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Rezensionen verfasst von
Arwen

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Danse Macabre: Varieté der Sünden
Danse Macabre: Varieté der Sünden
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Hilf Toulouse-Lautrec!, 25. Juli 2016
Der berühmte Maler Toulouse-Lautrec bittet um deine Hilfe. Seine gute Freundin Sophie, die Startänzerin des berühmten Varietés „La Parisienne“, wurde ermordet. Ein Schuldiger ist rasch gefunden, aber hat die Polizei mit dem Hausmeister auch wirklich den Mörder verhaftet? Das kannst du nicht glauben. Also stürzt du dich ins Pariser Nachtleben und ermittelst in Cafés, Theatern und auf dem Anwesen eines suspekten Barons, um herauszufinden, warum die Tänzerin sterben musste. Dabei stößt du an unterschiedlichen Schauplätzen immer wieder auf eine maskierte Gestalt, die dich zu verfolgen und auch genau zu beobachten scheint. Schließlich gibt es einen weiteren Mord -.

Zu Beginn des Spiels kannst du zwischen vier Schwierigkeitsgraden wählen, wobei einer davon individuell gestaltbar ist (du kannst deine Wahl während des Spiels jederzeit ändern). Unterstützend stehen dir, wie üblich, ein immer wieder aufladender Tipp, eine Karte (über die du auch reisen kannst), ein Handbuch und eine Beweissammlung zur Verfügung.

Das Spiel ist sehr schön gestaltet. Die Atmosphäre passt. Die Grafik ist detailverliebt, Paris im 19.Jahrhundert, dazu ein bisschen Theater-Flair. Effekte und Figuren sind gelungen. Da passt es auch, dass du in einer Kutsche von Schauplatz zu Schauplatz reist. Wie sonst sollte man im 19.Jahrhundert vorankommen?

Was erwartet dich in diesem Spiel?

Du hast diverse Aufgaben und Rätsel zu lösen, um ans Ziel zu gelangen. Erstens: Es gibt recht häufig Wimmelbilder, aber keine Sorge, sie sind abwechslungsreich gestaltet und man kann, wenn man möchte, stattdessen auch 3 Gewinnt spielen. Zweitens: Die Minispiele, die zu bewältigen sind, sind ebenfalls phantasievoll, nicht allzu schwierig, aber hier und dort doch knifflig und jedes Mal wieder unterhaltsam. Drittens: Schließlich ist auch das Sammeln von Gegenständen, die man zur rechten Zeit am rechten Ort verwenden muss, eine deiner Aufgaben.
Lediglich das Finale ist etwas zu simpel geraten. Schade. Dieses Spiel hätte sich einen besseren Show-down verdient.

Was ist noch zu beachten?

An den einzelnen Schauplätzen gibt es Mühlenräder zu finden, die man sammeln kann. In den Wimmelbildern wiederum sind Chamäleonobjekte versteckt, die es zu finden gilt, was oft gar nicht so einfach ist, weil in den Bildern generell Bewegung herrscht.
In der hier rezensierten Sammleredition gibt es außerdem ein Bonuskapitel, in dem du Toulouse-Lautrec erneut helfen musst. Eine hübsche Spielverlängerung!


Verdi: La forza del destino [Blu-ray]
Verdi: La forza del destino [Blu-ray]
DVD ~ Jonas Kaufmann
Preis: EUR 15,27

