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Rezensionen verfasst von
Pete Thrope "petethrope"

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Laurel & Hardy - In der Wüste / Als Mitgiftjäger / Als Ehemänner
Laurel & Hardy - In der Wüste / Als Mitgiftjäger / Als Ehemänner
DVD ~ Stan Laurel
Wird angeboten von cvcler
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Relativ schwache DVD, 28. April 2011
Diese DVD ist sicherlich eine, die man sich als Laurel&Hardy Fan als eine der letzten zulegen sollte, weil die Filme nicht zu den stärksten des Paares gehören.

"In der Wüste" ("Beau Hunks"): 3 Sterne

Ollie tritt aus Liebeskummer in die Fremdenlegion ein und nimmt Stan selbstverständlich gleich mit. Nach den üblichen Eskapaden vereiteln sie den Überfall einiger Araber.

"Beau Hunks" stellt im Schaffen von Laurel&Hardy insofern eine Ausnahme dar, weil es der einzige Vierakter ist, den sie je gedreht haben (Zur Erklärung: Damals wurde die Länge eines Film in Akten oder Rollen (Reels) gemessen, wobei die Länge einer Rolle ungefähr 10 Minuten dauerte, weil man eben diese Zeit auf eine Filmrolle bekam). Das hatte den Nachteil, dass man im Gegensatz zu ihren Langfilmen, die sechs bis acht Akte hatten, keine richtige Handlung entwickeln konnte, die aber bei dieser Länge notwendig gewesen wäre. Bei ihren Kurzfilmen, die meist zwei Akte hatten (in seltenen Fällen auch drei), musste man keine große Handlung haben, da reichte eine gagreiche Situation. Dieses Zwitterformat konnte also keine der beiden Voraussetzungen erfüllen und war daher nicht gelungen, zumal die Gags hier auch etwas dürftig sind.

"Als Mitgiftjäger" ("Me And My Pal"): 4 Sterne

Ollie will heiraten. Stan schenkt ihm deswegen ein Puzzle. Obwohl er dieses Geschenk erst als unter seiner Würde abtut, versinkt Ollie dann so in das Puzzle, dass er den Hochzeitstermin verpasst.

Von der strunzdummen Eindeutschung des Titels abgesehen kann man hier sehen, wie Laurel&Hardy aus einer einzigen Situation einen ganzen Kurzfilm machen konnten, denn so nach und nach kommen immer mehr Leute hinzu, die Ollie beim Puzzle helfen und zum Schluss ist Ollies Bude demoliert. Nun ist das Legen eines Puzzles sicher nicht das, woraus man eine Topkomödie machen kann, aber Stan und Ollie tun ihr Bestes und so ist es doch ein ganz unterhaltsamer Film geworden.

"Als Ehemänner" ("Twice Two"): 1 Stern

Stan hat Ollies Schwester geheiratet und Ollie Stans Schwester. Gemeinsam feiern sie ihren ersten Hochzeitstag, der in diverse Streitigkeiten mündet.

Leider, leider muss man sagen, dass dies der schwächste Film des Paares ist, es gibt keine Kritik, die ein gutes Wort für ihn übrig hatte und es ist auch der einzige Film der beiden, dem ich nur einen Stern zuordne. Möglicherweise werden ihn neuere Fans ganz lustig finden, aber die, die mehr von L&H kennen, müssen feststellen, dass sie die meisten Gags schon viel besser gebracht hatten (sofern überhaupt welche da sind). Immerhin ist es der einzige Film, in dem auch Ollie mal in Frauenkleidern zu sehen ist. Die moderne Technik macht es übrigens (per Standbild) möglich, in einer Szene Stans Double zu sehen, als es an seiner "Schwester" vorbeiläuft.

Das Bonusmaterial ist ansehnlich und entschädigt "Twice Two". Es gibt einen Kurzfilm von Charlie Chase und seltene Szenen aus dem Privatleben von Stan Laurel und Oliver Hardy. Des weiteren sind zwei Stummfilme aus ihrer Frühzeit zu sehen, als die beiden zwar zusammen in Filmen zu sehen waren, aber noch nicht das Paar waren, das man heute kennt. Im ersten, "Sugar Daddies" spielt Stan den Anwalt von James Finlayson (einem alten Bekannten mehrerer L&H Filme) und Ollie dessen Butler. Finlayson hat im Vollsuff ein Heiratsversprechen abgegeben und flieht nun mit den beiden vor der zudringlichen Braut in spe samt deren raffgieriger Verwandtschaft auf einen Rummelplatz. Eine solide Komödie.

