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Rezensionen verfasst von
Stratovariutz (Midgard)

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The Hunting Party
The Hunting Party
Preis: EUR 12,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots...oder doch nicht?, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Groß war die Freude, als Linkin Park ihre erste Single-Auskopplung "Guilty All The Same" veröffentlichten und die musikalische Ausrichtung eine deutliche Abwendung des stark elektronisch/poppigen Musik der letzten Jahre deutlich wurde. Nicht, dass ich die ruhigere und melancholischere Seite von "A Thousand Suns" nicht gemocht habe (das vierte LP-Album zähle ich, trotz meiner Liebe zum Hard Rock/Heavy Metal, zu meinen Lieblingsalben überhaupt), aber dennoch fehlte auf den letzten beiden Alben der gewisse Kick, der ein richtig gutes Linkin Park-Album ausmacht. Doch mit dem angekündigten Album schien sich dieser Kick wieder bemerkbar zu machen. Die Single zeigte, dass es Linkin Park nicht verlernt haben, was es heißt, ordentlich auf die sprichwörtliche Kacke zu hauen. Man hatte für einen Moment das Gefühl, dass das Sechserpack aus Kalifornien endlich ihren Weg zurück in den Hard Rock/Nu Metal-Bereich angetreten haben, mit welchem sie Anfang der 2000er an die Spitzen der Albumcharts sprangen und damit sämtliche Verkaufsrekorde brachen. Doch schon bald merkte man es erneut...Linkin Park machen doch nicht wieder das, was sie auf "Hybrid Theory" und "Meteora" boten und ziehen weiterhin ihr eigenes Ding durch. Es klang wie ein zweites "Minutes To Midnight" und doch wieder nicht. Auch die weiteren Songs "Until It's Gone", "Wastelands" und das stark an System Of A Down erinnernde "Rebellion" zeigten deutlich, dass man die Hoffnungen auf ein zweites "Hybrid Theory" schnell wieder begraben konnte. Und am Freitag war es nach langem Warten endlich so weit: Das mittlerweile sechste Studioalbum stand in den Verkaufsregalen und wartete nur darauf, von den durstigen Fans empfangen zu werden.
Und was soll ich sagen: "The Hunting Party" ist, zumindest größtenteil, ein Album zum ordentlich in den Arsch treten geworden. Dürfte ich nur drei Worte verwenden, um die musikalische Ausrichtung zu beschreiben, würde ich folgenden nennen: Dreckig, laut und aggressiv. Aber dann auch wieder melodisch, tiefgreifend und anspruchsvoll. Näheres wird in den folgenden Zeilen erläutert.

Den Start macht der absolute Ausnahmesong "Keys To The Kingdom". Nach 25 Sekunden verzerrten Gesang von Chester setzt das Intrument ein, dass man lange vermisst hat: Die E-Gitarre. Und Brad Delson spielt sich hier wirklich die Seele aus dem Leib. Natürlich ist er kein Virtuose seines Instruments, aber er weiß, wie man geschickt eingängige Riffs spielt und wie man ein Instrument bedient. Ganz großes Musik-Kino. Chester screamt ordentlich, auch wenn seine Stimme nach nun schon 15 Jahren mehr oder weniger starke Abnutzungserscheinungen vorweist, Mikes Rap-Gesang erinnert sofort an alte Zeiten und verschafft einem das innere Bedürfnis, in einem gewaltigen Moshpit zu versinken. 5/5 Sterne. Linkin Park is back!

Der zweite Song ist das stark Rap-lastige "All For Nothing", auf welchem wieder ein Gang zurückgeschaltet wird. Teilweise erinnert mich der Song an "Hollywood Undead". Mike rappt, Chester singt, mal etwas anderes. Ganz kann mich der Song zwar nicht umhauen, aber er weiß zu überzeugen und leitet mit einem tollen Outro in den schon bekannten Song "Guilty All The Same" ein. 4/5 Sterne.

