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Rezensionen verfasst von
Wolle

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Buonamente: L'e' Tanto Tempo Hormai
Buonamente: L'e' Tanto Tempo Hormai
Preis: EUR 6,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barocke Kammermusik voller meditativer Kraft und Tiefe, 10. Januar 2013
Giovanni Battista Buonamente (ca. 1595-1642) war ein genialer und vielseitiger Mensch: Komponist, Violinist, Sänger, Chorleiter und Priester im Orden der Franziskaner. Er wirkte an bedeutenden Höfen von Mantua, Wien und Prag. Später ließ er sich in Sacro Convento/Assisi nieder, wo er bis zu seinem Lebensende Kapellmeister blieb. Nahezu alle seine 160 sakralen Kompositionen sind verschollen. Dennoch blieben einige seiner Sonaten, Sinfonien und Canzonen glücklicherweise der Nachwelt erhalten.

Die vorliegende CD "L`e` tanto tempo hormai" (zu Deutsch etwa: "Es ist nun schon so lange her".) fasst Instrumentalstücke aus den erhaltenen Werkssammlungen Buonamentes aus den Jahren 1626, 1636 und 1637 zusammen. Das Helianthus Ensemble hat sich bei der historisch-informierten Interpretation an der in der Abtei des Sacro Convento, dem Mutterkloster und zugleich geistlichen Zentrum des Franziskaner-Ordens in Assisi im italienischen Umbrien, gefundenen Instrumentensammlung von 1704 orientiert: Cembalo, Theorbe, Gitarre, Violine, Kornett, Dulzian, Querflöte, Viola sowie Cello.

Laura Pontecorvo, die Solistin und ausgewiesene Barockflöten-Expertin an der Traverso di Assisi (einer frühen Querflöte), die bereits mit zahlreichen bedeutenden Alte-Musik-Ensembles wie dem Concerto Italiano, der Accademia Bizantina, Europa Galante und L'Arte dell'arco inzwischen zahlreiche nationale wie auch internationale Gastspielreisen unternahm und einige Alben eingespielte hat, spielt ihr Instrument mit Anmut und gekonnter Natürlichkeit. Die Stücke sind voller meditativer Kraft und Tiefe, berühren und übermitteln noch heute den Zauber längst vergangener Musikalität.

Insgesamt eine interessante, gelungene Aufnahme. Für den Genusshörer ein Gewinn.


Fly Me To The Moon (Jazz Club)
Fly Me To The Moon (Jazz Club)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Compilation - empfehlenswert und preisgünstig !, 23. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Fly Me To The Moon (Jazz Club) (Audio CD)
Dieser Sampler mit insgesamt 13 Tracks aus sieben Alben, die zwischen 1968 und 1971 veröffentlicht wurden, ist ein besonderer Leckerbissen:

Wie die herrliche Interpretation des Cole Porter-Klassikers 'At Long Last Love' aus 'Action' (1968), übrigens ein Longplayer aus der hochgerühmten 6 CD-Box 'Exclusively for my friends' (1963/1968). Ebenso hochvirtuos klingt 'Fly Me To The Moon', das bluesige 'I Loves You, Porgy' aus 'Tristeza on Piano' (1970) oder die Titel 'I Didn't Know What Time It Was' und 'Once Upon A Summertime' (Walking the Line, 1970).

'Someday My Prince Will Come', das federleicht groovende 'When I Fall In Love' und 'A Time For Love' legen Zeugnis ab von Petersons kultivierter Anschlagstechnik, wie sie (auch) in 'Reunion Blues' (1971) mit Milt Jackson dokumentiert ist. Poetisch und mit impressionistischen Farben ist 'If I Should Lose You' durchtränkt (Tracks, 1971). Die Charlie Chaplin-Komposition 'Smile' (Great Connection, 1971) zeigt einmal mehr die meditativ-beschaulich Seite des gebürtigen Kanadiers und last but not least 'All The Things You Are', 'It Never Entered My Mind' mit dem traumhaft schönen 'Greensleeves', allesamt entnommen aus dem 'Another Day'-Album (1970).

Beispielhaft dokumentieren diese Songs, dass der Jahrhundert-Pianist Oscar Peterson (1925-2007), der zudem siebenmal mit einem Grammy ausgezeichnet wurde (1974, 1975, 1978, 1979, 1990 [zweimal] und 1991), nicht nur technisch perfekt ist, sondern auch ruhige und besinnliche Stücke überzeugend interpretieren kann. Hoffentlich macht dieser musikalische CD-Leckerbissen, der zudem über 70 Minuten Spieldauer hat, Appetit auf mehr Oscar Peterson!