5.0 von 5 Sternen Packendes Musiktheater!, 17. Juli 2016
Gewiss, die Inszenierung ist eine sehr moderne, drastische und deftig gewagte (Kusej eben!), aber trotz einiger Unstimmigkeiten (der kleine Junge zu Beginn soll Don Carlo sein? Das passt nicht ganz in die zeitliche Abfolge der Oper!) gefällt sie mir insgesamt doch sehr gut. Die Handlung ist zeitlos! Religiösen Fanatismus, Ehrenmorde, Rassismus, Kriege gab und gibt es in jedem Jahrhundert. Alvaro, der Mestize, der nicht in die „gute Gesellschaft“ passt (Kaufmann, mit langem schwarzem Haar, sieht definitiv „anders“ aus) könnte auch heutzutage vom Schicksal geprügelt werden. Könnte sich in die falsche Frau verlieben. Und könnte von deren Bruder erbarmungslos gejagt werden.
Das Bild, das Kusej von unserer Gesellschaft zeichnet, ist ein trostloses, aber auch ein zeitgemäßes, und – das ist natürlich wichtig – es korrespondiert mit der Handlung der Oper. Die Vorgeschichte zeigt ein wenig Verständnis für Leonora. Das extrem strenge, religiöse Elternhaus formt sie, eine Prägung, die sie bis zuletzt nicht abschütteln kann. Schuldgefühle, Reue und der Wunsch nach Buße treiben sie an. Das aus riesigen Kreuzen bestehende Bühnenbild verdeutlicht, wie sehr ihre Erziehung sie erdrückt. Ebenso hat dieses Elternhaus aber auch ihren Bruder geprägt, der sich verpflichtet fühlt, die Familienschande zu rächen. Er wendet sein ganzes Leben dafür auf, bis hin zur Selbstaufgabe.
Der Tisch, der stets auf der Bühne bleibt, ist eine Konstante, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet: Alles, was von Bedeutung ist, spielt sich an und unter diesem Tisch ab.
Natürlich zeigt die Inszenierung auch die Kriegshetze – den Schrecken des Krieges – und die Auswüchse (so erinnert die demütigende Behandlung einiger Gefangener stark an Guantanamo; die Prostitution blüht; die Soldaten trinken und nehmen Drogen; es ist ein Tanz auf dem Vulkan). Sehr beklemmend auch Preziosillas „Rataplan“ angesichts zahlloser Leichen.

Die Personenregie ist sehr detailliert, sehr ausgefeilt, und ein Jonas Kaufmann, eine Anja Harteros und ein Ludovic Tézier sind natürlich nicht nur sängerisch stark, sondern auch darstellerisch gut genug, um das Konzept erfolgreich umzusetzen. Während Leonora weitgehend mit sich allein ist und nicht so viele Möglichkeiten hat, sich schauspielerisch zu entfalten, können die beiden Herren brillieren. Zuerst Freunde, dann Feinde treibt der eine den anderen bis zum blutigen Ende. Ihre Duette, ihre Kämpfe, aber auch ihre Zweifel und Nöte sind die Highlights und die Triebfeder dieser Aufführung. Tézier lässt seinen Don Carlo immer fanatischer, immer manischer werden. Am Ende macht er einen nahezu irren Eindruck. Er will das Duell hinter sich bringen, er will Alvaro töten oder getötet werden, aber vorbei soll es sein! Endlich vorbei! Nach so vielen Jahren! Dementsprechend stark und mitreißend ist auch das Finale. Am Ende bleibt Alvaro verzweifelt zurück.

Stimmlich lässt die Aufführung nicht viel zu wünschen übrig!
Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Ludovic Tézier – was für ein Dreigespann! Sängerisch, technisch und in der Diktion topp. Dazu viel Stimmausdruck und wundervolle Nuancen. Kaufmanns sehr dunkler Tenor und Téziers heller, sonorer Verdibariton haben einen herrlichen Klang. Zum Davonschmelzen schön! Und Harteros' zarte Piani sind unverwechselbar.
Gut auch der Rest des Ensembles und das stimmungsvolle Dirigat von Asher Fisch.
Vitalij Kowaljow singt Leonoras Vater und Padre Guardiano; eine interessante Doppelrolle – hier der Vater, der hart und unnachgiebig ist; dort der Padre, der hilft, so wie ein Vater helfen sollte. Die zwei Seiten einer Medaille.

Eine rundum gelungene Aufführung, die ich nur empfehlen kann!


Verdi: La forza del destino [2 DVDs]
Verdi: La forza del destino [2 DVDs]
DVD ~ Jonas Kaufmann
Preis: EUR 14,69