Der zweite Stummfilm "Sailors Beware" wird in einer verkürzten, von Hans-Dieter Hüsch gesprochenen, deutschen Version ("Die Dame mit den langen Fingern") gezeigt. Stan ist hier Taxifahrer, den es ungewollt auf ein Schiff verschlägt, auf dem Ollie Chefsteward ist. Mit an Bord: Das Gaunerpärchen Anita Garvin und der kleinwüchsige Harry Earles (aus Tod Brownings "Freaks"), die als Mutter und Kind getarnt die Gäste ausnehmen. Anita Garvin, ebenfalls eine bekannte L&H Mitstreiterin war übrigens die einzige Frau im Universum von Stan und Ollies Frauen, die es an Komik mit ihnen aufnehmen konnte. Während alle anderen Frauen, die den beiden das Leben schwer machten, vollkommen humorlos waren, konnte Anita Garvin wirklich komisch sein. Ihren Glanzpunkt setzte sie in Stummfilm "From Soup To Nuts" beim Kampf mit einer Kirsche. In voller Länge gehört "Sailors Beware" zu den erheiterndsten ihrer frühen Stummfilme.


Jones, Grace - Live In Concert
Jones, Grace - Live In Concert
Wird angeboten von dodax-online
Preis: EUR 16,26

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf für Grace, einen für die DVD, 12. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Jones, Grace - Live In Concert (DVD)
Aah...Grace Jones, göttlich elegante Coolness. Wo auch immer sie in den Jahren zwischen 1980 und 1985 aufgetreten ist, brachte sie ganze Tanzsäle förmlich zum Dampfen und so war es kein Wunder, dass von ihr eine VHS-Kassette mit dem Titel "One Man Show" produziert wurde.

Grace Jones wurde 1948 in Jamaika als Tochter eines Predigers geboren. Mitte der Sechziger kam sie nach New York, wo sie später kurz eine Schauspielkarriere anstrebte, aber von einer Modelagentur entdeckt wurde. Ihr Stern ging im legendären Studio 54 auf, wo sie ein Spiel mit den Geschlechterrollen praktizierte. Sie nahm drei Discoalben auf, bevor sie 1980 einen musikalischen Wandel vollzog, der sich zwischen New Wave und Reggae bewegte. Parallel dazu verfeinerte sie ihr androgynes Aussehen, indem sie sich eine Brikettfrisur zulegte und Männerkleidung trug. Mit ihren Stoßstangenlippen (die sogar die von Mick Jagger in den Schatten stellten) und ihrem Raubtiergebiss war sie die perfekte Künstlichkeit, die keine Gelegenheit ausließ, sich selbst zu inszenieren. Ihre Alben "Warm Leatherette" und "Nightclubbing" kamen beim Publikum und bei der Kritik sehr erfolgreich an, was dann auch ihre Schauspielkarriere förderte. Sie selbst war sich ihres Images voll bewusst: "Eigentlich bin ich immer eine Schauspielerin gewesen, egal, ob beim Tanzen, Strippen oder als hochdotierter Kleiderständer."

Auch um das Nachfolgealbum "Living My Life" zu promoten, nahm sie "One Man (der Titel ist natürlich doppeldeutig, Grace hatte eine Menge Fans in der Schwulenszene) Show" auf, dass nun hier als DVD vorliegt, denn nichts anderes ist diese Live-DVD. Dabei muss man einschränken, dass nur die Hälfte der Songs von "One Man Show" live waren, wobei das Publikum fast komplett ausgeblendet wurde. Doch es war, wie zu diesem Zeitpunkt fast immer, die perfekte Inszenierung. Am Anfang steckt sie in einem Gorillakostüm, um gleich darauf bei "Warm Leatherette" einige Becken dermaßen mit Trommelschlegeln zu bearbeiten, dass einem um diese Angst und Bange wurde. Das passte zu ihrem Temperament, von dem sie selbst sagte, dass es manchmal mit ihr durchgeht. So verkloppte sie 1981 den Interviewer Russell Harty in dessen Show, als sie sich von ihm ignoriert fühlte, weil er sich einem anderen Gast zuwandte.

Also, "One Man Show" war Grace Jones pur und als ich diese DVD sah, musste ich sie sofort haben, denn es war mir gleich klar, dass diese Show drauf war und eben nicht (oder zumindest eingeschränkt): Grace Jones Live In NYC und London.

