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Beiträge von Benedikt Hock
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Rezensionen verfasst von
Benedikt Hock "benedikthock"
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yomix Handytasche TASCHE Malin für Sony Xperia S LT26i aus Jeansstoff mit Display Reinigungsfunktion durch Microfaserinnenfutter blau
yomix Handytasche TASCHE Malin für Sony Xperia S LT26i aus Jeansstoff mit Display Reinigungsfunktion durch Microfaserinnenfutter blau
Wird angeboten von YOMIX-SHOP
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen Sehr schöne, passende Tasche!, 6. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich den positiven Rezensionen hier nur anschließen.
Eine schöne, passende Tasche für das Xperia S. Sie ist groß genug, um das Handy leicht herausholen zu können, andererseits aber auch nur so groß, damit das Handy nicht unbeabsichtigt herausfällt; jedenfalls bei normaler Nutzung. Wenn ich die Tasche natürlich auf den Kopf stelle und schüttle, fällt es halt raus, es hat keinen Klettverschluss mit Lasche o.Ä..
Die Handytasche ist einen Tick blauer, als auf dem Bild zu erkennen ist; eben echt schöne Jeans-Optik.
Vom inneren Mikrofasertuch sollte man sich keine Wunder versprechen, aber es pflegt die Handyoberfläche schon erkennbar. Vor allem mein Display war sehr staubanfällig, das hat sich mit dieser Tasche wirklich verbessert. Klare Kaufempfehlung!


mumbi 4in1 Zubehör HTC: Ladegerät + KFZ Ladekabel + USB Datenkabel
mumbi 4in1 Zubehör HTC: Ladegerät + KFZ Ladekabel + USB Datenkabel

1.0 von 5 Sternen Gerät explodiert in der Steckdose!, 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich das Gerät über 1 Jahr problemlos in Gebrauch hatte, wunderte ich mich schon über die teils negativen Rezensionen.
Doch dann ist mir genau dasselbe passiert: Explosion in der Steckdose, Sicherung rausgeflogen, leichter Schmorgeruch. Und das alles trotz ordnungsgemäßer Nutzung und "ce"-Zeichen. Es ist also durchaus mit einem Risiko verbunden, das Teil zu nutzen und sollte hier nicht weiter angeboten werden!


50 Jahre Bundesliga - Das Jubiläumsalbum: Unvergessliche Bilder, Fakten, Anekdoten
50 Jahre Bundesliga - Das Jubiläumsalbum: Unvergessliche Bilder, Fakten, Anekdoten
von Ben Redelings
  Broschiert
Preis: EUR 16,90

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückblick abseits der üblichen Storys, 23. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe nahezu alle Kicker-Sonderhefte. Ich habe nahezu alle erschienenen Bundesliga-Videos. Ganze Kicker-Jahrgänge habe ich - unter den mitleidigen Blicken meiner Mitmenschen - bei ebay ersteigert.
Ich kenne sie, die Bundesliga-Rückblicke: 20-Jahre, 30-Jahre, 40-Jahre. Über all die großen Bundesliga-Momente: Konietzkas erstes Tor ohne Bildbeweis, Braunschweigs Jägermeister- und Homburgs Kondome-Werbung, Gladbachs Pfostenbruch, Ahlenfelders zu früher Halbzeitpfiff, Reinders Einwurf-Tor gegen die Bayern, Kutzops Elfmeter an den Pfosten, Zebecs Alkohol-Nickerchen auf der HSV-Bank, das Duell Daum vs. Hoeness im Sportstudio anno '89, Schalkes 4-Minuten Meisterschaft der Herzen, Gladbachs 12:0 gegen Dortmund, Frank Mills Pfostenschuss gegen das leere Bayern-Tor, Toni Schumachers Buch "Anpfiff", Udo Latteks blauer Pullover, Christoph Daums obskure Haarprobe, Norbert Siegmanns Stollen an Ewald Lienens Oberschenkel, Otto Rehhagels Meisterschaft mit Aufsteiger Kaiserslautern...

