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Rezensionen verfasst von
O. Nephilim "MÅSTE. FAN. AGERA."

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Urnahrung: Wie wir die Vitalkraft von Wildkräutern, alten Obst- und Gemüsearten nutzen
Urnahrung: Wie wir die Vitalkraft von Wildkräutern, alten Obst- und Gemüsearten nutzen
von Mathias R. Schmidt
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Ein durch und durch empfehlenswerter Ratgeber! Inhaltsreich, gehaltvoll und sehr schön geschrieben!, 14. Juni 2015
Wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist, dürfte heutzutage (fast) jedem denkenden Menschen klar sein. Damit es nicht bei einem unausgegorenen Halbwissen bleibt, macht der Griff zu einem fundierten Ratgeber Sinn - oft jedoch mit ernüchterndem Resultat: In vielen anderen Publikationen quält man sich doch sehr durch trockene, öde Formulierungen, wird von einem Wust wirrer Worte erschlagen oder fühlt sich, als habe man die schräge Bibel einer obskuren Sekte in den Händen.
Das ist bei diesem Buch zum Glück NICHT der Fall! Von Anfang an war ich überrascht, wie angenehm es zu lesen ist: In der Ich-Form verfasst und teilweise sehr persönlich nimmt man der (Haupt-)Autorin ihr Anliegen ab. Fachwissen ist ohne Zweifel vorhanden - aber nie wird der Leser mit Fakten bombardiert oder unter Fachwortlawinen begraben. Oft hatte ich das höchst angenehme Gefühl, dass ich gar keinen "normalen Ratgeber" lese, sondern es beinahe mit Belletristik (im Wortsinne: "Belles Lettres", also "schöner Literatur") zu tun habe.

Inhaltlich geht es, wie der Titel schon sagt, um sogenannte Urnahrung: also Nahrung "wie aus früheren Zeiten", die eben nicht vollständig überzüchtet ist wie das heute leider zunehmend der Fall ist. Dass ein uriges und wenig bis gar nicht behandeltes Essen gesünder ist als hochgespritztes "Frankenstein-Futter", erfordert wenig Fantasie. WAS man aber genau essen sollte und auf was man sonst achten muss, erfährt man in diesem Buch:
Verschiedene logisch strukturierte Kapitel beschäftigen sich etwa mit wild wachsenden Kräutern am Wegesrand. Wie oft ist man schon an denen vorbeigelaufen, ohne sie eines Blickes zu würdigen und hat dabei völlig verkannt, wie gesund sie sein können? Viele Bilder helfen dabei, die kleinen grünen Helfer aufzuspüren - und auch Rezepte erhellen, was man dann daraus zaubern kann.
Weiter geht es mit Salaten, Rüben, Früchten, Getreiden, Nüssen (hin und wieder ergänzt durch "Experteninterviews") und und und. Stets mit vielen nützlichen Infos und etlichen ansprechenden Bildern.
Aber -auch das darf man lobend erwähnen- ist es auch kein inhaltsleeres "Bilderbuch" geworden. Es grassiert ja durchaus diese Unart, dass "Ratgeber" auf den Markt geschmissen werden, die außer vielen bunten Bildern kaum zehn anständige Sätze zusammenkriegen. Das ist hier nicht der Fall: Die vielen Bilder sind äußerst praktisch und schön gemacht, aber versuchen nie fehlenden Inhalt zu kaschieren.
Wenn man dann noch auf den Preis schaut, hat man wirklich keine Ausrede mehr, das Buch zu kaufen: 12,99€ für 350 Seiten im normalen Buchformat. Ganz ehrlich: Den Preis zahlt man heute doch manchmal bereits für ein 150-Seiten-"Bilderbuch" im Hosentaschenformat!

Fazit: Wer sich für eine gesunde Ernährung interessiert, wird hier viele neue Denkanstöße, erhellende Einsichten und schöne Rezepte finden - und dazu noch Lesespaß! Das alles zu einem wirklich fairen Preis. Sehr empfehlenswert!


Sjukdom (Ltd.Digipak)
Sjukdom (Ltd.Digipak)
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 14,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depression, Wut & die Krankheit urbanen Zerfalls, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sjukdom (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Eine kleine schwedische Band mit sarkastischem Bandnamen, die jahrelang als Geheimtipp galt, unterschreibt plötzlich einen 4-Alben-Deal bei Prophecy und erhält von etlichen Musikkritikern Höchstnoten? Etliche Leute werden sich nun fragen, was an dieser Gruppe dran ist und warum sie (um alles in der Welt!) vorher noch nichts von LIFELOVER gehört haben. Bevor ich also auf das heute erschienene neue Album "Sjukdom" (schwedisch: Krankheit) eingehen werde, möchte ich euch diese ausgezeichnete kleine Musikgruppe, die seit einigen Jährchen meine Lieblingsband ist, gebührend vorstellen:

Lifelover ist für mich die beste, verzweifelste, außergewöhnlichste, eigenständigste "Black" Metal-Band der letzten Jahre! Ihre Musik ist äußerst abgefahren und weit entfernt von der "reinen Lehre", besitzt jedoch trotz der ganzen obskuren Experimente und des neuzeitlichen Vibes diese "wahre Essenz des Black Metal" - diese unheimliche Atmosphäre, die heutzutage nicht mehr oft anzutreffen ist.

