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Beiträge von Gehstuhl
Top-Rezensenten Rang: 5.170
Hilfreiche Bewertungen: 66
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Rezensionen verfasst von Gehstuhl
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4.0 von 5 Sternen
Faszinierendes Buch, 9. Mai 2013
Dieses Buch bekam ich vor etlichen Jahren geschenkt. Als Jugendlicher fand ich es toll und hatte es mehrfach gelesen. Danach lagerte es lange Zeit unbeachtet im Keller, und beim Aufräumen ist es mir wieder in die Hände gefallen. Ich habe einige Kapitel nochmals gelesen. Es ist ein faszinierendes Buch. Mit bestechender Klarheit fasste der Autor den damals aktuellen Stand der Wissenschaft zusammen. Vieles ist auch heute noch gültig, denn die Aminosäuren des Lebens sind auch heute noch linsdrehend genau wie die DNS rechtsdrehend geblieben ist. Allein die Perspektiven der Raumfahrt haben sich verändert. Eigentlich eher zum Schlechteren, denn Dolezol überschätzte die Menschheit. Genaugenommen sind wir nicht weiter als vor vierzig Jahren, auch wenn die USA von einer Marsreise träumt. Ein spannendes Buch, vor allem für Ältere lesenswert, die den Wissenschaftsstand von damals mit heute vergleichen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Anspruchsvoll, düster und spannend, 16. März 2013
Der dritte Roman der Serie ist stellenweise sehr düster geraten. Vor allem die Geschehnisse auf dem Weltendom nahmen mich ganz schön mit. Das erste Kapitel ist mit dem orgelspielenden Domdechanten sehr ruhig für eine Space-Opera-Roman. Die Spannung wird ganz langsam aufgebaut. Anspruchsvoll ist der Roman wegen mehrerer Handlungsebenen, auch wenn diesmal jeweils der mittlere Abschnitt eines Kapitels einen durchgehenden roten Faden aufweist. Wer Military SF erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Die Konflikte sind teilweise recht gewalttätig, werden aber in keiner Phase voyeuristisch beschrieben. Es wird sehr viel Augenmerk darauf gelegt, die Protagonisten, vor allem das Mädchen Grit und den schrulligen Ziem Komliron und deren Verhältnis zueinander zu charaktisieren. Die Hauptperson der ersten beiden Bände, der Rogamarer Leutnant Maltin, tritt in diesem Roman in den Hintergrund. Alles in allem ein spannender Roman, etwas abseits vom Mainstream.
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The Collection
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| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 12,43 |
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute CD mit einigen Highlights, 9. Januar 2013
Die Hälfte der Titel gefallen mir sehr gut, the riddle, I won't let the sun go down on me, wouldn't it be good, human racing, dancing girls, nobody knows, one step ahead. Das sind auch im Prinzip die, die man immer noch häufig im Radio hört. Die anderen Titel sind ebenfalls ganz gefällig, ein richtig schlechter ist nicht dabei. Nik Kershaw hat eine angenehme Stimme, klingt manchmal auch schön schräg.
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1.0 von 5 Sternen
Fühle mich getäuscht, 11. Dezember 2012
Von wegen reines Stevia! Wer's nicht glaubt, sollte mal bei lebensmittelklarheit vorbeischauen oder die Zutatenliste mit der Lupe untersuchen. Ich hatte mich schon nach der ersten "versüßten" Tasse Kaffee über den schrecklichen Geschmack gewundert. Nach der dritten hab ich aufgegeben und die PAckung entsorgt. Auf dem Dosierspender sind überhaupt keine Inhaltsstoffe aufgeführt, und die Verpackung hatte ich weggeworfen. Laut Hinweis auf der oben genannten Seite handelt es sich um gestrecktes Produkt mit nur 25% Stevia.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sehr gut geschrieben, 26. August 2012
Der Roman ist hervorragend geschrieben. Allen, die Galouyes "Welt am Draht" noch nicht gelesen haben, kann ich nur empfehlen, zuerst diesen Roman von Lalli zu lesen. Er ist einfach besser geschrieben als das Original und bringt die dahinter steckenden Ideen glasklar zur Geltung. Galouyes Roman lebt nur von der Idee, die Charakterisierungen sind dürftig. Für Lallis "Simulator" würde ich an sich 5 Punkte vergeben, aber die Idee (das Verschwinden einer Person aus der Realität, die Beschreibung einer simulierten, virtuellen Welt) ist natürlich jetzt nicht mehr ganz so aktuell wie zu Galouyes Zeiten 1962. Zumal der Film "Matrix" das Thema quasi populär gemacht hatte. Dennoch ein beachtliches Werk. Ich stimme dem Autor auch zu, dass es legitim ist. Er hat die Idee ins Moderne übertragen, und es ist nichts abgeschrieben. Schließlich gibt es auch Cover-Versionen und Remakes, und selbst Shakespeare und Goethe haben Ideen wiederaufgegriffen. Da ich selbst "Welt am Draht" erst vor kurzem gelesen habe, wusste ich die Pointe von Beginn an. Das schmälert das Vergnügen leicht. Deswegen mein obiger Tipp.
