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Rezensionen verfasst von
Forrest (Kassel)

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Catwoman
Catwoman
DVD ~ Halle Berry
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 14,25

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschenktes Potenzial, 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Catwoman (DVD)
Nach den großen Erfolgen von Comicverfilmungen wie z.B. "Spider-Man" und "X-Men", wollte auch der französische Regisseur Pitof (Vidoq) ein Stück vom großen Kuchen abhaben und nahm sich den Charakter der "Catwoman" vor. Was dabei heraus gekommen ist? Lesen Sie selbst...
Positiv: 1. Der Soundtrack des Films ist wirklich sehr gut. Klaus Badelt (Equilibrium, Ultraviolet) hat wieder ganze Arbeit geleistet und ein für fast jede Szene passenden Score komponiert. Auch der Originalsoundtrack mit rockig-poppigen Liedern kann sich durchaus hören lassen und passt sich dem Stil des Films an. 2. Die Stardichte. Pitof hat es geschafft, so bekannte Schauspieler wie Halle Berry (Monster's Ball, Gothika, James Bond - Die another day), Sharon Stone (Total Recall, Basic Instinct), Benjamin Bratt (Miss Undercover, The Woodsman) und Lambert Wilson (Matrix Reloaded + Revolutions) für sein Projekt zu gewinnen. 3. Manche Computereffekte sehen sehr geschmeidig und dadurch äußerst ansprechend aus.
Negativ: 1. Die Story! Catwoman ist Mitarbeiterin einer Kosmetikfirma und kämpft gegen eine Creme, die zu Hautproblemen führt und eine Frau, die durch diese Creme eine Haut wie Marmor (O-Ton: "Man fühlt gar nichts mehr") bekommen hat. Wer hat sich bitte diesen Mist ausgedacht? 2. Zwar ist es schön zu sehen, dass viele Hollywoodstars im Film dabei sind, aber große Namen bedeuten nicht automatisch auch große Schauspielleistungen. Einzig Benjamin Bratt als sympatischer Cop und Lambert Wilson als Chef des Kosmetikimperiums können überzeugen, Hally Berry macht aus ihrer Rolle das Beste was geht (und das ist nicht viel), Sharon Stone als Bösewicht ist ein Totalausfall. 3. Die Computereffekte: Wenn gelungen, dann wirklich ästhetisch schön anzusehen, ansonsten sieht alles aber mehr nach einem Computerspiel mit vielen Hüpfeinlagen aus.
Fazit: Was ist mit der gespaltenen Frau aus "Batman's Rückkehr" geworden, die sich in ihrem Inneren nicht für Gut oder Böse entscheiden kann? Aus diesem Nebencharakter hätte man etwas ganz Großes machen können! Sogar ein Crossover zu den neuen Batmanfilmen (Batman Begins, The Dark Knight) wäre möglich gewesen. Stattdessen ist "Catwoman" nur ein sexistisch zusammengekleisterter Film, der aufgrund von einer selten so schlechten Story, billigen Effekten und fehlenden schauspielerischen Leistungen nicht überzeugt. Bleibt nur zu hoffen, dass Christopher Nolan sich diesem Charakter im nächsten Batmanfilm annimmt und zu dem macht, was viele sich bereits hier erhofft hatten.


Absolute Giganten
Absolute Giganten
DVD ~ Florian Lukas
Wird angeboten von Rock Pop
Preis: EUR 14,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das größte Geschenk überhaupt, ist echte Freundschaft, 17. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Absolute Giganten (DVD)
Floyd, Ricco und Walter sind die besten Freunde, die man sich vorstellen kann. Als Floyd seinen Freunden sagt, dass er am nächsten Morgen zur See fährt und nicht mehr wiederkommt, bricht für die anderen Beiden eine Welt zusammen. Doch bevor der Schmerz des Abschiedes bevor steht, verbringen die Drei noch eine letzte, gemeinsame Nacht zusammen...
Die süße Melancholie des Moments macht "Absolute Giganten" zu einem so großartigen Film. Egal ob die Drei zusammen auf einem Schlammplatz bolzen, Gespräche über Frauen führen, streiten und sich versöhnen, feiern oder das wohl größte Kickerspiel aller Zeiten gewinnen, jedem Moment wohnt ein gewisser Zauber inne. Und wenn Floyd, Ricco und Walter nach ihrer letzten gemeinsamen Nacht in ihrem Ford Granada den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen Hamburgs entgegen fahren und die Welt an ihnen vorbei zieht, dann spürt man diese Magie mehr denn je. Auch wenn der Abschied unausweichlich ist und auch wenn alle Drei sich vielleicht nie wiedersehen werden, eins kann ihn niemals genommen werden und das ist Freundschaft...


