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Beiträge von Pete Thrope
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Rezensionen verfasst von
Pete Thrope "petethrope"

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Back to Boomtown: Classic Rats' Hits
Back to Boomtown: Classic Rats' Hits
Preis: EUR 5,97

3.0 von 5 Sternen Gute Zusammenfassung, aber..., 23. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein lieber Mann, da wird uns ja was hingeworfen…
First Of All: Die Songs zwischen dem ersten und letzen Song sind absolute Sahne, aber ich merke gerade, dass ich wahrscheinlich für diejenigen, die die Boomtown Rats im Höhepunkt ihres Schaffens nicht kannten oder nicht kennen konnten, weil sie halt jünger sind als ich oder möglicherweise gar nicht geboren waren.

The Boomtown Rats waren eine irische Gruppe, die im Zuge der englischen Punkbewegung groß geworden sind. Dabei waren sie nicht mal wirklich Punk, obwohl ihre erste Single „Looking After No. 1“ anscheinend was anderes aussagte. Zu dieser Zeit gehörten sie eher zum Rhythm N‘ Blues mit Variationen zu Velvet Underground und Bruce Springsteen. Ausgerechnet der ebenfalls Springsteeneske Song „Rat Trap“ von ihrer zweiten LP „A Tonic For The Troops“ rutschte auf Platz 1 der englischen Charts, was noch nie dagewesen war, denn sie schafften es als erste irische Band, einen No. 1 Song in den englischen Charts abzuliefern.

„A Tonic For The Troops“ war das Meisterwerk der Boomtown Rats, weil es zwar eindeutig Rock war, aber trotzdem nicht eindeutig zuzuordnen war. Man könnte es durchaus Punk nennen, vielleicht auch New Wave, es war aber eigentlich weder das eine oder das andere. Die beste Beschreibung kam wohl von einem Rockjournalisten, der sie aufgrund ihrer ineinander verschachtelten Gesangsstrukturen „Pink Floyd des Punks“ nannte. Jedenfalls war „A Tonic For The Troops“ eins der abwechslungsreichsten Platten der Rock/Popgeschichte. Dem nahe kam nur das Nachfolgealbum „ The Fine Art Of Surfacing“, das den Monsterhit „I Don’t Like Mondays“ enthielt.

Die Widerborstigkeit dieser beiden Alben verschwand danach zusehends, obwohl sie immer noch gute Songs schrieben – das Problem war, diese wurden immer weniger, vielleicht, weil sie in Richtung Kommerz lugten, was bei kreativen Bands immer zum Problem wird. Nach ihrem sechsten Album „In The Long Grass“, dass außer „Drag Me Down“ und „A Hold Of Me“ jede Menge Gedudel enthielt, lösten sie sich still auf.
Es ist durchaus bezeichnend, dass auf diesem Sampler praktisch ausschließlich Songs der ersten drei Alben vertreten sind, plus „Banana Republic“, eine Single, die mit dem vierten Album „Mondo Bongo“ in Verbindung zu sehen ist.

Diese Zusammenstellung, die wohl wegen der kurzen Livereunion der Band zustande gekommen ist, erfüllt also durchaus seinen Zweck, wären da nicht die beiden Songs, die die anderen einrahmen: „The Boomtown Rats“ am Anfang und „Back To Boomtown“ am Schluss. Sie wurden eigens für diese CD vom Hauptsongwriter Bob Geldof geschrieben, aber bitte, Bob, was hast du dir dabei gedacht? Denkst du, dass sich die Boomtown Rats heute so anhören würden? Ich weiß nur, dass mir diese Synthesizergebrabbel aber mal gar nichts sagt.

Das Schlimme ist aber, dass diese beiden Songs mit dem Rest nichts, aber auch gar nichts zu tun haben und somit das Werk der Rats verfälschen und es ist ganz traurig, dass das ausgerechnet der Chef tut.


Ikons
Ikons
Wird angeboten von right now!
Preis: EUR 26,90

4.0 von 5 Sternen Schön, 12. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Ikons (Audio CD)
Für alle beinharten Kiss-Fans muss ich eins vorausschicken: Ich war lange Zeit ein ausgesprochener Kiss-Hasser. An sich Rolling Stones Fan, war ich, was den Hardrocksektor betraf, mit Bands wie Deep Purple (mit deren Album „In Rock“ ich es immerhin geschafft habe, meinem Vater den Heiligabend zu versauen) und Led Zeppelin groß geworden und vor diesem Hintergrund erschienen mir Kiss banal und stupid.

