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Rezensionen verfasst von
M. Hofmann "RPGler"
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Trails of Cold Steel - The Legends of Heroes
Trails of Cold Steel - The Legends of Heroes

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persona trifft auf Breath of Fire 3 und Final Fantasy 8, 27. Februar 2016
Als Besitzer der PS3-Version gebe ich hier lediglich Auskunft zum Inhalt des Spiels, nicht zur technischen Umsetzung auf der Vita.

Nachdem ich in Kapitel 5 von 7 und schon über 100 Stunden in Legend of Heroes - Trails of Cold Steel verbracht habe, möchte ich gerne eine Empfehlung für diesen JRPG-Geheimtipp abgeben.

In den letzten Jahren, hatte ich viele JRPG's von der Tales of Serie über Final Fantasy bis Xenoblade usw. Aber lange hat mich kein Titel mehr so begeistert wie dieser.

Um nicht zu viel zu spoilern möchte ich nur ganz grob etwas zur sehr guten Story sagen. Man spielt Rean Schwarzer, ein Mitglied und quasi der Anführer der Special-Class VII, eine neu ins Leben gerufenen Klasse der legendären Thors-Militärakademie. Während dem Schulalltag, lernt man Mitschüler und Lehrer näher kennen, dies geschieht durch ausgeben von begrenzten Bondingpoints, mit denen man seine Freunde näher kennen lernt und ihren kleinen persönlichen sehr interessanten Geschichten beiwohnt. Man schließt Nebenquests, welche nicht nur die typischen Hol/Bring oder Töte Aufträge sind und natürlich auch Mainquests ab (unter anderem für die Schülersprecher(in)) und erforscht regelmäßiges eine altes Spukhaus das voller Monster ist (ähnlich den Persona-Dungeons). Mehrtägige Schulausflüge/ Feldübungen führen die Helden in unterschiedliche Städte und umliegende Ländereien Erebonias.
Die Welt Erebonia zeichnet sich durch politische Spannungen aus, sowohl innerhalb, zwischen Adligen und normalen Bürgern, als auch außerhalb zu seinen Nachbarländern, auch hier wird unsere Class VII, die selbst aus adligen sowie normalen Schülern besteht, hineingezogen.

Die Kämpfe spielen sich im großen und Ganzen rundenbasiert ab, unsere Charaktere können mit regelmäßigen Levelaufstiegen neue Fähigkeiten erlernen, durch ein Gemsystem, in dem Spiel Orbalsystem genannt, können sie auch Attribute, Fertigkeiten erhöhen und Zauber erlernen.

Es gibt ein Craftingsystem für die Orbal-Gems und Waffen, man kann kochen, Angeln! und man kann jeden der Klassenmitglieder individuell ausrüsten.

Zusammengefasst machen die sehr gute Story, die interessanten und gut geschriebenen Charaktere, das rundenbasierte Kampfsystem und all die zusätzlichen Möglichkeiten eines der besten JRPGs der letzten Jahre aus. Welches ich mit Legend of Heroes - Trails of Cold Steel nur empfehlen kann.

Zu erwähnen wäre noch, das dies der erste Teil einer 3-teiligen Reihe ist, Teil 2 ist bereits für einen Westrelease angekündigt.


The Legend of Heroes - Trails of Cold Steel
The Legend of Heroes - Trails of Cold Steel

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persona trifft auf Breath of Fire 3 und Final Fantasy 8, 27. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich in Kapitel 5 von 7 und schon über 100 Stunden in Legend of Heroes - Trails of Cold Steel verbracht habe, möchte ich gerne eine Empfehlung für diesen JRPG-Geheimtipp abgeben.

In den letzten Jahren, hatte ich viele JRPG's von der Tales of Serie über Final Fantasy bis Xenoblade usw. Aber lange hat mich kein Titel mehr so begeistert wie dieser.

Um nicht zu viel zu spoilern möchte ich nur ganz grob etwas zur sehr guten Story sagen. Man spielt Rean Schwarzer, ein Mitglied und quasi der Anführer der Special-Class VII, eine neu ins Leben gerufenen Klasse der legendären Thors-Militärakademie. Während dem Schulalltag, lernt man Mitschüler und Lehrer näher kennen, dies geschieht durch ausgeben von begrenzten Bondingpoints, mit denen man seine Freunde näher kennen lernt und ihren kleinen persönlichen sehr interessanten Geschichten beiwohnt. Man schließt Nebenquests, welche nicht nur die typischen Hol/Bring oder Töte Aufträge sind und natürlich auch Mainquests ab (unter anderem für die Schülersprecher(in)) und erforscht regelmäßiges eine altes Spukhaus das voller Monster ist (ähnlich den Persona-Dungeons). Mehrtägige Schulausflüge/ Feldübungen führen die Helden in unterschiedliche Städte und umliegende Ländereien Erebonias.
Die Welt Erebonia zeichnet sich durch politische Spannungen aus, sowohl innerhalb, zwischen Adligen und normalen Bürgern, als auch außerhalb zu seinen Nachbarländern, auch hier wird unsere Class VII, die selbst aus adligen sowie normalen Schülern besteht, hineingezogen.

Die Kämpfe spielen sich im großen und Ganzen rundenbasiert ab, unsere Charaktere können mit regelmäßigen Levelaufstiegen neue Fähigkeiten erlernen, durch ein Gemsystem, in dem Spiel Orbalsystem genannt, können sie auch Attribute, Fertigkeiten erhöhen und Zauber erlernen.

