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Rezensionen verfasst von
Sabrina Walther
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Samsung Galaxy S5 Smartphone (12,95 cm (5,1 Zoll) Touch-Display, 2,5 GHz Quad-Core Prozessor, 2 GB RAM, 16 MP Kamera, Android 4.4 OS) schwarz
Samsung Galaxy S5 Smartphone (12,95 cm (5,1 Zoll) Touch-Display, 2,5 GHz Quad-Core Prozessor, 2 GB RAM, 16 MP Kamera, Android 4.4 OS) schwarz
Wird angeboten von Mobile_World
Preis: EUR 542,00

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Technik in verbesserungsfähiger Hülle, 23. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Über das S5 ist ja im Vorfeld viel berichtet worden und nicht immer waren die Meinungen besonders positiv. Vielfach kritisiert vor allem die Haptik des neuen Flagschiffs von Samsung.
Wie es sich letztlich in der Praxis schlägt, gibt’s hier zu lesen.

LIEFERUMFANG:

Das S5 kommt in einer kleinen Pappschachtel in Holzoptiklook. Ähnlich rustikal ist auch die Gebrauchsanweisung (deutsch/englisch) gehalten – recyceltes Papier, Samsung hält also was auf die Natur. Daneben befinden sich noch ein USB-Kabel (warum Samsung nicht gleich ein USB 3.0 Kabel mitgeliefert hat, obwohl das S5 diesen Anschluss bietet, ist mir schleierhaft), ein Netzadapter zum Laden des Smartphones und ein Paar Kopfhörer im Lieferumfang. Diese gefallen mir eigentlich ziemlich gut, machen einen sehr wertigen Eindruck und haben einen recht guten Klang, wenn auch nicht mit Beats und Co. zu vergleichen. Jedenfalls sind sie wesentlich wertiger und eher zu gebrauchen, als die, die bei meinem LG G2 mitgeliefert wurden.

ERSTER EINDRUCK & VERARBEITUNG:

Schön groß ist es – sogar ein Stück größer, als mein G2. Aber ich habe mich mittlerweile an diese Größe sehr gewöhnt und möchte sie eigentlich nicht mehr missen. Gefällt mir also gut. Bei der Verarbeitung und Materialwahl bin ich ehrlich gesagt auch nach einem Monat Nutzung noch zwiegespalten. Zuerst wollte es mir überhaupt nicht gefallen und hat auf mich einen wirklich billigen Eindruck gemacht, wenn ich es in Relation zum Preis und zu meinem G2 gesetzt habe, das zwar auch nur aus Plastik gefertigt wurde, dass aber a) weniger gekostet hat und b) sich irgendwie solider anfühlt. Die Front war für mich okay, obwohl ich jetzt keinen Homebutton gebraucht hätte, aber gut. Was mir nicht wirklich gefallen hat, war das Design der Seiten. Kennen Sie die Tische in amerikanischen Schnellimbissen? Die haben auch immer so eine verchromte Zierleiste an der Seite. Soll immer wahnsinnig schick wirken, kann aber trotzdem nicht darüber hinweg täuschen, dass man sich in alles andere als in einem Nobelrestaurant befindet. Und so geht’s mir auch mit dem S5 – Chrome hätte meiner Meinung nach nicht wirklich sein müssen. Ich mags eher minimal und aufgeräumt. Das hätte man definitiv besser lösen können.
Zur Rückseite lässt sich sagen – ja, sie ist, dank gummierter Oberfläche, recht griffig und dürfte kratzunanfällig sein. Etwas zwiegespalten bin ich auch wieder bei ihrer Verarbeitung bzw. Standfestigkeit – denn nimmt man die Rückwand des S5 ab, dann macht sie wirklich alles andere als einen stabilen Eindruck. Es ist zwar löblich, dass Samsung sich entschieden hat, einen wechselbaren Akku zu verbauen, aber man hätte für die Rückseite ruhig 2 Cent mehr an Materialkosten ausgeben dürfen.
Woran ich mich auch erst gewöhnen musste, war die Rückkamera, die leicht heraus steht. Auch hier – hätte nicht sein müssen!
Also wieder in Relation zum Preis, hinterlässt das Design eher gemischte Gefühle, ist aber auch nicht so, dass das S5 jeden Moment auseinander klappert. Im Alltag hat‘s bis jetzt alles gehalten – nur einen Design Award gewinnt es für mich nicht.

HARDWARE:

Ausgeliefert wird das S5 mit 16 GB (von dem effektiv etwas mehr als 10GB zur Verfügung stehen) oder mit 32 GB. Für den Anfang sicher okay, aber wer mehr möchte, der wird von Samsung nicht enttäuscht. Das Smartphone lässt sich per Micro-SD aufrüsten (64 GB klappt problemlos).
Betrieben wird das S5 mit einem wechselbaren 2800 mAh Akku, hier hätte ich mir (auch in Anlehnung an mein G2 etwas mehr Power gewünscht). Ich komme zwar problemlos über den Tag, aber habe ich das S5 oft in der Hand, winkt abends das Ladekabel. Die Kamera des S5 löst mit 16 MP auf (dazu später mehr). Zudem ist das S5 Staub-und Wasserfest (darauf ankommen lassen würde ich es allerdings nicht). Was mich allerdings nervt – das S5 erinnert einem nach jedem Ladevorgang, aber auch wirklich nach jedem, die USB Abdeckung zu schließen. Gleiches gilt für die hintere Abdeckung – auch hier wird man jedes Mal daran erinnert, diese wieder richtig anzudrücken. Wäre schön, wenn mans abstellen könnte.
Nettes Gimmick – das S5 kommt mit Fingerabdrucksensor - zum einen gut, um das Handy zu sperren, was mit den eig. Fingerabdruck auf den Servern von Google passiert, ist aber sicher eine andere Geschichte.

DISPLAY:

Das AMOLED Display hat eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln und ist, wie nicht anders zu erwarten, gestochen scharf. Von der Farbwiedergabe gefällt es mir besser, als ältere Samsung Modelle, die für mich, gerade wenn Weiß dargestellt werden sollte, immer einen grünlichen Farbstich hatten. Ist mir hier nicht so extrem aufgefallen. Im Vergleich mit dem IPS Display des G2s, das die Farben etwas wärmer darstellt, gefällt es mir ganz gut bzw. liegt für mich auf einem Level.
Im direkten Sonnenlicht lässt sich vom S5 bei voller Helligkeit noch ganz passabel ablesen.

