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Rezensionen verfasst von
Maret "mih2" (Niedersachsen)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zombie-Schocker mit einem Schuss Gesellschaftskritik, 11. Dezember 2005
Als Fahrradkurier Jim nach einem Unfall aus dem Koma erwacht, ist seine Heimatstadt London vollkommen verlassen. Auf der Suche nach Leben landet er in einer Kirche und wird plötzlich von einem blutspukenden Zombie angegriffen. Nach geglückter Flucht trifft Jim auf Selena, die ihm die grausige Wahrheit offenbart: Das Virus „Rage“ verwandelt Menschen in Zombies. Übertragen wird das Virus durch Bisse der Infizierten oder durch Berührungen mit deren Blut. Die verzweifelte Suche nach weiteren Überlebenden wird für Jim und Selena zum Horrortrip.
Obwohl, oder gerade weil mit wenig Geld gedreht, bietet „28 Days Later“ viele gelungene Ideen und gehört ohne Zweifel zu den besseren Zombie-Filmen. Vor allem die Bilder des verlassenen Londons sind sehr beeindruckend und erzeugen eine apokalyptische Atmosphäre. Die Attacken der Zombies sind schnell geschnitten und wirken daher besonders unheimlich, aber nicht übermäßig brutal. Überhaupt kommen die Zombies in „28 Days Later“ überzeugend rüber und wirken nicht albern und steif, sondern vielmehr tragisch und bedrohlich, denn man erkennt, dass diese Wesen einmal Menschen waren, die nun furchtbar entstellt und wahnsinnig sind.
Während sich die erste, starke Hälfte des Films mit Jims Kampf gegen die Londoner Zombies beschäftigt, spielt die zweite Hälfte in Manchester, wo Jim, Selena, sowie zwei weitere Überlebende( Taxifahrer Frank und dessen Tochter Hannah) auf eine Soldateneinheit treffen. An diesem Punkt versucht der Film, ein wenig gesellschaftskritisch zu sein, denn es wird gezeigt, wie die überlebenden Soldaten aus Angst und Einsamkeit zu skrupellosen Mördern und Vergewaltigern werden. Leider kann diese Handlung nicht ganz so überzeugen. Das radikale Verhalten der Soldaten schon nach so kurzer Zeit ist nicht wirklich schlüssig und die faszinierende, apokalyptische Atmosphäre wird stellenweise durch klassische Action ersetzt.
Trotzdem bleibt der Gesamteindruck positiv: „28 Days Later“ ist ein spannender Horrofilm mit einer faszinierenden Atmosphäre, sympathischen Hauptfiguren und stimmungsvoller Musik. Alles in allem empfehlenswert!


Kein Titel verfügbar

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blade und das Bloodpack, 4. Dezember 2005
Ist der Feind meines Feindes mein Freund oder mein Feind? Diese Frage muss sich Blade stellen, als die Vampire ihn, den Vampirjäger, um Hilfe bitten: die Reaper, eine durch einen Virus entstandene Sonderart von Vampiren, treiben ihr Unwesen und machen bei ihrem Blutdurst auch vor Vampiren nicht halt. Blade beschließt, die Vampire im Kampf gegen die Reaper zu unterstützen und übernimmt die Führung des Bloodpacks, einer Kampftruppe aus Vampiren, die ursprünglich gebildet wurde, um Blade zu töten.
Die Story ist bei „Blade 2“ freilich nebensächlich. Der Film lebt vor allem von seiner düsteren Atmosphäre und den rasanten Action-Szenen, die mit tollem Sound unterlegt sind. Die Kampfszenen sind schneller und aufwendiger als im ersten Teil und es gibt einige Szenen, die einen hohen „Wow, ist das widerlich“-Faktor haben. Leider muss man den CGI-Sequenzen einige Abzüge in der B-Note geben, denn die computergenerierten Doubles von Blade und den Reapern bewegen sich ausgesprochen unnatürlich und sind allzu deutlich als computergeneriert zu erkennen. Bis auf diese Ausrutscher kann „Blade 2“ aber technisch durchaus überzeugen.
Noch ein paar Sätze zur Story: Die Rückkehr von Blades Ziehvater Whistler zu Beginn des Films wurde doch ziemlich schnell abgehandelt und ist nicht wirklich nachvollziehbar. Auch über den weiteren Verlauf des Films finden sich immer wieder die ein oder anderen Logikfehler; Verbindungen zum ersten Teil gibt es so gut wie keine. Bis auf den fiesen Reinhardt und der schönen Nyssa bleiben die Mitglieder des Bloodpacks auch ziemlich blass und gehen zumeist auf eher unspektakuläre Weise zu Grunde.
Fazit: wäre die Story etwas ausgereifter gewesen und hätte man die kleinen technischen Ausrutscher vermieden, hätte ich „Blade 2“ sicher 4 Sterne gegeben, denn aufgrund der gelungenen Kampfszenen und der düsteren Optik ist der Film durchaus unterhaltsam. So sind es dann 3 Sterne geworden, wobei 3,5 Sterne sicher auch verdient wären.


