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Funeral Doom

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Design Waschtischarmatur / Küchenarmatur SA-013, Wasserhahn mit einhebelmischer Mischbatterie für Spüle / Waschbecken in Küche / Bad, Sanitär-Armatur aus Chrom (verchromt), als Badarmatur und Spültischarmatur einsetzbar, DAW - Armaturen
Design Waschtischarmatur / Küchenarmatur SA-013, Wasserhahn mit einhebelmischer Mischbatterie für Spüle / Waschbecken in Küche / Bad, Sanitär-Armatur aus Chrom (verchromt), als Badarmatur und Spültischarmatur einsetzbar, DAW - Armaturen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optisch ansprechend, aber ..., 14. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schöne Armatur zum bezahlbaren Preis. Optisch wirkt das Teil sehr edel, und durch die Höhe (ca. 33 cm) kann man auch locker mal einen Eimer in die Spüle stellen. Praktisch! Angenehm ist der leichtgängige Mischerhebel, dem aber das typische Rot-Blau-Symbol fehlt!

Allerdings muss man entgegen der Montageanleitung "vor" dem Anbringen der Gewindehülse die Schläuche durch die selbige ziehen, ansonsten bekommt man die Anschlussschläuche nicht mehr rein!!

Zudem war es (bei mir zumindest) unmöglich, die Perlatorhülse ohne Gewalt abzuschrauben, um die Leitungen erstmal ohne Perlator durch zu spülen! Ich musste mit der Rohrzange zu Werke gehen, was die Hülse dann (trotz Schutzplastik zwischendrin) so stark beschädigte, dass ich sie austauschen musste.

Das Durchlaufgeräusch ist außerdem recht laut, d. h. die Nachbarn bekommen auf alle Fälle mit, wenn ich das Wasser aufdrehe, da war die vorherige Armatur bedeutend leiser!!

Insgesamt also nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung, knappe drei Sterne!


A Rose for the Apocalypse (Ltd. Digipak)
A Rose for the Apocalypse (Ltd. Digipak)
Preis: EUR 14,59

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Draconian - nach wie vor eine Macht im Düsterbereich, 8. Juli 2011
Nachdem für mich der überwiegende Teil der Doom-Veröffentlichungen des laufenden Jahres eher mittelmäßig bis enttäuschend ausgefallen ist (von "To Cast A Shadow" und "Ava Inferi" mal abgesehen), habe ich mir auch bei Draconian nicht sonderlich viel erwartet! Erfreulicherweise wird man dann doch gelegentlich positiv überrascht.

Angenehm fällt als erstes auf, dass auf Abwechslung geachtet wird, was ja in dieser Richtung öfter mal wegfällt. Aber schon der Opener, der verhältnismäßig flott beginnt, dann in gewohnt schleppendes Tempo übergeht, bevor ein ruhiger Mittel- und anschließend ein Midtempopart eingefügt wird, ist sehr interessant aufgebaut, und kann überzeugen.

"The Last Hour Ancient Sunlight" ist dann ein typischer Draconian-Schlepper, ebenfalls aufgepeppt durch etliche Breaks.
Klassikerstatus kann "Dead World Assembly" vorweisen, diese Gesangslinie von Lisa ist einfach genial, die Melodyline ebenfalls! Eine ganz edle Walze, wieder mit starken Akustik- und Midtempoeinschüben. Ähnliches gilt für "The Quiet Storm" und "Wall Of Sighs"!

Ich möchte hier nicht weiter auf die anderen Songs eingehen, denn das Songwriting ist allgemein ziemlich stark, und ich würde sagen, dass die zweite Hälfte der Platte klar atmosphärischer und doomiger ausfällt. Eine sehr gute, progressiv angehauchte Doom-/ Death-/ Gothicscheibe, die auch mangels ernst zu nehmender Konkurrenz eines der Hightlights des Jahres darstellen wird, und den ebenfalls nicht schlechten Vorgänger "Turning Season Within" locker in die Tasche steckt.

