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Rezensionen verfasst von
kakaoprozent

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gingen während ihrer ersten Ballettstunde kaputt, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider kann ich der ersten Rezension in den konkret genannten Punkten überhaupt nicht zustimmen.

Gewisse Unannehmlichkeiten gehen schon damit los, dass hier meiner Ansicht nach zu wenig Information gegeben wird.
"Gummiband inklusive" z.B. beantwortet nicht die Frage, ob man vor dem Tragen erstmal selbst noch mit der Nähnadel ran muss. In diesem Fall muss man eben noch selbst das jeweilige Ende der beiden Gummibänder an das Schläppchen annähen. Heißt hier, pro Paar muss man vier Enden vernähen. Nun gut, nicht weiter tragisch, da schnell gemacht, und bei Tanzschuhen wegen der benötigten sehr genauen Passung durchaus üblich.

Ich habe im Normalfall Schuhgröße 38 1/2, und bestellte sie aufgrund des Hinweises auf den kleinen Ausfall in Größe 39 1/2, was durchaus schon ein gewisses Glücksspiel ist.
Sie saßen sogar in dieser Größe auch erstmal recht eng und sind für allzu breite Füße eher ungeeignet. Ansonsten waren sie aber hübsch anzusehen, saßen nach kurzer Zeit, wie angedacht, wie eine zweite Haut, und man konnte sich - scheinbar - gut darin bewegen.

Während der Tanzstunde kam dann die Ernüchterung: nach einer halben Stunde etwa stellte ich fest, dass der ziemlich dünne Leinenüberzug eines Schuhs an der Oberseite aufgerissen war, und man hatte freien Blick auf das helle Innenfutter. Ist wohl einfach Pech dachte ich, stellte dann aber nach Inspektion des anderen Schuhs fest, dass sich dort an anderer Stelle ebenfalls vergleichbare Risse gebildet hatten.
Im späteren Vergleich mit einem nicht wesentlich teureren Leinenschuh einer anderen Marke stellte ich fest, dass das Material insgesamt bedenklich dünn ist. Das ist natürlich sowohl hinsichtlich einer wünschenswerten Stabilität für den Fuß während dieser Art von Sport hinderlich, als auch eben angesichts der Tatsache, dass man dabei ja permanent Bewegungen des Fußes, Sprünge und Drehungen vollführt.

Während der Stunde wurden keine für eine Ballettstunde unüblichen Belastungen ausgeübt. Somit kann ich die Schuhe nicht empfehlen, da zumindest mein Paar den Anforderungen einer Tanzstunde schlicht nicht gewachsen war.


Lavera Feuchtigkeitscreme Q10, 50 ml
Lavera Feuchtigkeitscreme Q10, 50 ml
Wird angeboten von fooodz
Preis: EUR 12,99

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Offenbarung, 27. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich meinen Pflegekram schon seit geraumer Zeit aus naheliegenden Gründen so weit wie möglich auf Naturkosmetik umstelle, komme ich auch an diversen Lavera-Produkten nicht vorbei.
Diese Creme schien den Inhaltsstoffen und den Rezensionen nach ideal auf meine eher feuchtigkeitsarme, noch nicht allzu reife Haut zugeschnitten zu sein. Der Preis geht auch völlig in Ordnung, vor allem für ein Naturkosmetikprodukt. Somit wurde sie vor zwei Monaten gekauft.
Benutzt wird sie seitdem täglich, und inzwischen ist der Tiegel fast leer, sodass es Zeit für ein Fazit wird.

Nun denn: die Creme erledigt im Wesentlichen ihren Job. Die Haut scheint ganz gut versorgt, spannt den ganzen Tag (fast) nicht, zeigt keinen fettigen Glanz. Soweit, so gut.

Daneben gibt es für mich auch gewisse Kontrapunkte.
Da wäre zunächst einmal das Gefühl nach dem Auftragen. Ich habe den Eindruck, es bleibt ein dezenter, schmieriger Film obendrauf, weitgehend unabhängig von der aufgetragenen Menge.
Von dem Film ist einige Sekunden später zwar nichts mehr zu sehen, aber er macht sich erneut bemerkbar, wenn man Make-up aufträgt. Das Ganze krümelt dann nämlich etwas unschön.