Christmas at San Marco
Christmas at San Marco
Preis: EUR 19,17

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalisch üppiger "Weihnachtsteller" aus Venedig !, 4. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Christmas at San Marco (Audio CD)
Baldassarre Galuppi (1706, Burano - 1785, Venedig) gehörte zu den angesehensten Musikern und Komponisten venezianischer Musik des 18. Jahrhunderts. In dieser Ära repräsentierte er wie kein anderer den musikalischen Zeitgeist der Serenissima. Er war u. a. befreundet mit Carl Philip Emmanuel Bach und Antonio Salieri.

Im Winter des Jahres 1767, Galuppi war zu der Zeit schon im 5. Jahr Maestro di Coro (Chorleiter) von St. Markus - damit bekleidete er zudem die wichtigste Position im musikalischen Leben Venedigs überhaupt -, wurde von ihm wie üblich die Komposition einer festlichen Weihnachtsmesse erwartet. Zwar hielt sich "Il Buranello", genannt nach seinem Geburtsort, schon seit mehreren Monaten am russischen Hof Katharinas der Großen in Moskau auf, dennoch lieferte er pünktlich eine prachtvoll durchgestaltete Weihnachtskomposition ab. Überliefert ist, dass ihre exzellente Qualität und sprühende Galanz sowohl das Publikum als auch die Ausführenden im Hohen Dom von Venedig in der Mitternachtsmette begeisterte.

Bei dieser Gelegenheit sind auch noch weitere Werke Galuppis zu Gehör gebracht worden, und aus diesem Grunde wurden für diese CD-Aufnahme die anderen zu einem typischen venezianischen Weihnachtsgottesdienst gehörenden Teile erkundet und sorgfältig ausgewählt: Das "Kyrie" hatte traditionell der erste Organist (hier: Ferdinando Bertoni) zu komponieren, "Gloria" und "Credo" der Maestro di Cappella (Galuppi) selbst. "Sanctus" und "Agnus Dei" wurden in der Regel durch einen Motetto und ein Instrumentalstück (hier vom Vize maestro di Cappella: Gaetano Latilla) ersetzt, während das Messproprium dem patriarchalischen Ritus folgend noch immer in gregorianischer Tradition gesungen wurde. Auf diese Weise ersteht durch diese Neuaufnahme des Vocal Concert Dresden der musikalische Eindruck eines klangprächtigen venezianischen Weihnachtsfestes. Ein hervorragendes internationales Solistenquintett und das Dresdner Instrumental-Concert musizieren mit dem hochgelobten Chor unter der Leitung von Peter Kopp.

Dieser musikalisch üppig-bekömmliche "Weihnachtsteller" mit seinen vielen erlesenen Klangtrüffeln verdient größte Beachtung und wird hiermit wärmstens empfohlen!


Fly Me To The Moon (Jazz Club)
Fly Me To The Moon (Jazz Club)

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Compilation - empfehlenswert und preisgünstig !, 2. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Fly Me To The Moon (Jazz Club) (Audio CD)
Dieser Sampler mit insgesamt 13 Tracks aus sieben Alben, die zwischen 1968 und 1971 veröffentlicht wurden, ist ein besonderer Leckerbissen:

Wie die herrliche Interpretation des Cole Porter-Klassikers 'At Long Last Love' aus 'Action' (1968), übrigens ein Longplayer aus der hochgerühmten 6 CD-Box 'Exclusively for my friends' (1963/1968). Ebenso hochvirtuos klingt 'Fly Me To The Moon', das bluesige 'I Loves You, Porgy' aus 'Tristeza on Piano' (1970) oder die Titel 'I Didn't Know What Time It Was' und 'Once Upon A Summertime' (Walking the Line, 1970).

'Someday My Prince Will Come', das federleicht groovende 'When I Fall In Love' und 'A Time For Love' legen Zeugnis ab von Petersons kultivierter Anschlagstechnik, wie sie (auch) in 'Reunion Blues' (1971) mit Milt Jackson dokumentiert ist. Poetisch und mit impressionistischen Farben ist 'If I Should Lose You' durchtränkt (Tracks, 1971). Die Charlie Chaplin-Komposition 'Smile' (Great Connection, 1971) zeigt einmal mehr die meditativ-beschaulich Seite des gebürtigen Kanadiers und last but not least 'All The Things You Are', 'It Never Entered My Mind' mit dem traumhaft schönen 'Greensleeves', allesamt entnommen aus dem 'Another Day'-Album (1970).