SPQR - Das Orakel des Todes: Ein Krimi aus dem alten Rom
SPQR - Das Orakel des Todes: Ein Krimi aus dem alten Rom
von John Maddox Roberts
  Taschenbuch

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder mit Decius auf Spurensuche, 7. November 2005
Vor gut drei Jahren habe ich die Bücher der „SPQR“-Reihe gerade zu verschlungen und konnte gar nicht genug bekommen von den Abenteuern des Decius Caecilius Metellus. Nach Band 11 hatte ich die Hoffnung auf eine Fortsetzung allerdings schon so gut wie aufgegeben. Als ich dann vor wenigen Tagen durch Zufall, „Das Orakel des Todes“ entdeckt habe, war meine Freude riesig: endlich geht es wieder mit Decius auf Spurensuche!
Wie gewohnt, gelingt es John Maddox Roberts auch in „Das Orakel des Todes“ ausgezeichnet, die fiktiven Erlebnisse seines Helden mit den historischen Ereignissen zu verbinden. So ist es sehr interessant, Decius Gedanken zum bevorstehenden Bürgerkrieg zu lesen. Seine innere Zerrissenheit, auf welche Seite er sich nun schlagen soll – auf die von Caesar oder die von Pompeius – wird dem Leser sehr gut vermittelt und erzeugt eine besondere Atmosphäre der Angespanntheit. Gleichzeitig aber gibt es, dank Decius` wohlbekanntem Sarkasmus, auch einiges zum Schmunzeln, und für jemanden wie mich, der sich im Studium schon ausgiebig mit dem ersten römischen Princeps Augustus beschäftigt hat, ist es einfach köstlich, wenn Decius den jungen Octavian und späteren Augustus genervt als „schreckliches Balg“ bezeichnet:-).
Im Mittelpunkt des Romans steht aber natürlich der Kriminalfall, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend bleibt. Vor Decius türmen sich die Rätsel, Ungereimtheiten und Mordopfer geradezu auf und am Ende löst er den Fall auf unkonventionelle und - nach antiken Vorstellungen - skandalöse Weise.
Fazit: Auch wenn es, wie einige Rezensenten auf dieser Seite schon festgestellt haben, die ein oder anderen kleinen Widersprüche im Vergleich mit den Vorgängern gibt, so ist „Das Orakel des Todes“ doch ein durch und durch unterhaltsamer und spannender Historienroman mit einer sympathischen Hauptfigur.