Aus irgendeinem Grund erstand ich „Destroyer“, dass für mich nach wie vor das beste Album der Gruppe ist und mein Urteil wurde positiver, weil es einige schöne Melodien enthielt und aus meiner Sicht der Sound nicht mehr so matschig war. Außerdem hatten die Songs für mich mehr Struktur als bisher, was mit Sicherheit am Produzenten Bob Ezrin lag, der einige Alben von Alice Cooper und Lou Reeds „Berlin“ produziert hat. Ezrin war zwar kein Songschreiber kann sich, hatte aber oft musikalische Ideen, die den jeweiligen Songs gut taten.
Nach „Destroyer“ ließ mein Interesse an Kiss wieder nach. Irgendwann gab es auf Arte eine Dokumentation zu deren Reunion (die wievielte, weiß ich nicht, das wissen die Fans besser). Jedenfalls kam sie zu einer Zeit, die mitten in die TechnoScheißZeit fiel und da hatte ich doch langsam wieder Sympathie für die Band, die immerhin ehrlichen Rock lieferten.

Ja, und vor diesem Hintergrund finde ich diese Kompilation schön, vor allem, weil hier die LP-Version von „Detroit Rock City“ drauf ist und nicht die abgespeckte Singleversion. Das Einzige, was mich stört, ist, das „Makin‘ Love“ nicht drauf ist.

Eine Bemerkung noch: „Hard Luck Woman“ ist eine der schönsten Balladen, die je eine Hardrockband zustande gebracht hat.


Hans-a-Plast
Hans-a-Plast
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 9,89

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutschpunk, 26. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hans-a-Plast (Audio CD)
Irgendwann gegen Ende der 70er kam der Punk ja auch in Deutschland an und Hans - A - Plast gehörten zu der Generation, die den Punk in Deutschland verbreiteten. Geht man davon aus, dass die amerikanischen Ramones den Punk nach Europa gebracht haben und damit Gruppen wie die Sex Pistols und The Clash beeinflusst haben, haben eben die englischen Gruppen den deutschen Punk beeinflusst. Amerikanischer Punk und europäischer Punk sind im Prinzip vollkommen verschiedene Sachen, eins hatten sie allerdings gleich: Wut. Während der amerikanische Punk zunächst (das sollte sich ändern) eher in Richtung Teenage Frustration ging, war der englische Punk wesentlich nihilistischer und politischer.

Bei dieser ersten Platte von Hans - A - Plast ist eigentlich alles zu finden – zumindest textmäßig. Der sozialkritische Moment passt aber nicht immer wie z. B. bei „Rank Xerox“, das im Zusammenhang mit den im Textheft dargestellten Fotos von ausgeXten Verbrechern nur bemüht provokativ wirkt.

Am besten sind Hans - A - Plast, wenn sie direkt und schnörkellos sind, wie z. B. bei „Rock N‘ Roll Freitag“, ein Paradebeispiel von Teenage Frustration.

Ein besonderes Merkmal des Punk war, wie viel Frauen da mitwirkten (mir fällt jedenfalls kaum eine andere Musikrichtung ein, in der so viel Frauen in Bands maßgeblich mitwirkten) und so ist die Gruppe auch vor allem durch Anette beim Gesang und Renate an den Drums (Remember Moe Tucker?) fulminant besetzt und Songs wie „Lederhosentyp“ und „Hau Ab Du Stinkst“ sind voll aus Frauensicht geschrieben und ich finds Klasse.

Musikalisch muss man allerdings Abstriche machen. Mag sein, dass das 1979 für Deutschland einschneidend war. Aus heutiger Sicht muss man feststellen, dass der Gruppe wohl nur ein Gitarrensound zur Verfügung stand, weil sie wohl nur eine hatten. Das ist kein Vorwurf, schließlich dürften einige Gruppen gar nicht die Möglichkeit gehabt haben, mehrere Gitarren zu kaufen.