KAMERA:

Schaut man die Werbung des S5, wird dabei gerne die Kamera und ihre Leistung beworben. Und mit rund 16 MP ist das Ding auch wirklich knackscharf. Erst wenn man heran zoomt, nimmt die Quali merklich ab. Gut gefallen mir die vielen Einstellmöglichkeiten und vor allem die HDR Funktion, die recht natürliche Ergebnisse liefert. Zudem kann das S5 in 4K Qualität aufnehmen – wer also schon mit einem 4K TV ausgestattet ist, der dürfte hier enorm scharfe Aufnahmen bekommen. Die Tonqualität ist für mich bei den Aufnahmen okay.
Was mir allerdings nicht so gefällt – bei aller Auflösung fehlt der Kamera des S5 leider ein Bildstabi. Gerade wenn es dunkler wird, verwackeln etliche Bilder des S5 (mein G2 dagegen, das mit einem Stabilisator ausgestattet ist, bringt hier noch scharfe Bilder zu stande). Insgesamt dennoch eine gute Schnappschusskamera (obwohl ich meinen Urlaub dennoch nicht damit fotografieren wöllte).

BEDIENUNG:

Die Bedienung ist für mich keine große Umstellung gewesen und auch mit kleineren Händen kann ich alles gut erreichen und muss mich nicht verrenken. Die Tasten für Lautstärkeregelung bzw. das An/Ausschalten des Displays sind gut zu erreichen. Per Quick-Menü lassen sich schnell die wichtigsten Dinge wie WLAN, Ruhemodus, GPS und Co. einstellen.

LEISTUNG:

Entgegen des Sprichworts „außen hui, innen pfui“ ist es beim S5 genau umgekehrt. Während man das Äußere entweder lieben oder hassen kann, ist das Innere des S5s über alle Zweifel erhaben. Im Inneren des Smartphones schlummert ein der Vierkern-Prozessor Snapdragon 801, der mit 2,5 GHz takten kann. Und der kleine Drache hat wirklich Feuer unter dem Hintern. In Kombi mit dem schlankeren Android 4.4.2 ist das S5 einen Tick schneller als mein G2 (Snapdragon 800 und Android 4.4.2). Egal wie viel geöffnete Prozesse, egal welches Full-HD Video oder Spiel (zugegeben, ich bin eher nicht der Gamer) – das S5 hat wirklich nichts aus der Ruhe gebracht. Das System läuft sehr geschmeidig. Systemabstürze sind bislang komplett bei mir ausgeblieben.

KLANGQUALITÄT:
Von der Klangquali ist das S5 überzeugend – Gespräche werden klar dargestellt und auch Videos und Musik lassen sich einigermaßen abspielen. Dolby 5.1 sollte man natürlich nicht erwarten, aber für den Alltag reichts alle mal.

APPS:

Klar, Apps sind was Tolles, aber liebes Samsung Team – lasst mich doch entscheiden, welche ich wirklich brauche oder behalten möchte. Ich glaube hier kann man wirklich sagen – man wird ein Stück weit von Samsung zugemüllt. Ich brauche viele vorinstallierte Apps einfach nicht, und würde sie gern loswerden und zwar ohne mein Handy gleich rooten zu müssen.
Was mir zudem im Betrieb noch aufgefallen ist – ich habe die vorinstallierte Mail App von Samsung genutzt. Leider passiert es dabei immer wieder, dass mir die App alte Mails als ungelesen oder gerade als neu reingekommen anzeigt. Mittlerweile nutze ich zwar eine andere App, aber vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.

Zudem wirkt die anfängliche Oberfläche des S5 etwas unaufgeräumt – ich habe mir deshalb schnell einen anderen Launcher (Solo) zugelegt, der das Ganze gleich viel übersichtlicher gestaltet. Aber das ist sicher Geschmackssache.

Was sonst noch zu erwähnen ist:

- Pulsmesser – naja, ich brauche ihn nicht wirklich. Wer das S5 beim Sport dabei hat, mag es vielleicht nutzen, aber für mich nett, aber nicht nützlich
- Fingersensor – man muss wirklich mittig darüber streichen, sonst erkennt das S5 das Fingerchen nicht
- Bildschirm per Sensor aufwecken: etwas, dass ich nach meinem G2 vermisst habe, ist das Knock-
On Feature – das S5 liefert aber Ersatz – der Bildschirm lässt sich bequem wieder zum Leben erwecken, wenn man mit der Hand über den oberen Sensor neben dem Lautsprecher streicht.
- Das S5 bietet die Möglichkeit per Bluetooth 4 zu connecten – klappt wunderbar (selbstverständlich geht auch Teilen per WLAN oder NFC
- Die LED-Benachrichtigung klappt bei mir nicht immer. Obwohl aktiviert und konfiguriert leuchtet es mal, oder nach längerem Liegen mal nicht. Zudem könnte die LED etwas heller blinke. Liegt das S5 auf meinem Bett und ich schaue von weiter weg darauf, kann ich nicht immer erkenne, ob etwas Neues reingekommen ist oder nicht.

FAZIT:
Das S5 mag keinen Design Award gewinnen, aber von der Leistung konnte es mich wirklich überzeugen und ist zu einem treuen Alltagsbegleiter geworden. Klasse Prozessor, stabiles System, wechselbarer Akku und Erweiterung per Micro-SD machen das Gerät für mich interessant. Zudem ist die Bedienung nach kurzer Zeit intuitiv.
Wer also einen kleinen Alleskönner sucht, sich vom Preis nicht abschrecken lässt und wer mit dem Design leben kann, der erhält mit dem S5 ein wirklich gutes Smartphone, das den Weg schnell ins Herz findet.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2014 6:13 AM MEST


BEEM Germany  D2000.805 Ceramicut, Allesschneider
BEEM Germany D2000.805 Ceramicut, Allesschneider
Wird angeboten von Alba Trezz GmbH
Preis: EUR 55,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gut ist anders!, 11. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Eigentlich hatten wir uns auf den neuen Allesschneider gefreut, weil er zum überwiegenden Teil aus Metall gefertigt ist – nach ein paar Tagen bzw. eigentlich schon nach dem ersten Einsatz sind wir zu dem Schluss gekommen – das Ding ist alles andere als gut und sein Geld nicht wert.
Warum? Ganz einfach:

1. Mangelnde Sicherheit:

Der Allesschneider besitzt einen simplen Einschaltknopf – keine Kindersicherung. Also einmal draufgedrückt und das Ding läuft. Zudem ist der Knopf an der Vorderseite angebracht, schön rot – also perfekt für Kinder, um da mal draufzudrücken. Das sowas überhaupt durch die Gütekontrolle kommt, ist für mich grenzwertig.

