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Rezensionen verfasst von
Stefan Stossberger
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Zotac ZBOX-ID90-BE Desktop-PC (Intel Core i7 3770T, 2,9GHz, Intel HD 4000)
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Wird angeboten von ELECTRONIS
Preis: EUR 449,13

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Standardbetrieb flüsterleise, 10. August 2013
Ich habe lange gezögert weil ich keinen Testbericht gefunden habe in dem auf die Lautstärke eingegangen wird. Fazit nach zwei Wochen: Die ZBox ist trotz dem performanten Prozessor im Standardbetrieb nicht hörbar. Bei 100% Auslastung (Prime 95) hört man den Lüfter dann deutlich, aber nicht unangenehm (ungefähr vergleichbar mit meiner PS3 Slim oder der XBox 360 im Standardbetrieb. Bei der ID83 gab es diverse Rezensionen die davon berichtet haben, dass der Lüfter beim Starten von Programmen kurzfristig laut wird, das ist mir hier nicht aufgefallen (verwende Win7, im Bios nichts umgestellt).

Der Einbau meiner alten SSD (512 GB) sowie zweier Speichermodule (2 x 4GB, achtet auf den Zusatz "SO-DIMM") war kinderleicht, kein Werkzeug notwendig.

Zwei Haken:
- Mein altes Microsoft Keyboard mit Bluetooth-Empfänger wurde beim Booten nicht erkannt, erst nach dem Start von Windows hat es funktioniert. Habe mir jetzt ein Logitech mit Unified Empfänger zugelegt, damit komme ich auch einwandfrei ins Bios (übrigens UEFI).
- Bei der Win7-Installation (inkl. SP1) wurde der LAN-Port nicht erkannt. Wenn man also kein Laufwerk für die beigelegte Treiber-DVD hat, muss man sich den Treiber fürs LAN über ein anderes Gerät aus dem Internet organisieren, dann kann man auch die übrigen Treiber downloaden. Am Besten vorher auf den USB-Stick für die Betriebssystem-Installation packen.

Bin total begeistert - nicht ganz günstig, aber für alle die mit ihrem PC nicht spielen wollen ein wunderbar winziger und leiser Desktop-Ersatz.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2013 10:11 PM CET


Xbox 360 - Kabel-Controller
Xbox 360 - Kabel-Controller
Preis: EUR 34,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Controller für Rennspiele auf der PS 3, 20. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Xbox 360 - Kabel-Controller (Zubehör)
Rennspiele sind eines meiner Lieblingsgenre unter den Computerspielen. Seit Erscheinen des "XBox S-Controllers" für die alte XBox bin ich immer mehr dazu übergegangen Rennspiele nur noch auf der XBox zu spielen. Im Gegensatz zum PC musste ich mir keine Gedanken über Installation oder Kopierschutz machen, der Controller war einfach genial.

Die Frage nach der "besseren" Konsole ist für mich völlig bedeutungslos weil ich sowohl die PS 3 als auch die XBox 360 besitze. Mit dem Controller der PS 3 bin ich allerdings in Bezug auf Rennspiele nie glücklich geworden, da ich es mittlerweile gewohnt bin Gas/Bremse auf die Schultertasten (LT/RT) zu legen. Deren Bedienung auf dem PS 3-Controller empfinde ich nach einiger Spielzeit im Vergleich zum XBox 360-Controller als anstrengender weil ich leicht abrutsche. Zuerst habe ich es mit Aufsätzen probiert, musste aber dann feststellen dass mir auch die Position des Analog-Sticks auf dem XBox 360-Controller lieber ist.

Diverse PS 3-Spiele sind leider auf keiner anderen Plattform erhältlich, und nach den ersten Stunden mit Gran Turismo 5 (GT5) habe ich angefangen nach einer Lösung zu suchen. Alle alternativen Controller für die PS 3 mit XBox 360-Layout hatten ziemlich durchwachsene Bewertungen, weswegen ich mich für das Original sowie einen Adapter entschied.

