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Beiträge von Robert Zimmerman
Top-Rezensenten Rang: 13.967
Hilfreiche Bewertungen: 182
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Rezensionen verfasst von Robert Zimmerman "Rob/Baut/Zimmer/Mann" (Stuttgart)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Theatermacher, 24. Februar 2013
Es sind wahrlich kein Wohlfühl-Album und ja, es ist ein wenig anstrengend, aber so war es von Kamerun gewollt. Es ist ein inhalts-schwangerer Gegenentwurf zur Popmusik. Diskurs-Musik im besten Sinne. Unpolierte Sätze prasseln auf den Hörer nieder. Saxofon, Klarinette und CO rollen den Teppich für Inhalte aus, sie man sonst vergeblich sucht. Kameruns Solo-Album ist noch schwerer zugänglich als die Werke der Goldenen Zitronen - manchmal scheint es,als würden sich Gesang und Instrumentierung bekämpfen, Motto: Metrik ist was ihr draus macht. Der Gesang hat diesen pointierten Theatersound, so dass die Worte auch noch in der letzten Reihe verstanden werden kann, das sollte man mögen. Wer dieses Werk als Kunstplatte begreift kann, wird sie lieben lernen, wer Wohlfühlmukke im Stile von Blumfeld sucht, wird dies vergeblich tun. Die Single "Unabhängigkeit ist keine Lösung für moderne Babies" hat ein gewissen Popfaktor,dem sich der Rest der Platte entzieht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Theatermacher, 24. Februar 2013
Es sind wahrlich kein Wohlfühl-Album und ja, es ist ein wenig anstrengend, aber so war es von Kamerun gewollt. Es ist ein inhalts-schwangerer Gegenentwurf zur Popmusik. Diskurs-Musik im besten Sinne. Unpolierte Sätze prasseln auf den Hörer nieder. Saxofon, Klarinette und CO rollen den Teppich für Inhalte aus, sie man sonst vergeblich sucht. Kameruns Solo-Album ist noch schwerer zugänglich als die Werke der Goldenen Zitronen - manchmal scheint es,als würden sich Gesang und Instrumentierung bekämpfen, Motto: Metrik ist was ihr draus macht. Der Gesang hat diesen pointierten Theatersound, so dass die Worte auch noch in der letzten Reihe verstanden wird. Wer dieses Werk als Kunstplatte begreift kann, wird sie lieben lernen, wer Wohlfühlmukke im Stile von Blumfeld sucht, wird dies vergeblich tun.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Komplimente für Fragmente, 29. Januar 2013
Eine nette Sammlung von Anekdoten. Allerdings erfährt man mehr über Lethem,wenn man die "Festung der Einsamkeit" liest (es gibt einige Dopplungen, zumTeil im Wortlaut), dennoch ist dieses Buch eine nette Ergänzung zu den anderen Werken. Die klassischen Lethem-Themen: Drogen, Musik,Schriftstellerei und Comics-Superhelden werden abgehandelt....Wie immer brilliant geschrieben.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wallace rockt, 29. Januar 2013
....für alle, denen der "undendliche Spass" zu anstrengend ist. Auf den Punkt und unterhaltsam - im unnachamtlichen Stil eines Lueratur-Genies. Die Sprachgewalt ist einzigartig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
kleiner interner Speicher, aber sonst super...., 29. Januar 2013
...Auch wenn man viele Apps auf die Sd-KArte auslagern kann, regelmäßig kommt die Anzeige "speicher voll", das nervt ...ansonsten ist es ein Top-Gerät----
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Der Autor wird greifbarer, 5. Januar 2013
Kracht macht gerne ein Geheimnis aus seiner Person, die Autoren versuchen ihm die Maske abzureißen - was nur bedingt gelingt. Viele Texte erinnern an Hausarbeiten im Germanistik-Studium, dennoch haben Kracht-Fans einen gewissen Mehrwert,vor allem wenn Freunde und Wegbegleiter über Kracht schreiben. Das Geheimnis Christian Kracht wird trotzdem nicht gelüftet.