Es gibt ein Craftingsystem für die Orbal-Gems und Waffen, man kann kochen, Angeln! und man kann jeden der Klassenmitglieder individuell ausrüsten.

Zusammengefasst machen die sehr gute Story, die interessanten und gut geschriebenen Charaktere, das rundenbasierte Kampfsystem und all die zusätzlichen Möglichkeiten eines der besten JRPGs der letzten Jahre aus. Welches ich mit Legend of Heroes - Trails of Cold Steel nur empfehlen kann.

Zu erwähnen wäre noch, das dies der erste Teil einer 3-teiligen Reihe ist, Teil 2 ist bereits für einen Westrelease angekündigt.


Tears to Tiara 2 - Heir of the Overlord
Tears to Tiara 2 - Heir of the Overlord
Preis: EUR 38,93

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzergreifende Visual Novel mit Taktikeinlagen, 17. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Welt:
Die Geschichte spielt in einer fiktiven Fantasy-Welt die an die Antike, ins Besondere an das Römische Reich angelehnt ist. Die Weltkarte erstreckt sich über Nordafrika, Spanien (im Spiel Hispania genannt), Gallien welches hier als "Grenzlande" bezeichnet wird und natürlich Italien mit seiner Hauptstadt Alba Longa, die in ihren Zeichnungen und 3D-Darstellung sehr an Rom erinnert.
Die Welt ist zum größten Teil von Menschen besiedelt, da die "Alten Rassen" (etwa Elfen und Drachen) entweder in einem vorherigen Krieg gegen dei eigentlichen "Götter" vernichtet wurden bzw. sich gezwungen sahen die "Erde" zu verlassen (aufzusteigen) oder aber nur noch sehr zurückgezogen leben. Sie werden/wurden anschließend von den Menschen ob ihrer Macht als Götter verehrt. Je mehr Menschen an Sie glauben, desto mächtiger sind sie.

Die Gegnerriege ist sehr breit gefächtert, neben verschiedenen Kriegerklassen und Zauberern, die teilweise zu Fuß teilweise beritten anzutreffen sind, findet man Elemente, Drachen, Greifen, Wildschweine, Insekten, Baumwesen, Kriegselefanten, Untote, Kraken usw usw.

Story:
ohne viel zu Spoilern, Hauptprotagonist ist Hamilcar vom Hause Barca, ein altes Adelsgeschlecht, welches vor der Annektierung durch das Imperium über Hispania geherrscht hat. Dieses Haus war schon immer sehr mit den Alten Göttern verbunden, im Falle Haus Barcas war das der elfische Baal-Stamm. Als eine der letzten Elfen-Götter wird Hamilcar die Kriegs-Göttin Astarte an die Seite gesandt. Zusammen mit einer größeren ganz einzigartigen und sympathischen Heldengruppe, die im Laufe des Spiels immer weiter anwächst, versuchen sie die Einwohner des "Alten Imperiums" von der Unterdrückung und Grausamkeit des neuen "Heiligen Imperiums" zu befreien. Das Alte Imperium, welches bei seinen Einwohnern durchaus beliebt war, wurde von einer Glaubensgemeinschaft, der "Göttlichen Ordnung", korrumpiert.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, hat immer wieder spannende Wendungen und Überraschungen parat. Es gibt sehr humorvolle Passagen, traurige und viele herzergreifende, über Liebe und Verrat ist alles dabei. Viele Dinge die am Anfang Fragen aufwerfen, werden im Laufe der Geschichte geklärt.

Gameplay:
Das Spiel ist zum größten Teil eine Visual Novel mit kleineren Taktikeinlagen. Man wird viele Stunden mit lesen von englischem Text verbringen. Das ist nicht jedermanns Sache. Die 3D-Umgebungen sind kein Grafisches Wunder und eher PS2 Niveau. Die Charaktere werden als kleine Chibi-Figuren verkörpert. An denen sich außer den Gesichtszügen, der Körperhaltung und der Darstellung der Waffe nichts ändert. In den Gesprächen werden die Charaktere als sehr schöne Manga-Zeichnungen dargestellt, ab und an bekommt man in besonders wichtigen Situationen auch ein komplettes Manga-Gemälde zu sehen.

Der Taktikpart spielt erst dann eine Rolle, wenn man über die Weltkarte auf bestimmte Orte zu greifen kann. Diese besucht man zu erst meistens aus Storygründen und später dann zum farmen von Erfahrung, Materialen, Ausrüstung und Gold. Die Örtlichkeiten können bei späteren Besuchen in Sachen Startpunkt, Gegnervorkommen/art und Levelaufbau variieren. Besucht man die Örtlichkeiten wegen der Geschichte zum ersten Mal übernimmt das Spiel die Steuerung der Charaktere in den 3D-Leveln, nach etlichen Gesprächen folgt dann meistens ein Kampf. Hier greift dann der Spieler aktiv ein. In dem er Strategie-RPG klassisch seine Figuren über ein in Rechtecke aufgeteiltes Feld bewegt und dann gegen Gegner in Reichweite Techniken, Magie oder Standardattacken einsetzt. Verletzte Mitstreiter können per Item oder Heilzauber geheilt werden, dann ist jedoch auch der Zug verbraucht. Hat man alle seine Charaktere bewegt so sind die Computer-gesteuerten Gegner dran. Ist der Kampf, teilweise mit Bonuszielen die besondere Belohnungen versprechen, erfolgreich beendet, gibt es meistens wieder ein Dialog und anschließend geht es wieder auf der Weltkarte weiter. Die Kämpfe gehen recht leicht von der Hand, unterhalten und sind je nach Schwierigkeitsgrad herausfordernd. Ein taktische Tiefe wie ein Final Fantasy Tactics, Tactics Ogre oder eine Gnadenlosigkeit wie in Fire Emblem erreichen sie jedoch nicht.