5.0 von 5 Sternen Packendes Musiktheater!, 17. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Verdi: La forza del destino [2 DVDs] (DVD)
Gewiss, die Inszenierung ist eine sehr moderne, drastische und deftig gewagte (Kusej eben!), aber trotz einiger Unstimmigkeiten (der kleine Junge zu Beginn soll Don Carlo sein? Das passt nicht ganz in die zeitliche Abfolge der Oper!) gefällt sie mir insgesamt doch sehr gut. Die Handlung ist zeitlos! Religiösen Fanatismus, Ehrenmorde, Rassismus, Kriege gab und gibt es in jedem Jahrhundert. Alvaro, der Mestize, der nicht in die „gute Gesellschaft“ passt (Kaufmann, mit langem schwarzem Haar, sieht definitiv „anders“ aus) könnte auch heutzutage vom Schicksal geprügelt werden. Könnte sich in die falsche Frau verlieben. Und könnte von deren Bruder erbarmungslos gejagt werden.
Das Bild, das Kusej von unserer Gesellschaft zeichnet, ist ein trostloses, aber auch ein zeitgemäßes, und – das ist natürlich wichtig – es korrespondiert mit der Handlung der Oper. Die Vorgeschichte zeigt ein wenig Verständnis für Leonora. Das extrem strenge, religiöse Elternhaus formt sie, eine Prägung, die sie bis zuletzt nicht abschütteln kann. Schuldgefühle, Reue und der Wunsch nach Buße treiben sie an. Das aus riesigen Kreuzen bestehende Bühnenbild verdeutlicht, wie sehr ihre Erziehung sie erdrückt. Ebenso hat dieses Elternhaus aber auch ihren Bruder geprägt, der sich verpflichtet fühlt, die Familienschande zu rächen. Er wendet sein ganzes Leben dafür auf, bis hin zur Selbstaufgabe.
Der Tisch, der stets auf der Bühne bleibt, ist eine Konstante, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet: Alles, was von Bedeutung ist, spielt sich an und unter diesem Tisch ab.
Natürlich zeigt die Inszenierung auch die Kriegshetze – den Schrecken des Krieges – und die Auswüchse (so erinnert die demütigende Behandlung einiger Gefangener stark an Guantanamo; die Prostitution blüht; die Soldaten trinken und nehmen Drogen; es ist ein Tanz auf dem Vulkan). Sehr beklemmend auch Preziosillas „Rataplan“ angesichts zahlloser Leichen.

Die Personenregie ist sehr detailliert, sehr ausgefeilt, und ein Jonas Kaufmann, eine Anja Harteros und ein Ludovic Tézier sind natürlich nicht nur sängerisch stark, sondern auch darstellerisch gut genug, um das Konzept erfolgreich umzusetzen. Während Leonora weitgehend mit sich allein ist und nicht so viele Möglichkeiten hat, sich schauspielerisch zu entfalten, können die beiden Herren brillieren. Zuerst Freunde, dann Feinde treibt der eine den anderen bis zum blutigen Ende. Ihre Duette, ihre Kämpfe, aber auch ihre Zweifel und Nöte sind die Highlights und die Triebfeder dieser Aufführung. Tézier lässt seinen Don Carlo immer fanatischer, immer manischer werden. Am Ende macht er einen nahezu irren Eindruck. Er will das Duell hinter sich bringen, er will Alvaro töten oder getötet werden, aber vorbei soll es sein! Endlich vorbei! Nach so vielen Jahren! Dementsprechend stark und mitreißend ist auch das Finale. Am Ende bleibt Alvaro verzweifelt zurück.

Stimmlich lässt die Aufführung nicht viel zu wünschen übrig!
Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Ludovic Tézier – was für ein Dreigespann! Sängerisch, technisch und in der Diktion topp. Dazu viel Stimmausdruck und wundervolle Nuancen. Kaufmanns sehr dunkler Tenor und Téziers heller, sonorer Verdibariton haben einen herrlichen Klang. Zum Davonschmelzen schön! Und Harteros' zarte Piani sind unverwechselbar.
Gut auch der Rest des Ensembles und das stimmungsvolle Dirigat von Asher Fisch.
Vitalij Kowaljow singt Leonoras Vater und Padre Guardiano; eine interessante Doppelrolle – hier der Vater, der hart und unnachgiebig ist; dort der Padre, der hilft, so wie ein Vater helfen sollte. Die zwei Seiten einer Medaille.

Eine rundum gelungene Aufführung, die ich nur empfehlen kann!


Mozart: Don Giovanni [Royal Opera House 2014] [DVD]
Mozart: Don Giovanni [Royal Opera House 2014] [DVD]
DVD ~ Mariusz Kwiecien
Preis: EUR 27,99

5.0 von 5 Sternen Musiktheater pur! Einfach phantastisch!, 17. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Covent Garden liefert immer wieder interessante, gelungene Operninszenierungen ab, und dieser Don Giovanni ist definitiv eine davon. Wer bei Oper nicht nur schöne Musik und wundervolle Stimmen erwartet, sondern sich auch eine gute dramaturgische Aufarbeitung des Stoffes und ein darstellerisch überzeugendes Ensemble wünscht, wird an dieser Londoner Aufführung seine helle Freude haben. Vom Anfang bis zum Ende reißt einen dieser Don Giovanni mit.