Der Schrecken folgte auf dem Fuße, denn die Qualität ist so was von mies, dass selbst meine VHS-Kassette von damals noch besser ist. Ein Menü, das man sonst auf einer DVD findet, ist nur rudimentär vorhanden, die Fotocollage am Anfang wurde komplett rausgeschmissen und die Endcredits fehlen, so dass der letzte Song "I've Seen That Face Before" fast schon zerstückelt ist. Da hilft es auch nicht, dass man noch die Videoclips von "Slave To The Rhythm", "Love Is The Drug" und "Crush" hintendran gepappt hat (deren Qualität auch nicht viel besser ist), das Produkt ist einfach schaurig.

Damit hatte ich das Problem, wie ich diese DVD bewerten sollte, weil es mir fern liegt, die eigentlich berechtigte Note von einem Stern zu vergeben, weil man damit der Künstlerin Grace Jones unrecht tut. Außerdem soll die lieber die Herausgeber dieses Machwerks verkloppen und nicht mich.


The Masters Collection
The Masters Collection
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Auswahl, 5. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Masters Collection (Audio CD)
So, erst mal zum Mitschreiben...Folgende Titel sind auf der CD:

Private Life
Inspiration
Warm Leatherette
Pull Up To The Bumper
Love Is The Drug
Nightclubbing
Nipple To The Bottle
Breakdown
Demolition Man
La Vie En Rose
My Jamaican Guy
I've Seen That Face Before (Libertango)

Weiterhin sei angemerkt, dass es diese Kompilation in verschiedenen Ausführungen gibt, die sich da nennen: Colour Collection, Star Club präsentiert Grace Jones, The Universal Masters Collection und eben wie hier Masters Collection oder Classic Collection. Kein Wunder, dass die CD hier gleich mit den beiden letzten Namen angeboten wird. Irgendwann muss man da ja durcheinander kommen.

Wie die meisten Best Of-Alben von Grace Jones wird auch hier der Schwerpunkt auf die Trilogie Warm Leatherette / Nightclubbing / Living My Life gelegt, was nicht weiter verwunderlich ist, denn das war nun mal der Höhepunkt des musikalischen Schaffens von Graciebaby. Ihre drei Discoalben Portfolio, Fame und Muse waren nur punktuell was für mich, weil ich halt nie so auf Disco stand und die Alben danach strahlten nie mehr diese elegante Coolness aus wie die Zeit, die zweifellos eng mit der Rhythmusgruppe Ansley Dunbar und Robbie Shakespeare verbunden war.

Ein bisschen hakt die Auswahl in der Hinsicht, dass eben von der Discophase nur "La Vie En Rose" vertreten ist und somit aus dem Rahmen fällt. Persönlich hätte ich auf (entgegen des Titels eher uninspirierten) "Inspiration" verzichten können, was man damit erklären könnte, dass dies einer der wenigen Songs ist, die Grace (mit)geschrieben und somit Tantiemen bekommen hat. Eine bessere Wahl wäre für mich die Single "Living My Life" gewesen, was auch von den Tantiemen her gepasst hätte, aber das ist Erbsenzählerei, denn bei Best Of-Alben hat nun mal jeder seinen eigenen Geschmack, was da drauf soll.

Also ist das hier eine wirklich sehr gute Auswahl für alle, die die Musik von Grace Jones kennen lernen wollen. Denen sei auch gesagt, das diese Musik sehr stark vom Reggae beeinflusst war und die meisten Songs Coverversionen waren. Ganz erstaunlich war, dass Grace Jones vermutlich die Meisterin der Coverversionen war, denn sie drückte den jeweiligen Songs allein schon durch ihren Gesang (oft ein merkwürdiger Sprechgesang) eine eigene Note auf und keiner der Songs ist schlechter als die Originalversion, vielleicht auch nicht besser, aber immer interessant anders. Ich finde ihre Versionen von "Private Life" (Pretenders) und "Demolition Man" (Police) sogar besser als die Originale.

Diejenigen, die ihre Originalalben haben, brauchen das hier natürlich nicht (es sei denn, sie möchten wirklich alles von Grace haben). Als Ergänzung zu den Originalalben kommt aus meiner Sicht sowieso nur das fantastische Doppelalbum " The Compass Point Sessions" in Frage.


The Expendables
The Expendables
DVD ~ Sylvester Stallone
Preis: EUR 7,99

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krachbumm, 27. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Expendables (DVD)
Barney Ross (Sylvester Stallone) und seine Kumpels Lee Christmas (Jason Statham), Yin Yang (Jet Li) sind Söldner (ein paar andere auch noch), die ein Himmelsfahrtkommando annehmen, nämlich den Diktator eines Inselstaats zu stürzen, der nebenbei noch von einem Ex-CIA-Agenten (Eric Roberts) benutzt wird.