"Guilty All The Same" ist die erste Single-Auskopplung und sollte unter Fans schon bekannt sein. Gaststar Rakim fügt sich perfekt in die donnernden Schlagzeugsounds von Drummer Rob und die eingängigen Riffs von Brad ein und Chesters Gesang lässt das 1:30 Minuten lange Intro schnell vergessen. Klasse Song, klasse Gaststar, auch hier wieder 5/5 Sterne.

"The Summoning/War" besteht eigentlich aus zwei "Songs", einem Intro und dem eigentlichen Song, deren Aufteilung ich nicht ganz nachvollziehen kann. Während der vorherige Song ein anderthalb-minütiges Intro hat, wird hier aus einem Song ein Intro und ein gerade mal 2:11 Minuten langes Lied. Doch der Song dreht wieder das Tempo auf und könnte glatt von Motörhead stammen (falls sich Lemmy-Fans hierher verirrt haben, bitte nicht steinigen). Stark punklastig rollt der Song wie eine Dampflok durch die Anlage und reißt den Zuhörer aus dem Sessel. Klasse, ganz anders als erwartet und trotzdem wieder typisch Linkin Park. Für das Intro vergebe ich 2/5 Sternen, für den Song 5/5 Sterne.

Der sechste Track "Wastelands" ist ebenfalls sein seit ein paar Wochen im Internet zu finden und sollte auch schon bekannt sein. Typisch Linkin Park, Mike rappt, Chester übernimmt den Refrain, endlich ist auch Joe Hahn an seinen Turntables zu hören. Tolles Lied, diesmal wirklich wieder TYPISCH Linkin Park. 5/5 Sternen.

"Until It's Gone" dreht das Tempo mal wieder runter und ist die erste (Halb)Ballade des Albums. Auch dieser Song ist schon länger bekannt und wurde sogar mit einem Musikvideo versehen. Hier kommt erstmals die richtig ruhige Seite von Linkin Park zur Schau und ich bin dazu geneigt zu sagen, dass mir diese Seite bisher fast etwas gefehlt hat. Chester zeigt hier mal wieder deutlichst, dass er ein absoluter Meistersänger ist und sein Organ bestens beherrscht. Klasse Song und umwerfend schön. 5/5 Sternen.

"Rebellion" wurde mit SOAD-Gitarrist Daron Malakian aufgenommen und zeigt die Band erneut von einer anderen Seite. Der Song hat zwar einen klasse Sound und der stark an Trompeten erinnernde Klang im Hintergrund bringt eine gewisse Frische mit sich, aber man sucht das gewisse Etwas, dass einen aufspringen lässt und zum Headbangen verleitet. Nicht ganz so gut wie die vorherigen Songs, aber dennoch hörenswert und ein interessanter Song des Albums. 4/5 Sterne.

Mit Track Nr. 9 "Mark The Graves" bahnt sich die erste kleine Enttäuschung des Albums an. Der Song beginnt stark un d laut, fällt danach jedoch stark ab und dümpelt eine Zeit lang vor sich hin, nur um sich gegen Ende noch einmal ordentlich zu steigern und ein halbwegs krachendes Finale abzuliefern. Nicht ganz mein Fall, daher nur 3/5 Sterne.

Der zweite Intro-Track des Albums "Dwarbar" wurde mit dem vierten Gaststar Tom Morello eingespielt und besteht aus einer tollen Piano-Einlage und einer leisen Gitarre. Da frage ich mich, ob es sich da überhaupt gelohnt hat, einen weiteren Gastmusiker anzuheuern. Aber egal, ein schönes, wenn auch unnötiges Intro, welches toll in die Traumballade "Final Masquerade" einleitet. 3/5 Sterne.

"Final Masquerade" ist auch schon länger bekannt und ist die einzige richtige Ballade des Albums. Klar ist der Song auch druckvoll und wuchtig in seinem Klang, aber im Vergleich zu "Until It's Gone" ist dieser hier die bessere Wahl für die Bezeichnung "Ballade". Wunderschön anzuhören, ein weiteres Highlight des Albums. 5/5 Sterne

"A Line In The Sand" klingt anfangs etwas die ersten Sekunden von "The Catalyst" und man hat das ungute Gefühl, hier einen weiteren Instrumental-Track zu hören, doch als nach Mikes Gesang das Schlagzeug einsetzt, merkt man schnell, dass man sich gewaltig geirrt hat. So leise der Song auch beginnt, umso lauter wird er von Minute zu Minute und entlädt sich kurz vor Schluss in einem gewaltigen Feuerwerk. Und als Outro hört man erneut Mikes Gesang. Sehr schönes Lied, vielseitig und für die Band mit 6:35 Minuten Laufzeit ungewöhnlich lang. Aber anders als bei "The Little Things Give You Away" wird hier keine Sekunde mit unnötigen Lückenfüllern verschwendet und man wundert sich sogar, dass der Song so lange dauert.