Langzeiteffekte (also, über die zwei Monate hinweg) konnte ich nicht bemerken.
Dort, wo vor zwei Monaten vergrößerte Poren waren, sind diese immer noch vorhanden. Unter anderem hatte ich mir die Creme ja wegen der Hamamelis in der Zutatenliste geholt, welche bekanntlich adstringierend wirken soll. In der Hinsicht hat sich aber, wie gesagt, nichts getan.
Fältchen wurden auch nicht gemildert. Da hat sich mittlerweile eher etwas zum Negativen verändert. Die Creme ist vermutlich nicht schuld, hat in der Hinsicht aber eben auch nichts gebracht.

Kleine Unreinheiten gab es und gibt es immer noch.

Somit bleibt zu sagen, dass die Creme sich bestenfalls neutral auf mein Hautbild ausgewirkt hat. Ich werde sie also nicht wieder kaufen.
Nicht zuletzt finde ich die Benutzung eines Tiegels auch aus hygienischen Gründen nicht ideal.

Ich wundere mich ebenfalls über die teilweise überschwänglichen Lobeshymnen hier. Aber vielleicht ist meine Haut auch einfach ein außergewöhnliches Modell.

Zumindest für den Winter werde ich mich somit wieder der Rosencreme von Weleda zuwenden.
Als die perfekte Pflege empfand ich übrigens einst die Produkte von Christine Niklas. Das ist allerdings auch schon etwa vier Jahre her, und seitdem hat sich dort offenbar auch Vieles zum Nicht-Idealen verändert. Die Suche nach dem Optimalprodukt geht also weiter.

Zusatz: Mein Freund vermeldet gerade, dass seine Haut die Creme mag. So ist das eben mit der persönlichen Erfahrung. ;-)


Mini-Kuchen-Set: Plus 12 Mini-Förmchen aus Silikon (GU Buch plus)|GU Buch plus
Mini-Kuchen-Set: Plus 12 Mini-Förmchen aus Silikon (GU Buch plus)|GU Buch plus
von Cornelia Schinharl
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen back - happs - weg, 23. September 2012
Ich bin ja nicht wirklich eine Profibäckerin, aber das Minikuchenbuch, und vor allem die Silikonformen, haben einen guten Teil dazu beigetragen, dass ich den Spaß am Backen wieder entdeckt habe.

Zunächst einmal ein paar Worte zum Buch.

Es gliedert sich in einen ausführlichen Teil über süße Kuchen, in dem es wiederum ein Kapitel über cremig-schokoladige und eines über eher fruchtige Varianten gibt.
Weiter hinten gibt es dann Rezepte für herzhafte Minikuchen (die mich persönlich, zumindest in dieser Form, weniger interessieren).

Sehr löblich finde ich, dass die Autorin daran gedacht hat, direkt vorne im Buch zwei Grundrezepte für den Teig mit anzugeben, die man nach eigenem Gusto variieren kann. So bestanden meine ersten selbstgebackenen Minikuchen aus dem Rührteiggrundrezept, das ich um Vanillemark, frische Erdbeeren und Cointreau erweiterte. Die Variante kam gleich sehr gut an.

Die zwölf Silikonformen sind äußert dankbar zu benutzen. Einfetten ist nicht nötig, die Kuchen lassen sich bereits wenige Minuten nach dem Backen vorsichtig herausdrücken, und zum Reinigen gibt man sie in die Spülmaschine.

Die Minikuchenidee an sich ist zwar nicht ganz neu, aber für viele Anlässe eine super Sache. Mal eben als kleine Aufmerksamkeit einen eigenen Geburtstagskuchen zu einer Party mitbringen (der dann auch endlich mal den passenden Maßstab für diese bunten Minikerzen aufweist), oder mit einem ganzen Teller Kuchen zu den Nachbarn rüber, ohne das irgendwas mehr oder weniger umständlich in Stücke geschnitten und verteilt werden muss, sind Sachen, die mir dazu spontan einfallen.
Die kleinen Kuchen sind handlich, in Sachen Transport unempfindlicher als die großen Verwandten, machen optisch viel her und schmecken nebenbei auch noch wunderbar.
Länger als einen Tag haben die hier noch nicht überlebt.