Iron Man (ungeschnittene US-Kinofassung)  [Blu-ray]
Iron Man (ungeschnittene US-Kinofassung) [Blu-ray]
DVD ~ Robert Downey Jr.
Preis: EUR 7,85

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Mann aus Stahl" war gestern!, 10. Juni 2008
Nach diversen anderen Comicverfilmungen wie z.B. "Spider-Man", "X-Men", "Fantastic Four", "The Punisher", etc., hat nun auch der Marvel-Held "Iron Man" den Sprung auf die große Kinoleinwand geschafft. Und was für einen. Ich kann nur sagen: Die Messlatte für zukünftige Comicverfilmungen wurde verdammt hoch gesetzt!
Vorab war ich skeptisch, ob ein relativ unbekannter Regisseur wie Jon Favreau (Zathura, Buddy - Der Weihnachtself) es schafft, mit einem fürstlich ausgestatteten Budget von sage und schreibe 186 Millionen Dollar, den exzentrischen Superhelden in ansprechender Art und Weise auf die Leinwand zu bringen. Aber nach den vergangenen 120 Minuten haben sich meine Zweifel absolut in Luft aufgelöst. "Iron Man" ist für mich neben "Batman Begins" und vielleicht noch "Spider-Man" die bislang beste Comicverfilmung, die es je gab!
Die Story: Tony Stark, Waffenentwickler, Playboy und Multimilliardär, stellt in Afghanistan seine neuste Raketenkonstruktion vor. Auf dem Rückweg wird der Konvoi von Terroristen angegriffen, Stark wird dabei schwer verletzt und von den Attentätern entführt. Diese zwingen ihn dazu, seine eigene Raketenkonstruktion nachzubauen. Stark gibt vor, dies auch zu tun, entwickelt aber zusammen mit einem ebenfalls entführten Mann einen "Poweranzug", mit dem ihm die Flucht gelingt. Wieder zuhause, meldet sich Stark's Gewissen und er verkündet auf einer Pressekonferenz, von nun an keine Waffen mehr zu produzieren. Sein langjähriger Geschäftspartner Obadiah Stane ist damit allerdings gar nicht einverstanden und er lässt Stark mit Hilfe einer gerichtlichen Verfügung für unzurechnungsfähig erklären. Von seiner Firma im Stich gelassen, baut Stark sich einen neuen, verbesserten Anzug, um seinen Schaden in Afghanistan wieder gut zu machen. Stane gelangt indes an die Prototypenpläne von Stark's Fluchtanzug und baut diesen, allerdings erheblich größer, nach. Es kommt zum alles entscheidenden Kampf zwischen "Iron Man" und "Iron Monger"...
"Iron Man" bietet die perfekte Mischung aus Action, Spannung und Fun. Dies liegt vor allem an den Hauptdarstellern. Robert Downey Jr. (Gothika, Good Night & Good Luck) ist die ideale Besetzung für den mal exzentrischen, mal besonnenen, mal lustigen, mal ernsten Charakter des Tony Stark. Vor allem aber gelingt es ihm, den innerlichen Übergang Stark's vom frauenverbrauchenden Playboy zum metallenen Menschenretter in absolut glaubhafter Weise darzustellen. Seine Rolle erinnert etwas an den ebenso gespaltenen Jack Sparrow in den "Fluch der Karibik" Filmen.
Auch die anderen Charaktere wurden mit erstklassigen Schauspielern besetzt. Jeff Bridges (K-PAX, The big Lebowski), fast nicht wieder zu erkennen als glatzköpfiger Gegenspieler Stark's, gibt der Rolle Obadiah Stane's den nötigen "Wahnsinn" und die nötige Skruppellosigkeit. Terrence Howard (L.A. Crash, Hustle & Flow, Die Fremde in Dir) als Stark's Freund James Rhodes und Gwyneth Paltrow als Stark's Assistentin Virginia "Pepper" Potts machen ihre Sache ebenfalls klasse, wirken aber neben Robert Downey Jr.'s riesiger Rolle natürlich etwas blass, allerdings nicht im negativen Sinne. Sie haben halt nur verhältnismäßig wenig Spielzeit.
Fazit: "Iron Man" ist der Hit des Kinojahres 2008. Action, Spannung, eine ganze Menge Spaß, genial beeindruckende Special Effects, exklusive Szenerien und super Darsteller, all das macht den Film zu einem etwa zweistündigen, niemals langweiligen Leinwandknaller, Popcornkino vom allerfeinsten! Dieser "Mann aus Eisen" darf gerne wiederkommen!
Übrigens: Alle Hauptdarsteller haben bereits für zwei Fortsetzungen unterschrieben. "Iron Man II" soll 2010 in die Kinos kommen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2008 9:41 PM MEST


