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Rezensionen verfasst von
Frank Olsowski "www.arteurope.de" (Zülpich)
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OpenZ kompakt
OpenZ kompakt
von Holger Reibold
  Broschiert
Preis: EUR 24,80

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die große Enttäuschung, 31. August 2011
Rezension bezieht sich auf: OpenZ kompakt (Broschiert)
Das hätte ich nicht für möglich gehalten, aber scheinbar habe ich ein halbes Jahr nur auf eine deutsche Übersetzung der Funktionen gewartet. Oh ja, das wollte ich natürlich auch haben, doch eine Beschreibung wie der Server eingerichtet werden muß, fehlt.

Ich nutze ein Linux und kann ganz einfach über die Repositories Openbravo installieren. Automatisch wird dabei alles nötige mitinstalliert und eingerichtet.

OpenZ, ein OpenBravo-Fork, muß dagegen erst runtergeladen werden, entpackt und dann die Readme-Datei geöffnet werden. Wer jetzt keine fortgeschrittene Kenntnisse hat ist bereits verloren. In der Readme sind zusätzliche Programme angegeben, die installiert und angepasst werden müssen, viel Spass an alle Linux-Anfänger. Übrigends, den Windows-usern geht es da nicht besser.

Die vorzubereitende Datenbank 'openz' ist erstmal nicht wirklich ein Problem - jedenfalls nicht für alle, die das ab und zu mal machen, dabei wäre es so einfach gewesen die knappen englischen Anweisungen aus der Readme in dem Buch zu kommentieren, nicht mal eine Seite hätte es gebraucht und alle SQL-Unkundigen wären auch glücklich geworden.
Zwischen den durchlaufenden SQL-Kommandos auf der Konsole erscheinen immer wieder Fehlermeldungen, da es die Rolle tad nicht gibt, die offensichtlich irgendeine Rolle spielen soll - habe ich mir erstmal geschenkt dem nachzugehen.

Am Ende rufe ich, wie in der Readme beschrieben, den Tomcat-Server auf und soll mich hier einloggen. Der Browser zeigt mir eine default-Seite des Servers und bestätigt, daß der Server ordnungsgemäß läuft, aber von openz, oder einem Einloggen keine Spur. Mit pgAdmin überptrüfe ich noch, ob es denn mit dem Datenbankdesign und allen Tabellen geklappt hat, - ja, das ist durchgelaufen, fehlerfrei.

Keine Doku , die mir zeigt was ich jetzt zu tuen habe, denn in dem Buch fehlt dieses Kapitel komplett, auch auf der Internetseite keine Infos. Statt dessen 2 Seiten im Buch über Cloud-Computing - man soll das gar nicht auf seinem eigenen Server laufen lassen, sondern von Anbietern mieten. Schön, doch wenn ich das von Anbietern mieten kann, bekomme ich doch wohl auch eine Gebrauchsanweisung dazu, ist jedenfalls so üblich.

Keine vorgefertigten Pakete, keine Installationsdoku und auch keine Beispiele, die einem zeigen, wie man am besten sein Schuhgeschäft, oder was auch immer, in OpenZ abbilden kann. Wer da irgendwas mit seinem Onlinegeschäft verbinden will, der erfährt auf der Webseite openz.de, daß er die Einrichtung dazu als Dienstleistung hier kaufen kann.

'OpenZ kompakt' ist tatsächlich nur eine Gebrauchsanweisung.


Tom Clancy's Ghost Recon - Advanced Warfighter 2
Tom Clancy's Ghost Recon - Advanced Warfighter 2
Wird angeboten von RatziFatzi
Preis: EUR 44,50