Griechische Geschichte: Von den Anfängen bis zum Hellenismus
Griechische Geschichte: Von den Anfängen bis zum Hellenismus
von Detlef Lotze
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Natürlich nur ein Überblick, aber als solcher nicht schlecht, 20. Oktober 2005
Wenn man die gesamte Griechische Antike auf gerade einmal 112 Seiten präsentiert bekommt, kann man davon ausgehen, dass die Ereignisse nicht wirklich vertieft werden und man nach der Lektüre kein Experte für die Griechische Antike ist. So eignet sich Detlef Lotze`s Werk auch in erster Linie als Einführung und bietet die Möglichkeit, sich z.B. vor Beginn des Geschichtsstudiums in die Materie einzulesen. Für alle, die schon viele Kenntnisse zum Thema haben, eignet sich „Griechische Geschichte - Von den Anfängen bis zum Hellenismus" hervorragend als Zusammenfassung, die zwar keine neuen Informationen bietet, aber beim lernen recht hilfreich sein kann. Es bleibt festzuhalten, dass Detlef Lotze völlig auf detaillierte Betrachtungen verzichtet, daher werden die wichtigsten Personen der Epoche nur erwähnt, aber nicht näher vorgestellt und auch auf unterhaltsame Anekdoten wird gänzlich verzichtet. Kurzum: Detlef Lotze`s „Griechische Geschichte - Von den Anfängen bis zum Hellenismus" bietet einen kurzen, bündigen und schnörkellosen Überblick über die Griechische Antike. Wer sich das handliche Büchlein ausschließlich mit dieser Erwartung kauft, wird sicher nicht enttäuscht werden.


Farscape - Season 3 [8 DVDs]
Farscape - Season 3 [8 DVDs]
DVD ~ Ben Browder

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Crichton x 2 = Gute Unterhaltung, 10. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Farscape - Season 3 [8 DVDs] (DVD)
Auch in der 3. Staffel geht „Farscape" immer da einen Schritt weiter, wo andere Sci-Fi-Serien aufhören. Ein gutes Beispiel dafür ist die hervorragende Episode ‚Ein Riß in der Zeit', in der John Crichton und co. versehentlich in die Vergangenheit geschleudert werden und in einen Krieg geraten, der einst ein friedliches Ende gefunden hat, doch durch das Auftauchen der Zeitreisenden völlig verändert wird. Zeitreisen sind ein beliebtes Motiv in Sci-Fi-Serien, doch noch nie endete eine Zeitreise so düster und so dramatisch wie in „Farscape".
Ein weiteres Beispiel für den Mut und die Originalität von „Farscape" ist die Geschichte um Crichtons Verdoppelung. Auch das Thema Verdoppelung begegnet uns in Sci-Fi-Serien immer wieder(so musste sich schon Star Trek`s Captian Kirk mit einer Kopie seiner selbst herumschlagen), doch während in anderen Sci-Fi-Serien die Doppelgänger immer schnell wieder beseitigt werden, wird in „Farscape" die Kopie sogar zu einer Hauptfigur. Mehrere Episoden lang gibt es zwei John Crichtons, die beide ihre eigenen Storylines haben und die Staffel entscheidend prägen.
Darüberhinaus erleben wir in dieser Staffel den Tod einer beliebten Hauptfigur und die Einführung eines neuen weiblichen Charakters, der - wie kann es bei „Farscape" auch anders sein - nicht freiwillig zu Crichtons Crew stößt und einige Anpassungsschwierigkeiten hat.
Fazit: Die 3. Staffel von „Farscape" bietet originelle, spannende und mitunter sehr düstere Sci-Fi-Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Effekte überzeugen ebenso wie die Storys. Man muss jedoch bereits sein, sich auf die zuweilen skurillen Ideen der Autoren einzulassen, so findet sich John Crichton z.B. während einer Episode in einer Comicwelt wieder.


Gnadenlos schön - Drop Dead Gorgeous
Gnadenlos schön - Drop Dead Gorgeous
DVD ~ Kirsten Dunst
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 8,90

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rabenschwarze Farce, 27. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Gnadenlos schön - Drop Dead Gorgeous (DVD)
Willkommen auf einem der grausamsten Kriegsschauplätze, der je im Kino gezeigt wurde: dem typischen amerikanischen Schönheitswettbewerb. In „Gnadenlos Schön" wird, in Form eines angeblichen Dokumentarfilms, der American Way of Live mit seiner Wettbewerbsmanie ausgesprochen grotesk und ausgesprochen unterhaltsam vorgeführt. Da gibt es perverse und debile Preisrichter, bigotte Mörderinnen, vom Ehrgeiz zerfressene Mütter, oder kurz zusammengefasst: fiese Menschen in schönen Körpern.
Man merkt, dass auch die Schauspieler an „Gnadenlos schön" ihren Spass hatten. Der Film ist eine urkomische Satire mit viel augenzwinkerndem Humor und erschreckend vielen versteckten Wahrheiten. Natürlich ist der Film nicht realistisch: „Gnadenlos schön" ist eine SATIRE, deren Wahrheiten in rabenschwarze Gags verpackt werden. Sicher ist das nicht jedermanns Sache, aber wenn man sich wirklich darauf einläßt, macht der Film einfach nur Spass.