Beispielhaft dokumentieren diese Songs, dass der Jahrhundert-Pianist Oscar Peterson (1925-2007), der zudem siebenmal mit einem Grammy ausgezeichnet wurde (1974, 1975, 1978, 1979, 1990 [zweimal] und 1991), nicht nur technisch perfekt ist, sondern auch ruhige und besinnliche Stücke überzeugend interpretieren kann. Hoffentlich macht dieser musikalische CD-Leckerbissen, der zudem über 70 Minuten Spieldauer hat, Appetit auf mehr Oscar Peterson!


Landhäuser und Villen in Potsdam 1. Neubabelsberg und Griebnitzsee.
Landhäuser und Villen in Potsdam 1. Neubabelsberg und Griebnitzsee.
von Jana Galinowski
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Handlich, günstig und empfehlenswert !, 18. April 2010
Kunsthistorische Spaziergänge sind stets auch Spaziergänge in vergangene Zeiträume und Landschaften. Besonders alte Häuser sind wie so häufig die letzten stummen Zeugen am Ort einer Welt, die längst gewesen ist. Dazu gehören sicherlich die prunkvollen Villen, die großzügigen Landhäuser mit ihren beeindruckenden Parkanlagen am idyllischen Griebnitzsee an der Havel: jener Kulturlandschaft, die schon Anfang des 20. Jahrhunderts als die großbürgerliche Adresse zwischen Potsdam und Berlin galt: die Villenkolonie Neubabelsberg.

Mit viel Liebe zum Detail, mit Geschichtchen und verbürgter Geschichte erzählt uns Jana Galinowski mit Fotos von Ingo Möllers vom ehemaligen Glanz und großen Reichtum im Leben der Industriellen, Bankdirektoren, hochrangigen Militärs, Intellektuellen und zahlreichen Ufa-Stars wie Marlene Dietrich, Hans Albers, Lilian Harvey, Marika Rökk, Willy Fritsch oder Brigitte Horney, die die Nähe zu den Filmstudios in Babelsberg schätzten. Noch heute kann man das einmalige Flair von Ruhe und Großzügigkeit in einer denkmalgeschützten Parkanlage genießen oder vor seinem geistigen Auge wiedererstehen lassen, wenn man am Straßenrand vor den Villen verweilt. Unmittelbar am S-Bahnhof Griebnitzsee beginnt der kunsthistorische Streifzug, der sich bis zum Park Babelsberg erstreckt. Hier seien nur wenige Stationen genannt: In der Karl-Marx-Str. 2 steht die Villa des Verlegers Carl Müller-Grote, in der im Sommer 1945 der US-Präsident Harry S. Truman weilte. Ganz in der Nähe, in der Virchowstr. 23, wohnten dort die britischen Premiers Winston Churchill bzw. Clement R. Atlee. In einem weitläufigen Gelände der Straße findet sich der Prachtbau von Günther Quandt. Seine Geschäftsaktivitäten begründeten das weltumspannende Konzernimperium der heutigen Quandt-Nachfahren. Der jüdische Fabrikant Hans Guggenheim bewohnte bis 1936 die Backsteinvilla am Johann-Strauß-Platz 11. Die Initialen "HG" zieren noch heute das schmiedeeiserne Gartentor zum Grundstück des Hauses. Straßenzug um Straßenzug enthüllt uns die Autorin bewegte und bewegende Geschichte zu den ausgewählten Anwesen und deren Bewohnern.

Die Wanderung durch diesen einzigartigen Stadtteil offenbart aber auch düstere Impressionen: Ab 1933 legte sich das mörderische Braun deutscher Geschichte auch über das Villenviertel. Etwa zwei Drittel aller Immobilien in der Villenkolonie Neubabelsberg gehörten jüdischen Besitzern. Im April 1940 richtete man in der Spitzweggasse 3 ("Haus Riehl") ein jüdisches Siechen- und Altenheim ein. Es fungierte als Sammelstelle alter, jüdischer Menschen in Potsdam. Am 16. Januar 1943 wurde das Haus durch die Gestapo geräumt und die letzten 52 in Potsdam lebenden Juden abtransportiert. Ihre Spuren verlieren sich in den Vernichtungslagern des Ostens. Daran erinnert ein Gedenkstein.

Auf 70 Seiten werden etwa 40 Villen vorgestellt. Jana Galinowskis handliches Paperback ist zwar ein kleiner, dennoch vorzüglicher bzw. kompetenter Wegbegleiter und wird hiermit wärmstens empfohlen.