Zusammenfassendes Fazit:
Das Album ist meiner Meinung nach eine typische Linkin Park-Scheibe für die Fans der alten Schule. Klar wird hier kein Nu Metal á la "Hybrid Theory" gespielt, aber all jene, die sich von der Band nach "A Thousand Suns" abgewendet haben, werden hier größtenteils auf ihre Kosten kommen. Es ist laut, es ist hart (mehr oder weniger), es ist rockig, es ist typisch Linkin Park. Aber neben all den Rocksongs kommen auch wieder die ruhigen und melodischen Seiten der Band zutage. Obwohl die Jungs sich hier die Seele aus dem Leib spielen, vergessen sie dabei nicht, dass sie mehr können als nur ordentlich auf die Kacke zu hauen. Und genau das ist es, was Linkin Park ausmachen. Sie richten sich immer wieder neu aus, starten mit jedem Album bei Null und sehen, wohin sie ihre Reise führt.
Ich vergebe für "The Hunting Party" volle 5 von 5 Sternen, denn dieses Album versinnbildlicht genau das, worauf viele Fans lange gewartet haben: Dass Linkin Park wieder das machen, was sie einst ausgemacht hat: Deftigen Hard Rock, mit welchem man sich das Gehör wegblasen kann. Der Sound erinnert zwar stark an frühere Zeiten, ist jedoch in keinster Weise eine Nachahmung der ersten beiden Alben, sondern hat einen komplett eigenen Stil, welcher sich mal mit Metal, mal mit Rock, mal mit Punk und auch manchmal mit Pop beschreiben lässt. Typisch Linkin Park eben.


