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Beiträge von Moxie Moxinspike
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Rezensionen verfasst von
Moxie Moxinspike

Anzeigen:  
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Cherry JM-0300 Gentix Mäuse
Cherry JM-0300 Gentix Mäuse
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen So macht Mausen Freude, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Informatiker habe ich schon unzählige Mäuse benutzt,
aber diese Cherry-Maus ist ein Highlight der Kabelmäuse.

*** Beste Griffigkeit durch Seitenflächen ***
Kannte ich bisher nicht. Aber seitdem ich mit dieser Maus
herumhantiere, möchte ich nur noch solche "griffigen Seiten-
flächen" haben!

*** Größe ***
Die Maus ist etwas flacher als andere USB-Kabelmäuse,
was ich als angenehm empfinde. Sie liegt dadurch einfach
gut in der Hand.

*** Scrollen / Mauszeiger ***
Irgendwie meine ich, dass das "präziser" geht als mit meinen
bisherigen Mäusen. Aber das mag nur dem subjektiven Wohl-
gefühl geschuldet sein.

~~~ Fazit ~~~
Angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses eine klare
Kaufempfehlung. Mir kommt nur noch eine solche Kabel-
maus (und kein 0815-Mäuslein mehr) auf den Schreibtisch! :-)

~Moxie


BCTM200 Shirt Athletic Move, Farbe:WHITE;Größen:XXL
BCTM200 Shirt Athletic Move, Farbe:WHITE;Größen:XXL
Wird angeboten von Fashion and Sports
Preis: EUR 9,08

4.0 von 5 Sternen B&C-Qualität, aber an den Achseln fast zu eng, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BCTM200 Shirt Athletic Move (Textilien)
=================
Allgemein
=================
Ich habe mir in den letzten Jahren bereits mehrere (ärmellose) T-Shirts von B&C gekauft - und bin begeistert.
Denn für einen geringen Preis erhält man eine recht gute Qualität, an der man sich mehrere Jahre (auch bei
intensiverer Nutzung) erfreuen kann.

=================
Verarbeitung
=================
Top - v.a. die Nähte sind gut verarbeitet.

=================
Größe
=================
Die von mir gewählte T-Shirt-Größe ist XXL
bei 1,90 m und ca. 96 kg. Das paßt gerade
noch, ist aber an den Achsel fast etwas zu eng.

Bei schweißtreibenden Aktivitäten oder im
Sommer ist das Shirt für mich wohl nicht die
erste Wahll, weil es dann um die Achseln herum
scheuern dürfte.

Wer also mehr Kilogramm als ich auf die Waage
bringen sollte, für den ist dieses T-Shirt ungeeignet.
Für die Slim-Fit- und Regular-Fit-Fraktion sollte das
Shirt aber akzeptabel sein.

=================
Tragegefühl
=================
Klasse.

=================
Einsatzzweck
=================
Ideal als Unterhemd, zum Sport oder zum Arbeiten (Handwerk, etc.).

~~~~~~~~~
Fazit
~~~~~~~~~
Kaufempfehlung, wenn man nicht zu viele Pfunde
auf den Knochen hat (s.o.).


Discovering Your Personality Type: The Essential Introduction to the Enneagram, Revised and Expanded
Discovering Your Personality Type: The Essential Introduction to the Enneagram, Revised and Expanded
von Don Richard Riso
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,24

5.0 von 5 Sternen Eines der besseren Enneagramm-Bücher, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
====================
Vorbemerkungen
====================
Persönlich schätze ich das Enneagramm als eine Art
grobe Heuristik zur Einschätzung von Persönlichkeiten,
das freilich dem Bias personaler Attributionen (also: Ursachen
des Handelns in der Person zu suchen) aufsitzt. Während
man faktisch zwischen der Zuschreibung zu Personen und
zur Situation switchen kann.
Das ist allgemein ein "westlicher" Bias (aber anscheinend
kein chinesischer Bias, weil hier eher die Betonung der
Situation im Vordergrund steht), der in der Sozialpsychologie
diskutiert wird.

Wie dem auch sei, der Verdienst von Riso / Hudson liegt m.E.
darin, das Enneagramm psychologischer und damit wissenschaft-
licher auszurichten (siehe auch ihren RHETI-Test). Und das finde
ich begrüßenswert - nicht zuletzt, weil der Anekdotencharakter
mancher Enneagramm-Texte dem Enneagramm eher schaden.

====================
Inhalte
====================
Anhand eines Fragebogens kann man seinen Basis-
enneagrammtyp erkunden, wobei auch "Subtypen" mehr
zum Tragen kommen. Diese Ausrichtung ist m.E. entschei-
dend, weil die Sutypen ("selbsterhaltend, sexuell und sozial")
das Salz in der Suppe der Basistypen darstellen.

Es gibt dann alle möglichen Infos zur Typen-Differenzierung,
die stets recht prägnant und in einfach geschriebenem Englisch
formuliert sind.

Das feine Büchlein endet mit Bemerkungen zur Real-Life.
Anwendung des Enneagramms (in Business-Kontexten).

====================
Was fehlt?
====================
(1) Es gibt meiner Meinung nach einen Subtypen-Mix. Und
eine sexuell-soziale Vier ist bspw. nicht unbedingt so drauf
wie eine sozial-sexuelle Vier. Diese Mischungen behandeln
Riso / Hudson in diesem Text leider nicht.

(2) Flügel sind auch recht wichtig. Ich habe bspw. einen
2er-Flügel, der sich doch recht massiv von einem 9er-Flügel
unterscheidet!

Der Nachtteil dieser ganzen Differenzierungen ist natürlich,
dass von der einfachen Typendifferenzierung nichts mehr
übrig bleibt. Denn nimmt man die (m.E. zentralen) Subtypen-
mischverhältnisse und Flügel hinzu, dann kommt es zu einer
"Typenexplosion". Wer dann noch glaubt, er könnte andere locker
einordnen, ist entweder exzellent trainiert oder hoffnungslos "ein-
fältig".