Fazit: Zu ihrer Zeit waren Hans - A - Plast wirklich aufregend (Ich hab sie mal Live gesehen und da fand ich sie noch besser), aber aus heutiger Sicht werden es viele als Stümperei ansehen. Trotzdem mag ich sie und die angesprochenen „Rock N‘ Roll Freitag“, Lederhosentyp“ und „Hau Ab Du Stinkst“ werden immer zu meinen Favoriten des deutschen Punks gehören. Ihr bester Song „Machtspiel“ kam allerdings eine LP später.


Jurassic World
Jurassic World
DVD ~ Chris Pratt
Preis: EUR 7,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das ist eine FSK 12 Freigabe?, 25. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Jurassic World (DVD)
Ich will hier nicht den Film wiederkäuen, das haben hier andere, z. T. wirklich exzellent gemacht. Es gibt aber einiges, was mich an dem Film stört.

Zuerst: Der erste "Jurassic" Film hatte zumindest einige gute schauspielerische Leistungen, z. B. durch Jeff Goldblum. Davon ist hier wenig zu sehen. Im Gegenteil finde ich Bryce Dallas Howard dermaßen schlecht, das es mir (man verzeihe mir das) ebenfalls schlecht wurde. Mal nebenbei: Wieso hat die nach der Hälfte des Films eine Dauerwellenfrisur, wo vorher ihre Haare glatt waren. Andersrum wäre mir das logischer gewesen.

Gut, bei einem Effektspektakel sind schauspielerische Leistungen nicht unbedingt erforderlich, aber sie helfen, um die Geschichte interessanter zu machen und da scheitert "Jurassic World" gegenüber den ersten beiden Teilen. Der einzige Schaupieler, um den ich wirklich so was wie Angst hatte, war Omar Sy und genau der ist selten zu sehen.

Was mich aber wirklich wundert, ist, dass der Film ab 12 freigegeben wurde. Ich muss dazu sagen, dass ich danach "San Andreas" gesehen habe. Beide Filme kann man irgendwo unter der Rubrik "Katastrophenfilme" einordnen. Hier wie da wird kräftig gestorben. Beide haben FSK 12. Während bei "San Andreas" ziemlich harmlos gestorben wird, ist mir das Sterben bei "Jurassic World" teilweise zu brutal.

Ich möchte nicht, dass man meint, ich würde Tod als etwas Schönes finden. "San Andreas" spart aber gewisse Bilder aus, die "Jurassic World" zeigt. Exemplarisch meine ich damit eine Szene, in der eine Frau, die zwar rollenmäßig nicht wichtig ist, aber die man zu diesem Zeitpunkt schon kennt, von den Monstern fast schon zerrissen wird, für einen Unterhaltungsfilm zu heftig. Ich bin nicht prüde, aber die Leiden, die diese Frau durchmachen muss, bis sie entgültig gefressen wird, erscheint mir für einen FSK 12 Film zu heftig.

Hätte ich ein Kind, dass 12 Jahre wäre, würde ich es diesen Film nicht ansehen lassen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2015 9:02 PM CET


Franzis Retoucher 7
Franzis Retoucher 7
Preis: EUR 49,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, 16. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Franzis Retoucher 7 (CD-ROM)
Retoucher verspricht mehr als es hält. Ich habe Inpaint, was man schon teilweise für umme bekommt. Beide Programme haben dieselben Schwierigkeiten. Ist das Objekt in einen Hintergrund eingebettet, der gleichmäßig ist oder so kunterbunt ist wie z. B. Hecken oder Bäume, erfüllt das durchaus seinen Zweck. Bei komplizierteren Hintergründen (wie z. B. Farbverläufen) stoßen beide Programme an ihre Grenzen.

Das Prinzip ist gleich. Das zu entfernende Objekt wird mittels eines Pinsels markiert und dann kann man das mit verschiedenen Stärken retuschieren. Ist das Objekt wie gesagt aber vor einem Farbverlauf oder vor einem Hintergrund, bei dem verschiedene Grenzbereiche eines Bildes kreuzen (Beispiel: Ein Gesicht, Objekt vor den Haaren, im Hintergrund zum Teil oben ein Haus, unten zum Teil Straße, ist das Ergebnis eine Katastrophe, weil sich sämtliche Konturen überlappen.

Fazit: Das Kaufprogramm Retoucher ist nicht besser als einige Freewareprodukte. Vor diesem Hintergrund sind eigentlich sogar zwei Sterne zuviel.