Der Babynator
Der Babynator
DVD ~ Vin Diesel
Preis: EUR 7,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine nette Komödie für den Sonntagnachmittag, 17. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Babynator (DVD)
Ein hartgesottener Bodyguard wird unfreiwillig zum Babysitter und entwickelt sich schließlich zum Freund seiner Schützlinge - dieses Motiv ist kein bißchen neu, sondern wurde bereits in Filmen wie „der Kindergartencop" und „Mr. Babysitter" verwendet. So mangelt es dem „Babynator" auch vor allem an eines: an Originalität. Viele der Gags sind altbekannt, wie z.B. der angewiderte Blick in die Kamera, wenn es für den unfreiwilligen Babysitter ans Windelwechseln geht. Im Grunde reiht sich in „Der Babynator" ein Klischee an das nächste. Dabei gleitet die Disney-Komödie bisweilen auch ins lächerliche ab, wie z.B. bei der Nebengeschichte um den großmäuligen Konrektor Murney, der unbedingt mit Babynator Shane Wolf einen Ringkampf austragen will. Auf Logik darf man bei „Der Babynator" schon einmal überhaupt keinen Wert legen, was die Macher im Audiokommentar durchaus selber zugeben.
Bei all diesen Kritikpunkten kann es trotzdem nicht überraschen, dass „Der Babynator" in den USA finanziell ein Riesenerfolg war. Der Film ist einfach absolut familientauglich. Das junge Publikum, auf den der Film hauptsächlich zugeschnitten ist, hat an dem Film zweifellos seinen Spass: es gibt lustige, einfach zu verstehende Gags, absolut unblutige Action und eine süße Ente. Für die älteren Zuschauer gibt es... Vin Diesel, der sich auch mal braungebrannt oben ohne zeigt und sein eigenes Image auf`s Korn nimmt.
Da es nun einmal nicht die Möglichkeit gibt, den Film mit 2,5 Sternen zu bewerten, sind es wieder einmal, mit etwas gutem Willen, drei geworden. Bei allen Klischees und Albernheiten ist „Der Babynator" immer noch recht unterhaltsam. Vor allem jüngere Zuschauer werden an „Der Babynator" ihren Spass haben. Der Film ist auf keinen Fall ein „Muss", aber sicherlich ein „es ist Sonntagnachmittag und mir ist langweilig, also warum nicht".


Shaun Of The Dead
Shaun Of The Dead
DVD ~ Simon Pegg
Preis: EUR 5,55

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Hatten Sie schon mal das Gefühl von Zombies umgeben sein?", 10. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Shaun Of The Dead (DVD)
Es war niemand geringeres als „Zombie-Papst" George A. Romero, seines Zeichens Mitbegründer des Zombie-Films, der „Shaun of the Dead" als ‚sensationell' bezeichnete. Eine Meinung, die man durchaus teilen kann. „Shaun of the Dead" ist eine gelungene Mischung aus Horror, Komödie und Love-Story, die bestens unterhält. Der Film bietet zahlreiche gelungene Gags, die sich alle auf hohem Niveau bewegen und durchaus originell sind. Neben der Komik spart „Shaun of the Dead" aber auch nicht mit Blut und Gemetzel, darüberhinaus enthält der Film eine ordentliche Portion Tragik, so dass in „Shaun of the Dead" insgesamt eine ganz eigene Horrorwelt entsteht, in der sympathische Normalos gegen Zombies kämpfen.
„Shaun of the Dead" ist keine alberne Parodie auf Zombie-Filme, sondern ein Horrorfilm, der eben zugleich auch eine Komödie ist. Die Mischung stimmt ganz einfach. Besonders gelungen finde ich die vielen cleveren „Spiegelszenen", d.h. Szenen und Dialoge aus dem ersten Teil des Films, die im zweiten Teil wieder aufgegriffen werden, nur das jetzt eben Zombies dabei sind.
Wer sich gerne amüsiert und auch etwas blutigeren Szenen nicht abgeneigt ist, der wird an „Shaun of the Dead" sicher seine Freude haben. Der Film ist lustig, clever und schlichtweg unterhaltsam. Übrigens muss man nicht unbedingt Zombie-Filme a la „Dawn of the Dead" oder „28 days later" gesehen haben, um über die Gags in „Shaun of the Dead" lachen zu können.