2. Schlechte Handhabung:

Für mich ist der Anschaltknopf völlig deplatziert – er befindet sich unten rechts, genau unter dem Schlitten, den ich, Überraschung, mit der rechten Hand halte und zwar bevor ich die Maschine anschalte. Ich muss mich also verrenken. Für mich unlogisch und völlig neben meiner normalen Gewohnheiten.
Weiter geht’s mit dem Regler zum Einstellen der Dicke. Schwergängig und ungenau. Auf unserem alten Allesschneider sind zusätzlich noch Symbole für Wurst, Brot, Käse, etc., die die optimale Dicke angeben. Gut, hier ist es fast egal, weil sich beim Schieben der Lebensmittel auf dem Schlitten die Dicke sowieso jedes Mal verschiebt. Gerade Brotscheiben – sind mir nicht gelungen. Standfest ist was anderes.
Hat man dann etwas geschnitten (Messerschärfe geht so, ist aber auch nicht überragend oder schärfer als das von seinem Vorgänger, der bereits 2 Jahre im täglichen Einsatz ist) fällt das Ganze auf den Einstellregler, der sich genau in der Region befindet. Die Wurst oder der Käse können also auf dem Regler abgeholt werden (spart immerhin den Teller, der sonst drunter stehen müsste). Wenigstens die Keramikbeschichtung macht ihren Job.

3. Standfestigkeit – eher nicht:

Vier Saugnäpfchen, sieht aus wie die Standfüße von einem UFO – Lustig, aber auch danach hörts fast schon wieder auf. Richtig fest und sicher stand das Ding nie. Selbst nachdem wir die Füßchen etwas befeuchtet und richtig auf die Arbeitsplatte gedrückt haben – zweimal in Betrieb, rutscht es wieder.
Das sich die eingestellte Dicke beim Drücken verändert, wurde bereits geschrieben – Metall hin oder her, es klappt nicht, wie es soll.

4. Brot schmieren? Aber bitte nur Kleines!

Wir kaufen normalerweise immer größere Brote (3 – Pfund Brot) – mit dem Beem Allesschneider bleibt die Brotbüchse aber zukünftig leer. Das Brot passt, wenn man in der Mitte angekommen ist, nicht mehr auf den Schlitten. Sie müssen also entweder nur noch kleines Brot kaufen oder vom großen Brot die Seiten abhacken.

Fazit:
Mir ist selten ein Gerät begegnet, bei dem ich mehr zum Meckern gefunden habe, als positive Punkte. Der Beem-Allesschneider gehört aber definitiv dazu. Hand aufs Herz - wie man diesem Gerät 4 und 5 Sterne geben kann, erschließt sich mir nicht.
Vergleiche ich ihn mit unserem alten Allesschneider, der in der selben Preisklasse liegt, zudem aber noch nicht mal ganz aus Metall gefertigt ist, ist das Leistungsverhältnis alles andere als überzeugend. Wenn man gutmütig ist, kann man dem Gerät vielleicht 2 Sterne geben, wegen der Keramikbeschichtung und evtl. auch wegen dem verbauten Material. Aber für mich ist bereits beim Anschaltknopf Feierabend mit positiven Einschätzungen. Ob nun ein Kind im eigenen Haus ist oder nicht - es gibt genügend Familien, bei denen das der Fall ist und dann ist das für mich schon sehr fahrlässig vom Hersteller - sorry!
Ich gebe Ihnen einen Tipp – schauen Sie sich vielleicht nach einem anderen Gerät um.


Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz
Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz
Preis: EUR 741,13

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prima Camcorder für Urlaub, Reisen und Co., 10. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wenn es darum geht, bewegte Momente festzuhalten, erfreuen sich Smartphones und handliche Kompaktkameras zwar großer Beliebtheit, müssen aber bei der Qualität der Aufnahmen immer noch hinter Camcordern, DSLRs, etc. zurücktreten.
Wer also wirklich filmen möchte, der greift zu letztgenannten Geräten.
Sollten Sie gerade über die Anschaffung eines neuen Camcorders nachdenken, dann nehmen sie den Sony HDR-PJ810 doch einmal genauer unter die Lupe.

01 Lieferumfang:

Neben dem Camcorder befinden sich im Paket eine ziemlich ausführliche und gut erklärte Bedienungsanleitung, ein HDMI-Kabel, ein Ladekabel und der dazugehörige Akku. Also alles, was man für den Start braucht. Nur eine SD Karten müssen sie sich noch zulegen (der Camcorder verfügt für erste Testaufnahmen aber auch über einen recht ordentlichen internen Speicher von 32GB)

02 Eindruck und Verarbeitung:

Eines muss man dem Sony Camcorder lassen - er ist nicht nur recht leicht (ca. 460g) sondern auch sehr kompakt und dürfte damit bequem in jeder Tasche oder jedem Rucksack zu transportieren sein. Quasi ein richtiges Immer-mit-dabei-Gerät.
Die Verarbeitung des Geräts ist zufriedenstellend. Besonders das Klappdisplay ist ordentlich verbaut und macht einen stabilen Eindruck.
Insgesamt liegt das Gerät gut in der Hand. Die Anordnung der Bedienelemente empfinde ich als gelungen. So lässt sich die Cam leicht mir der rechten Hand bedienen (Hin und Herzoomen, etc.)