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5.0 von 5 Sternen
Ein Muss für Fauser-Fans, 5. Januar 2013
Es lebe der Aha-Effekt. Vieles was in den autobiographischen Schriften von Fauser angedeutet ist, wird hier gründlich ausrecherchiert. Die Bio beantwortet alle Fragen,die noch offen waren. Beispeilesweise wird seine Zeit als Hörspielmacher gut ausgeleuchtet und das Verhältnis zu seinen Eltern kristallklar. Es ist fast schon ein wissenschaftliches Werk, Fauser wird einem noch sympathischer, seine Zerrissenheit ist beinahe mit den Händen greifbar und sein Stellenwert als großer Autor eindrucksvoll unterstrichen.
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3.0 von 5 Sternen
Kurzweiliger Spaß: Ein eher schwacher Lethem, 5. Januar 2013
Es ist wahrlich kein schlechtes Buch. Es ist - wie für Lethem üblich - brillant geschrieben und voller schönen Ideen, doch die Leser, die in den Genuss von "Motherless Brooklyn", "Die Festung der Einsamkeit" oder "Chronic City" gekommen sind, werden sicherlich etwas vermissen. Wäre es kein Lethem, wären es sicherlich fünf Sterne, aber schließlich hat man sich an die ausgeklügelte Plots von Lethem gewöhnt - das schraubt die Erwartungen naturgemäß in die Höhe. Dieses Buch ist was für Lethem-Fan. Leser, die ihn noch nicht entdeckt haben, sollen eher mit den oben genannten Büchern beginnen. Ungewöhnlich ist der große pornographische Anteil in diesem Buch. Die ersten Zweidrittel lesen sich wie im Rausch, dann fällt das Buch ein wenig ab, das Ende ist ein wenig enttäuschend. Dennoch ein kurzweiliger Spaß.
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5.0 von 5 Sternen
DFW light, 17. Dezember 2012
David Forster Wallace, so wie man ihn in "Unedlicher Spass" nicht kennenengerlnt hat. Optimistisch, ja erbauend. Leider ist dieser Aufsatz mit Verlagsmitteln ein wenig aufgebläht, will sagen: eine große Schrift, Grafikelemente strecken die Seitenzahl. Die Zeitschrift Spex hat diesen Aufsatz auf 8 Seiten gedruckt, das ändert natürlihc nichts am grandiosen Inhalt.
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5.0 von 5 Sternen
Datierte Notizen - und zwar die denkbar intersantesten, 17. Dezember 2012
Zugegeben Peter Sloterdijk ist eitel, ein wenig selbstverliebt und ist politisch manchmal etwas fragwürdig. Doch brilliert Sloterdijk. In diesem Buch selbstironisch mit klugen Beiträgen zur Zeitgeschichte, freilich nicht ohne sämtliche Persönlichkeiten, denen er begegnet, genussvoll aufzuzählen. Es ist ein „Name-Dropping“, das seinesgleichen sucht, es ist wohl dem Normal-Sterblichen nicht möglich alle genannten Personen zu kennen. Ganz zu schweigen von den philosophischen Denkfiguren, die für den Durchschnittsleser nicht unbedingt nachvollziehbar sind. Nicht jeder hat sich intensiv mit Deleuze und Derrida auseinandergesetzt. Dennoch macht es große Freude einem großen Denker beim Nachdenken zu beobachten. Gleichzeitig darf sich der Leser anhand aktueller Geschehnisse (Winnender Amoklauf, Fußball-WM, Finanzkrise) seine eigene Biografie Revue passieren lassen. Dieses Buch ist allein schon wegen dem Format - datierte Notizen - gelungen. Das Tagebuch ist tot, der Totengräber heißt Sloterdijk.
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