Der Sound der Band besteht zu einem großen Teil aus bedrohlichen E-Gitarren-"Wall of Sounds", die ein narkotisches weißes Rauschen erzeugen, wenn sie nicht gerade ein Killerriff spielen.
Neben den Gitarren spielt das Piano eine zentrale Rolle. Natürlich meine ich damit keine schmierigen "Keyboard-Teppiche", die aus den Boxen triefen. Stattdessen sind es fragile Piano-Melodien, die den übermächtigen Gitarrenwänden gegenüberstehen und mit extrem wenigen Tönen eine unglaublich melancholische, manchmal gar schöne Atmosphäre schaffen.
Neben Gitarren & Piano werden noch etliche Soundeffekte, Verzerrungen, völlig deplatzierte Samples und (instru)mentale Intermezzi in den Soundteppich eingewoben.
Man muss es eigentlich selbst anhören, um zu begreifen wie homogen sich dieser Mix (der sich auf dem Papier gänzlich zerfahren liest) am Ende anhört.

Neben der Musik muss auch dem "Gesang" der nötiger Platz eingeräumt werden: Lifelover hat dabei gleich mehrere Sänger am Start, die kreischen, grollen, sprechen, flüstern und leiden. Neben Bandmitglied B, der hauptsächlich für die gesprochenen Parts verantwortlich zeichnet, möchte ich vor allem Kim Carlsson hervorheben, der sich bei Lifelover (in Anspielung an ein Sigur Rós-Album?) auch "( )" nennt.
Gerade Kims Stimme macht Lifelover nämlich erst zu der absoluten Überband, für die ich sie halte! Ich höre echt viel Schwarzmetall bzw. "BM-Hybrid"-Bands und muss einfach sagen, dass das was Herr Carlsson insbesondere bei Lifelover an den Start bringt, das BESTE überhaupt ist!
"Bestes" ist natürlich subjektiv ohne Ende - aber für mich persönlich gibt's nichts Geileres, als Kims Vokalakrobatik zu lauschen!
Sicher ist er "technisch" und nach "normalen Kriterien" nicht die Nummer #1. Er singt/kreischt irgendwie völlig zufällig, manchmal recht schräg und gänzlich unvollkommen. "Jam Session"-Feeling könnte man das nennen. Aber gerade darin liegt für mich der Reiz: Er ist absolut authentisch. Man nimmt ihm die Verzweiflung ab. In seinen Vocals ist für mich *nichts* Gewolltes, Eingeübtes, bewusst Wahnsinniges drin. Er lässt es einfach raus, wie es kommt. Der Mann scheint ohne jeden verkünstelten Zwischenschritt via seiner Stimmbänder einen direkten Draht zu seinen inneren Dämonen hergestellt zu haben. Unglaublich intensiv.
Als ganz groben Vergleich könnte man Nattramn von den schwerstgestörten schwedischen Silencer oder Landfermann von Bethlehems Götteralbum "Dictius Te Necare" nennen. Auch jene beiden Sänger haben dieses spontane Element - diese "Echtheit und Unmittelbarkeit des Gefühls". Aber Kimme ist in dem Punkt einfach der Beste (auch weil er es geschafft hat, mehr als EIN Album aufzunehmen - wir erinneren uns: Nattramn wurde eingewiesen und Landfermann gab das Mikro ab).

Die überwiegend schwedisch vorgetragenen Texte kenne ich selber nur als englische Übersetzung, die man problemlos im Netz finden kann. Soweit ich es beurteilen kann, verzichtet die Band bewusst auf allzu poetische Ausdrucksweise: Die Lyrics sind direkt, oft depressiv, meist bitter sarkastisch, dabei durchaus reflektiert, aber zu keiner Zeit pseudo-intellektuell oder aufgeblasen. Die Widersprüchlichkeit der Musik reflektierend, sind die Texte eine äußerst authentische Wiedergabe jener Stimmungen, in denen man einfach völlig abgefuckt ist, sich und die Welt hasst, aber gleichzeitig im Hinterkopf weiß, dass man gerade übertreibt. Großartig, wie das mit wenigen hingeworfenen Worten erreicht wird.

Bisher haben es Lifelover geschafft ein bizarr-instrumentales Demo (2005 "Promo"), drei geniale Alben (2006 "Pulver", 2007 "Erotik", 2008 "Konkurs") und eine sehr gute EP (2009 "Dekadens") einzuspielen.
Alle bisherigen Veröffentlichungen waren dabei ziemlich verschieden. Lifelover nehmen dankenswerterweise (anders als manche Band) nicht jedes Mal das gleiche Album auf - vielmehr weiß man nie so genau, was man am Ende zu hören kriegt - nur, dass es mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit wieder GEIL wird! An dieser Konstante ändert sich auch mit "Sjukdom" nichts! Trotzdem war mancher Fan vllt besorgt, dass die zuvor krankhaft produktive Band (jedes Jahr eine VÖ!) diesmal die doppelte Zeit gebraucht hat.

Was erwartet uns also auf "Sjukdom"?

Ich darf es mit zitternder Stimme, eine Freudenträne aus dem Gesicht wischend, sagen: Das Album ist Gott! Unfassbar, dass sie nach dem Jahrhundertwerk "Konkurs" noch so einen Hammer raushauen konnten!!!

Die Scheibe beginnt extrem stark mit einem Sechser im imaginären Musik-Lotto! Will sagen: sechs völlig begeisternde Songs bilden den Auftakt - das ist mal eine Ansage!

