|
|
Beiträge von JazzMatazz
Top-Rezensenten Rang: 1.408
Hilfreiche Bewertungen: 1621
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von JazzMatazz (Würzburg, Dirty South)
|
|
|
|
|
|
|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lames catch Feelings, We catch Flights!, 7. Januar 2013
Seit Curren$y sich von Cash Money befreit hat und seitdem Album für Album droppt, geht es nicht nur mit ihm steil bergauf, auch seine Jet Life Crew - oder kurz die JETS - profitiert davon. Rund ein Jahr nach der ersten gemeinsamen Platte, bringt das Ensemble aus New Orleans mit "Jet World Order 2" den Nachfolger zum durchaus gelungenen Einstand. An den Rahmenbedingungen hat sich nichts geändert, daher sollten die Jungs wohl an das Debüt anknüpfen können, oder? Nach einem anderthalb-minütigen Intro beginnt "Jet World Order 2" mit "Welcome". Performt wird von Trademark da Skydiver und Young Roddy, die auch auf diesem Album die meisten Parts abliefern. Unterstützt von einer absoluten Chill-Granate aus den Händen von Cookin Soul liefern die beiden genau das ab, was man von ihnen erwartet: Lässige Flows mit ihren markanten Stimmen, dazu Lyrics, die einen von den Problemen dieser Welt ablenken. Curren$y findet seinen ersten Auftritt auf dem nächsten Track "No Sleep", der ja auch als Single erschien. Gemeinsam mit den Kollegen Trademark und Roddy rhymt der Hot Spitta in gewohnter Manier über einen ziemlich spacigen Beat, den man entweder liebt oder hasst. Ich finde ihn sehr fresh, wenn auch nicht gerade alltagstauglich. In ihrem einzigartigen Style führen die JETS die Liste an gelungenen Tracks weiter und liefern mit dem relaxten "The Vision", das sich so anhört als käme es direkt aus Alice' Wunderland, das nächste kleine Highlight. Etwas härter hingegen pumpt "Raw", bei dem Young Roddy alleine die Strophen übernimmt, während Trademark den Refrain vorträgt. Insgesamt ordentlich, zwar nichts Besonderes, aber bringt etwas Abwechslung. Und diese Abwechslung ist auch bitter nötig. Denn einerseits ist es natürlich top, dass die Jungs ihrem Stil treu bleiben und auf der LP einen roten Faden verfolgen, das hat aber zur Folge, dass sich die eher mittelmäßigen Songs ziemlich hinziehen können. Da kommt ein Stück wie "The Grind" gerade recht. Straffer Beat, düstere Melodien, dazu dezente Synthie-Effekte, Young Roddy und Trademark da Skydiver und fertig ist ein weiterer Banger, der besonders nachts beim Autofahren gut kommt. Den leider einzigen Auftritt von Fiend erleben wir auf dem verträumten und extrem gechillten "Sittin Low", das ein wenig vor sich hin plätschert, was durch den Auftritt von International Jones ein bisschen ausgeglichen wird. Von Young Roddy's Mixtape "Good Sense" wurde der gleichnamige Titeltrack mit auf "Jet World Order 2" gepackt, was bei diesem smoothen Ohrenschmaus sicher eine gute Idee war. Generell lädt die Schlussphase der Platte mit ihren melodischen, harmonischen und relaxten Klängen sowie den Rhymes um den Jet Lifestyle zum genussvollen Zuhören ein und bietet den Anhängern das, worauf sie scharf sind. Insgesamt rundet "Jet World Order 2" das Jahr 2012 mit Curren$y's gelungenem "The Stoned Immaculate" sowie zahlreichen Mixtapes von den JETS wunderbar ab, wobei ich auch sagen muss, dass mir der erste Teil ein Stück weit besser gefallen hat. Sei's drum. Klare Empfehlung für alle Fans. Jet Life to the next Life!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
The Twins need Lil Jon, 4. Januar 2013
