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Rezensionen verfasst von
Meier Christian "Heretik"
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Sigma 30 mm F1,4 EX DC HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Sigma 30 mm F1,4 EX DC HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu gut, um wahr zu sein., 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Ich hatte insgesamt zwei dieser Linsen zum Test und habe beide wieder zu Amazon zurückgeschickt. Beide Linsen wurden ausführlich, bei gutem Licht und mit Stativ getestet. Es liegt also nicht daran, dass ich nicht weiß, wo die Probleme eines 1.4-Objektivs sind und wild mit der Kamera herumgefuchtelt habe.

Man liest ja so einiges über diese extrem lichtstarke Linse und ihre angeblichen Probleme mit Fokusfehlern. Allerdings dachte ich mir: Für den Preis kannst du's ruhig mal probieren.

Fazit: Beide Objektive konnten an meiner Canon 650d problemlos und knackgenau den Fokus finden, auch in Offenblende.
Problem: Das allerdings nur im LiveView.

Über den Sucher hatten beide Linsen extreme Schwierigkeiten, den Fokus automatisch zu finden; auch wenn die Kamera einen sitzenden Fokus gemeldet hat, hat sie neu gesucht, wenn der Auslöser erneut halb durchgedrückt wurde, und das mitunter einige Male (keine Angst, ich habe nicht gewackelt, war alles auf Stativ). Und auch dieser endgültig bestätigte Fokus war dann zu gefühlt 90 % deutlich vor dem Fokusziel.

Offenbar hat das Sigma-Objektiv aufgrund der Dritthersteller-Problematik Kompatibilitätsprobleme mit dem Sucher meiner Canon 650d (der Autofokus über LiveView wird ja anders berechnet). Das wird dadurch bestätigt, dass meine Kamera auch mit meinem Canon 85mm 1.8 keinerlei Probleme hat, in Offenblende den gewünschten Autofokus passgenau über den Sucher zu setzen.

Daher muss ich davon abraten, sich dieses Objektiv für den "Normalgebrauch" zu einer Canon 650d zu kaufen. Wie es mit anderen Modellen aussieht, weiß ich nicht, aber anhand der Unmengen von "Frontfokus"-Beschwerden im Netz gehe ich davon aus, dass sich diese Sucherproblematik auch durch andere Canon-Modelle zieht.

Wer jedoch damit glücklich werden kann, sein Objektiv ausschließlich über LiveView zu verwenden, der findet hier eine kostengünstige und wirklich beeindruckende Linse. Ich kann mir auch vorstellen, dass man das AF-Problem mit der Objektivkorrektur der teureren Canon-Modelle in den Griff bekommen könnte.

Dennoch nur zwei Punkte, weil das Objektiv in meinen Augen seinen Zweck leider nicht erfüllt.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2014 11:05 AM CET


Die Nachhut: Roman
Die Nachhut: Roman
von Hans Waal
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gedacht ..., 19. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Nachhut: Roman (Taschenbuch)
Dem Buch liegt eine wirklich originelle Idee zugrunde, und durch diese ergibt sich im Laufe der gut 350 Seiten auch so manche lesenswerte Situation.

Das Problem ist, dass diese Idee auch durchaus in rund 100 Seiten hätte abgewickelt werden können. Leider entschied sich der Autor dazu, eine Rahmenhandlung und diverse Nebenhandlungen um die Geschichte zu schustern, was zu großen Teilen nah hinten losgeht. So lässt er insgesamt drei Erzähler auftreten, von denen zwei in einer komplett aufgesetzten und leider ziemlich stümperhaft zum Ausdruck gebrachten Verliebtheitsgeschichte stecken (die offenbar beginnt, als sich beide zufällig unter der Dusche begegnen).

Wie von meinen kritischen Mitrezensenten bereits erwähnt, ersäuft das Buch im Niemandsland zwischen großen Ambitionen, einer durchaus interessanten Grundgeschichte und unendlich platten Nebenschauplätzen. Mitunter hat man als Leser das Gefühl, der Autor habe eine gewisse Anzahl von "Culture-Clash-Situationen" identifiziert und ausgearbeitet ("Nazis treffen auf Neonazis", "Nazis treffen auf Fernsehgerät", "Nazis betreten zum ersten Mal das Berlin der Neuzeit" etc.), seine "Überhandlung" (die ich hier nicht spoilern will) darübergestülpt und den Rest mit einem gerüttelt Maß Belanglosigkeiten aufgefüllt.
Da die Schreibe des Autors zwar zweckdienlich, aber keineswegs besonders inspiriert oder beeindruckend ist, muss man sich fragen, ob er die Idee der 60 Jahre nach Kriegsende aus dem Bunker steigenden Altnazis nicht lieber jemandem überlassen hätte, der auch tatsächlich Romane schreiben kann. Das hört sich hart an, muss aber meiner Meinung nach leider das Fazit dieses Buches sein.