1. "Svart Galla"
Nach kurzem Intro bricht die erste Gitarrensoundwoge über einem zusammen, akzentuiert von langsamem, sehr melancholischem Pianospiel. Kim beweist allen, die aufgrund der geschrei-armen Myspace-Hörproben Angst hatten, dass das Psychogeschrei zu kurz kommen könnte, das dem nicht der Fall ist: Schreien, Ächzen, Schluchzen - der Mann verreckt geradezu am Mikro, und zutiefst befriedigt leidet man mit. ;-) Ein etwas seltsamer Instrumentalteil beschließt das Stück und räumt dem an The Cures "Pornography" erinnernden Drumcomputer Zeit ein, das Publikum ins Wachkoma zu klöppeln.

2. "Led by Misfortune"
Einer der wenigen englischen Songs, stilecht eingeleitet mit der Frage "So, what am I?" und einer schonungslos selbstzerfleischenden lyrischen Konklusion. Die Musik wechselt zwischen peitschend schnellen Ausbrüchen und Katatonie, während Kim wieder alles gibt und besonders gegen Ende tränenerstickt den beinahe unverständlich artikulierten Text hervorgekotzt. Zum Abschluss dieses absolut freudlosen Songs beweisen Lifelover wieder mal ihren völlig deplatzierten Humor durch ein Sample einer manisch kichernden Frau, die irgendetwas sagt wie "My head feels like exploding, hihihi!", gefolgt von der Antwort eines beschwingten Mannes: "That's because your troubles are all gone!"

3. "Expandera"
Einer der zwei Myspace-Songs und eins der eingängigsten, entspannendsten und schönsten Lieder der Band. Statt Kims Kehle erzählt hier ein melancholischer B zu getragenen Mid-Tempo-Gitarrenweisen. Der Text ist eine zutiefst pessimistische Reflektion: "Jag känner mig som en levande katastrof" (deutsch: "Ich fühle mich wie eine lebende Katastrophe"). Schon jetzt ein totaler Klassiker, für's Gesamtalbum aber eher weniger repräsentativ.

4. "Homicidal Tendencies"
Keine 2 Minuten lang und kein Instrumental?! Noch schneller, noch kränker: Lifelover wildern in Grindcore-Gefilden! Aus Kims Vocals geifert der Irrsinn als er zunächst den naiven Wunsch in Worte fasst, doch gern ein besserer Mensch und netter zu seinen Mitmenschen zu sein, um dann zuzugeben: "but mainly I want to kill EVERYONE else ...and then myself!" (Was haben die Jungs nur genommen???) Ein Sample erzählt abschließend in antikem Reporterton von der Degeneration des menschlichen Seins.

5. "Resignation"
Der vielleicht beste Song beginnt mit dem Sample einer emotionslos verschiedene Krankheiten aufzählenden Schwedin. Sofort nimmt der Song ein unglaubliches Tempo auf, während Kim atemlos Gift & Galle verspritzt. Immer wieder schieben sich kurze Instrumentalparts ein, die auf mich eine absolut hypnotische Wirkung ausüben. Höhepunkt sind gegen Ende des Songs zwei durch Mark und Bein gehende Urschreie Kim Carlssons während die Musik kurz den Atem anhält, nur um mit voller Kraft zurückzukehren und schließlich langsam auszuklingen.

6. "Doften Av Tomhet"
Nach diesem Hammer geht es wesentlich ruhiger, aber nicht minder großartig weiter. Dumpfe Gitarren und heiserer Sprechgesang ertönen, während ein extrem langsames Pianospiel Tristesse verbreitet. Auch Kim schreit in Zeitlupe. Ein Akkordeonsolo und seltsame Breaks zersetzen den Song, woraufhin Kim von kalter, grauer Asche erzählt, die vom Himmel fällt - und die ganze Chose schließlich versöhnlich akustisch-gitarrenklimpernd endet. Irre!

7. "Totus Anctus"
Bekannt von Myspace kommt nun ein noch schwerverdaulicherer Lifelover-Brocken: sperrig, seltsam, amorph und erschlagend. Ich finde dieses "Lied" immer noch höchst bizarr und uneingängig, aber auch mitreißend. Sprechgesang, Death Metal-Growls und ein langsam durchdrehendes vokales Finale beenden diesen Song mit den Worten: "Orkar inte reflektera mer, måste Fan agera!" (= "Ich habe keine Kraft mehr zu reflektieren, ich muss verdammt noch mal HANDELN!") Der Rest ist Schweigen und weißes Rauschen...

8. "Horans Hora"
Auch hier gilt: seltsam aber toll! Niederschmetternde Musik und Death-Metal-mäßige tiefe Growls wälzen sich wie langsam erstarrende Lavamassen über den Hörer hinweg. Als Epilog hielten Lifelover einen Auszug aus einem fröhlichen Popsong für passend.

9. "Bitterljuv Kakofoni"
Ein völlig kaputtes Intermezzo, das zu einer betäubenden "Musik" einfach nur unzählige wortlose Schreie Kims verhallen lässt. Irgendwann erzählt eine kleinlaute, seltsame Stimme tonlos eine mir noch unverständliche Geschichte. Der Song ist dabei seltsam leise abgemischt und geht direkt ins Unterbewusstsein. Die vertonte Depression.

