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Beiträge von Thomas Barisch
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Rezensionen verfasst von
Thomas Barisch (Euerbach, Bayern)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   

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Philips HD7872/10 Senseo Twist Kaffeepadmaschine mit Touchdisplay Caribbean Blue
Philips HD7872/10 Senseo Twist Kaffeepadmaschine mit Touchdisplay Caribbean Blue
Wird angeboten von Voelkner
Preis: EUR 137,78

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Typische Kaffeepadmaschine, 1. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich gebe zu, für die Bewertung einer Kaffeepadmaschine voreingenommen zu sein. Lange stäubte ich mich überhaupt gegen die Anschaffung, der Druck der Lieblingstochter führte dann dazu - mal schnell einen leckeren Kaffee brauen. Also gut, das Gerät kann ja nichts dafür, dass ich diese Maschinen grundsätzlich für unsinnig halte - und nach kurzen gebrauch bin ich auch nicht vom Gegenteil überzeugt. Diese Senseo twist sieht stylisch aus, nimmt nicht viel Platz weg, passt also in jede Küche. Sie ist einfach zu bedienen und man hat wirklich schnell einen frischen Kaffee, z.B. wenn man gerade nach Hause kommt.
Richtig stabil wirkt das ganze nicht, eher billiger als der reguläre Kaufpreis.
Der gängigen Geschmacksmode kann ich mich da nicht anschließen - der Kaffee aus dem letztlich unverhältnismäßig teuren Pad schmeckt doch nicht wirklich. Das nur kurz erhitzte Wasser hält die Temperatur überhaupt nicht, also ist das ganze nur sinnvoll im Modus "stark" und dann halt wie ein Espresso schnell runter gekippt. Ob andere Maschinen mehr Geschmack herausholen, wage ich zu bezweifeln. Insoweit gebe ich mal eine mittelprächtige Bewertung.
Fazit: nach drei Wochen verstaubt die Maschine, ich mache mir lieber einen wirklichen heißen Schnellkaffee und die Begeisterung der Tochter ist auch überschaubar.


Casio Exilim EX-ZR300 Digitalkamera (16,1 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 25-fach Multi SR Zoom, 24mm Weitwinkel, HS-Nachtaufnahme, HDR) weiß
Casio Exilim EX-ZR300 Digitalkamera (16,1 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 25-fach Multi SR Zoom, 24mm Weitwinkel, HS-Nachtaufnahme, HDR) weiß

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Allroundkamera für den Normalfotografen, 1. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Casio Exilim EX-ZR300 (wer gibt Kameras eigentlich diese blöden Namen bzw. Typenbezeichnungen - R2D2 lässt grüßen) ist ein Allroundgerät, dass dem Normalfotografierer sicher viel Freude bereiten wird. In meinem Bekanntenkreis ist es - Geld spielt keine Rolle - plötzlich in, sich teure Spiegelreflexkameras zu kaufen. Nur - wer kann wirklich damit umgehen? Die großen Kameras verzeihen ja erstmal keinen Fehler, mit den schweren Geräten verwackelt man viel leichter ein Foto.
Auch ich zähle mich eher zu den Normalanwendern und bin mit dieser Casio sehr zufrieden. Der Profifotograf oder der Profihobbyfotograf wird sich so eine Kamera ja eh nicht kaufen.
Da sie ja auch kein Billigprodukt ist, muss man aber heute auch einiges erwarten. Und die Casio bietet ja viele der heute ja auch schon obligatorischen Funktionen. Sie ist auch nicht ganz so leicht wie manche kleine Digitalkamera, also nicht unbedingt zum ständigen Mitnehmen in der Hosentasche geeignet - wohl aber in der Handtasche der Frau. Und dann ist sie wirklich sehr schnell einsetzbar.
Natürlich kann man sich über die vielen Automatiken streiten, aber die in den meisten Kameras vorhandenen Grundeinstellungen sind ja für den Normalanwender schon gut tauglich. Ich finde es auch schön, wenn gerade sommerliche Landschaftsbilder ein wenig farbsatt wiedergegeben werden. "Große" Kameras haben da oft erstmal sehr nüchterne Ergebnisse in ihren automatischen Belichtungen. Hier gibt es etliche schöne Spielereien, wie den HDR-Modus. Natürlich ersetzt er nicht die Doppelaufnahme der Profis etwa bei den berühmten Bergseebildern, bei der sich die Kamera halt immer für dunklen See oder hellen Berg entscheiden muss. Wählt man diesen Modus, wird es schon besser, den dunklen Gosausee mit dem Dachsteingletscher im Hintergrund und Abendlicht leuchtet die Casio ganz schön aus, besser als eine Spiegelreflexkamera ohne Trickserei, das es etwas künstlich aussieht, ist dann halt nicht zu übersehen.
Insgesamt aber doch ein sehr ordentliches Gerät. Schöne kleine Videos kann man auch drehen, der Akku hält überraschend lange, vom 24er Weitwinkel bis zum 12,5 fachen Zoom werden für den Normalanwender die vernünftigen Blickwinkel eines Standortes abgedeckt. Etwas schwerer und stabil verarbeitet hofft man auf eine lange Lebensdauer.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2013 11:24 AM MEST