~~~ Fazit ~~~
Empfehlenswerte und knappe Lektüre für Enneagramm-Afficionados
und diejenigen, die das noch werden wollen. Freilich ist das eine
Einsteigerlektüre und nichts für diejenigen Leserinnen und Leser,
die in die Tiefen des Enneagramms vorstoßen möchten.

~’Moxie
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2016 9:29 PM MEST


Trainieren wie im Knast 2: Fortgeschrittene Trainingstechniken für Muskelzuwachs, Fettabbau und starke Gelenke
Trainieren wie im Knast 2: Fortgeschrittene Trainingstechniken für Muskelzuwachs, Fettabbau und starke Gelenke
von Paul Wade
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bulletproof Body: Nice-To-Have or Must-Have?, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
====================
Vorbemerkungen
====================
Das vorliegende Buch ist der zweite Band aus der "Convict
Conditioning"-Reihe. Ursprünglich haben beide Bände
ein einziges Buch repräsentiert. Dieses war mit fast 700
Seiten jedoch so voluminös, dass der Verlag "Dragon Door
Press" dafür plädiert hat, daraus zwei Einzelbände zu machen.

In "Convict Conditioning" Bd. I (kurz: CC I) war das Thema ein mini-
malistisches, auf horizontale Übungsvariationen und zehn vertikale
Progressionsstufen angelegtes Strong-First-Bodyweight-Trainings-
programm.
Die Bezeichnung "Minimalismus" bezieht sich dabei nicht nur auf das
spartanische Equipment (ein wenig Platz und etwas zum Herunterhängen),
sondern auch auf die Beschränkung auf sechs hocheffektive Übungsarten
(Push / Pull-Training für den Oberkörper, Wirbelsäulen- und Bauch-
training sowie Push-Progressionen für die Beine).

Insofern on- und offline diesbzgl. immer wieder die Frage aufkommt,
ob denn diese "Big Six" ausreichen und nicht noch weitere Übungen
hinzugenommen werden sollten, äußere ich mich weiter unten nochmals
dazu.

Wie dem auch sei: CC II knüpft an das minimalistische Strong-
First-Grobtuning aus CC I an, bei dem es um ein "Finetuning" des
Bodyweight-Trainings geht. Das heißt im Detail:
(1) Das Training kleinerer Muskelgruppen (in bestem expressivem
Englisch: "shotgun muscles"): Hände / Unterarme, schräge Bauch-
muskeln ("laterale Kette"), Nacken-, Waden- und Schienbeinmus-
keln.
(2) Aktives Dehnen ("Tension-Flexibility"), also: das Dehnen unter
kontrollierter Anspannung der Muskeln. Dieses ist dem passiven Dehnen
bei entspannten Muskeln vorzuziehen (außer in Sonderbereichen
wie Reha, etc.), weil es das Verletzungsrisiko minimiert.
An dieses Konzept des aktiven Dehnens lehnt sich dann ein spezifisches
Gelenktraining mittels der "Trifecta" an. Darunter sind drei Übungspro-
gressionen (Brücken-, L-Sitz- und Dreh-Übungen) zu verstehen, die
Schmerzen und Steifheiten in den Gelenken (prophylaktisch) verhindern
bzw. (nachträglich) reduzieren oder ganz beseitigen können.