Die bis zu 12 gleichzeitig einsetzbaren Charaktere haben alle eine eigene vorgegebenen Charakterklasse, die durch Erfahrungspunkte und Skill-punkte automatisch aufsteigt und so immer stärker wird. Auf der Weltkarte hat man später Zugriff auf seine Basis und kann dort Heiltränke, Skill-Bücher und Ausrüstung kaufen. Man kann seine Helden zu denen sich auch Tiere gesellen von Kopf bis Fuß ausrüsten. Auch ein Crafting-System ist vorhanden.

Die Sprachausgabe ist japanisch. Speichen kann man immer vor jedem Kampf, selten während längeren Dialogsequenzen und jederzeit auf der Weltkarte. Es gibt auch ein Suspend und Resume-Featuere während den Kämpfen, so dass man sie später weiterspielen kann. Die Musikstücke sind nicht allzu zahlreich aber dafür schön gewählt. Hat man das Spiel einmal durchgespielt erwartet einen ein JRPG typsiches New Game +.

Zusammenfassend nochmal die Positiven und negativen Aspekte:

Positiv:
- sehr sehr gute Story
- Fantasy mit tatsächlicher Geschichte/Welt verknüpft
- liebevoll gestaltete Charaktere
- gute Taktik einlagen
- lange Spielzeit für wenig Geld (bei mir 125 Stunden)

Negativ
- altbackene Grafik
- zu wenig Speicherpunkte
- Visual Novel typisch - wenig Einfluss des Spielers

Abschließend empfehle ich Tears to Tiara II vor allem allen Fans von japanischen Visual Novels und Mangas. Aber auch Strategie-Spieler, die nicht vor dem Lesen von viel englischen Textes zurückschrecken, können hier Ihren Spaß haben. Mich hat vor allem die Story überzeugt, da man bei Ihr merkt, dass sehr viel Herzblut hinein geflossen ist.


Alpha Protocol [UK Import]
Alpha Protocol [UK Import]
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 5,66

3.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Low-Budget Titel, 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol [UK Import] (Videospiel)
Nach mehr als 4 Monaten Videospiel-Regal Aufenthalt entschloss ich mich nun doch dazu Alpha Protocol durchzuspielen.

Alpha Protocol könnte man als Genre-Mix von Rollenspiel und 3rd-Person Shooter ansiedeln.

Die Geschichte, allgemein bekannt, dreht sich um den Wertegang des Geheimagenten Michael Thorton. In dessen Rolle man, nach kurzer Spieldauer, in ein verwirrendes Netz von Verschwörung und Verrat eintaucht. Ich will nicht zu viel spoilern, doch die anfänglich patriotisch anmutende Spezialabteilung "Alpha Protocol", daher der Name des Spiels, entwickelt sich im Verlauf des Geschehens eher ins Gegenteil. Sah man sich zu Beginn noch für die Gute-Seite kämpfen, taucht man mehr und mehr in die Grauzone ab.

Das gesamte Spielgeschehen beeinflusst man mit zahlreichen Entscheidungsmöglichkeiten, deren Ergebnis des Öfteren leider sehr unüberschaubar ist. So entwickelt man zu den Protagonisten positive und negative Beziehungen. Diese drücken sich durch Hilfe bei Missionen, neue Informationen oder preiswertere Ware aus. Gegen Ende tragen auch die guten Beziehungen zu den weiblichen Mitstreiterinnen ihre Früchte ;)

Ein großes Manko bei der Auswahl der Entscheidungen ist die begrenzte Zeit die zur Verfügung steht. Hinzu kommen die minimalen Wortschnipsel an denen man seine Wahl festmachen muss, das haben andere schon deutlich besser vorgemacht (z.B. in Spielen von BioWare).

Der zweite größte Kritikpunkt ist die mangelnde technische und grafische Umsetzung, neben matschigen Texturen, Tearing und nachladende Umgebungen, sorgen Clipping-Fehler und die allgemein ziemlich hackelige Steuerung oft für Frustmomente. Bei mir kamen noch regelmäßige Abstürze hinzu (wenn man im Spiel z.B. den Fernseher einschaltete).

Was für mich durchweg positiv war, ist die Geschichte und ihre Entwicklung, inklusive zahlreichen Wendungen. Dazu gehören auch die glaubwürdigen Charaktere. Gut gemacht ist auch das Charaktersystem, dass viele verschiedene Möglichkeiten bietet dem Helden neue Fähigkeiten zu erlernen. Toll fand ich auch die vielen verschiedenen Gadgets, die nicht wie in den alten "James-Bond" Filmen-mäßig übertrieben waren, sondern sich glaubwürdig ins Spiel einbringen konnten.