Mittlerweile ist es 10 Jahre her, als die Ying Yang Twins in Zusammenarbeit mit Lil Jon & The Eastside Boyz und ihrer Hitsingle "Get Low" nicht nur den internationalen Durchbruch schafften, sondern auch den Crunk in den Charts etablierten. Zuletzt war es jedoch ziemlich ruhig um das Rap-Duo aus Atlanta - bis der deutsche Plattenaufleger und Producer DJ Teddy-O die Jungs 2012 mit ins Studio nahm. Heraus kam "All Around The World", eine Platte, die an die frühen Zeiten von D-Roc und Kaine erinnert. Doch ist Crunk heute überhaupt noch zeitgemäß? Und kann Teddy-O mit den Produzenten mithalten, die die Ying Yang Twins sonst gewohnt sind? Der Opener "Alcohol & Drugs" macht gleich klar, worum es bei diesem Album geht: Party. Musikalisch werden die Rhymes um Rauschmittel dickem Bass und massig schrägen Klängen aus der Elektronik begleitet. Leider wenig innovativ und sehr monoton. "Get On The Floor" hingegen fordert zum Shaken des Hinterteils auf. Mit hohem Tempo donnert der Track aus den Speakern, wirkt dabei recht schrill und abgefahren, eben genau richtig für Clubs. Während das orientalisch angehauchte "Snake" für ein wenig Abwechslung sorgt, enttäuscht die Single "Rock" mit trockenem und eintönigen Beatgehämmer, welches selbst auf dem Dancefloor für nicht allzu viel Entertainment sorgen dürfte. Das recht slow gehaltene "Bullshit" hinterlässt zunächst den Eindruck eines Fremdkörpers auf "All Around The World". Tatsächlich ist es aber einer der besten Tracks, da er nicht mit Synthies überfrachtet wurde, trotz seiner Härte recht gediegen rüberkommt und zudem sehr gut mit den Stimmen der Ying Yang Twins harmoniert. Nach diesem kleinen Highlight folgt jedoch postwendend eine wahre Qual und zwar in Form von "Grey Goose Pt. 2". Das Original aus 2004 war schon nicht gerade ein Knaller, doch die 2012er Ode an den beliebten Vodka befindet sich weit jenseits des guten Geschmacks. Verantwortlich dafür ist wieder einmal eine Produktion, die jegliche Abwechslung oder Idee vermissen lässt. Nichts als Bass. Hinzu kommt ein fürchterlich stimmverzerrter Refrain, bei dem sich die Nackenhaare aufstellen. Der Rest des Albums bietet leider nur noch wenig Erwähnenswertes. Unter viel Ausschussware stechen nur noch die beiden Party-Tracks "Hips" und "Nasty" heraus. Zwar sind auch diese alles andere als besonders, machen aber die grundlegenden Dinge richtig, sind kraftvoll und halbwegs melodisch und bieten mit Kaine und D-Roc zudem zwei Routiniers, die wissen, wie man damit umgehen muss. Um es kurz zu machen: DJ Teddy-O fehlt noch einiges zu den amerikanischen Kollegen. Seine Beats sind oft einfallslos und zu arm an Abwechslung. Der ein oder andere Party taugliche Song lässt sich auf "All Around The World" mit Sicherheit finden, an die Qualität an ältere Ying Yang Smashes wie "Georgia Dome", "Badd" oder "Dangerous" können die jedoch bei Weitem nicht anknüpfen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
B*tch I am RAW!, 15. November 2012
War sein Debüt "Gazing At The Moonlight" 2009 noch über das inzwischen zwar abgehalfterte, aber immer noch legendäre Label Ruthless erschienen, so blieb Hopsin mit dem Nachfolger "RAW" zunächst leider nichts anderes übrig als den digitalen Weg der Distribution zu wählen und das Album als MP3 zu veröffentlichen. In Deutschland sicher noch vielen unbekannt, dürfte der 26-jährige Rapper aus Los Angeles durch seinen Auftritt auf Tech N9ne's neuem Werk "All 6's And 7's" vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit erlangen. Dass er diese definitiv verdient hätte, zeigt uns dieses Album aus dem Jahr 2010. "RAW" umfasst 16 Songs, die alle vom Mann mit dem Faible für weiße Kontaktlinsen selbst produziert wurden. Als Opener dient "Hot 16's", bei dem der Junge keinen Zweifel daran lässt, dass er vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, was in Kombination mit einem penetranten, straff gehaltenen Instrumental passiert. Wer Hopsin zum ersten Mal hört, wird dabei auch sofort auf seinen lässigen Flow und die angenehme Aussprache aufmerksam. "Sag