(3) Lifestyle- und Mentalaspekte des Bodyweight-Trainings:
* Einstellung zu Drogen / Anabolika
* (Gefängnis)-Essen und Tipps gegen Übergewicht
* "Weisheiten" zum Lebensstress
* Das Handling von Verletzungen (ohne große medizinische Unter-
stützung)
* Mentalaspekte, v.a. das Vermeiden bestimmter negativer Denk-
muster.

(4) Den Abschluß bildet ein "Bonuskapitel", das das Trainieren mit
externen Gewichten in Gefängnissen beschreibt. Das scheint ein
Thema zu sein, das viele Leser beschäftigt. Zudem geht Wade hier
auf allgemein zirkulierende Knast-"Mythen" ein

Insofern ich mich bereits bei der englischsprachigen Ausgabe
von CC II ausgiebiger zu den Inhalten geäußert habe, möchte ich
diesbzgl. nichts mehr schreiben. Denn das wäre nur redundant.

Was nachfolgend folgt, sind wiederum "Erfahrungen aus den
Bodyweight-Schützengräben", weil ich nicht nur nach CC I,
sondern auch nach CC II seit einigen Jahren trainiere. Wenn
diese Hinweise jemandem beim Bodyweight-Training helfen sollten,
dann hätte diese Rezension ihren Zweck erfüllt.

====================
Nur die "Big Six"?
====================
Es taucht immer wieder die Frage auf, ob die "Big Six"
aus CC I nicht um andere Übungen ergänzt werden sollten.
Dazu ein GANZ KLARES JA. Gründe:

(1) CC I gibt zwar ein Strong-First-Grobtuning vor.
Aber im Sinne eines Bulletproof-Body-Finetunings ist es sinnvoll,
sowohl einige kleineree Muskelgruppen als auch die Gelenke
(s.o. "Trifecta") zu trainieren. Und genau hier kommt CC II
ins Spiel (siehe nachfolgende Abschnitte).

"Bulletproof" heißt in diesem Kontext nicht, dass man (magischer-
weise) Kugeln mit seinem Körper abfangen könnte, sondern
verweist darauf, dass man keine größeren Schwachstellen am
Körper besitzt (Ṕrinzip: "Eine Kette bricht an ihrem schwächsten
Glied"). Das reduziert wiederum das Verletzungsrisiko beim
Bodyweight-Training, aber auch bei sonstigen Bewegungen im
Alltag.

(2) CC I / II und "Explosive Calisthenics" (quasi CC III) bilden,
aus meiner Sicht, eine thematische Einheit. Demzufolge geht
es beim Strong-First-Grob- und Finetuning auch um die Inte-
gration von Schnellkraft- und Isometrie-Elementen.

Anders formuliert: Jede Übungsprogression kann explosiv,
maximalkraftmäßig und isometrisch (als Finisher-Übungen)
"ausbuchstabiert" werden (von Kraftausdauer und Muskelhyper-
trophie ganz zu schweigen). Ein Beispiel für Pushups:
* Plyo-Pushups, bspw. klatischende Liegestütze
* Einarmige Pushups
* Pushup-Planks (als Finisher)

(3) Man kann sich freie Übungskombinationen zusam-
menbasteln. Beispiel: Brücke aus dem Stand, in den
freien Handstand und Ausführung von freien Handstand-
liegestützen.

(4) Es ist möglich, ein Hybridtraining zu machen, also:
externe Gewichte (Kettlebells, Hanteln, etc.) zu verbinden
mit sonstigen Bodyweight-Übungen. Beispiel: Eine Übung,
die ich für zentral halte und die im Bodyweight-Training kaum
zu imitieren ist: "Deadlifts". Also habe ich sie in mein
Training fest integriert.

(5) Einbau "technisch" anspruchsvoller Übungen, die freilich
zunehmend in Richtung Gymnastik gehen. Beispiele: Tiger
Bend Handstand Pushups oder Planche Pushups (siehe You-
tube).

(6) Flow-Movements à la Ido Portal oder Mike Fitch ("Animal
Flow"). Siehe jeweils Youtube.

Fazit: Es gibt dann "keinen" Mangel an Übungen, sondern
vielmehr ein "Übermaß". Und es ist nun die Frage, wie
man diese geschickt in sein Training zu integrieren vermag.