Whiplash
Whiplash
DVD ~ Miles Teller
Preis: EUR 7,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensiv, 4. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Whiplash (DVD)
'Whiplash' erzählt die Geschichte eines jungen, ambitionierten Jazzdrummers (Andrew Neiman, gespielt von Miles Teller, den ich bis dahin nicht kannte), der von dem Musiklehrer Terence Fletcher (J. K. Simmons ' durch 'Spiderman' bekannt) in seine Band geholt wird. Fletcher ist so etwas wie Musikgenie (es wird zwar nicht gesagt, aber er müsste das absolute Gehör haben), aber auch ein richtiger Drecksack, der durch Psychospielchen seine Musiker zu Höchstleistungen antreiben will. Zwischen Neiman und Fletcher entwickelt sich nun ein Psychoduell.
Eins vorweg. Wer Jazz und Jazzdrumming nicht mag, sollte wohl Abstand von dem Film nehmen, denn daraus besteht ein großer Teil des Films. Ich bin zwar kein großer Jazzliebhaber, aber es geht mir wenigstens nicht auf die Nerven, zumindest nicht für die Dauer des Films (außerdem hab ich eine Schwäche für Drummer, weil sie für mich die am härtesten Arbeiter in einer Band sind).
Die Geschichte von 'Whiplash' ist eigentlich simpel, denn mehr als meine o. g. Beschreibung hat der Film inhaltlich nicht zu bieten. Es tauchen ein paar Nebenfiguren auf wie Neimans Vater und eine kurze Liebelei. Man kann diese Nebenhandlungen als überflüssig bezeichnen, sie sind aber wichtig, um zu begreifen, wie wichtig Miles sein Drumming ist. Da sie relativ kurz gehalten sind, kann man sich auf das Psychoduell zwischen Andrew und Fletcher konzentrieren.
Diese Szenen sind allerdings unglaublich intensiv. Im Prinzip geht es meist darum, dass Andrew jedes Mal, wenn er glaubt, die Sympathie von Fletcher und den Glauben an sein Können erreicht zu haben von diesem wieder erniedrigt wird. Es gibt eine Szene, in der Fletcher Andrew erklärt, warum er das tut und sie ist nicht ohne Logik.
In gewisser Weise geht es bei 'Whiplash' um Besessenheit. Fletcher ist davon besessen, eine perfekte Band aufzubauen und Andrew ist genauso davon besessen, ein perfekter Drummer zu sein. Als Beispiel mag da eine Szene gelten, bei der sich Andrew die Finger blutig spielt und die Wunden immer und immer wieder mit Heftpflaster überklebt (Keith Richards Mantra ' wenn auch mit Gitarre ' würde dies unterstützen). Nebenbei entwickelt Andrew auch die Besessenheit, es seinem Lehrer zu zeigen.
Im Kommentar wird Andrews Besessenheit mit einer Art Drogensucht erklärt. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Vergleicht man einen Drogensüchtigen mit Andrew, so ist irgendwann der Punkt gekommen, an dem er eine Entziehungskur macht, nämlich als Fletcher ihn dermaßen erniedrigt hat, dass er seinen 'Mentor' körperlich angreift und sein Vater ihn erstmal 'rettet'. Wie ein Drogensüchtiger schließt er sich von seiner Droge aus, er packt sein Drumkit weg und genauso wie Drogensüchtige sich nie mehr in gewissen Kreisen bewegen sollten, trifft er irgendwann ausgerechnet Fletcher und die Droge bewirkt einen 'Rückfall'.
Zu erwähnen ist noch, dass in diesem Film eine ganze Menge musikalischer Profis und Halbprofis mitgespielt haben, es wird zumindest teilweise 'Live' Musik gemacht, was dem Film eine gewisse Authentizität verleiht. Immerhin hat Miles Teller auch seit seinem 15. Lebensjahr Drums gespielt, das merkt und sieht man auch.
Wie erwähnt, hat 'Whiplash' keine große Handlung und so kommt die Spannung des Films woanders her. Erstens die Regie, zweitens die Kameraführung und drittens die Schauspieler, wobei letzeres natürlich für den Zuschauer das offensichtlichte Kriterium ist. J. K. Simmons erhielt für seine Darstellung den Oscar und von Miles Teller kann man durchaus noch etwas erwarten.
Weiterhin ist zu erwähnen, dass 'Whiplash' kein Ende im üblichen Sinn hat, also: alle haben sich lieb und alles war gar nicht so schlimm. Sicher gibt es einen Höhepunkt zum Schluss, aber der ist anders als man das üblicherweise von Filmen kennt.
Und so kann man den Film mit dem schon mir benutzten Wort zusammenfassen: Intensiv.