Festliche Weihnacht
Festliche Weihnacht
Preis: EUR 4,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weihnachtlicher Hochgenuss mit dem Münchener Bach-Chor !, 24. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Festliche Weihnacht (Audio CD)
Ich kann mich vorbehaltlos meinem Vorrezensenten anschließen.

Die von Hanns-Martin Schneidt sorgfältig vorbereiteten und sicher geführten Ensemblestimmen präsentieren eine durchweg makellose Aufführung des anspruchvollen Repertoires, das zudem zutiefst berührt. Mit präzisen Einsätzen, differenzierten Klängen und reinster Intonation zeigt sich der renommierte Münchener Bach-Chor, 1954 von Karl Richter gegründet, auch mit dieser Einspielung von seiner besten Seite, wobei die feinsten modulierten Choräle besonders begeistern.

Der Dirigent hat sich die unmittelbar zu Herzen sprechende und sogar dabei niemals "schmachtende" Dynamik der klug ausgesuchten Weihnachtslieder ganz zu eigen gemacht und reproduziert sie mit völlig natürlicher, von jeglichem quasi-romantischen Posieren absolut freier Geste. Das gilt im übrigen ebenso für sein vorzügliches meditatives Orgelspiel der viersätzigen Bachschen Pastorale in F-Dur, BWV 590.

Alles, was in und zwischen den Noten steht, wirkt wie ein spontan-gekonntes Ereignis.

Dass diese CD auch noch recht preiswert ist, sollte nicht unerwähnt bleiben und wird sicherlich die Kaufentscheidung für sie ohnehin begünstigen und sei hiermit dringend empfohlen!


1975: the Duets
1975: the Duets
Preis: EUR 7,97

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohrwurm-Magien von berauschender Schönheit, 3. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: 1975: the Duets (Audio CD)
1949 gründete Dave Brubeck sein eigenes Quartett, zu dem von 1951 bis 1967 auch Paul Desmond gehörte. Sein Altsaxophon-Spiel orientierte sich wenig an Charlie Parker, dem großen Altsaxophonisten dieser Zeit - er hatte einen klaren, leichten, fließenden Klang, den viele vergebens zu imitieren versuchten. Desmond liebte sanfte und zutiefst beseelte Balladen. Das Zusammenwirken seines leichten, luftigen Stils und Brubecks schweres, polytonales Klavierspiel trug viel zum Erfolg des klassischen Dave Brubeck Quartetts bei.

Aber auch im Duo, wie das am 10. Juni und 16. September 1975, also an zwei Studiotagen, eingespielte Album "The Duets", das wohl zu den lyrischsten Alben der Jazzgeschichte gehört. Ob 'Alice in Wonderland', 'These foolish things' oder 'Blue dove', es sind leise Tonminiaturen, die unfertige, allenfalls ausgedeutige Strukturen aufweisen. 'Stardust', 'Koto Song', 'Balcony Rock', 'Summer Song' und 'You Go To My Head' sind wundervolle Songs, die unter den Händen der beiden genialen Musiker zu neuem Glanz erstrahlen.

Beide, Brubeck und Desmond, greifen hier so souverän ineinander, dass "The Duets" zu einem verblüffend abwechslungsreichen, schier berauschenden Album wird: Stück für Stück in allen acht Songs Ohrwurm-Magien mit garantiertem Langzeit-Effekt. Hier darf der Jazz eine große Sternstunde feiern. Unbedingt empfohlen !


Night Train
Night Train
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oscar Peterson's ' Night Train' - sein bestes Album !, 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Night Train (MP3-Download)
Der Zug hat im Jazz eine ganz besondere Bedeutung: Viele Schwarze kamen mit dem Mississippi-Dampfer von New Orleans in den Norden - viele fuhren aber auch mit dem Zug. So gibt es neben dem 'Night Train' verschiedene andere Jazztitel mit einem Bezug zur Eisenbahn: 'Take the A-Train' (B. Strayhorn, 1957), 'Honky Tonk Train Blues' (M. L. Lewis, 1927), 'Choo-Chooch-Boogie' (B. Haley, 1956) oder 'Midnight Special' (H. Ledbetter, 1936).

Oscar Peterson's 'Night Train' gehört wohl zu den schönsten Piano-Trio Alben des Jazz. Gemeinsam mit Ray Brown (b) und Ed Thigpen (dr) bildet der Pianist ein exzellentes Trio, das auch über lange Zeit zusammen blieb und einen sehr persönlichen Stil entwickelte: leicht swingend, sehr dynamisch und bestechend präsent. Oscar Peterson ist einer der versiertesten und ausdrucksstärksten Pianisten des Jazz und hat im Trio-Format sein bestes Umfeld gefunden. 'Night Train' besticht durch herrliche Standard-Interpretationen wie etwa 'Georgia on My Mind' oder 'C Jam Blues'.