Götterdämmerung
Götterdämmerung
Preis: EUR 40,11

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Vollendet das ewige Werk" - krönender Abschluss des Frankfurter Rings, 13. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Götterdämmerung (Audio CD)
Nach den bisher vorliegenden Teilen war meine Erwartung an die Vollendung des Frankfurter Rings hoch - sie wurde aber noch übertroffen. Das liegt hauptsächlich an Sebastian Weigles mitreissenden Dirigat und der Umsetzung durch das beeindruckende Frankfurter Orchester. Gerade die Götterdämmerung kann ja furchtbar zäh und bleiern sein, Weigle treibt aber die Musik ständig voran, braucht am Ende auch die üblichen knapp 4,5 Stunden, aber man merkt es garnicht. Wie Thielemann hält er die Musik ständig im Schwung, gerade die musikalisch "dürren" Gibichungenszenen eilen voran, an musikalischen Höhepunkten wird aber unmerklich abgebremst, aber auch alles extrem deutlich ausgespielt. Die Klangästhetik dieses Rings ist ja geradezu diametral gegenüber dem Bayreuther Mischklang. Gerade die tiefen Blechbläserfarben sind differenziert zu hören, Hörner, Wagnertuben, Posaunen, Bassposaune, Kontrabasstuba sind fast einzeln zu orten, Holzbläsertriller und Gegenstimmen, alles ist extrem deutlich eingefangen. Trotz dieser Trennschärfe haben die Höhepunkte aber auch einen wuchtigen, runden Gesamtklang (im Gegensatz etwa zum Deccasound des Soltirings). In der Götterdämmerung freuen sich doch alle auf den Trauermarsch, zu den einleitenden Paukenschlägen hält das Publikum immer den Atem an und Weigle formt hier einen wirklichen Höhepunkt mit melodischem Fließen der leisen Stellen und dem dreimaligen, aggressiven Niederschmettern von Wotans Ideen und Hoffnungen durch das tiefe Blech und Schlagzeug. Das eigentliche Wunder ist aber, dass das nicht aufgesetzt, sondern absolut organisch sich vorbereitet, schon mit dem Schluss des Rheingoldes konnte man diese Eruptionen erwarten.
Technisch ist diese Live-Aufnahme ebenfalls hervorragend gelungen, gerade die richtige Balance zwischen Stimmen und Orchester, dann doch wieder ein Plädoyer für den Stereo-Klang (auf vielen DVDs sind die Stimmen arg im Vordergrund).
Dazu hat die Frankfurter Oper ein überzeugendes Sängerensemble aufgeboten, das in manchen Rollen ungewohnt, aber letztlich überzeugend ist. Tolle Leistungen liefern Johannes Martin Kränzle und Anja Fidelia Ullrich als Gunther und Gutrune, eine absolute Aufwertung dieser Rollen, beide voll und rund tönend. Gregory Frank als Hagen hat nicht die schwarze Stimme eines Gottlob Frick (die hatte ja eh keiner mehr), ist auch nicht so brachial wie Salminnen oder König, aber er gibt einen herrischen, manchmal fast schon heldenbaritonal geführten Hagen, kein lethargischer Zombie. Schon die Nornen lassen aufhorchen angeführt von der orgelnden Meredith Arwady. Claudia Mahnke als Waltraude liefert sich mit Brünnhilde ein packendes Duell.