Folgende Komponenten habe ich vor vier Wochen neu gekauft:
1.) XBox 360 Controller Adapter für die PS3 (XBOX 360 Controller Adapter für PS3)
2.) Kabelgebundenen XBox 360-Controller

Positiv
+) Tastenlayout entspricht der Erwartung (also PS-Taste = Xbox-Taste, Select-Taste = Back-Taste, Start-Taste ist identisch, usw.)
+) Die Anleitung des Controller-Adapters definiert den Minimalismus, ist aber letztendlich ausreichend: Adapter an die PS 3 anstecken, Xbox 360-Controller an den Adapter anstecken, fertig, funktioniert (keine Installation, nichts).
+) Läuft einwandfrei auf meiner PS 3 Slim auch nach Update auf Firmware 4.00
+) Funktioniert einwandfrei mit allen von mir getesteten Spielen (Rennspiele, Shooter, "Child of Eden")
+) Funktioniert einwandfrei beim Anschauen von DVDs/Blu-Rays
+) PS 3-Controller und XBox 360-Controller können gemeinsam an der PS 3 verwendet werden
+) Keine Kompromisse bezüglich Controller-Qualität nötig. Dritthersteller und deren Fans verzeiht mir bitte, aber Sony und Microsoft sind hier meine klaren Favoriten, die Controller beider Hersteller sind meiner Meinung nach qualitativ nicht zu toppen.

Neutral
o) Vibration des XBox 360-Controllers an der PS 3 etwas stärker als beim original PS 3-Controller
o) PS 3 lässt sich mit dem XBox 360-Controller nicht einschalten (kein Strom am USB, Ausschalten Controller/System funktioniert einwandfrei)
o) Funktion für Turbo-Tasten habe ich nur kurz getestet, verwende ich nicht weil es für mich ein Cheat ist. Achtet darauf dass diese Funktion nicht versehentlich aktiviert ist, sonst klappt es nicht mit dem Gas geben.
o) Anschlusskabel des Adapters ist ca. 1,20m lang. Hier kommt allerdings noch das Kabel des XBox 360-Controllers dazu. Bei mir persönlich beides nochmal ergänzt durch ein 5 Meter langes USB-Verlängerungskabel, funktioniert immer noch einwandfrei.

Negativ
-) Nach dem Auspacken war ein mehr als deutlicher Geruch beim Controller Adapter wahrnehmbar der nach drei Wochen immer noch nicht ganz verschwunden ist.
-) Kabelgebunden. Kleiner Trost - der Controller-Akku wird nicht unnötig leer wenn man viele Filme anschaut.
-) Der PS 3-Controller hat einen Lagesensor

Fazit:
Der XBox 360-Controller ist über alle Zweifel erhaben. GT5 und Motorstorm machen mir auf der PS 3 mit dem XBox 360-Controller noch mehr Spaß als vorher, bei allen anderen Spielen komme ich mit beiden Controllern gleich gut zurecht.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 27, 2013 7:12 PM MEST


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekt für Rennspiele, gleichwertig bei allen anderen Genres, 20. Dezember 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rennspiele sind eines meiner Lieblingsgenre unter den Computerspielen. Die Frage nach der "besseren" Konsole ist für mich völlig bedeutungslos weil ich sowohl die PS 3 als auch die XBox 360 besitze (und auch schon auf beiden Vorgängern gespielt habe).

Seit Erscheinen des "XBox S-Controllers" für die alte XBox bin ich allerdings immer mehr dazu übergegangen Rennspiele nur noch auf der XBox zu spielen. Insbesondere seit Erscheinen der PS 3, da ich es mittlerweile gewohnt bin Gas/Bremse auf die Schultertasten (L2/R2) zu legen. Deren Bedienung auf dem PS 3-Controller empfinde ich nach einiger Spielzeit im Vergleich zum XBox 360-Controller als anstrengender weil ich leicht abrutsche. Zuerst habe ich es mit Aufsätzen probiert, musste aber dann feststellen dass mir auch die Position des Analog-Sticks auf dem XBox 360-Controller lieber ist.

Nach den ersten Stunden mit GT5 habe ich angefangen nach einer Lösung zu suchen. Alle alternativen Controller für die PS 3 mit XBox 360-Layout hatten ziemlich durchwachsene Bewertungen, weswegen ich mich für diesen Adapter entschied.