Peterson widmete dieses Album seinem Vater, der als Schlafwagen-Stewart bei den Canadian Pacific Railways arbeitete, so erklärt sich vielleicht sein besonders emotionelles Spiel bei dieser Session. 'Night Train', in nur 2 Tagen eingespielt - am 15. und 16. Dezember 1962 in den Radio Recorders Studios Hollywood -, ist wohl bis heute Oscar Petersons berühmtestes und vielleicht bestes Album !


Night Train +6 [Japan]
Night Train +6 [Japan]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oscar Peterson' Night Train' - sein bestes Album !, 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Night Train +6 [Japan] (Audio CD)
Der Zug hat im Jazz eine ganz besondere Bedeutung: Viele Schwarze kamen mit dem Mississippi-Dampfer von New Orleans in den Norden - viele fuhren aber auch mit dem Zug. So gibt es neben dem 'Night Train' verschiedene andere Jazztitel mit einem Bezug zur Eisenbahn: 'Take the A-Train' (B. Strayhorn, 1957), 'Honky Tonk Train Blues' (M. L. Lewis, 1927), 'Choo-Chooch-Boogie' (B. Haley, 1956) oder 'Midnight Special' (H. Ledbetter,1936).

Oscar Peterson's 'Night Train' gehört wohl zu den schönsten Piano-Trio Alben des Jazz. Gemeinsam mit Ray Brown (b) und Ed Thigpen (dr) bildet der Pianist ein exzellentes Trio, das auch über lange Zeit zusammen blieb und einen sehr persönlichen Stil entwickelte: leicht swingend, sehr dynamisch und bestechend präsent. Oscar Peterson ist einer der versiertesten und ausdrucksstärksten Pianisten des Jazz und hat im Trio-Format sein bestes Umfeld gefunden. 'Night Train' besticht durch herrliche Standard-Interpretationen wie etwa 'Georgia on My Mind' oder 'C Jam Blues'.

Peterson widmete dieses Album seinem Vater, der als Schlafwagen-Stewart bei den Canadian Pacific Railways arbeitete, so erklärt sich vielleicht sein besonders emotionelles Spiel bei dieser Session. 'Night Train', in nur 2 Tagen eingespielt - am 15. und 16. Dezember 1962 in den Radio Recorders Studios Hollywood -, ist wohl bis heute Oscar Petersons berühmtestes und vielleicht bestes Album !


Night Train [Ltd.Re-Issue]
Night Train [Ltd.Re-Issue]
Wird angeboten von BBCGmarket
Preis: EUR 37,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oscar Peterson' 'Night Train' - sein bestes Album !, 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Night Train [Ltd.Re-Issue] (Audio CD)
Der Zug hat im Jazz eine ganz besondere Bedeutung: Viele Schwarze kamen mit dem Mississippi-Dampfer von New Orleans in den Norden - viele fuhren aber auch mit dem Zug. So gibt es neben dem 'Night Train' verschiedene andere Jazztitel mit einem Bezug zur Eisenbahn: 'Take the A-Train' (B. Strayhorn, 1957), 'Honky Tonk Train Blues' (M. L. Lewis, 1927), 'Choo-Chooch-Boogie' (B. Haley, 1956) oder 'Midnight Special' (H. Ledbetter,1936).

Oscar Peterson's 'Night Train' gehört wohl zu den schönsten Piano-Trio Alben des Jazz. Gemeinsam mit Ray Brown (b) und Ed Thigpen (dr) bildet der Pianist ein exzellentes Trio, das auch über lange Zeit zusammen blieb und einen sehr persönlichen Stil entwickelte: leicht swingend, sehr dynamisch und bestechend präsent. Oscar Peterson ist einer der versiertesten und ausdrucksstärksten Pianisten des Jazz und hat im Trio-Format sein bestes Umfeld gefunden. 'Night Train' besticht durch herrliche Standard-Interpretationen wie etwa 'Georgia on My Mind' oder 'C Jam Blues'.

Peterson widmete dieses Album seinem Vater, der als Schlafwagen-Stewart bei den Canadian Pacific Railways arbeitete, so erklärt sich vielleicht sein besonders emotionelles Spiel bei dieser Session. 'Night Train', in nur 2 Tagen eingespielt - am 15. und 16. Dezember 1962 in den Radio Recorders Studios Hollywood -, ist wohl bis heute Oscar Petersons berühmtestes und vielleicht bestes Album !


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