My Pants" erinnert ein wenig an Hopsins Vorbild Eminem. Das liegt nicht nur am rotzfrechen Refrain, sondern auch daran, dass der Junge sich gleich mit einem Haufen von Leuten anlegt. Neben Drake, Rick Ross, Lil Wayne und Soulja Boy bekommt auch das alte Label Ruthless sein Fett weg. Die Produktion ist dabei recht schlicht, fast schon unspektakulär, eignet sich dadurch aber perfekt zum Zuhören. Kleiner Tipp: Unbedingt mal das Video zum Song anschauen. Deutlich düsterer geht es beim darauf folgenden "You Are My Enemy" zu. Allein schon die Hintergrundmelodie sorgt für Gänsehaut-Feeling, Hopsin tut sein Übriges. Leider nimmt der Refrain mit seiner vielen Elektronik und dem Gesang wieder etwas davon, nichts desto trotz kann man auch hier von einem gelungenen Track sprechen. Im krassen Gegensatz dazu steht dazu "I'm Not Introducing You", das insgesamt verdammt groovy und fröhlich klingt, was durch Hopsins Gesang etwas verstärkt wird. Den ersten Gastauftritt erleben wir mit Swizzz, der ja öfter mit Hopsin zusammenarbeitet, auf "I Am RAW". Inhaltlich erzählen die beiden von ihrem Werdegang und diversen Rückschlägen, was mit einem sehr pompösen Beat und der Aussage "B*tch I am raw" in unser Gehör gemeiselt wird. Etwas nachdenklicher erleben wir Hopsin auf "Nocturnal Rainbows", das vom Sound her tatsächlich nach einem Ausflug in die dunkle Nacht klingt. Dabei spricht er seine persönliche Lage an ("I still don't know who Hopsin is"), aber geht auch mit dem amerikanischen Präsidenten hart ins Gericht. Der nächste Track "How You Like Me Now", ebenfalls mit Swizzz, präsentiert sich dagegen ruff und aggressiv, was man sowohl der Produktion, als auch den Performances der beiden deutlich anhört. "Kill Her" erinnert ein wenig an Brotha Lynch Hung. Harter Tobak, bei dem die Bässe gnadenlos poltern und Hopsin seinem Hass auf Tomica Wright freien Lauf lässt. Auch hier sollte man sich unbedingt mal das zugehörige Video ansehen - krasser Stoff! Als perfektes Anhängsel folgt darauf mit "I'm Not Crazy" (feat. SwizZz & Cryptic Wisdom)ein Track, der unterhaltsamer nicht sein könnte. Hier erzählt er uns, was er ist und was nicht. So wirklich glauben mag man den Titel des Tracks zunächst zwar nicht, doch nach den Worten im Refrain: "I'm not crazy // I'm just a tad bit strange" denkt man sich selbst nur "alles klar" und grinst dabei, insbesondere beim erneuten Seitenhieb auf Lil Wayne. Gegen Ende geht es mit "Blood Energy Potion" in Richtung Horrorcore, wobei der Song tatsächlich den Sound eines alten Horrorschinkens - garniert mit ein paar E-Gitarrenriffs - nennen kann. Hopsins Flow ist hier ein wahrer Genuss, den Inhalt darf man dabei natürlich nicht ganz so ernst nehmen. Abgerundet wird das Ganze mit einem erneut mehr als gelungenem Track, "Pillow Man". Wenn man das Album dieses wirklich talentierten Rappers durchgehört hat, fällt man in Begeisterung, da Hopsin endlich ein Label fand, das dieses Werk auf Platte presst. Verdient ist es allemal. "RAW" ist erfrischend, da deutlich abweichend vom Mainstream, außerdem sehr unterhaltsam, wenn man den Lyrics aufmerksam zuhört. Wer die Strange Music Crew oder die älteren Sachen von Eminem mag, sollte hier definitiv mal rein hören, aber auch alle anderen, die vom Pop-Weichspüler genug haben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
One mo' Time, 9. November 2012