Meine persönliche Empfehlung in dem Zusammenhang sind die Vanille-Schoko-Kuchen. ;-)
Insgesamt eine schicke Idee zu einem guten Preis. Ohne Silikonformen kostet das Buch etwa vier Euro weniger, aber das Geld ist hier super investiert.
Im Übrigen finde ich das Set auch eine tolle Geschenkidee für Leute, die mindestens ansatzweise Spaß am Backen haben.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 30, 2015 4:35 PM CET


Sanchon Wassereis "Coole Lollies" (10 Stück) - Bio
Sanchon Wassereis "Coole Lollies" (10 Stück) - Bio
Wird angeboten von amorebio GmbH
Preis: EUR 6,17

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bessere Alternative, 13. Juli 2012
Schon als Kind habe ich Wassereis geliebt. Meine Mutter nannte es aus naheliegenden Gründen (in den 80ern war man bezüglich bestimmter Inhaltsstoffe weniger pingelig als heute) "Kunsteis" und sah es nicht wirklich gern, wenn ich mir von irgendwoher eines beschafft hatte.
Nun hat es zweieinhalb Jahrzehnte gedauert, bis ich im Bioladen über diese Alternative gestolpert bin, mit der auch Muttern sich (mutmaßlich) anfreunden könnte.

Coole Lollies kommen in fünf Sorten daher: Apfel, Cola, Zitrone, Kirsch, Exotic. Von jeder Art gibt es etwa zwei Lollies pro Packung. Allesamt schmecken sie wunderbar erfrischend, nicht _zu_ süß und außerordentlich fruchtig, und seitdem ich sie futtere, schmeckt das Wassereis der großen Marken für mich eher unspektakulär.
Angemerkt sei, dass das eingesetzte "natürliche Aroma" nicht heißen muss, dass es tatsächlich von der entsprechenden Frucht herrührt. Dennoch haben die Hersteller den Geschmack in jedem Fall gut hinbekommen, ist er doch natürlich und intensiv zugleich.

Einzig eine Sache vermisse ich hier. Um die einzelnen Lollies zu öffnen, muss man immer konzentriert mit der Schere hantieren, da es keine Aufreiß-Einkerbungen in der Verpackung gibt und man schon recht genau hinsehen muss, um zu erkennen, wo Verpackung aufhört und Eis anfängt. Würde man daran noch etwas ändern, wäre die Sache perfekt.
Das Eis per se ist perfekt, weswegen es auch keinen Grund gibt, da einen Stern abzuziehen.


Love Will Find You: 9 Magnets to Bring You and Your Soulmate Together
Love Will Find You: 9 Magnets to Bring You and Your Soulmate Together
von Kathryn Alice
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,32

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das klappt., 3. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor etwa zweieinhalb Jahren begann ich aktiv damit, mich mit den Themen "Gesetz der Anziehung" und "Seelenpartnerschaft" auseinanderzusetzen.

Ich war zu dem Zeitpunkt etwa zwei Jahre Single und arrangierte mich damit mal ganz gut, mal weniger dolle. Bekanntschaften waren, sofern überhaupt vorhanden, ungewollt unbeständig, unbefriedigend oder gar destruktiv.

Nachdem ich mich durch ein anderes Buch zum Thema (The Soulmate Secret: Manifest the Love of Your Life with the Law of Attraction) gearbeitet hatte, das mir bereits hilfreiche Impulse geliefert hatte, um mit der Situation produktiv umzugehen, das aber irgendwo auch ein Geschmäckle hatte, unter anderem, weil die Autorin einen großen Teil darauf verwendete zu erzählen, wie sie spirituelle Führer und Veranstaltungen in Reihe aufsuchte, und weil für mich die vorgeschlagenen Praktiken zum Großteil abgehoben und zu esoterisch anmuteten, stieß ich über die englischsprachige amazon-Seite auf diesen Titel.

Und dieses Buch ist anders, und mit Abstand das Angenehmste und Hilfreichste, einfach das Beste, was ich zum Thema gelesen habe.
Ich komme gleich mal zu den Gründen, und lasse daher ausgiebige Inhaltsbeschreibungen außen vor.

- Die Philosophie, die Logik ist bestechend in ihrer Einfachheit: wenn es nicht klappt, dann ist schlicht die Passung nicht da. Nicht mehr und nicht weniger.
Das macht Wertungen Richtung "Ich bin zu ...", "Er/sie ist zu ...", "Die Sache ist zu ..., sie könnte aber klappen, wenn (nicht) ..." nicht nur überflüssig, sondern führt sie ad absurdum. Man hört von ganz allein auf, an sich zu zweifeln, wenn es mit irgendjemandem nicht so läuft wie erhofft.
Irgendwo, irgendwann begegnen wir alle schließlich Dem/Der Eine(n).