Im Großen und Ganzen, kann man Alpha Protocol für den mittlerweile niedrigen Preis getrost empfehlen. Man bekommt vielleicht ein Spiel was noch etwas Feinschliff, besonders in der Spielmechanik, gebraucht hätte, aber auf der anderen Seite mit seiner interessanten Story für etliche Stunden ganz gut unterhalten kann.


Alpha Protocol (uncut)
Alpha Protocol (uncut)
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 14,95

3.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Low-Budget Titel, 30. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Nach mehr als 4 Monaten Videospiel-Regal Aufenthalt entschloss ich mich nun doch dazu Alpha Protocol durchzuspielen.

Alpha Protocol könnte man als Genre-Mix von Rollenspiel und 3rd-Person Shooter ansiedeln.

Die Geschichte, allgemein bekannt, dreht sich um den Wertegang des Geheimagenten Michael Thorton. In dessen Rolle man, nach kurzer Spieldauer, in ein verwirrendes Netz von Verschwörung und Verrat eintaucht. Ich will nicht zu viel spoilern, doch die anfänglich patriotisch anmutende Spezialabteilung "Alpha Protocol", daher der Name des Spiels, entwickelt sich im Verlauf des Geschehens eher ins Gegenteil. Sah man sich zu Beginn noch für die Gute-Seite kämpfen, taucht man mehr und mehr in die Grauzone ab.

Das gesamte Spielgeschehen beeinflusst man mit zahlreichen Entscheidungsmöglichkeiten, deren Ergebnis des Öfteren leider sehr unüberschaubar ist. So entwickelt man zu den Protagonisten positive und negative Beziehungen. Diese drücken sich durch Hilfe bei Missionen, neue Informationen oder preiswertere Ware aus. Gegen Ende tragen auch die guten Beziehungen zu den weiblichen Mitstreiterinnen ihre Früchte ;)

Ein großes Manko bei der Auswahl der Entscheidungen ist die begrenzte Zeit die zur Verfügung steht. Hinzu kommen die minimalen Wortschnipsel an denen man seine Wahl festmachen muss, das haben andere schon deutlich besser vorgemacht (z.B. in Spielen von BioWare).

Der zweite größte Kritikpunkt ist die mangelnde technische und grafische Umsetzung, neben matschigen Texturen, Tearing und nachladende Umgebungen, sorgen Clipping-Fehler und die allgemein ziemlich hackelige Steuerung oft für Frustmomente. Bei mir kamen noch regelmäßige Abstürze hinzu (wenn man im Spiel z.B. den Fernseher einschaltete).

Was für mich durchweg positiv war, ist die Geschichte und ihre Entwicklung, inklusive zahlreichen Wendungen. Dazu gehören auch die glaubwürdigen Charaktere. Gut gemacht ist auch das Charaktersystem, dass viele verschiedene Möglichkeiten bietet dem Helden neue Fähigkeiten zu erlernen. Toll fand ich auch die vielen verschiedenen Gadgets, die nicht wie die frühen "James-Bond-Film"-mäßig übertrieben waren, sondern sich glaubwürdig ins Spiel einbringen konnten.

Im Großen und Ganzen, kann man Alpha Protocol für den mittlerweile niedrigen Preis getrost empfehlen. Man bekommt vielleicht ein Spiel was noch etwas Feinschliff, besonders in der Spielmechanik, gebraucht hätte, aber auf der anderen Seite mit seiner interessanten Story für etliche Stunden ganz gut unterhalten kann.


Dragon Age II - BioWare Signature Edition (uncut)
Dragon Age II - BioWare Signature Edition (uncut)
Wird angeboten von game-and-fun GmbH
Preis: EUR 29,95

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein diskutables Werk, 29. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach über 60 Stunden ausführlicher Spielzeit, möchte ich nun meine Erfahrungen teilen.

Das Spiel wird aus der Sicht von Varric erzählt, einem Zwergenschurken, riesen Saufbold und engen Verbündeten des Champions. Über sieben Jahre hinweg, beeinflusst man das Geschehen und dessen Verlauf. Zwischen den verschiedenen Kapiteln (insgesamt 3) gibt es Zeitsprünge über mehrere Jahre.

Nach einer kurzen Sequenz, kann man sich seinen Held gestalten. Hier bietet Dragon Age 2 weniger Freiheiten als der Vorgänger. Denn man spielt immer einen Menschen. Das Geschlecht und die Klasse Schurke, Magier, Krieger sind frei wählbar. Doch Vorsicht, die Klassen- und Geschlechtswahl beeinflusst den Spielverlauf deutlich. Anschließend kann man das Aussehen nach Belieben gestalten, sehr schön. Bei mir hat das Äußere des Helden, sogar das Erscheinungsbild der Geschwister geändert.

Ist dies abgeschlossen, tauchen wir in die Geschichte ein: Ich würde sie zur "Standard-Fantasy-Kost" zählen, sie ist durch die vielen Videosequenzen ganz nett erzählt und weiß auch hier und da zu fesseln, doch bahnbrechend ist sie nicht.