Folgende Komponenten habe ich vor vier Wochen neu gekauft:
1.) XBox 360 Controller Adapter für die PS3 (Lieferumfang: Adapter mit fest verbundenem USB-Kabel, Kurzanleitung)
2.) Kabelgebundenen XBox 360-Controller (Xbox 360 - Kabel-Controller)
(Achtung: Den kabellosen XBox 360-Controller für PC habe ich aufgrund der bereits vorhandenen Rezensionen gar nicht erst getestet, hierzu kann ich keine eigene Aussage machen.)

Positiv
+) Tastenlayout entspricht der Erwartung (also PS-Taste = Xbox-Taste, Select-Taste = Back-Taste, Start-Taste ist identisch, usw.)
+) Die Anleitung definiert den Minimalismus, ist aber letztendlich ausreichend: Adapter an die PS 3 anstecken, Xbox 360-Controller an den Adapter anstecken, fertig, funktioniert (keine Installation, nichts).
+) Läuft einwandfrei auf meiner PS 3 Slim auch nach Update auf Firmware 4.00
+) Funktioniert einwandfrei mit allen von mir getesteten Spielen (Rennspiele, Shooter, "Child of Eden")
+) Funktioniert einwandfrei beim Anschauen von DVDs/Blu-Rays
+) PS 3-Controller und XBox 360-Controller können gemeinsam verwendet werden
+) Keine Kompromisse bezüglich Controller-Qualität nötig. Dritthersteller und deren Fans verzeiht mir bitte, aber Sony und Microsoft sind hier meine klaren Favoriten, die Controller beider Hersteller sind meiner Meinung nach qualitativ nicht zu toppen.

Neutral
o) Vibration am XBox 360-Controller etwas stärker als beim PS 3-Controller
o) PS 3 lässt sich mit dem XBox 360-Controller nicht einschalten (kein Strom am USB, Ausschalten Controller/System funktioniert einwandfrei)
o) Funktion für Turbo-Tasten habe ich nur kurz getestet, verwende ich nicht weil es für mich ein Cheat ist. Achtet darauf dass diese Funktion nicht versehentlich aktiviert ist, sonst klappt es nicht mit dem Gas geben.
o) Anschlusskabel des Adapters ist ca. 1,20m lang. Hier kommt allerdings noch das Kabel des XBox 360-Controllers dazu. Bei mir persönlich beides nochmal ergänzt durch ein 5 Meter langes USB-Verlängerungskabel, funktioniert immer noch einwandfrei.

Negativ
-) Nach dem Auspacken war ein mehr als deutlicher Geruch wahrnehmbar der nach drei Wochen immer noch nicht ganz verschwunden ist.
-) Kabelgebunden. Kleiner Trost - der PS 3-Controller-Akku wird nicht unnötig leer wenn man viele Filme anschaut.
-) Kein Lagesensor beim XBox 360-Controller

Fazit:
GT5 und Motorstorm machen mir auf der PS 3 mit dem XBox 360-Controller noch mehr Spaß als vorher, bei allen anderen Spielen komme ich mit beiden Controller gleich gut zurecht. Trotz der genannten Nachteile meine uneingeschränkte Empfehlung für alle Rennspielfreunde.


Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau
Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau

24.126 von 24.383 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was NICHT in der Amazon-Werbung steht, 11. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt einige Informationen zum Kindle, die ich mir entweder mühsam in Foren, Rezensionen oder der Kindle-Hilfe zusammengesucht oder während der Benutzung meiner drei Kindle-Generationen erfahren habe und von denen ich glaube, dass es sie zu wissen lohnt.