- Das Buch ist praxisorientiert.
Es regt dazu an, Übungen zu machen, und Buch zu führen, und dabei zu beobachten, wie man innerlich und äußerlich Stolpersteine entfernt und sich verändert.
Dabei wird es nie allzu abgehoben oder esoterisch, und man hat nie das (unterschwellige) Gefühl, dass einem der merkwürdige Hokuspokus eigentlich gar nicht entspricht.

- Die Schreibe der Autorin ist zugewandt, tolerant und unterstützend, was einem hilft, seinen _persönlichen_ Weg zu finden, der nie der eines anderen sein kann und auch nicht muss (Wieso sollte man sich bespielsweise dazu zwingen, auszugehen, um jemanden zu treffen? Man trifft dann lediglich jemanden, der gern ausgeht - und guess what?)

- LWFY enthält überdies noch soviel mehr Anstöße, die einem helfen, sich und sein Leben so einzurichten, wie man es möchte, und die einen später dabei unterstützen, die erfüllende Beziehung zu führen, die man in sein Leben geholt hat.
Beim Lesen öffnen sich immer wieder von selbst einige Türen.

Das Buch hat mir sehr dabei geholfen, zunächst ein ganzes Stück besser zu mir zu finden, und nach vier Jahren Alleinsein und ein knappes Jahr nach Erwerb dieses Werkes schließlich zu IHM, mit dem es so ganz anders ist. ;-)


Natürlich & sicher: Das Praxisbuch. Sichere Empfängnisregelung ohne Nebenwirkungen. Familienplanung mit sensiplan. Mit dem richtigen Timing zum Wunschkind
Natürlich & sicher: Das Praxisbuch. Sichere Empfängnisregelung ohne Nebenwirkungen. Familienplanung mit sensiplan. Mit dem richtigen Timing zum Wunschkind
von Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe NFP
  Broschiert

32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hundertprozentig, 19. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als NFP-Einsteigerin brauchte ich ein Werk, das mir nicht nur erklärt, wie die anzuwendenden Methoden funktionieren, sondern auch, welche Dinge man beim Auswerten besonders beachten muss.
Nachdem sich das zuerst gekaufte "Sicher verhüten ohne Pille" in dieser Hinsicht leider als Fehlgriff erwies, wurde mir in einem NFP-Forum zu "Natürlich & sicher" geraten.
Und damit bin ich nun komplett zufrieden.

Zunächst einmal werden die Vorgänge während des Monatszyklus beschrieben. Zwar bin ich vom Fach, aber auch für Laien sind die Ausführungen leicht verständlich.
Darauf aufbauend erfolgen die Regeln fürs richtige Beobachten und Messen, und schließlich die Regeln zur Auswertung.
Das Maß an Informationen ist genau richtig. Man wird nicht mit etlichen überflüssigen Details erschlagen und verwirrt, aber man erfährt auf gut 110 Seiten alles, was wichtig ist und einmal wichtig sein könnte.

Die Themenabschnitte sind übersichtlich gegliedert, nicht zu lang, und fortwährend durch Abbildungen gestützt.
So werden unter anderem mithilfe von Zyklusblättern zahlreiche Fallbeispiele farbig illustriert; Beispiele von mustergültigen und störanfälligen Zyklen, und von anderen Besonderheiten, die auftreten können, sodas man immer einen anschaulichen Leitfaden für das richtige Protokollieren erhält. Parallel dazu werden Regeln beschrieben, nach denen man mit bestimmten Beobachtungen und Ereignissen umgeht.

Somit gelingt es auf der Grundlage dieses Buches eine Schwangerschaft ebenso sicher zu vermeiden, wie die Chancen darauf zu optimieren.

Ich lernte dank dieses Buches schnell mit der Methode umzugehen, und bis jetzt blieben keine Fragen offen.

Daher gibt es von mir die Höchstnote für einen idealen Ratgeber zur denkbar natürlichsten Verhütungsmethode.


Natürlich verhüten ohne Pille - (systemedicus)
Natürlich verhüten ohne Pille - (systemedicus)
von Anita Heßmann-Kosaris
  Broschiert

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay für einen Überblick, 18. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich viele Jahre die Pille geschluckt hatte und sich die Nebenwirkungen zunehmend bemerkbar machten, suchte ich nach einer neuen Verhütungsmethode, die annähernd ebenso sicher ist. Diesmal wollte ich aber weder etwas, das auf meinen Körper einwirkt (also nichts Hormonelles oder Invasives), noch fand ich es erstrebenswert, fortan durchgehend auf Barrieremethoden angewiesen zu sein.