Mariusz Kwiecien in der Titelpartie und Alex Esposito als Leporello sind in dieser stimmigen Don Giovanni-Inszenierung, die sorgfältig durchdacht und hervorragend umgesetzt ist, ein wirklich großartiges Zweigespann. Es macht Spaß, ihnen zuzuhören und zuzuschauen. Sehr gut und solide ist auch der Rest des Ensembles.

DER Mann des Abends ist natürlich Mariusz Kwiecien, der Schauspiel-Sänger! Unglaublich, was er im Verlauf dieses Abends nicht nur stimmlich, sondern auch darstellerisch leistet!
In dieser Produktion ist Don Giovanni ein von seiner Sucht nach Frauen und Vergnügungen Getriebener, der eigentlich gar nicht mehr genießen kann, weil er mehr und immer mehr an Zerstreuung braucht. Alles muss auf die Spitze getrieben, alles ausprobiert werden. Attraktiv, charmant und selbstbewusst nach außen, ist er in Wahrheit ein Zerrissener. Eingestehen will er sich das nicht. Um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen, braucht er die Gesellschaft anderer. Wenn dieser Mann eines nicht ertragen kann, dann Einsamkeit und Stille. Bis zum bitteren Ende hält er den Schein geradezu verzweifelt aufrecht; phantasiert sich sogar Gesellschaft herbei. Sehr zum Kummer seines Dieners Leporello, der längst begriffen hat, dass es mit seinem Herrn ein übles Ende nehmen wird.
Aber auch die anderen Protagonisten sind in ihrer eigenen kleinen Welt, in ihren Wünschen und in Konventionen gefangen. Jeder von ihnen ist in gewisser Weise allein, isoliert und unzufrieden mit seinem Leben.

So wird diese Aufführung zu wirklich schönem, packendem Musiktheater. Die detailreiche Personenregie, das Bühnenbild, die Lichteffekte, die Kostüme ' da passt einfach alles. Die Wände spiegeln Leporellos Register wider, überall liest man die Namen der von Don Giovanni verführten und verlassenen Frauen. In manchen Szenen ist diese Fülle an Namen geradezu erdrückend. Vor diesem Hintergrund verschwinden die Personen mitunter. Sie geraten in Vergessenheit. Donna Annas Kleidung ist ein wunderbares Beispiel für dieses sehr stimmige Konzept. Je mehr sie sich von Don Giovanni distanziert, desto mehr verschwimmt sie mit dem Hintergrund. Wird beinahe unsichtbar. Und auch das eigene enge Gedankengefängnis, durch das viele der Protagonisten irren, wird in der einen oder anderen Szene durch engen Raum und beklemmende Lichteffekte eindrucksvoll vermittelt.
Das Finale schließlich ist schlichtweg genial! Wir alle versinken mit Don Giovanni und erleben mit ihm SEINE Hölle! Ebendie Einsamkeit und Stille, die er nicht ertragen kann. Gezwungen, mit sich allein zu sein. Gezwungen, sich irgendwann mit sich selbst auseinanderzusetzen. Am Ende kauert er, verängstigt wie ein Kind, in einer dunklen Ecke. Bravo, Mariusz Kwiecien, für das sensationelle Schauspiel in dieser berührenden Schlussszene!
Dass das Finale musikalisch extrem gekürzt wurde, stört mich persönlich nicht, weil es aufgrund des dramaturgischen Konzepts notwendig ist. Man kann darüber aber selbstverständlich, so wie stets und überall, anderer Meinung sein. Der, dem es vor allem um die Musik und den Gesang geht, wird sich vermutlich sogar darüber ärgern.
Ich jedenfalls finde, dass diese Schlussszene ALLES rechtfertigt!
Sie ist, wie gesagt, genial!
Musiktheater pur, eben!