Zu meinem Hintergrund: Ich habe ein Notebook, einen iPod und auch ein iPad, lese aber seit zwei Jahren am liebsten auf dem Kindle. Zuerst auf einem "Kindle 2" und im letzten Jahr auf dem "Kindle 3", der nun von Amazon als "Kindle Keyboard" bezeichnet wird. Beide habe ich zum Zeitpunkt des Erscheinens direkt bei Amazon.com gekauft. Mit großer Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass Amazon nun einen Kindle anbietet der auf ein Minimum an Funktionen reduziert wurde, dafür aber mit geringerem Gewicht und handlicherem Format glänzt. Umso erstaunter war ich über die Tatsache, dass das Vorgängermodell weiter angeboten wird. Dies war in den vergangenen Jahren nicht der Fall. In der letzten Woche habe ich den neuen Kindle viele Stunden verwendet und einige interessante Unterschiede festgestellt, die nicht alle ganz oben auf der Amazon-Seite beschrieben sind und auf die ich unter anderem eingehen werde.

Das wichtigste zuerst: Display und Darstellung
Im Kindle Keyboard ist wie im neuen Kindle ein E-Ink-Display der aktuellen Generation mit den bekannten Vorteilen verbaut, also blickwinkelunabhängige Darstellung, sehr guter Kontrast und Lesbarkeit bei Sonnenlicht. Die verschiedenen Leseoptionen sind ebenfalls identisch, es ist also jeweils eine Auswahl möglich zwischen 8 Schriftgrößen, 3 Schriftarten, 3 Zeilenabständen sowie 3 Einstellungen für die Anzahl der Wörter pro Zeile. Die Ausrichtung ist weiterhin nur manuell wählbar.
Amazon wirbt damit, dass beim neuen Kindle noch schnellere Umschaltzeiten realisiert wurden. Bei mir hat das allerdings zu einem schockähnlichen Zustand nach den ersten Leseminuten geführt. Die Darstellung war gräulich verwaschen und bei weitem nicht so kräftig und scharf wie auf dem alten Kindle. Amazon hat das Problem anscheinend mittlerweile erkannt und ein Update für das Kindle-Betriebssystem (von 4.0 auf 4.0.1) herausgebracht, welches die zusätzliche Option "Seite aktualisieren" anbietet. Nach Aktivierung dieser Option ist die Darstellung wieder so wie sie sein soll. Leider kann dieses Update nicht direkt vom Kindle aus heruntergeladen und installiert werden. Die Installation ist aber relativ einfach: Auf der Kindle-Hilfe-Seite befindet sich gleich am Anfang direkt neben dem Foto des neuen Kindle der Punkt "Software-Update". Dort sind alle notwendigen Schritte genau beschrieben.
Der größte Nachteil, das Flackern beim Umschalten, hat mich vor zwei Jahren in den ersten Stunden massiv gestört und ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich mich je daran gewöhnen werde. Schon nach wenigen Tagen habe ich es praktisch nicht mehr wahrgenommen. Das Umschalten bzw. Blättern wurde beim Wechsel von der zweiten auf die dritte Kindle-Generation deutlich verbessert. Sowohl auf dem Kindle 3 (Keyboard) als auch dem neuen Kindle (egal ob mit oder ohne Option "Seite aktualisieren") empfinde ich es nicht mehr als störend.

Konnektivität
Der Empfang über das Handynetz ("3G" bzw. "UMTS") ist als Option nur beim Kindle Keyboard möglich. Ja, es stimmt, mit ein bisschen Planung und einem Fassungsvermögen von ein paar Hundert Büchern sollte man soweit planen können, dass man entweder locker mit den vorhandenen Büchern auskommt oder man rechtzeitig ein WLAN findet. Dabei ist aber zu bedenken dass man nur bei der Anschaffung Kosten für die 3G-Nutzung hat. Das Surfen im Amazon-Store und das Herunterladen von Büchern ist weltweit absolut kostenlos. Man benötigt keine SIM-Karte, keine Registrierung, keine Freischaltung, nichts. Man schaltet es nur an und Amazon übernimmt sämtliche Kosten. Wer hat nicht schon den ersten Teil einer Serie im Urlaub angefangen und dann festgestellt, dass er durch ist und genau jetzt und ohne Verzögerung den zweiten Teil lesen möchte? Dumm, wenn kein WLAN verfügbar ist oder dieses nur mit einer kryptischen Einwahlseite gestartet werden kann.
Die WLAN-Funktionalität ist bei beim neuesten Kindle und den beiden Kindle Keyboard identisch.