10. "Becksvart Frustration"
Nach der sehr ruhigen "Kakofoni" knallt einem dieser Song entgegen und bestraft all jene, die ihren Sound wegen des leisen Vorgängers zu laut aufgedreht haben. Leider ist der Song dann auch weniger versöhnlich und stellt für mich den Tiefpunkt des Albums da. Die Musik ist zu einseitig, der Gesang zu Death-Metal-stumpf. Lasst lieber Kim ans Mikro!

11. "Nedvaknande"
"Nedvaknande" schafft es spielend verlorenen Boden wieder gutzumachen. Der Track ist extrem melodisch und hat eine schnelle, durch und durch glückliche Melodie. Die Sänger klingen zunächst ironisch fröhlich um anschließend in elendem Geschrei zu schwelgen. Dann folgt wieder Sprechgesang. Ein toller Song und der einzige "partytaugliche" Track der Scheibe! ;-)

12. "Instrumental Asylum"
Ein Höhepunkt der zweiten Albumhälfte ist dieses perfekte Instrumental. Die Musik ist abermals eher positiv, sowohl mitreißend als auch entspannend. Alle, die mit Lifelovers Vocals nicht einverstanden sind, können sich hier davon überzeugen, wie gut die musikalische Seite pur ist. 5 Minuten instrumentale Wonne.

13. "Utdrag"
"Utrag" ist sehr ruhig und entspannend, die Musik bewusst reduziert, während jemand leise etwas erzählt. Viele finden diesen Song öde, ich mag ihn jedoch sehr. Die perfekte Untermalung um in einer regnerischen Nacht im großstädtischen Hinterhof eine letzte Kippe zu rauchen...

14. "Karma"
Mhhh, was haben sie sich denn dabei gedacht?! "Karma" ist ein ungeschliffener, rasend schneller Hassbrocken, der mich mehr an eine sehr bekannte New Metal-Band erinnert als an Lifelover. Finde ich als Schlusstrack sehr unpassend... Hier hätte ich mir lieber einen emotional absolut vernichtenden Kracher wie "Spiken i Kistan" (von der "Konkurs") gewünscht. Trotzdem ist der Song gut, aber eben nicht so wirklich als Closer.

Fazit:

"Sjukdom" ist für mich Lifelovers reifstes, durchdachtestes, aggressivstes, bösestes und kränkstes Album!
Die Scheibe klingt so als wären ihnen die Antidepressiva & Drogen ausgegangen: extremst angepisst, mörderisch aggressiv und mit wenigen Ausnahmen beinahe humorlos pessimistisch. Das ist sehr intensive Klangkunst, die wenig Raum für besinnliche Beschwingtheit lässt. Zweifelsohne ein tolles Album - an mancher Stelle im Vergleich zum etwas ausbalancierteren Vorgänger "Konkurs" aber beinahe physisch erdrückend.
Obwohl die Scheibe deutlich ernster wirkt als alle Vorgänger, ist der berüchtigte Lifelover-Humor noch immer vorhanden, wirkt aber noch deplatzierter und bitterer als früher.

Wie gesagt sind die ersten 6 Songs makellose 5-Sterne-Lieder! Ein wahrlich überzeugender Einstieg! Danach geht es deutlich seltsamer und verschrobener weiter, bleibt aber stets spannend. 'Gerade Neulingen sei daher ans Herz gelegt, sich nicht von der "Sjukdom-B-Seite" abschrecken zu lassen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese schwerverdaulicheren Songs irgendwann stärkstens zünden! (Auch auf dem gottgleichen Vorgänger "Konkurs" fand ich die zweite Hälfte zunächst etwas schwächer. Zunächst!)
Dies ist keine Musik für's Nebenbeihören: zu einzigartig, fordernd und gänzlich kaputt wird hier musiziert.

Gerade Kims Vocals, die absolut dominant abgemischt wurden, verlangen vom Hörer ein gewisses Umdenken und Loslassen eingefahrener Hörgewohnheiten.
Mancher wird seinen "Gesang" hassen, Andere ihm für immer verfallen
Dabei gehören Kims Vocals auf "Sjukdom" zu dem Stärksten, was er bisher aufgenommen hat. Wer (wie schon eingangs erwähnt) aufgrund der 2 Myspace-Songs Angst hatte, dass das psychotische Geschrei zu kurz kommt, kann beruhigt aufatmen: aggressiver, manisch-depressiver und zerstörter/zerstörender hat man Kim noch nicht gehört. Für mich ist sein Gesang DAS Highlight des neuen Albums!

Die große Frage steht noch im Raum: Konnten sie ihr Meisterwerk "Konkurs" überbieten? Die Frage möchte ich noch nicht beantworten.
"Konkurs" war in gewisser Weise vielseitiger, bot mehr Zwischentöne, mehr Licht & Schatten. Die Neue ist hingegen einfach unendlich verbittert und düster. Hier entscheidet sich je nach Tagesform, welches Album der Sieger ist.

Eins ist jedoch klar: "Sjukdom" ist ein irres Stück pure KRANKHEIT - völlig eigenständige, unheimlich intensive Tonkunst und der Beweis, dass Lifelover vllt *DIE* beste Band im amorphen Protoplasma aus Post-Black Metal, Depressive BM, Rock und Wahnsinn sind!

Anspieltipps: Die ersten 6 Songs, insbesondere "Expandera", "Homicidal Tendencies", "RESIGNATION"(!), "Doften av Tomhet"; sowie "Instrumental Asylum"! (Am Besten mit Kopfhörern genießen!)

