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Thomas

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Kaspersky Internet Security 2014 Upgrade - 3 PCs  (Frustfreie Verpackung)
Kaspersky Internet Security 2014 Upgrade - 3 PCs (Frustfreie Verpackung)

77 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Totale Systembremse – aber es gibt eine Lösung!, 28. Oktober 2013
Kaspersky nutze ich schon seit Jahren. Nach Installation der KIS 2014 verlangsamte sich mein System derart dramatisch, dass mir der Spaß echt vergangen ist. Internet ging im Schneckentempo und die Arbeit mit verschiedensten Programmen wurde aufgrund der erheblichen Zeitverzögerungen echt zur Qual. Eine Recherche ergab das Problem, dass alte Installationsreste von früheren KIS-Versionen wohl die Ursache dafür sind. Die ganze Platte muss von sämtlichen (!) Kaspersky- Installationen befreit werden. Aber bitte keinesfalls per Systemsteuerung die Version von Hand deinstallieren. Dafür gibt es ein spezielles Tool von Kaspersky.

Ich habe das so gemacht:

(Wer ganz vorsichtig ist, könnte vor dem Prozedere noch einen Systemwiederherstellungspunkt oder ein Partitionsimage erstellen.)

1. Die Datei „kavremover.zip“ von der Kaspersky-Seite runtergeladen
2. In der KIS 2014 den Selbstschutz deaktiviert (> Einstellungen > Erweitert > Selbstschutz > Häckchen raus > bestätigen)
3. Internetverbindung gekappt (Netzwerkkabel raus)
4. KIS 2014 komplett beendet
5. „kavremover.zip“ entpackt
6. „kavremover.exe“ (als Admin) ausgeführt
7. KIS 2014 entfernen (lassen)
8. Gewartet und keine weiteren Anwendungen daneben ausgeführt (dauerte bei mir ca. 4 Minuten)
9. Neustart des Computers
10. [muss man nicht unbedingt ] „kavremover.exe“ noch mal ausgeführt; wenn dieser noch weitere KIS-Versionen erkannt hätte, dasselbe Prozedere
11. Installations-CD KIS 2014 eingelegt und installiert
12. Netzwerkkabel wieder rein, damit der Lizenzkey online überprüft werden kann
13. Update ausgeführt (waren so ca.130 MB)
14. KIS neu konfiguriert, da ja sämtliche alten Einstellungen weg waren

Danach rannte mein System förmlich! Überhaupt kein Vergleich mit vorher. Ich habe fast das Gefühl, dass mein System jetzt sogar etwas schneller ist, als unter KIS 2013.

Es gibt übrigens noch eine durchaus überlegenswerte Alternative zur (aufwendigen) Neuinstallation, die ja den Verlust aller alten Einstellungen bedeutet: Man gibt in KIS 2013 einfach den neuen Lizenzschlüssel von KIS 2014 ein und kann diese so ein weiteres Jahr nutzen. Sollte eigentlich klappen.

Aber die Neuinstallation mit dem Umweg über „kavremover.exe“ ist eigentlich ein Unding. Warum schafft es Kaspersky nicht, bei der Installationsroutine eben diese alten Dateileichen automatisch zu entfernen und dabei gleichzeitig die alten Einstellungen beizubehalten, ohne dass sich das System derart nach der Neuinstallation verlangsamt?! Und warum gibt es in der Installations- bzw. Produktbeschreibung keinen entsprechenden Hinweis auf die Probleme mit alten Versionsresten? Vielmehr muss sich der (stocksauere) User die Fehlerlösung mühsam in Foren o.ä. zusammensuchen. So etwas verprellt jahrelange Nutzer. Man sieht es nicht zuletzt hier bei Amazon bei den Bewertungen gefrusteter Kunden.

Zum Programm an sich: Naja, mir hat die KIS 2013 wesentlich besser gefallen. Bei der Konfiguration gibt es jetzt etwas weniger Möglichkeiten. Bspw. kann man die Heuristik nicht mehr einstellen. Auch die allgemeinen Stufen lassen sich nicht mehr konfigurieren. Was bedeutet bspw. „Höchste Stufe“?
Der früher von mir so geliebte Trainigsmodus für die Firewall bleibt seit 2011 auch in KIS 2014 nach wie vor verschwunden. Damit konnte man festlegen, dass sich die Firewall bei neu installierten Programmen sofort meldet, sobald diese erstmalig eine Verbindung ins www herstellen wollen. Der Benutzer konnte dann noch vor der Verbindung festlegen, ob er das für jetzt (und später) erlaubt oder nicht.
Unter KIS 2014 soll man dazu in den Einstellungen bei den vertrauenswürdigen Netzwerkprogrammen unter „Detail und Regeln“ die Netzwerkregeln auf „Aktion erfragen“ stellen. Hab ich gemacht: Die Programme verbinden sich trotzdem ohne Warnung der Firewall erstmalig ins www. Meine Lösung: Netzwerkkabel ziehen und alle fraglichen Programme öffnen und wieder schließen. So erscheinen dann diese Anwendungen in der Firewallliste, womit deren Netzwerkregeln und andere Regeln festgelegt werden können. Dieses für mich zeitintensives Prozedere musste ich eben durch die Neuinstallation durchführen.

In Tests in Fachzeitschriften (die sollten mal nicht nur mit "sauberen und jungfräulichen" Rechnern testen!) schneidet KIS ja immer hervorragend ab; die Leistung und Erkennungsraten sind wohl dann auch entsprechend sehr gut. Die Systembelastung ist (nach „kavremover.exe“) hervorragend niedrig. Auch wenn die Bedienung sich nach meinem Empfinden etwas verschlechtert hat, ist diese immer noch auf sehr gutem Niveau. Der Preis für die 3er-Lizenz ist zudem sehr günstig. Wer noch nie Kaspersky auf der Festplatte hatte, erhält schon mit Erstinstallation ein tolles Produkt. Diese bekommt der jahrelange KIS-Nutzer leider erst über Umwege und viel Arbeit. Dafür gibt’s einen Stern Abzug.

Nachtrag vom 11.01.2014:

Etwas strittig scheint ja hier zu sein, ob man die Deinstallation über die Systemsteuerung oder über den "kavremover" machen sollte. Nun, Kaspersky rät auf seiner Support-Seite ausdrücklich von der Deinstallation per Systemsteuerung ab und stellt eben dafür den "kavremover" bereit. Natürlich gibt es aber auch User, die mittels Deinstallation per Systemsteuerung ebenfalls gute Erfahrungen gemacht haben. Ich persönlich jedoch wollte bei solch einem wichtigen und ständig im Hintergrund arbeitenden Programm wie KIS lieber auf "Nummer sicher" gehen.