Da fällt mir in diesem Bereich (von Swallow The Sun, die sich momentan ja ziemlich rar machen, mal abgesehen) auf die Schnelle nur noch Nox Aurea ein, die mit "Ascending In Triumph" voriges Jahr ein ähnlich starkes Teil abgeliefert haben!

Da darf man schon fünf Sterne abdrücken!!


Lux Mundi
Lux Mundi
Preis: EUR 12,16

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärisch, düster, schleppend, 30. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Lux Mundi (Audio CD)
Jubel, Samael haben den Totalausfall "Above" mit Würde zu Grabe getragen, und legen mit "Lux Mundi" ein Album vor, welches an die glorreiche Phase zwischen 1994 und 1996 anknüpfen kann.

Ja, sie haben sich nicht neu erfunden, aber der Großteil der Songs versprüht eben dieses einzigartige Feeling, das auf "Ceremony Of Opposites" und "Passages" vorhanden war. Für Liebhaber der eher getragenen Musik (Black-Doom) wird hier einiges geboten, die Synthies sind stimmungsvoll und passend eingesetzt (Ausnahme: "The Shadow Of The Sword", wirkt da ein wenig nervig). Auch "Pagan Trance" und "In Gold We Trust" liegen nicht im Qualitätbereich der übrigen Songs.

Aber insgesamt gilt erhabener, einzigartig düsterer Black-Doom-Metal mit genial krassen Breaks auf ganzer Ebene: Wer z. B. "Baphomet's Throne" vom "Ceremony ..." Album oder "Jupiterian Vibe" und "Born Under Saturn" (Passage) zu seinen Faves zählte, wird mit mit "Lux Mundi" ganz sicher zufrieden gestellt, denn "Soul Invictus" (absoluter Klopfer), "Let My People Be", "Of War" oder "Antigod" sind genauso böse und genial!

Ein ganz derbes Feeling verbreiten die Ultra-Finster-Songs "For A Thousand Years" und "Mother Night", ganz große Musikkunst, an die nur völlig unbekannte Bands wie "The Liquescent Horror", "Auto-De-Fe" oder "Dolorian" rankommen!

Die einzigen insgesamt schnelleren Stücke sind der Opener "Luxferre", welcher aber wie auch der Rausschmeißer "The Truth Is Marching On" durch das verschachtelte Riffing doomigere Phasen hat, und das schon erwähnte "The Shadow ..."!

Tja, für die Rückbesinnung sollte man einen Extrapunkt geben, aber nöö, mit vier Sternen ist die Scheibe gut bedient, weil man sich doch recht deutlich an den Klassikern orientiert!!


There Is Light (But It's Not for Me)
There Is Light (But It's Not for Me)
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber mit vielen unnötigen Elektro-/Industrial-Spielereien, 2. April 2011
Das insgesamt zehnte Studiowerk (ohne 'Retro') der Spaßvögel aus Dänemark fällt schon alleine durch den genialen Albumtitel auf, der wohl dezent auf die öfter vertretenen Anleihen an "There Is Something Rotten..." hinweisen soll ;-), welche dann kurzerhand mit den Elektroeinsprengseln von "Burn Me Wicked" oder '1-800 Vindication' kombiniert wurden!

Während beim vorwiegend schleppenden, und an Bestzeiten erinnernden Opener "Your Own Best Companion", die elektronischen Spielereien noch gut passen, wirken diese bei
"Heaven Forbid" und "Our Words Betrayed" teilweise etwas deplatziert, und tragen nicht unbedingt zur Atmosphäre bei, wobei sie bei letzteren glücklicherweise recht sparsam eingesetzt wurden. "Our Words..." fällt zusätzlich noch durch den genial trägen Schlusspart auf.

Es wird gesagt "Gut kopiert ist halb gewonnen", aber bei "The Taste Of You" bedienen sich die Jungs schon sehr dreist an "We Lie In The Snow" ihres Vorzeigealbums "There Is Something Rotten...", denn bei der Strophe (ab Min. 1:20) ist sowohl der Gitarrenpart, als auch die Gesangslinie fast 1:1 übernommen worden. Naja, wenigstens orientiert man sich an den stärkeren Songs!