Alles schon x-mal gehört, gesehen und gelesen. Und insgeheim befürchtete ich, dass genau diese Geschichten in Ben Redelings 50 Jahre Bundesliga - Das Jubiläumsalbum: Unvergessliche Bilder, Fakten, Anekdoten noch einmal durchgekaut werden. Und in der Tat finden diese Storys hier ihren Platz. Aber sie werden nicht überbewertet, noch nicht mal besonders herausgehoben und - ganz ehrlich - wegen ihnen kauft man dieses Buch auch nicht.

Ich liebe dieses Buch, weil es so viel mehr bietet. Redeling muss tage-, wochen-, ja monatelang die Archive der Kicker, Fußball-Magazine und Bild-Zeitungen dieser Welt durchforstet haben.
Und staunend schmökere ich mich vergnügt durch Sprüche ("Der Konzern schädigt die Umwelt und die Mannschaft den Fußball", Gladbachs Ewald Lienen meckert über Bayer Leverkusen), Anekdoten (Egon Coordes scheitert als Trainer beim VfB Stuttgart. Als ihm ein schwergewichtiger Journalist während einer Pressekonferenz die Frage stellt, ob es "noch etwas Sportliches gebe", schaut sich Coordes den Mann genau an und antwortet mit einem hämischen Grinsen: "Wenn ich Sie so sehe, nein!") und Skandälchen (Willi Lemke löst zwei Bremer Spieler, die nicht mehr flüssig waren, in einem Bordell aus und fordert als "Schweigegeld" angeblich die Unterschrift unter eine Vertragsverlängerung.)

Oft empfinde ich diesen Rückblick gerade durch spätere Entwicklungen sehr amüsant. So z.B. wenn ein gewisser Jürgen Klinsmann 1988 einen Wechsel zum FC Bayern kategorisch ausschließt ("Der FC Bayern passt nicht zu meinem Naturell."). Humorvoll wird auch der jeweilige Zeitgeist auf die Schippe genommen, insbesondere durch die zahlreich eingestreuten Fotos (Lothar Matthäus als Bravo-Boy '84, Guido Buchwald und seine Frau präsentieren '85 stolz ein rotes Fahrrad, Horst Hrubesch schreibt ein Buch über das "Dorschangeln vom Boot und an den Küsten" usw.)

Ein Buch, so vielfältig, wie sich die Bundesliga in (fast) 50 Jahren präsentierte. Wobei auffällig ist, dass sich in den letzten Jahren weniger Anekdoten ergaben als früher. Alles erscheint heutzutage perfekter, durchgeplanter, steriler. Aber dadurch irgendwie auch langweiliger. Dennoch wird die Bundesliga hoffentlich nie ihren Reiz verlieren und immer neue Geschichten hervorbringen.
Aber vorerst flüchte ich dank Ben Redeling in die guten, alten Zeiten zurück! Chapeau!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2014 1:28 AM CET


Das Kind auf der Treppe: Psychothriller
Das Kind auf der Treppe: Psychothriller
von Karla Schmidt
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

20 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig Pycho, gar kein Thrill, 4. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch ich lasse mich von guten Rezensionen und vorderen amazon.de-Verkaufsrängen zu Einkäufen verleiten und so ließ ich mich voller Erwartung auf Karla Schmidts neuen Psychothriller "Das Kind auf der Treppe" ein.

Was kam, war eine einzige Enttäuschung.

Ist der Prolog noch leidlich spannend und zugegebenermaßen äußerst brutal, so wird schon rasch deutlich, dass die Geschichte nicht das halten kann, was ihr Beginn verspricht.

Die Hauptursache für diesen doch letztendlich verkorkst zu nennenden "Psychothriller" ist im Entwurf der handelnden Personen, ach was sage ich, der handelnden Frauen, denn Männer spielen nahezu keine Rolle, zu suchen. Sie wirken und bleiben über den Roman hinweg blass und wie auf dem Reißbrett entworfen.

Leni, die Hauptperson, getroffen von einem schlimmen Familienschicksal in früher Kindheit, hat in ihrem Leben noch nicht wirklich viel zu Stande gebracht und ist ein Ausbund an Selbstmitleid. Anlass ihres Auftauchens im Berlin der heutigen Tage, ist ein heftiger Streit mit ihrem gewalttätigen Ehemann, von dem sie nicht weiß, ob der diese Auseinandersetzung lebend überstanden hat. Sie flüchtet daraufhin aus ihrer Heimat Island und quartiert sich bei ihrer Schwester Zicky und ihrer blinden Mitbewohnerin Olga ein.