Zu haben ist das Album als Digipak, LP und sehr interessante "Suizidbox"! Optisch ist gerade Letztere eine Klasse für sich!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2011 9:03 PM CET


Sand und Blut (Das Schwarze Auge, Band 67)
Sand und Blut (Das Schwarze Auge, Band 67)
von Alex Wichert
  Taschenbuch

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Romane der kompletten DSA-Reihe! Zugreifen!, 28. August 2002
Alexander Wichert ist mit diesem Roman ein Meisterwerk gelungen!
Auf 288 Seiten ist eine geniale, lückenlose Story niedergeschrieben, die einen schnell in ihren Bann zieht: Es fällt wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen, bevor man es nicht komplett durchgelesen hat!
Wichert ist es nicht nur gelungen lebendige und überzeugend dargestellte Charaktere zu erschaffen, sondern auch den Leser mit überraschenden Wendungen der Handlung zu fesseln.
Ich habe mich während des Lesens immer wieder gefragt, was jetzt wohl als Nächstes geschieht und vor allem wie das Ganze enden soll!
Beim Weiterlesen wurde ich dabei nie enttäuscht - der Autor traf immer voll ins Schwarze. Besonders das Ende hat mir sehr gut gefallen, da hier (von einer bedauerlichen Ausnahme abgesehen) jede der zahlreichen Personen das bekommt was sie verdient hat.
Spieltechnisch gesehen erhält man während dem Lesen auch viele äußerst wichtige Infos zu Al'Anfa, einer der spannensden Städte Aventuriens: Wer sich für Granden, Gladiatoren, Sklaven, das Leben und die Intrigen der "Schwarzen Perle" interessiert, dem liefert die Lektüre dieses Buches lebendigere (und aktuellere) Informationen, als man sie in der entsprechenden Regionalbox finden kann!
Egal ob man als Meister ein authentisches Al'Anfa `rüberbringen möchte oder als Spieler einen interessanten Hintergrund für seinen, aus dieser Region stammenden Helden sucht (und zB. einen entflohenen Sklaven oder ehemaligen Gladiator spielen möchte).
Ich kann euch "Sand und Blut" daher nur wärmstens empfehlen: Dieser Roman ist neben Ulrich Kiesows "Zerbrochenem Rad" das Beste was ich bisher aus der DSA-Reihe gelesen habe. Unbedingt zugreifen!


Gameboy Advance - Linkkabel Original
Gameboy Advance - Linkkabel Original
Wird angeboten von konsolenkost_berlin
Preis: EUR 34,99

27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kauft euch lieber ein anderes Link Kabel..., 15. Mai 2002
Obwohl ich beim Kauf von GBA-Zubehör meistens Originalware bevorzuge, kann ich dieses Produkt nicht weiterempfehlen.
Hier die entscheidensten Contra-Punkte:
1. Das Original-Linkkabel von Nintendo verbindet nur zwei (2) Game Boy Advance-Geräte miteinander. Wenn ihr ein Spiel zu viert spielen wollt, was in meinen Augen den größten Reiz ausmacht, braucht ihr zwei weitere Kabel! Diese insgesamt drei Link-Kabel derselben Bauart müsst ihr dann auf höchst komplizierte Art und Weise zusammenstecken, bevor die 4-Spieler-Session beginnen kann...
2. Das Kabel verbindet nur GBAs miteinander und ist nicht abwärtskompatibel. (Das heißt, dass ihr keine Multispiele zwischen dem Game Boy Advance und den alten Game Boys [Game Boy Color/Pocket/Original] machen könnt!)
3. Der Preis steht leider in direktem Kontrast zu den Möglichkeiten, die einem das Kabel bietet.
Mit anderen Worten: Es gibt preiswertere Kabel mit mehr Funktionen.
Ich empfehle euch einfach mal ein bisschen im Bereich "GBA-Linkkabel" zu stöbern: Dort werden viele gute Lizenz-Produkte angeboten, die über 4 Stecker in einem Kabel verfügen und abwärtskompatibel sind - zu einem fairen Preis.Allein die Marke sollte einen GBA-Spieler nicht kritiklos machen und etwaige Nachteile eines Produkts übersehen lassen.
Natürlich spreche ich mich nicht gegen Link-Spiele aus:
Diese sind unbestreitbar ein Riesenspaß! Auch das benötigte Linkkabel ist ein unverzichtbares Tool eines GBA-Besitzers...
Dennoch kann ich DIESES Original-Kabel NICHT empfehlen und möchte euch lieber auf eines der z.T. sehr guten Lizenzprodukte verweisen.