Lance Ryan ist ja binnen kurzer Zeit zu einem vielgefragten Siegfried geworden, wird der nächste Bayreuther Siegfried. Er ist kein Schönsänger, aber er gestaltet diese schwierige Rolle differenziert und intellegent (!), viele Zwischentöne, noch nie habe ich das "Gönne mir dein Gemach" so eklig gehört, manchmal wäre mir etwas mehr Gesangslinie lieber gewesen - aber das ist ja auch eine Frage des gesamten Konzepts. Ksnditionell scheint er wohl gar keine Probleme zu haben. Susan Bullock als Brünnhilde schließlich entspricht nicht der gängigen Besetzung mit oft auch bedenklich wabernden Heroinen, eine schlanke, helle Stimme, nicht ohne Schärfen, am berührendsten, wenn immer Wotans ja noch immer junge Tochter durchkommt, wenn wir die 25 Jahre Schlaf (?) mal weglassen. Andererseits durchschneidet ihr Sopran aber auch mühelos die Orchesterwogen, die Attacken des 2.Aktes ("dem Manne dort bin ich vermählt") kommen auf dem Punkt und mühelos. Sicher keine Nilsson (wie bei Frick - wer ist das schon), aber dafür viel differenzierter und erfühlter.
So wird der Frankfurter Ring sicher in die Schallplattengeschichte eingehen, als ganz eigene, stets spannende und ergreifende Interpretation. Sicher eine Außenseiterproduktion, aber auch Günter Wands oder Michael Gielens Interpretationen haben sich behauptet, sogar durchgesetzt und das nicht nur bei Kritikern. So wird sicher dank der Mitwirkung von Publikumslieblingen wie Terfel oder Kaufmann (die ich ja auch sehr schätze) die in Kürze erscheinende DVD des Metrings viel mehr Käufer finden. Was im Kino aber zu hören war, kommt zumindest orchestral nicht an Intensität des Frankfurter Rings heran.
Daher eine Kaufempfehlung für alle Wagnerfans, auch wenn sie schon alle Ringe haben, sie werden neues hören. Und auch wer neu einsteigt, trifft eine gute Wahl.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 23, 2013 10:17 PM MEST


Severin AT 2509 Automatik-Toaster
Severin AT 2509 Automatik-Toaster
Wird angeboten von elektrostore24+
Preis: EUR 52,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Toaster, 4. September 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Severin AT 2509 Automatik-Toaster hat folgende gute Eigenschaften, die ihn bei diesem Preis zu einer guten Wahl machen:
- bis zu 4 Toast gleichzeitg
- gleichmäßige Bräunung
- einfache Bedienung
- besonders praktisch ist das Krümelschubfach, dass die Reinigung erleichtert
- Auftaufunktion
Er ist jetzt seit einem Monat im Dauereinsatz, auch Kinderbetrieb und es sind bisher keinerlei Mängel feststellbar.
Somit kann ich diesen Toaster absolut empfehlen


Creative Sound Blaster Axx SBX 20 Wireless-Lautsprecher
Creative Sound Blaster Axx SBX 20 Wireless-Lautsprecher
Wird angeboten von Voelkner
Preis: EUR 113,86