03 Display, Menü und Menüführung

Mit 921.000 Bildpunkten und einem 7,6 cm großen Display lassen sich Filmaufnahmen schon während der Aufnahme gut beurteilen. Die Auflösung ist sehr detailreich und das Display klar. Auch im Sonnenlicht ließ es sich noch einigermaßen gut erkennen. Wer gerne aufs Display verzichtet, der kann durch den verbauten Sucher schauen und aufnehmen. Darüber hinaus ist im Display auch der Projektor eingebaut, mit dem sich die eben gedrehten Filme auf eine Leinwand werfen lassen. Ist zwar nicht so, als ob man einen großen Beamer benutzt, aber schon ein nettes Gimmick, wenn man im Freundeskreis schnell mal was zeigen will.
Das Display selbst ist übersichtlich gehalten und man findet sich im Menü schnell zurecht. Der Touchscreen reagiert meist zügig, wer größere Finger hat, könnte vielleicht hin und wieder zwei mal drücken müssen. Insgesamt erleichtert der Touchscreen das Steuern im Menü aber erheblich.

04 Aufnahmen

Der Sony Camcorder hält einen 12-fach optischen Zoom bereit, bietet daneben aber auch noch einen digitalen Zoom (24x). Die Aufnahmen mit dem optischen Zoom sind hervorragend, sehr scharf und detailreich (aufgenommen in Full HD). Durch die schwimmend gelagerten Linsen werden Wackler effektiv ausgeglichen.
Auch der Digitalzoom kann sich noch sehen lassen und liefert erfreulich gutes Bildmaterial.
Der Exmor R CMOS Sensor eröglicht auch ein Filmen bei widrigen Lichtsituationen - wird es allerdings richtig dunkel, kann auch er ein Bildrauschen nicht unterdrücken. Insgesamt ist die Leistung aber als wirklich gut zu bezeichnen und sollte für die meisten Situationen völlig ausreichen.

Zudem lassen sich im Menü verschiedene Aufnahmemodi finden - von Schneeaufnahmen, über Nachtaufnahmen ist so ziemlich alles dabei, was einem begegnen kann. Positiv bei Nachtaufnahmen - die Sony bietet ein Hilfslicht, das sehr hell ist und Nachtaufnahmen damit gut gelingen lässt.

05 Tonqualität

Die Tonqualität des verbauten Micros geht in Ordnung, ist aber nicht überragend (was allerdings zu erwarten war). Hin und wieder ist so ein untertöniges Rauschen in den Aufnahmen zu vernehmen. Sind die zu filmenden Gegenstände weiter weg wird der Ton zudem sehr leise. Wer das vermeiden möchte, der sollte über die Anschaffung eines externen Micros nachdenken - den Anschluss bietet die Sony hierfür von Haus aus.

06 Weitere nennenswerte Punkte:

- Abspielen über Projektor, HDMI oder durch "Play Memories at Home" über Laptop oder über Smartphone, Tablet (App verfügbar)
- Wi-Fi und NFC erlauben ein einfaches Übertragen der Videos auf andere Endgeräte
- Cloud-Funktion für Teilen auf verschiedenen Geräten

07 Kleine Kritikpunkte:

Neben der sehr guten Leistung gibt es für mich kleine Kritikpunkte, die hier genannt werden sollen, die in der Gesamtwertung der Leistung der Kamera aber fast keinen Abbruch tun.

- der Akku wird außen auf der Kamera aufgesetzt, ein extra Fach gibt es leider nicht - so muss man schauen, wie sich die Staubanfälligkeit der Kontakte über einen längeren Zeitraum verhält.
- Das USB Ladekabel ist in der Handschlaufe der Kamera angebracht, auch hier muss man schauen, wie es sich bei Berührung mit Schmutz verhält. Warum Sony keinen Micro-USB Anschluss unter die Klappe für die anderen Anschlüsse gelegt hat und das Kabel separat beigelegt hat, erschließt sich mir nicht ganz.
- Rauschen mit eingebautem Micro wurde bereits genannt

08 Fazit

Mit dem Sony HDR PJ810 erhält man einen sehr kompakten Camcorder, der vor allem bei HD Aufnahmen mehr als überzeugen kann. Die Bilder sind sehr scharf, klar und detailreich. Nett ist der verbaute Projektor, mit dem Aufnahmen direkt an eine Wand geworfen werden können und nach Aufnahme sofort angeschaut werden können.
Das Menü ist übersichtlich gehalten, gut ansteuerbar und auch für Anfänger leicht zu durchdringen.
Besonders positiv finde ich die schwimmend gelagerten Linsenelemente - Verwacklungen werden damit wirklich effektiv reduziert.
Insgesamt also ein Gerät, das jeden Hobbyfilmer glücklich stimmen dürfte und das sich in seiner Gesamtperformance keine nennenswerten Schnitzer erlaubt.
Hier kann also bedenkenlos zugegriffen werden.


Gonso Damen Bike Bermuda Mogan V2
Gonso Damen Bike Bermuda Mogan V2
Preis: EUR 37,70 - EUR 79,95

2.0 von 5 Sternen Überzeugt mich eher nicht so, 7. Juni 2014
Ich liebe es, mein Mountainbike nach Feierabend zu schnappen und noch einmal eine Runde durch den Wald zu brettern. Jetzt, wo es wärmer wird, darf natürlich eine kurze Bikehose nicht fehlen.
Von Gonso hatte ich vorher noch nicht so viel gehört und war demnach gespannt auf die Hose, die ja mit 60-90€ doch auf dem Niveau meiner anderen Bikehosen liegt (Platzangst, Maloja, etc.)

Damit die Hose und ich lange Freude miteinander haben, sind mir dabei folgende Sachen wichtig:

- robustes Material
- gute Verarbeitung
- atmungsaktiv
- lockere/weitere Passform (damit Knieprotektoren drunter passen)

Einsatzbereich: Allmountain/Enduro

Also Paket erwartungsvoll ausgepackt und Hose angesehen - und gleich an der Größe gezweifelt. In 40 bestellt (weil, wie gesagt, ich etwas weiter brauche). Die Hose kam dann mit einem Etikett in Gr. 42 und dem Hinweis auf dem eingenähten Schildchen, dass es eine 44 ist. Also gleich doppelt daneben und für mich nicht nachvollziehbar, welche Größe denn nun stimmt. Ich tippe, angesichts der Breite, auf 44!
Also gut, hilft nichts, getestet werden musste sie dennoch!