Ich entschied mich schließlich für die NFP (natürliche Familienplanung), speziell für die symptothermale Methode.
Dieses Vorgehen basiert auf Beobachtungen bestimmter körperlicher Prozesse, und es erfordert schon ein bisschen Zeit, sich in die Einzelheiten der Beobachtungsregeln einzulesen - und hier kommt dieses Buch, bzw. meine Bewertung ins Spiel.

Ich kaufte mir das Buch aufgrund der äußerst positiven Rezensionen hier, und erhoffte mir demnach praktikable Anleitungen zu den Auswertemethoden.

Nach dem Lesen komme ich nun zu einem etwas anderen Urteil als meine Mitrezensentinnen.
So werden die Verhütungsmethoden, und auch die Auswertemethoden, zwar alle grob umrissen, sodass man das Prinzip anhand der Beschreibungen durchaus versteht. Allerdings mangelt es an Details, und vor allem an anschaulichen Beispielen, z.B. in Form von Zyklusblättern.

So müssen spezielle Fragen unbeantwortet bleiben, z.B. wie man Zyklusblätter ausfüllt, wie Temperaturauswertung und Zervixschleimmessungen regelkonform zusammen ausgewertet werden, vor allem in solchen Fällen, in denen der Körper nicht wie ein Uhrwerk funktioniert.
Unklar bleibt unter anderem auch, wie man mit krummen Temperaturwerten umgeht, wann man Werte ausklammert, welche Abweichungen es von Frau zu Frau gibt (und wie man diese beurteilt) und ganz generell, wie man in welchen Situationen protokollieren und zählen muss.

Mit all diesen Dingen wird man sich als Anwenderin auseinandersetzen müssen, damit eine sichere Verhütung gewährleistet ist. Die dazu nötigen Antworten liefert dieses Buch aber eben nicht.

Illustrationen gibt es zwar, und diese sind auch optisch ansprechend (Schwarzweißfotografien von ansehnlichen Frauen und Paaren), aber sie bringen einen bei Fragen eben nicht weiter.

Insgesamt mangelt es also an Anschaulichkeit, und das Umschlagversprechen "Wie man die natürlichen Techniken rasch und sicher erlernt" wird nicht eingehalten.

Drei Sterne gibt es noch für den ansonsten lückenlosen Überblick, die übersichtliche Strukturierung und die leicht verständliche Ausdrucksweise der Autorin.

Somit halte ich das Buch geeignet für Frauen, die noch so gar keine Idee haben, welche Verhütungsmethoden für sie geeignet sein könnten.
Wenn man sich allerdings bereits für NFP, speziell die symptothermale Methode entschieden hat und es nun ans Eingemachte geht, sollte man sich einen detailreicheren Ratgeber zulegen.

Ich habe mir im Anschluss "Natürlich & sicher - Das Praxisbuch" gekauft, und fand darin schließlich meine Fragen beantwortet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2014 9:37 AM CET


Die Haifischzahnstrategie - Erfolgreiches Affärenmanagement
Die Haifischzahnstrategie - Erfolgreiches Affärenmanagement
von Hannes Fehr
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,90

31 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verlogener Schrieb für Energiezecken, 22. Juli 2009
Es ist ja wirklich interessant, dass ein derartiger Ratgeber so hochgejubelt wird. Und entsprechend ist mir auch klar, wie meine Rezension hier aufgefasst werden wird.

Dennoch möchte ich mich - auch im Namen vieler Frauen, und glücklicherweise auch im Namen einiger Männer, mit denen ich über das Buch gesprochen habe - dazu äußern, um klar zu machen, dass es tatsächlich Leute gibt, die diesem menschenverachtenden Mist anders gegenüberstehen, als irgendwelche Wannabe-Hechte.

Als vielleicht wichtigster Punkt sei schonmal angemerkt: Die hier hochgelobte Fairness ist mit dem Konzept des Revolvergebisses nicht vereinbar, ergo: nicht vorhanden.
Zumindest dann nicht, wenn man sich herablässt, sich wenigstens ansatzweise in den anderen, den weiblichen Part hineinzuversetzen. Wenn man die Frauen nicht nur als gesichts- und persönlichkeitslose (allein die Umschlagillustration ist da sehr entlarvend) Erfüllungsgehilfinnen wahrnimmt, sondern ihnen ebenso ihre Bedürfnisse zugesteht wie sich selbst.