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich sinnvoll nur für den vollen Multimedia-Typen, 4. September 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Creative Sound Blaster Axx SBX 20 Wireless-Lautsprecher bietet schon eine fastverwirrende Fülle von Einsatzmöglichkeiten. Von einer Verstärkerbox für PCs, Laptops, Smartphones bis hin zum Telefonieren, Skypen etc. im ganzen Raum. Dazu kann man sich selber als Karaoke-Star aufnehmen, die Stimme manipulieren usw.
Ob diese Vielzahl der Möglichkeiten dann wirklich sinnvoll ist, kann ich nicht entscheiden.
An den PC via USB angeschlossen oder über Bluetooth mit dem Handy verbunden bietet er aber bequeme Telefonmöglichkeiten bei voller Bewegungsfreiheit. Und ohne weiteren Kabelsalat einen guten Sound für Musik, Filme und Spiele. Für zwei 40 cm hohe Geräte ist das ein erstaunlich trennscharfer Klang, besser als manche 5.1 Mini-Anlage, die oft nur dünn klingen. Das ist natürlich kein High-End-Lautsprecher aus gutem Material sondern halt der schon fast übliche künstliche Klangmix mit seinen Beigaben.
Der Sound Blaster sieht elegant aus, ist schnell aufgebaut und für den modernen Kommunikationsmenschen auch schnell betriebsfertig. Die bei anderen beschriebenen Mängel sind bei uns noch nicht aufgetreten, alle Funktionen haben für sich genommen funtktioniert, wobei wir die ganze Vielfalt der Möglichkeiten (Karaoke!) noch nicht ausprobiert haben. Letztlich durch die gute Klangqualität und die Verwendung als Wireless-Lautsprecher eine gute Wahl


Remington MB4030 Bartschneider Contour
Remington MB4030 Bartschneider Contour
Preis: EUR 31,99

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elegantes Gerät, 27. Juli 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Remington MB4030 überzeugt erstmal durch sein schickes Designs, er liegt gut griffig in der Hand. Der in den letzten Jahren ja fast Standard gewordene Akku-Betrieb ist halt wirklich praktisch - ich genieße ab Frühjahr das Rasieren auf der Terasse. Ob der Akku die angegebene Zeit von 40 Minuten aushält, konnte ich noch nicht testen, ich gehe davon aus, dass es da zumindest in den ersten Jahren keine Probleme gibt.

Folgendes Zubehör ist dabei
* Bartschneider mit ausklappbarem Mini- Trimmer
* Langschnittaufsatz (Stufe 1-9 1,5-18mm können eingestellt werden)
* 3-Tage Bart Kammaufsatz (0,5 - 5,5mm)
* Reinigungspinsel
* Netzteil

Alles gut verarbeitet, wirkt edel. Somit auch mal als höherwertiges Geschenk verwendbar.

Für kurzes Barthaar, für das Trimmen von modischen Bärtchen rund um das Kinn ist das Gerät sicher perfekt. Bei längeren Bärten verheddern sich die Haarbüschel schon ganz schön und man muss ständig die Haare "abklopfen". Als stolzer Glatzenträger lege ich auch Wert auf eine Kurzhaarfrisur mit 3 mm. Im gegensatz zu anderen Bartschneidern geht das Haupthaarrasieren aber eher mühselig. Es ist also ein reiner Bartschneider - wie angegeben. Viele andere Bartschneider sind da halt trotzdem doppelt verwendbar.

Was fehlt, ist eine ordentliche Reiseverpackung, wie das früher für solche Geräte doch üblich war. Andererseits ist er ja nicht so sehr teuer, da wurde nun gespart.