Ein Killer ist "As The Day Rottens", der durchgehend überzeugen kann. Ein ganz derber Schlepper, klasse!

"Reality To Fall" (Instrumental) ist wieder so ein Song, an dem sich die Geister scheiden werden: Einerseits sind die Elektro/-Industrialparts reizvoll, andererseits auch wieder viel zu stark vertreten (zumindest kann sich keiner über den Gesang aufregen), was im Übrigen auch für das sehr flotte 'Step Into My Winter' gilt, welches andererseits durch gute Zwischenparts überzeugen kann.

Vom seltsamen 'spoken words' Intro abgesehen, ist das wuchtige 'Rape' (irre Grundmelodie) mit dem Opener und 'As The Day Rottens' der stärkste Song des Albums.

Während das flotte 'Sunday Black' etwas abfällt, kann der Rausschmeißer 'We' alleine durch den (weitgehenden) Verzicht auf unnötiges E-Geschrammel, und die stilmäßige Anlehnung an die Submit-Phase, wieder eher überzeugen.

Auffällig ist, dass wieder vermehrt starke Gitarrensoli eingebaut wurden, was der etwas zwiespältigen Platte zu Gute kommt. Objektiv und musikalisch gesehen liegt die Scheibe aber 'nur' im oberen Mittelfeld der bisherigen Veröffentlichungen, und wäre mit einer 3,5 Sternewertung gut bedient.

Da aber nur ganze Punkte vergeben werden können, die E- und Industrial-Stilelemente bei 'JEDEM' Song vorhanden, aber nicht immer passend eingesetzt werden, und aufgrund des 'We Lie In The Snow' Plagiats, sollte man abrunden, also drei Sterne!


Voidwards
Voidwards

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großer Psycho-Doom, 2. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Voidwards (Audio CD)
Völlig eigenständiger Sound, durchgehend doomig und finster gehalten, allerdings ohne die gewohnten Moll-Attacken. Nein, diese Band greift weitgehend auf akustische Gitarren zurück, die space-doomig eingesetzt werden, und dadurch eine enorm eigenständige Qualität vorbringen. Hervorragend ist auch der Sprechgesang, der nur bei den gelegentlichen Gitarrenausbrüchen in Death-Grunts bzw. schwarzmetallisches Gekeife ausartet.

Bereits der Opener "Dual - Void - Trident" ist nicht nur aufgrund des einzigartigen Titels anders, nein, der halbakustische, finstere Song regt zum Nachdenken an, die hintergründig böse Melodie, der düstere Sprechgesang, alles anders als gewohnt!! Das Lied geht direkt in "In The Locus Of The Bone" über, welches sich als noch finsterer und bösartiger gestaltet:

Der geniale Flüstergesang paart sich erstmals mit derben Bratgitarren, die fiesen, untergründigen Doomparts kann man nur noch als genial bezeichnen. Die Songstruktur ist einzigartig und erhaben!! Dasselbe trifft auf "Ivory Artery", "Epoch Of Cyclosure" und "Raja Naga" zu, die den positiven Eindruck festigen.

Seltsam anmutend sind "The Flow Of Seething Vision", ein Akustikstück ohne Höhepunkte, und "The Absolute Halo...", ebenfalls rein instrumental, die Zwischenspiele Co-Illusion und The Fire Which Burns Not lasse ich mal aussen vor, da diese die Zwei-Minuten-Marke nicht überschreiten!

Große Musik, im Metal-Bereich einzigartig, allenfalls Monumentum mit ihrem 95er Werk "In Absentia Christi" haben ähnliche Songstrukturen schon mal zelebriert, ich glaube aber kaum, das Dolorian von dieser Band abgekupfert hat!

Dafür gibt es auf alle Fälle 4 Sterne, hätten sie die unnötigen Instrumentals weggelassen, hätten es fünf werden können!