Nun mal zu ein paar Einzelheiten:

Erstens: das vorgestellte Konzept ist angeblich zu beiderseitigem Nutzen. Und es werden ja keine falschen Hoffnungen geschürt. Aha.
Warum wird dann - beispielsweise - ein großer Teil des Buches auf das Beenden einer Affäre und den Umgang mit den unangenehmen Reaktionen der Frauen verwendet?
Und als ob es bei dieser Sache einen Unterschied zwischen nettem und nicht so nettem Schlussmachen gäbe ...
Seit wann heiligt das Mittel den Zweck?

Zweitens: viele Frauen suchen über kurz oder lang eine feste Bindung, oder zumindest: Exklusivität, ohne (vom Gegenüber) festgelegtes Verfallsdatum.
Und das weiß auch der Autor, sonst gäbe es hier nicht soviel Schönrederei.
Auch der ach so humorvolle Schreibstil kann nicht wirklich davon ablenken, dass das Ganze leider ernst gemeint ist. Dass dann noch "originellerweise" ökonomische Prinzipien auf zwischenmenschliche Bindungen übertragen werden, setzt dem Ganzen die Krone auf. Da würde es - weil ehrlich und unverschleiernd - fast noch besser klingen, wenn da als Klappentext stünde: "Frauen sind wie Haribo: aufreißen - vernaschen - wegwerfen - Nachschub holen im Supermarkt."
Aber mit sowas will sich ja kaum einer offen identifizieren.
Nein, der Leser ist was Besseres; ein fairer, süffisanter Gentleman; und die Erfüllungsgehilfinnen - pardon: "Ladies" in der Schlange warten ja nur auf ihre fünf Minuten in seinem Glanze ...

Erde an Leser: die wenigsten Frauen sind es, die von einem Mann, mit dem sie mit gewisser Regelmäßigkeit durch die Betten turnen, nicht mehr wollen als nur das. Es sei denn vielleicht, es bestehen _nach beidseitiger Absprache_ ganz bestimmte Konstellationen (friendship plus ...), und auch das klappt ja nicht immer. (Postkoitale) Hormone sind mächtig, und nicht nur die.
Nicht umsonst gibt es ja die immergleichen Hinhaltesprüche zu hören, auf die Frau erst baut und über die sie sich dann beklagt.
Und nicht umsonst richtet sich dieses Buch nur an eines der Geschlechter.

Drittens: toll, dass im Vorfeld entschieden wird, welche Frau zur Traumfrau taugt, und welche nur zum Zahn mit Verfallsdatum. Sehr schmeichelhaft zu wissen, dass man nur als austauschbares Gebissteil behandelt und abgesägt wird, sobald ein steilerer Zahn am Horizont erscheint (oder bereits am Start ist), oder sobald das Mädel es wagt, eigene Bedürfnisse einbringen zu wollen. Wie unbequem aber auch!
Obwohl, Moment: das wird einem natürlich fairerweise (?) nicht auf die Nase gebunden. Wieviel Unverbindlichkeit und Austauschbarkeit da mitspielt, bekommt man ja eh über kurz oder lang zu spüren; das muss reichen.

Man braucht sich wirklich nicht zu wundern, dass viele ungebundene Frauen Männern zunehmend (und ja, eben zum Teil auch ungerechtfertigt) mit Misstrauen und Verachtung begegnen, wenn man wiederholt erlebt, dass da wieder einer nur eine Mischung aus Gratisprostituierte, Masseuse und Seelenhätschlerin auf Zeit gesucht hat. Und er meint am Ende nicht nur, das ginge in Ordnung, sondern er hätte ihr gar einen Gefallen getan.
Und das Buch haut genau in diese Kerbe.

Die wenigsten Frauen wollen gleich jemanden für die Ewigkeit festnageln (scheint ja so eine Art männliche Urangst zu sein), aber dass man als besondere Person und Partner(in) mit Potenzial wahrgenommen wird, das ist ein Grundbedürfnis. Und mit dieser Karotte vor der Nase wird frau hier ja auch gelockt. Denn auch wenn nichts versprochen wird, so wird doch auch nichts ausgeschlossen.
Würde man zu ihr hingehen: "Katja, pass auf, ich könnte mir vorstellen, so ein, zwei Monate Lust auf dich zu haben, und wenn es mir dann zu öde geworden ist, werde ich mich um Anna kümmern, die mir grad ihre Nummer gegeben hat", dann dürfte die Bilanz doch eher dürftig ausfallen.