Silver projects professional
Silver projects professional
Preis: EUR 112,17

3.0 von 5 Sternen Kommt drauf an..., 1. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Silver projects professional (CD-ROM)
Ich muss vorausschicken, dass ich im Besitz von Color Projects Premium bin. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich gehe außerdem davon aus, dass diejenigen, die Fotos bearbeiten wollen noch andere Programme dazu zur Verfügung haben. Also kann ich ein Farbbild in ein Graubild umwandeln und dann mit Color Projects ein paar Effekte hinzufügen.

Es kommt also darauf an, was man will. Wenn man also professionell Bilder nur in Grau (bzw. Schwarzweiß) aufnimmt, ist das natürlich ein anderes Ergebnis als wenn man ein Farbbild in Grau umwandelt. Für den Hausgebrauch muss man sich diese Software nicht anschaffen, wenn man Color Projects oder z. B. Photo Buzzer hat. Die erfüllen unter den vorgenannten Voraussetzungen auch ihren Zweck.

Was ich damit sagen will: Franzis hat eine ganze Reihe mit Software für Fotoeffekte herausgebracht, die sich irgendwie ähneln und man muss schon drauf achten, welches Programm die jeweiligen "Bedürfnisse" befriedigt. Ansonsten kann man nämlich einen Haufen Geld hinlegen und zwar für etwas, was man mit einem anderen Programm der Reihe auch hinkriegt.

Mal ganz davon abgesehen: wieso kriege ich bei einem ganz legalen Anbieter fünf dieser Franzis-Programme für lau? Nur weil ich da Kunde bin? Oder hat es doch etwas mit der Qualität zu tun?


John Wayne Box [2 DVDs]
John Wayne Box [2 DVDs]
DVD ~ John Wayne
Preis: EUR 11,68

5.0 von 5 Sternen Interessant, 17. August 2014
Rezension bezieht sich auf: John Wayne Box [2 DVDs] (DVD)
Mir kommt diese Box in den bisherigen Bewertungen zu schlecht weg. Das hat wohl zum Teil mit der etwas unglücklichen Produktbeschreibung zu tun, zum anderen wohl mit den Kundenerwartungen.

Ich habe mir die Box hauptsächlich wegen des Films „Stagecoach“ gekauft, von dem es noch zwei Titel gibt „Höllenfahrt nach Santa Fe“ und „Ringo“.

In „Stagecoach“ trifft eine bunt gewürfelte Menschengruppe in einer Postkutsche zusammen: Der Kartenspieler Hatfield (John Carradine), die Prostituierte Dallas (Claire Trevor), die dünkelhafte Lucy Mallory (Louise Platt), der Bankier Gatewood (Berton Churchill) sowie der versoffene Arzt Joshua Boone (Thomas Mitschell), der sich gleich über die Probefläschchen des sanftmütigen Whiskyvertreters Peacock (Donald Meek) hermacht. Auf dem Kutschbock nimmt neben den ewig schimpfenden Kutscher Buck (Andy Devine) noch der Marshall Curly (George Bancroft) Platz. Zwischendrin stößt noch Ringo Kid (John Wayne) dazu, der den Mord an seinem Bruder rächen will.

Schon vor der Fahrt werden die verschiedenen Charaktere eingeführt. Dallas und Boone stehen am untersten Rand der Gesellschaft, der später dazu kommende Ringo nur knapp drüber. Lucy Mallory stammt aus guten Haus und kann über sie nur die Nase rümpfen. Dazwischen stehen Peacock und Gatewood, die immerhin einen anständigen Beruf haben. Hatfield kümmert sich um Miss Mallory, die dies wegen dessen guten Manieren auch annimmt. Hatfield, so stellt sich später heraus, stammt ebenfalls aus gutem Hause.