Da ist er wieder: Z-Ro. Mit seinem insgesamt schon 16.(!) Album veröffentlicht der produktivste Rap-A-Lot Künstler aus Houston, TX mit "Angel Dust" den vorerst letzten Teil Drug-Serie. Nachdem der direkte Vorgänger "Meth" als das bisherige Prunkstück der mit Drogen betitelten Werke gilt, liegt die Messlatte für diese Scheibe natürlich hoch. Wie schon bei "Crack", "Cocaine" oder "Heroin" hat Z-Ro auch bei "Angel Dust" einen Großteil der Songs selbst produziert. Ob das eine gute Entscheidung war, oder ob er doch besser verstärkt auf die 2011er Hitgaranten Beanz-N-Kornbread hätte setzen sollen, checken wir jetzt. Der Einstand fällt mit "Never Been" sehr Texas typisch aus. Ein slow gehaltener Beat trifft dabei auf die gute alte E-Orgel, die einen entspannten Touch mit einbringt, Akzente werden zusätzlich von einem Piano gesetzt. Z-Ros Flow ist dabei sehr relaxt, was gut zu seiner Stimme passt, während er uns von seiner Realness überzeugt. In "These Days" geht wie so oft die Missstände der amerikanischen Gesellschaft, die Ro auf sehr raue Art aufzeigt. Die einzige Produktion von Beanz-N-Kornbread knüpft an die genialen Stücke von "Meth" an und haut einen sofort mit seinen emotionalen Melodien und dem sanften Bass um. Nachdem es mit "I Just Wanna Say" sehr Blues lastig weitergeht, pumpt "Truth Is" ein bisschen kräftiger aus dem Speaker, ohne dabei hart oder unharmonisch zu wirken. Durch Z-Ros Reime, in denen er sich selbst reflektiert, und den von ihm eingesungenen Refrain kommt mächtig Gänsehautstimmung auf, sodass einer der besten Songs entsteht. Ganz anders kommt da der gerappte Porno "DiccOnU" rüber. Auch hier überzeugt das Instrumental mit seinem chilligen Sound, der durch E-Gitarren und Claps noch einen interessanten Drive bekommt. Neben Z-Ro erzählen dabei BG und Mr. Mac T ihre mehr oder weniger erotischen Phantasien. Die harte Seite lassen Z-Ro und Lil' Flea in "Love It" raushängen. Deutlich kraftvoller und mit düsterem Flair wummert der Song, der im Refrain pompös aufgezogen wird, wozu die beiden deutlich machen, dass sie aus der Gangsta-Rap Szene kommen. "Phuq Wit Me" schlägt eine ähnliche Richtung ein und auch "Young Ni**a" erzählt vom Lifestyle mit Waffen und Gewalt, wobei hier die Screw-Elemente im Hook hervorstechen. Melancholisch und mit ähnlicher Wirkungsweise wie "Truth Is" packt einen "Time" sofort. Dies liegt an der grandiosen und hochemotionalen Klavier-Begleitung, die Z-Ro unterstützt. Und wo wir gerade eh schon bei klasse Instrumentals sind, muss gleich auch noch das Sahnestück "Heaven" erwähnt werden, dessen auf Akustik- und E-Gitarren basierender Sound gepaart mit Z-Ro einen wahrlich einlullen und ein angenehmes Feeling verbreiten. Die hohe Qualität zieht sich auch bis zur Schlussphase hindurch. Herausstechend dabei u.a. "Take My Time" gemeinsam mit S.U.C. Kollege Lil' Flip, das ein wenig schwungvoller daher kommt. Vollendet wird "Angel Dust" mit einem recht dunklen Song namens "Today", für den sich Z-Ro die Houston-Legende K-Rino als Gast herausgesucht hat. Allein schon an den Namen der Interpreten kann man sich denken, welch lyrisches Fest man hier geboten bekommt. Bevor es für Z-Ro mit dem nächsten Album als Rother Vandross weitergeht, hat er mit "Angel Dust" eine sehr gelungene Platte auf den Markt geworfen, bei der er auch zeigt, dass er sich als Producer verbessert hat. Trotz keiner misslungener Lieder gebe ich der Platte "nur" 4 Sterne, da zur Perfektion noch das gewisse Etwas fehlt. Für Fans von Z-Ro natürlich ein absolutes Muss, aber auch andere werden mit "Angel Dust" sicher ihre Freude haben können.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4.0 von 5 Sternen
More Food & Liquor, 2. November 2012