Braun Oral-B TriZone 1000 elektrische Zahnbürste
Braun Oral-B TriZone 1000 elektrische Zahnbürste
Preis: EUR 46,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktisch, aber ganz schön hart, 28. Juni 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Zum einen eine praktische Sache: Durch den Akku kein lästiges Batterieeinsetzen, es liegt schlank und leicht in der Hand und kann somit leicht wie eine manuelle Zahnbürste im Mund bewegt werden.
Die Bürste ist dann wirklich hart und rau, vor allem wohl am Anfang, wird dann sicher weicher. Ob so eine harte Art des Zähneputzens auf Dauer wirklich gut für die Zähne ist, wage ich mal als Laie zu bezweifeln - am besten sicherheitshalber mal beim nächsten Mal den Doc fragen. Der wird es dann beim jährlichen Profireinigen schon sagen.


Grundig LE 8820 Epilierer (mit Rasieraufsatz), weiß-lila
Grundig LE 8820 Epilierer (mit Rasieraufsatz), weiß-lila
Preis: EUR 31,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Epilierer, 28. Juni 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Diese Rezension gibt logischwerweise die Ansicht meiner Frau wieder:
Der Grundig LE 8820 ist ein wirklich feminines Gerät. Schon die Verpackung, in der es mit dem Zubehör gelagert werden kann besticht durch gute Verarbeitung, ist einfach paraktisch. Der eigentliche Epiliervorgang geht dann hautschonend und so angenehm, wie Epilieren halt möglich ist. Der "Rasierkopf" ist relativ schmal, so ist man gezwungen, langsam und gründlich zu arbeiten. Das Ergebnis ist dann schon sehr gut, besser als bei billigeren Geräten. Dazu arbeiter er auch relativ ruhig, mein etwas älterer brummte da schon erheblich lauter.

Die Rasieraufsätze ergänzen den Epilierer gut, somit kann man ihn empfehlen.

Ein Vorbehalt betrifft ja immer die Haltbarkeit, ich ändere die Bewertung, wenn er vor der Zeit schwächelt.


Götterdämmerung
Götterdämmerung
Preis: EUR 40,11

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompromisslos düstere Götterdämmerung, 25. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Götterdämmerung (Audio CD)
Eigentlich ist es ja ein Wahnsinn, dass das Label Oehms Classic fast parallel die Ring-Zyklen aus Hamburg und Frankfurt veröffentlicht. Wie es sich rechnet, braucht den Kunden nicht zu interessieren. Der Frankfurter Ring hat dabei die Nase eindeutig vorne. Sowohl sängerisch als auch vom Dirigat konnten die bisherigen Hamburger Veröffentlichungen nicht überzeugen, wobei der Siegfried schon etwas fesselnder war, mit Falk Struckmann als überraschend menschlichen Wanderer und Catherine Foster zwar textunverständlich, aber stimmschön in der ja undankbaren, extrem hohen Brünnhilde im Siegfried.
In dieser Götterdämmerung haben nun endlich Simone Young, das Orchester und die Aufnahmetechnik zueinander gefunden, so dass ich für den letzten Tag des Bühnenfestspiels eine Lanze brechen möchte. Udo Bermbach gibt eine fundierte Einführung im beigefügten Booklet, deutet die Götterdämmerung als Wagners radikale Abrechnung mit dem politischen System seiner Zeit, ein Niederbrennen ohne Hoffnung, ohne Vision. Die käme nach Bermbach dann erst mit Meistersingern und Parsifal. So suggestiv das geschrieben ist, bleibt es doch auch unbewiesen, die Musik nach Hagens "Zurück vom Ring" spricht für mich eine andere Sprache. Simone Young greift das aber auf und gestaltet die Götterdämmerung in düsteren, schwarzen Farben. Schon Sonnenaufgang und Siegfrieds Rheinfahrt sind düster blechgepanzert, dazu im ersten Akt langsame Tempi, Weltuntergangsstimmung von Anfang an. Hagens Wacht wird so zum schaurigen Höhepunkt. Der Veteran John Tomlinson gestaltet das mit den ihm verbliebenen Stimmmittel absolut rollendeckend, eine würdige Abschiedsvorstellung (?) für diesen großen Sängerdarsteller.
Deborah Polaski und Christian Franz sind ja auch Veteranen, vom schweren Wagnerdienst schon gezeichnet. Wie Tomlinson macht die Polaski daraus eine Tugend, singt schöne Piani, mogelt sich geschickt in der Höhe durch. Christian Franz Stimme klingt eigentlich frischer, aber ständig forciert er, schreit regelrecht,hält die gesangliche Linie nie lange durch, Siegfrieds Tod gesanglich grenzwertig - warum lässt die Dirigentin das durchgehen? Der Punktabzug geht zu seinen Lasten. Die restliche Sängerriege ordentlich, Petra Lang überzeugt mich als Waltraude auch nicht ganz. Licht und Schatten also bei den Sängern.
Dafür baut Simone Young orchestral eine gewaltige Götterdämmerung, mit Klangtürmen hoher als ein Thielemann, Freunde des schweren Blechs können sich hier satthören. Da wird extrem detailgenau musiziert, viel Stimmung erzeugt, dafür aber wenig rhythmischer Schwung. Dann aber mit dem letzten Auftritt Brünnhildes ein kleines Wunder: ganz leise tritt sie auf mit dem Götterdämmerungsmotiv, auch der erste, lyrische Teil ihres Schlussgesanges ist ganz verinnerlicht, eine schöne Alternative zu fast allen mir bekannten Fassungen, ehe der Weltenbrand monumental, fast brucknerisch hereinbricht.
Sicher nicht die Aufnahme für die einsame Insel, nicht durchgängig überzeugend, aber dann doch wieder mit vielen faszinierenden Momenten - für den Preis im Marketplace allemal.