Iron Man
Iron Man
DVD ~ Robert Downey Jr.
Preis: EUR 6,03

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Mann aus Stahl" war gestern!, 10. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Iron Man (DVD)
Nach diversen anderen Comicverfilmungen wie z.B. "Spider-Man", "X-Men", "Fantastic Four", "The Punisher", etc., hat nun auch der Marvel-Held "Iron Man" den Sprung auf die große Kinoleinwand geschafft. Und was für einen. Ich kann nur sagen: Die Messlatte für zukünftige Comicverfilmungen wurde verdammt hoch gesetzt!
Vorab war ich skeptisch, ob ein relativ unbekannter Regisseur wie Jon Favreau (Zathura, Buddy - Der Weihnachtself) es schafft, mit einem fürstlich ausgestatteten Budget von sage und schreibe 186 Millionen Dollar, den exzentrischen Superhelden in ansprechender Art und Weise auf die Leinwand zu bringen. Aber nach den vergangenen 120 Minuten haben sich meine Zweifel absolut in Luft aufgelöst. "Iron Man" ist für mich neben "Batman Begins" und vielleicht noch "Spider-Man" die bislang beste Comicverfilmung, die es je gab!
Die Story: Tony Stark, Waffenentwickler, Playboy und Multimilliardär, stellt in Afghanistan seine neuste Raketenkonstruktion vor. Auf dem Rückweg wird der Konvoi von Terroristen angegriffen, Stark wird dabei schwer verletzt und von den Attentätern entführt. Diese zwingen ihn dazu, seine eigene Raketenkonstruktion nachzubauen. Stark gibt vor, dies auch zu tun, entwickelt aber zusammen mit einem ebenfalls entführten Mann einen "Poweranzug", mit dem ihm die Flucht gelingt. Wieder zuhause, meldet sich Stark's Gewissen und er verkündet auf einer Pressekonferenz, von nun an keine Waffen mehr zu produzieren. Sein langjähriger Geschäftspartner Obadiah Stane ist damit allerdings gar nicht einverstanden und er lässt Stark mit Hilfe einer gerichtlichen Verfügung für unzurechnungsfähig erklären. Von seiner Firma im Stich gelassen, baut Stark sich einen neuen, verbesserten Anzug, um seinen Schaden in Afghanistan wieder gut zu machen. Stane gelangt indes an die Prototypenpläne von Stark's Fluchtanzug und baut diesen, allerdings erheblich größer, nach. Es kommt zum alles entscheidenden Kampf zwischen "Iron Man" und "Iron Monger"...
"Iron Man" bietet die perfekte Mischung aus Action, Spannung und Fun. Dies liegt vor allem an den Hauptdarstellern. Robert Downey Jr. (Gothika, Good Night & Good Luck) ist die ideale Besetzung für den mal exzentrischen, mal besonnenen, mal lustigen, mal ernsten Charakter des Tony Stark. Vor allem aber gelingt es ihm, den innerlichen Übergang Stark's vom frauenverbrauchenden Playboy zum metallenen Menschenretter in absolut glaubhafter Weise darzustellen. Seine Rolle erinnert etwas an den ebenso gespaltenen Jack Sparrow in den "Fluch der Karibik" Filmen.
Auch die anderen Charaktere wurden mit erstklassigen Schauspielern besetzt. Jeff Bridges (K-PAX, The big Lebowski), fast nicht wieder zu erkennen als glatzköpfiger Gegenspieler Stark's, gibt der Rolle Obadiah Stane's den nötigen "Wahnsinn" und die nötige Skruppellosigkeit. Terrence Howard (L.A. Crash, Hustle & Flow, Die Fremde in Dir) als Stark's Freund James Rhodes und Gwyneth Paltrow als Stark's Assistentin Virginia "Pepper" Potts machen ihre Sache ebenfalls klasse, wirken aber neben Robert Downey Jr.'s riesiger Rolle natürlich etwas blass, allerdings nicht im negativen Sinne. Sie haben halt nur verhältnismäßig wenig Spielzeit.
Fazit: "Iron Man" ist der Hit des Kinojahres 2008. Action, Spannung, eine ganze Menge Spaß, genial beeindruckende Special Effects, exklusive Szenerien und super Darsteller, all das macht den Film zu einem etwa zweistündigen, niemals langweiligen Leinwandknaller, Popcornkino vom allerfeinsten! Dieser "Mann aus Eisen" darf gerne wiederkommen!
Übrigens: Alle Hauptdarsteller haben bereits für zwei Fortsetzungen unterschrieben. "Iron Man II" soll 2010 in die Kinos kommen.


Iron Man (Steelbook) [Limited Edition] [2 DVDs]
Iron Man (Steelbook) [Limited Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Robert Downey Jr.
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 28,29