Gehäuse:
Die Gehäuserückseite ist aus Plastik. Allerdings ist es kein "billiges Plastik", ich empfinde es als sehr angenehm und es ist rutschfest ohne sich irgendwie gummiartig oder klebrig anzufühlen. Der Kindle 2 hatte übrigens noch eine "hochwertige" Rückwand aus Metall. Wer diese Generation jemals im Winter im Freien in einer Tasche herumgetragen hat und anschließend im Zug lesen wollte, hat festgestellt, wie sehr sich das Metall an die Außentemperatur anpassen kann und einem anschließend jegliche potentiell vorhandene Wärme aus den Fingern zieht. OK, das mag jetzt mädchenhaft sein, aber ich liebe die Plastikversion.
Der Kindle Keyboard hat auf der Unterseite einen Schalter für die Lautstärke, Kopfhöreranschluss, Micro-USB-Anschluss und den Ein-/Aus-Schalter.
Mich persönlich stören diese beiden Schalter, weil ich den Kindle u. a. so halte, dass er mit der Unterseite auf der (empfindlichen) Innenseite eines Fingers aufliegt. Der neue Kindle hat lediglich noch den Micro-USB-Anschluss sowie einen Knopf zum Ein- und Ausschalten. Die Unterseite ist zudem leicht schräg, so dass der Knopf nicht stört und man ihn auch nicht versehentlich betätigt. Das mag eine Kleinigkeit sein, ich empfinde sie aber als sehr angenehm.
Abgesehen davon hat Amazon den neuen Kindle wie beworben auf das absolut Notwendige reduziert. Er ist bei gleicher Displaygröße deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger. Alle Kindle werden über den (identischen) Micro-USB-Anschluss geladen.

Sprachen:
Wurde bisher nur Englisch unterstützt, sind es jetzt insgesamt 6 Sprachen (Deutsch, Englisch UK oder US, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch). Interessant ist in diesem Zusammenhang dass man für jede dieser Sprachen das jeweilige Wörterbuch herunterladen und verwenden kann, also z. B. den Duden, das "Oxford Dictionary of English" oder "The New Oxford American Dictionary". Dafür braucht man keinen PC oder muss sie umständlich suchen. Sie liegen in der "Cloud", wie es mittlerweile so schön heißt, d. h. sie können über das Archiv direkt am Kindle heruntergeladen werden. Der Kindle hat bei den bisher von mir getesteten Büchern (ich kann leider nur Deutsch und Englisch) jeweils passend den Duden oder das Oxford Dictionary verwendet.
Es ist bei allen Kindle möglich, statt den Standard-Wörterbüchern alternative Wörterbücher zu installieren. Man kann beispielsweise bei Amazon ein Englisch-Deutsch Wörterbuch kaufen, und dann bei den alten Kindle-Generationen als generellen Standard bzw. beim neuen Kindle als Standard für englische Bücher hinterlegen. Statt der englischen Defintion wird dann bei einem englischen Buch die deutsche Übersetzung angezeigt. Sucht im Kindle Store einfach mal nach "English German Default Dictionary".

