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Rezensionen verfasst von
"maxwellxander"

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Deconstruction
Deconstruction
Wird angeboten von realmusicmore
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Deconstruction oder 2/4 Jane's Addiction, 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Deconstruction (Audio CD)
Jane's Addiction haben sich (vorerst) aufgelöst und wie geht's weiter? Das haben sich Dave Navarro (Gitarrist) und Eric Avery (Bass) von Jane's Addiction wohl auch gedacht, kurz bevor sie sich entschlossen haben, Deconstruction zu gründen. Die beiden Jane's Mitglieder holten sich noch Michael Murphy als Drummer in die Band und haben dann ein Album aufgenommen, was vor Kraft nur so explodiert.
Da es irgendwo schon absehbar war, dass dies wohl das einzige Album der drei Amerikaner sein würde, aufgrund der anhaltenden Drogenprobleme, war die Spannung um so größer, als es dann endlich veröffentlicht wurde und sogar noch mit 15 Songs vollgepackt war.
Den Anfang macht L.A. Song, welcher gleich richtungsweisend für den Rest des Albums ist. Der ruhige Anfang des Songs, Erics sanfter Gesang und dann dieser apprupte Übergang in den Harten Teil stellen den passenden Kontrast dar, den man sich für ein gutes Lied wünscht.
Des Weiteren befinden sich Songs wie „Dirge" und „Big Sur" auf dem Album, bei denen man schnell Dave's Experimentierfreude mit Effekten bemerkt, was ja auch dazu geführt hat, dass er als ein komplexer Gitarrist gilt, welcher verschiedene Musikstile geschickt miteinander kombiniert und in Szene setzt.
Es befinden sich aber auch ruhige Lieder, wie „Son" oder „Sleepyhead" auf dem Album, bei denen Eric selbst zur Akustikgitarre gegriffen hat und persönliche Erfahrungen verarbeitet.
Das Album ist im Großen und Ganzen eine ziemlich runde Sache, braucht aber seine Zeit, bis man es sich verinnerlicht hat und es einen mitreist.
Dass Deconstruction mit dem Album nie den großen komerziellen Erfolg geschafft haben, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass es für die breite Masse eher schwer zugänglich ist, was aber für Dave und Eric nie im Vordergrund stand, sondern nur, dass sie ihre produktive Energie nach Jane's Addiction in einem Album zusammen kompensieren.
Auf jeden Fall ist dieses Album ein Pflichtkauf für jeden Jane's Addiction Liebhaber und für Leute, die auf gute Musik Wert legen.


Out of the Vein
Out of the Vein
Preis: EUR 15,78

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Third Eye Blind zum Dritten, 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Out of the Vein (Audio CD)
Das Warten hat endlich ein Ende nach drei Jahren hat sich Stephen Jenkins mit seiner Band Third Eye Blind mal wieder entschlossen, ein Album zu veröffentlichen, welches dann aber auch einiges vorzuweisen hat, nämlich die Kraft des Erstlings und die Experimentierfreudigkeit der zweiten CD „Blue". Diese Kombination führt unwiderruflich dazu, dass „Out Of The Vein" zu größerem bestimmt ist, was ja auch schon die US-Charts Plazierung in der ersten Woche zeigt.
Auf diesem Album ist wieder alles zu hören, was man von Third Eye Blind erwartet. Stephens Gesang, welcher sich wieder in den gefühlsmäßigen Abgrund stürzt, und Tony Fredianelli's Gitarrenspiel ergänzen sich wie eine perfekte Einheit. Im Ganzen hat das Album wieder eine gute Mischung an schnellen und ruhigen Liedern, so wie auch die beiden Vorgänger. Songs wie „Blinded", „Crystal Baller" und „Can't Get Away" sind Melodien die länger hängen bleiben und dann ihre Wirkung entfalten. Aber auch Melodien wie von „Mistfits", „Self Righteous" und „Good Man", welche wieder tiefgründiger ausfallen, sind auf dem Album zu finden.
Out Of The Vein ist genauso ein Album, wie man es von Stephen Jenkins und dem Rest der Band erwartet, wobei sich hier mehr und mehr herauskristallisiert, dass die Band zu größerem berufen ist. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass man auf das nächste Album nicht noch einmal 3 Jahre warten muss und das uns die Band noch sehr lange erhalten bleibt. Weiter So.