14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Mann aus Stahl" war gestern!, 16. Mai 2008
Nach diversen anderen Comicverfilmungen wie z.B. "Spider-Man", "X-Men", "Fantastic Four", "The Punisher", etc., hat nun auch der Marvel-Held "Iron Man" den Sprung auf die große Kinoleinwand geschafft. Und was für einen. Ich kann nur sagen: Die Messlatte für zukünftige Comicverfilmungen wurde verdammt hoch gesetzt!
Vorab war ich skeptisch, ob ein relativ unbekannter Regisseur wie Jon Favreau (Zathura, Buddy - Der Weihnachtself) es schafft, mit einem fürstlich ausgestatteten Budget von sage und schreibe 186 Millionen Dollar, den exzentrischen Superhelden in ansprechender Art und Weise auf die Leinwand zu bringen. Aber nach den vergangenen 120 Minuten haben sich meine Zweifel absolut in Luft aufgelöst. "Iron Man" ist für mich neben "Batman Begins" und vielleicht noch "Spider-Man" die bislang beste Comicverfilmung, die es je gab!
Die Story: Tony Stark, Waffenentwickler, Playboy und Multimilliardär, stellt in Afghanistan seine neuste Raketenkonstruktion vor. Auf dem Rückweg wird der Konvoi von Terroristen angegriffen, Stark wird dabei schwer verletzt und von den Attentätern entführt. Diese zwingen ihn dazu, seine eigene Raketenkonstruktion nachzubauen. Stark gibt vor, dies auch zu tun, entwickelt aber zusammen mit einem ebenfalls entführten Mann einen "Poweranzug", mit dem ihm die Flucht gelingt. Wieder zuhause, meldet sich Stark's Gewissen und er verkündet auf einer Pressekonferenz, von nun an keine Waffen mehr zu produzieren. Sein langjähriger Geschäftspartner Obadiah Stane ist damit allerdings gar nicht einverstanden und er lässt Stark mit Hilfe einer gerichtlichen Verfügung für unzurechnungsfähig erklären. Von seiner Firma im Stich gelassen, baut Stark sich einen neuen, verbesserten Anzug, um seinen Schaden in Afghanistan wieder gut zu machen. Stane gelangt indes an die Prototypenpläne von Stark's Fluchtanzug und baut diesen, allerdings erheblich größer, nach. Es kommt zum alles entscheidenden Kampf zwischen "Iron Man" und "Iron Monger"...
"Iron Man" bietet die perfekte Mischung aus Action, Spannung und Fun. Dies liegt vor allem an den Hauptdarstellern. Robert Downey Jr. (Gothika, Good Night & Good Luck) ist die ideale Besetzung für den mal exzentrischen, mal besonnenen, mal lustigen, mal ernsten Charakter des Tony Stark. Vor allem aber gelingt es ihm, den innerlichen Übergang Stark's vom frauenverbrauchenden Playboy zum metallenen Menschenretter in absolut glaubhafter Weise darzustellen. Seine Rolle erinnert etwas an den ebenso gespaltenen Jack Sparrow in den "Fluch der Karibik" Filmen.
Auch die anderen Charaktere wurden mit erstklassigen Schauspielern besetzt. Jeff Bridges (K-PAX, The big Lebowski), fast nicht wieder zu erkennen als glatzköpfiger Gegenspieler Stark's, gibt der Rolle Obadiah Stane's den nötigen "Wahnsinn" und die nötige Skruppellosigkeit. Terrence Howard (L.A. Crash, Hustle & Flow, Die Fremde in Dir) als Stark's Freund James Rhodes und Gwyneth Paltrow als Stark's Assistentin Virginia "Pepper" Potts machen ihre Sache ebenfalls klasse, wirken aber neben Robert Downey Jr.'s riesiger Rolle natürlich etwas blass, allerdings nicht im negativen Sinne. Sie haben halt nur verhältnismäßig wenig Spielzeit.
Fazit: "Iron Man" ist der Hit des Kinojahres 2008. Action, Spannung, eine ganze Menge Spaß, genial beeindruckende Special Effects, exklusive Szenerien und super Darsteller, all das macht den Film zu einem etwa zweistündigen, niemals langweiligen Leinwandknaller, Popcornkino vom allerfeinsten! Dieser "Mann aus Eisen" darf gerne wiederkommen!
Übrigens: Alle Hauptdarsteller haben bereits für zwei Fortsetzungen unterschrieben. "Iron Man II" soll 2010 in die Kinos kommen.


Next
Next

35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein zukünftiger Oscargewinner,..., 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Next (DVD)
(dafür braucht es keine hellseherischen Fähigkeiten ;), aber ein durchaus unterhaltender Actionfilm!
Kurz zur Story: Chris Johnson (Oscarpreisträger Nicolas Cage, "Leaving Las Vegas", "Con Air", "The Rock" u.v.a.), ein kleiner Magier aus Las Vegas, kann in die Zukunft sehen, genauer gesagt in seine Zukunft und das auch nur für 2 Minuten. Seine Fähigkeiten bleiben nicht geheim, dass FBI versucht mit seiner Gabe einen nuklearen Anschlag auf L.A. zu verhindern. Chris will mit der Sache nichts zu tun haben und flüchtet. Als jedoch seine neue Freundin Liz (Jessica Biel, u.a. "Blade: Trinity", "Texas Chainsaw Massacre") in die Sache hinein verwickelt wird, hat er keine andere Wahl als zu kooperieren...
Soviel zur Geschichte. Klar, viele werden an dieser Stelle jetzt schon sagen: Was für ein Schr***. Und um ehrlich zu sein, die Story ist wirklich sehr dünn und an den Haaren herbei gezogen, aber zur kurzweiligen Unterhaltung allemal ausreichend. Leider wird sich nicht sehr viel Zeit für die Charakterentwicklung der einzelnen Figuren genommen, viele Fragen bleiben ungeklärt (Wie kamen FBI & Die Terroristen ausgerechnet auf Chris Johnson?, Woher hat er seine Gabe?, Warum soll eine Atombombe gezündet werden?, etc.), die schauspielerischen Leistungen (vor allem von Julianne Moore ("The Hours", "Die Vergessenen") als FBI-Agentin) lassen etwas zu wünschen übrig und Logikfehler finden sich zuhauf im Plot (man beachte die "Betäubungsszene" im Motel). Der Film hätte gut und gerne eine halbe Stunde länger sein dürfen, um die Figuren besser einzuführen und um Antworten zu geben. Der Film wäre dadurch sicherlich "runder" geworden...
Warum trotzdem vier Sterne? Aus mehreren Gründen! 1. Wie schon oben erwähnt, die Story ist platt aber unterhaltend. 2. Nicolas' Cage Rolle wurde für ihn und nur für ihn geschrieben und er spielt sie meiner Meinung nach mit dem nötigen "Augenzwinkern". Immer derselbe Blick aus den Augen, die flachen, witzigen Sprüche ("Ich habe jedes Ende gesehen, und keins geht gut für dich aus!"), sogar die Frisur, dass passt einfach in diesen Film! 3. Viele Actionszenen, die wenig Wünsche offen lassen (Schießerei am Hafen). 4. Die Special Effects sind klasse. Man beachte vor allem die Szenen am Berghang (Baumstämme, Autos, etc.) und im Frachtschiff (Johnson geht jeden möglichen Weg in Gedanken). 5. Eine Top-Besetzung (Cage, Biel, Moore, Kretschmann (ein Deutscher!!!), Falk), jedoch ohne Top-Leistung.
Fazit: "Next" reißt keine Bäume aus und erfindet das Sci-Fi-Genre nicht neu! Ein paar Minuten mehr und ein besseres Drehbuch hätten dem Film sicherlich nicht geschadet. Dennoch: "Next" wird zu keinem Zeitpunkt langweilig! Wer also für ca. 90 Minuten seinen Verstand abschalten kann, und wer auf Sci-Fi- und Actionfilme steht, den wird der Trip in die nahe Zukunft sicher nicht enttäuschen!