Als Fereldischer Flüchtling sucht man sein Heil in Kirkwall. Die Stadt und die nähere Umgebung ist der Hauptschauplatz von Dragon Age 2. Zu Beginn ist sie für den Helden eine noch fremde Stadt, die ehemalige Heimat der Familie mütterlicherseits war. Aus dem Schiff heraus, bekommt man auch schon die ersten Probleme, denn "ausländische" Flüchtlinge sind dort nicht erwünscht. Der Onkel der uns in seinem Anwesen willkommen heißen sollte ist nicht da. Hinzu kommt, dass er das ganze Familienerbe verzockt hat. Da unser Held sich und seiner Familie ein neues, gutes Leben aufbauen will, heißt es Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten, oder im spielerischen Sinne Questen, Questen, Questen. Was wiederum neue Probleme, verschiedenster Art, mit sich bringt aber den Bezug zu Kirkwall stärkt. Mehr will ich hier zur Geschichte die so einige Wendungen hat nicht schreiben, um unnötige Spoiler zu vermeiden.

Die Steuerung und das Gameplay wurden schon sehr auf die Konsole zugeschnitten. Eine Entscheidung die BioWare an Hand der Verkäufe von Teil 1 getroffen hatte. Die Kämpfe sind sehr Actiongeladen, bedingt durch die Gegnerscharen etwas unübersichtlicher als im Vorgänger und weniger taktisch. Dafür gehen sie aber auch leichter vorhanden. Skills kann man sich wieder auf die verschiedenen Buttons legen oder aber gewohnt über das Kreismenü anwenden. Taktische Überlegungen sind meist nur bei den interessanten und durchweg gut gemachten Bossen nötig.
Die Grafik wurde verbessert und reicht meines Erachtens für dieses Szenario absolut aus. Zauber, Effekte und die Welt sind nett anzuschauen, erreichen aber leider kein Mass Effect 2 Niveaus.

Auch die Atmosphäre ist im Großen und Ganzen gut eingefangen. Das Mittelalter-Fantasy Flair ist spürbar, die Welt glaubhaft. An einigen Stellen hätte man mehr Wert auf die Details legen können. Z. B. wirkt die Stadt teilweise recht leblos.

Der wohl größte Kritikpunkt sind die ewig gleichen Schlauchlevels, die augenscheinlich mit Hilfe der Kopierfunktion erstellt wurden. Um den Schein etwas zu trügen, hat man künstliche Sperren (verschlossene Türen, Steinblöcke...) eingebaut, so das es nicht immer zu 100% gleich ist. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass BioWare nicht die Zeit bekommen hat um die Gegenden zu Ende zu entwickeln.

Natürlich ist der Held nicht alleine unterwegs, schnell gesellen sich die ersten Gefährten zu ihm. Subjektiv gesehen muss ich sagen, dass sie auf dem Niveau des Vorgängers sind. Zumindest erfüllen sie die typischen Rollenspielklischees. Die ich ehrlich gesagt auch genau von einem klassischem Rollenspiel erwarte. Die Charaktere und Dialoge sind allesamt abwechslungsreich, genauso wie ihre persönlichen Quests. Sehr gut ist die Einflussnahme auf die Talente und Attribute der Gruppenmitglieder.

Ärgerlich hingegen, dass man ihnen nur noch Accessoires und keine Rüstung anlegen kann. Die BioWare typischen Romanzen sind auch an Bord. Auch ein Eigenheim kann bezogen werden.
Motivierend sind die vielen verschiedenen Quests, die einen schon mal die Hauptaufgabe vergessen lassen. Spannend erzählt, überraschend, interessant, abwechslungsreich, mal kürzer und mal länger. Sicherlich gibt es auch besonders im ersten Kapitel viele Sammelquests, doch diese überarten nicht. Meistens gibt es mehrere Lösungswege, je nachdem wie man sich als Held in den Dialogen entscheidet. Sehr gut gelöst, wie ich finde.

Die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten und ihre Konsequenzen, ziehen sich das komplette Spiel bis zu den mehreren Enden durch, da bleibt sich BioWare treu.
Wie oben erwähnt ist der Umfang wieder enorm. Nicht ganz so heftig wie im ersten Teil aber mit seinen über 60 Stunden sehenswert. Bis auf 2-3 Nebenaufgaben habe ich alle Quests gelöst. Ich bin nicht durchs Spiel gerannt, aber auch nicht geschlichen. Habe Orte öfters mal wieder besucht, was auch meist mit einer neuen Aufgabe belohnt wurde.

Das Spiel ist nahezu Bugfrei. Mir ist nur eine nicht funktionierende Nebenaufgabe untergekommen, gelegentlich sind Sprachdialoge übersprungen wurden und ein englischer Satz war auch dabei. Also nichts was den Spielfluss stören würde.

Zum Schluss will ich nochmal die Pro's und Kontra's zusammenfassen:

Pro:
-Gute Atmosphäre (Geschichte des Held werdens)
-Viele, abwechslungsreiche Quests
-Interessante Gefährten
-Großer Umfang
-Zugänglichkeit (für Anfänger)
-Actiongeladen

Kontra:
-Schlauchlevel, wiederholende Gebiete
-Kein voller Zugriff auf Gruppeninventar
-Teilweise stupides Knöpfchen drücken
-Teilweise sterile Spielwelt, Detailarm
-Weniger taktische Gefechte

Fazit: Man kann sich über Dragon Age 2 streiten, das ist klar. Ich habe den Vorgänger geliebt, er war genau das Art Rollenspiel, das man nach Baldurs Gate so vermisst hatte. Eine Referenz für alle anderen. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen vieler Fans. Allen Unkenrufen zu trotz bin ich ganz neutral an den zweiten Teil der Saga herangegangen. Klar fehlen hier und da Elemente von Dragon Age 1 und ja, es ist etwas zu Actionlastig mit dem Rambobenehmen und dem Blutfluss. Aber was letzten Endes zählt ist der Spielspass und den hatte ich eindeutig mit Dragon Age 2. Auch das Gefühl immer weiter spielen zu wollen, welches auch im Vorgänger vorhanden war hat sich wieder entwickelt.