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Spaß vergeht online, 16. April 2008
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Moderne Spiele haben einen Onlinemehrspielermodus. So kann sich der Gamer über das Menu des Spiels mit seiner PS3 zu Ranglistenspielen anmelden und dann mit 7 Kameraden im Höchstfall gegen 8 Gegner antreten. Die Karten, bekannt schon durch den offline-Modus als Einzelspieler, sind oft etwas kleiner gehalten, aber das tut dem Spiel nur gut. Wer seinen Blick in der bezaubernden Grafik verliert, den Schattenspielen der sich im Wind biegenden Bäumen zuschaut, oder wissen möchte, ob der Automat an der Ecke der Gründerzeitvilla Zigaretten, Kaugummis, oder Kondome beinhaltet, ist schnell geliefert. Als Neuling erwischen einen die erfahrenen Scharfschützen an den vermeintlich sichersten Orten. Doch schon bald findet jeder seinen Platz und es ist immer wieder überraschend wie viele mögliche Taktiken angewendet werden und es kommen immer neue hinzu, mal steht man auf der Gewinnerseite und das andere mal erwischt es das ganze Team kalt, bis man schließlich selbst zum Initiator taktischer Angriffe seinen Mitspielern wird und hin und wieder das Kriegsglück zu seinen Gunsten und mit viel Geschicklichkeit und Verstand zu wenden vermag. Eigentlich ein gelungenes Spiel, ... aber

die PS3 Controler, im Vergleich zur Konkurenz wirklich gut, leisten hier keine guten Dienste und das hat vor allem damit zu tuen, daß dieses Spiel nicht expliziet für die PS3 entwickelt wurde. Man stirbt langsamer, wenn man sich einen Spezialcontroler kauft, die aber auch nicht die Performance von PC-Tastatur und Maus bieten können, sehr, sehr gewöhnungsbedürftig sind und ärgerlich, wenn man den Gegner ausgetrickst, in den Rücken schleicht und zum Schuß kommt und einfach nicht trifft, bis dieser sich mit einer schnellen Wendung und einem rettenden Schuß aus der Hüfte der Gefahr entreißt.

Wie kommt das, manche können sich offensichtlich schneller bewegen? Es hat mit der Übertragung zu tuen, eine schlechte DSL-Verbindung und Sie sind Kanonenfutter. Leider liegt das nötige Datenbankdesign- und Wartungsverständnis der Serveradministratoren bei Ubisoft offensichtlich derart im Keller, daß sich solche, eigentlich geringen Effekte, zu krassen Vorteilen für die mit fetter DSL-Anbindung entwickeln, ja es ist unglaublich wie diletantisch diese Server gewartet werden. Die Aktualisierungen sind auf 10 Minuten gestellt, das heißt, daß Sie erst mal eine Stunde damit verbringen überhaupt ein Spiel zu finden, daß nicht schon längst nicht mehr existiert, oder bereits voll ist, Sie fliegen während des Spiels immer wieder mal raus und können diese Prozedur von neuem beginnen.

Wirklich ärgerlich ist aber das Cheaterpotenzial. Mittlerweile gibt es auch für die PS3 Software zum herunterladen um die eigene Lebenskraft zu manipulieren. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie jemanden eliminieren möchten und ihre Schüsse wirkungslos verpuffen, dann bloß schnell in Deckung, was aber auch nicht unbedingt was nützt. Mit der neusten Chreatersoftware können gleich mehrere Parameter manipuliert werden. So ist es möglich, das ein Gegner, der ja eigentlich auch nur einen Controler benutzt, aus der Deckung springt, sich dabei dreht und Ihnen am anderen Ende der Karte, also wirklich weit entfernt, einen Kopfschuß verpasst. Am beliebtesten sind zur Zeit die Cheats, die ständig anzeigen, wo der Gegner ist, gleichzeitig wird die Bewegung moderat verschnellert und die Treffsicherheit erhöht, oder die Verletzbarkeit ein wenig ausgeschaltet. Der Normalo-Ghostcheater, die Manipulationsmöglichkeiten nur zum Teil ausschöpfend, kommt sich so dann nicht direkt unfair vor, die anderen machen das ja auch, - wir aber nicht, denn dann ist das Spiel ja kein Spiel mehr.