Diese beiden entpuppen sich nicht nur als Betreiberinnen eines gutgehenden Berliner Szenelokals, sondern leider auch als das für den deutschen Thriller mittlerweile wohl obligatorische Lesbenpärchen. Auch bei ihnen prägt graues Einerlei den Alltag und lediglich die "hochspannende" Frage nach einer eventuellen Samenspende zur Erfüllung von Zickys Kinderwunsch erhitzt ein wenig die Gemüter.

Vielversprechend wirkt auch die "fette" Nachbarin Ines nicht, die ihre Tochter durch einen Fenstersturz verliert und einen rätselhaft blassen Sohn hat, den Leni bei ihrer Ankunft in der Berliner Wohnung auf der Treppe vorfindet. Er darf nicht alleine zum Spielen raus, weil sich in Berlin gerade das "Schulwegmonster" herumtreibt, das sich an Mädchen und Jungen gleichermaßen sexuell vergeht und die Opfer anschließend ermordet.

Klingt spannend? Ist es aber nicht, weil kein Handlungsstrang wirklich konsequent verfolgt wird. Dies fiel wohl auch Karla Schmidt beim Schreiben auf. Leider reagierte sie genau falsch und baute an dieser Stelle noch zusätzlich eine arg bemüht und konstruiert wirkende Musikgeschichte ein, die mit dem eigentlichen Plot überhaupt nicht in Einklang zu bringen ist und lediglich die Seiten schindet.

Ach ja, Männer kommen in diesem Roman auch vor. Entweder sind es gewalttätige Schläger, triebgesteuerte und naive Bettgefährten (Kommissar Friedemann, der das "Schulwegmonster" finden soll) oder eben dann schlussendlich doch die Retter in der Not.

Allesamt bleiben sie so farblos wie Jason, eine Figur, bei deren Auftauchen man sich kurz erhofft, dass endlich jemand dem grauen Einerlei den Garaus macht, ehe er sich leider doch als typischer Fall von Denkste entpuppt.

So schleppen sich die beiden Handlungsstränge "Leni" und "Schulwegmonster" über 300 Seiten dahin und es ist auch nicht die Spur Unvorhergesehenes zu entdecken. Alles läuft ganz genau so ab, wie es sich der geneigte Leser während der Lektüre denkt. Es ist wie der 32. Heilig Abend mit der Familie: Trotz aller realistischer Erwartungen, wünscht man sich mal etwas Überraschendes, aber es kommt einfach nicht dazu. Mehr noch, jeder Versuch dazu wirkt unbeholfen, peinlich und ohne Aussicht auf Erfolg.

Und so ergeht es auch Karla Schmidt in ihrem Thriller-Debüt. In einem letzten Anlauf mischt sie nun hektisch ihrer lauen Geschichte noch ein bisschen Eifersuchtsdrama, ein wenig Alkoholismus und harten, gewalttätigen Sex bei. Alles scheint halbgar, uninspiriert und unmotiviert, denn auch hier wird keiner dieser Ideen ausgebaut, geschweige denn zum Fortgang der Geschichte benötigt.

Wenigstens begeht die Autorin nicht den Fehler, ihre Geschichte auf den letzten Seiten komplett auf den Kopf zu stellen. Nein, sie geht so aus, wie man es sich ca. 250 Seiten vorher gedacht hat. Nicht unbedingt realistisch, aber vorhersehbar. Ganz normal. Keine Panik!

Und was die psychologische Komponente betrifft: Um einen packenden Psychothriller zu schreiben, der seinen Namen auch verdient, braucht es aus meiner Sicht mehr, als ein paar Träume einer mutmaßlich verfolgten Frau zu schildern, die sich zu leicht als pure Einbildung entpuppen.

Fazit: Von Psycho keine Spur, von einem Thrill ganz zu schweigen.
Ein enttäuschendes Debüt. Schade.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2010 8:05 AM MEST


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