Inhalte
Es ist nicht möglich, Bücher von einem Kindle auf einen anderen zu übertragen. Theoretisch könnte man die Kindle an den PC anschließen und die Dateien einfach hinüberkopieren. Praktisch ist die Seriennummer des Kindle Teil des Kopierschutzes. Als Konsequenz muss man jedes Buch auf seinem Kindle einzeln herunterladen. Dies geht relativ schnell, es gibt einen Ordner "Archiv" in dem alle Bücher aufgelistet sind die man unter seinem Amazon-Konto gekauft hat. Aber andererseits: HALLO, LIEBE AMAZON-TECHNIKER, JEMALS DEN BEGRIFF "BULK-DOWNLOAD" GEHÖRT??? Wenn ich noch einmal meine 150 Bücher einzeln herunterladen muss, starte ich künftig stattdessen ein Skript welches mir diese Arbeit für immer und ewig abnimmt!!! Alle Bücher auf meinem Kindle sind völlig legal, aber ihr wisst genauso gut wie ich dass das möglich ist und ein viertes Mal tue ich mir das nicht an!
Andererseits ist es aber auch möglich, mehrere Kindle auf seinen Account zu registrieren. Falls also der Ehepartner ebenfalls einen Kindle hat und die beiden Kindle auf einem Account registriert sind, kann man alle gekauften Bücher problemlos und absolut legal auf beide Kindle herunterladen und lesen. Hat allerdings noch einen Seiteneffekt: Man kann zwar nur im Amazon E-Book-Store shoppen, allerdings muss man weder eine Geheimzahl noch sonst irgendwas eingeben. Man muss sich nur einloggen, kann beliebig Bücher kaufen und die beim Konto hinterlegte Kreditkarte wird belastet. Das ist Shopping im 21. Jahrhundert, man braucht seiner Frau die Kreditkarte nicht mal mehr geben, sie kann sie virtuell verwenden ;-)
Im Gegensatz zu Büchern kann man die Sortierung seines alten Gerätes übernehmen. Einfach im Archiv "Sammlungen anderer Geräte hinzufügen wählen", eine genaue Beschreibung findet sich im Benutzerhandbuch.
Ergänzend sei noch erwähnt, dass Seitenzahlen eine Eigenschaft des Buches sind, und deswegen auf allen Kindle zur Verfügung stehen oder auch nicht. Die Stichpunkte PDF, persönliche Dokumente und Buchauswahl (Amazon proprietär, kein epub/ protected mobi) wurden in den vorhanden Rezensionen bereits ausführlich diskutiert weshalb ich mir das hier spare.

Bedienung
Der neue Kindle hat eine sogenannte "virtuelle Tastatur". Jeder der einmal versucht hat, mit einem PS 3-Controller, einem XBox-Controller oder der Fernbedienung seines Fernsehers einen Text einzugeben, weiß wovon ich spreche. Man muss mit Richtungstasten den korrekten Buchstaben (Zahl/Sonderzeichen) auswählen und dann bestätigen. Der neue Kindle hat nur noch diese Art von Tastatur im Gegensatz zu dem namensgebenden "Keyboard" der Vorgängergeneration. Ich war bisher immer der Meinung, dass die Tastatur auf dem alten Kindle das überflüssigste Teil ist, was man sich vorstellen kann und habe mich immer gefragt was Amazon dazu getrieben hat, eine einzubauen. Jetzt weiß ich es.