Also, bei Motorstorm, ein Spiel expliziet für die PS3 gebaut, gibt es keine vorteilerheischende Cheats, man fliegt nicht aus dem Spiel, die Aktualisierung der Datenbank funktioniert perfekt und das obwohl hier wesentlich mehr Rechenleistung von einer Physikengine verschlungen wird, die GhostRecon nicht annähernd erreicht, was meint, daß die ganze Bewegung bei Motorstorm im Onlinemodus richtig echt wirkt und dennoch kein derartiger Unfug entsteht.
Fast jeder Spieleserver hat mittlerweile eine Beobachtungssoftware im Hintergrund laufen, die, wenn sie einen Cheater entlarvt, ihn für immer von dem Server verbannt. Aber damit ist Ubisoft wohl völlig überfordert und deshalb mein Rat: Vergessen Sie es, behalten Sie Ihr Geld, gehen Sie nicht so verantwortungslos damit um, daß solche Patzer ihren Mist weitercelebrieren können, allerdings möchte ich die Gestalter und Spieleprogrammierer aus dieser Beurteilung herausnehmen, denn die haben wirklich ganze Arbeit geleistet, also offline macht es Spaß, aber das richtige Spiel läuft doch online und deshalb auch nur einen Stern für die Gestaltung und einen für die Spielprogrammierung.


Siebdruck und Serigraphie
Siebdruck und Serigraphie
von Andreas Rombold
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buchschönheit, 11. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Siebdruck und Serigraphie (Gebundene Ausgabe)
In Ergänzung an die Rezession von Marco Matzken möchte ich noch auf die gute Materialverarbeitung hinweisen. A. Rumbold gibt sich nicht mit einer Standardausführung zufrieden. Die Abbildungen in diesem Buch sind von feinster Qualität in Auflösung und Farbkraft wie man es nur von hochwertigen Kunstbüchern her kennt. Sie verdeutlichen und vertiefen vieles und ermöglichen dem Autor sich kurz, pregnant und leicht verständlich auszudrücken. Es ist viel mehr ein gewachsenes Werk als nur ein Fachbuch und viele haben etwas dazu beigesteuert. So wurden z.B. Rasterelektronen-Makroaufnahmen verschiedener Beschichtungsoberflächen von einem Kriminologen zur Verfügung gestellt und machen selbst dem unerfahrendsten Laien sofort sichtbar, auf was es bei den verschiedenen Beschichtungsverfahren ankommt.


PlayStation 3 Konsole 60 GB
PlayStation 3 Konsole 60 GB

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielkonsole als PC?, 3. Dezember 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: PlayStation 3 Konsole 60 GB (Konsole)
Wer seinem Jungen bereits die PS1 vorenthalten hat, bei der PS2 drum herum gekommen ist mit Verweiß auf wacklige Schulnoten steht seit diesem Jahr erneut vor dem Herzenswunsch des mittlerweile zum jugendlich herangewachsenen, der jetzt sogar gute Argumente in die elterliche Diskussion zu werfen vermag. Wir Eltern wissen natürlich, daß es dennoch nur um das Spielen geht und eher nicht um die Internetrecherche für das schuliche Referat, aber das eine muß das andere ja nicht ausschließen, Zudem wünschen wir uns Chancengleichheit für unser Kind und müssen ihm dafür auch die nötigen Werkzeuge an die Hand geben und das ist auf jeden Fall heute auch ein Zugang ins Internet und die augenfälligen Möglichkeiten der Textverarbeitung, was im Schnitt bestimmt mehr als eine halbe Note ausmacht, nicht bei jedem Lehrer, aber bestimmt bei mehr Lehrern als diese es zugeben würden.
Was wäre, wenn es ein Medienzentrum gäbe, wo man neben Computerspielen seine MusikCDs abspielen kann, DVDs, die eigenen Handy- oder Kamerafilme, Fotochip einladen und als Diashow anschauen, ohne langes PC hochfahren, ja vielleicht damit noch ins Internet gehen, Emails schreiben und - jetzt wollen wir auch alles- am besten auch alle Textverarbeitungmöglichkeiten und andere PC-Normalitäten und -jetzt werden wir ganz unverschämt - Headset und Internetkamera? Dann wäre das eine zentrale Medienstation, die ins Wohnzimmer gehört, wo man dann ganz nebenbei auch mitbekommt, was der Junge denn da spielt, was er herunterlädt und welche Internetseiten er besucht. Diese Verortung trifft sicher nicht zu 100% die Vorstellung eines 15 jährigen Jungen, aber es ist doch ein guter Kompromiss auf den er und auch alle anderen Familienmitglieder sich zu Weihnachten freuen können.

Ja, ich spreche hier die ganze Zeit bereits vom Konzept der Playstation 3, gedacht als Hardware-killer-applikation und dann doch ins Stocken geraten, mehr durch hausgemachte Fehler als durch die Konkurenz. Aber zunächst mal das Positive.