Erstes Problem - die Innenhose mit Sitzpolster. Als normale Radler hätte sie von der Größe gepasst - mit Sitzpolster: no way! Keine Ahnung, ob man damit wirklich fahren kann. Ich hab mich eher wie ein Äffchen auf dem Schleifstein gefühlt. Viel zu breit und zu steif. Also wieder runter damit.

Die Shorts habe ich dann angezogen - und nen Gürtel dran gemacht. Im Inneren der Hose gibt es leider keine Verstellmöglichkeiten. Knieprotektoren passen problemlos drunter, klar, hab ja auch die 44.
Insgesamt fühle ich mich aber auch hier, unabhängig von der Passform, nicht wohl. Die Verarbeitung der Hose geht zwar an sich in Ordnung, das Material finde ich aber furchtbar. Erinnert eher an eine labbrige Badehose, als an eine Hose zum Biken.
Bedenkt man den Preis und vergleiche ich sie mit meinen anderen Shorts, die auch in dieser Preisklasse liegen und aus dem selben Material (Nylon) gefertigt sind, wirkt das Preis/Leistungsverhältnis hier irgendwie verschoben. Für mich fühlt sich die Hose leider an, wie eine wesentlich günstigere vom Discounter um die Ecke.
Dementsprechend fiel leider auch die Vorstellung der Hose im Einsatz aus. Eine Tour hat sie gehalten, bei der zweiten Runde, und einem Abflug nach einer Wurzelpassage, hatte es sich mit der Herrlichkeit der Hose erledigt. Die ersten Löcher & Risse waren drin und sauber habe ich sie auch nicht wieder bekommen.

Fazit: Für Enduro/Allmountain Terrain eher nicht geeignet und für mich daher wenig überzeugend. Die Verarbeitung geht in Ordnung, das Material wirkt aber eher billig und hat meinen Sturz letztlich nicht überlebt. Für den Preis und meine Einsatzzwecke würde ich sie mir eher nicht kaufen. Ich bleibe also vorerst bei meinen alten Shorts.
Sorry, aber für mich war das nix.


Ultranatura Poly-Rattan Klapphocker, Palma-Serie
Ultranatura Poly-Rattan Klapphocker, Palma-Serie
Preis: EUR 31,99

5.0 von 5 Sternen Bis jetzt prima, 6. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Einmal ausgepackt, ist der Hocker schnell einsatzbereit - einfach auseinanderklappen und schon kann man sich draufsetzen. Soll er weg, gleiches Spiel - einfach zusammenklappen und in eine Ecke.
Die Verarbeitung des Hockers geht in Ordnung - er hat einen geringeres Gewicht, als zunächst erwartet, die Beine machen aber einen recht stabilen Eindruck und sind gut verarbeitet.
Sitzen lässt es sich auch prima. Die Oberfläche ist etwas gewölbt, die Rattan-Sitzfläche (Plastik) fühlt sich angenehm an.
Alles in allem ein prima Hocker für den Garten.


Rowenta RF7600 Ladyshaver Aquaperfect Wet&Dry, Kabellos
Rowenta RF7600 Ladyshaver Aquaperfect Wet&Dry, Kabellos
Wird angeboten von Hi-Tech Groß GmbH
Preis: EUR 42,99

4.0 von 5 Sternen Für mich okay, 29. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Bewertung der Mitrezensenten sind ja eher durchwachsen - gut, viele mögen eventuell Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Rasierern haben - mir fehlt diese und ich kann das Gerät also nur im Vergleich mit herkömmlichen Einwegrasierern vergleichen.
Ich finde, der Rowenta Rasierer macht für mich seine Arbeit ganz gut. Dass ich über eine Stelle noch mal muss, empfinde ich nicht als so schlimm, das kenne ich von den Einwegrasierern zur Genüge. Danach sind die Beine/Achseln aber glatt. Was mir gut gefällt, ist die Akkulaufzeit - ich nutze den Rasierer nun schon ein paar Wochen am Stück und der Akku musste bislang nur einmal geladen werden. Die Klingen sind, meiner Ansicht nach, scharf und entfernen die Haare mit etwas Geduld so ziemlich restlos.
Die Nassrasur ist in Ordnung- ich nutze sie aber eher weniger. Die Reinigung geht dank abnehmbarem Kopf und mitgeliefertem Pinsel gut von der Hand. Zudem bietet der Aufsatz die Möglichkeit, die Schnittlänge einzustellen (also entweder ganz weg oder ein paar mm stehen lassen). Hautirritationen kann ich bei mir, zum Glück, nicht feststellen.
Alles in allem ist für mich die Leistung okay, ohne Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Es gibt sicher bessere Rasierer, für mich reicht dieser aber erst mal aus (alle mal besser, als die zuvor genutzten Einwegrasierer, die allzu oft zu schnell stumpf werden.)


Bionatural Bio Fairtrade Kaffee-Espresso ganze Bohne by J. Hornig, 1000 g
Bionatural Bio Fairtrade Kaffee-Espresso ganze Bohne by J. Hornig, 1000 g
Wird angeboten von S-PRESSIMO
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Hat uns geschmeckt, 19. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wir trinken regelmäßig Kaffee und vor allem viel Kaffee - bislang sind wir aber meist bei einer Sorte geblieben, da uns Bohnen anderer Hersteller immer nicht so geschmeckt haben.
Mit dem Bionatural Kaffee von J Hornig haben wir jetzt aber eine Sorte entdeckt, die uns von der ersten bis zur letzten Bohne geschmeckt hat.
Zuerst waren wir etwas skeptisch, was den Geschmack angeht und haben schon fast darauf getippt, dass die Espressobohnen bestimmt viel zu stark geröstet und deswegen bitter im Nachgang sind (was oft auch Magenzwicken verursacht).
Sowohl die bittere Note, als auch das Magenzwicken sind bei diesen Bohnen ausgeblieben. Tatsächlich ist der Espresso/Kaffee mild, aber dennoch sehr aromatisch und für uns noch wichtiger - er schmeckt im Abgang nicht nach verbrannter Asche.
Egal ob Espresso, Kaffee. Latte, etc. - wir haben einfach mal alles mit den Bohnen probiert und finden, dass sich das Paket nicht nur für Espresso eignet, sondern auch andere Kaffeespezialitäten super damit schmecken.
Ob man für den Preis zugreift, muss sicher jeder selbst überlegen - aber, her erhält man einen wirklich gut gerösteten Kaffee, bei dem jede Tasse Spaß macht.