Lego Star Wars 9509 - Adventskalender
Lego Star Wars 9509 - Adventskalender
Wird angeboten von FannyToys
Preis: EUR 39,95

37 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Preis in keinster Weise zu rechtfertigen., 3. Oktober 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
LEGO macht mit dem aktuellen Star-Wars-Adventskalender nahtlos da weiter, wo man mit den diesjährigen Star-Wars-Sets aufgehört hat: Wenn "Star Wars" draufsteht, darf es auch gern mal ein Drittel teurer sein. Die Leute werden's schon kaufen.

Das einzig wirklich Exklusive an diesem Kalender ist Santa Maul, und ob der allein die 10 Euro mehr wert ist, muss wohl jeder selbst entscheiden. Der Rest sind Minifiguren aus anderen Sets und stinknormale Einzelteile, die quasi durch Handauflegen (Verkauf in einem Star-Wars-Set) 1/3 wertvoller geworden sind.

Mein Tipp an alle Eltern: Wenn es LEGO sein soll, dann muss es nicht unbedingt das sündteure Star-Wars-LEGO sein. LEGO hat eine Menge andere Reihen, die Kindern ebenso Spaß machen (Atlantis, Ninjago, City und viele mehr). Falls das Kind mit dem aktuell wieder grassierenden Star-Wars-Virus infiziert ist und es unbedingt Star Wars sein muss, tun es zur Not auch Star-Wars-Spielsachen, die nicht von LEGO sind, die sind dann für gewöhnlich auch nicht so brutal überteuert wie LEGO Star Wars. Wenn die Modelle nach dem ersten Zusammenbauen im Nu wieder in ihre Einzelteile zerfallen, hat man nur noch herzlich wenig davon, dass sie ursprünglich mal Teil eines Star-Wars-Sets waren (Na gut, sie sind zum Großteil grau. Wem's gefällt ...).
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 23, 2012 5:44 PM CET


Ready Player One
Ready Player One
von Ernest Cline
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,95

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Muss nicht sein., 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ready Player One (Gebundene Ausgabe)
Klar, die Motivation hinter dem Buch ist schnell erkannt: Nerdsein wird immer mehr zum Mainstream, und immer mehr schreibwütige Nerds Baujahr 197x kommen aus ihren Löchern, um zum einen die Originalnerds von damals und zum anderen die Trendnerds von heute zu unterhalten.

Das Gute vornweg: "Ready Player One" ist nicht die unsägliche Katastrophe, die "64" ist.

Das war's dann aber leider auch schon, zumindest für mich. Sicherlich gibt es ein Zielpublikum, das nur auf diese fast schon überraschend ideenlose Aneinanderreihung von Klischees und Nerd-Insidern gewartet hat. Aber wenn ich jemanden über die Gute Alte Zeit schwadronieren hören will, gibt es im Internet genug kostenlose Anlaufpunkte. Cline deckt pflichtbewusst so ziemlich alle Punkte ab, die Nerds seiner Meinung nach gerne erwähnt bekommen, ohne jeweils wirklich darauf einzugehen. So fliegen dann eben alte Computertypen, Spiele-, Film- und Musiktitel, MMORPG-Slang und vieles mehr im Minutentakt am Leser vorbei, ohne wirklich eine Funktion zu erfüllen. Außer natürlich, dass man die Namen liest und einem vielleicht ein wohliges Nostalgiegefühl den Bauch wärmt. Aber das gibt sich aufgrund der inflationären Verwendung relativ schnell wieder.
Leider ist das Buch darüber hinaus auch nur erträglich gut geschrieben, sodass es tatsächlich nur von seinem mageren 80er-Flair lebt (Plot? Weitgehend Fehlanzeige).

Wer also auf Teufel komm raus eine Armer-Junge-schlägt-sich-durch-Story im MMORPG-Ambiente lesen möchte und dabei keinen gesteigerten Wert auf Originalität oder Schreibstil legt, ist hier gut aufgehoben. Eine wirkliche Kaufempfehlung kann ich für dieses Buch leider nicht aussprechen.