Castlevania - Circle of the Moon
Castlevania - Circle of the Moon

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Top-Game: Sehr zu empfehlen!!, 11. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Castlevania - Circle of the Moon (Videospiel)
Bei "Castlevania: Circle of the Moon" handelt es sich um eines der gelungensten & empfehlenswertesten Spiele für den GBA!
Bis ihr überhaupt eine Chance habt, den letzten Dracula zu besiegen, wird unheimlich viel Zeit vergehen! Langspielspass garantiert!
Als der junge Vampirjäger "Nathan Graves" zieht ihr los, um den wieder auferstandenen Dracula ein für alle Mal zu besiegen!
Mit der "Jägerpeitsche" kämpft ihr euch durch das 1000 (!) Räume umfassende Schloss, wobei hunderte verschiedene Gegner (aus allen erdenklichen Ecken des Horrorgenres), euch das Leben schwer machen und gekillt werden wollen.
Die Steuerung ist dabei gut durchdacht und einfach zu beherrschen!
Am Ende eines jeweiligen Schlossabschnitts (zB. "Clock Tower" oder "Underground Waterway") wartet dann jeweils ein richtig fetter Oberboss, der nur durch eine spezielle Strategie besiegt werden kann!
Tötet ihr Gegner, sammelt der Held Erfahrung. Ab einer gewissen Erfahrungspunktzahl (EXP) steigt ihr ein Level auf: Stärke (Angriff), Verteidigung, Intelligenz (Anwendung von Magie), Glück (Chance auf kritische Treffer), Lebensenergie, Magiepunkte & Anzahl an Herzen (zur Anwendung von Zusatzwaffen) erhöhen sich dann!
Sprich: Der Protagonist wird stärker und kann es mit noch fieseren Gegnern aufnehmen!
Doch ihr kloppt nicht nur stupide mit der Peitsche drauf, sondern findet im Laufe des Spiels viele nützliche Zusatzwaffen: Z.b. das "Kruzifix" funktioniert wie ein Bumerang
und ist besonders effektiv gegen Endbosse; wobei die "Magie-Uhr" kurzzeitig alle Gegner im Umkreis verlangsamt, was oft die einzige Möglichkeit darstellt, wahnsinnig schnelle Wertiere ohne größere Verluste auszuschalten.
Eines der coolsten Features ist aber mit Abstand das "Double Set-up System" (DSS): Im Laufe des Spiels trefft ihr auf manche Gegner, die nach dem Ableben eine magische Karte hinterlassen.
Sobald ihr zwei Karten gefunden habt, könnt ihr diese miteinander kombinieren, um fantastische Fähigkeiten zu entwickeln:
Zum Beispiel das Duo "Mercury"- & "Serpent"-Card erlaubt euch mit der (nun verzauberten) Peitsche eure Gegner einzufrieren und dann als Plattform zu benutzen (um z.B. unerreichbare, höhere Abschnitte doch noch zu erreichen)! Doch der Einfallsreichtum der Programmierer endet nicht bei Eis/Feuer&Pflanze-Peitschen, sondern kennt wahrlich keine Grenzen: Fliegt euch bei einer anderen Kombination ein riesiger Falke hinterher & greift alle Gegner im Umkreis an, werdet ihr bei einem anderen Kartenduo von einem Flammen- oder gar Elektroschutzschild umkreist, oder bekommt einen riesigen Hammer, ein Schwert oder sonstwas in die Hand!! = Es ist einfach ein Heidenspaß, was einen da erwartet!!
Im ganzen Spiel sind 10 "Action"-Cards & 10 "Attribute"-Cards versteckt = kombiniert miteinander ergibt das 100 verschiedene Fähigkeiten! Und glaubt mir: Bis ihr alle Karten, incl. der richtig Seltenen (wie "Saturn" & "Pluto" oder "Unicorn" & "Black Dog") gefunden habt, werden einige Monate ins Land ziehen... ;-)
Während des Spiels findet ihr natürlich auch jede Menge Items zum Heilen eures Charas, oder zum Entgiften etc. Besonders interessant sind aber die Anziehsachen: Ihr könnt euren Körper, euren linken & rechten Arm ausrüsten, um stärker oder ausdauernder, immun gegen Gift oder besonders magiebegabt zu werden. Auch hier gibt es häufige Items wie "Leather Armor" & "Wrist Band" und sehr seltene wie "Rainbow Robe" und "Toy Ring". Eine besondere Herausforderung also für Spieler, die gerne einen perfekten Spielstand haben wollen!
Schließlich gibt es noch die "Magic Items", die ihr ausschließlich nach gewonnenem Endbosskampf bekommt, und die euch besondere Fähigkeiten geben: So erlaubt euch der "Double" einen Doppelsprung zu machen oder der "Tackle" besonders brüchige Schlosswände klein zu hauen, um einen Durchgang freizumachen, der vorher ungangbar war (hätte Dracula nur mal sein Schloss renovieren lassen! ;-))
So viel zu den Fähigkeiten.