The Inside Room
The Inside Room
Preis: EUR 18,43

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuschend!, 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The Inside Room (Audio CD)
Im direkten Vergleich zu "Watching From A Distance" fällt das neue Werk von Patrick Walker, der es jetzt unter dem m. M. n. ziemlich bescheidenen Namen 40 Watt Sun versucht, deutlich ab.

Zum einen wird auch beim dritten Album innerhalb von 12 (!!!) Jahren mit dem Konzept "Ich werde immer nur 5 Songs auf eine Scheibe legen" weiter gemacht, zum anderen gleichen sich die ersten drei Songs doch sehr stark, was auch an dem etwas arg übersteuerten Gitarrensound liegen kann, aber das Charisma von "Echoes", "Footprints" oder "Faces" des Warning-Meilensteins wird in keinster Weise erreicht. Was nicht heißen soll, dass die Songs schlecht sind, aber sie zünden auch nicht wirklich!

Erst "Carry Me Home" kann an die Klassiker des Vorgängers anknüpfen, ohne aber ganz deren Klasse zu erreichen. Das Highlight des Albums ist ganz klar "This Alone", welches sich am ehesten mit den zuvor genannten Songs messen kann.

Die großen Melodien, die man auf der Warning-Scheibe noch zuhauf hatte, sind einfach nicht mehr so stark vertreten, und somit ist "The Inside Room" eine "recht nette", aber keine Über-Doom Scheibe! Fans des extrem langsamen Melodic-Doom sollten sich die Scheibe dennoch mal anhören!!

Aufgrund der beiden starken Songs und dem charismatischen Gesang von Walker sind noch drei Sterne drin!

Anm.:
Den Bonussong, wie auch immer er sein mag, nur auf der Vinyl-Version zu bringen, ist schon sehr eigenartig, auch wenn Plattenspieler wieder ein wenig im Trend liegen!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 20, 2014 8:46 AM MEST


In memory of
In memory of
Preis: EUR 10,56

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doom-Gothic Hoffnungsträger 2011, überragend!, 24. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In memory of (Audio CD)
Fernab vom schwülstigen Female fronted Gothic-Rock ala Sirenia oder Delain bewegen sich "To Cast A Shadow" auf ihrem Zweitwerk. Denn die Musik an sich ist großteils recht doomig und heavy, weist angenehme Parallelen zu frühen Paradise Lost Scheiben auf ("Nightfall", "Oceans Apart", "In Memory Of"), und hat zudem mit Gunnhild Huser eine Sängerin am Mikro, die im Gegensatz zu einigen Genrekolleginnen über eine sehr eigenständige, voluminöse Stimme verfügt, und auch in tieferen Lagen absolut überzeugen kann.

Bereits der Opener "Tormented" mit dem leicht verschachteltem Doomriffing und den tollen Gesangslinien kann überzeugen (8).
Ein frühes Extrem-Highlight folgt sogleich mit "Morose", welches von der Struktur her gar an die göttlichen "Ancient Wisdom" erinnert, und Sängerin Gunnhild drückt hier mit ihren Variationen etwa 90 % der Konkurrenz locker weg, Killersong (10)!

Die bereits angesprochenen Songs "Nightfall" (mit PL-Anleihen beim Grundriff, ansonsten eines der ruhigsten Songs) und "Oceans Apart" (sehr heavy und träge, tolle Gesangsharmonien, ein paar Grunts, sehr stark) liegen ebenfalls weit über dem Durchschnitt (9/10).

Das knapp eineinhalbminütig Gesang/ Akustic Intermezzo "Betula" hätte man auch weglassen können (5).
"My Misery" kommt mit dem früher typischen Gut-Böse-Gesang, gut (7).

Die überragenden Vocals und der dezente Schlepprhythmus machen auch "When You Leave The Room" zu einem Hörerlebnis, welches durch das derbe Gitarrensolo gegen Ende des Songs noch an Klasse gewinnt (10).