The Heroes
The Heroes
von Joe Abercrombie
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,70

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung, 13. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: The Heroes (Gebundene Ausgabe)
Ich verstehe durchaus, woher die schlechten Bewertungen kommen ... Abercrombie kann man mögen, muss man aber nicht. Dazu ist seine Welt zu harsch.
Außerdem fehlen Helden, mit denen man sich identifizieren, mit denen man mitfiebern kann. Aber eben dieses Fehlen von künstlich aufgeputschten Helden und Schurken ist es, was Abercrombies Welt umso realistischer macht.
Es gibt keine Handlung? Klar gibt es eine Handlung. Soviel Handlung es eben gibt, wenn zwei Armeen aufeinandertreffen. Auch hier fehlt ein an den Haaren herbeigezogener, möglichst epischer Plot. Und auch das macht das Geschehen umso realistischer.
Wenn man damit leben kann, dass Abercrombie bewusst auf die Standardzutaten wie Elfen, Magie und Flammenschwerter verzichtet und sich auf eine dreckige, brutale Welt einlassen kann, wird belohnt: Es gibt kaum jemanden unter den modernen Fantasy-Autoren, der eine dermaßen flüssige und unterhaltsame Schreibe beherrscht. Zugegeben, manchmal übertreibt er es in punkto Gewalt ein wenig, aber auch das ist ein Stilmittel.

Der einzige, und wirklich einzige, Minuspunkt ist meiner Meinung nach, dass sich Abercrombie tatsächlich ein wenig zu sehr auf seine Stärken verlässt und sich mitunter selbst kopiert. Ich für meinen Teil liebe auch dieses Buch, und das nicht obwohl der epische Standard-Fantasyplot fehlt (à la "Zieht in alle vier Richtungen des Himmels und bergt die vier Artefakte der Alten, um die Welt vor den nahenden Dämonenhorden zu retten!"), sondern gerade WEIL Abercrombie andere Wege beschreitet.

Meiner bescheidenen Meinung nach ein weiterer Volltreffer und dringend empfehlenswert für jeden, der tatsächlich erwachsene "gritty fantasy" ohne Klischee-Antihelden zu schätzen weiß.


Acacia: The Acacia Trilogy, Book One: The War with the Mein Book 1
Acacia: The Acacia Trilogy, Book One: The War with the Mein Book 1
von David Anthony Durham
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,70

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel der epischen Fantasy, 3. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist genau das, was man sich als Fan von "A Song of Ice and Fire" gewünscht hat: epische Fantasy, die sich nicht in seitenlangen, in Adjektiven ersaufenden Beschreibungen verläuft ("meine Fantasywelt ist so innovativ, dass ich unbedingt noch zwölf Absätze lang die Fauna dieses Landstrichs beschreiben muss), sondern von ihren originellen Charakteren und vor allem von der Story lebt.
Durham, der seine Fähigkeiten bereits in früheren Romanen außerhalb des Fantasy-Genres bewiesen hat, überzeugt dabei mit flüssigem Stil und einer Erwachsenheit, die ihn meilenweit über dem Gros der modernen Fantasy-Schreiblinge thronen lässt, sie den Markt mit ihren ideenlosen (meist dreibändigen, auf mehr als 1500 Seiten aufgeblähten) Machwerken überschwemmen.
Höchst empfehlenswert für jeden, der sich mal wieder eine anspruchsvolle Fantasy-Serie jenseits tumber Elfen-Ork-Geprügle gönnen will. Einzige Ausnahme: Wer GRR Martins "Game of Thrones" noch nicht gelesen hat, sollte unbedingt zuerst das Vorbild lesen, bei dem Durham zugegeben das eine oder andere Mal gespickt hat.


The Edge of the World (Terra Incognita, Band 1)
The Edge of the World (Terra Incognita, Band 1)
von Kevin J. Anderson
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Definitiv keine Kaufempfehlung., 23. März 2011
Es sind Fantasy-Serien wie diese, die daran schuld sind, dass das Genre (zumindest teilweise ungerechtfertigt) nicht ernst genommen wird. Sprachlich eintönig, teilweise tragisch eindimensionale Charaktere und eine Story, die von Beginn an durch eine dermaßen an den Haaren herbeigezogene Verkettung von unglücklichen Umständen erzwungen wird, dass es den denkenden Leser schaudern lässt.