"The Expendables" ist genau genommen ein einziges Krachbumm und davon gibts eine ganze Menge schlechterer Filme. Nur - hier hat Sylvester Stallone Regie geführt und auch beim Drehbuch mitgewirkt und wenn der nicht weiß, wie man einen Actionfilm macht - wer dann?

Vor allem hat er es geschafft, so ziemlich alle populären (und nicht mehr ganz so populären) Actionhelden in einem Film zu vereinen, eigentlich fehlt nur Van Damme. Dafür ist ihm der Clou gelungen, die Veteranen des Actionfilms in einem Film zu vereinen - wenn auch nur kurz - nämlich ihn selbst, dazu Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger.

Bruce Willis spielt den Auftraggeber des Ganzen und nun muss er sich zwischen Stallone und Schwarzenegger entscheiden. Schwarzenegger lehnt ab, weil "er Präsident werden will".

Allein diese Szene beweist, dass "The Expendables" zu keiner Zeit wirklich ernst genommen werden muss und das hatte Stallone wohl auch nicht vor.

"The Expandables" ist vor allem Retro und genauso funktioniert er. Da kriegt auch jeder der Helden seinen Auftritt und seine Sprüche ("nur das Licht ist schneller als ich"), cool sind sie alle und..

Ach egal, sicher erfindet "The Expendables" das Kino nicht neu und wenn Gegner des Filmes einwenden, dass der Film blöd, doof und wasweißnochwas ist, dann mögen sie Recht haben, sie haben nur nicht den Spaß, den ich dabei hatte.


Personal Jesus
Personal Jesus
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 20,27

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Personal Jesus (Audio CD)
Ach ja, Nina...ihre Soloalben nach der Nina Hagen Band waren immer ein Abenteuer und das im doppelten Sinne, denn es war für den Zuhörer teilweise tatsächlich ein Abenteuer, sich durch ihre abenteuerlichen Alben zu kämpfen. Da steht Geniales neben Banalem und Nina's gesangliche Kaspereien machen es einem auch nicht immer leicht, das alles ernst zu nehmen.

Insofern war das überzeugenste Album das selbstbetitelte "Nina Hagen" von 1988. Wenn sie auch da bei "Michail Michail" etwas gekaspert hat, war dies ihr "rundestes", weil ernsthaftestes Album. Seitdem hat sie eher als TV-Schreckschraube (wenn auch aus meiner Sicht, eher auf eine sympathische Art. Dass es natürlich auch Leute gibt, denen sie auf die Nerven geht, ist logisch) auf sich aufmerksam gemacht. Es ist sogar zu befürchten, dass sie in diverse Talkshows nur eingeladen wurde, damit da was Stimmung reinkam - Klaus Kinski light and revisited.

Nun hat sie tatsächlich auch musikalisch mal wieder was auf die Beine gestellt und das dürfte für einige (mich eingeschlossen) überraschend sein. Nina covert und sie covert quer durch amerikanische Folk / Blues / Country Traditionals, wobei der Schwerpunkt auf Country liegt, immerhin DIE Musik von God's Own Country, die nach dem Gospel (der hier auch geboten wird) am besten zu ihren Gott /Jesus Themen passt.

Ganz, ganz leicht fühlt man sich an "Exile On Main Street" der Rolling Stones erinnert, bei dem Blues / Folk / Gospel / Country / auch Soul eine ähnliche Rolle spielten, ohne selbstverständlich an dieses Meisterwerk anzuknüpfen (die Stones hatten auch einen rockigeren Ansatz).

Außerdem verzichtet Nina hier praktisch komplett auf ihre gesanglichen Eskapen, was natürlich nicht heißen soll, dass sie ihre gesanglichen Fähigkeiten nicht nutzt. Es ist halt nicht überdreht.

Möglicherweise liegt es auch an Produzent Paul Rössler, der wie Zeus B. Held bei "Nina Hagen" es geschafft hat, die musikalischen Zügel zu straffen, wozu es natürlich auch eine gute Band braucht.

Alle diejenigen, die mit diesem Musikstil nicht viel am Hut haben oder Nina lieber abenteuerlicher haben wollen, die brauchen sich "Personal Jesus" sicherlich nicht zuzulegen. Ich finds toll, auch wenn es nicht ganz zu fünf Sternen reicht, aber wer weiß, ich hab das Gefühl, das Album wächst bei jedem neuerem Hören.