Beethoven für Alle - Sämtliche Sinfonien 1-9 (Ga)
Beethoven für Alle - Sämtliche Sinfonien 1-9 (Ga)
Preis: EUR 20,99

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr politisches Statement als künstlerisches Ereignis, 20. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Barenboims doppeltes Engagement ist ohne Zweifel hochlöblich: Einmal ein Orchester mit Musikern aus verfeindeten Nahost-Staaten zu gründen und binnen kurzer Zeit zu einem sehr hohen Niveau zu führen, ein kleines Hoffnungslicht für ein Ende des schier endlosen Konflikts. Zum anderen Beethoven für alle, mehr Menschen wieder für Klassik zu begeistern. Mit ungefähr 10 Jahren weckten die "Klassik für Millionen"-Schallplatten meine Begeisterung für die Klassik, mit Arien-Schnipseln, Klavierstücken und - der Egmont-Ouvertüre unter Karajan, geradezu eine Initiation. Aber schon mit dieser Erinnerung kommt das "Aber": Rein musikalisch betrachtet spielt diese neue Gesamtaufnahme nicht in der Liga Karajan, Wand, Harnoncourt, Gardiner, Mackerras, Norrington etc. - wen immer man davon jetzt mag oder nicht. Auch der günstige Preis ("Beethoven für alle erschwinglich") ist kein Entscheidungskriterium für diese Aufnahme, bekommt man doch für das gleiche Geld inzwischen den Gardiner, Karajan 1976 oder auch den sehr empfehlenswerten Günter Wand.

Besonderes Pech mag auch sein, dass erst vor kurzem drei völlig unterschiedliche, aber wirklich herausragende Interpretationen veröffentlicht wurden: Paavo Järvi mit der Deutschen Kammerphilharmonie, quasi die Quintessenz der "historisch-informierten Aufführungspraxis" - spannend, frech, fetzig. Dann Riccardo Chailly, der das tradionsreiche Gewandhausorchester in großer Besetzung durch fast ale Metronomangaben treibt. Schließlich Thielemann mit den Wiener Philharmonikern, der den Bogen wieder zur traditionellen Aufführungspraxis spannt, im Schönklang badend. Allein aus dieser Auswahl kann jeder seinen Favoriten finden oder er hört - je nach Stimmungslage - Beethoven wecheselweise oder stellt sich seine Lieblingsserie zusammen.