Die PowerPC-Architektur mit Linuxkernel ist in seiner Grundstruktur ähnlich aufgebaut wie ein Macintosh-Computer, dadurch ungemein stabil und bietet ungeahnte Möglichkeiten der Anpassung von Programmen. Deshalb kommt die PS3 mit einem vergleichsweise kleinen Arbeitsspeicher von gerade mal 250 MB aus, während die CPU dennoch nicht übertacktet und damit überlastet werden muß. ...
Das heißt, wir bekommen für relativ wenig Geld wesentlich mehr Möglichkeiten als ein zukünftiger Aldi-PC des (übernächsten) Jahres 2009 zu bieten haben wird, und das in einer Weise in der Programme selten, oder nie abstürzen.
Außerdem sind Techniken der "nächsten Generation" eingebaut, z.B. der Vollbildmodus über HDMI, oder Blueray, das Ablöseformat der DVD mit einer bestechenden Bildauflösung. Die hochwertige Auflösung für Bild und Ton schreit förmlich nach einem guten Monitor und einer guten Musikanlage, aber bevor Sie sich gleich weiter in Kosten stürzen, probieren Sie wenigstens vorher Ihre bisherige Musikanlage aus, denn viele guten alten Anlagen sind um einiges besser als die angepriesenen Plastiksurrounder in den Billigmärkten.

Anpassungen an Neuerungen werden automatisch hergestellt, sobald man im Menue die "System-update" - Funktion betätigt hat und natürlich ein Internetzugang besteht. Überhaupt ist das Herunterladen aus dem Internet eine wahre Freude, einmal eingstellt lädt die PS3 solange sie angestellt ist und wenn sie sie ausstellen, auch ganz vom Strom nehmen, wird sie doch genau an der Stelle weiter herunterladen, wo sie zuletzt aufgehört hatte, sobald sie wieder online ist. Sie bemerken davon nichts bis irgendwann die Nachricht auf dem Bildschirm erscheint "Herunterladen erfolgreich beendet."

Fotokamera-Kartensteckplätze machen es zum Vergnügen nach einem Ausflug die geschossenen Fotos zu bestaunen. Wer mit Handy gefilmt und geshootet hat - kein Problem- die USB-Schnittstellen nehmen alles an, was mit USB ausgerüstet wurde. Alte DVD-Filme bekommen über HDMI eine nicht geahnte Tiefe, während die eigenen Digitalkameraaufnahmen zumindest vom Bild her völlig pofessionell aussehen.

Wer ausdrucken möchte muß allerdings zusätzliche Software kaufen, wir haben das noch nicht, deshalb kann ich dazu nichts weiter sagen.

Der Gang ins Internet gestaltet sich für ältere Semester etwas gewöhnungsbedürftig, jedenfalls wenn man sich keine (Bluetooth = kabellos) Maus und kein Keyboard geleistet hat und nun mit dem PS-Controler navigiert. Ich staunte allerdings bei meinem Jungen und dessen Freunde. Wie diese junge SMS-Generation mit dem Controler umgeht ist keinen Deut langsamer als wie ich mit dem Keyboard.