Popeye - Der Filmstar
Popeye - Der Filmstar
DVD ~ Max Fleischer
Wird angeboten von jp-top-dvd
Preis: EUR 4,59

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlimmer geht's nicht, 12. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Popeye - Der Filmstar (DVD)
Uff, da hab ich ja wo reingegriffen. Als alter Popeye-Fan hab ich mich doch glatt vom Cover täuschen lassen, dabei wusste schon Bo Diddley: "You Can't Judge A Book By Looking At The Cover." Hast recht, Bo. Als ich das Cover dann in Händen hielt, schwante mir schon Böses, denn auf dem Rücken steht: POPYE (!).

Die Befürchtungen haben sich leider nur allzu bewahrheitet: Eineinhalb Popeye-Filme sind drauf: Aladin und die Wunderlampe und ein Teil des ersten Popeye-Films, getarnt als "Let's Sing With Popeye". Dazu kommt ein Cartoon, der mit Popeye gar nix zu tun hat und noch nicht mal vollständig ist. Alle Cartoons haben die Qualität eines miesen YouTube-Filmchens.

Das einzige halbwegs Interessante ist eine Dokumentation über die Fleischer-Studios, die die Popeye-Cartoons produzierte, aber bis dahin ist man so verärgert, dass man keine Lust mehr hat.

So bekommt dieses Machwerk hier ein "Ei", ihr wisst schon, mit drei Buchstaben davor und zwei dahinter. Mal wieder 'ne reichlich teure DVD-Hülle...


Max, der Taschendieb
Max, der Taschendieb
DVD ~ Heinz Rühmann
Preis: EUR 7,97

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klischeehaft, aber warmherzig, 23. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Max, der Taschendieb (DVD)
Max Schilling ist ein kleiner Taschendieb. Dass er trotzdem das Herz auf dem rechten Fleck hat, ist nicht weiter verwunderlich, denn Max Schilling wird von Heinz Rühmann gespielt. Gleich am Anfang sehen wir ihn im Variete sitzen, wo der "König der Taschendiebe" seine Tricks vorführt. Das Endresultat ist, dass Max dem König die Brieftasche klaut.

Er bekommt aus seinen Gaunerkreisen das Angebot, bei einem ganz großen Ding mitzumachen, was er ablehnt. Sein Schwager Fred indessen steigt ein und wird neben einem weiteren Bekannten von Max ermordet. Nun ist es an Max, den Täter zu entlarven.

"Max der Taschendieb" gehört merkwürdigerweise nicht zu den bekanntesten Filmen von Heinz Rühmann und wird auch in Rühmanns Biografien kaum erwähnt. Vielleicht weil die Geschichte an sich recht bieder ist. Immerhin führt Max trotz seines "Berufes" mit seiner Frau Pauline (Elfie Pertramer) eine vorbildliche Ehe mit zwei Kindern, dem pubertären Egon (Frithjof Vierock) und dem Nesthäkchen Brigitte (Helga Anders), die z. B. - ganz Kind - den Papa einmal bittet, die Schule schwänzen zu dürfen. Egon hingegen philosophiert über Sartre, was Max mal zur Bemerkung verleitet: "Der kann mich am A.... lecken, der Sater." Also ganz normale Alltagsprobleme einer Durchschnittsfamilie wie auch die Szene, als Max im letzten Moment kommt, um Pauline den Friseur zu bezahlen (nachdem er vorher eine Hochzeitsgesellschaft ausgenommen hat).

Wären da nicht die zwei Morde (die nicht gezeigt werden), wäre es ein Film für die ganze Familie und so erfolgte halt die Altersfreigabe ab 16. Heute ist er ab 6, aber der Film wurde 1962 gedreht und da galten etwas andere Moralvorstellungen. Typisch die Szene, als Max Egon einen Brief übergibt, indem er schreibt, dass er den Mörder suchen will, aber Egon einschärft, den Brief erst zu einer bestimmten Uhrzeit zu öffnen. Später treffen sie sich wieder und Egon kriegt erst mal zwei hinter die Löffel, weil er den Brief zu früh geöffnet hat, aber dann wird er sofort von seinem Vater umarmt, weil er Angst um ihn gehabt hat.

Typisch für die damalige Zeit war auch die Darstellung des Mörders Charly Gibbons (Benno Sterzenbach), eines Amerikaners (man kann das hier schon verraten, weil es früh klar wird), der Kaugummiamerikanisch spricht - mit gerade soviel englischen Worten, dass es auch der Durchschnittsbürger versteht - und ständig eine Riesenzigarre pafft.