Bei einer Rast bricht Miss Mallory zusammen, weil sie schwanger ist, was sie vor den anderen geheim gehalten hat. In einer gnadenlosen Selbsttortur macht sich Boone wieder nüchtern, um ihr bei der Geburt beizustehen. Gerade während dieser ganzen Sequenz wird deutlich, dass die angeblich gesellschaftlichen Außenseiter Boone, Dallas und Ringo noch das haben, was der vermeintlich besseren Gesellschaft abgeht, nämlich Mitgefühl und Tatkraft.

Sicher hört sich das Ganze in der Typenzeichnung unglaublich klischeehaft an, aber man muss bedenken, dass der Film 1939 gedreht wurde und vor allen Dingen im Western eine so genaue Typenzeichnung praktisch nicht existierte. Insofern liefert „Stagecoach“ quasi die Blaupause für spätere Filme und dass der Film ein Klassiker ist, scheinen einige Rezensoren hier nicht zu wissen. Das will ich denen gar nicht zum Vorwurf machen, weil sie wahrscheinlich die Hintergründe nicht kennen.

John Ford wurde dafür mit dem Oscar belohnt. Seine Leistung zeigt sich oft in der Bildsprache, so als Ringo Dallas ansieht, die das neu geborene Baby im Arm hält. Sofort weiß man, dass die beiden ein Paar werden. Eine andere Szene hat wieder mit Dallas zu tun. Diese hat Lucy Mallory die Frage gestellt: „Kann ich irgendwas für Sie tun?“, was diese hochnäsig abgelehnt hat. Zum Schluss stellt Lucy dieselbe Frage Dallas und bricht sofort ab, weil ihr bewusst wird, wie sehr sich Dallas bei ihrer Entbindung um sie gekümmert hat und wie bescheuert ihre Frage ist.

Der zweite Oscar ging hoch verdient an Thomas Mitchell.

Es gäbe noch einiges über diesen Film zu erzählen, aber ich muss ja hier die Box bewerten. Alles, was sonst noch dabei ist, kann man getrost als Bonus bezeichnen, wobei man den zweiten Film „Zwei goldhungrige Kerle in Texas“ getrost unter „Western von gestern“ verbuchen und als überflüssig verbuchen kann.

Der Kurzfilm „The Great Train Robbery“ ist dagegen als filmhistorisch wertvoll einzuordnen. Zwar dürfte er nicht unbedingt, wie vielfach angenommen, der erste Western überhaupt sein, aber er hatte immerhin Elemente, die damals – 1903 – noch nicht gang und gäbe waren. Eine echte Handlung, Kameraschwenks, weite und nahe Aufnahme sowie die Parallelmontage.

Wenn man dann nicht zuviel Gewicht auf die Bezeichnung „Restaurierte Fassung“ legt (so doll ist Bild und Ton nun auch wieder nicht), ist das hier eine ganz interessante Box.


Canon Pixma iP7250 Farbtintenstrahl drucker (WLAN, Auto Duplex Druck, 9600 x 2400 dpi, USB) schwarz
Canon Pixma iP7250 Farbtintenstrahl drucker (WLAN, Auto Duplex Druck, 9600 x 2400 dpi, USB) schwarz
Preis: EUR 61,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich, 17. August 2014
Auf den ersten Blick ist der Canon 7250 ein guter Drucker, vor allem, weil er NUR ein Drucker ist und kein All-In-One Gerät. Man kann sich also bei der Bewertung einzig auf seine Druckerzeugnisse konzentrieren. Ich habe mir ihn genau aus diesem Grund gekauft, weil ich einen hochwertigen Scanner habe, der sehr gute Ergebnisse liefert. Warum soll ich mir also ein All-In-One Gerät kaufen? Das ist wie damals in Neandertaler-Zeiten die Kompaktanlagen. Geht da einen Komponente kaputt, muss man das ganze Ding weggeben. Ich steh deshalb mehr auf Einzelkomponenten.

Gut, wir wollen uns hier über den Drucker unterhalten und, wie angemerkt, auf den ersten Blick ist der Canon 7250 ein guter Drucker. Die Probleme liegen im Detail:

Erstes Problem: Es gibt keinen Einzelblatteinzug, alles geht über Kassette. Das gibt bei doppelseitigem Druck schon mal das Problem, dass das nicht passt.