Weitere Features gibt es viele: So z.B. den extrem hilfreichen Kartenbildschirm: Jeder Raum, den ihr bereits aufgesucht habt, wird auf der Schlosskarte sichtbar: Normale Räume werden blau angezeigt, Speicherpunkte rot & Portale (um im riesigen Schloss schnell weit entfernte Abschnitte zu erreichen) gelb. Natürlich gibt es auch versteckte Abschnitte, die man nicht unbedingt aufsuchen muss, aber sollte - sofern man kein geheimes Item vergessen und die Karte komplettieren möchte. Diese "Hidden Rooms" reichen von Bilschirmgröße bis hin zu riesigen Abschnitten. Aus Platzgründen sei hier nur die "Arena" erwähnt. Doch findet selbst heraus, was es mit diesem sagenumwobenen Ort auf sich hat...
Dass man übrigens nur an zuvor erwähnten Speicherpunkten speichern kann, ist in keinster Weise ein Nachteil, da diese regelmäßig und fair im Schloss verteilt sind. Außerdem hebt es die Spannung und das Horrorfeeling erheblich an, erst den nächsten Speicherpunkt erreichen zu müssen, als wenn man immer und überall speichern kann.
Desweiteren erlebt der Spieler auch noch die IMO beste Musik, die es auf einem Handheld je gegeben hat! Vom gruseligen Titellied (mit vollständiger Sprachausgabe!), zu den Dutzenden, von der Stimmung immer genau passenden, Themen des Schlosses bis hin zu der dramatischen Musik während der finalen Konfrontation mit dem Demon Lord Dracula!
Auch nett sind die Dialoge, die einem Nicht-Englisch-Sprechenden aber ein paar Problemchen machen könnten. Da die Gespräche zwar sehr stilvoll, aber eigentlich überflüssig sind, ist dies jedoch absolut kein Grund dafür, um einen Bogen ums Spiel zu machen!
Letztendlich sollte noch auf die 8 Speichermöglichkeiten hingewiesen werden. So ist sicher gestellt, dass ihr das Game auch mal einem Freund ausleihen könnt, ohne einen eurer Kanäle löschen zu müssen.
Es gibt aber noch einen anderen Grund für die verhältnismäßig hohe Zahl an möglichen Spielständen: Besiegt ihr nämlich den Dämonenherr bekommt ihr nach dem Abspann verschiedene Passwörter genannt. Beginnt ihr das Spiel nun auf einem anderen Kanal und benennt den Helden nach dem gewonnenen Passwort, ändert sich Nathans Typus: War er doch normal immer ein VAMPIREKILLER (zu sehen: oben links im Menü-Bildschirm), so ist er auf einmal MAGICIAN und beherrscht viele neue Fähigkeiten!!
Und auch hier gibt es weitaus mehr als nur einen neuen Typus!
Also viel Spaß beim Herausfinden aller Passwörter!
Der einzig erkennbare Nachteil von Castlevania, ist der von meinen Vorrednern bereits angesprochene, größtenteils dunkel gehaltene Bildschirm. Doch was erwartet man vom Schloss Draculas? Sicher keinen quietschgelben Freizeitpark! ;-)
Es ist für die Atmosphäre des Spiels einfach sehr wichtig, düster zu wirken. Daher würde ich solchen Leuten einfach ein GBA-Lichtset empfehlen!
Alles in allem ist Castlevania einfach ein Top-Game!! Bleibt zu hoffen, dass der Nachfolger nicht zu lange auf sich warten lässt!


Gameboy Advance - Netzteil Original
Gameboy Advance - Netzteil Original

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz fehlendem Akku ein TOP-PRODUKT !, 8. Mai 2002
Bei dem GBA AC-DC-Adapterset handelt es sich um ein, aus zwei Teilen bestehendes, Stromversorgungsset (Kabel & GBA-Adapter).
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Das Kabel stellt die Verbindung von Steckdose zum GBA-Adapter im Batteriefach dar.
Pro:
1. Das Kabel ist ca. 2,90 cm lang.
2. Es ist sehr gut verarbeitet und SEHR widerstandsfähig.
3. Der Stromtransformer (dieser "Block" den alle Netzgeräte haben) befindet sich nicht am (Steckdosen-)Stecker sondern 90 cm vom (GBA-)Stromeingang entfernt: Durch die zwo Meter Entfernung zur Steckdose erwärmt er sich wesentlich langsamer als Geräte,
bei denen Stecker und Transformer zusammengefasst sind (wie's normal der Fall ist). Ihr könnt also viel länger ohne Pause spielen, als mit anderen Geräten.
4. Dadurch lässt sich der Stecker auch viel leichter in die Steckdose stecken (zB. wenn diese ebenerdig [also sehr nah am Boden eines Raumes] und/oder eine Kindersicherung drin hat).
5. Der (kleine) Stecker, der in den GBA gesteckt wird, ist nicht nur nadelgroß (wie bei den meisten Lizensprodukten) sondern vom Format 4x3mm. Dadurch steckt er richtig stabil in der Hardware und flutscht unter Garantie nicht ungewollt heraus. ;-)
Contra:
1. Wem die knapp 3 m Kabel zu kurz sind, der sollte sich ein anderes Produkt kaufen (obwohl ich nicht glaube, dass es viele Produkte gibt die [die in meinen Augen absolut ausreichenden 2,90cm] übertreffen werden.)
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Der GBA-Adapter wird ins Batteriefach gesteckt. Er nimmt den Platz der Batterien und des Batteriefachdeckels ein und stellt die Verbindung zwischen GBA und Kabel dar.
Pro:
1. Er lässt sich im Vergleich zu den meisten Lizensprodukten erheblich leichter einbauen: Ein Handgriff genügt!
2. Er gleicht optisch beinahe 1:1 dem Batteriefachdeckel.
Die Farbe ist einheitlich in einem ansehnlichen Grauton gehalten, der das Aussehen eures Handhelds in keinster Weise beeinträchtigt.
3. Der Kabelanschluss ist an der Unterseite des GBA positioniert.
Das heißt, dass der GBA-Rücken nicht verändert wird. Der Griff beim Spielen wird also überhaupt nicht beeinflusst.
4. Der Adapter ist vom Gewicht her sehr leicht. ^_^"
Contra:
1. Es ist KEIN Akku enthalten!!! (An und für sich ein großer Contrapunkt - wer allerdings ein Akkuladegerät und handelsübliche Akkus daheim hat, den wird dieses Manko nichts ausmachen.)
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Warum ich diesem Produkt fünf Sterne gegeben habe, ist anhand aufgeführtem Pro/Contra-Vergleich leicht zu erkennen: Bis auf das Fehlen des Akkus und des vergleichsweise hohen Preises (wenngleich dieser gerechtfertigt ist), gibt es keine findbaren Nachteile.
Dazu kommt außerdem noch, dass ein Originalprodukt von der Qualität her IMMER am (für die Hardware) Geeignetsten ist und am Längsten hält (auch wenn manchmal die "Extras" fehlen).
Also wie gesagt: Ein Top-Produkt - auch ohne Akku!