Es werden also reichlich Klischees geboten, auch dass Max am Schluss ehrlich wird. Dass man den Film trotzdem genießen kann, liegt an seiner angenehmen und warmherzigen Grundstimmung und den hervorragenden Schauspielern, bei denen man neben Rühmann noch Hans Clarin als Looser Fred hervorheben muss. Clarin hat viel Theater gespielt und stand erst am Anfang einer nationalen Karriere. Seine markantesten "Rollen" waren komischerweise Synchronstimmen, seinerzeit die des Kookies bei der damals beliebten, aber heute eher unbekannten amerikanischen Kriminalserie "77 Sunset Strip" und später die des Pumuckls.

Rühmann selbst hat sicher mit dem "Schwejk" und dem "Hauptmann von Köpenick" wichtigere Rollen gespielt, doch er überzeugt auch hier als der kleine, gewitzte Mann, der den Großen ein Bein stellt. Gegen Ende will ihn Kommissar Friedrich (Arno Assmann) - die beiden kennen sich schon lange - dazu bringen, die Belohnung zur Ergreifung des Mörders anzunehmen, doch Max lehnt mit der Begründung ab, dass dann in der Zeitung die Schlagzeile "Taschendieb fängt Mörder" stehen würde. Er würde ja mit den schrägen Blicken seiner Nachbarn fertig werden usw, "aber die Kinder in der Schule würden meine Brigitte anspucken. Das kann ich nicht zulassen."

Wie Rühmann das bringt, konnte damals wirklich nur er.


The Runaways-the Mercury Albums Anthology
The Runaways-the Mercury Albums Anthology

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen God Save The Runaways, 7. Dezember 2010
Die (oder The) Runaways waren die erste ernst zu nehmende Girlgroup des Rock und - soweit es mich betrifft - auch die einzige, wenn man den Begriff Rock sehr eng zieht. Sicher hat es erfolgreichere Gruppen wie Spice Girls gegeben, aber die waren eher Pop als Rock und was noch wichtiger war, die Runaways waren keine Marionetten, sondern eigenständige Musikerinnen.

Sicher hat der genial-wahnwitzige Produzent Kim Fowley ihnen den Einstieg ermöglicht und sie auch irgendwie "gemacht", aber das hätte auf Dauer nicht funktioniert, wenn die Mädchen nicht tatsächlich versierte Musikerinnen gewesen wären. Als Beweis mag die Gruppe "Venus And The Razorblades" gelten, die von Fowley ähnlich gehypt wurden, aber nie auch nur annähernd die Qualität der Runaways erreichten.

Das erste Album wurde mit den Musikerinnen Joan Jett (g, voc) Cherie Currie (voc), Lita Ford (g, voc), Jackie Fox (bg) und Sandy West (dr) eingespielt. Vorher gab es noch eine Micki Steele, die Bass spielte und sang, aber auf dem Debütalbum nicht auftauchte. Die treibende musikalische Kraft war wohl Joan Jett, die Chuck Berry und die Rolling Stones liebte. Die Gruppe spielte gerne mit ihrem jugendlichen Image, denn alle Musikerinnen waren da (1976) tatsächlich mal um die sechzehn Jahre herum. Sie rockten ihren männlichen Kollegen nicht unbedingt was vor, hatten aber mit "Cherry Bomb" einen Song, dem man richtige Hitparadenplätze gewünscht hätte, und dann war da noch "Dead End Justice", ein wirklicher Klassesong, der, wäre er von männlichen Hardrockern gespielt worden, wahrscheinlich heute ein Klassiker wäre.

Sie spielten dann "Queens Of Noise" ein, mit Sicherheit ihr bestes Album, das Kracher wie "Neon Angels On The Road To Ruin", "I Love Playin' With Fire", "Heartbeat", "California Paradise" und "Johnny Guitar" enthielt, doch in ihrer Heimat (All Male) Amerika hatten sie damit und auch später keinen Erfolg. In Europa und vor allem in Japan kamen sie wesentlich besser an und so war es kein Wunder, dass ihr drittes Album, ein Livealbum, in Japan aufgenommen war.

Danach verabschiedete sich Cherie Currie, aus welchen Gründen auch immer, aus der Band, nahm ein Soloalbum auf, das sich aus niedlichen Liedchen und liedlichen Nietchen zusammensetzte. Mit den Runaways hatte das nix mehr zu tun. Die Runaways selbst überlebten - nachdem sie Fowley über den Harz gekickt hatten, ein Beweis für die Eigenständigkeit der Band - mit dem Album "Waitin' For The Night", das in Ordnung war, aber genauso wie alle Runawaysalben hitparadenmäßig ein Flop war. Joan Jett übernahm die Vocals und mit "School Days" knüpften sie an alte Leistungen an.