====================
CC II - Must Have
Training der Hände / Unter-
arme
====================
Liegestütze (reguläre bzw. Handstandversionen)
sowie tw. Brücken und Beinheben verlangen
den Handgelenken einiges ab. V.a. wenn man
diese noch explosiv trainiert (klatschende Liege-
stützvarianten, klatschende HSPUs und Flips).

Ein starke Hand- und Unterarmmuskulatur hilft
nicht nur bei diesen Übungen, sondern beugt
nach meiner Erfahrung auch Gelenksverletzungen
vor. Ergo: Ein Must-Have, insbesondere für
diejenigen Athlet(inn)en, die ab CC-Stufe 5-6
trainieren.

====================
CC II - Nice To Have
Lateralkettentraining
durch Flaggen (Human Flags)
====================
Das Training der schrägen Bauchmuskeln ist für
normale Bodyweight-Athlet(inn)en kein Must-Have,
eher ein Nice-To-Have, das einfach cool ausschaut.

Als Must-Have könnte es sich für diejenigen Sport-
arten erweisen, bei denen es auf (seitliches) Kicken
ankommt, also z.B. für Kampfsportarten.

====================
CC II - Nice-To-Have / Must-
Have
Nackentraining
====================
Ist für Wade eher ein Nice-To-Have, aber
für mich persönlich ein Must-Have. Warum?

Es beugt Nackenschmerzen vor, insbes. bei
Schreibtischtäter(inne)n udn verbessert die
Körperhaltung - nicht zuletzt bei all denjenigen,
die smartphonegekrümmt durch die Gegend
marschieren :-)

Für gewisse Sportarten wie Boxen, MMA oder
Ringen soundso PFLICHT.

====================
CC II - Nice-To-Have / Must-
Have
Waden- und Schienbein-
training
====================
Wird von vielen Bodyweight-Athlet(inn)en
(Coach Wade inkl.) als Nice-To-Have
angesehen - nicht zuletzt, weil die Waden
durch Kniebeugen etwas mittrainiert werden.

Aus meiner langjährigen Trainingserfahrung
ist das ein Fehler. Wer seine Fußgelenke und
Achillessehnen stark erhalten und vor Verletzungen
schützen will, sollte ein Schienbein- und Waden-
training machen! .
Tipp: Starke Waden helfen auch bei Knieverletzungen,
wie ich derzeit aus eigener (leidvoller) Erfahrung nur
bestätigen kann.
Kurzum: Im Prinzip ein Must-Have, was aber nicht
alle verstehen :-)

====================
CC II - Must-Have
Gelenktraining via "Trifecta"
====================
Ich war schon in meiner englischen Rezension
von CC II bzgl. des aktiven Dehnens und der
darauf basierenden "Trifecta" (s.o.). begeistert
- und bin es Jahre später immer noch.

Wer sonst nichts aus CC II mitnehmen
möchte... die Kapitel, die sich mit aktivem
Dehnen und den "Trifecta" (und später dem
Handling von Verletzungen) befassen, sollten
Pflichtlektüre für Sportler und Coaches sein.

Ein klares Must-Have!

====================
CC II - Nice-To-Have
Lifestyle- und Mental-Aspekte
====================
Das Kapitel zum Umgang mit Verletzungen
ist erfahrungsgesättigt und top (s.o.).

Der andere Kram ist, aus meiner Sicht,
vielleicht eher für Teenager und Sportlaien
von Interesse . Insbesondere Wades Ansichten
zu Stress und Ernährung sind etwas "normalo-
obsolet" :-)