Deswegen kann ich sagen Dragon Age 2 ist ein gutes Rollenspiel mit viel Action, das sich vllt. im dritten Teil wieder etwas mehr am ersten orientieren sollte.


Dragon Age: Origins - Awakening
Dragon Age: Origins - Awakening
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte geht weiter..., 1. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins - Awakening (Videospiel)
Bei mir zumindest, denn ich hatte mich zu Beginn des Spiels entschieden meinen Helden, der Origins "überlebte" zu importieren. Was sich im Verlauf der Erweiterung - Awakening teilweise als Vor- und Nachteil herausstellte. Doch zurück zum Anfang.

An diesem steigt man direkt in das Geschehen ein, Vigils Wacht, eine Festung der Grauen Wächter wurde angegriffen. Und man selbst, der zukünftige Kommandant, entweder aus Origins importiert oder als orlaisianischer Grauer Wächter neu erstellt, muss diese als erstes wieder von der Dunklen Brut zurückschlagen. Zu dieser gehören jetzt auch ein paar intelligentere Wesen, die der Sprache mächtig sind.

Ist die Rückeroberung geglückt, kann man die Origins typische Welt, das Gebiet Amaranthine erforschen. Durch die Annahme von Quests fügen sich der Karte immer mehr interessante Orte hinzu. Während man die zahlreichen Aufgaben erledigt gesellen sich auch immer mehr Mitstreiter hinzu. Mehr zur Geschichte möchte ich hier nicht preisgeben, da jeder sie selber erleben sollte.

Leider ist die Gruppendynamik und Kommunikation mit den Gruppenmitgliedern nicht auf dem Niveau von Origins, was meiner Meinung nach der größte Kritikpunkt an der sonst gut gelungenen Erweiterung ist.

Sicherlich gibt es auch weitere Kritikpunkte, wie z. B. die immer noch mäßige Grafik oder das wirkliche Neuerungen fehlen. Aber warum das Rad neu erfinden, wenn sich der Vorgänger so gut bewehrt hat.

Zu dem bestehenden Origins Waffen- und Rüstungsarsenal sind ein paar nützliche neue Gegenstände hinzu gekommen. So kann man ein legendäres Drachenschwert herstellen oder aber auch einen mächtigen Bogen/ Schild. An diesem Punkt komme ich zu dem oben genannten Vor- und Nachteilen der Charakter Imports. Ein Vorteil ist natürlich das schon vorhandene Gold und die gute Ausrüstung, doch dies führte leider dazu, dass ich nicht viele bessere Sachen für meinen Hauptcharakter gefunden habe (ausgenommen das Drachenknochenschwert), was den Nachteil darstellt.

Besonders gefallen haben mir auch die verschiedenen Bosse, die sich glaubwürdig in die Dragon Age Welt einfügen. Auch das man noch mehr Hintergründe über die Verderbnis erfährt. Am Ende werden dann alle wichtigen Entscheidungen und Taten nochmal schön geschichtlich aufgezeigt und Folgen derer deutlich gemacht. Sehr schön!

Wenn man alle Quests erfüllen will und nicht durch das Spiel rast, kann man gut und gerne auf bis zu 20 Stunden Spielzeit kommen. Aus meiner Sicht lohnt sich die Erweiterung auf jeden Fall. Deswegen stelle ich eine ganz klare Kaufempfehlung aus.


Fallout: New Vegas
Fallout: New Vegas

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Riesiger Umfang, in technisch schwachem Gewand, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Videospiel)
Da in den vorangegangen Rezensionen schon ausreichend zur Geschichte geschrieben wurde, möchte ich hier nur auf meine ganz persönlichen Eindrücke eingehen.

Auf den ersten Blick wäre da die veraltete Grafik, die zwar zweckdienlich ist, aber lange nicht das Maximum aus der aktuellen Konsolen-Generation heraus holt. Vielleicht hätte man sich mehr Entwicklungszeit nehmen sollen um eine neue Grafik-Engine zu entwerfen, doch man entschloss sich abermals die Gamebryo-Engine zu verwenden, die auch schon Fallout 3 ihr Aussehen gab.

So startet man, optisch nicht optimal, ins Spiel und eine schier endlose Welt. Die gefühlsmäßig nicht weniger groß ist, wie z.B. in Fallout 3 oder Oblivion.

Besonders positiv an dieser Welt fällt wiedermal das typische Fallout-Feeling auf, das sogar noch stärker ist als im Vorgänger, da Obsidian (Entwickler unter der Schirmherrschaft von Bethesda) sich mehr an den "alten" Falloutteilen orientiert hat. Das Gesamte Gebiet ist interessant und abwechslungsreich gestaltet. An fast jeder Ecke gibt es etwas Neues zu sehen, was wiederrum den Entdeckerdrang weckt. Das Land ist diesmal nicht ganz so zerstört wie im dritten Teil. Über weite Steppe-Landschaften, Höhlen, Vaults, Fabriken, Dörfern und kleinen Städten bis hin zu dem teilweise erhaltenen New Vegas ist alles dabei.