Textverarbeitung und andere PC-Leistungen bekommt man nur dann, wenn man zusätzlich ein Betriebssystem installiert. Das ist einfacher als man vielleicht zunächst glaubt, doch kann man gleich zu Anfang einige Fehler begehen:
Verabschieden Sie sich von einer Windowsinstallation, ich habe noch von keinem gehört, wo das richtig funktioniert hätte. Es wäre aber auch ein Stilbruch die elvenreine Charakteristik eines Linuxkernels mit den orkhaften Gehirnkringelmentalitäten des Microsoftkonzerns verbinden zu wollen.
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Linuxen, die auf der PS3 installiert werden können, die bekannteste ist Yellow Dog. Die Installationsdateien sind einfach und kostenlos herunterladbar. Es handelt sich um 2 gepackte Dateien, die eine ist der Installer, der entpackt werden muß, die andere ist das Betriebssystem, das verpackt bleiben muß. Es gibt viele die im Internet darüber geschrieben haben, ganze Anleitungen- Schritt für Schritt, aber meistens steht dort fälschlicherweise am Anfang: Entpacken Sie... - das ist falsch. Nur die Installerdatei muß entpackt werden, beides wird dann z.B. über USB-Stick, oder auf CD gebrannt in die PS3 gebracht und die Installer-Datei gestartet (wie in den Anleitungen beschrieben) Die Intallerdatei führt als erstes den Befehl aus die Distribution zu entpacken. Wenn diese schon entpackt ist kommt nach einiger Zeit des Stillstands eine Fehlermeldung. Hat man aber diese Klippe umschifft geht alles von alleine und man hat ein Betriebssystem mit der suite OpenOffice: Text verarbeiten, Tabellenkalkulation, Präsentation, Zeichnungsfunktion. Das ist dann ganz ähnlich wie die einschlägigen Programme von Windows. Zusätzlich bekommt man aber auch die umfangreiche Funktionsvielfalt von Linuxbetriebssystemen, alles kostenfrei. Hervorzuheben sind da die in openoffice einbindbaren Datenbanken, vornehmlich Postgresql und Mysql, Apacheserver - naja jede Menge für den ambitionierten Hacker, der Normalo ist eigentlich mit der Grunddistri schon gut bedient. Update geht natürlich auomatisch und Virenangst kennt ein Linuxsystem garnicht.

Was ist nicht gut gelungen:
Leider versäumten die Konzeptmanager der PS3 das Linuxsystem direkt einzubinden und damit auch die ungeheuren Möglichkeiten der Grafikkarte und der optimierten Internettechniken für das Linuxsystem nutzbar zu machen. Im Gegenteil, hier ist eine Schranke aufgebaut. Obwohl sie über den PS3-Browser fast alle Techniken des Webs nutzen können, ist ihnen das in der Linuxdistri so nicht möglich. Es ist nicht erlaubt worden über die hochwertige Grafikkarte zu arbeiten sondern man muß über Framebuffer ins Bild. Diese Schranke verzögert zudem den Zugriff auf Dateien. Die Zeiten sind ähnlich wie bei einem Pentium III mit 250MB Arbeitsspeicher. Ob Java für den Browser, oder MPG und andere Codecs wie FLS ( YOUTUBE z.B.) lassen sich ohne Linuxkenntnisse und zusätzliche Installationsorgien bei Yellow Dog so nicht anschauen. Was für ein Dumpfbackenfehler, da sollte man den Sakeverbrauch in der Manageretage von Sony mal gehörig zurückführen.

Der PS3interne Browser versteht die meisten Internettechniken, so auch die gerade erwähnten. Man kann sich also von der Konsolenebene YOUTUBE-FIlme anschauen, bequem und schnell geladen. dennoch es fehlen manche Codecse und Techniken, - warum? was soll das? zum Beispiel SVG, und es gibt auch Darstellungsfehler ähnlich wie beim Internetexplorer- ab jetzt nur noch klares Wasser in die Manageretage.

Es gibt kein internes Accountsystem, wie es eigentlich in allen Kerneln verankert ist.
Wir sprechen hier von der Möglichkeit der Rechtevergabe und der Einrichtung separater Accounts, so das Papa wie auch der Sohn unabhängige passwortgeschütze Bereiche erhalten. Sohn kann nichts von Papa löschen und Papa nichts von Sohn. Es ist ein Feature für das man extra Programmierer ansetzen muß um es auszuschalten. Selbstverständlich in der selber zusätzlich installierten Linuxdistri z.B. Yellow Dog gibt es diese Accounts natürlich. Trotzdem, dafür sollten die Manager ihr Wasser ab heute selber in ihre Etage tragen.

Man kann den Arbeitsspeicher nicht erweitern!!!!! Wie bitte? Ja das ist natürlich jetzt das AUS von der Idee einer Killerapplikation. Es ist möglich, den Festplattenspeicher zu erweitern. Für die Verarbeitung und die Verarbeitungszeit stehen jedoch immer nur die (optimierten) 250 MB zur Verfügung.
Von wem werden die Manager eigentlich hauptsächlich bezahlt? Man könnte meinen die Konkurenz hat ihre Finger im Spiel.

