/2014: Inzwischen gibt es ein Update für Adobe Lightroom (5.7.1), mit welchem sich die RAWs der G7X bearbeiten lassen - ich habe damit die Original-RAWs der Canon nochmals bearbeitet und verglichen mit meinen bisherigen Ergebnissen (damals RAWs bearbeitet mit Canons mitgelieferter Software, dann in JPEG umgewandelt und in Lightroom noch etwas überarbeitet):
1. positiv:
- es bleiben nun etwas mehr Details erhalten, zumal die Rauschreduktion effektiver arbeiten kann,
- verfälschte Farben lassen sich deutlich besser korrigieren,
- in den überbelichteten Bereichen lassen sich minimal mehr Bildinformationen rekonstruieren,

2. unverändert:
- Verzeichnungen im Randbereich bleiben weitgehend gleich,

3. negativ:
- chromatische Aberrationen lassen sich nur wenig verringern und bleiben sehr viel deutlicher sichtbar als im zuvor genutzten Procedere.

In der Summe wirken die Bilder nun etwas ausgewogener, bleiben aber weiterhin deutlich hinter den Ergebnissen der Sony zurück.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2014 10:39 PM CET


Knights of the Old Republic - Collection
Knights of the Old Republic - Collection
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 11,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unter Windows 7 nicht lauffähig - unbedingt Back up des Rechners anlegen (vor der Installation)!!!, 11. Oktober 2014
Beide Programme ließen sich unter Windows 7 installieren - blieben dann aber nach ihrem Startbildschirm jeweils hängen.
Tipps aus Foren brachten auch keine Besserung.
Schließlich Nutzung der Deinstallations-Option - danach war Windows so schwer beschädigt, daß Systemstart kaum noch möglich war - glücklicherweise war noch ein Back up zur Wiederherstellung vorhanden...


LEGO Der Hobbit
LEGO Der Hobbit
Preis: EUR 14,56

3 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen irreführende Altersangabe wegen Steam, 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: LEGO Der Hobbit (Computerspiel)
Lt. Verpackung Altersfreigabe ab 6 Jahren - beim Installieren muß jedoch zunächst STEAM installiert werden und fordert ein Mindestalter von 13 Jahren!


Delta Machine
Delta Machine
Preis: EUR 5,55

2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen CD völlig zerkratzt aufgrund billiger Papp-Verpackung, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Audio CD)
Leider verpackt der Hersteller die CD ab Werk in einer billigen Papphülle - auch wenn man sie SEHR vorsichtig entnimmt, ist sie gleich bei Lieferung völlig zerkratzt, so daß sie anmutet wie billige Flohmarkt-Ware und die Fehlerkorrektur des CD-Spielers ordentlich gefordert wird - nicht gerade förderlich für HiFi-Klang... und auch die Archivierung der CD bietet sich kaum an, da die im Bereich der Kratzer stark beschädigte Versiegelung der Informationsspur keinen effektiven Korrosionsschutz der Reflektionsschicht mehr bieten dürfte... die Vorteile der CD gegenüber einem billigen und datenkomprimierten MP3 fallen damit leider weitgehend weg.
Bei der "Deluxe"-Version sind die (beiden) Papptaschen NOCH enger gefertigt, so daß noch mehr Kratzer entstehen, als bei der Standard-Version.
Ein Bekannter hat die Verpackung seiner CD gleich nach dem Kauf vorsichtig am Rand aufgeschnitten, um Kratzer beim Herausziehen der CD zu vermeiden... aber auch seine CD war völlig zerkratzt... der Hersteller beschädigt sie also offensichtlich selbst gleich beim Verpacken (ist ja auch logisch, denn irgendwie müssen die CDs ja in die sehr engen Papptaschen hineinkommen).
Mit derart unsinnigen und unverständlichen Verpackungen vergrault die Musikindustrie m.E. auch noch die letzten CD-Käufer... eine kleine Zellstoff-Hülle als CD-Schutz (wie bei vielen Japan-Importen) oder eben ein simples JewelCase wäre doch nun wirklich nicht schwer umzusetzen... unabhängig von der Qualität der Musik ist für mich bei derartigem Murks selbst ein Stern eigentlich noch zu hoch gegriffen
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2013 10:56 AM CET


What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks)
What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks)
Preis: EUR 13,41

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen viel Mittelmaß, miserabler Klang, 12. März 2013
Leider viel Mittelmaß - selbst die drei bis vier Highlights des Albums wirken, als würde "mit angezogener Handbremse" gespielt - außerdem nervt die Musik rasch, da miserabel produziert: zu viele und schrille Höhen, wenig Bass (und wenn, dann oft mit maßlos übertriebenem Loudness-Charakter)... wer sich noch erinnert: so klang es früher, wenn man eine Dolby-C-Chrome-MC in Ferro-Stellung und ohne Dolby wiedergab... oder heutzutage: wie ein schlecht datenreduziertes MP3...


Our Version of Events (Special Edition)
Our Version of Events (Special Edition)
Preis: EUR 5,55

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik toll - Aufnahmequalität teils sehr schlecht, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolle Musik - wurde leider bei der Produktion anscheinend "kaputt-komprimiert"... über eine halbwegs hochwertige Anlage abgehört, weisen einige Titel deutliche Verzerrungen auf... sehr schade!


Siku 6755 - SIKU Control 32 - Lanz-Eil-Bulldog ohne Fernsteuermodul
Siku 6755 - SIKU Control 32 - Lanz-Eil-Bulldog ohne Fernsteuermodul

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr schönes Modell - leider nicht kompatibel zu aktuellen Fernbedienungen!, 1. März 2013
= Haltbarkeit:1.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr schönes und mit vielen Details versehenes Modell.
Leider:
NICHT kompatibel mit den aktuellen Siku-Fernbedienungen; ohne eine alte Fernbedienung daher nicht nutzbar.
Außerdem ist das Modell schon so alt, daß man leicht an Exemplare mit überlagertem (= tiefentladenem = defektem) Akku gerät. Auch wenn Siku bei Neuware einen Ersatz-Akku liefert, sollte man dafür etwas Zeit einkalkulieren...


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum prima!, 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
SEHR schnelle Lieferung. Gut verarbeitet, Material fasst sich sehr angenehm an. Passform für meinen iPod genau richtig. Die recht dicken und steifen Nahtbereiche an den Seiten der Einschub-Öffnung irritierten mich anfangs etwas - sie geben der Hülle aber eine gewisse Stabilität, wodurch Einschieben und Entnehmen des Gerätes sehr erleichtert werden - genau das habe ich bislang bei anderen, ähnlichen Hüllen vermißt.


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