1.) Shoppen im Amazon-Store
Mache ich praktisch so gut wie nie. Ich surfe lieber mit dem iPad und schicke mir die Bücher auf meinen Kindle. WLAN einschalten, synchronisieren, fertig.
2.) Suchen im Text
Wem ist es noch nie passiert, dass er ein Buch las und an einem bestimmten Punkt eine Stelle gesucht hat, die irgendwo vorher war? Der Kindle bietet eine Volltextsuche für die bei Amazon gekauften Bücher an. Die Ergebnisse werden dann als Übersicht gezeigt und man kann dann direkt dorthin springen. Nutze ich sehr selten, ist aber sehr praktisch. Um mal einen Namen oder ein Wort einzugeben ist die virtuelle Tastatur OK.
3.) Wörterbuch benutzen
Meine Englisch-Kenntnisse haben sich seit dem Einzug des Kindle in meinen Haushalt vervielfacht. Davor war das Lesen englischer Bücher immer ein Graus, weil ich zusätzlich zu dem Buch ein English-English-Dictionary mit mir herumgeschleppt habe und dann immer in zwei Büchern gleichzeitig blättern musste. Beim Kindle muss man nur mit den Richtungstasten den Cursor (so ein blinkendes Bälkchen) vor das Wort bewegen und man bekommt die ersten paar Zeilen der Definition angezeigt. Sollte dies für das Verständnis nicht ausreichen kann man sich auch die komplette Definition durchlesen, und zwar wie folgt:
- Kindle 3 (Keyboard): Absatz- (Return-) Taste drücken.
- Kindle (neu): Taste im Steuerkreuz drücken, Option "Vollständige Definition" ist vorgewählt, nochmal drücken.
Also zwei Tastendrücke statt einem.
4.) Markierungen
Ich gebe offen zu dass ich schon immer Probleme hatte, mir Namen zu merken. Das war schon so lange bevor ich mein jetziges Alter erreicht habe. Der Kindle bietet die Möglichkeit, Markierungen (bzw. Highlights) anzubringen und diese als Übersicht anzuzeigen. Ich nutze diese Funktion dazu, in jedem Buch, das ich lese, den ersten Satz in dem eine neue Person vorkommt zu markieren. Wenn ich dann nicht gleich dazukomme weiterzulesen, schaue ich mir die Markierungen an und weiß innerhalb kurzer Zeit wieder, welche Personen mitspielen und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen bzw. kann sie einordnen. Das Markieren von Textstellen unterscheidet sich in der Handhabung etwas:
- Kindle 3 (Keyboard): Mittels Steuerkreuz an den Anfang der Markierung bewegen, Taste im Steuerkreuz drücken, an das Ende bewegen, nochmal drücken.
- Kindle (neu): Mittels Steuerkreuz an den Anfang der Markierung bewegen, Taste im Steuerkreuz drücken, Option "Markierung starten" auswählen, nochmal drücken, ans Ende navigieren, nochmal drücken, Option "Markierung beenden" ist vorgewählt, nochmal drücken.
Umständlich und lästig.
5.) Lesezeichen
Es ist möglich, "Eselsohren" zu setzen. Der Kindle zeigt dann auch tatsächlich am oberen rechten Bildschirmeck ein eingeknicktes Dreieck an.
- Kindle 3 (Keyboard): Tastenkombination Alt + B.
- Kindle (neu): Menü öffnen, Punkt "Lesezeichen hinzufügen" wählen (der 4. Punkt unter dem automatisch vorgegebenen), bestätigen.
Wieder: Umständlich und lästig.
6.) Notizen
Die Funktion habe ich offen gesagt noch nie benutzt, funktioniert aber prinzipiell genauso wie eine Markierung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ohne Keyboard mit dieser Funktion glücklich werden könnte.
7.) Tipp zur Navigation
Beim erstmaligen Öffnen eines bei Amazon gekauften Buches startet man immer am Textanfang. Cover und Inhaltsverzeichnis befinden sich davor (einfach zurückblättern, beide können über das Menü auch direkt angesprungen werden). Die einzelnen Einträge im Inhaltsverzeichnis dienen in den meisten Fällen als Hyperlinks zum direkten Anwählen der Kapitel. Mittels Steuerkreuz rechts/links kann man ein Kapitel vor- bzw. zurückspringen.

Der Vollständigkeit halber weise ich noch auf die beim neuen Kindle gestrichenen Eigenschaften hin:
- kein Audio
- geringere Akkulaufzeit (kann ich noch nichts dazu sagen, aber mein Handy hat noch nie eine Woche durchgehalten)
- weniger Speicher (den ich trotzdem nicht vollkriege)

*** Hinweis per 29.12.2011: Falls ihr noch Fragen habt empfehle ich euch zuerst die Kommentare zu lesen. Dort wurden mittlerweile fast alle Aspekte rund um den Kindle ausführlich diskutiert. Vielen Dank insbesondere an Mark Renton und P. Bruells für ihre Beiträge. ***

*** Hinweis per 12.04.2012: Vor einigen Monaten erschien jeden Tag mindestens eine negative Rezension von jemandem der nur eine einzige Rezension verfasst hatte um den Kindle schlecht zu reden. Mittlerweile ist es umgekehrt. Jede Kritik am Kindle wird sofort zunichte geredet. Ganz gleich ob jemand Papierbücher liebt oder vom Lesen auf dem Tablet schwärmt - leben und leben lassen, alles hat seine Vor- und Nachteile. Lest auch mal die kritischen Kommentare und bildet euch eure eigene Meinung. ***