Weiteres Problem: Da der Drucker aus der Kassette druckt, muss er das Papier wenden, was bei (vor allem) Fotopapier unschöne Kratzer im Ausdruck gibt. Wahrscheinlich durch irgendwelche Führungsfinger. Diese Führungsfinger kennt man auch von Kopierern, wo das nicht so ein Problem ist, da das ausgedruckte Blatt vorher schon durch die Hitze eingebrannt ist und somit auf das Kopierergebnis keine Auswirkungen hat. Bei einem Tintenstrahldrucker ist dies aber katastrophal.

Zweites Problem: Bei Drucken von CDs muss man ja eine bestimmte Einheit (das ist bei allen Druckern, die das können so), herausklappen. Solange man nicht im dazugehörigen Programm vor dem vorhergehenden Druckvorgang einen weiteren startet, muss man die Einheit wieder schließen und wieder öffnen, um den nächsten Druckvorgang zu starten. DAS NERVT!

Drittes Problem: Ich stand mal richtig auf Canon-Drucker. Der Beste, den ich hatte, war der IP4000. Nicht weil er noch keinen Chip benötigte, sondern wegen der Software. Dort konnte man nicht nur die drei Farben Cyan, Magenta und Yellow, sondern auch Black (= Schwarz) korrigieren. Jetzt gehöre ich vom Beruf her mal zu der Sorte Mensch, die sich damit auskennen. Black, Schwarz, damit kann man den Kontrast korrigieren und wenn die Software das auch mit Kontrastspielereien vorgaukelt: DAS IST NICHT DASSELBE!

Die Frechheit dabei war, dass ich mal diesbezüglich eine Anfrage beim Support bei Canon gestellt habe. Die Antwort kam sehr schnell (muss man immerhin zugute halten): Ich könnte mir ja Adobe Photoshop kaufen, da kann man den Kontrast einstellen.

Hallo? Geht’s noch? Ich wusste gar nicht, dass Canon eine Zweigstelle von Adobe ist, mal ganz davon abgesehen, das Adobe je nach Programm zwischen 100 – 1000 Euro dafür verlangt!

Ich werde inzwischen einige langweilen, aber ich habe Fotobearbeitungsprogramme, die dasselbe wie Adobe machen und natürlich könnte ich die bearbeiten.

ABER: Ich will meine Originalfotos nicht mehr bearbeiten, als unbedingt nötig und zwar aus folgendem Grund: Jeder Drucker und jedes Papier bietet ein anderes Bild (auch die vom gleichen Hersteller) und deshalb will ich mein Originalbild nicht versauen.

Viertes Problem: Die Druckpatronen werden immer teurer (das ist allerdings nicht nur bei Canon so). Weniger drin (beim IP4000 konnte ich ungefähr 24 Vollfarbenausdrucke machen, bis die erste Farbe weg war, beim 7250 sind es nur noch ca. 16). Da der Drucker aber in einem sehr großzügig ist, nämlich im Reinigen des Druckkopfs (Es kann vorkommen, dass er vom Einschalten über zwei Ausdrucke bis zum Ausschalten viermal reinigt, wobei er natürlich fleißig Farbe verbraucht), ist das hier eine Unverschämtheit.

Möglicherweise bin ich etwas zu pinselig, weil ich Fotos nun mal anders beurteile als das Menschen tun, die da nicht so bewandert sind.

Insgesamt läuft das alles nur auf eine Bewertung von 3 Sternen aus. Mehr ist nicht drin.


Draculas Blutnacht
Draculas Blutnacht
DVD ~ Francis Lederer
Wird angeboten von Filmwelt
Preis: EUR 7,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz hübsch, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Draculas Blutnacht (DVD)
Graf Dracula flieht aus Transsylvanien nach Amerika. Unterwegs tötet er einen Maler und nimmt dessen Identität an. So kann er in Amerika sich bei einer Familie einschleußen, weil diese ihn bzw. den Maler ewig nicht gesehen hat und so als Cousin durchgeht. Natürlich setzt er seine Untaten fort.

"Draculas Blutnacht", auch als "Die Rückkehr von Dracula" betitelt, ist ein hübscher kleiner Grusler, dem man sein billiges Budget ansieht. Special Effects? Tralala. Superhorror? Nö.

Der Film ist immerhin einigermaßen ordentlich restauriert und ist eigentlich nur was für Filmfreaks wie mich, die sowas halt gern mal gucken. Schön, aber nichts für die Ewigkeit.


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