Ich will dem Autor nicht zu nahe treten, aber für mich riecht dieses Buch nach "well, writing fantasy series ain't high art, but it beats working for a living". Hauptsache Fantasy, hauptsache eine Serie, hauptsache faustdicke Bücher. Irgendwer wird's schon lesen, aber hoffentlich niemand, der diese Rezension gelesen hat. Es gibt weiß Gott erheblich bessere Fantasy-Romane.


The Financial Lives of the Poets
The Financial Lives of the Poets
von Jess Walter
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Unterhaltung!, 26. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich bisher von Jess Walter erst "Citizen Vince" kannte, das mir in großen Teilen sehr gut gefallen hatte, war ich beeindruckt von dem großen Schritt, den Walter als Autor in den vier Jahren zwischen den beiden Büchern gemacht hat.
"The Financial Lifes of the Poets" liest sich fast schon von selbst, so unaufdringlich und flüssig ist Walters Stil, und mit seinem mitunter zum Schreien komischen, an anderen Stellen herzzerreißend realistischen Portrait eines Mannes am Abgrund legt der Autor ein Werk vor, auf das auch ein Ben Elton stolz wäre.
Ein höchst cleveres und durchgehend unterhaltsames Buch, das einen humorvollen Finger in die zahlreichen Wunden des modernen Amerika legt, dabei jedoch darauf verzichtet, diesen Zeigefinger im Anschluss moralisch zu schwenken. Walter macht sich nicht über seinen Protagonisten lustig, sondern leidet mit ihm und den unzähligen Amerikanern, die Opfer ihrer Selbstüberschätzung und der Wirtschaftskrise wurden. Was Walter jedoch nicht davon abhält, seinen Helden durch immer neue Probleme stolpern zu lassen.


Invisible
Invisible
von Paul Auster
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein typischer Auster ..., 10. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invisible (Taschenbuch)
... und das sowohl im Guten als auch im Schlechten. Alle gewohnten Zutaten dieses hervorragenden Autoren sind auch hier wieder vertreten, aber auch das Hauptproblem bleibt:

Es wäre so unendlich schön, wenn Auster es nach all den Jahren irgendwann mal schaffen würde, ein Buch mit einem vernünftigen Schluss hinzukriegen, der die Geschehnisse abschließend miteinander verbindet und einen triftigen Zusammenhang schafft. So traumhaft seine Charaktere und sein Schreibstil auch sind und so genial die einzelnen Ereignisse für sich gestaltet sind, irgendwie hat man bei so gut wie allen seiner Romane das Gefühl, dass er kurz vor Fertigstellung des Buchs die Lust verloren und mit dem nächsten Buch angefangen hat.

Aber vielleicht ist das auch genau so gewollt. Wer weiß; vielleicht sind Austers Romane so nahe am echten Leben, dass sie gar keinen alles aufklärenden logischen Schluss haben dürfen.
Fest steht, dass sich ein Auster immer lohnt und man während des Lesens bestens unterhalten ist ... am Schluss aber fast zwangsläufig ein Gefühl der fehlenden Auflösung bleibt.


Der zensierte Tag: Wie man Menschen, Meinungen und Maschinen steuert
Der zensierte Tag: Wie man Menschen, Meinungen und Maschinen steuert
von Christian C Walther
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 11. September ..., 2. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... aber nicht nur der. Ohne sich selbst im Sumpf der Verschwörungstheorien zu verlaufen, zeigt Herr Walther klar die Abstrusität der offiziellen Aussagen zum 11. September auf, indem er sie mit anderen offiziellen Aussagen und den Gesetzen der Logik und Physik widerlegt.

Darüber hinaus ist "Der zensierte Tag" (mittlerweile nicht mehr im Angebot des Verlages, ein Schelm, wer böses dabei denkt) aber auch ein Plädoyer an den mündigen Bürger: Hört auf, euch den Einheitsbrei der auf Gewinnmaximierung getrimmten Standardmedien zwangsfüttern zu lassen und nützt auch alternative Nachrichtenkanäle ... wobei bei diesen natürlich immer das Caveat der Seriosität gilt.

Ein höchst empfehlenswertes Buch voller Herzblut, das bei aller Sachlichkeit stets unterhaltsam ist. Und wenn Herr Walther an einigen Stellen ein wenig zu oberlehrerhaft und mitunter sogar elitär auf den gleichgeschalteten Pöbel hinabblickt, dann will man ihm das nachsehen, da es der allgemeine Klasse seines hervorragenden Buches nicht wirklich schadet.


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