Lupe Fiasco wollte eigentlich schon längst in Rente gegangen sein, doch wie hochrangige Namen wie Jay-Z oder Scarface beweisen, ist es doch nicht ganz so leicht, das Mic an den Nagel zu hängen. Mit "Food & Liquor II: The Great American Rap Album Pt. 1" veröffentlicht der mittlerweile 30-jährige Rapper aus Chicago sein mittlerweile viertes Album. Im Gegensatz zu den Vorgängern, die mit tollen Artworks punkten konnten, bestehen Cover, Booklet und Backcover komplett aus schwarzen Seiten, lediglich versteckt im Inlay findet man die Credits. Eine coole Idee in Anlehnung an den Song "All Black Everything" von der letzten LP und zugleich ein Durchsetzen gegen das Label. Ob Lupe auch musikalisch weiterhin die gewohnte Qualität abliefert, sehen wir nun. Nach einem fast zweiminütigen Intro beginnt "Food & Liquor II" so richtig mit dem ersten Track "Strange Fruition". Begleitet von einem düsteren und behäbigen Stück, das durch einen recht kräftigen Beat und ein Streicher-Loop ein bisschen an Dramatik gewinnt, legt Lupe Fiasco schon früh eine hohe Messlatte. Mit zahlreichen Wortspielen im Gepäck zeigt er auf seine einmalige Art und Weise auf, welch ungenießbaren Früchte die Gesellschaft treibt. Bei "Around My Way (Freedom Ain't Free)" werden sich die älteren unter uns sofort an den Pete-Rock-&-CL-Smooth-Klassiker "T.R.O.Y." erinnert fühlen. Das Instrumental klingt wie eine 1:1 Kopie und ist wie das Original einfach nur eine Wucht. Lupe brennt dazu flowtechnisch einiges nieder und legt zu dem so fröhlich klingenden Song eine lyrisch Ernste Performance hin. Mächtig Gänsehaut hingegen verursacht "Audubon Bullroom". Es dreht sich um die Rolle der Afroamerikaner und spricht diesen Mut zu. Garniert wird dies mit einem echten Kracher von Musikstück, das sowohl kraftvoll und heroisch, als auch gefühlvoll klingt, was insbesondere im Refrain zum Tragen kommt. Etwas lässiger geht es mit dem chilligen "Bitch Bad" zur Sache und auch "Lamborghini Angels" schlägt mit seinem spacigen Synthie-Sound eindeutig die entspannte Richtung ein. Ebenfalls an Coolness kaum zu überbieten, kommt "Heart Donor", bei dem auch Poo Bear mitmischt und den Refrain singt, um die Ecke. Produziert wurde das Lied von den Runners, die ja für ihren melodiösen Sound bekannt sind. Und so schmiegt sich auch "Heart Donor" wunderbar angenehm an die Gehörgänge an und geht rein wie Butter. Etwas überraschend zählt mit "Battle Scars" ausgerechnet ein Track über enttäuschte Liebe zu den absoluten Albumhighlights. Von Claps und Piano dominiert, mit viel Gesang von Guy Sebastian perfektioniert, geht dieser traurige Smash absolut unter die Haut und packt einen mit seinen harmonischen Klängen und den dazu passenden Verses der beiden Künstler. Der letzte Part von "Food & Liquor II" wird mit dem selbstbewussten "Brave Heart" schon recht energiegeladen eingeleitet und findet mit dem wieder einmal sehr nachdenklich gestimmten "Unforgivable Youth" noch mal einen wahren Höhepunkt. Lupe Fiasco gehörte schon seit Beginn seiner Karriere zu den Rappern, die die Fans mit smarten Lyrics begeistern. Mit "Food & Liquor II: The Great American Rap Album Pt. 1" zeigt er sich gegenüber seinen Vorwerken gereift und auf einem noch höheren Level, was sich auch in der Beatauswahl widerspiegelt. Im Großen und Ganzen hält man mit dieser Platte ein durchweg gelungenes Album in den Händen, dass trotz dem eine oder anderen etwas schwerfälligen Song überzeugen kann.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zum Mountainbiken perfekt geeignet, 12. Oktober 2012
Eigentlich produziert O'Neal diese Handschuhe für Motocross, ich nutze sie jedoch zum Fahrradfahren. Ich habe sie in der selben Größe wie meine Kleider gekauft, was die richtige Entscheidung war, denn sie passen optimal. Dank ihres elastischen Stoffes sowie eingenähten Verstärkungen, tragen sie sich bei jeder Handstellung sehr angenehm. Die Handfläche ist in Streifen gummiert, was perfekten Halt am Lenker garantiert. Anfangs war der Kunststoff der Klettverschlussschnalle noch recht starr und daher unkomfortabel zu schließen. Nach mehreren Malen tragen hat sich dies jedoch deutlich gebessert. Das absolute Highlight für mich ist jedoch, dass ich mit Handschuh