Aber insofern diese Rezension soundso
bereits recht lange geraten ist, sage ich nichts
weiter dazu (wen diese Themen interessieren sollten,
kann ja in den Kommentaren zu dieser Rezi nachfragen).

~~~ Fazit ~~~
TO BUY OR NOT TO BUY?
Hier die zielgruppenspezifische Antwort:

(1) Fans der "Convict-Conditioning"-Trainingsphilosophie
kaufen sich m.E. "alles" von Coach Wade, weil erst
die Gesamtbände die ganze "Tragweite" dieses Systems
klar werden lassen. Um diesen Kern (zu dem auch Steven
Lows "Overcoming Gravity" noch dazu gehört) würde ich,
bei Interesse bzw. im Bedarfsfall, andere Autoren, die sich
zu Bodyweight-Training geäußert haben, als Nice-To-Haves
integrieren.

(2) Zudem ist jedem Krafttraining-Interessierten das Training
gewisser kleiner Muskelgruppen anzuraten, v.a. der Hand-
und Unterarmmuskulatur. Auch für dieses Zielgruppe lohnt
sich die Anschaffung.

(3) Allen anderen (sportlichen und unsportlichen Zeitgenossen (
-innen), die weder CC-Hardcore unterwegs noch kraftsport-
orientiert sind, ist v.a. das Gelenktraining ans Herz zu legen.

Alleine dafür lohnt sich die Anschaffung von CC II. Denn man kann
sich damit viele Wehwechen, die mitunter recht "weh" tun (!),
vom Leib halten. Das ist also eine Art Lebensinvestition.

Ich verbleibe mit einem herzlichen
Strength First-Gruß
~Moxie

PS:
~~~ Farbige Bilder? ~~~
Gibt's auch bei CC II (im Vergleich zu den englischen Ausgaben)
nicht. Wer jetzt prompt in den Mecker-Modus switchen
möchte, sollte dreierlei bedenken:
(1) Farbfotos hätten den Preis der Druckausgabe n die Höhe
getrieben. Nicht umsonst kosten die englischen Dragon-Door-
Press-Printversionen von CC fast 40 Dollar.

(2) Es geht hier um "Old School"-Calisthenics und den
Reiz eines spartanisch-minimalistischen Bodyweight-
Trainings. Zu dieser Stimmung passen Schwarz-Weiß-Bilder
hervorragend.

(3) Und auch zur Knast-Atmo passen Schwarz-Weiß-Bilder
besser als Farbfotos. Aber: Vielleicht muß man ein Digital-
Non-Native sein, um das zu verstehen :-)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2016 7:58 PM MEST


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4.0 von 5 Sternen Schönes Business-Hemd - aber bügelfrei?, 9. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
=================
Aussehen
=================
Modisch-elegant

=================
Größe
=================
Bei 1.90 m, ca. 96 kg und (moderat) athletischer Figur
paßt mir Kragengröße 43 perfekt.

=================
Verarbeitung
=================
Nähte und Knöpfe sind gut.
Jedenfalls gibt es da nach einigen Wochen
des regelmäßigen Tragens nichts zu kritisieren.

=================
Tragegefühl
=================
Angenehm auf der Haut - der Baumwolle sei Dank!

=================
Preis
=================
Für ca. 23 EUR (in meinem Fall):
top.

=================
Bügelfreiheit
=================
Das Hemd ist kein Knittersensibelchen,
aber "bügelfrei" - und dann noch in einem
Business-Kontext? "In your dream", sage ich
nur. Daher auch einen Punkt Abzug.

=================
Fazit
=================
Angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses ein empfehlenswertes
Business-Hemd für die Regular-Fit-Herrenfraktion. Und wer sich
angesichts des Versprechens der Bügelfreiheit keine illusorischen
Vorstellungen macht, kann mit dem Hemd glücklich werden.

~Moxie


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Preis: EUR 18,80

4.0 von 5 Sternen Gute Shorts - halten nur nicht so lange, 7. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
* Schöner Schnitt (nur übergewichtig sollte man
wohl nicht sein - sonst könnte es zwicken)

* Tragekomfort: Angenehm

* Haltbarkeit: Nach ca. 1.5 Jahren werden sie am
Schritt mürbe. Länger als zwei Jahre dürften sie
es wohl nicht machen.

FAZIT:
OK für diejenigen, die sich mit einer Haltbarkeit von
ca. 1.5 Jahren zu arrangieren vermögen. Alle anderen
sollten etwas mehr Geld in ihre Slips / Shorts, z.B.
von Lonsdale, investieren.


2 x LONSDALE Herren Slip Unterwäsche Schwarz (XXL)
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Preis: EUR 12,59

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top - Slips, 7. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein zweites Slip-Pärchen von Lonsdale.

* schöner Schnitt

* Tragekomfort: exzellent.

* Haltbarkeit: Wenn sie genauso lange halten wie
das identische Pärchen (allerdings in Weiß), das
ich seit über 1 Jahr trage, dann gibt's nichts zu meckern.

* Preis-Leistungsverhältnis: gut

FAZIT: Kaufempfehlung.


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5.0 von 5 Sternen Schöne Sportuhr, 12. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist wohl nicht die Uhr für "jede" Gelegenheit,
weil sie - je nach Situationskontext - möglicherweise
als etwas billig empfunden werden kann.