Elephant
Elephant
DVD ~ Alex Frost
Wird angeboten von dividi01
Preis: EUR 14,95

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichtweg außergewöhnlich, 19. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Elephant (DVD)
Wer sich entschließt, diese DVD zu kaufen oder auszuleihen, sollte sich über eines im klaren sein: „Elephant" ist kein Unterhaltungsfilm. Es gibt bei „Elephant" keine wirkliche Handlung, keine spritzigen Dialoge, keine atemberaubende Action. Die Zuschauer beobachten den ganz normalen Alltag an einer Highschool und sehen zu, wie Schüler Bilder für die Schülerzeitung machen, Sport treiben, in der Kantine essen und die Gänge hinunterlaufen, wobei oftmals minutenlang kein einziges Wort gesprochen wird. Wir lernen die beiden zukünftigen Amokläufer Alex und Eric, sowie ihre späteren Opfer kennen und verfolgen schließlich am Ende das nüchtern inszenierte Massaker. Die Gefahr, dass viele Zuschauer bei diesem Film vorzeitig die Stop-Taste drücken, ist schon recht groß. Man sollte einfach wissen, worauf man sich einläßt, wenn man sich „Elephant" nach Hause holt. Der Film ist eine kompromißlose Milieustudie, die zum Nachdenken anregt. Es ist ein Film, über den man stundenlang diskutieren kann, falls man ihn sich in einer Gruppe angesehen hat(was durchaus zu empfehlen ist). „Elephant" ist schlichtweg außergewöhnlich.
Zu den Extras: Neben einer Reihe von Trailern, finden sich auf der DVD ein Interview mit Regisseur Gus van Sant, sowie ein kurzer Blick hinter die Kulissen, der noch einmal zeigt, dass „Elephant" kein typischer Hollywood-Film ist. Das Menü wurde, gerade für einen so kleinen Film, sehr ansehnlich gestaltet.


Im Dutzend billiger
Im Dutzend billiger
DVD ~ Steve Martin
Preis: EUR 5,97

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Harmlos und familientauglich, 19. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Im Dutzend billiger (DVD)
Mit einem Einspielergebnis von 140 Mio. Dollar war „Im Dutzend billiger" in den USA ein Riesenhit und wird 2006 mit einer Fortsetzung geehrt. Die Komödie von Shawn Levy bietet harmlosen, familientauglichen Humor, den sich die ganze Familie ansehen kann.
Steve Martin darf als 12-facher Familienvater seine Slapstick-Qualitäten ausspielen und auch die Kinder haben die ein oder anderen Lacher auf ihrer Seite. Was dem Film jedoch fehlt ist der Biss. Die Gags sind durch und durch harmlos und sämtliche Konflikte lösen sich nur allzu schnell in Wohlgefallen auf. „Im Dutzend billiger" ist ein typischer „Heile-Welt-Film", der den Zuschauern nicht viel zumutet. Wer auf spritzige Dialoge und freche Gags hofft, ist bei „Im Dutzend billiger" an der falschen Adresse. Der Film bietet in erster Linie seichte Komik für einen netten, ruhigen Fernsehabend. Vor allem für jüngere Zuschauer ist „Im Dutzend billiger" sehr gut geeignet.
Als Extras bietet die DVD Audio-Kommentare von Regisseur Shawn Levy und den Kinder-Darstellern, elf unveröffentlichte Szenen mit optionalem Kommentar, Vier Featurettes, Zwei Vergleichssegmente Storyboard zu Bildschirm und ein Easter Egg.


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