Diese gravierenden Fehler im Technischen- und im Konzept-Management bringen genau das Gegenteil von dem was die PS3 darstellen sollte und könnte. Sie ist denn bisher auch nur bekannt als fette Spielkonsole mit bisher zu wenig Spielen - wie man in den meisten Rezensionen lesen kann und das ist unglaublich schade.
Ab jetzt geht das Management zu Fuß über die Feuerleiter in ihre Manageretage, das macht stramme Schenkel und pustet das Gehirn frei.

Fazit:
Für unter 700 Eur bekommt man in der Unterhaltungs- und Computerelektronik einiges, aber lange nicht das, was die PS3 zu bieten hat. Der Preis besänftigt ob der Mängel, die den Normaluser allerdings nur in der Selbstinstallation eines Linuxbetriebssystem berühren werden. Der ambitionierte Hacker spürt förmlich, wie Kreativgeist bei Sonys Programmieren den kleinkarierten Vorstellungsvermögen dumper Weisungsbefugter zum Opfer gefallen sind. Gerne hätte man als Käufer das doppelte auf den Tisch gelegt, wenn nur die vorhandenen Möglichkeiten nicht beschnitten sondern optimiert eingebunden worden wären. Dennoch die jetzigen Möglichkeiten, die Handhabung bis hin zu der überaus kurzen Hochfahrzeit der PS3, die erstklassige Signalverarbeitung von Ton und Bild, machen das durchaus formschöne Gerät zum wohnzimmerlichen Medienzentrum für die ganze Familie, ziemlich unkompliziert und konkurenzlos, bisher jedenfalls - und deshalb volle Punktzahl.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2008 2:25 PM CET


Samsung LE 26 M 51 B 66 cm (26 Zoll) 16:9 HD-Ready LCD-Fernseher silber/schwarz
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glücksgriff, 9. April 2007
Es ist unmöglich in den einschlägigen Geschäften anhand der aufgereihten LCD-TVs zu entscheiden welcher seinen Preis wert ist, denn anders als beim Röhrengerät entscheidet das zugespielte Signal die Bildqualität in einem wesentlich erheblicherem Maße.

AV-Signal-Antennenkabel

Sieht man die Reihen der LCD-TVs sich mit einem normalem Antennenkabelsignal abrackern, glaubt man kaum, was einem die Fernsehindustrie zumuten möchte. Selbst Topgeräte über der 3000 Eur-Klasse können damit nicht richtig etwas anfangen und das Mißtrauen wächst, denn der Gedanke liegt nahe, daß es sich um unausgereifte Technik handeln könnte. Aber warum nur wird so ein schlechtes Signal den Produkten zugespielt? Als Antwort bekommt man stets, daß man dem Kunden böse Überraschungen zu Hause ersparen möchte. Wer über RGB-Reciever und Scartanschluß geht, solle bereits ein wesentlich besseres Bild bekommen. - Das stimmt und ganz besonders für den LE26M51b,

RGB-Reciever Satanlage

Die Beglückung beginnt mit zwei Scartbuxen und verlangte mir dann aber gleich wieder einige Schreckminuten ab.

Die obere Scartbuxe genannt EXT2 hat kein RGB und das Bild sieht dann tatsächlich noch schlimmer aus als im Verkaufsregal. Während ich schon nach der heruntergerissenen Verpackung Ausschau halte und einen Zeitplan aufstelle, wann ich das Gerät zwischen zwei Terminen zurückbringen kann, schiebe ich den Scart in die untere EXT1. Wer genau hinschaut sieht daneben noch die Buchstaben "RGB" stehen und tatsächlich. Nachdem ich im Menue "Quellen" auf EXT1 umgestellt habe, übertrifft das Bild meine so plötzlich heruntergeschraubten Erwartungen um ein vielfaches. Keine Schlieren, oder Unschärfen. Wenn etwas nicht stimmt im Bild hat es mit der Aufnahmequalle des Senders zu tuen. Die Bildverbesserungsfeatures sind in der ausgelieferten Einstellung schon überzeugend. Ich spreche hier nicht von den umfangreichen Farb- und Kontrasteinstellungen, vielmehr von den Rauschunterdrückern und anderen Filtern, die mir von Bildbearbeitungsprogrammen sehr wohl bekannt sind und die man dort, wenn überhaupt nur mäßig benutzt, wie z.B. die unscharfe Maskierung, die bei zu starker Beanspruchung dem Bild die "Echtheit" entzieht, es pastellig macht. Und genau so pastellig lassen viele der wesentlich teureren Geräte ihre Bilder ausschauen. Jedenfalls kann man diese Features einschalten und das Gerät findet den Grad seiner Bearbeitungstiefe ganz automatisch und zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Kein Ruckeln