Was jedoch zu überarbeiten wäre, ist die Verpackung. Wir reißen immer nur ein Stück der Tüte ein, damit das Aroma nicht so schnell verfliegt. Leider ging das hier gewaltig in die Hose. Die Tüte ließ sich nicht gut öffnen und wir wären sicher Gefahr gelaufen, die Bohnen in der gesamten Küche zu verteilen. Also musste die Schere ran. Also Vorsicht beim Öffnen!


Head & Shoulders Anti-Haarverlust Tonic, 6er Pack (6 x 125 ml)
Head & Shoulders Anti-Haarverlust Tonic, 6er Pack (6 x 125 ml)
Preis: EUR 41,94

3.0 von 5 Sternen Guter Geruch, Dosierbarkeit Übungssache, Wirkung? Naja!, 12. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Gut, ich muss zugeben - mit Haarausfall habe ich eigentlich kein Problem, dennoch habe ich das Tonic mal ausprobiert und es hinterlässt eher neutrale Gefühle, wenn man es so ausdrücken will.
Zunächst einmal sollte man darauf hinweisen, dass man sich von dem Mittel keine Wunderwirkung erhoffen sollte und es wird indirekt auch vom Mittel selbst (wenn auch durch furchtbar kleine Schrift) angemerkt.
Der Anti-Haarverlust bezieht sich nämlich nur auf den Haarbruch, der reduziert werden soll - also nichts mit "keine Sorgen mehr vor Haarverlust".
Ich habe das Tonic immer nach dem Waschen ins Haar einmassiert - die ersten paar Mal hab ich es noch mit Sprühen versucht, es aber bald aufgegeben. Das Tonic ist einfach zu dickflüssig und verteilt sich deswegen deshalb überall dort, wo man es eigentlich nicht haben will. Also lieber eine Haselnuss große Menge in die Hand geben und dann einmassieren.

Was bei mir zum Glück ausgeblieben ist, sind die allergischen Reaktionen, von denen einige Rezensenten berichten. Hier sollte man also wirklich vorsichtig sein und es ggf. absetzen, wenn sich ein Jucken oder eine andere Reaktion einstellt.

Was mir gut gefallen hat, ist der Geruch - die Haare riechen danach noch eine ganze Weile. Einzig wegen des Geruchs kauft das Mittel aber sicher keiner. Nur was die Wirkung angeht - nun ja. Ich konnte keine wirklich spürbaren Effekte bemerken.
Deswegen bleibt bei mir eher eine neutrale Einschätzung zurück.
Kann man mal probieren, muss man aber nicht unbedingt haben.


AmazonBasics Kameratasche für DSLR-Kamera und Zubehör (graues Interieur) Medium
AmazonBasics Kameratasche für DSLR-Kamera und Zubehör (graues Interieur) Medium
Preis: EUR 20,99

4.0 von 5 Sternen Alles sicher verstaut, 11. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit der AmazonBasic Kameratasche bekommt man einen treuen Begleiter für die nächsten Fotostreifzüge und das zu einem sehr ordentlichen Preis.
Die Verarbeitung finde ich hervorragend - alles ist sauber verarbeitet, stabil und macht einen sehr guten Eindruck.
Zudem bietet mir die Tasche ausreichend Platz für eine Tagestour. So habe ich im Inneren folgende Inhalte verstaut:

EOS 60D mit Sigma 17-70
EOS 100D mit 50 1.4
Ladekabel, Filter und Kleinzeug

Den Stauraum finde ich ausreichend, wer es etwas größer möchte, der kauft sich die Tasche in der "Large" Ausführung.
Dank Trennelementen lässt sich das Innere der Tasche aber auch problemlos den Bedürfnissen anpassen.
Den Tragekomfort finde ich okay, könnte zwar auf längeren Touren etwas besser gepolstert sein, aber ich nutze die Tasche ohnehin meist nur auf kurzen Strecken.

Insgesamt eine wirklich solide Tasche, die ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bietet und bei der man problemlos zugreifen kann.


Severin KV 8055 Kaffeevollautomat Piccola Classica", schwarz matt / glänzend
Severin KV 8055 Kaffeevollautomat Piccola Classica", schwarz matt / glänzend
Preis: EUR 363,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunschkaffee per Knopfdruck, 6. Mai 2014
Sicher kennt das jeder – man hat mal wieder Lust, auf einen richtig tollen Latte Macchiato mit viel Milchschaum, einen Cappuccino oder einfach nur auf einen starken Espresso, der einen in wenigen Minuten wieder etwas wacher macht. Einziges Problem – das nächste Cafe ist viel zu weit weg, oder, gerade in der Sommerzeit, tierisch überfüllt, wenn man Lust auf seine Lieblingskaffeespezialität hat.
Schön, wenn man dann in der eigenen Küche selbst eine Maschine hat, die einem nicht nur den Weg zum Cafe erspart, sondern mit der man auch immer das zaubern kann, auf was man gerade Lust hat.
Mit der Piccola Classica versucht Severin genau diesen Wunsch vieler Kunden zu erfüllen und wirft nebenbei noch einen Kaffeevollautomaten auf den Markt, der mehr als kompakt ist und damit auch in kleine Küchen passt, die für die großen Vollautomaten eigentlich keinen Platz bieten.

01 ERSTER EINDRUCK:

Hat man den Kaffeevollautomaten erst einmal aus seinem Paket geholt, fallen zunächst einmal die kompakten Abmessungen auf, die ich oben bereits erwähnt habe.
Mit einem Maß von 228 x 316 x 387 mm kann sich der Vollautomat tatsächlich fast als Winzling bezeichnen. Für mich und meine kleine Küche ziemlich begrüßenswert – denn bislang hat für mich immer der Platz gefehlt, um so einen riesen Vollautomaten aufzubauen und es ist bislang bei einer herkömmlichen Kaffeemaschine geblieben. Den Piccola kann ich aber bequem unterbringen, oder, wenn er doch einmal im Weg ist, leicht bei Seite räumen.