Der "gewöhnlichste" Song der Platte ist wohl "Set Afire", der trotz der genialen Stimme nur leicht über dem Durchschnitt liegt (6).

Ein Killer im Gegensatz dazu ist "The Answer", das nicht nur durch die einfach-geniale Melodie zu begeistern weiß, sondern auch mit einer völlig überzeugenden Gesangslinie aufwarten kann (10).
Seit "As The Shadows Fall" von Godsend (1992) habe ich eine dermaßen überzeugende Melodieline nicht mehr gehört!!

Das Titelstück ist dann der würdige Rausschmeißer: Beruhigende, angenehm dunkle Stimme, early PL Doomfeeling, was will man mehr (9).

Eine absolut positive Überraschung in der Anfangsphase des Jahres, was so nicht zu erwarten war, denn das Debüt "All Alone" von 2007 konnte allenfalls mit zwei oder drei Songs überzeugen, wobei anzumerken ist, dass damals mit Camilla Granlien eine bedeutend schwächere Sängerin am Start war!

Eine sehr angenehme Scheibe, die von zwei etwas schwächeren Songs abgesehen, nur hochwertiges Material zu bieten hat, und somit die Höchstnote verdient! Da dürfte die Konkurrenz vorerst (abgesehen von 'Ava Inferi') mächtig zu kämpfen haben!


Onyx
Onyx
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 11,13

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prog-Doom Referenz, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Onyx (Audio CD)
Neues von Rune Eriksen und Ehefrau Simone aus dem Ava Inferi Lager. Mir sind ehrlich gesagt die Black-Metal Auswüchse von Rune bei Mayhem nicht so geläufig, aber wenn er in dieser Phase auch so ein Songwriting an den Tag gelegt hat, müsste die Band absolut genial gewesen sein (aber BM ist eben nicht so mein Ding)!

Denn auch die vierte Veröffentlichung der Progressive-Doom-Gothic Formation ist meilenweit vom Sülz-Gothrock anderer Genrekollegen/-innen entfernt. Höchst anspruchsvolles Songwriting und die ergreifenden Gesangslinien von Carmen Simone Simoes distanzieren Ava Inferi von ähnlich gelagerten Bands, also keine Platte zum "nebenbeihören"!

Wer sich aber die Mühe macht, sich mit der Scheibe richtig auseinanderzusetzen, wird die Genialität der Songs nicht leugnen können. Das Titelstück, "A Portal", "Majesty", "Ghostlights" und "The Heathen Island" (würden Rush letztere beiden hören, so würden sie fragen, ob sie diese Meisterwerke covern dürften), setzen völlig neue Maßstäbe in diesem Bereich, schwerer, getragener Prog-Doom mit überragenden Songstrukturen und Vocals.

Ich würde hier als Vergleich die Progressive-Götter Rush, Fates Warning oder die absolut genialen, aber völlig unbekannten Chalice aus Australien anführen (die ebenfalls den Progressive-Doom zelebrierten, übrigens auch mit genialer Sängerin, inzwischen leider aufgelöst)!

Diese Scheibe steht völlig außer Konkurrenz, dürfte ohne Übertreibung schon jetzt eines der Highlights des Jahres sein, und ist ein absolutes Muss für Fans der o. g. Bands und Freunde des gehobenen (Doom) Metals mit Damengesang (ist fast schon einen Extra-Stern wert, wenn eine Platte in diesem Bereich vollkommen ohne Grunts auskommt!!).

FÜNF Sterne!!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2011 10:23 PM CET


Wüsthof 4463 Wetzstahl 23 cm
Wüsthof 4463 Wetzstahl 23 cm
Preis: EUR 15,50

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Günstig und zweckdienlich, 13. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein guter Wetzstab zum kleinen Preis. Das Teil liegt gut in der Hand, und die Schärfergebnisse können sich sehen lassen. Als Ergänzung würde ich noch einen Wetzstein mit 1000er Körnung empfehlen, so kann man den Schliff noch verfeinern.