Cecilia und Bryn: Duets
Cecilia und Bryn: Duets
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 11,35

5.0 von 5 Sternen Herrliche Stimmen und viel Humor, 17. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Cecilia und Bryn: Duets (Audio CD)
Diese CD gibt es schon sehr lange (seit 1999), aber wer klassische Musik liebt und sie noch nicht hat, sollte unbedingt zugreifen!
Eine tolle CD zweier Ausnahmekünstler, die wunderbar miteinander harmonieren. Einmal nicht Sopran und Tenor, aber das tut der Freude über diese CD keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, es ist reizvoll, endlich einmal andere Duette als die üblichen Liebesduette zu hören. Cecilia Bartoli, Koloratur-Mezzosopran, besitzt einen Stimmumfang von über 2 ½ Oktaven, was ihr erlaubt, auch Sopranpartien zu singen. Bryn Terfel verfügt über einen prächtigen Bassbariton. Gemeinsam bescheren die beiden den Zuhörer/inne/n nicht nur mit ihren großartigen Stimmen, mit ihrer feinen Nuancierung und Phrasierung und mit ihrer klaren Diktion, sondern auch mit immenser Singfreude, starkem Ausdruck und köstlichem „Voice acting“ ein wahres Hörvergnügen.
54 bezaubernde Minuten, von denen man wünscht, sie gingen nie zu Ende!


Kommissar Dupin: Bretonische Verhältnisse [Blu-ray]
Kommissar Dupin: Bretonische Verhältnisse [Blu-ray]
DVD ~ Pasquale Aleardi
Preis: EUR 13,99

1.0 von 5 Sternen Hat mit dem Buch nicht viel zu tun, 6. Juli 2016
Alles, was im zugrundeliegenden Roman sympathisch und liebenswert ist, fällt hier weg.
Der schrullige Dupin, der gerne gut isst (ja, auch Fisch und Meeresfrüchte!), Smartphones (und andere technische Spielereien) hasst und schwer kaffee-süchtig ist, ein komplexer und sehr französischer Charakter, wird hier zum recht hölzernen deutschen 0-8-15-Tatort-Kommissar mit aufgesetzter Action. Der Charakter ist nicht wiederzuerkennen, ja, wesentliche Merkmale dieses Charakters wurden sogar geändert.
Ähnliches ist über all die anderen im Buch so köstlich beschriebenen Figuren zu sagen - Einheitsbrei.
Selbst der Zauber der Bretagne geht trotz schöner Bilder völlig verloren.
Wieso tun sich deutsche Filmemacher so schwer damit, Lokalkolorit einzufangen? Egal, ob diese Filme/Krimis in England, Frankreich oder Italien spielen, man denkt als Zuschauer immer, man befände sich in Deutschland. Kein Charme, nicht einmal das Bemühen, nationale Eigenheiten aufzuzeigen.
Lieblos gemacht.
Der erste und letzte Kommissar Dupin-Film, den ich mir angeschaut habe.
Da lese ich lieber die Bücher.


Surface: Allein im Nebel - [PC]
Surface: Allein im Nebel - [PC]
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht, wenn's ans Wünschen geht!, 27. Juni 2016
An Carols 16.Geburtstag verschwinden ihre Eltern – und alle anderen Erwachsenen des Ortes. Zugleich wird Carol von einem Mädchen aus ihren Albträumen verfolgt: Allie. Was hat es mit den Vorkommnissen auf sich?
Schlüpfe in Carols Rolle, finde deine Eltern und komme hinter Allies Geheimnis.

Ein wirklich gut gemachtes Spiel mit den für die Surface-Reihe typischen phantasievollen Landschaften und Effekten. Diesmal bewegen wir uns im Bereich der Wünsche – was mir dabei zuallererst in den Sinn kommt, ist eine Zeile aus einem Bruce Springsteen-Song: With every wish there comes a curse. Denn die Wünsche, die geäußert und erfüllt werden, haben einige unerwartete Nebenwirkungen. Sie dienen weniger dem, der wünscht als dem, der die Wünsche erfüllt.

Wähle zwischen vier Spielgraden, wobei einer individuell gestaltbar ist, und schon geht's los!
Im dem vor dir liegenden Abenteuer gilt es, einige kniffelige Rätsel in Form von Minispielen zu lösen, Rat bei anderen zu suchen (natürlich bekommst du diesen Rat nur, wenn du etwas dafür tust) und in sehr abwechslungsreich gestalteten Wimmelbildern Gegenstände zu finden, die dir weiterhelfen. Ein wirklich vergnügliches Spiel.