King For A Day - Fool For A Lifetime
King For A Day - Fool For A Lifetime
Preis: EUR 7,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faith No More at it's best, 15. Oktober 2003
Ein Nachfolger sollte her, der die gleichen Erwartungen erfüllt, wie der grandiose Vorgänger „Angel Dust". Ein hartes Stück Arbeit aber nicht unmöglich, denn wer das Multitalent Mike Patton kennt, der weiß, dass er eine Quelle unerschöpflicher Schaffenskraft ist und aus allem, was er anfäßt etwas geniales schafft und genau das ist auch passiert. Mit „King For A Day, Fool For A Lifetime" haben FNM etwas geschaffen, was genau die Erwartungen erfüllt, die an sie gestellt waren. Mit überwältigen Songs, wie „Evidence", „Star A.D." und „Digging the Grave" bekommt der Hörer genau das, was er von FNM erwartet, nämlich energiegelade Gitarren, ein musikalisches Variete und Mr. Patton at his best. Eher ruhige Lieder wie „Take this Bottle" und die Bee Gee's Coverversion „I started a Joke" finden aber auch Platz, auf der durch und durch gelungenden Cd der Amerikaner. Dieses Album gehört auf jeden Fall zu den besten von Faith No More und sollte auf gar keinen Fall von Musikliebhabern ausgelassen werden.


Euphoria Morning
Euphoria Morning
Preis: EUR 5,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Euphoria Morning und der Blick nach vorn ..., 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Euphoria Morning (Audio CD)
Soundgarden haben sich 1997 aufgelöst und eine große Lücke in der Riga der Rockgrößen hinterlassen. Die Frage war nun, wie geht es mit Chris Cornell, dem Sänger der Band, weiter? Nachdem Chris Ewigkeiten im Studio verbracht hat, ist dann endlich sein erstes Soloalbum erschienen, auf welchem er uns in die Tiefen seiner Seele mitnimmt und uns einen Einblick in seine Depressionen und Engpässe gewährt.
Großartige Songs wie „Can't Change Me" oder „When I'm Down" zeigen nur einmal mehr, was für ein großartiger Sänger und Songwriter Chris Cornell ist. Er hat auf seinem ersten Soloalbum aber auch, ab vom typischen Soundgarden Stil, Lieder geschrieben, die eine andere Richtung anschlagen, wie z.B. „Wave Goodbye", was meiner Meinung nach ein sehr großer Schritt, im Bezug auf seine musikalische Weiterentwicklung, nach Vorne ist.
Euphoria Morning ist schon mal ein guter Richtungswink auf das, was man von Chris Cornell in Zukunft noch erwarten kann und wenn sich Audioslave noch ein bisschen mehr Mühe geben, dann kann man wieder hoffen, dass evtl. an alte Soundgardenzeiten angeknüpft werden kann.


Revolution
Revolution
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 11,64

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolution a là STP, 15. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Revolution (Audio CD)
Das wurde aber auch Zeit, dass die Stone Temple Pilots etwas von den Beatles covern. Nachdem man den Einfluss der 5 Engländer auf die Musik und auf Scott Weiland kaum ignorieren konnte, war es nur eine Frage der Zeit, wann und welches Stück gecovert werden sollte.
Die CD enthält nur einen Track, welcher dann auch dementsprechend Revolution ist. Des Weiteren befindet sich noch ein Musik Video von Revolution auf der CD, welches Studioaufnahmen der Recording Session enthält. Die Coverversion ist ein gelungenes Stück, welches ein wenig härter gestaltet wurde als das Original und zum Gesang von Scott braucht man ja auch nichts mehr zu sagen - 1A.
Die Cd sollte man sich als STP-Fan auf keinen Fall entgehen lassen und diejenigen, die sich fragen, warum 5,99 € für ein Lied ? Es ist es auf jeden Fall wert.