Das erwähnte Potenzial wird so ziemlich allen Frauen abgesprochen, abgesehen von der ominösen "Traumfrau". Bloß: hätte eine Traumfrau wirklich Lust auf jemanden, der Menschen bereitwillig und reihenweise wehtut?

Dass es solche Kerle gibt, von denen hier die Rede ist, und an die sich das Werk wendet, war schon immer klar (von denen hält man sich übrigens - surprise surprise - fern, sobald man es bemerkt) ... wobei wiederum interessant ist, dass einige dafür erst ein Buch lesen müssen.
Aber ist dem Möchtegernhai auch klar, dass solche Verkonsumiererei ihm spätestens im Nachhinein nicht wirklich positiv angerechnet wird, wenn Frau von ihrem hormonbedingten Liebeskummertrip heruntergekommen ist und erkennt, auf wen sie sich da eigentlich eingelassen hat?
Der Autor will einem zwar genau dies unterjubeln, aber im Endeffekt bleibt der Anwender - sofern überhaupt nennenswert - doch bloß als substanzloses Windei in Erinnerung. Genau wie die schon immer existenten, mehr oder weniger erfolgreichen Affärenverwalter vor ihm, die dafür vorher kein Buch gelesen haben.
Sorry Jungs. :)

Ins eigene Fleisch schneidet sich der Herr zudem dadurch, dass er bei dem Lebenswandel immer weniger in der Lage sein wird, sich richtig auf jemanden einzulassen und die damit einhergehende Intensität zu erleben, bis er sich eines Tages als gefühlsarmer und zahnloser Lustgreis da stehen sieht.

Was ich an diesem Buch wirklich vermisse, ist, dass der Leser dazu aufgefordert wird, sich auch mal aus seinem Sud aus Selbstgefälligkeit, Ignoranz und Egoismus zu erheben und sich zu fragen, ob das so in Ordnung geht, was er da treibt, und warum er sowas überhaupt nötig hat. Oder fehlen am Ende doch bloß die paar Mark für den Puff?
Dann wiederum ist unverständlich, warum der Fokus nicht darauf gelegt wird, sich effektiv jemanden für eine Nacht zu suchen, und das auch vorher klar zu kommunizieren.
Das ist sicherlich weniger befriedigend als wenn man noch aufrichtige Zuneigung, Interesse und das Kümmern einer verliebten Frau dazubekommt, aber man sollte sich vielleicht klarmachen, dass gewisse Dinge eben mit anderen Dingen einhergehen. You can't make an omelette without breaking the eggs.
Entweder flüchtige Unverbindlichkeit auf beiden Seiten, oder das Einlassen auf eine Bindung. Alles andere, zumal es mit Kalkül abläuft, ist nichts weiter als Parasitismus erster Güte.
Sich das einzugestehen und sich entsprechend als defizitäres Würstchen wahrzunehmen, wäre die Konsequenz. Da gefällt der Anblick im Spiegel aber irgendwann gar nicht mehr so gut.

Frau wird belogen (soll Serie mit Kalkül für sie allen Ernstes einen entscheidenden Unterschied zur Gleichzeitigkeit mit Kalkül darstellen?), und der Autor biegt sich das Ganze über originelle Stilmittel und schnittige Formulierungen so zurecht, dass er selbst (oder zumindest der geneigte Leser) von seiner Verlogenheit selbst nichts mehr mitbekommt. Na herzlichen Glückwunsch.

Erwartet habe ich irgendeine Anregung zur Selbstreflexion natürlich dann doch nicht.
Würde sich ja nicht verkaufen, sowas. Seine Handlungen kritisch zu hinterfragen ist immer unangenehm. Die paar "Tränen und versteinerten Mienen" beim Absägen der jeweiligen Ollen müssen halt in Kauf genommen werden. Dass sie sich nicht einfach demütig nickend mit einem Händedruck verabschiedet, ist ja schon unangenehm genug. Hinter die "versteinerten Mienen" zu schauen und seine Konsequenzen daraus zu ziehen, das wäre wirklich zuviel verlangt.

Alles in allem ein Armutszeugnis, für den Autor, und - im Hinblick auf die Rezensionen - auf einen großen Teil der Männerschaft.