Aber für meinen Einsatzzweck, nämlich als Sportuhr,
ist sie gelungen. Und auch für den Alltagseinsatz (bspw.
beim handwerklichen Arbeiten) ist sie durchaus brauch-
bar..

Das Preis-Leistungsverhältnis ist jedenfalls exzellent.
Und nach ca. 6 Monaten Tragezeit kann ich nur Gutes von
dieser Uhr berichten.

FAZIT:
Kaufempfehlung!


Beobachter unter sich: Eine Kulturtheorie
Beobachter unter sich: Eine Kulturtheorie
von Dirk Baecker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,95

5.0 von 5 Sternen Formtheorie: Virtuos - Souverän - Anspruchsvoll, 11. Februar 2016
===================
Must-Have-Kenntnisse
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Bekanntlich macht es Dirk Baecker seiner Leserschaft nicht leicht.
Das gilt insbesondere für dieses Werk, das man als den Höhepunkt
eines jahrzehntelangen Werkelns an der Formtheorie (im Anschluß an
die "Laws of Form" des Mathematikers George Spencer Brown)
bezeichnen kann.
Wer hier bei der Lektüre nicht verzweifeln bzw. bereits im Ansatz
nicht schon scheitern will, sollte folgendes Theorierüstzeug mitbringen:

(1) Gute Kenntnisse in Sachen Formtheorie - und zwar sowohl mit Blick
auf Dirk Baeckers eigene Interpretationen des Formenkalküls als auch
bzgl. der originalen "Laws of Form". Denn was der Autor auf
den ersten ca. 60 Seiten an formtheoretischem Geschütz auffährt, ist
wohl das Heftigste, das ich jemals in einem seiner Bücher gelesen
habe (und ich kenne die meisten seiner Haupttexte und viele seiner Ar-
tikel)!
Wen das "nicht" abschreckt, der ist wirklich in Sachen Formtheorie / -analyse
sehr gut informiert - und damit abgehärtet!

Andererseits kann man aber auch die ersten 60 Seiten nur überfliegen und
dann, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt, darauf zurückkommen. Allerdings
sollte man sich im zweiten Fall die "Laws of Form" selbst und vielleicht noch
den einen oder anderen Kommentartext ( atjana Schonwalder-Kuntze und /
oder Felix Lau bieten sich hier an) zu Gemüte führen. Die 1993 von Dirk Baecker
hrsg. Bände "Kalkül der Form" und "Probleme der Form" könnten in diesem
Kontext gleichfalls hilfreich sein.

(2) Die soziologische Systemtheorie der Bielefelder Schule (also: Luhmann & Co)
Diese läuft als Referenzpunkt (Stichworte: soziale Emergenz via Kommunikation,
die verschiedenen Sozialsysteme als Beobachter) bzw. als Kontrastfolie
(bspw. Ashbys Systembegriff im Unterschied zu Luhmanns re-entry-System) stets
mit.

Sind beide Theoriemodi nicht internalisiert, dann braucht man sich an die
Lektüre dieses sehr anspruchsvollen Textes "nicht" zu machen! Intellektueller
Masochismus gepaart mit der Position "ich habe doch xy studiert" helfen hier
definitiv nicht weiter. Und wenn selbst Dirk Baecker mehrfach im Text erwähnt,
daß er nicht sicher ist, ob dieser Text (im Wissenschaftskontext und wohl kaum
im Feuilleton!) seine Leser/innen finden wird... Nun ja, man sollte das durchaus
als "Warnung an Unbedarfte" verstehen!

===================
Nice-To-Have-Kenntnisse
===================
Baecker jongliert aus einer formanalytischen Sicht virtuos
mit weiteren Ansätzen herum, bei denen es nicht schadet, wenn
man sie kennt:
* Kant und die dt. Idealisten (v.a. Fichte und Hegel), deren Ansätze
als Vorläufer der unterscheidungs- bzw. formbasierten Beobachtungs-
theorie gelten können.
* Poststrukturalismus (v.a. Lyotard, Deleuze, Derrida)
Wer also mit Lyotards Widerstreit, Deleuzes Sinn-Konzeption und
z.B. Derridas Iterabilität (mit Blick auf ein nicht-lineares Verständnis
von Rekursivität) etwas anfangen kann, wird sich an manchen Text-
stellen erheblich leichter tun als diejenigen, die hier Informations-
defizite aufweisen.