Trust No One
Trust No One
Preis: EUR 11,40

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat endlich ein Ende!, 24. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Trust No One (Audio CD)
Nach dem Ausstieg bei den Red Hot Chili Peppers war nun die Frage, wie es weitergeht mit Dave Navarro? Jane's Additcion versuchten sich mit ein paar Reunion Tours über Wasser zu halten, Deconstruction war auch nur eine einmalige Angelegenheit, nachdem Eric Avery ( Bassist bei Jane's) beschloss, nicht mit dem Album auf Tour zu gehen und bei den Peppers wollte es auch nicht so wirklich klappen. Wobei ich finde, dass „One Hot Minute" sehr gelungen ist.
Nach dem nun 2 Jahren vergangen sind und es ruhig um Navarro geworden ist, meldet er sich jetzt mit seinem Solo Debut „Trust No One" zurück. Auf diesem Longplayer verarbeitet Dave seine Vergangenheit rund um seine tote Mutter und Erfahrungen die er im Laufe der Zeit im Bezug auf andere Menschen gesammelt hat.
„Trust No One" ist im gesamten eine recht runde Sache, der Opener „Rexall" lässt gleich darauf schließen, was man zu erwarten hat - Navarro, wie man ihn kennt. Es geht weiter mit gewohnt harten Klängen wie man bei „Avoiding The Angel", „Everything" und „Not For Nothing" deutlich hört und man weiß, dass Dave im Laufe der Zeit nicht nachgelassen hat. Aber auch relativ ruhige Lieder sind zu hören wie „Mournig Son" oder „Very Little Daylight", bei denen Dave gescheiterte Beziehungen und Verluste beleuchtet.
Außerdem hat sich Dave auch Velvet Underground's „Venus In Furs" vorgenommen und rausgekommen ist eine recht gute Coverversion, die sich hören lassen kann.
Im Großen und Ganzen hat sich die lange Wartezeit gelohnt und man findet auf „Trust no One" auch das was man erwartet, nämlich ein solides Rockalbum mit experimentellen Einflüssen.
Man sollte außerdem noch dazu sagen, dass es noch eine Menge anderer Songs und Versionen von Liedern gibt, die es nicht aufs Album geschafft haben und als B-Seiten zu finden sind. Diese sollte sich der wahre Fan auf keinem Fall entgehen lassen, denn sie gehören genauso in das Thema des Albums wie die anderen Lieder auch.
Die LP ist ein Muss für jeden Navarro Fan und die, die es werden wollen.


One Hot Minute
One Hot Minute
Preis: EUR 9,49

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als One Hot Minute !!!!!, 6. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: One Hot Minute (Audio CD)
Nach dem Ausstieg des Gitarristen John Frusciante traten die restlichen drei Red Hot Chili Peppers nun den Versuch an, ihrem vorherigen Erfolgsalbum "Blood Sugar Sex Magik" gferecht zu werden. Hierzu holten sie sich Verstärkung durch den Ex - Jane's Addiction und Deconstruction - Gitarristen Dave Davarro.
Navarro's Gitarrenspiel brachte neue Intensionen in die Musik der Peppers und so entstand 1995 das wieder von Rick Rubin produzierte Album "One Hot Minute", mit welchem diese Band wieder einmal mehr beweist, wie wandlungsfähig und kreativ sie ist.
Durch energiegeladene Stücke wie "Warped","One Big Mob","Coffee Shop" und "Shallow Be Thy Game" zeigt sich klar Dave's Einfluss auf die Band, was meiner Meinung nach das beste war, was der Band passieren konnte, ohne Frusciante damit in irgendeiner Weise abzuwerten. Es ist eben ein anderer Stil; dem einen mag es gefallen, dem anderen wiederum nicht.
Trotzalledem ist auf diesem Album, was man an den Peppers begehrt und mag. Songs wie "My Friends" und "Tearjerker" versetzten in die gewohnte "Under The Bridge" Atmosphäre und können in jeder Hinsicht mit diesem mithalten.
"One Hot Minute" ist auf jeden Fall ein Muß für Red Hot Chili Peppers Fans und die jenigen, die es noch werden wollen!