Fazit
Seit meiner Kindheit habe ich gerne und viele Bücher gelesen. Ich liebe Bücher, das Lesen, das Eintauchen in eine andere Welt und, ja, auch den Geruch und das Gefühl eines Buches. Aufgrund gesundheitlicher Probleme (Bandscheiben) habe ich jedoch ein ernstes Problem mit dem Gewicht gebundener Bücher oder dicken Taschenbüchern. Mit dem Kindle macht mir das Lesen wieder richtig Spaß, ich kann meine Englisch-Kenntnisse praktisch spielerisch auffrischen, und das worauf es wirklich ankommt, der Inhalt, der ist derselbe wie bei einem richtigen Buch. Meine 150 Bücher wiegen zusammen ziemlich genau 170 Gramm. Ich empfehle jedem, mal einen E-Book-Reader auszuprobieren, egal ob von Amazon oder Sony oder sonst irgendwo (Sony verwendet auch die aktuellste E-Ink-Generation). Leiht ihn euch wenn möglich von einem Bekannten und entscheidet selbst.
Kommentar Kommentare (364) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2014 3:10 AM MEST


Die Haut, in der ich wohne: Roman (Krimi/Thriller)
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von Thierry Jonquet
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,95

5 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krank und unlogisch, 8. September 2011
Ich empfehle jedem potentiellen Lesers dieses Buches sich die Kommentare der positiven Kritiken sehr genau durchzulesen und sie auch sehr ernst zu nehmen. Allerdings nicht im positiven Sinne. Ich fand das Verhalten der Protagonisten sowie die (eigentlich nicht vorhandene) Geschichte einfach nur krank und unlogisch. Ein Beispiel: Die Frau ist in einem Teil des Hauses eingesperrt, die Angestellten im Haus tun alle so als ob nichts wäre.

Ich mag allerdings auch die Filme von Pedro Almodovar nicht, vielleicht hilft das dem einen oder anderen meine Kritik richtig einzuwerten.


Gomadic TipExchange Tip A4
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Wird angeboten von Gomadic DE
Preis: EUR 9,61

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen iPod Touch (4G) tauglich, 19. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gomadic TipExchange Tip A4 (Elektronik)
Mit diesem Tip ist es möglich meinen iPod Touch (4G) zu laden. Mit dem Tip 64 funktioniert es leider nicht. Hier wäre ein Hinweis des Herstellers schon sehr hilfreich.


Gomadic TipExchange Tip 64
Gomadic TipExchange Tip 64
Wird angeboten von Gomadic DE
Preis: EUR 9,92

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht iPod-Touch (4G) tauglich, 19. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gomadic TipExchange Tip 64 (Elektronik)
Es ist nicht möglich meinen iPod Touch 4G mit dem Original Apple-Kabel und diesem USB-Tip zu laden. Mit dem Tip A4 von Gomadic ist das Laden des iPod möglich. Der TipExchange an sich ist einwandfrei, mein Handy kann man damit wunderbar laden. Hier wäre ein Hinweis des Herstellers schon sehr hilfreich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2011 8:12 PM MEST


Universal Kamera Halterung für Xbox360 Kinect & PS3 Eye Move Flachbildschirme auch als Wandhalterung und für Stative
Universal Kamera Halterung für Xbox360 Kinect & PS3 Eye Move Flachbildschirme auch als Wandhalterung und für Stative

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Befestigung auf Stativ nicht so einfach wie gedacht., 30. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Halterung primär deswegen gekauft weil ich die PS3-Kamera auf meinem Kamerastativ befestigen möchte, was laut Produktinfo möglich sein soll.

Die Schraube meines Vivanco-Stativs passt zwar in bisher insgesamt 5 Digitalkameras, nicht jedoch in den mitgelieferten Adapter. Die Schraube vom mitgelieferten Adapter ist aber dicker als die von meinem Stativ und deswegen in diesem Zusammenhang nicht verwendbar. Die Befestigung war nur mit einer kleinen Verrenkung möglich:

1. Den Move-Halter mittels mitgelieferter Schraube an der mitgelieferten (eigentlich für den Fernseher gedachten) Halterung festgeschraubt.
2. Die Halterung mittels separater Schraube/Mutter auf dem Stativ befestigt.

Das war definitiv nicht so einfach wie ich es mir vorgestellt habe, aber es funktioniert letztendlich und ist stabil.


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