Hilfreich sind ein sich immer wieder aufladender Tipp, eine Karte, ein Notizbuch und ein Handbuch (falls du gar nicht mehr weiter weißt).
Außerdem gilt es, Blümchen zu sammeln – du schaltest damit Figuren der Handlung frei.

In der hier rezensierten Sammleredition findet sich u.a. auch ein sehr nett gemachtes Bonuskapitel, ein weiteres Abenteuer rund um Wünsche, die üble Auswirkungen haben.

Nicht das beste Spiel der Surface-Reihe, aber absolut empfehlenswert.


Dark Realm: Königin der Flammen
Dark Realm: Königin der Flammen
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Eigentlich nur 3 1/2 Sterne, 22. Juni 2016
Dein Name ist Valera, und du lebst mit deinem Vater in der Stadt Northpearl im Königreich Alagra. In der Vergangenheit ist deine Heimatstadt von Drachen heimgesucht und verwüstet worden, aber ein unbekannter Retter hat die Drachen in Stein verwandelt. Die Stadt wurde wieder aufgebaut. Nun erfolgt ein neuerlicher Feuerangriff, und zwar durch Banshees. Sie attackieren die Bewohner der Stadt, auch deinen Vater, und ergreifen Besitz von ihnen. Kannst du die Stadt, gemeinsam mit dem mutigen Bogenschützen Nathaniel, retten? Dazu wirst du die Königin der Flammen finden müssen.

Das Spiel lässt dir die Wahl zwischen 4 Schwierigkeitsgrade, einer davon ist individuell gestaltbar (variabel). Zur Unterstützung stehen dir ein Tagebuch, eine Karte und ein immer wieder aufladender Tipp zur Verfügung. Außerdem hat dir deine Mutter einige sehr nützliche magische Gegenstände hinterlassen: Stiefel, die dich unsichtbar machen und ein Medaillon, das Stein zum Leben erwecken (und noch sehr viel mehr) kann.

Die Grafik ist schön und detailliert, es gibt viele etwas mittelalterlich anmutende Schauplätze, ein prachtvolles Schloss, Banshees, Drachen und Elfen. Die Effekte sind gut gemacht, ob man nun von Drachen attackiert oder auf eine Ballonfahrt mitgenommen wird. Lediglich die Menschen sind teilweise etwas unecht und hölzern dargestellt.
Eine Zeit lang gab es in Wimmelspielen Szenen mit SchauspielerInnen, die für ein Gefühl von Echtheit/Authentizität gesorgt haben. In letzter Zeit sind die handelnden Personen hingegen stets irgendwelche computeranimierten Figuren, die mich nicht wirklich überzeugen. Entweder sie bewegen die Lippen beim Sprechen überhaupt nicht oder sie sind asynchron. Schade eigentlich.
Trotzdem, das Spiel ist gelungen und wartet mit einigen Überraschungen und launigen Ideen auf. Die nicht allzu zahlreichen Wimmelspiele sind abwechslungsreich (und kommen teilweise in „Verkleidung“ daher, zB als Teil einer zu lösenden Aufgabe), sie sind interaktiv, mit kleinen Aufgaben und auch mit Geschichten über die Vergangenheit des Königreichs verknüpft. Die Minis sind ideenreich, die zu erfüllenden Aufgaben nicht allzu schwierig, aber wirklich nett.
Minuspunkt: Das Spiel ist relativ kurz.

Neben der Haupthandlung gibt es Chamäleonobjekte und Flammen zu finden sowie Auszeichnungen für bestimmte Leistungen zu gewinnen.
Die Sammleredition bietet außerdem ein ebenfalls nettes aber nicht allzu anspruchsvolles Bonuskapitel (neben den üblichen sonstigen Extras).

Ein nettes Spiel, aber vom Hocker reißt es mich nicht!


Dark Dimensions: Wo alles begann
Dark Dimensions: Wo alles begann
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Nett und abwechslungsreich, 25. Mai 2016
Du schlüpfst in die Rolle einer jungen Frau, deren Eltern – berühmte Wissenschaftler – verschwunden sind, als sie die „Dark Dimensions“ untersuchten, und zwar auf dem geheimnisumwitterten Anwesen der Familie Barton. Deine Schwester Corinne und du waren damals noch Kinder. Heute seid ihr erwachsen, und während Corinne Polizistin geworden ist, bist du in die Fußstapfen deiner Eltern getreten. Corinne sucht nach Hinweisen über deren Verbleib und bittet dich, zum Anwesen der Bartons zu kommen. Als du dort eintriffst, findest du das Haus von seltsamen Ranken umgeben vor. Diese Ranken scheinen zu leben, sie attackieren dein Auto und deine Schwester, die sie umschlingen und ins Haus entführen. Nachdem du Polizeihund Rocky befreit hast, wagst du dich auf das Anwesen und erlebst deine blauen Wunder. Nicht nur, dass es hier spukt – das Anwesen wird größer und immer größer, es baut sich selbst immer weiter aus. Finde deine Schwester und löse das Rätsel um das mysteriöse Anwesen.