Noch ein Hinweis: Ich hatte vor Kurzem den Kaspersky-Support bemüht, da ich in ein paar Wochen mit einer Lizenz auf einen neuen Rechner/Partition "umziehe" (Was passiert mit meiner Lizenz?). Ich weiß zwar nicht, ob das hier in eine Rezension gehört, aber ich möchte die Antwort dennoch für potentiell Betroffene an dieser Stelle wiedergeben:

"Sehr geehrte(r) Kunde ,

Wenn Sie das Programm neu installieren müssen oder von einem Computer auf einen anderen transferieren möchten, so genügt es die Software auf dem "alten" Rechner zu deinstallieren, es danach auf dem neuen Rechner zu installieren und mit dem Aktivierungscode zu aktivieren.

Sollte eine Deinstallation wegen eines Defektes des PCs nicht mehr möglich sein, kann eine Installation auf dem neuen PC sofort erfolgen. [...]"

Übrigens hat mir der Support exakt 1 Minute (!) nach meiner Fragestellung geantwortet; da war ich echt (positiv) überrascht...
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2015 10:16 AM CET


CTEK MXS 5.0 Batterieladegerät (Ohne automatischen Temperaturausgleich) (Produktion eingestellt)
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Wird angeboten von X1 Autoteile
Preis: EUR 90,13

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein tolles Ladegerät. Natürlich gerade im Winter sehr hilfreich, da doch die Batterie dann sehr gefordert wird. Das Gerät ist easy zu bedienen. Eine Fehlbedienung ist ausgeschlossen. Sogar bei Falschpolung gibts einen entsprechenden Hinweis. Die Batterie kann dabei auch nicht überladen werden - dafür sorgt die intelligente Elektrik. Ich hänge im Winter vorsorglich aller zwei bis drei Wochen das Gerät an, da es auch die Batterielebensdauer erhöhen soll. Kann man auch für kleinere Batterien wunderbar nutzen (z.B. für Motorradbatterien). Ist auch Testsieger mehrerer Fachmagazine. Ähnliche Geräte kosten beim Autohändler ("genau auf ihr Auto abgestimmt") ein Vielfaches. Ich hätte mir beinahe ein solches von meiner Händlerwerkstatt aufschwatzen lassen. Fazit: unbedingt empfehlenswert.


2x Dipos Crystalclear Displayschutzfolie für Samsung Ativ S
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Wird angeboten von hsw 3000
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Passt, aber könnte etwas größer sein, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
DIe Folie ist wirklich relativ dick und schützt das Display hervorragend. Zwar hat das Ativ S Gorillaglass II, aber man kann ja nie wissen... Die Aussparungen für die Sensoren, Tasten etc sind sehr exakt. Leider ist zum Gehäuserand noch ca. 2 mm Platz. Dort ist das Display ungeschützt. Hängt vielleicht damit zusammen, dass das Display zum Rand hin leicht abgerundet ist und die Folie auf Dauer so nicht halten würde. Egal, ich bin sehr zufrieden. Mir ist es noch nie gelungen, eine Displayschutzfolie schon beim ersten Mal korrekt und blasenfrei anzubringen. Tolle Folie, die ich hiermit ausdrücklich empfehlen möchte.


BMD-San Klebeband 50 mm x 25 lfm. zur Verklebung von Dampfsperrfolien, Dampfbremsfolien, Dampfbremse, Dampfsperre
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Wird angeboten von BMD Baustoffe GmbH
Preis: EUR 6,79

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klebt wie S.., 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Klebeband habe ich für die Verbindung von Dampfbremsfolien verwendet. Das Band klebt wirklich extrem und läßt sich gut verarbeiten. Nur beim Abziehen sollte man etwas vorsichtig sein, damit das Trägermaterial nicht einreisst, und dann an der Klebeseite unlösbar festsitzt (ist mir 2x passiert). Lösung: Einfach Teil abschneiden und neu verkleben.
Auch auf Holz und anderen Materialien klebt es hervorragend. Ist tatsächlich "Profi-Handwerker-Qualität". Im Zweifelsfall lieber eine Rolle mehr bestellen. Das übriggebliebene nutze ich für Haushalt und Garten. Ich kann das Klebeband sehr empfehlen.


Selitstop Dampfbremsfolie
Selitstop Dampfbremsfolie
Preis: EUR 28,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profiqualität, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Selitstop Dampfbremsfolie (Werkzeug)
Die Folie lässt sich wunderbar verarbeiten. Als Dampfsperre ist sie hervorragend geeignet, da sie die entsprechende Materialdicke mitbringt. Anhaltspunkte für Zweifel an der Haltbarkeit des Materials habe ich nicht. Durch die Breite von 2 m lässt sich die Folie zudem besser verarbeiten, als 4 m breite Folie. Ich habe die Folie zusammen mit dem grünen BMD-San 50 Klebeband verarbeitet und hervorragende Ergebnisse erzielt. Absolute Kaufempfehlung.


Samsung GT-I8750ALADBT ATIV S Smartphone (12,2 cm (4,8 Zoll) Super AMOLED Display, 8 Megapixel Kamera, Full-HD, Win 8) Aluminium silber
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Wird angeboten von Nesatec
Preis: EUR 289,90

478 von 498 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hardware top - Software verbesserungswürdig, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem neuen Smartphone war ich tunnelblickmäßig eigentlich auf Android festgelegt. Erst als ich mir hier bei Amazon mal die Top 10 der meistverkauften Handys angesehen habe, fiel mir das Ativ S erstmalig auf. Eigentlich handelt es sich hier fast um einen Zwillingsbruder des Samsung Galaxy S3. Es fehlen halt nur zwei Prozessorkerne, der UKW-Radioempfänger und die Benachrichtigungs-LED. Die verbauten Sensoren, die Kamera, das Display, der Speicher, der RAM usw. sind aber identisch, jedoch kostet das S3 über 100 € mehr. Allerdings finde ich das Ativ S vom Design schicker. Es ist etwas eckiger und geht designtechnisch mehr Richtung S4.