Gameboy Advance - Game Cases 6 Stück
Gameboy Advance - Game Cases 6 Stück
Wird angeboten von CharliDiscount
Preis: EUR 13,63

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nützliches & empfehlenswertes GBA-Zubehör: Zugreifen!, 4. Mai 2002
Wer seine GBA-Spiele vor Staub und Schmutz schützen möchte und dem die (von Nintendo beigelegten) labbernden Tütchen zu wenig sind, dem sei wärmstens ans Herz gelegt hier zuzugreifen!
Die Game Cases von BigBen sind von sehr hoher Qualität und halten ewig (da "unkaputtbar"). Sie sind leicht zu öffnen, bieten aber genug Widerstand, um nicht in der Tasche versehentlich aufzugehen. Sie sind auch (wie gesagt) durchsichtig, so dass man seine Spiele leicht wiederfindet ;-)
Alles in allem ein Topprodukt. Ich kann beim besten Willen keinen Contra-Punkt finden und rate jedem Advance-Besitzer sich dieses 6er-Pack zuzulegen.
Es wird ihm gute Dienste leisten. (-:


The Process of Belief
The Process of Belief
Preis: EUR 5,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück und gut wie nie zuvor!!, 27. April 2002
Rezension bezieht sich auf: The Process of Belief (Audio CD)
Bad Religion hörte ich das erste mal in dem Dreamcast-Game "Crazy Taxi" (In diesem fetzigen Racer liefen im Hintergrund Songs von "The Offspring" und eben dieser Band). Schon zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass mich der Punk Rock anspricht! - und ich kaufte mir das damals aktuelle Album "The Gray Race":
Ich war begeistert! (auch wenn es nicht so gut wie das "Ixnay on the Hombre" von "Offspring" war)
Natürlich habe ich mir "The Process of Belief" auch gleich zugelegt, als dieses rauskam. Kommentar: Einfach genial, das!!
Schon beim ersten Track ("Supersonic") wird so richtig gerockt!
Aber TPOB ist keine "1-valuable-track"-Scheibe, sondern dermaßen gefüllt von gelungsten Punkhymnen, dass man den Discman (respektive die fette Audioanlage) garnicht mehr abschalten möchte, bis man alle 14 Tracks durchgehört hat - und diese auch noch nach Wochen so oft man Zeit hat immer wieder hören will!
Den Käufer erwartet aber nicht nur das geniale Hörerlebnis, sondern auch ein gut aufgemachtes "Drumherum": Eine optisch gelungene CD-Scheibe, den Geniestreich von Booklet und sogar eine nette Pappverpackung außen um die Hülle des Tonträgers!
Also Leute: Holt euch "The Process of Belief"! Ihr werdet euren Spass dran haben! Hier ist für jeden was dabei - außer für Satanisten. Letztere sollten sich nicht vom Namen der Band fehlleiten lassen, Pech gehabt! ^,^


Das Parfum
Das Parfum
von Patrick Süskind
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,90

23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gelesen haben!, 27. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Parfum (Taschenbuch)
Als ich Patrick Süskinds 'Parfum' lesen sollte, war ich zunächst eher skeptisch, denn ich MUSSTE es für einen weiterführenden Literaturkurs kennen. Ohne nennenswertes Interesse fing ich also an zu lesen - und war schon bald ziemlich angetan von der genialen Erzählart des Autors und dem ungewohnten Inhalt!
Während ich am ersten Abend gerade mal 45 Seiten las, konnte ich das Buch am folgenden Nachmittag garnicht mehr aus der Hand legen bis ich 175 weitere Seiten und am kommenden Tag das komplette Buch durchgelsen hatte!!
=> Aus der anfänglichen "Zwangslektüre" wurde ein Buch, dass ich mit Vergnügen las!
"Das Parfum" ist mal ein anderer Krimi, der im 18. Jahrhundert in Frankreich spielt (siebzig Jahre vor der Revolution). Der Hauptcharacter ist Jean-Baptiste Grenouille (frnz. für "Kröte"),
das unscheinbare, hässliche "Scheusal" mit genialen Verstand,
das über die beste Nase der ganzen Welt verfügt.
Während er sich als Kind noch damit zufrieden gibt, diverse Gerüche olfaktorisch zu "jagen", um sie in seinem brillianten Gedächnis festzuhalten, wird er immer bessener von dem Gedanken auch jeden Geruch MATERIELL zu besitzen: Anfangs nur Blumen auspressend & destillierend, um ihren Geruch in Parfümfläschchen "einzusperren", versucht er später auch Tiere und MENSCHEN die duftende Seele zu entreißen!
Ein in scheußlich schöner Erzählung geschriebener Roman, den man bis zum außergewöhnlichen Finale nicht mehr weglegen kann! Gepflegte Gänsehaut, Psychotouren und genialer Ekel und Humor verbinden sich hier auf eine Weise, die ich bisher nirgentwo anders erlebt habe!
Ein MUSS!


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