Kein Titel verfügbar

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Action Hoch 3, 4. Mai 2007
Lang erwartet, heiß herbeigesehnt! Spider-Man 3, einer von vier "3ern" im Jahre 2007 (Shrek 3, Fluch der Karibik 3, Ocean's Thirteen) macht den Auftakt vor den noch kommenden Blockbustern. Die Messlatte lag gigantisch hoch. Ob die Erwartungen erfÃllt wurden?

Die Action im Film ist sonderextraklasse!!! Nie da gewesene Special-Effects, genial choreographierte KÃmpfe, irre Luftfahrten, etc.
Der Film ist lustig, wenn auch manchmal eher unfreiwillig. Die Szene, in der Peter Parker als "Bad Boy" durch die Straßen tanzt, ist zum schießen komisch (er sieht mit seiner Frisur aus wie der LeadsÃnger von Good Charlotte)! Auch andere kleine Gags (J.J. Jameson wieder in Hochform!!!) ringen dem Zuschauer ein LÃcheln ab.

Nun zum Negativen:
Spider-Man 3 hat genug Stoff um zwei Filme zu fÃllen, stattdessen wurde alles in einen gequetscht. „Venom“ und „Sandman“ hÃtten jeweils einen eigenstÃndigen Film verdient, mit der EinfÃhrung von Gwen Stacy hÃtte man sich mehr Zeit lassen sollen. Auch hÃtte dem Film etwas weniger Kitsch gut getan, die Story-/Charakterentwicklung hÃtte ausgebildeter sein können! Zu bemerken ist auch, dass viele Elemente aus Teil 2 einfach Ãbernommen wurden (u.a.: Peter steht vor MJ's Fenster; Vergleich mit der Szene, wo er in Teil 2 auf der Treppe vor dem Theater sitzt)
Fazit: Action- und animationsreiches Blockbusterkino (kann man bei einem Budget von 300 Millionen Euro aber auch erwarten) mit dÃnner Story und einigen LÃngen. Nicht unbedingt ein MUSS, fÃr Fans fÃhrt aber garantiert kein Weg am Kino vorbei!
Bleibt abzuwarten, was Spider-Man 4 bringen wird. Es gibt ja noch genug Bösewichte im Spider-Man-Universum und geheiratet wurde auch noch nicht ;)


Kein Titel verfügbar

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ghostmovie, 3. März 2007
"Ghost Rider", die zweite Comicverfilmung von Mark Steven Johnson nach "Daredevil" kann, wie der Vorgänger auch, bei weitem nicht mit der Qualität von Filmen wie "Spider-Man" oder den "X-Men" mithalten.

Die "Story": Johnny Blaze, ein junger, draufgängerischer Motorrad-Stunt-Fahrer, schließt aus der Not heraus einen Pakt mit dem Teufel. Er verkauft seine Seele, um das Leben seines Vaters zu retten. Er wird vom Chef der Unterwelt gelinkt und muss fortan für ihn als Kopfgeldjäger arbeiten. Als der Sohn des Leibhaftigen seinem Vater auf Erden Ärger macht, schickt dieser den "Ghost Rider" um ihn aufzuhalten. Im Falle des Erfolges soll Johnny seine Seele zurückerhalten...

Mark Steven Johnson hat sich mit der Verfilmung des Underdog-Marvel-Comics "Ghost Rider" selbst keinen Gefallen getan. Der Plot ist hahnebüchend und überhastet erzählt, voller Logikfehler, viele Fragen stellen sich, wenn man sich diesen Film angesehen hat (z.B.: Warum kann der Teufel seinen eigenen Sohn nicht besiegen?, Wie äußert sich die Tatsache, dass Johnny Blaze keine Seele mehr besitzt?, Was soll die Szene vor dem Spiegel?). Eine abermalige Überarbeitung der Storyline und ca. 40 Minuten mehr Länge hätten dem Film absolut nicht geschadet.