Da ich aber das Windows Phone 8 (WP8) Betriebssystem nicht kannte, habe ich mich auf YouTube sachkundig gemacht. Ich würde auch jedem dringend empfehlen, der das Betriebssystem noch nicht kennt, sich wirklich vor dem Kauf genau mit diesem WP8 zu beschäftigen. Ich kann hier die Reviews vom ATIV S der beiden Youtuber „FuchsPhone“ und „tariftipp.de“ sehr empfehlen. Weitere Recherchen im Netz ergaben zudem einige Schwachstellen des Betriebssystems. Ich habe mich trotzdem getraut und das Ativ S bestellt und nutze es nun schon mehrere Wochen. Hier mal eine Liste von positiven und negativen Punkten, welche mir in der Praxis aufgefallen sind. [Anmerkung vom 15.12.2013: Ich habe die Liste soeben etwas überarbeitet/erweitert; durch meine nun fast 5-monatige Nutzungsdauer sowie durch die Kommentare kamen ein paar neue Erkenntnisse hinzu.]

Positiv aufgefallen ist mir Folgendes:
- sehr gute Verarbeitung und tolles Design (besonders die Rückseite hat's mir angetan…)
- sehr leicht; sehr dünn
- überragendes Super AMOLED HD-Display (zum Glück eine Pentile-Matrix und nicht die weniger haltbare RGB-Matrix)
- wechselbarer und wirklich starker Akku
- SD-Kartenslot bis 64 GB
- hat NFC
- sehr niedriger SAR-Wert
- sehr starkes WLAN (wo mein Laptop und Tablet schon aufgeben, habe ich mit dem Ativ S immer noch - wenn auch schwachen – Empfang)
- fast metergenaues, sehr empfangsstarkes und schnelles GPS
- kann auch GLONASS (=russisches Satellitensystem)
- super E-Mail-Management; so geht bspw. das Hinzufügen von mehreren E-Mail-Konten super einfach
- WLAN-Tethering mit Android-Tablet funktioniert hervorragend
- Gorilla-Glas II
- 16 GB interner Speicher (braucht man auch, da sich die Apps nicht auf die SD-Karte auslagern lassen)
- überragende Onboard-Navilösung von Nokia; jetzt sogar mit Verkehrsinfos in Echtzeit!
- was mich wirklich überrascht hat: die Kamera schießt für ein Smartphone bei Tageslicht tolle Bilder und macht erstaunlich gute Videos; sehr viele Einstellmöglichkeiten; Hardwareknopf (!) für den Auslöser
- System sehr, sehr flüssig zu bedienen; keinerlei Ruckler; ich hatte noch nie einen Absturz des Betriebssystems oder spontane Neustarts
- die Kacheln sind eine tolle Idee; optisch sehr ansprechend und vielfältig konfigurierbar
- leicht bedienbares System; es gibt kaum „versteckte“ Einstellungen
- sehr gute Einbindung in Microsoft Office; PowerPoint, Word, Excel ist auf dem Phone vorinstalliert
- 7 GB kostenloser Speicher in der Microsoft-Cloud (dort können Dokumente abgespeichert werden und sind damit gleich gesichert [z.B. die OneNote-Dok's])
- die beigelegten InEar-Kopfhörer sind erstaunlich gut; mit der „Fernbedienung“ lässt sich der Player wunderbar steuern (Titel vor/zurück, Stop, Lautstärke, Annahme Telefongespräch); Kabel sind auch ausreichend lang (insgesamt ca. 1,20 m)
- das kann man mögen oder auch nicht: das grafische Design des Betriebssystems ist insgesamt sehr klar, kühl-emotionslos, schnörkellos und alles andere als verspielt (sieht für mich aus, wie für Finanzbuchhalter designt ...)

Es gibt aber auch Negatives, was teilweise wirklich nervt und einen kopfschüttelnd fragen lässt, was die Entwickler in Redmond so in den letzten 3 Jahren (so lange gibt es WP) den lieben langen Tag gemacht haben und ob Kundenwünsche bei denen überhaupt eine Rolle spielen…