Mit etwas Geschick und Geduld kann man damit auch ein Brotmesser mit Wellenschliff wieder flott machen (wobei man für die Gratentfernung auf alle Fälle noch einen Wetzstein haben sollte).

Wer mit einem Wetzstab keine Erfahrung hat, und die zugegebenermaßen etwas dürftige Beschreibung nicht ausreicht, kann im Internet hilfreiche Videoclips zur richtigen Handhabung finden!

Klare Kaufempfehlung!


As a Dog Returns
As a Dog Returns
Preis: EUR 21,08

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unterdurchschnittliche Doomscheibe, 30. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: As a Dog Returns (Audio CD)
Neues von Place Of Skulls, die mit "Nailed" und "With Vision" zwei Doomklassiker vorweisen konnten, bevor mit "The Black Is Never Far" ein eher durchwachsenes Album erschien. Als Freund des trägen Liedguts sieht man das nicht so eng, und besorgt sich die neue Scheibe, was sich als entscheidender Fehler herausstellt!
Als erstes fällt die dumpfe, schlecht abgemischte Produktion auf (von wegen "Mördersound"), schon mal ein Minuspunkt!

Die Platte beginnt mit "The Maker", welches mit "Breath Of Life" der "einzige" Song ist, der ohne sinnloses Vorgeplänkel auskommt. Trotzdem ist es ein gewöhnlicher Doomsong, altbacken und nix besonderes (6).
"Breath Of Life" ist durchaus gelungen, ein bluesig angehauchter, träger Doomer mit guter Atmosphäre und schönem Refrain (9).

Ganz anders "Though He Slay Me", welches schon fast radiotauglich vor sich hinplätschert, bis es nach zweieinhalb Minuten etwas härter zur Sache geht, und zum Ende hin noch ein gutes Solo nachgelegt wird (4). Ähnlich verhält es sich mit "Psalm": Die ersten zwei Minuten völlig belanglos, übergehend in einen fast schon Jamsession-mäßigen Part inkl. Solo (3).

Tja, beinahe identischer Songaufbau dann bei "Dayspring", nur mit fast 10 Minuten noch unnötig in die Länge gezogen (2). Bei "Timeless Hearts" wird der schon etwas genervte Doomfan auch noch mit einem Mundharmonika-Part überrascht (der im Mittelteil noch mal aufgegriffen wird), bevor ein altbekannter Midtemporhythmus erklingt, dem ein wiederum starkes Gitarrensolo folgt (3).

"He's God" kann man getrost als "langweilig" bezeichnen, daran ändern auch die tollen Harmonyleads gegen Ende des Songs nichts (2). Gleiches gilt für "Desperation" (2).
Der Titelsong kann dann trotz der wieder mal unnötigen eineinhalbminütigen Einleitung überzeugen. Ein guter, etwas spaciger Schlepper (8).

Auch wenn einige wieder die Augen bzw. Ohren davor verschließen wollen, "As A Dog Returns" hat nicht mehr viel mit dem Spirit der ersten beiden Scheiben gemein. Die Blues- und Psychedelic-Einflüsse mögen für einige interessant sein, die Soli sind natürlich gut, auch der charismatische Gesang von Victor Griffin trägt einiges zur Atmosphäre bei, aber ein Großteil der Songs ist nun mal recht schwach und uninspiriert, da hilft auch der Name Griffin nix.

Sehr schade, denn im Doombereich ist momentan allgemein ein Qualitätseinbruch erkennbar, weil auch die neuen Veröffentlichungen von Wall Of Sleep (war mit dem neuen Sänger zu befürchten) und Under The Sun mit „Man Of Sorrow“ (Projekt mit den Doomgrößen Mike Smail (Penance, Cathedral), Dave Roman (Penance) und Dennis Cornelius (Memory Driven, Dwell Within, Place of Skulls and Revelation)), nicht richtig überzeugen können.

Mehr als 2 Sterne sind nicht drin!


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