Diesmal ist man nicht nur alleine oder zu zweit unterwegs, man kann einen weiteren Begleiter wählen, der unter bestimmten Umständen auch eine ganz eigene Geschichte (Quest) entwickelt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kameraden ein Teil des Gepäcks übernehmen können. Was auch dringend notwendig ist, bei der Fülle an zu findenden und erbeutenden Ausrüstung. Die Inventarfunktion des Partners steuert man ebenso wie die taktische Einstellung, über das Companion-Wheel. Welches einen leichten Zugriff auf die Mitstreiter ermöglicht.

Weitere Neuerungen sind: Ein erweitertes Gegnerrepertoire, eine größere Waffenauswahl, neue Talente, Levelgrenze bei 30 usw.

Der größte Pluspunkt im Spiel sind die zahlreichen Quest, in meinen knapp 100 Stunden Spielzeit habe ich rund 60 Quests abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zahlreiche andere Aufgaben verfügbar. Die Aufträge bewegen sich zwischen spannend, interessant und witzig, also ist wohl für jeden etwas dabei. Auch gibt es oft verschiedene und verkapselte Lösungswege. Die wichtigsten Aufgaben erledigt man für die 4 großen Fraktionen (Caesars Legion, RNK, Mr. House und Wildcard), das Ergebnis ist verschiedenen Enden. (Ich habe mich für die RNK entschieden :-))
Natürlich gibt es auch neben dem vielen Licht auch Schatten, dazu komme ich jetzt.

Zu den größten Feinden der Videospieler gehören wohl die Bugs. Leider haben sie sich auch wiedermal in die große Fallout-Welt hineingeschlichen. Über kaputte Quests, Abstürze, Clippingfehler, KI-Fehler, Falsche Sätze/Sprache, mangelhaftes Balancing, verschwindende Gegner und NPC's über Inventarfressende Begleiter ist alles dabei. Besonders nervig ist es auch, wenn vorher offene Türen, einfach verschlossen sind und nur noch mit einem bestimmten Schlüssel eines Nichtspielercharakteres zu öffnen sind. Hier muss man erstmal heraus finden, von wem man diesen stehlen muss. (Ein kleiner Tipp am Rande, Stealth Boys sind sehr nützlich). Im Internet finden sich für etliche Problem-Quests und Frustmomente Lösungen. Auch häufiges Speichern auf verschiedenen Blöcken tut den Nerven gut.

Natürlich ist das nicht Sinn der Sache, hier hat das Qualitätsmanagement eindeutig geschlafen. Bei mir persönlich gab es kurz vor Schluss (ungefähr bis 85 Stunden Spielzeit) 'nur' 3 Abstürze, leider häuften sich diese, je mehr ich mich dem Ende näherte. Zusätzlich waren 3 Quests fehlerhaft, wie oben schon geschrieben, habe ich allerdings nicht jede Aufgabe erfüllt. Auf der anderen Seite funktionierte bei mir auch eine Quest die im Internet mehrmals als Kaputt angepriesen wurde.

Im Fazit muss ich sagen, dass mir Fallout: New Vegas viele schöne und spaßige Momente geboten hat. Begeisternd sind die schier endlosen, gut gemachten Quests und die coole Welt. Dem entgegen steht die technisch minderwertige Umsetzung. Frustmomente gab es nur am Ende wegen den vermehrte Abstürzen und den sogar auf Level 30 übertrieben stark wirkenden Todeskrallen. Überwiegend ist jedoch der Spielspaß beim Aufgaben erfüllen oder erforschen der Gegend.

Deswegen gebe ich Fallout: New Vegas eine klare Kaufempfehlung für alle Interessierten, die nicht gleich beim ersten Bug abschalten. Es lohnt sich durchzuspielen.


FIFA 11
FIFA 11
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 13,39

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklicher Fortschritt, 21. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: FIFA 11 (Videospiel)
Eines vorweg, ich spiele die FIFA-Reihe schon seit 2001 jährlich, bin also praktisch ein Veteran was das betrifft. Zu meinen letzten Teilen gehören FIFA 09 für PC, FIFA 10 für die PS3 und nun FIFA 11 für die Xbox 360. Zusätzlich sei noch erwähnt, das ich selber seit über 15 Jahren aktiver Fußballer bin.

Zum Spiel:

Schon vor dem Erscheinungstag wurde FIFA 11 von vielen Videogame-Magazinen hochgelobt und "als bestes FIFA aller Zeiten" betitelt, hier kann ich nach ausgiebigen anspielen nur zustimmen. Vom Grundgerüst her ist es natürlich nicht viel anders als seine Vorgänger. Es gibt den Karrieremodus, den man als Spieler, Manager (Trainer) oder Spielertrainer vollziehen kann, die Be a Pro Saison (diesmal auch als Torhüter), einen aufgepeppten Trainingsmodus und natürlich das Freundschaftsspiel. Über Einstellungen lassen sich wieder zahlreiche Optionen auswählen z.B. welcher Ball, welcher Schiedsrichter oder aber auch ob Handspiel gepfiffen wird oder nicht.

Nachdem man sich für einen Modus (z.B. Karrieremodus) entschieden hat und die Optionen nach Wunsch eingestellt sind, kommt man nun zur Ligen- und Mannschaftsauswahl. Diese besticht wiedermal durch ihre Aktualität und Vielseitigkeit, im Gegensatz zu anderen Genrevertretern.