- die Kontakte/Telefonnummern können nicht auf der SIM-Karte gespeichert werden (Sicherung nur über Outlook in der Cloud möglich)
- WP8 zwingt den Anwender, seine Daten (Telefonkontakte mit allen hinterlegten Daten, alle Kalendereinträge etc) in die Microsoft-Cloud mittels Microsoft-Outlook-Konto zu synchronisieren; dies ist zwingend und nicht abwählbar; hier hätte ich mir - wie bei Android möglich - die Option gewünscht, diese Daten nur auf dem Handy lokal zu speichern; man sollte also viel Vertrauen in den Datenschutz bei Microsoft haben, obwohl deren Datenschutzrichtlinien leider ziemlich lasch (d.h. offen für alles…) formuliert sind
- maximale Bildschirmhelligkeit (239 cd/m2) soll angeblich im Vergleich zu LCD-Bildschirmen zu niedrig sein; ja, die AMOLED's sind bauartbedingt in der max. Helligkeit unterlegen, aber mir reicht die Helligkeit des Ativ S auch bei direkten Sonnenlicht vollkommen aus
- Helligkeit des Bildschirmes ist nur in drei (!) Stufen regelbar: Niedrig – Mittel – Hoch (einen Helligkeitsschieber wie unter Android kennt das System nicht)
- die Helligkeit kann auch nicht mal einfach so verstellt werden; dazu muss man sich jedes Mal durchs Menü wursteln
- die automatische Displayhelligkeitsregelung arbeitet nicht zufriedenstellend
- man glaubt es kaum, aber es gibt keine Lautstärkenprofile ! Musikwiedergabe, Videowiedergabe, Klingelton, SMS-Ton usw. haben immer alle dieselbe Lautstärke und können auch nicht individuell verschieden eingestellt werden. Schaut man zum Beispiel ein Video aufgrund des niedrigen Grundtons mit höchster Lautstärke, dann bekommt man dann auch bei einem Anruf den Klingelton in höchster Lautstärke serviert. „Klasse“, wenn man bspw. auf diese Art ein Video mit Kopfhörern im Zug schaut und angerufen wird. Ist zudem definitiv nichts für Herzinfarktpatienten ;-)
- bei einem Anruf kann das Ativ klingeln und gleichzeitig vibrieren. Es vibriert aber nicht durchgängig, sondern nur alle 15 Sekunden! Ist der Klingelton zu leise, spürt man ein Telefon meist durch die Vibration - nicht so beim Ativ: hier vibriert es einfach während des Anrufes viel zu selten (durchschnittlich nur 2x pro Anruf) – wirklich schlecht; ist nur Vibration eingestellt, vibriert das Ativ aber durchgängig
- keine Equalizerfunktion (!) für (sämtliche) Musikplayer
- Musikplayer leider im Aufbau unlogisch und nur rudimentär; kein Vergleich mit den Android-Playern; bspw. kann man im Musiktitel an eine bestimmte Stelle des Liedes nur springen, indem man den Vorspulknopf entsprechend lange gedrückt hält; will man also bspw. in einem Konzerttonmitschnitt vom Min. 2:00 zu Min 67:00 springen, drückt man entsprechend lange diesen Knopf; bei Android klickt man einfach im Zeitlaufband an die gewünschte Stelle und voilà! Beim Abspielen von Video's in WP8 geht das übrigens komischerweise mit dem Klick auf die Zeitleiste.
- der an sich sehr gute Internet Explorer 10 (und auch die anderen, wenigen Alternativbrowser) speichern keinerlei Formulardaten, Kennwörter oder Passwörter (extrem nervend)
- WP8 kann keine Flash-Videos wiedergeben (nicht so schlimm, Flash ist eh am "sterben"); bei Flashvideos könnte die sehr gut bewertete App "Flash Videos" für 4,99 € helfen
- unabhängig von Flash: im Internet Explorer gibt es bei WP allgemein Probleme beim Abspielen von Videos/Streams (Meldungen wie: "Es ist ein allgemeiner Fehler aufgetreten", "Ihr Browser ist veraltet…" oder "auf Ihrem Gerät nicht abspielbar" usw…); so können oftmals Videos im www (nur ein paar Beispiele: rtl.de, zdf.de, n-tv.de und sat1.de) nicht auf dem Handy abgespielt werden, egal, ob im Browser "Handyversion" oder "Desktopversion" eingestellt ist; Hauptverursacher ist hier aber mal nicht WP8 (das kann ja HTML5), sondern es sind die jeweiligen Websitebetreiber, die ihre Seiten zwar an Android und iOS anpassen, dies aber (wegen der geringen Marktanteile??) für WP8 unterlassen bzw. nicht voll auf HTML5 umsteigen; das wird sich mit der Zeit aber bessern
- was ich mir nicht erklären kann: einige, eigentlich für WP8 vorhandene App's, lassen sich auf dem Ativ S nicht installieren; so bspw. die wichtigen "ZDFmediathek" und "zattoo"
- grundsätzlich kann im Handy nur „zurück“ navigiert werden, jedoch nicht „vor“
- kein UKW-Radio (hardwaretechnisch im Ativ S nicht von Samsung verbaut)
- kein NotificationCenter
- keine Benachrichtigungs-LED; auch solche Apps wie bspw. „NoLED“ gibt es für Windows nicht
- Datenmanagement quasi nicht vorhanden; kein Datenmanager (auf abgelegte Daten auf der SD-Karte kann der Benutzer vom Handy aus nicht zugreifen; er kann sie sich nicht mal ansehen…)  mehr dazu in den Kommentaren
- Apps nicht auf SD verschiebbar
- kein Taskmanager (was auf dem Handy so an Prozessen abgeht, bleibt komplett verborgen)
- Anwendungen können nicht beendet werden
- der rechte Softkey Button ist mit der Suchmaschine Bing fest belegt und kann auch nicht mehr geändert werden (so zum Beispiel Google anstatt Bing oder eine komplett andere Funktion zuweisen ist nicht möglich)
- ein Laden im ausgeschalteten Zustand ist nicht möglich (Handy schaltet sich immer ein, sobald das Ladekabel eingesteckt wird)
- SMS kann nur mit einer qwertz-Tastatur geschrieben werden; die übliche Eingabe per Nummernblock und T9 Wörterbuch ist nicht möglich
- kein swype möglich
- SMS können nicht zeitversetzt gesendet werden
- kein USB –Tethering
- kein Bluetooth –Tethering
- nur Bluetooth 3.1; (noch) kein stromsparendes Bluetooth 4.0
- die Infoleiste mit Uhrzeit, Akkuanzeige, WLAN an/aus, Datenverkehr etc. wird nicht dauerhaft am oberen Rand eingeblendet
- der standardmäßige Kalender verfügt über keine Wochenansicht; zudem optisch leider garnicht ansprechend
- Dateien, mit den für das WP8-System unbekannten Dateiendungen (und das sind einige), können nicht (zum Beispiel als Email Anhang) heruntergeladen oder verschickt werden
- die maximale Lautstärke des Lautsprechers beim Telefonieren und beim Freihandtelefonieren könnte etwas höher sein (siehe auch dazu in den Kommentaren)
- WP8 zählt nicht die verbrauchten Gesprächsminuten/SMS mit; problematisch für denjenigen, der seine verbrauchten Einheiten nicht online bei seinem Anbieter einsehen kann (mehr dazu in den Kommentaren)
- die SIM-Karte kann nur im Micro-SIM-Format eingelegt werden (notfalls muss eine Mini-SIM zugeschnitten werden)
- man könnte dem Ativ S noch anlasten, dass es kein LTE kann, aber ich persönlich kann mit dem schnellen HDSPA+ auch die nächsten 2 Jahre noch sehr gut leben

Die allermeisten hier aufgeführten Nachteile habe ich vor dem Kauf gekannt; einige haben mich dann aber doch (negativ) überrascht. Manche der aufgezeigten Mängel ärgern einen in der Praxis doch manchmal gewaltig; aber auch hier sieht das jeder sicher unterschiedlich. Oftmals frage ich mich, wieso solche essenziellen Funktionen fehlen, die es zum Beispiel schon bei älteren Betriebssystemen sei mehr als 10 Jahren gibt.

Ich habe das Handy aber trotzdem nicht zurückgeschickt. Aufgrund der vielen oben genannten positiven Aspekte kann ich mit den Einschränkungen dann doch recht gut leben. Der Hinweis auf den Preis tut sein Übriges. Außerdem stehen in den nächsten 6 Monaten zwei große WP8-Updates an. So wurde soeben das GDR3 Update ausgerollt und spätestens im 2. Quartal 2014 folgt dann das WP in Version 8.1. Sicher werden damit viele Kritikpunkte behoben. Wer Interesse hat, sollte mal danach googeln. Was ich da so gesehen habe, macht wirklich Hoffnung… Übrigens arbeitet Microsoft z.Zt. an einem Siri-Pendant für WP und Xbox namens „Cortana“. Kommt vielleicht auch mit WP 8.1. Man hat also bei WP8 für längere Zeit die Möglichkeit, Updates zu erhalten. Ich habe neulich auf ZDNet (Artikel: "Nur fünf Samsung-Geräte bekommen definitiv Android 5.0 Key Lime Pie") gelesen, dass z.B. für das Samsung Galaxy Express, Samsung Galaxy S3 Mini und Samsung S2 Plus (alles aktuelle und teure Smartphones) schon die Android Version 4 die letzte sein soll.

Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar essenzielle Systemapps nennen, die ich mir installiert habe, um die Defizite im Betriebssystem etwas auszugleichen:
- „Battery“ (zeigt den Akkustand endlich präzise in % an)
- „CalendarPro Free“ (Wochenansicht !)
- “Quick Settings” (ein Segen!!!)
Natürlich habe ich noch mehr Apps installiert, aber diese hier halte ich für unverzichtbar.

Man sollte also genau wissen, auf was man sich mit diesem Betriebssystem einlässt. Microsoft hält hier eben das System sehr geschlossen. Für den Flow in der Bedienung, den Akkuverbrauch und für die Sicherheit sicher hilfreich. Jedoch macht es diese Abgeschlossenheit den App-Entwicklern unmöglich, die Schwächen des Systems mit entsprechenden Apps auszubügeln, weil eben der Zugriff aufs Betriebssystem fehlt. Und ja, es stimmt: Die Auswahl an Apps für WP8 ist nicht so umfänglich wie bei Android oder iOS. Ich hab mir mal die Top100 der Android Apps angesehen. Fast alle Apps, die ich benötige, finde ich auch im Windows-Store. Das trifft aber sicher nicht für alle zu und jeder Kaufinteressent sollte unbedingt für sich im Vorfeld abklären, ob seine „Essentials“ auch wirklich verfügbar sind. Gerade mit aktuellen Top-Games sieht es mau aus; da werden nur sehr rudimentäre Bedürfnisse befriedigt. Aber da die Marktanteile von WP langsam steigen (mittlerweile weltweit knapp 9%; Android hat 76%), werden auch die Apps mit Sicherheit zahlreicher.

Die Handysparte von Nokia hat ja nun Microsoft übernommen. Da hege ich auch noch die Hoffnung, dass viele spezielle Nokia-Apps (Nokia ist da wesentlich „fleißiger“ als Samsung) bald auch für das Ativ verfügbar sein werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Samsung aufgrund der „Microsoft-Nokia-Connection“ nicht aus der WP8 Entwicklung zurückzieht. HTC wird ja wohl keine weiteren Windows-Handys mehr entwickeln. Bleiben also noch Nokia, Samsung und Huawei. Übrigens ist in Amerika seit Kurzem das Schwestermodell des Ativ S verfügbar (nur über einen Netzbetreiber). Es heißt Samsung Ativ S Neo und ist eigentlich dasselbe Telefon, nur mit LTE (ähnlich wie S3 und S3 LTE) und auf der Rückseite wurde das Design etwas verändert. Wann und ob es nach Deutschland kommt, ist unklar. Für mich aber ein Zeichen, das Samsung an WP festzuhalten scheint.

Noch ein Hinweis für all diejenigen, die sich das Gerät nicht bei Amazon kaufen wollen, da es bei anderen Händlern vielleicht ein paar Euro billiger ist. Microsoft ist so spendabel und zahlt seit Anfang 2013 (nur) für Geräte aus USA, Kanada, Mexiko, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien und eben Deutschland an NOKIA die Lizenzgebühren für das jeweils nationale Kartenavigation (in Deutschland = Liechtenstein+DACH). Man hat somit die beste am Markt verfügbare reine Onboard-Navilösung für lau und es fallen zudem bei der Navigation im Ausland keine Datenverbindungsgebühren an. Die weltweite Kartennavigation kostet einmalig 15,49 € - ein mehr als fairer Preis, zumal mehrmals im Jahr kostenlose Updates folgen. Wie gesagt, das Handy muss für die o.g. Länder „produziert“ sein. Wenn ihr woanders kauft, dann seht zu, dass es auch wirklich keine „EU-Ware“ ist. "EU-Ware" ist billiger, deshalb bitte den Händler vor der Bestellung fragen. Bei Amazon gibts garantiert ein „deutsches Gerät“. Wer bspw. irgendwo ein „polnisches Gerät“ erwischt, muss dann für die Liechtenstein+DACH-Kartennavigation bezahlen, weil eben nur die Käufer der o.g. Länderverkaufsversionen von Microsoft subventioniert werden.

Welche Verkaufsversion ihr dann wirklich habt, lässt sich übrigens wie folgt feststellen:
1. in die normale Telefontastatur ##634# eintippen
2. warten...
3. im Dialogmenü *#1234# eintippen
4. unter „Default CSC“ sollte dann DBT (= deutsche Version) stehen.
Achtung: Unter "Anwendungen" ist nun durch dieses Prozedere im Ativ S die App "Diagnosis" hinzugekommen. Diese kann man [muss man aber nicht] nun wieder ganz normal deinstallieren (Finger für 3 Sekunden auf "Diagnosis" lassen...Deinstallieren)

Wer das Handy bestellt, sollte alsbald das Update (geht kinderleicht per WLAN) einspielen. So erhält man das GDR2-Update, welches u.a. „DataSense“ beinhaltet. Damit kann man ganz schnell sehen, wieviel Datentraffic man in einem frei einstellbaren Zeitraum schon verbraucht hat. Schöne Einrichtung, wenn der Vertrag z.B. nur 500 mb oder 1 GB ungedrosselt frei im Monat hergibt. Funktioniert in der Praxis auf's MB genau. Dazu aber noch die Bemerkung, dass man nach dem Update unbedingt einen Werksreset machen muss, sonst erscheint „DataSense“ nicht in der Liste der Anwendungen. Achtung: Dabei werden alle Daten gelöscht! Aber einfach nur neu starten nützt leider in diesem Fall nichts.

Noch ein Hinweis, der den Akku betrifft. Wer sich einen Ersatz- bzw. Zweitakku kaufen möchte, sollte möglichst die originalen Akku's von Samsung nehmen, da der NFC-Chip (samsungüblich) direkt im Akku verbaut ist. Die Drittanbieter bieten den Akku meist ohne den NFC-Chip an. Leider verschweigen dies die meisten Händler oftmals. Wer aber NFC (noch) nicht nutzt, kann natürlich auch diese Fremdanbieterakkus verwenden. Der Akku hält übrigens bei mir bei moderater Nutzung 1,5 bis max. 2 Tage und ist in ca. 3 h von 0 auf 100% aufgeladen.

Also als Fazit bleibt festzuhalten, dass das Samsung Ativ S ein Handy mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Mit kleinen Abstrichen kann man sagen, dass man quasi ein Samsung Galaxy S3 mit Windows Betriebssystem erhält. Hardwareseitig (Display, Kamera, Prozessor, GPS, WLAN, interner Speicher, wechselbarer Akku, SD-Slot …) überzeugt das Handy auf ganzer Linie. Für diesen Kaufpreis findet sich absolut nichts Vergleichbares am Markt. Die Stärken von Windows Phone 8 liegen vor allem in seiner einfachen, klaren und flüssigen Bedienung, der hohen Sicherheit und der Einbindung in die Windows-Welt. Man erhält also ein sehr zuverlässiges System. Vergessen sollte man auch nicht die leistungsstarke und kostenlose Onboard (!) – Navigationslösung.