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4.0 von 5 Sternen
Tolles Produkt für den Preis, 22. August 2012
Ich mag LED-Gimmicks. Dieses Produkt habe ich gleich dreimal gekauft, weil der Preis sehr günstig ist und ich die Lampen als Geschenke gut finde. Man muss pro Glasfaserlampe zusätzlich eine Versandpauschale von 1,95 bezahlen, Mengenrabatt gibt es also nicht, aber trotzdem noch ein super Preis-/Leistungsverhältnis. Der Unterschied zu der mehr als doppelt so teuren Glasfaserlampe, die ich in einem Elektromarkt gekauft habe, liegt vorwiegend in der Farbgebung. Während bei meiner alten Lampe die Glasfaserenden alle 3 LED-Farben aufweisen (also ein buntes Feuerwerk), wechselt bei der Blue Ice der Sockel die Farbe, während die Glasfasern stets blau sind (daher auch der Name, denke ich). Bei den Blue Ice waren bei 2 der 3 Lampen insgesamt 4 Fasern an der Spitze geknickt, ist aber nur ein geringer Fehler, der beim Aufstellen kaum auffällt. Für den Preis jedenfalls empfehlenswert. Bin zufrieden mit dem Lämpchen, und der erste Beschenkte war es auch bereits.
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4.0 von 5 Sternen
Beeindruckende Sammlung der Universen-Modelle, 5. Juli 2012
Das Buch ist sehr gut gegliedert. Von den ersten Beobachtungen des Sternenhimmels bis zu dem heute vorwiegend vertretenen Multiversum-Modell wird die Entwicklung der Kosmologie präzise und detailliert geschildert. Die Autoren schaffen es auch immer wieder, mit geschickten Veranschaulichungen in etwa klarzumachen, was die jeweiligen Kosmologen mit ihrem Modell verbanden. Im Buch wird auf Formeln weitgehend verzichtet, man kann das Buch quasi wie ein Geschichtsbuch lesen. Ein äußerst anspruchsvolles Geschichtsbuch allerdings. Fünf Sterne möchte ich aber trotzdem nicht vergeben, denn um genau zu sein, bringt das Buch nur demjenigen den vollen Genuss, der bereits aus anderen Quellen tiefe Einblicke in die dahinterlegenden physikalischen Prozesse hat, dem Experten. Dem Nicht-Experten schwirrt zwischendurch bei der Vielzahl an Modellen der Kopf, da sie sich teilweise nur in Nuancen unterscheiden, die ohne Expertenwissen nicht verständlich zu machen sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Macht neugierig. Guter Auftakt., 1. Juli 2012
Passabler Auftaktroman von Routinier Uwe Anton, der den Background für den kommenden Konflikt mit bewährtem Strickmuster vorstellt. Riesige Gefahr droht, es wird gewarnt, diesmal von einem Sohn Perry Rhodans und von Ennerhahl, einer neuen Figur in der Serie. Die Warnungen bestehen aus Andeutungen. Man erfährt, wer der Feind ist. QIN SHI als Inhaber des BOTNETZ, den Lesern bereits aus den Erlebnissen Alaska Saedelaeres bekannt, Perry Rhodan unbekannt. Dessen Hilfsvolk sind die Dosanthi. Sie entführen die BASIS in die Galaxis Chanda. Offensichtliches Streitobjekt ist das Multiversum-Okular, für dessen Steuerung Perry Rhhodan den Anzug der Universen erhalten hat. Guter Auftaktroman. Und Uwe Anton stichelt wieder mit dem Haustier Mondras, dieser merkwürdigen Raubkatze Ramos, die wie der Klonelefant Norman sehr ambivalent in der Leserschaft angenommen werden ;-)
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5.0 von 5 Sternen
Sehr guter Roman, 24. Juni 2012