Polaris
Polaris
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen Ein neuer Neuanfang..., 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Die Jahre nach der Veröffentlichung der "Elements"-Scheiben waren für Stratovarius nicht gerade einfach. Nachdem Tolkki nach einem Streit Sänger Kotipelto und Schlagzeuger Michael dazu brachte, ihre Koffer zu packen, warf er nach und nach alle anderen Bandmitglieder und vermutlich auch sich selbst aus der Band, holte sich eine Sängerin an Bord und Jens' Bruder Anders Johansson ans Schlagzeug. Nach unzähligen Schuldzuweisungen und verbalen Schlammschlachten zwischen Kotipelto und Tolkki und einer Attacke eines Fans auf Tolkki mit einem Messer ließ dieser sich nach dem Krankenhausaufenthalt gleich in eine Psychiatrie einliefern, in welcher ein Großteil der Texte für das 2005 erschienene "Stratovarius" entstanden. Nachdem Reunion-Album, auf welchem entgegen aller Erwartungen die ursprüngliche Formation wieder zusammenfand, hoffte man in der Power Metal-Welt, dass alles wieder in Butter sei. Doch Anfang 2008 folgte die Meldung, dass Tolkki die Band nun doch auflösen wird, was aufgrund der aktuellen Stimmung unter den Bandmitgliedern die beste Lösung sei. Allerdings wollten die restlichen vier weiterhin ihre Musik weitermachen und somit übertrug Tolkki alle Namensrechte auf die verblieben Bandmitglieder. Im Laufe des Jahres folgte mit Matias Kupiainen der neue Gitarrist und mit zwei neuen Männern in der Formation (Jari Kainulainen wurde 2005 schon durch Lauri Porra ersetzt) machte man sich an die Arbeiten zum mittlerweile zwölften Studio-Album.
2009 veröffentlichte man dann auch endlich die lang von den Fans ersehnte Scheibe "Polaris", auf welcher die Band nach drei ziemlich progressiv und düster angehauchten Alben wieder den Pfad der unbeschwerten und eingängigen Musik der späten 90er anstrebte.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Mit "Depp Unknown" folgt gleich zu Beginn ein typischer Stratovarius-Opener, der sofort an eine Mischung aus "Hunting High and Low" und "The Kiss of Judas" erinnert. Die darauffolgenden Songs "Falling Star" und "King of Nothing" können locker das hohe Niveau der ersten Tracks halten, doch der erste wirklich gute Song ist m.M.n. der vierte Track "Blind", der mich etwas an den Stratovarius-Klassiker "Black Diamond" erinnert. Die Power-Ballade "Winter Skies" lässt das Herz jeden Fans zum Schmelzen bringen, da mit einem romantischen Keyboard-Solo und einem ohrenbetäubenden Gitarrensolo der Song auf den Höhepunkt getrieben wird. Die zwei darauffolgenden Highspeed-Nummern "Forever Is Today", "Higher We Go" und das ziemlich im Midtempo gehaltene "Somehow Precious" sind die absoluten Höhepunkte des Albums, die man locker auch auf "Infinite" hätte finden können.
Die 10-minütige Nummer "Emancipation Suite", die man in die zwei Teile "Dusk" und "Dawn" gespalten hat, wirkt etwas lang und in seiner Länge zu ereignislos, jedoch besitzt der zweite Teil ein tolles Gitarrenoutro, welches stark an die letzten 3 Minuten von "Mother Gaia" erinnert.
Die abschließende Ballade "When Mountains Fall" wird mit klassischen Instrumenten eingeleitet und punktet durch Timos erstklassigen Gesang, wenn auch sein Englisch etwas zu wünschen übrig lässt. Der starke finnische Akzent sorgt manchmal dafür, dass einem die Zehennägel hochrollen. Trotzdem ist der Song, welcher als eine Art Liebeslied etwas untypisch für die Band ist, ein toller Schlussstrich für das Album.
Fazit: Mit "Polaris" haben Stratovarius bewiesen, dass sie auch ohne Tolkki ein erstklassiges Power Metal-Album hervorzaubern können. Über die neue musikalische Ausrichtung der Band lässt sich zwar streiten, aber Tolkkis Austritt war das beste, was Stratovarius nach all den Jahren passiert ist. Erstklassige Unterhaltung \m/
4/5 Sternen


Nemesis Days
Nemesis Days
Preis: EUR 16,48

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Innen hui, außen pfui!, 5. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nemesis Days (Audio CD)
Groß war wie Freude, als auf Facebook verkündet wurde, dass Stratovarius eine Tour-Doku über das aktuelle Album "Nemesis" veröffentlichen wollen. Als Stratovarius-Fan (oder besser gesagt Verehrer) bin ich natürlich zum nächsten Saturn gepilgert und habe mir die gute Scheibe geholt.
Noch während ich vor dem Regal stand und das gute Stück begutachtete, kam schon die erste (leichte) Enttäuschung: Die DVD kommt nicht in einer schönen "Standard DVD-Box" daher, sondern wird mit dem aktuellen Album "Nemesis" in einer handelsüblichen Doppel-CD-Box verkauft.
Aber egal, ab nach Hause, das gute Ding in den Player schieben und ab gehts!
Kaum wurde der "Film" gestartet, kommt schon die nächste Ernüchterung: Auf der DVD sind keinerlei Untertitel vorhanden. Nicht einmal Englische. Natürlich ist es jetzt nicht so, dass ich schlechte Englisch-Kenntnisse habe, aber die Jungs von Stratovarius haben teilweise doch einen ziemlich starken finnischen(in Jens' Fall natürlich schwedischen) Akzent auf den Lippen, wenn sie über ihr Tourleben plaudern. Besonders beim hauseigenen Nachwuchs-Drummer Rolf Pilve(der auf der neuen Scheibe Stratovarius-Legende Jörg Michael teilweise ganz schön alt aussehen lässt) musste ich mir manche Passagen mehrmals ansehen, damit ich überhaupt verstand, worum es geht. Bei solchen Dingen hätte ich mir Untertitel wirklich gewünscht.
Alles in Allem wird dem Zuschauer auf der DVD ein sehr guter Einblick in das Tourleben der Band gewährt. Man erfährt viele Dinge über die Vorbereitungen zu Konzerten, die Entstehungsphase des neuen Albums, es werden Fans befragt, außerdem gibt es viele "Homevideo"-Clips der Band bei Besuchen in verschiedenen Restaurants und während der Fahrten/Flüge zu den jeweiligen Veranstaltungsorten. Man merkt der Band natürlich auch an, dass sie Spaß an ihrer Sache haben und mit Leidenschaft an ihre Musik rangehen.
Absolut faszinierend, wie sich eine Band nach 30 Jahren Bandgeschichte, zig Line Up-Änderungen und zwei Beinah-Auflösungen wieder an die Power Metal-Spitze gekämpft hat und diese mit Feuer und Flamme verteidigt.
Hut ab, Stratovarius \m/
4/5 Sternen
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 21, 2014 3:13 PM MEST