02 VERARBEITUNG & DESIGN:

Neben diesen kompakten Abmessungen kann die Maschine aber auch durch schlichtes, aber schickes Design und eine gute Verarbeitung überzeugen. Obwohl die Maschine mit rund 350€ deutlich weniger kostet, als die meisten Vollautomaten, die man so kennt, wurde bei der Verarbeitung auf Wertigkeit und Stabilität geachtet. Alle Kunststoffteile sind für mich im Einsatz stabil und die Maschine hinterlässt im Gesamteindruck zu keiner Zeit das Gefühl, dass man es hier mit einem Billig-Teil zu tun hätte, bei dem man Angst haben muss, die Bedienknöpfe zu drücken bzw. die Maschine zu reinigen.
Zudem finde ich das schlichte Design als angenehm. Alles ist am richtigen Platz und ermöglicht im Alltag eine funktionale Bedienung ohne großen Aufwand. Die Bedienelemente sind für mich groß genug und übersichtlich gestaltet – evtl. könnte der Druckpunkt der einzelnen Tasten etwas knackiger sein, aber das ist sicher Geschmackssache. Drücken lassen sie sich alle mal.
Das Display ist für mich gut ablesbar und stellt die wichtigsten Infos zur Verfügung – zudem sind die verwendeten Symbole eigentlich selbst erklärend.
Der Wassertank ist ebenfalls stabil und fasst eine Füllmenge von 1,35 L Wasser, das locker für ein paar Tassen Kaffee, Espresso und Co. ausreicht. Das Einsetzen in den hinteren Bereich der Maschine geht ohne große Probleme und der Wassertank sitzt anschließend fest im Gehäuse. Gut gefällt mir zudem, dass der Wassertank einen eigenen Deckel hat, den man zum Befüllen einfach ein Stück herauszieht und dann wieder einsetzt. Staub und Co. haben so also keine Chance ins Wasser zu gelangen. Zudem ist im Lieferumfang ein Wasserfilter enthalten, der gerade bei kalkhaltigem Wasser die Maschine lange Zeit davor schützen soll – alle 2 Monate sollte man ihn aber schon austauschen!
Den Bohnenbehälter empfinde ich als ausreichend groß und man bekommt auch hier einige Tassen Kaffee heraus. Ich fülle lieber Bohnen nach, als tagelang welche im Behälter zu haben und das Aroma nach und nach verfliegen zu lassen. Für mich daher ein guter Mittelweg zwischen ausreichender Größe und Aromaerhalt.
Die Auftropfschale und der Tresterbehälter lassen sich einfach unten aus dem Gehäuse ziehen, um sie zu reinigen. Beide haben für mich ein gutes Auffangvolumen und man kann ein paar Tassen Kaffee durchlaufen lassen, eh man von der Anzeige im Gerät gebeten wird, die beiden Behälter zu leeren.

Die Umsetzung mit dem Milchschlauch finde ich praktisch – einfach Schlauch in eine Packung oder Kanne Milch hängen und schon bekommt man seine Kaffeespezialität mit Milch gezaubert. Mag für den einen oder anderen vielleicht nicht ganz so edel wirken – für mich ist es aber sehr praktikabel, da es das Reinigen eines zusätzlichen Behälters spart.

03 INBETRIEBNAHME:

Hat man alle Teile erst einmal zusammengesetzt, kann es endlich mit dem ersten Brühvorgang losgehen! Das Startmenü des Vollautomaten ist einfach gehalten und nach wenigen Einrichtungsschritten, wie etwa der Bestimmung der Wasserhärte (Teststreifen zur Bestimmung liegt bei), der Sprache und dem ersten Reinigungsvorgang ist die Maschine betriebsbereit.

04 DER ERSTE KAFFEE:

Also Bohnen oder wahlweise Pulver in die dafür vorgesehenen Behälter füllen, evtl. Milchschlauch anschließen und los geht’s!
Zunächst einmal durchläuft die Maschine eine weitere Reinigung – das mag dem einen oder anderen nervig vorkommen, ist bei Vollautomaten aber in der Regel so und soll der Langlebigkeit der Maschine dienen. Also einfach einen Auffangbehälter unter den Ausguss der Maschine stellen und kurz warten (der Vorgang nimmt nicht viel Zeit in Anspruch). Danach wird man dann zum Getränkemenü weitergeleitet und kann aus folgenden Getränken per Pfeiltaste wählen:

Milchkaffee
Latte Macchiato
Cappuccino
Espresso
Kaffee
Milch

Zusätzlich bietet die Maschine noch die Möglichkeit, die Kaffeezubereitung nach den persönlichen Vorlieben abzustimmen. So kann zwischen Kaffeemenge/stärke gewählt werden (eine Bohne = schwach, drei Bohnen = stark, bzw. die Option „Kaffeepulver“ betätigt werden), die Wassermenge kann eingestellt werden und auch die Milch(schaum)menge ist individuell anpassbar. Zudem lassen sich im erweiterten Menü zusätzlich tiefgreifendere Einstellungen vornehmen. Hier kann in 5ml Schritten z.B. noch einmal die Kaffeemenge, etc. eingestellt werden. Zudem lassen sich Kaffeetemperatur und die Pausen zwischen dem Einspritzen des Milchschaums und der Kaffeemenge wählen (längere Pause = festerer Milchschaum). Für mich damit eine sehr kundenorientierte Maschine, mit deren Einstellungsmöglichkeiten so ziemlich jeder seinen persönlichen Geschmack treffen sollte.
Wer mag, der kann zusätzlich auch den Mahlgrad der Maschine verändern (ACHTUNG! Bitte nur das Drehrad des Mahlwerks betätigen, wenn dieses läuft – die Maschine kann sonst zerstört werden. Alles weitere wird auch in der Anleitung gut nachvollziehbar beschrieben!)

Hat man dann alles nach seinen Wünschen eingestellt, kann per Startknopf das Zubereiten erfolgen.
Es folgt der Mahlvorgang, der zügig abläuft, aber doch mit einer nicht überhörbaren Geräuschkulisse daherkommt. Ob man es letztlich als störend empfindet, muss wohl jeder selbst beurteilen. Sicher gibt es leisere Maschinen, diese kosten jedoch schnell ein Vielfaches der Piccola. Mich hat die Lautstärke letztlich nicht sonderlich gestört und auch das Umfeld gewöhnt sich schnell daran.
Insgesamt finde ich die Zubereitungszeit der einzelnen Getränke in Ordnung und man muss nicht übermäßig warten. Sicher gibt es auch hier schnellere Automaten. Für mich ist die Piccola im Alltag aber zügig genug!