Sie nahmen noch ein Album auf "And Now...The Runaways" (1978) und trennten sich dann, weil sich die beiden Alphatiere Jett und Ford nicht auf die zukünftige musikalische Richtung einigen konnten. Jett wollte weiter in Richtung Punk/Glamrock, Ford eher hardrockig und in diesem Stil hat sie ja dann auch einige Alben veröffentlicht.

Genau genommen sind die Runaways nur eine Randnotiz des Rock, weil sie halt in den wichtigen Charts nie landen konnten. Umso schöner ist es, dass ihnen inzwischen doch eine berechtige Nische eingeräumt wird. Vielleicht liegt es auch an Joan Jett, die nach dem Split der Runaways emsig weitergerockt hat und von Kritik und Fans immer geliebt wurde, vermutlich, weil sie einfach immer ehrlich gerockt hat und man glaubt es kaum - Joan Jett ist dieses Jahr FÜNFZIG geworden.

Auf dieser Doppel-CD sind nun die ersten vier Alben komplett vertreten und ist insofern ein echtes Schnäppchen, weil sie billiger ist, als wenn man sich die Einzelalben kaufen würde. Die letzte Platte wurde bei Cherry Red Records veröffentlicht und hat somit auf einer Mercury-Kompilation nichts zu suchen.

Im Internet kursiert übrigens eine Dokumentation zu ihrem "Live In Japan" Album, die zeigt, wie gut die Runaways zu ihrer Zeit waren.

God Save The Runaways.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2013 8:34 AM MEST


The Runaways
The Runaways
DVD ~ Kristen Stewart
Preis: EUR 10,49

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It's Only Rock N' Roll, 1. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: The Runaways (DVD)
The Runaways waren eine Girlgroup, die in der Zeit von 1976 bis 1978 fünf Studio- und ein Livealbum veröffentlichten. Obwohl sie die erste wirklich ernst zu nehmende reine Girlgroup waren (es gab vorher mindestens eine mit Namen Fanny, die aber keinen großen Erfolg hatten), sind sie im Gesamtgefüge des Rock aber eher eine Randnotiz, so dass es etwas erstaunlich ist, dass man über sie einen Film macht wie über Schwergewichte des Rock wie Johnny Cash oder Ray Charles (Jaja, ich weiß, Cash ist Country und Charles Soul, ich meine Rock als Oberbegriff).

Vielleicht liegt es an Joan Jett, die ja immer noch im Geschäft ist und auch wenn sie schon lange keinen echten Hit mehr hatte, trotzdem von Kritik und Publikum geschätzt wird, weil an ihrer Musik nichts Künstliches ist. In dem Zusammenhang fällt mir ein Artikel im "Rolling Stone" ein, der Jett pries (sinngemäß), sie habe in den Achtzigern wie Chrissie Hynde, Annie Lennox u. a. Rock-Stereotypen auf erfolgreiche Art über den Haufen geworfen, aber keine von denen hat es mit einer derartigen Lautstärke getan. Und man glaubt es kaum, Joan Jett ist dieses Jahr FÜNFZIG geworden.

Insofern dürfte "The Runaways" in erster Linie was für die Fans der Gruppe sein, aber sicher hat man hier auch auf die Anhänger der beiden Jungstars Dakota Fanning (als Leadsängerin Cherie Currie) und Kristen Stewart (als Joan Jett) gesetzt. Beide Zielgruppen werden nicht enttäuscht.

Es gibt zumindest im deutschsprachigen Raum nur wenig Material über die Geschichte der Runaways, sogar die von einigen Medien erkorenene "Bibel der Rockmusik", das Rock Lexikon erwähnt die Runaways nur kurz im Zusammenhang mit Joan Jett. Also ist es nicht so sicher, ob das historisch alles so stimmt, was man im Film sieht, aber immerhin beruht der Film auf der Autobiografie von Cherie Currie "Neon Angel" und Jett und Currie haben bei den Aufnahmen beratend zur Seite gestanden, also dürfte die Geschichte wohl im Großen und Ganzen stimmen. Das einzige Problem dabei ist, dass z. B. die wichtige Figur Lita Ford (die es später ja auf einige Soloalben brachte) an den Rand gedrängt wird und es so aussieht, dass die Runaways nach dem Ausstieg Curries nicht mehr existierten, was mitnichten der Fall war. Allerdings waren die beiden Alben danach auch kein großer Erfolg mehr, wobei man noch erwähnen muss, dass die Runaways in ihrer Heimat (All Male) Amerika eher ein untergeordnete Rolle spielten. Ihre Erfolge erzielten sie in Europa und vor allem in Japan, wo sie verehrt wurden, was im Film gut zu sehen ist.

