Ich lese ungern. Zumindest Bücher. Die sind meist lang, langatmig und für jemanden, der sich ansonsten vielfach im Umfeld der New Media bewegt, einfach ineffizient. Bei Thomas' R. Köhlers "Internetfalle" bin ich hängen geblieben. Sogar ich. Mein Weg zu diesem Buch mag dem Rezipienten dieser Rezension erspart bleiben, allerdings nicht ein paar lobende Worte. Doch selbst damit habe ich nach der Lektüre meine Schwierigkeiten, weist Köhler doch auf S. 184 ff. ausführlich darauf hin, woran man die Validität einer Buchrezension im Internet erkennen kann. Liebe Amazon-User (und eben diejenigen, die die "Internetfalle" schon gelesen haben), glaubt mir: Diese meine Meinung ist echt und ehrlich, auch wenn ich Köhlers Kriterienkatalog nicht minutiös gefolgt bin!
Der Autor umreisst in kurzen Kapiteln mit knackigen Überschriften die Funktionen und Risiken des heutigen Internet. Da wird auch dem vermeintlichen Insider einiges transparenter, vor allem im Umfeld "Social Web". Und Köhler gibt Tipps zum Aufbau der eigenen "Internet-Identität" - nicht nach dem "erhobenen-Zeigefinger-Prinzip" oder als großer Nigromant, sondern objektiv und sachlich. Manko des Buches? Und insbesondere dieses Buches? Die Schnelllebigkeit des Themas steht der Versandgeschwindigkeit von Amazon kaum nach. Drum: Rasch zuschlagen und lesen!