Zu den Charakteren: Der "Ghost Rider" ist wohl eine der undankbarsten Rollen, die Nicolas Cage, seines Zeichens Oscargewinner (!), wohl jemals übernommen hat. Diese Figur ist dermaßen flach, Sätze wie "Gnade ist ausverkauft.", oder "Du hast gesündigt. Nun bereust du.", gehören zum Standardvokabular und wirken unfreiwillig komisch. Interessant ist auch die Tatsache, dass der "Rider" niemals ernsthaft verwundet wird (Lasterszene!!!), und seine Gegner, selbst den Oberbösewicht, mit ganzen ZWEI Waffen/Tricks fertig macht. Seine "sündiger Blick", sowie seine variabel einsetzbare Metallkette reichen vollkommen aus, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren. Ich glaube mehr muss an dieser Stelle nicht gesagt werden.

Eva Mendes (u.a. bekannt aus "Hitch - Der Date Doktor") schlüpft in die Figur von Johnny's Jugendfreundin "Roxanne". Allerdings hätte man wohl auch jede andere Schauspielerin mit üppigen Formen für diese Rolle nehmen können, denn abgesehen von "Im-engen-Kleid-sexy-aussehen", und ein paar belanglosen Sätzen, gibt sie dem Film nicht wirklich viel.

Peter Fonda spielt Mephistopheles, den Chef der Unterwelt höchstpersönlich. Er wirkt in diesem Film eher gebrechlich als wirklich angsteinflößend. Ein alter Mann, der sich auf einen Totenkopfstab stützen muss und unfähig ist, gegen seinen eigenen Sohn anzutreten...

Sam Elliot ist der "Caretaker", Johnny Blaze' Vorgänger als "Ghost Rider". Er gibt seinem jungen Nachfolger wertvolle Tipps und unterstützt ihn in seinem Vorhaben, gegen das Böse anzutreten. Insgesamt versucht er, der Story einen mystischen Touch zu verleihen. Doch jeder der Sam Elliot in seiner komischen Rolle als Cowboy in "The big Lebowski" gesehen hat, wird sich damit schwertun, ihn als "geheimnisvollen Fremden" anzunehmen.

Zu guter letzt: "Blackheart", der Oberfiesling im Film, gespielt von Wes Bentley ("Die vier Federn", "American Beauty"). Er gefällt mir in seiner Rolle noch am Besten. Natürlich ist auch diese nicht sehr tiefgründig (Er kann anscheinend auch nur DEN einen Trick mit dem "blau werden"), aber Wes Bentley bringt einen gewissen Style in den Film und versucht aus seiner undankbaren Rolle das Beste zu machen.

Wie bei allen Filmen findet man auch hier, wenn auch mit viel Mühe, einige gute Punkte: Natürlich ist die Action nicht zu verachten und auch die SEF (Special Effects) können sich sehen lassen. Die Musik ist ebenfalls gut ausgewählt, eine schöne Country-Rock-Mischung.

Fazit: "Ghost Rider" ist zweifelsohne eine der schlechtesten und am lieblosesten umgesetzten Comicverfilmungen die es je gegeben hat. Langweilig ist der Film aber zu keiner Zeit! Wer seinen Verstand für ca. 1 1/2 Stunden abschalten kann und wer kurzweilige Unterhaltung mag, der kann sich "Ghost Rider" gut ansehen. Ansonsten ist der Film aber nur für echte Fans des Comics geeignet, denn dem "Otto-Normal-Kinogänger" wird hier Trash vom Feinsten geboten. Vorsicht vor hohen Erwartungen!


James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD)
James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD)
DVD ~ Daniel Craig
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 4,95

16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Casino Royale: Gewagter Einsatz, hoher Gewinn, 17. Januar 2007
Als Daniel Craig für die Rolle des neuen James Bond vorgestellt wurde, zerrissen sich Presse und Kritiker den Mund über den blonden Engländer, Fans wollten den Film aufgrund der "miesen" Schauspielerwahl von Beginn an boykottieren. Kein guter Start für "Casino Royale". Doch jeder der sich den Film angeschaut hat wird wissen, der 21. James Bond bietet absolut keinen Grund für negative Schlagzeilen!

"Casino Royale" geht zu den Ursprüngen des Geheimagenten ihrer Majestät zurück. Es wird gezeigt, wie Bond seinen 007-Status erhält (diese kleine Geschichte ist im Film allerdings mehr oder weniger zu vernachlässigen) und aufgrund welcher Begebenheiten er zu dem wird, der er später ist.

Da die Geschichte von Beginn an neu aufgerollt wird, fehlen einfach gewisse Dinge, die sonst fester Bestandteil der Reihe sind: "Q" und Moneypenny werden mit keinem Wort erwähnt, typische Gimmicks wie z.B. die obligatorische Bond-Uhr oder das vor Waffen strotzende Superauto (das Full-Stealth-Auto in "Die another Day" war für mich persönlich der Gipfel der "es-soll-real-wirken" Fantasie) gibt es nicht, Bond ist es egal ob er seinen Martini geschüttelt oder gerührt trinkt und selbst der Bösewicht (klasse gespielt vom Dänen Mats Mikkelsen) hat mal keine superböse Erfindung gemacht und nimmt die Welt nicht als Geisel, sondern ist selbst nur ein verwundbarer Handlanger der *ACHTUNG SPOILER* ganz unspektakulär durch einen Kopfschuss getötet wird. *SPOILER ENDE*. Viele Fans der ursprünglichen Teile werden all diese Elemente sicherlich vermissen, doch dient deren Fehlen zur Verstärkung der Wirklichkeit.