nicht mehr schwitze, als ohne. Die Verarbeitung würde ich grundsätzlich als ordentlich bezeichnen. Gelegentlich löst sich zwar ein Faden, negative Auswirkungen auf die Performance gab es dadurch jedoch (bisher) keine. Ob die angebrachten Knöchelprotektoren tatsächlich viel Schutz bieten, wage ich etwas zu bezweifeln, sind sie doch aus recht weichem Spritzgummi gefertigt. Etwas Anderes habe ich jedoch auch nicht erwartet. Optisch sieht das Ganze allerdings recht schick aus. Zusammengefasst hinterlässt der "Reactor" von O'Neal einen durchaus tollen Eindruck bei angemessenem Preis.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Absolutes Schnäppchen, 12. Oktober 2012
Normalerweise kostet dieser Zip-Hoodie von Russell Athletic um die 50-70€. Als ich dieses Angebot bei Amazon für einen Bruchteil des Preises sah, konnte ich nicht widerstehen und schlug zu. Die Verarbeitung des Sweatshirts ist hochwertig und fehlerlos. Egal ob Nähte, Kordeln oder Reißverschluss - alles ist top! Zudem punktet den angenehm zu tragende Stoff. Der Schnitt entspricht absolut meinen Befürfnissen. Die Ärmel haben die perfekte Länge, an der Hüfte schließt der Hoodie bündig ab. Kurz gesagt: Größe M ist auch wirklich Größe M und fällt nicht anders aus. Insgesamt habe ich an dem Hoodie absolut nichts auszusetzen und würde ihn jedem empfehlen, der gerne Russel Athletic trägt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Man möchte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen!, 29. September 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Bei wohl jedem Konsolenbesitzer kommt der Zeitpunkt, an dem der erste Controller nach und nach mehr Gebrauchsspuren aufweist oder man sich einfach einmal einen neuen gönnen möchte. Sony bietet seinen Dualshock 3 ja mittlerweile in vielen verschiedenen Designs und Farben an, da fällt die Entscheidung nicht ganz leicht. Als ich nach etwas Stöbern auf den Controller in Camouflage-Optik gestoßen bin, was schnell klar: DER muss es sein! Es hat sich absolut gelohnt ihn zu bestellen. Das Design sieht in echt noch besser aus als auf den Bildern und ist damit im Freundeskreis ein echter Blickfang mit kleinem Neidfaktor. Über die Verarbeitungsqualität von Sony lässt sich wieder einmal kein schlechtes Wort verlieren. Nichts wackelt, keine unsauberen Kanten, gutes Feedback der Buttons - alles passt. Die Registrierung an der PS3 funktioniert wie immer ganz einfach per USB-Kabel. Es macht also nichts aus, aus welchem Land das Gerät stammt. Mein persönliches Highlight ist die Oberfläche des Kunststoffes. Die ist nicht so glatt wie bei den einfarbigen Modellen, sondern wirkt leicht aufgeraut. Ich empfinde das als sehr angenehm, außerdem kommen dadurch die Hände nicht so leicht ins Schwitzen. Ein kleiner Pluspunkt ist zudem die Verpackung der US-Version. Die lässt sich nämlich einfach öffnen und wieder verwenden, während ich bei meinen bisherigen, in örtlichen Fachgeschäften gekauften Dualshocks jedes Mal die Verpackung zerschneiden und danach wegschmeißen musste. Ich würde mir jederzeit wieder die Original-Dualshocks von Sony kaufen, da sie in Langlebigkeit und Verarbeitung einfach deutlich besser abschneiden, als die Produkte von Drittherstellern. Noch ein kleiner Tipp am Rande, was den eigentlichen Bestellvorgang betrifft. In zahlreichen anderen Rezensionen zu den Dualshock 3 Controllern habe ich gelesen, dass man Opfer von Produktpiraten wurde. Auch mir ist es schon passiert, dass eine minderwertige Fälschung aus China geliefert wurde. Optisch zwar fast identisch, jedoch mit schwachem Akku und hängenden Buttons. Daher beim Kauf unbedingt auf den Händler achten. Am besten direkt bei Amazon bestellen. Kostet zwar etwas mehr, aber dafür hat man keinen Ärger.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Hochwertiger Spritzschutz, 15. September 2012
