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Rezensionen verfasst von
Aurelian (Volkmarsen, Deutschland)

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70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundsolides und dabei doch vielseitiges Gerät, 22. November 2010
Vom Alter her mit einiger Gewissheit jenseits der Lebensmitte und mit reichlich Erfahrung in Medizin und Technik gebe ich hier mein persönliches Urteil über den Christopeit ET-6 ab:

Vorteile:
- sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
- steht stabil, nichts klappert, nichts schleift
- erfreulich große Schwungmasse von 9kg, ich sah teurere Geräte mit nur 6kg
- reichhaltige Programmauswahl, vier individuelle Programme
- wenn "der Berg zu steil" wird, hilft die Minus-Taste sofort
- variable Dauer jeder Trainingseinheit, ich las Rezensionen, in denen sich Käufer teurerer Geräte über die feste Zeitvorgabe von 40min beklagten.
- sehr schnelle Lieferung
- der Service ist freundlich und kompetent, man reguliert kleine Probleme sehr kulant

Kaufhinweise:
Wer die Cardioprogramme benötigt, der sollte gleich einen geeigneten Brustgurt mitbestellen. In der Betriebsanleitung erfährt man, dass Gurte mit codierten Signalen vom ET-6 nicht empfangen werden. Dank meiner verlässlichen Pulsuhr konnte ich die Schwächen der Handpulsmessung erkennen. Über die Kontaktplatten in den Griffen wird bei mir und den anderen Familienmitgliedern überwiegend eine falsch-niedrige Herzfrequenz registriert. In den 5 Cardioprogrammen wird aber solange Last aufs Pedal gelegt, bis die Herzfrequenz 55%, 65%, 75%, 85% oder 100% der sog. Ausbelastungsfrequenz erreicht hat. Eine falsch-niedrig gemessene Frequenz kann nicht nur beim Herzkranken zu einer gefährlichen Überlastung führen. AllerdingE dürfte dieses Problem mit den Handpuls-Elektroden auch bei anderen Geräten auftreten.

Wer zur Motivation vorm Heimtrainer eine Radsportsimulation auf dem PC-Bildschirm sehen will oder gar eine Verbindung zu Gleichgesinnten über das Internet wünscht, kann den ET-6 nicht zu einem späteren Zeitpunkt aufrüsten, die Alternative heißt ET-6-VR!!

Aufbautip:
Wer klein gewachsen ist, kann auf die schwarze Zieharmonikahülse an der Sattelstange verzichten. Die lässt sich dann soweit zusammen schieben, dass auch das letzte Loch sogar für z.B. 1,58cm Körpergröße nutzbar ist.

Hinweis an den Hersteller:
Man hofft, dass der Weichschaum der Griffe verträglich ist. Ich halte mich sicherheitshalber dort fest, wo das Hartplastik mit den eingebetteten Handpuls-Elektroden ist. Wer eine individuelle Greifposition wünscht, der kann bei einem entsprechenden Sicherheitsbedürfnis auch Fahrradhandschuhe tragen. Dann ist selbstverständlich ein Brustgurt zur Pulsmessung notwendig.

Fazit:
Ich bin mit dem Heimtrainer sehr zufrieden und habe ihn bereits weiter empfohlen. Er vermittelt ein gutes Fahrgefühl. Der Computer ist einfach zu bedienen und gut ablesbar. Der Preis scheint mir unschlagbar. Da fiel es mir leicht, noch etwas Zubehör zu kaufen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2013 1:53 AM CET


Coding for Fun mit C++: Garantiert kein Lehrbuch! (Galileo Computing)
Coding for Fun mit C++: Garantiert kein Lehrbuch! (Galileo Computing)
von Arnold Willemer
  Broschiert