* Gotthard Günthers Konzeption von Keno- und Morphogrammen bzw.
von Polykontexturalität.
Interessant ist diese Position auch deshalb, weil Günther eine genuin
"dreiwertige" Position zur Modellierung komplexer, selbstreferentieller
Prozesse entwickelt, die sich vom zweiwertigen Formenkalkül Spencer
Browns unterscheidet. Insofern Letzterer jedoch einen paradoxieträchtigen,
quasi "imaginären" re-entry als Tertium-Datur-Wert beinhaltet, lautet
die Kontrastierung nicht „Zweiwertigkeit vs. Dreiwertigkeit“, sondern
eher „indirekte / abgeleitete Dreiwertigkeit vs. direkte / genuine Dreiwer-
tigkeit“.

* Kenntnisse von Harrison C. Whites Netzwerkansatz, insofern dieser
die Bielefelder Sozialsysteme mit einem Netzwerk-Verständnis zu er-
gänzen vermag.

==================
Was ist neu?
==================
Kenner der soziologischen System- und Formtheorie
werden vieles Bekannte wieder finden. Der Vorteil
des hiesigen Textes ist freilich, daß hier eine formbasierte
Beobachtertheorie konsistent und in einer mitunter noch nicht
dagewesenen Profundität präsentiert wird.

Das beginnt mit einer ausführlichen und formalen Darstellung
des Baeckerschen Sozialkalküls auf Basis der Spencer-Brown-
Formen über die Vorgeschichte des Beobachtungsansatzes
in der Subjekt-Philosophie bis hin zu einer Generalisierung der
Beobachterposition über das klassische Subjekt hinaus, also (ne-
ben wahrnehmungsverarbeitenden Psychen und sprachförmigen
Bewußtseinsprozessoren) auch soziale Systeme, Netzwerke,
Schwärme, zelluläre / neuronale / zerebrale Prozesse, etc.) als mög-
liche „Beobachter“. Hierbei ist anzumerken, daß bislang primär die
Bewußtseins- und Kommunikationsprozessoren als Beobachter
ausgearbeitet wurden. Für andere (selbstreferentielle bzw. selbst-
organisierende) Prozesse liegen eher tentative Studien vor (siehe
bspw. Baeckers „Neurosoziologie“). Die Liste der möglichen Beo-
bachter ist damit eher als eine offene Heuristik und zugleich
als Einladung zu verstehen, entsprechende formanalytischen
Untersuchungen der jeweiligen Systemreferenzen (Zellen / neuronale
Systeme, intelligente Maschinen, etc.) durchzuführen.

Interessant war für mich im Kontext der Beobachtungstheorie gerade, daß
die Negationsproblematik (auch mit Blick auf Günther) eingehend
thematisiert wird, also: Negation als Implikation, als Widerstreit (auch als:
Widerspruch und Konflikt), etc.

Diese form- und beobachtungstheoretischen Überlegungen dienen dann
letztlich dazu, den oft als diffus charakterisierten Begriff der "Kultur" ent-
sprechend zu konturieren. Aber bis man an diese Stelle kommt, muß man
erst einmal einen relativ langen Lektüreweg zurücklegen...

==================
Fazit
==================
Im Vergleich zu Baeckers "Neurosoziologie" wirkt die
Prosa hier recht elegant. Wenn man also obige Kenntnisse
besitzt, dann macht die Lektüre oft Spaß (zumindest
mir ging es so).

Zudem fand ich beeindruckend, wie mühelos Dirk Baecker
mittlerweile mühelos zwischen Philosophie (Kant, dt. Idealismus,
Poststrukturalisten und ihren Vorläufern), Soziologie, Mathematik
/ Formtheorie, Polykontexturalitätslogik, etc. hin und her zu switchen
vermag.

Kurzum: In diesem Werk kann man wirklich einem Meister beim
formanalytischen Jonglieren zusehen - und bzgl. dieser Souveränität
nur staunen!

Von der Relevanz her würde ich sagen, daß dieser Text als "Referenz"
für die Beschäftigung mit der Baeckerschen Formen- und Beobachtungs-
theorie (also: diesem „Sozialkalkül“) gelten kann. Demgegenüber erscheinen
frühere formtheoretische Arbeiten (Monographien oder Artikel) Baeckers
eher als Vorarbeiten.

Vor diesem Hintergrund wären diesem Text viele Leserinnen und Leser
zu wünschen. Aber man sollte sich bzgl.des obigen Caveats im Klaren
sein: Wer obige Kenntnisse (v.a. die Must-Haves) "nicht" besitzt, braucht
sich an diesem Text noch nicht einmal versuchen. Denn das Scheitern ist
in diesem Fall GARANTIERT. Diejenigen, die freilich über obige Kenntnisse
verfügen, erwartet eine teilweise atemberaubende intellektuelle Reise!