Angels of the Apocalypse (Digipak)
Angels of the Apocalypse (Digipak)
Preis: EUR 16,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Zumutung -.-, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Angels of the Apocalypse (Digipak) (Audio CD)
Leider muss ich mich meinen Vor-Rezensenten anschließen. War die erste Scheibe des Avalon-Projekts "The Land of New Hope" noch ein durchaus gutes Album und eine sehenswerte Konkurrenz für "Avantasia", mit welcher sich ex-Stratovarius-Mastermind Tolkki aus der Versenkung zurückmeldete, so ist mit der zweiten Scheibe "Angels of the Apocalypse" ein absoluter Durchhänger herausgekommen. Die Drums klingen verschwommen und dumpf, die Gitarrensounds verschwimmen irgendwo zwischen den Keyboard- und Orchester-Einlagen und die Gesangseinlagen klingen wie auf einem Demotape eine Garagenband, die zum ersten Mal zusammenkommt. Die Gastsänger scheinen all ihre Parts lustlos herunterzunudeln, allen voran quält sich besonders David DeFeis durch seinen Song "Rise of the 4th Reich". Auch Amaranthe-Frontfrau Elize Ryd, die auf der ersten Scheibe mit "Enshrined In My Memory" und "I'll Sing You Home" ein paar tolle Songs ablieferte, wirkt hier absolut fehl am Platze.
Die einzigen Songs, die ich den Menschen empfehlen kann, die sich trotz all der vielen Negativ-Rezensionen das Album holen, sind die Songs "Jerusalem Is Falling" und "Stargate Atlantis". Diese Songs ist die einzigen, die in meinen Augen kein totaler Reinfall sind.
Ich glaube, für Tolkki wird es langsam Zeit, in den Ruhestand zu gehen. Seine besten Jahre sind spätestens seit seinem Abschied von Stratovarius vorbei.
Die zwei Sterne sind für die beiden von mir empfohlenen Songs und das wirklich toll gemachte Artwork.


Eternity
Eternity
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen Ein Freudenfest für alle Freunde des Happy-Metal \m/, 19. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Eternity (Audio CD)
Noch nicht allzu lange kenne ich die fränkische Formation "Freedom Call", die ich durch Zufall auf Spotify gefunden habe. Nach dem Lied "Land Of Light" war ich von den epischen Trompeten und den noch epischeren Choreinlagen so gefangen, dass ich nicht anders konnte, als mir das komplette Album durchzuhören. Und ich wurde nicht enttäuscht: Ein Power Metal-Stampfer jagt den anderen, sei es der orchestrale Opener "Metal Invasion", der Speed-Kracher "Flying High", das Chor-geprägte Lied "Warrios", das Highlight des Albums "Land Of Light" oder die göttliche Ballade "Turn Back Time" ... Eternity ist einfach perfekt inszenierter, eingängiger Power Metal, wie man ihn mag.
Für alle Musikfreunde, die Interesse an symphonischem, eingängigen Power Metal haben ... mit diesem Album werdet ihr nichts falsch machen.
5/5 Sterne


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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerte Leistungssteigerung..., 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch einen Kumpel, mit dem ich auch regelmäßig pumpen gehe, bin ich auf das von ihm hochgelobte "Narc" gestoßen, welches auch mich nach 2 Trainingseinheiten mit dem leistungssteigernden Pulver überzeugt hat. Die Ausdauer nimmt enorm zu und die Müdigkeit, die sich nach gewisser Zeit im Training bemerkbar macht, spürt man so gut wie überhaupt nicht mehr.