Der Protagonist des Romans ist Nick, der mit 14 Herr des Landguts Waringham wird. Mit seinem Sinnen erfahren wir von den Wirrnissen der Zeit unter der Herrschaft des Königs Henry VIII, der wegen seiner ständigen Frauenwechsel ein religiöses, tödliches Wechselspiel betreibt. Weil er sich von der ersten Gemahlin trennen will, wendet er sich vom päpstlichen Glauben ab. Das sit der Anfang. Die Glaubensregeln werden immer wieder geändert, die adligen und klerikalen Würdeträger laufen ständig Gefahr, nicht auf dem momentanen Stand zu sein, was sie unweigerlich in den Tower oder gar aufs Schafott bringen kann. Für Nick eine sehr riskante Sache, der Tochter der ersten Gattin, später Mary I, die Treue zu halten. Die Autorin versteht es, historisches Wissen unauffällig in Handlung und Dialoge zu integrieren. Man hat nie das Gefühl, das alles sei nur angelesen, wie es leider bei vielen anderen historischen Roman merklich der Fall ist. Neben der "realen" Geschichte webt Gable ein feines Netz an Menschlichkeit. Der Held wächst in einer schwierigen Familiensituation auf, er hat einen starken Hang für Gerechtigkeit und Idealismus, auch wenn er selbst nicht so ganz ohne Fehl ist. Besonders hervorzuheben sind die feinsinnigen Dialoge und Diskussionen, was die Autorin meisterlich beherrscht. Die Grausamkeiten der Zeit werden nicht verharmlost, aber auch nicht übertrieben detailliert dargestellt. Das hat die Autorin auch gar nicht nötig, denn sie beherrscht die Materie und ist nicht auf platte Gemetzel angewiesen. Man hat nie das Gefühl, eine Passage sei geschrieben worden, um historisch recherchiertes Fachwissen unterzubringen, das kommt ganz unaufdringlich und sehr überzeugend. Ein sehr gutes Buch, das sehr viel Spaß gemacht hat. Warnung: Nichts für Leute, die Mittelalterromane nur der erwarteten Grausamkeiten wegen lesen möchten. Diese Zerstücklerliebhaber treiben sich offensichtlich auch frustriert hier rum und bewerten feige mit "nicht hilfreich", statt sich ehrlich zu bekennen.
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2.0 von 5 Sternen
Schlechtester Donna Leon bis jetzt (Band 10), 3. Juni 2012
Ich lese Donna Leons Brunetti-Krimis sehr gerne, auch wenn die Kriminalfälle nicht immer logisch und ermittlungstechnisch überzeugend gelöst werden. Mir gefällt die trockene Art, wie die Autorin die Bevölkerung, die Politik und das Privatleben Brunettis beschreibt. In diesem Fall ist der Anfang nun tatsächlich ein richtiger Krimifall: Der Tank eines Fischerbootes fängt Feuer, das Boot sinkt und man findet zwei Ermordete in der Kabine. Das war's dann leider schon. Brunetti und seine Kollegen ermitteln planlos drauflos. Da die Dörfler nicht reden, wird auch noch Signorina Elettra geschickt, die nichts anderes zu tun hat, als sich in einen jungen Mann zu verlieben, der - das war von Anfang an klar - irgendwie mit dem Fall zu tun hat. Ansonsten wirkt der Text sehr uninspiriert, der Autorin ist nichts eingefallen, es plätschert zunächst dahin, dreht sich versatzstückhaft andauernd im Kreis, und zum Schluss gibt es ein ohrenbetäubendes Finale mit einigen Toten und Action, teilweise völlig absurd und wenig überzeugend. Unglaubwürdig, nicht gut konstruiert. Vieeleicht liegt es daran, dass Patta diesmal nicht vorkommt. Offensichtlich ein schlechtes Omen für einen Brunetti-Roman. Schwamm drüber, der nächste wird wieder besser!
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