LCDs arbeiten mit 24 Bildern pro Sekunde, der gesendete Pal-Modus aber mit 25 Bildern, ein Problem dem viele LCDs nicht gerecht werden, denn es muß irgendwie ein zusätzliches Bild hinzugerechnet werden und das bringt manches Gerät in ein leichtes Bilderruckeln. Beim LE26M51b merkt man nichts davon, aber das könnte auch mittlerweile ein technischer Standard bei allen Geräten ab 2006 sein.

DVDeinspielung S-VHS

Teurere Geräte, also über 1000 Eur und dazu gehörte auch dieser LCD, werden in den Geschäften oft mit DVDeinspielungen versorgt. Das sieht bei allen ganz hervorragend aus, wenn nicht, so hat jemand die Bildeinstellungen verstellt. Unterschiede lassen sich hier kaum noch in Schärfe messen. Hier kann man den Kontrast vergleichen, wohlgemerkt, wenn die Einstellunghen an den Geräten richtig sind. Auch der Blickwinkel läßt sich gut abschätzen. Doch wie das Bild später im TV-Betrieb aussieht verrät uns eine solche Präsentation nicht.

Der LE26M51b bringt mit 170° Blickwinkel alle Eigenschaften für ein Wohnzimmergerät mit. Die Farben snd besonders üppig können aber einzeln nachgestellt werden. Hier fällt mir zum erstenmal der Helligkeitssensor auf, der die Leuchtdichte misst und sie (leider) stufig herunter, oder hochfährt und so dem Filmmasterial mehr Tiefe gibt. Der Normaluser wird dieses stufige Kontrastschalten wohl kaum bemerken, mich störts nicht und zeigt mir nur, das an dem Gerät auch das funktioniert, aber bitte, wer ein Manko sucht, hier ist es. Ich denke in neueren Geräten wird die gleiche Technik stufenlos arbeiten und dann merkt man gar nichts mehr davon. Ich bewerte dieses Manko nicht besonders hoch, weil dieses Feature oft nur einmal einige Sekunden arbeitet und sich dann optimal auf das Filmmaterial eingestellt hat. Übrigends, das ist es was mit Kontrast 3000:1 gemeint ist, nämlich der dunkelste Punkt zum hellsten möglichen Punkt, also nicht etwa das Kontrastverhältnis in einem Bild, sondern die gesamte Möglichkeit von Schwarz zu Weiß, die in einem Filmbild wohl kaum 500:1 überschreiten dürfte. Aber diese Anpassung bringt bei diesem Gerät einiges, gerade auch wenn man ältere DVDs hat zum Beispiel RAN von Kurosowa und dazu mal Herr der Ringe vergleicht.

Playstation3

Die große unbekannte, denn die Verkaufsräume offerieren kaum Möglichkeiten ein Bild davon zu bekommen, wie sich die LCDs im Umgang mit Spielen verhalten, Stichwort Grafik und Reaktionszeit.

Spendiert man dem HDMI-tauglichen LE26M51b das entsprechende Kabel (12-25 Eur) dann weiß man plötzlich ganz genau wofür man sein Geld ausgegeben hat. Die im vorigen Kapitel angesprochenen DVD-Filme bekommen zusätzlichen Glanz und Tiefe. Woher wird das bloß genommen? Es scheint als ob hier die gesamte Technik optimalst eingreifen kann und dann tatsächlich nochmal eine gute Klasse herauszuholen vermag. Dabei übertrifft das neuere "Herr der Ringe" natürlich das aus den 80igern kommende "Ran", doch beides ist einfach BESSER als bei der vorigen Einspeisung über S-VHS. Ich hatte allerdings nicht den Komponenteneingang mit dem Vollbildmodus (Proscan?) des DVD-Rekorders getestet, das könnte ja ähnlich gut sein. Man schaut und erkennt bis zum Horizont. So wurden in einer Szene auf "Herr der Ringe-Die Gefährten" zwei Städte in den Senken sichtbar, die da laut Tolkien, dem Verfasser, nichts zu suchen haben.