Da kann Barenboim und das Divan-Orchester einfach nicht anknüpfen. Das politische Engagement in allen Ehren, aber auf diesem Level spielen gerade in Deutschland derzeit sehr viele Orchester. Letztlich liegt der schwache Eindruck aber schon am Dirigenten und dessen lauen, betulichen Zugriff auf Beethoven. Da wird im Begleittext von Beethovens Idealen gesprochen, die Werbung suggeriert den Einsatz für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, aber in der Sprache der Musik kommt davon sehr wenig herüber.

Schon der 1. Satz der 1. Sinfonie bleibt betulich, buchstabiert - jede der drei genannten Alternativen Järvi, Chailly oder Thielemann vibriert da schon auf jeweils andere Art. Der Eroica geht jegliches "heldische Pathos" ab, nehmen wir nur den Schluss des 1. Satzes, die kämpferischen Triolen der Trompeten sind nicht zu hören, am Höhepunkt wird die Dynamik noch zurückgenommen. Überhaupt dürfen die bei Beethoven doch nicht unwichtigen Trompeten immer nur mit dem Becher ins Notenpult blasen. Im Vordergrund dafür immer die Hörner und die wuchtige Pauke. In der Fünften will Barenboim dann das Schicksal doch mächtiger klopfen lassen, aber hier hat das Orchester wohl nicht genug Power, einzig der Pauker sorgt - nicht organisch wie z.B. Järvis fast schon genialer Pauker - für Krach.

Mit viel Hörnerschall folgt dann eine rustikale Pastorale, erdenschwer, aber für mich noch die überzeugendste Sinfonie im Zyklus. Bei 7 und 8 wenig tänzerischer Schwung, alles schwer artikuliert. Seltsam auch das Trio im Scherzo der 7., bei dem ja historisch und traditionell in Sachen Tempo immer extrem weit auseinander sind, am Höhepunkt dieses "Pilgergesangs" aber dynamisch es doch immer krachen lassen. Barenboim verschleppt nicht nur das Tempo, sondern nimmt die Lautstärke auch noch zurück, das mag "interessant, anders" sein, aber nicht überzeugend.

Die Neunte ist dann für mich einfach nur lang, im ersten Satz wieder die bekannten Paukenakzente, aber niemals die notwendige Energie für diesen grandiosen Satz. Das Freudenthema an seinem orchestralen Höhepunkt ohne jegliches Strahlen, ein gleichmäßiger Klangbrei, müde die ersten Choreinsätze. Die Wagnerstimmen Waltraud Meier, Peter Seiffert und Wolfgang Koch nicht wirklich am rechten Ort.

Schludrig der Umgang mit den Wiederholungen und das ist für mich bei Beethoven keine Äußerlichkeit: Die Wiederholungen fehlen in den 1.Sätzen der 3., der 4., der 6. und der 7., auch im Finale der 5., in dem der Sturz in die Wiederholung ja geradezu eingearbeitet ist, keine Wiederholung des Trios im Scherzo der 7. - Willkürlichkeiten, die ich nicht verstehe und eigentlich für überwunden hielt, auch bei tradionellen Deutungen.

Am Ende bleibt Barenboim hinter seiner eigenen ca 10 Jahre alten Einspielung mit der Staatskapelle Berlin weit zurück - auch wenn er der tradionellen Linie dort folgt hatte diese Aufnahme Wucht, orchestrale Grandezza und ein Strahlen, das hier völlig fehlt. So als ob Barenboim musikalisch nicht an seine selbst gewählte Mission glaubt liegt ein resignativer Hauch über dieser Aufnahme. Vielleicht liegt es aber auch schlicht daran, dass Barenboim einfach - zu viel macht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 30, 2012 4:30 PM MEST


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