Allerdings (und das ist bei mir schon öfter der Fall gewesen) sollte man vorsichtig damit umgehen, denn schon oft hat sich bei mir nach dem Training ein Gefühl der Übelkeit und Niedergeschlagenheit eingestellt, besonders nachdem ich nicht viel gegessen habe, und man fühlt sich ziemlich ausgepowert und müde.
Also wie gesagt: Tolle Leistungssteigerung, aber dennoch mit Vorsicht an die Sache rangehen. Nicht auf nüchternen Magen nehmen.


The Art of War
The Art of War
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Art of Power Metal, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Art of War (Audio CD)
könnte man dieses Album auch nennen. Jeder Song ist absolut hörenswert und die einzelnen Geschichten über Helden und taktische "Schachzüge" der Weltkriege werden durch Zitate des Buches "Die Kunst des Krieges" von Sun Tzu perfekt zusammengesetzt und ergeben ein tolles Konzeptalbum. Lückenfüller sucht man auf diesem Album vergebens, jeder Song weiß vollkommen zu überzeugen, sei es das stampfende "Ghost Division", das temporeiche "40:1", das langsame "Cliffs of Gallipoli" oder die Powerballade "The Price of A Mile", jeder Song ist nahezu perfekt inszeniert und ein absoluter Ohrenschmaus für alle Freunde des Power Metal.
Perfektes Album, was will man mehr? 5/5 \m/


The World's End
The World's End
DVD ~ Nick Frost
Preis: EUR 10,17

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "King Ga(r)y ist zurück in Newton Haven...", 21. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The World's End (DVD)
Gary King (Simon Pegg) erzählt im Kreise einer Drogenentzugsklinik von seinem einstigen Versuch, mit seinen vier Freunden die "Goldene Meile" zu bewältigen, bei welcher in jedem der zwölf Pubs mindestens ein Bier getrunken werden muss. Allerdings scheiterten sie alle nacheinander kurz vor dem Ziel. Deshalb trommelt er seine Jugendfreunde zusammen, um mit ihnen noch einmal die Goldene Meile in Angriff zu nehmen. Anders als der immer noch in seiner Jugend festsitzende Gary sind diese alle jedoch schon längst erwachsen geworden und verheiratet oder arbeiten in angesehen Positionen. Nur mit List und Lüge schafft es Gary, die "Band wieder zusammenzuführen" und sie zu einer erneuten Sauftour zu überreden. Doch persönliche Spannungen zwischen Gary und Andy (Nick Frost) lassen die Jungs nur allmählich in Stimmung kommen. Als dann jedoch etwas Unerwartetes mit fünf weiteren Jugendlichen auf der Herrentoilette passiert, wird den Freunden klar, dass in ihrer Heimatstadt Newton Haven nichts ist, wie es scheint.