Nothing's Shocking
Nothing's Shocking
Preis: EUR 10,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein in der Musikgeschichte!!!, 20. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Nothing's Shocking (Audio CD)
"Nothing's Shocking" - dieses Album hat die alternative Rockszene gebraucht! Innovation pur!!
Perry Farrell(Vocals), Dave Navarro(Gitarre), Eric Avery(Bass) und Stephen Perkins(Drums) haben eine Band geschaffen die ihresgleichen sucht.
Den Anfang macht "Up The Beach" was sanft auf das einstimmt, was folgen soll. Songs wie "Ozean Size" oder "Mountain Song" (diese Bassline - echt genial) sind so kraftvoll, dass man dieses Album gar nicht oft genug hören kann.
Es folgen Lieder wie "Jane says", was bis dahin der wohl bekannteste Titel der Band war, wo die satten Akustikgitarren und Farrells eizigartige Stimme dem Song zu seinem Ruhm verhelfen.
Mit dem kurzem aber wirkungsvollen "Thank You Boys" zeigen die vier, dass sie sich nicht nur auf Rock festgelegt haben, sondern auch Jazzelemente mit in Ihre Musik einfliessen lassen, und damit Ihre Vielseitigkeit zum Ausdruck bringen.
Zweifelsohne ist "Nothing's Shocking" eine der besten Platten seiner Zeit und die Jungs haben sich durch viel Alkohol und Drogen, den Erfolg mit Ihrer Musik hart erspielt.
Ein Muß in jeder guten Plattensammelung!!!


Shangri-la Dee Da
Shangri-la Dee Da
Preis: EUR 8,97

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwerk!!!, 20. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Shangri-la Dee Da (Audio CD)
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung des 1999 erschienenden Albums "No.4" legen die vier Amerikaner Scott Weiland, Dean DeLeo, Robert DeLeo und Erik Kretz nun wieder eine Platte vor, die sich durch ihre Vielseitigkeit sehen lassen kann.
Aufgenommen in einer Villa in Malibu, wo die vier für die Aufnahmen zusammen wohnten, kam der fünfte Longplayer "Shangri-La Dee Da", der wieder von Brendan O'Brien produzierte wurde, heraus.
Gleich zu Anfang wird mit Songs wie "Dumb Love" und "Coma" die gewohnte Atmoshäre geschaffen, die keinen Zweifel offen lässt, dass man sich gerade eine Stone Temple Pilots CD anhört.
Scott's Vielfalt, seine Stimme zum Ausdruck zu bringen, trägt auch nicht zuletzt dazu bei, dass ruhige Lieder wie "Wonderful", "Hello it's Late" und "A Song for Sleeping " dieses Album zu etwas besonderem machen.
Dean DeLeo's mitreissendes Gitarrenspiel und die dazu kommenden Texte von Scott, der sich bei dieser Platte bemüht hat, seine Aussagen mehr auf den Punkt zu bringen, was Ihm meines Erachtens nach auch sehr gut gelungen ist, machen "Shangri-La Dee Da" auch für die breitere Masse zugänglicher.
Im Großen und Ganzem hat dieses Album also alles, was eine gute CD ausmacht. Es wirkt ausserdem im Vergleich zum Vorgänger wesentlich abgeschlossener und lässt uns auf eine noch aussichtsvollere Zukunft der Band blicken.
Weiter So!!!


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