Dann taucht man auch schon in das Spiel ein, die Grafik ist sehr nett anzuschauen, jedoch kein Quantensprung zum Vorgänger. Viele Star-Spieler sind originalgetreu visualisiert, leider aber nicht alle. Als Bayern-Fan (bitte keine Flames :D) ärgert es einen dann schon ein wenig, wenn unser Shooting Star der WM, Thomas Müller, nicht wie der echte aussieht. Doch zurück zu den viel wichtigeren Veränderungen, wie die realistischere Ballphysik, das Zweikampfverhalten und vor allem Personality+ welches besonders begabten Spielern bestimmte Eigenschaften/ Fähigkeiten zuteilt, die sich auf ihr Spiel auswirken. Desweiteren reagiert die KI nun auch deutlich besser und die Torhüter sind auch stärker. Immer wieder gleiche Spielzüge die dann zum Torerfolg führen, gibt es auch nicht mehr in der Art der Vorgänger.

All diese Sachen machen FIFA realistischer und sicherlich auch ein Stück weit schwerer. Hier helfen dann vielleicht persönliche Erfahrungen, wer Verständnis vom "echten" Fußball hat, findet auch bei FIFA die richtigen Momente und Lücken um einen tödlichen Pass zu spielen. Es ist einfach mehr Sachverstand gefragt, stures Knöpfchen drücken, so dass man dann wie von selbst, frei vor dem Tor steht, hilft nicht mehr.

Auch ich hatte am Anfang zähe Momente, doch wenn man sich etwas "eingespielt" hat, geht eine Partie leicht von der Hand. Natürlich muss man aber immer achtsam sein (wie im richtigen Spiel), dies trifft besonders bei den schwereren Schwierigkeitsgraden zu.

Wenn man die ganzen Neuerungen so in Betracht zieht und dazu das tolle, echtere Spielerlebnis hinzu gibt, kann man nur sagen, das FIFA wirklich superb geworden ist. Somit empfehle ich jedem Fußballbegeisterten wenigstens einen Blick zu wagen.


Star Wars - The Force Unleashed
Star Wars - The Force Unleashed
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 18,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spaß hält nicht lang an..., 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - The Force Unleashed (Videospiel)
Rezension zu SW: TFU auf Playstation 2

Story:

Die Geschichte spielt ungefähr zwischen Episode drei und vier, der Star Wars Saga. Darth Vader findet auf der Suche nach verbleibenden Jedis auf Kashyyyk einen Jungen, Galen Marek, in dem die Macht ungewöhnlich stark ist. Sein Beschluss steht fest, er nimmt den Knaben insgeheim als seinen neuen Schüler, dieser trägt fort an den Namen "Starkiller". Das Ziel Vaders ist es seinen Schüler so auszubilden, dass dieser alle übrigen Jedis und später den Imperator selbst umbringen kann. Doch alles kommt anders... Mehr möchte ich hier nicht von der Story preisgeben.

Zum Spiel:

Man steuert Starkiller aus der 3rd-Person Ansicht. Es gibt zahlreiche Machtkräfte die sich gut einsetzen lassen und noch dazu recht ordentlich aussehen. Auch der Lichtschwertkampf ist, in den Möglichkeiten der PS2, interessant umgesetzt.

Das gesamte Spiel geht leicht von der Hand, die Gegner sind ganz gut gestaltet, doch leider wiederholen sie sich zu oft. Auch die KI ist nicht von der hellsten Sorte. Im Laufe des Spiels lernt Starkiller noch weitere Gefährten kennen, wie z.B. eine Pilotin und einen Android sowie einen Jedi-Meister. Durch diese gibt es neue Möglichkeiten und die Story wird voran gebracht. Über den Androiden kann er auf seinem Schiff z.B. das Lichtschwert mit versch. Kristallen ausrüsten oder eine andere Kleidung wählen.

Das spannendste sind die Bosskämpfe, besonders gegen Gegner die auch des Lichtschwertes und der Macht mächtig sind. Aber auch die sind leider etwas zu selten. Das Finale ist dann nochmal gut gedacht und findet sich einwandfrei in die Erzählung der Filme ein. Wirklich Schade ist, dass man mit Star Wars: The Force Unleashed nur kurz seinen Spaß hat, da die Spielzeit kaum über 10 Stunden hinaus geht, selbst wenn man sich Zeit lässt. Hoffen wir mal, dass man mit dem zweiten Teil mehr Zeit verbringen kann.

Pro's und Kontra's:

Pro's:
- gute Story im Star Wars-Universum
- Hintergrundinformationen
- gut durchdachter Charakter "Starkiller"
- verschiedene Machtkräfte
- die gut in Szene gesetzt sind
- leicht zugänglich, leichte Steuerung
- großer Spaßfaktor (leider nur für kurze Zeit)
- insgesamt abwechslungsreich
- für PS2-Niveau - gute Grafik

Kontra's:
- augenscheinlich weniger Inhalt als auf HD-Konsolen
- Gegner wiederholen sich
- lineare Levels
- viel, viel zu kurz
- kaum Wiederspielwert
- immer wieder gleiche Quick-Time-Events

Im Großen und Ganzen, kann man sagen des es ein gutes Spiel im Star Wars-Universum ist und für jeden Fan der Sternenkrieg-Saga eine Empfehlung wert ist. Ein netter, kurzweiliger Zeitvertreib. Doch großartige Spieltiefe sucht man hier vergeblich.


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