Wie sicher so manch anderer auch, hatte ich zunächst Bedenken, ob das DeFender M1/M2 Set auch wirklich an mein MTB passt. Alle, denen es ebenfalls so geht, seien beruhigt, denn es sollte an so gut wie jedes Fahrrad mit Federgabel montierbar sein. Die Halterung des vorderen Schutzbleches (M1) wird mit der Verankerung in die untere Öffnung der Federgabel geschoben. Durch festzurren der integrierten Schraube, bekommt die Konstruktion ihren durchaus festen Halt. Für die unterschiedlichen Größen der Öffnungen werden gleich zwei verschiedene Verankerungen mitgeliefert, die sich bei der Befestigung zudem an die Gabel anpassen. Die beiden M1-Schutzblechteile lassen sich per einfachem Einraste-Verschluss schnell abnehmen bzw. anbringen. Sofern man die Halterung bei sonnigem Wetter nicht am Bike haben möchte, ist auch diese innerhalb von 1-2 Minuten entfernt. Der hintere Fender (M2) wird per Schnellspanner an der Sattelstange befestigt. Durch zwei Gelenke kann man den Winkel und die Höhe des Schutzbleches individuell anpassen. Auch hier sorgen angezogene Schrauben für sicheren Halt. Die beiden Fender selbst bestehen aus stabilem und zugleich flexiblem Kunststoff mit transparenten (jedoch nicht durchsichtigen) Silikon-Applikationen an den Enden. Insgesamt hinterlässt das Ganze eine sehr robusten und optisch ansprechenden Eindruck. Zudem sind die Schutzbleche sehr breit, sodass sie sich für jeden Reifentyp eignen sollten. Durch ihre Länge fangen sie sehr viel von aufspritzendem Dreck und/oder Wasser ab, schützen somit den Fahrer und große Teile des Rades. Die Illusion der lupenreinen Sauberkeit sollte und wird sich wohl auch kein Mountainbiker machen. Insgesamt ist dieses Set aufgrund von Montage und Qualität definitiv zu empfehlen. Lediglich die nicht gerade ausführliche Aufbauanleitung ist ein winzig kleiner Kritikpunkt, der die Wertung jedoch nicht schmälert.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4.0 von 5 Sternen
Stylischer Schuh, 13. September 2012
Ursprünglich wollte ich mir den Boxfresh Sparko zulegen. Da dieser jedoch absolut nicht zu meinem Fuß passen wollte und Schmerzen verursachte, konnte ich ihn nicht behalten. Eher zufällig stieß ich auf den Adi Up Low von adidas. Er sollte sich als meine Alternativ-Lösung herausstellen. Das Design ist wie bei allem Geschmacksache. Ich finde es sehr gelungen, was wohl den meisten, die auf diesen Style von Schuh stehen, ähnlich gehen dürfte. Der Adi Up Low glänzt mit einer wirklich erstklassigen Verarbeitung. Keine unsauberen Nähte oder Klebestellen, dazu ist die Oberfläche des Leders wirklich makellos. Der Großteil des Schuhs besteht aus Glattleder, das zudem sehr weich ist. Somit ist er leicht zu reinigen. Lediglich die Zunge wurde mit einem Stück Wildleder benäht. Der Sneaker ist meinem Empfinden nach besser gepolstert und wesentlich angenehmer zu tragen, als der angesprochene Sparko von Boxfresh, dennoch gibt es einen Makel, weswegen ich einen Stern von der Topwertung abziehe. Die Sohle kommt mir am Fußballen zu unflexibel vor. Trotz richtiger Größe und mehrwöchiger Tragezeit. Nach längeren Märschen kann es an dieser Stelle schon einmal unangenehm drücken. Als schmerzhaft kann man das allerdings nicht bezeichnen. Ich hoffe jedoch weiterhin, dass sie noch etwas weicher wird. Die Sohle ist zudem im Inneren des Schuhs festgeklebt. Das hat den Vorteil, dass sie nicht verrutscht - gleichzeitig aber auch den Nachteil, dass man sie nicht herausnehmen und ersetzen kann. Auch mit dem Makel der für mich nicht perfekten Sohle, bin ich mit dem Sneaker wirklich sehr zufrieden. Noch dazu sieht man ihn auf den Straßen deutlich seltener als die Boxfresh-Modelle.
|
|
|