(!!!SPOILER-Gefahr!!!)
Gleich zu Beginn: Wem die ersten beiden Filme der "Blood and Ice Cream"-Trilogie nicht gefallen haben, der wird mit "The World's End" auch nicht sonderlich Spaß haben. Zu abgedreht ist die Handlung, zu verrückt sind die unerwarteten Wendungen, zu durchgeknallt sind die Charaktere. Wer jedoch mit "Hot Fuzz" zufrieden war, den wird "The World's End" definitiv umhauen.
Besonders hervorzuheben finde ich die Tatsache, dass aus den ursprünglichen zwei Hauptdarstellern aus den Vorgängerfilmen gleich fünf (bzw. sechs) geworden sind. Dadurch wirken viele Gags um einiges flüssiger und lässt mehr Freiraum für unterschiedlichen Humor. Die Gag-Quote liegt m.M.n. in "The World's End" deutlich höher als in "Hot Fuzz" (der natürlich auch lustig ist), aber man merkt natürlich deutlich, dass fünf/sechs Figuren eine erhöhte Trefferquote erzielen.
Auch finde ich, dass die Handlung sehr gut durchdacht und die Geschichte mit den "Robotern, die keine Roboter sind" sehr gut erzählt und mit viel Wortwitz gespickt ist. Besonders die Frage "Wollen wir perfekt sein oder wollen wir frei sein?" wird im Film häufig behandelt und der Standpunkt bei dieser Frage ist klar und deutlich.
Neben all den abgedrehten Action-Sequenzen wird natürlich auch Platz für zwischenmenschliche Beziehungen gelassen und auch Themen wie Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt werden behandelt. Kurz vor dem Ende lernt man so ziemlich jeden der Charaktere von einer ganz anderen Seite kennen (allen voran natürlich Gary).
Im Grande Finale fahren Frost, Pegg und Wright aber nochmal alle Geschütze auf und bescheren dem Zuschauer ein Abschluss der Trilogie, mit welchem er so ganz sicher nicht gerechnet hat. Mir persönlich ist das Ende zwar nicht zu hundert Prozent geheuer und etwas übertrieben "düster", aber für die Konsequenz, mit der es durchgezogen wird, gibt es dickes Lob von mir.
Fazit: Wer "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" mag, wird "The World's End" lieben. Jeder Gag sitzt, jeder Charakter ist erstklassig besetzt und das Gesamtpaket mit dem Namen "The World's End" ist ein würdiger Abschluss einer in sich zusammenhangslosen Trilogie.
5/5 Sterne :)


To Hell And Back
To Hell And Back
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Vier alte raus, drei neue rein..., 17. April 2014
Rezension bezieht sich auf: To Hell And Back (MP3-Download)
So könnte man die radikalen Veränderungen im Sabaton-Lineup vor zwei Jahren beschreiben. Jetzt wurde mit zwei neuen Gitarristen und einem neuen Schlagzeuger (das Keyboard wird von Joakim Brodén im Studio übernommen) das neue Album "Heroes" eingespielt und mit "To Hell and Back" die erste Single veröffentlicht. Und was gibt es großartig zu sagen? Ein typischer Power-Metal-Stampfer á la Sabaton, wie man ihn gewohnt ist. Und das Pfeifen und die Trompete verleihen dem Song einen ganz eigenen und persönlichen, schon fast folk-mäßigen, Touch. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht die Länge, da hätte man durchaus noch etwas mehr machen können :/
Aber Qualität ist ja bekanntlich wichtiger als Quantität ;)

Ich persönlich freue mich auf "Heroes" und auch darauf, Sabaton endlich wieder live zu sehen

5/5 Sternen \m/


Swees Mini 8GB Clip Mp3 player mit FM radio LCD-Display Schwarz
Swees Mini 8GB Clip Mp3 player mit FM radio LCD-Display Schwarz
Wird angeboten von swees-shop
Preis: EUR 20,99

4.0 von 5 Sternen Guter MP3-Player für Fitnessstudio oder andere sportliche Aktivitäten, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der MP3-Player ist perfekt, wenn man sich beim Training im Fitnessstudio oder beim Joggen etwas mit Musik ablenken möchte oder das Gedudel des Radios im Hintergrund ausblenden möchte. Mit der Klammer auf der Rückseite kann der Player auch gut an Kleidungsstücken befestigt werden, wo er auch so gut wie nicht verrutscht. Auch ist er ziemlich klein, sodass er überhaupt nicht stört.
Das Einzige, was etwas stört, sind die mitgelieferten Kopfhörer. Die haben leider eine ziemlich schlechte Qualität und die Musik klingt ziemlich dumpf oder rauscht stark. Da sollte man sich vielleicht andere Kopfhörer dazu bestellen.
Auch die Bedienung ist simpel und jeder, der schon mal einen MP3-Player in der Hand hatte, sollte keine Probleme mit der Bedienung haben.
Tolles Gerät, bin sehr zufrieden damit :)


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