Dir stehen 4 Schwierigkeitsgrade zur Auswahl zur Verfügung, einer davon ist variabel gestaltbar.
Deine Hilfe: Ein selbst aufladender Tipp, eine Karte, Notizen, ein Handbuch und Rocky, der sich als treuer Begleiter erweist.

Die Grafik ist schön, auch wenn die Figuren schrecklich unecht und hölzern wirken. Viele Schauplätze rund um das unheimliche alte Anwesen, gute Effekte, Geister und geheimnisvolle Ranken. Dazu die passende Musik. Du bist mitten drin. Die Wimmelbilder sind abwechslungsreich, interaktiv und mit kleinen Aufgaben versehen, die Minispiele präsentieren sich nett und phantasievoll. Kleine Spielereien: An den Schauplätzen gibt es Hundemünzen, mit denen du Rocky ein fürstliches Zuhause schaffen kannst, und Sammelobjekte zu finden.

In der Sammleredition gibt es diverse Bonusinhalte: Das Übliche wie Musik, Auszeichnungen, Rockys Raum, Bildschirmschoner, usw. Außerdem ein sehr ordentliches Bonuskapitel, die ultimative Auseinandersetzung mit dem Bösen.
Das Spiel ist gut gemacht, wirklich gepackt hat es mich allerdings nicht.


Dark Parables: Die Königin der Träume Sammleredition (Full)
Dark Parables: Die Königin der Träume Sammleredition (Full)
Preis: EUR 4,38

4.0 von 5 Sternen Gruselig schön, 23. Mai 2016
(Auch) in diesem Spiel bist du Detektiv. Diesmal wirst du nach Montafleur beordert, wo ein geheimnisvoller Nebel Menschen in Monster verwandelt. Albtraumhafte Gestalten mit leuchtenden Augen tauchen wie Schemen vor dir auf. Zu allem Überfluss treibt auch noch ein riesiges haariges Biest sein Unwesen. Schon zu Beginn deiner Ermittlungen stößt du auf alte Bekannte und Verbündete: Auf den Orden der Rotkäppchen. Du wirst die Hilfe dieses Ordens brauchen!
Was steckt hinter dem Albtraum-Szenario? Wer ist dafür verantwortlich? Und was haben die berühmten Parfüms Montafleurs mit den Vorkommnissen zu tun?
Es ist deine Aufgabe, das herauszufinden.

Das Spiel ist hervorragend gemacht wie immer. Die Dark Parables-Reihe ist meines Erachtens DIE Märchenreihe, mit wunderschönen, detailliert gestalteten Schauplätzen. Auch diesmal sind Grafik und Effekte wieder exzellent, schon die Eingangssequenz macht Lust auf mehr, und auch die Musik passt. Eine märchenhafte und doch auch ein klein wenig schaurige Atmosphäre.

Es gibt 4 Schwierigkeitsstufen, eine individuell.

Der große Kritikpunkt (und ein Stern minus): Die Wimmelbilder! In der Dark Parables-Serie sind sie immer gleich. Man muss Teile von Gegenständen finden, die dann zusammengesetzt werden und ins Inventar wandern, zur weiteren Verwendung. Seit zig Spielen sieht das alles gleich aus, es ist inzwischen langweilig, viel zu wenig abwechslungsreich, speziell wenn man denkt, welch interaktive und einfallsreiche Wimmelbilder andere Spielreihen bieten. Da sollten sich die Machern endlich etwas einfallen lassen. Als Spielerin würde ich gerne überrascht werden und nicht ständig dasselbe tun (seit zig Spielen).
Glücklicherweise sind die Minispiele abwechslungsreicher.
Das Bonuskapitel in der Sammleredition schließlich ist sehr schön gemacht und erzählt eine eigene Geschichte.


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