DIE GETRÄNKE IM ÜBERBLICK:

***Esspresso***
Darauf war ich besonders gespannt. Bislang kannte ich nur den sehr guten aus dem letzten Italienurlaub und Kapsel-Espresso, der mich noch nie von den Socken hauen konnte.
Und ich finde, die Piccola macht hier einen sehr überzeugenden Job. Wir haben einmal mit herkömmlichen Kaffeebohnen getestet und einmal mit Espressobohnen. Beide Ergebnisse haben uns geschmeckt und uns an den Italienurlaub erinnert. Der Espresso wird, je nach persönlicher Einstellung, richtig stark, schmeckt aber zu jeder Zeit sehr gut und nicht übertrieben bitter. Zudem ist die Crema hervorragend. Konnte sogar meinen Vater auf ganzer Linie überzeugen, der sonst immer schnell am Automatenkaffee rummeckert.
Der Espresso der Piccola kann mich auf jeden Fall deutlich besser überzeugen, als Kapsel-Espresso und macht einen wieder spürbar munterer!

***Latte Macchiato***
Auch hier war ich sehr gespannt auf das Ergebnis. Bislang habe ich mir meinen Latte immer in unserer Pad-Maschine gemacht. War zwar okay, kam aber nie an einen Latte Macchiato in einem Cafe ran und der Kaffee in den Pads schmeckt auch eher nach Asche, als nach aromatischen Kaffee.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass der Milchschaum der Piccola absolute Klasse ist und locker an den rankommt, den ich von einem Latte Macchiato in meinem Lieblingscafe kenne. Wunderbar cremig und fluffig, selbst, wenn das Getränk ein paar Minuten steht.
Wer will kann gerne den Zuckertest machen oder einen Löffel in den Schaum tauchen und umdrehen – der Schaum hält! Ich habe es ein paar Mal mit Zucker probiert und der Schaum hält diesen locker 15 Sekunden an der Oberfläche. Da kann meine Pad-Maschine einpacken!
Und auch vom Geschmack her kann mich der Latte aus der Piccola voll überzeugen und befindet sich für mich auf einer Ebene mit dem Latte aus der Kaffeerösterei um die Ecke. In Zukunft spar ich mir also den Weg und kann meinen Latte immer dann genießen, wenn ich gerade Lust darauf habe.

***Cappuccino***
Auch hier setzt die Piccola die guten Eindrücke fort. Perfekter Milchschaum bis zum letzten Löffel und sehr gutes Kaffeearoma, das dank der Individualeinstellungen an den jeweiligen Geschmack angepasst werden kann.

***Kaffee/Milchkaffee***
Auch hier ein gutes Ergebnis und tolle Crema auf der Tasse. Allerdings schmeckt mir der Kaffee aus unserer normalen Filtermaschine dennoch etwas besser. Im Vergleich zu Kapsel oder Pad Kaffee kann sich der Kaffee aus der Piccola aber wirklich als solcher ausgeben. Wer also keinen Platz für eine normale Kaffeemaschine hat, erhält auch hier ein gut trinkbares Ergebnis.

(warme Milch habe ich bei meinen Tests nicht probiert – da ich warme Milch persönlich nicht mag. Ich bin mir aber sicher, dass die Piccola auch diese Aufgabe gut meistert)

05 REINIGUNG:

Wenn man der Piccola einen Zweitnamen geben möchte, dann vermutlich „Reinigungstier“. Denn der Automat reinigt sich sowohl beim Anschalten, als auch beim Ausschalten. Zusätzlich wird man nach der Zubereitung mit Milch gefragt, ob das Milchsystem gespült werden soll. Das mag nach jeder Tasse Cappuccino zwar übertrieben aussehen, und ich erledige es meist auch erst, wenn ich mir sicher bin, keinen Latte oder Cappuccino mehr trinken zu wollen, aber mir ist es lieber so, als eine verkeimte Maschine zu haben, aus der man lieber keinen Kaffee mehr trinken möchte.
Insgesamt dauert der Reinigungsprozess der Piccola etwa 30-45 Sekunden und ist für mich vertretbar und akzeptabel.
Zusätzlich sollte man aber doch noch selbst Hand anlegen und die Maschine gründlich reinigen. Besonders die Milchdüse sollte regelmäßig gereinigt werden – schon kleine Rückstände von Milch können sich negativ auf den Milchschaum auswirken bzw. langfristig für Bakterienbildung sorgen.
Wer sich also diese Maschine zulegt, der sollte bereit sein, ein paar Minuten für das Säubern der Maschine zu opfern.
Insgesamt würde ich den Reinigungsaufwand als vertretbar bezeichnen. Alle Teile lassen sich gut aus der Maschine aus- und wieder einbauen – es mag Maschinen geben, die weniger Reinigung bedürfen, diese sind aber auch deutlich teurer. Für mich also hier kein wirklicher Negativpunkt, wenn man weiß, worauf man sich einlässt.

06 FAZIT:
Mit der Piccola Classic hat Severin nicht nur einen sehr kompakten Vollautomaten geschaffen, sondern auch einen, der meinen Geschmack genau trifft. Dank vieler Einstellmöglichkeiten und Getränkeoptionen kann ich mir ab sofort den täglichen Gang zum nächsten Cafe sparen und meinen Cappuccino oder Latte von zu Hause aus genießen. Wenn die Maschine in einer Disziplin richtig punkten kann, dann ist es der Milchschaum! Der ist wirklich klasse und bleibt bis zum letzten Schluck erhalten. Zudem schmeckt mir der Kaffee aus der Piccola deutlich besser, als der aus unserer Pad Maschine.
Insgesamt bin ich nach 4 Wochen Einsatz sehr zufrieden mit dem Gerät.
Wer einen recht günstigen Vollautomaten sucht, der zudem in jede noch so kleine Küche passen dürfte, mit dem Reinigungsaufwand und der Lautstärke leben kann, der erhält mit der Piccola, wie ich finde, hier eine gute Lösung!


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