Edit: Mit Blick auf eine der anderen Rezensionen wundere ich mich übrigens über den Vergleich mit "Sex and the City". Diese Damen - okay, sagen wir fairerweise drei der vier Damen ;-) - sind von vornherein auf der Suche nach Mr. Right.
Zwar landen sie dabei in den ersten Staffeln einen Reinfall nach dem anderen, aber gewollt, geschweigedenn geplant ist dieser Verlauf nicht. Im Mittelpunkt stehen dann auch die Analysen, warum der aktuelle Prinz sich schon wieder als Frosch entpuppt hat, und nicht, wie man Frösche anlockt, verwaltet (pfui!) und beizeiten absägt.
Kurzum: mit einer "Haifischzahnstrategie" hat das nichts zu tun. Somit ist auch dieses mühsam zurechtgelogene Argument des Autors entsprechend zu werten.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2012 8:43 AM MEST


Fear of a Blank Planet
Fear of a Blank Planet
Preis: EUR 12,99

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilensteinpotenzial, 22. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fear of a Blank Planet (Audio CD)
Nachdem FoaBP jede Menge Vorschusslorbeeren zuteil wurden, vernimmt man nun nach dem Release auch einige kritische bis sehr kritische Stimmen. Woran mag das liegen?

Der Schlüssel hierzu liegt imho in der Frage: misst man dieses Album an vorangegangenen PT-Werken, oder am allgemeinen musikalischen Standard, der einem allerorts um die Ohren gehauen wird?
In letzterem Fall sollte es eigentlich keine Zweifel geben. Hier haben wir es mit einem Trupp ambitionierter, extrem talentierter und perfekt harmonierender Menschen, die das Beste aus ihren Instrumenten holen und stets auf der Suche nach Innovation sind, zu tun. Das wird mit diesem Album mindestens so erlebbar wie mit sämtlichen früheren Werken.
In ersterem Fall tritt dann die Enttäuschung ein, wenn man auf eine Rückbesinnung auf Frühwerke oder auch ein zweites "Lightbulb Sun" oder "Stupid Dream" gehofft hat. Psychedelische Klangtrips, poppig-versponnene Melodien oder floydeske Gitarrenexzesse à la "Even Less" bleiben in der Form aber nunmal aus.

Stattdessen gibt es auf diesem ungewohnt düsterem Konzeptalbum reichlich metallische (und stellenweise vertrackte) Bratz-Passagen, die sich diesmal wesentlich besser ins Bild einfügen als auf den Vorgängern, und auch von der Double Bass-Technik wird hier schonmal Gebrauch gemacht. Dabei bleibt das Ganze aber vom Arrangement her äußerst durchdacht und wunderbar melodisch.
Man fühlt sich gleichzeitig getragen und getrieben, man verliert sich und wird hochgepritscht, man befindet das Gehörte hie für traumhaft schön und da für aufrüttelnd und an der Verstörung kratzend.

Textlich mag FoaBP eventuell fragwürdig sein, präsentiert Steven Wilson hier nunmal eine Thematik, die angesichts ständiger Medienpräsenz leicht abgedroschen wirkt (Verrohung und Abstumpfung von Kindern durch ein Leben, in dem Spielkonsole, Internet, Fernseher und Drogen die Hauptrolle spielen, soziale Bindungen die Form von planloser bis aggressiver Zusammenrottung angenommen haben und emotionale Zuwendung und Vorbilder fehlen). Lösungsansätze und überhaupt jeder Funken von Idealismus bleiben zu wünschen übrig.
Aber die musikalische Leistung entschädigt hierfür allemal. Eine Magisterarbeit in Sozialpädagogik wird wohl auch niemand erwartet, geschweigedenn gewollt haben, und ein Konzeptalbum braucht nunmal nur ein Thema und erfordert nicht zwangsläufig eine tiefergehende Bearbeitung desselben; m.E. ist das also kein Grund für Punktabzug.

Fazit: ein hochcharismatisches und atmosphärisch durchgehend dichtes Album, das über Drive und Rundheit in bisher unerreichtem Ausmaß verfügt.
Steven Wilson's Primärprojekt hat der Welt schon einige maßstabsetzende Stücke geschenkt; hierbei hat es sich (endlich) mal wieder selbst übertroffen.

Anspieltipps sind bei einem Konzeptalbum, zumal einem vergleichsweise kurzem, schwer zu geben.
"Anesthetize" und "Way Out of Here" sollte man sich aber auf jeden Fall mal gegeben haben, im Leben.


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