Manche Sachen lassen sich aber einfach nicht ändern: Die Walther-PPK liegt stets geladen an der Hüfte, attraktive Kulissen auf der ganzen Welt dienen als Handlungsort, ein cooler Schlitten (Aston Martin DBS) dient als Gefährt und natürlich umgibt sich James Bond wieder mit schönen Frauen, in diesem Fall mit Eva Green als neues Bond-Girl Vesper Lynd und zettelt Streit mit seinen Vorgesetzten (Judi Dench zum Glück noch in der Rolle als "M") an.

Größter Pluspunkt des Films ist die geniale Leistung vom Bond-Mimen Daniel Craig. Er füllt den Superagenten mit einer ungeahnten Intensität aus, niemals hat James Bond realer, stärker aber auch verletzlicher gewirkt (bei der Folterszene fühlt man als Mann richtig mit). Er ist nicht der perfekte Alleskönner, sondern wirkt auch einfach mal wie ein totaler Anfänger und fällt auf die Schnauze.

Alleine sein Aussehen, die kurzen Haare, die kristallblauen Augen, die markanten Ohren und der muskulöse Körperbau passen trotz aller vorherigen Zweifel super zu seiner spielenden Rolle.

Alle bisherigen Bond-Darsteller hatten ihre markanten Besonderheiten: Sean Connery war der Charmeur schlechthin, Roger Moore war der wohl bisweilen lustigste, weil sarkastischster Bond, George Lazenby erlangte durch seinen durchaus stilistischen Einmal-Auftritt Berühmtheit, Timothy Dalton war brutaler als alle Anderen zuvor und Pierce Brosnan perfektionierte die Unantastbarkeit des Agenten. Daniel Craig nun scheint all diese Fähigkeiten in sich vereinigt zu haben. Er ist, so 'M's Wortlaut, 'eine Waffe auf zwei Beinen', wirkt eiskalt, ist charmant, stilsicher und an den richtigen Stellen humorvoll.

Soviel zum inhaltlichen Lob, äußerlich gesehen gibt es auch nur extrem wenig Grund zur Beanstandung: Die Action-Szenen sind stark gemacht (die Baustellenverfolgungsjagd wird sicherlich auf jeder Best-Of-Bond-DVD drauf sein), gewöhnungsbedürftige humoristische Akzente sind an den richtigen Stellen eingesetzt und Momente für Gefühle bleiben auch. Martin Campbell, der schon Regie beim Kassenschlager 'Goldeneye' geführt hat, bewies abermals ein Händchen für eine zielsichere Bondumsetzung.

Natürlich ist kein Film perfekt, 'Casino Royale' hat ebenfalls seine Macken: Le Chiffres weibliche Gespielin wirkt absolut fehlbesetzt (ein blondes, spärlich bekleidetes Latexgirl), Bonds Sprüchen mangelt es ab und zu an Qualität, dass Ende ist extrem verwirrend und aufgrund der affektiv wechselnden Stimmungen und Taten (Kündigung, dann wieder nicht') des Superagenten leider ein wenig misslungen.

Alles in allem jedoch möchte ich behaupten, dass 'Casino Royale' einer der besten, wenn nicht sogar der Beste (darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden) weil eindrücklichste James-Bond-Film aller Zeiten ist. Wäre die Reihe mit Daniel Craig als Darsteller so nahtlos typisch ohne all die Neuerungen weitergegangen, hätte der Film wohl gefloppt und wäre bei weitem nicht so genial. Aber dank des neuen, erfrischenden Konzeptes ist 'Casino Royale' mit Daniel Craig als Bond ein Erfolg auf der ganzen Linie. Bleibt zu hoffen, dass die Produzenten an ihrem Entwurf, den noch nicht perfekten Bond zu zeigen, festhalten. Wir erwarten mit Spannung die zwei nächsten Agentenfilme mit Daniel Craig in der Hauptrolle (so lange geht sein Vertrag)!


James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
DVD ~ Daniel Craig
Wird angeboten von the-dvd-house
Preis: EUR 4,25

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Casino Royale: Gewagter Einsatz, hoher Gewinn, 17. Januar 2007
Als Daniel Craig für die Rolle des neuen James Bond vorgestellt wurde, zerrissen sich Presse und Kritiker den Mund über den blonden Engländer, Fans wollten den Film aufgrund der "miesen" Schauspielerwahl von Beginn an boykottieren. Kein guter Start für "Casino Royale". Doch jeder der sich den Film angeschaut hat wird wissen, der 21. James Bond bietet absolut keinen Grund für negative Schlagzeilen!