Die BluerayspieleDVD in der Playstation zaubert auf dem LCD ein extravagantes Bild. Auch bei actionreichen Spielszenen gibt es nichts zu beklagen, nicht das geringste, alles läuft flüssig, man schaut bis zum Horizont und kann auch hier viele Nebenschauplätze entdecken, die sonst abgepixelt oder im Linienmatsch der Röhre hängengeblieben wären.

Fazit

Ich bin begeistert und freue mich über den erschwinglichen Preis, der nicht mal mehr die Hälfte von der ursprünglichen Preisempfehlung von 1499 Eur entspricht. Man bekommt allerdings für noch weniger Geld noch größere LCDs z.B. den LE32R32 für mittlerweile 555Eur, aber solange nicht alles über HDMI laufen kann glaube ich, daß ich mit dem kleineren und etwas teurerem Gerät doch ein gutes Stück besser fahre, zumal ich mit Bildern arbeite und ich deshalb automatisch sensibler auf fehlerhafte Filtereinwirkungen und Darstellungsfehler reagiere, die mir schnell den Spass am Gerät verderben würden. In der gestreamten Bildnachbearbeitung hat der LE26M51b sicherlich die Nase gegenüber anderen Geräten ganz weit vorraus und das macht sein Preis/Leistungsverhältnis zum Schnäppchen.


Datenbank-Anwendungen mit PostgreSQL . Einführung in die Programmierung mit SQL, Java, C/C++, Perl, PHP u.a. (New Technology)
Datenbank-Anwendungen mit PostgreSQL . Einführung in die Programmierung mit SQL, Java, C/C++, Perl, PHP u.a. (New Technology)
von Ewald Geschwinde
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Datenbanksemester für Normalos, 17. Dezember 2003
Die Autoren führen den Leser sanft und leicht verständlich in die Möglichkeiten von Postgresql ein, so daß bereits nach wenigen Kapiteln der Aufbau und die Verwendung einer anspruchsvollen Datenbank möglich ist. Es wird vermieden den Leser mit der Funktionsvielfalt und den Anwendungsmöglichkeiten zu erschlagen. Die Autoren verfolgen ein Konzept des Grundwissens und der parallelen Entwicklung von Grundfunktionen mit Hilfe geeigneter Programmiersprachen und sprechen damit eine Klintel an, die bisher über keine, oder wenig Pogrammier- und Administrationskenntnisse verfügt. Ein gelungener Ansatz und deshalb ein gutes Buch.


Shell-Skript Programmierung
Shell-Skript Programmierung
von Patrick Ditchen
  Taschenbuch

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der Konsole, 17. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Shell-Skript Programmierung (Taschenbuch)
Wer viel vor dem Computer sitzt und oft die gleichen Schritte ausführen muß, entdeckt früher, oder später die recht einfache Handhabung der Konsole, so war es jedenfalls bei mir. Von dort bis zum einfachen shell-scripting ist es nur ein kleiner Schritt, wenn man das Buch von Patrick Ditchen zur Hand hat.

Einfach, verständlich, aber kompakt ist es gemacht, das ist gut, denn dadurch steht viel drin. Er schafft es auf den ersten 350 Seiten eine fundierte Grundlage zu übermitteln und die einzelnen Programmschleifen mit vielen Beispielen darzustellen und das für 5 verschiedene Konsolen. Danach folgt ein 70 Seiten starkes Nachschlagewerk über die wichtigsten Unix-tools. Das Sahnestückchen aber sind ca 250 Seiten Skripte, sehr gut erklärt und mit dem Lesenden Schritt für Schritt entwickelt, übersichtlich strukturiert, man merkt daß P. Ditchen jahrelang als Systemadministrator gearbeitet hat. Von der dazugehörigen CD lassen sich diese Scripte herunterladen und ins eigene System integrieren.
Am Ende war wohl kein Platz mehr für ein ausführlicheres Stichwortverzeichnis, das hätte ich mir gerne sehr üppig gewünscht. Leider ist es eher mager ausgefallen, doch wer die Struktur des Buches verstanden hat, wird alles finden - früher, oder später.


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