Vorab: Dieses Buch würde ich nicht mit auf die Einsame Insel nehmen. Es ist zu kurzweilig.
Achtzehn "Strandungen", jede schildert eine völlig andere Ausgangssituation, packend und detailreich beschrieben von einem Ich-Erzähler, der den Leser so mit auf die Inseln nimmt.
Die überwiegend lebensbedrohlichen Extremerfahrungen lassen sich in einem bequemen Lesesessel zuhause (oder im Liegestuhl auf der sicheren Ferieninsel) natürlich sehr gut überstehen, wenn auch oft mit gepflegtem Schauder. Kaum hatte ich eine Strandung mehr oder weniger glücklich gemeistert, stürzte ich mich gleich und gerne auf die nächste Insel.
Packende, spannende, kurzweilige Unterhaltung. Und vielleicht lernt man ja etwas für den Fall der nächsten eigenen Strandung...
Ich hätte nie gedacht, dass die gute alte Lizzie so komisch sein kann! Schon lange nicht mehr so gelacht wie über das, was im vergangenen Jahr in Haus(halt) und Hof(haltung) der Queen "wirklich" passiert ist.
Schöne running gags und tiefe, immer überraschend komische Einblicke in die Abgründe prominenter Mitmenschen von Bono bis zum Papst, ganz zu schweigen von der königlichen Familie. Frei heraus und offen, wie man es eben nur seinem Tagebuch anvertraut.
Eine echte Empfehlung, nicht nur für den, der schon immer mal wissen wollte, was so eine Queen überhaupt den ganzen Tag macht, und was wirklich los war bei der Hochzeit von William und Kate. Was für ein Spaß!