"Casino Royale" geht zu den Ursprüngen des Geheimagenten ihrer Majestät zurück. Es wird gezeigt, wie Bond seinen 007-Status erhält (diese kleine Geschichte ist im Film allerdings mehr oder weniger zu vernachlässigen) und aufgrund welcher Begebenheiten er zu dem wird, der er später ist.

Da die Geschichte von Beginn an neu aufgerollt wird, fehlen einfach gewisse Dinge, die sonst fester Bestandteil der Reihe sind: "Q" und Moneypenny werden mit keinem Wort erwähnt, typische Gimmicks wie z.B. die obligatorische Bond-Uhr oder das vor Waffen strotzende Superauto (das Full-Stealth-Auto in "Die another Day" war für mich persönlich der Gipfel der "es-soll-real-wirken" Fantasie) gibt es nicht, Bond ist es egal ob er seinen Martini geschüttelt oder gerührt trinkt und selbst der Bösewicht (klasse gespielt vom Dänen Mats Mikkelsen) hat mal keine superböse Erfindung gemacht und nimmt die Welt nicht als Geisel, sondern ist selbst nur ein verwundbarer Handlanger der *ACHTUNG SPOILER* ganz unspektakulär durch einen Kopfschuss getötet wird. *SPOILER ENDE*. Viele Fans der ursprünglichen Teile werden all diese Elemente sicherlich vermissen, doch dient deren Fehlen zur Verstärkung der Wirklichkeit.

Manche Sachen lassen sich aber einfach nicht ändern: Die Walther-PPK liegt stets geladen an der Hüfte, attraktive Kulissen auf der ganzen Welt dienen als Handlungsort, ein cooler Schlitten (Aston Martin DBS) dient als Gefährt und natürlich umgibt sich James Bond wieder mit schönen Frauen, in diesem Fall mit Eva Green als neues Bond-Girl Vesper Lynd und zettelt Streit mit seinen Vorgesetzten (Judi Dench zum Glück noch in der Rolle als "M") an.

Größter Pluspunkt des Films ist die geniale Leistung vom Bond-Mimen Daniel Craig. Er füllt den Superagenten mit einer ungeahnten Intensität aus, niemals hat James Bond realer, stärker aber auch verletzlicher gewirkt (bei der Folterszene fühlt man als Mann richtig mit). Er ist nicht der perfekte Alleskönner, sondern wirkt auch einfach mal wie ein totaler Anfänger und fällt auf die Schnauze.

Alleine sein Aussehen, die kurzen Haare, die kristallblauen Augen, die markanten Ohren und der muskulöse Körperbau passen trotz aller vorherigen Zweifel super zu seiner spielenden Rolle.

Alle bisherigen Bond-Darsteller hatten ihre markanten Besonderheiten: Sean Connery war der Charmeur schlechthin, Roger Moore war der wohl bisweilen lustigste, weil sarkastischster Bond, George Lazenby erlangte durch seinen durchaus stilistischen Einmal-Auftritt Berühmtheit, Timothy Dalton war brutaler als alle Anderen zuvor und Pierce Brosnan perfektionierte die Unantastbarkeit des Agenten. Daniel Craig nun scheint all diese Fähigkeiten in sich vereinigt zu haben. Er ist, so 'M's Wortlaut, 'eine Waffe auf zwei Beinen', wirkt eiskalt, ist charmant, stilsicher und an den richtigen Stellen humorvoll.

Soviel zum inhaltlichen Lob, äußerlich gesehen gibt es auch nur extrem wenig Grund zur Beanstandung: Die Action-Szenen sind stark gemacht (die Baustellenverfolgungsjagd wird sicherlich auf jeder Best-Of-Bond-DVD drauf sein), gewöhnungsbedürftige humoristische Akzente sind an den richtigen Stellen eingesetzt und Momente für Gefühle bleiben auch. Martin Campbell, der schon Regie beim Kassenschlager 'Goldeneye' geführt hat, bewies abermals ein Händchen für eine zielsichere Bondumsetzung.

Natürlich ist kein Film perfekt, 'Casino Royale' hat ebenfalls seine Macken: Le Chiffres weibliche Gespielin wirkt absolut fehlbesetzt (ein blondes, spärlich bekleidetes Latexgirl), Bonds Sprüchen mangelt es ab und zu an Qualität, dass Ende ist extrem verwirrend und aufgrund der affektiv wechselnden Stimmungen und Taten (Kündigung, dann wieder nicht') des Superagenten leider ein wenig misslungen.

Alles in allem jedoch möchte ich behaupten, dass 'Casino Royale' einer der besten, wenn nicht sogar der Beste (darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden) weil eindrücklichste James-Bond-Film aller Zeiten ist. Wäre die Reihe mit Daniel Craig als Darsteller so nahtlos typisch ohne all die Neuerungen weitergegangen, hätte der Film wohl gefloppt und wäre bei weitem nicht so genial. Aber dank des neuen, erfrischenden Konzeptes ist 'Casino Royale' mit Daniel Craig als Bond ein Erfolg auf der ganzen Linie. Bleibt zu hoffen, dass die Produzenten an ihrem Entwurf, den noch nicht perfekten Bond zu zeigen, festhalten. Wir erwarten mit Spannung die zwei nächsten Agentenfilme mit Daniel Craig in der Hauptrolle (so lange geht sein Vertrag)!


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