8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen More but fun, 2. April 2010
Wer dieses Buch kaufen will, sollte vector von Vektor unterscheiden können und mit STL und API etwas anzufangen wissen. Man muss nicht unbedingt bereits eigene Templates erstellt haben, aber man sollte zumindest nicht nervös werden, wenn man spitze Klammern sieht. In jedem Fall aber sollte man Klassen nicht nur in der Schule vermuten, dann aber gibt es hier für den Autodidakten reichlich Anregungen. Auf der beiliegenden CD ist neben einem Compiler (Dev-C++) und Bibliotheken auch lauffähiger Code, man sieht also das Ergebnis und begreift dann beim zweiten Lesen auch das, was man bis dahin noch nicht verstanden hat. Ich bin zwar sicher, dass auch die Informatiker/in hier eine spannende Bettlektüre findet, für sie/ihn wird es aber sicher gesünder sein, nach getaner Arbeit den Garten umzugraben oder im Wald zu joggen.


Auf der Suche nach Schrödingers Katze: Quantenphysik und Wirklichkeit
Auf der Suche nach Schrödingers Katze: Quantenphysik und Wirklichkeit
von John Gribbin
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The britisch way of Fremdenfeindlichkeit, 7. Juni 2009
Der auf dem Cover hochgelobte Gribbin nimmt für sich in Anspruch, endlich eine allgemeinverständliche Zusammenstellung der Quantenphysik zu geben. Zugegeben, er ist umfassend und mit dem Schulwissen der 70er Jahre des vergangenen (d.h. des 20sten) Jahrhunderts kann man ihm recht gut folgen. Die Originalität eines Feynman erreicht er allerdings nicht, sein Bemühen um Vollständigkeit bringt es mit sich, dass er weniger pointiert als das große Genie dann leider auch ermüdend wirkt.
Und dann wird da plötzlich eine Gehässigkeit deutlich, die ich in einem solchen Buch nicht erwartet hätte: Nahezu jeder Meilenstein der Physik wird nicht nur mit dem Namen seines Wegbereiters verbunden sondern auch mit seiner Nationalität, wir begegnen (ganz betont!) vielen großen englischen, französischen, italienischen Physikern und Chemikern. Und dann gibt es auch Heinrich Hertz, Albert Einstein und Wilhelm Röntgen. Anscheinend gehörten sie keiner Nation an oder einer Nation, die Gribbin und seine Protektoren nicht kennen wollen. Röntgens Entdeckung der Radioaktivität 'war ein glücklicher Zufall', und dass Albert Einstein einen bahnbrechenden Aufsatz auf deutsch veröffentlichte 'wirkt wie Ironie'.
Lieber Herr Gribbin, die wirklich Großen sind frei von derlei Eifersüchteleien! - Das Buch kann man trotzdem mit Gewinn lesen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 2, 2011 12:15 PM CET


Astrofotografie für Einsteiger
Astrofotografie für Einsteiger
von Klaus-Peter Schröder
  Taschenbuch

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Preiswert, viele Möglichkeiten mit einfachen Mitteln, 17. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Astrofotografie für Einsteiger (Taschenbuch)
Das Buch macht Geschmack auf Mehr. Der Autor, ein Astrophysiker bleibt allgemeinverständlich und verzichtet auf komplizierte, zeitaufwendige Anleitungen zum Einrichten des Instrumentariums, man kann schon nach dem zweiten Kapitel beginnen. Er geht vom Stativ über das Huckepackverfahren zur Fotografie im Primär- und Sekundärfokus, auch der CCD-Fotografie wird ein Kapitel gewidmet. Wer ein wenig mit Fotographie ohne Automatikkamera vertraut ist (Blende, Belichtungszeit, Filmempfndlchkeit), kann mit Hilfe der angegebenen Maßzahlen für Helligkeit und den Formeln für effektive Bennweite und Öffnungszahl bald die notwendigen Belichtungszeiten der für ihn selbst mit seiner Ausrüstung erreichbaren Himmelsobjekte errechnen. Selbstverständlich kann die Lektüre dieser 63 Seiten keine perfekten Aufnahmen garantieren, der Autor bietet sich aber für Rückfragen an und so gelingt der erste Schritt zur Anfertigung von Versuchsreihen in kalter Nacht.


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