Jetzt habe ich zwar mehr was über die Runaways erzählt als über den Film selbst, aber das macht aus meiner Sicht nichts (vielleicht hilfts ja als Hintergrundinformation), denn genau genommen wird hier die übliche Rise-And-Fall Story einer Musikgruppe erzählt, mit den üblichen Eifersüchteleien und Drogengeschichten, allerdings im Gegensatz zu den beiden oben erwähnten Verfilmungen eher harmlos.

Es gibt auch keine wirklich überragenden schauspielerischen Darstellungen, wobei ich die Leistungen von Fanning und Stewart keineswegs schmälern will. Beide spielen ihren Part überzeugend.

Nee, sehenswert ist der Film allein wegen der durchgehend klasse Musik, entweder von den Runaways (wobei Fanning und Stewart auch selbst singen) und anderer wie David Bowie, den Sex Pistols oder den Stooges. Es ist eben ein Musikfilm und da ist er richtig gut und da fallen einem doch glatt die Stones ein: "It's Only Rock N' Roll" - AND I LIKE IT!!!!!!!!!!


Splice - Das Genexperiment
Splice - Das Genexperiment
DVD ~ Adrien Brody
Preis: EUR 9,87

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kenn ich irgendwo her, 28. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Die jungen Wissenschaftler Clive (Adrian Brody) und Elsa (Sarah Polley) erschaffen zwei geklonte - ein männliches und ein weibliches - Lebewesen, deren Fähigkeiten der Konzern, für den sie arbeiten, kommerziell ausschlachten will. Dabei sind sie nicht mal am Ende ihrer Forschungen. Sie erschaffen ein Zwitterwesen aus Mensch und Tier, welches wieder unterteilt ist in Fisch, Vogel und Reptil. Während Clive dem Experiment von Anfang skeptisch gegenüber steht, entwickelt Elsa wahren Enthusiasmus, was darin gipfelt, dass sie gegenüber dem Wesen so etwas wie Muttergefühle entwickelt. Obwohl das Wesen schwer zu kontrollieren ist, stimmt Clive zu, das Wesen vor dem Konzern zu verstecken.

Wie sich jeder eingermaßen gewiefte Filmfan denken kann, läuft das nicht glatt, weil das Wesen, das Elsa Dren nennt (rückwärts für Nerd, das im Zuge des Films ein Anagram für den Konzern, für den sie arbeiten, nämlich N.E.R.D. - abgekürzt, bedeutet. Ansonsten ist Nerd im Englischen die Bezeichnung für einen Sonderling o. ä.) sich benimmt wie ein kleines Kind, d. h. es hat extreme Emotionen wie Liebe, Hass, Enttäuschung usw. Das Problem dabei ist, dass man Dren (die am Anfang eindeutig weiblich ist) nicht wie ein Kind aufgrund ihrer Fähigkeiten erziehen kann. Wenn ihr was nicht passt, macht sie, was sie will, wobei sie ungeahnte Kräfte enwickelt, soll heißen, Clive und Elsa sind ihr körperlich unterlegen.

"Splice" lebt in erster Linie von seinen Schauspielern und der Computeranimation, die die Emotionen Drens (gespielt von Delphine Chaneac) perfekt darstellen.

Für neuere Filmgucker mag dies aufregend sein, für mich ist das leider nichts Neues, denn "Splice" ist genau genommen nichts anderes als die alte Frankenstein-Geschichte. Wissenschaftler erschaft Monster, das sich schließlich gegen ihn wendet. Insofern ist auch das Ende, das bei diesen Kritiken auf diesen Seiten als ärgerlich empfunden wurde, auch nix Neues. Der Film hält sich konsequent an Regeln fast jeden klassichen Horrorfilms.

Und hier kommt auch meine Kritik: Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man jede weitere Handlungswendung vorhersagen, so blöd sie auch ist. Ich will hier nicht zuviel verraten, aber ab einem gewissen Zeitpunkt benehmen sich Clive und Elsa bar jeder Logik.

Das Einzige, was "Splice" gegenüber diesen klassischen Horrorfilmen aufwertet, ist der offene Umgang mit Sex, den man halt in den klassichen Horrorfilmen so nicht darstellen konnte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2010 8:24 PM CET


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