Die Schwächen im Betriebssystem sind meiner Meinung zu verkraften, zumal Besserung in Forum vom WP8.1-Update schon jetzt in Sichtweite liegt. Wer allerdings Windows Phone 8 noch nicht kennt, sollte sich vor dem Kauf unbedingt mit dem Betriebssystem beschäftigen (Youtube, den Windows Store nach benötigten Apps checken, o.g. Negativpunkte beachten, Gerät bspw. im Blödmarkt ausprobieren usw.).

Naja, die Vergabe der Sterne ist ja doch recht plakativ und wenig aussagekräftig. Ich würde hier aber aufgrund der Schwächen im Betriebssystem, dem fehlenden UKW-Radio und der fehlenden Benachrichtigungs-LED einen Stern abziehen.

Wer mit den oben beschriebenen Schwächen im Betriebssystems leben kann, erhält ein wunderschön designtes sowie zuverlässiges und leistungsstarkes Smartphone, dessen fast schon sensationeller Preis alle Schwächen verzeihen lässt.

Update 21.09.2013
Ich bin gerade von einer Nutzerin mit einem für Portugal hergestellten Ativ S informiert worden, dass auch Sie die Li+DACH-Kartennavigation kostenlos erhalten hat. Ob ein Benutzer die subventionierte Kartennavigation also bekommt oder nicht, checkt Microsoft demnach nicht anhand der Verkaufsversion, sondern anhand der SIM-Karte: Deutsches Mobilfunknetz --> Li+DACH Navi kostenlos. Das ist natürlich für den Käufer die bessere Lösung. Man kann also diesbezüglich auch zu "EU-Ware" greifen.
Für die meisten Nokia Lumia's ist sogar die weltweite Kartennavigation kostenlos. Vielleicht kommen ja durch den Aufkauf von Nokia durch Microsoft auch die Ativ S-Nutzer irgendwann einmal in den Genuss der kostenlosen, weltweiten Navigation. Aber nochmal: 15,49 € sind für das weltweite Kartenmaterial nun wirklich mehr als günstig...

Update 24.09.2013
Hier noch ein klarstellender Hinweis zur Navigation. Das hatte ich in der Rezension so eindeutig nicht dargestellt. Zudem hatte mich ein Nutzer in den Kommentaren eben auf diese Unklarheit angesprochen.

Es gibt im Windows-Store die Anwendung namens „Here Maps“. Zitat Nokia:
“HERE Maps ist ein Kartenprogramm, das Ihren aktuellen Standort und interessante Orte in Ihrer Nähe anzeigt. HERE Maps bietet auch Routeninformationen zum Planen einer Route zu entfernten Zielen“.

Diese Anwendung ist für sämtliche WP-Smartphones uneingeschränkt und kostenlos verfügbar. Damit erhält man die Offline-Karten für 95 Länder (einzeln auswählbar). Damit kann man bspw. Reisen planen. Das geht mittels der Eingabe von Start- und Zielpunkt: Dann kann man den Reiseverlauf auf der Karte nachverfolgen und gegebenenfalls ändern etc. Zudem erhält man die entsprechenden Fahranweisungen in Form von Pfeilen, Meterangaben etc. Dies kennt man vielleicht noch von dem ADAC-Reisestreckenplanungsservice. Zusätzlich erhält man Info's zur Reise (bspw. Angabe von Einkaufszentren). In dem Kartenmaterial kann man zoomen und sich so alles genau ansehen. Wichtiger: Man kann auch vor Ort eine Fußgängernavigation offline durchführen lassen. Eine Autonavigation gibt es hier aber weder zum Zielort, noch vor Ort.

Diese vollwertige Autonavigation erhält man mit der im Windows-Store erhältlichen Anwendung namens „Here Drive“. Hierfür gelten nun die von mir oben beschriebenen Vorteile für die subventionierten Länder. Als deutscher Mobilfunknutzer kann man sich so nun navitechnisch mit dem Auto durch Liechtenstein und DACH kostenlos lotsen lassen. Will man diese vollwertige Autonavigation weltweit für 95 Länder, muss man im Windows Store die Anwendung „Here Drive +“ („Here Drive plus“) für 15,49 € käuflich erwerben.

Kurz gesagt: Mit „Here Maps“ kann man sich zwar das weltweite Kartenmaterial auf sein Handy downloaden, kann sich jedoch nicht sprachtechnisch unter GPS/GLONASS-Nutzung mittels Auto navigieren lassen. Diese vollwertige Autonavigation (incl. Fußgängernavigation) mit allen "Schnickschnacks" eines modernen Navis's bekommt man also nur mit „Here Drive“ (Li+DACH; kostenlos) oder „Here Drive+“ (weltweit; 15,49 €).
Kommentar Kommentare (60) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2014 7:40 AM CET


AL-KO 119383 Silver 46 BR-A Comfort mit Seitenauswurf
AL-KO 119383 Silver 46 BR-A Comfort mit Seitenauswurf

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht für alle Gärten geeignet, 18. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Rasenmäher wurde durch eine Spedition geliefert. Den Liefertermin konnte ich mir aussuchen. Dabei standen kostenlose (das waren die Mehrheit) und kostenpflichtige Termine zur Wahl (immer als Zeitfenster, bspw. 8-12 Uhr). Dies war alles sehr unkompliziert. Die Lieferung an sich war ebenso unproblematisch. Der Fahrer kündigte frühzeitig sein Kommen an und war pünktlich. Besser geht’s nicht, danke Amazon!

Das Gerät war weitgehend vormontiert. Montiert werden musste der Grasfangbehälter. Dessen beide Hauptteile (siehe Produktbild: Der schwarze und der silberne Teil des Behälters müssen zusammengefügt werden) waren überraschenderweise sehr instabil, weich und nachgiebig. Ich hatte Zweifel an der Haltbarkeit. Zusammengebaut (dabei bitte nicht zimperlich sein – geht nur mit kräftigen Handkantenschlägen :-) ) wurde daraus ein doch recht stabiler und vor allem leichter Grasfangbehälter. Durch den Weichmacher im Plastik sollen wohl Sprünge im Material verhindert werden. Der Rest des Zusammenbaus geht mithilfe der (nicht schönen, aber sehr eindeutigen) bebilderten Aufbauanleitung wirklich sehr gut von der Hand. Ich will aber auch zugeben, dass ich einigermaßen handwerklich versiert bin.

Der Mäher wurde dann noch mit 550 ml Öl (ich empfehle das Liqui Moly 1264 SAE 30) sowie (E5-) Benzin befüllt. Nach 2-maligem Ziehen sprang der Motor schon an. Das Mähergebnis ist sehr gut. Der Motor ist ausreichend kräftig; es wird wirklich alles „niedergemacht“.
Zum Radantrieb: Es ging mir vor der Bestellung ähnlich wie beim Autokauf: Braucht man eine Automatik oder reicht Handschalter? Hat man dann mal ein Auto mit Automatik, möchte man es garnicht mehr missen. Genauso ist es hier beim Rasenmäher: Der Radantrieb ist fantastisch; man fragt sich, warum man nicht schon früher ein solches Modell benutzte. Es geht einfach schneller und auch bei 30 Grad macht das (entspannte) Mähen noch Spaß. Der Antrieb lässt sich ganz einfach mittels des schwarzen Bügels während des Betriebes ein- und ausschalten. Zudem ist die Geschwindigkeit genau richtig konfiguriert. Weder hat man das Gefühl, hinter dem Mäher hergeschleift zu werden, noch besteht die Gefahr, beim Mähen „einzuschlafen“. Ein in der Geschwindigkeit regelbarer Radantrieb ist m.M.n. nicht notwendig.

Zum Grasfangbehälter noch die Info, dass dieser bei trockenem Gras wirklich zuverlässig befüllt wird. Bei feuchtem Gras ist bei ca. 70% Schluss. Das Modell hat lt. Beschreibung eine „automatische Füllstandsanzeige“. Da soll man aber nicht so viel technischen Aufwand erwarten, denn das ist einfach nur eine kleine bewegliche Klappe aus Plastik, die bei noch nicht voller Fangbox durch den Luftstrom nach oben gedrückt wird (sich also öffnet). Box voll: Klappe bleibt geschlossen. Funktioniert trotzdem zuverlässig.

Sehr schön finde ich, dass ein sehr robuster Zündkerzenschlüssel mitgeliefert wurde. An die Zündkerze kommt man ganz leicht. Und entgegen der Behauptung eines Rezensenten ist der Kerzenstecker problemlos zugänglich und leicht abziehbar. Etwas rigide sind aber die Wartungsvorschriften von Al-Ko. So soll ein Ölwechsel schon nach den ersten 8 Betriebsstunden vorgenommen werden. Das alte Motorenöl kann dabei nur über den Öleinfüllstutzen entleert werden. Sehr unpraktisch, denn der Mäher muss vorher leergefahren werden (sonst läuft Benzin aus) und dann muss der Mäher fast auf den Kopf gestellt werden, damit das Öl wieder ausläuft. Das geht natürlich nur zu zweit, es sei denn, man ist Hulk oder David Copperfield.

Aber warum ist der Mäher nicht für alle Gärten geeignet? Durch die großen Räder kann man bei festen Wegbegrenzungen (z.B. bei senkrecht in den Boden gelassenen Steinbegrenzungsplatten oder Steinen) nicht bis ganz an die Kante mähen. Es bleibt also u.U. ein paar Zentimeter breiter Streifen, der dann mit Hand nachgearbeitet werden muss. Hier hätte man durchaus die hinteren Räder mehr in das Gehäuseinnere verlagern sollen, zumal dies nur unwesentlich die Größe der Fangbox minimiert hätte. Glücklicherweise ist unser Garten nur an wenigen Stellen derart befestigt. Die Nacharbeiten halten sich damit in erträglichen Grenzen. Bei Gärten mit sehr vielen Steinen/Begrenzungen im Garten würde ich von dem Gerät abraten. Außerdem würde ich bei solch verbauten/verwinkelten Gärten auch lieber ein Modell mit Gewebefangsack empfehlen, da dieser bspw. beim Zurückfahren (und einer Kollision) wesentlich flexibler wäre, als die starre Fangbox des Al-Ko, welche dann eventl. beschädigt wird oder sogar aus der Halterung herausspringen könnte (bei mir jedoch noch nicht passiert). Die Fangbox des Al-Ko's lässt sich aber wiederrum wunderbar einfach reinigen – ein echter Vorteil gegenüber einem Gewebefangsack.

Leicht negativ sehe ich den Umstand, dass der Mäher keine zentrale Höhenverstellung hat. Beide Vorderräder müssen jeweils einzeln verstellt werden. Die Hinterachse wird zentral mit einem Hebel höhenverstellt. Alle Hebel gehen dabei etwas schwergängig; allerding verstellt man ja auch nicht ständig die Schnitthöhe… Der Einstellbereich der Höhenverstellung ist aber absolut ausreichend. Dabei kann im Extremfall der Rasen raspelkurz gemäht werden. Das Anspringverhalten ist überragend. Zur Mulchfunktion kann ich leider nichts berichten, da ich diese nicht benötige. Ebenfalls keine „harten Fakten“ kann ich zum Verbrauch und der Lautstärke beisteuern. Verglichen mit meinem alten italienischen Mäher habe ich aber das Gefühl, dass der Al-Ko bei fast gleicher PS-Leistung sparsamer sowie etwas leiser ist.

Fazit: Der Mäher verrichtet seine Aufgaben sehr gut. Der Radantrieb ist überragend. Das Design - welches natürlich kein ausschließlicher Kaufgrund sein sollte - ist wirklich klasse. Entsprechend möchte ich das Preis-Leistungsverhältnis als sehr gut einstufen. Nicht vergessen sollte man auf der Habenseite die 3 Jahre Herstellergarantie. Außerdem ist Al-Ko eine große Marke (O-Ton Al-Ko: „Engineered in Germany - Made in Austria“ … naja …) und es gibt ein flächendeckendes Servicenetz. Für Zweifel an der Langzeitqualität habe ich z. Zt. nach 12-maligem Mähen noch keine Anhaltspunkte; vielmehr wirkt alles wertig verarbeitet. Aufgrund der Defizite beim Mähen im Begrenzungskantenbereich könnte man einen Stern abziehen. Da dies mich aber aufgrund meiner Gartenarchitektur nur minimal einschränkt, bleibt es bei (knappen) 5 Sternen. Ich kann den Al-Ko also ruhigen Gewissens empfehlen.


Canon PIXMA MX870 Multifunktionsgerät mit FAX
Canon PIXMA MX870 Multifunktionsgerät mit FAX

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Allrounder mit kleinen Schwächen, 7. Januar 2011
Mein Canon MX700 musste ich aufgrund der defekten Scaneinheit nach 3 Jahren entsorgen. Nun musste ein neues Gerät her. Eigentlich wollte ich Canon für einen Defekt schon nach 3 Jahren abstrafen und ein Gerät bei der Konkurrenz kaufen. Allerdings drucke ich schon seit 7 Jahren ausschließlich mit Markentinten von Fremdanbietern (wirklich gleiche Druckqualität wie original). Damit fielen aber schon mal alle Modelle von HP und Lexmark weg(patentrechtlich geschützte Tintenpatronen-->kein Nachbau möglich). Blieben noch Brother, Epson und Canon. Nach intensiver Recherche bin ich dann doch wieder wegen Ausstattung, Preis und Design beim MX Modell von Canon gelandet. Zumal es dafür auch (nicht für alle aktuellen Canondrucker) kompatible Tintenpatronen von Marken-Fremdanbietern gibt. Somit kann man mit diesem Modell bei hervorragender Qualität sehr sparsam drucken (ein kompletter Satz amerikanischer Tinte mit Chip, Lichtleiter und Füllstandsanzeige kostet ca. 18 € anstatt 58 € für insgesamt 50 ml original CanonTinte- das macht übrigens einen Literpreis von knapp 1200 €!!).

Wer auf den Duplexdruck viel Wert legt, für den hier der Hinweis, dass die Farben für so ausgedruckte Dokumente etwas blasser sind. Das schwarz ist nicht ganz so tiefschwarz, wie ohne Duplex (ich habs getestet). Aber keine Sorge: das ist kein Geräte- oder Einstellungsfehler. Das macht das Gerät standardmässig. Canon begründet dies mit dem Argument, dass dadurch ein Verschmutzen der Führungsrollen im Gerät verhindert wird (diese würden dann ja sonst weitertransportiertes Papier verschmutzen).
Meine Lösung dafür: Wer in Bestqualität beidseitig bedrucktes Papier haben will, muss den Duplexdruck von Hand machen(zuerst die ungeraden Seitenzahlen drucken-Stapel drehen und ins hintere Papierfach legen und dann die ungeraden drucken). Nochmal: die Unterschiede sind doch recht gering. Für den Hausgebrauch liefert der Duplexdruck in jedem Fall schöne Ergebnisse. In diesem Zusammenhang vermisse ich den vom MX700 bekannten Schalter, bei dem man den Papiereinzug (Kassette oder hinteres Fach) direkt am Gerät auswählen kann. Muss man jetzt eben im Gerätemenü oder am Computer machen.

Ansonsten ist die Haptik und Verarbeitungsqualität wirklich edel. Ein echter Quantensprung im Vergleich zum MX700. Die Ausmaße sind jedoch bauartbedingt rießig. LAN und WLAN funktionieren wirklich kinderleicht! Toll auch das pc-lose Einscannen von Dokumenten direkt auf einen angeschlossenen USB-Stick. Wenn's halt mal schnell gehen soll. Der Stapeleinzug von hinten funktioniert auch besser. Der MX700 hat da manchmal 2-3 Seiten auf einmal eingezogen. Schön auch, dass das Papier jetzt in einer eigenen, voll umschlossenen Papierkassette liegt-so hat Staub wirklich keine Chance. Schön auch die von mir dringend benötigte und perfekt funktionierende Faxfunktion. Leider gibts nur 3 programmierbare Tasten für die Schnellwahl.

Die Ausdrucke sind tadellos. Insbesondere die Fotos haben tatsächlich Laborqualität. Vielleicht gibt es schnellere Drucker, aber dies ist für mich nicht entscheidend, da ja die Qualität stimmt. Das Bedrucken von CD's/DVD's ist mit diesem Gerät nicht möglich. Letztlich für mich zwar nicht kaufentscheidend, aber trotzdem meine ich, dass dies zu einem Allrounder dazugehören sollte.

Insgesamt ein gut ausgestatteter, voll stand-alone-fähiger und leicht bedienbarer Allrounder für das heimische Privatbüro mit tollem Fotodruck. Mit kompatibler Fremdtinte (bitte nicht die chinesischen Billigtintenpatronen, sondern die mit Tinten aus der Schweiz oder USA) kann man zudem billigst in bester Qualität drucken.

Bekommt von mir eine Kaufempfehlung. Ein Stern Abzug gibt es für lediglich 1 Jahr Canon-Garantie und den fehlenden CD/DVD-Druck sowie die Einschränkung beim Duplexdruck.


Archos Gmini XS 202 Tragbarer MP3-Player 20 GB schwarz
Archos Gmini XS 202 Tragbarer MP3-Player 20 GB schwarz

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Kaufempfehlung, 20. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich wollte ich mir den Zen Vision:M 30 GB von Creative zulegen. Dabei war es mehr das Design und die Speicherkapazität, die mich reizten. Allerdings sollte man sich fragen: Nutzt man die Video- und Bilderabspielfunktion wirklich? Dies habe ich für mich verneint.

<br />Der Gmini ist ein puristischer Handschmeichler der das was er soll perfekt macht-nämlich Musik wiedergeben. Meine "PRO-Zusammenfassung" ist dann auch recht eindeutig:
<br />
<br />+ super Klang (mit besseren Kopfhörern)
<br />+ große Kapazität (20 GB reichen völlig aus)
<br />+ sehr edles und solides Design
<br />+ sehr gute Verarbeitungsqualität
<br />+ geringe Größe/Gewicht
<br />+ wird überall als Festplatte über USB erkannt (ohne Knebelsoftware)- perfekter USB-Stick-Ersatz
<br />+ bis auf bessere Kopfhörer kein Zubehör nachzukaufen
<br />+ nicht so kratzempfindlich wie IPod und Konsorten
<br />+ einfach und komfortabel (Joystick !) zu bedienen
<br />+ Akkulaufzeit irrwitzig lang
<br />+ gutes, d.h. für den Zweck ausreichendes Display mit vielen angezeigten Informationen
<br />+ unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis
<br />
<br />Ich habe den Kauf nicht bereut und habe auch noch keinen wirklichen Minuspunkt ausgemacht.
<br />Noch drei Tips: Das Gerät nicht bei eingestecktem Ladekabel ausschalten. Außerdem: Wenn der Gmini am Computer hängt nicht einfach USB-Kabel abziehen sondern immer schön "Hardware sicher entfernen" ausführen (ist ganz easy). Und: Wer unterwegs immer für Datenübertragungen gewappnet sein will, aber nicht das USB-Kabel mitschleppen will, für den empfehle ich einen entsprechend kleinen "Mini-USB" Adapter, den es in verschiedenen Ausführungen überall für ca. 5 € (Pearl, Conrad, Reichelt ...) zu kaufen gibt.


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