~Moxie


Neurosoziologie: Ein Versuch (edition unseld)
Neurosoziologie: Ein Versuch (edition unseld)
von Dirk Baecker
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dirk Baecker - oder von den Mühen der Anschlußfähigkeit, 9. Februar 2016
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Leserschaft
==================
Auf den ersten Blick könnte man Dirk Baeckers "Versuch einer neurosoziologischen
Theorie" für eine populärwissenschaftliche Abhandlung mit interdisziplinärer Ausrichtung
halten. Als solche wäre sie für viele Laien, die sich für Neurowissenschaften inter-
essieren, lesenswert.
Aber das täuscht. Hier wird ein sehr anspruchsvoller Fachbeitrag vorgelegt, der
mindestens Kenntnisse in folgenden Ansätzen voraussetzt:
(1) Der Luhmannschen Systemtheorie, deren Position "sozialer Emergenz"
hier als Kontrastfolie immer mitläuft. Denn Baecker sucht eine Position, die
weder einfach emergentistisch noch einfach kausalistisch ausgerichtet ist.

(2) Der Formtheorie auf der Basis des Formenkalküls des britischen Mathematikers
Spencer Brown. Wer Dirk Baecker etwas näher kennt, weiß, daß die Idee der
unterscheidungsbasierten "Form" seit Jahrzehnten sein theoretisches Stecken-
pferd ist. Und wer nicht weiß, was darunter zu verstehen ist, also: Beobachtungs-
als Unterscheidungstheorie mit einem selbstbezüglichen Salto, braucht sich an die
Lektüre von "Neurosoziologie" meiner Meinung nach nicht zu machen.

Kenntnisse in Neurowissenschaften oder in Soziologie generell sind zwar schön.
Sie reichen aber ohne obigen Background nicht aus.

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Schreibstil
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Selbst wenn die Hürde 'System- und Formtheorie' erfolgreich
genommen wurde, ist der Schreibstil teilweise etwas "sperrig":
Zum einen sind die Sätze nicht immer elegant und prägnant
formuliert, sondern mäandern vor sich hin. Das ist (zumindest für
mich) ein Symptom dafür, daß an den Sätzen nicht ausreichend
gefeilt wurde.
Zum anderen zeigt sich hier die Tücke der Arbeit mit einem Zettel-
kastensystem (bspw. in elektronischer Form): Dieses System
steigert zwar die Schreibproduktivität. Es hat aber mitunter den Nach-
teil, zu viele Querverbindungen zu liefern. Für diesen Text wäre es
freilich besser gewesen, Literaturverweise nur "sparsam" zu verwenden.

Und daß man sich stark an der Vergangenheit (ich sage nur: Aristoteles /
Platon!) orientiert, ist auch so eine Soft Science-Macke, bei der bspw.
Technikwissenschaftler tendenziell mit den Augen rollen!

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Zum Ansatz
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Zunächst ist Baeckers Position einer (neuro)soziologischen Theorie des
"Gehirns" auf Basis einer Formen- als Unterscheidungstheorie nicht einleuchtend.

Denn man wird als Sozialwissenschaftler(in) fragen: Was hat das Gehirn (oder das
Herz, die Milz, der Darm, usf.) eigentlich mit Kommunikation, Handeln / Erleben,
etc. zu tun? Klar ist: Wer kein Gehirn hätte, könnte sich auch über Kommunikation
bzw. Handeln nicht den Kopf zerbrechen. Das heißt aber idR nur: Ein Gehirn wird
soziologisch als "existent und funktionierend" vorausgesetzt , um schließlich
ignoriert zu werden.

Angesichts einer "Gesellschaft" von (humanen) Gehirnen wirbt Baecker
demgegenüber für eine Sicht, die von der Koevolution von Organismus, Gehirn,
Bewußtsein und Gesellschaft ausgeht. In anderer Formulierung: Es geht um die
konstitutive Rolle sozialer Beziehungen für den Aufbau des menschlichen Gehirns,
was in den Neurowissenschaften (nicht unverständlich) als Non-Thema gilt (S. 64).

Der Begriff der "Form" (dieser operativen und paradoxen, weil rekursiv angelegten
Unterscheidung) dient dann dazu, nicht nur (wie in der soziologischen Systemtheorie
der Bielefelder Schule) soziale und bewußtseinsförmige Operationen, sondern auch
neuronale bzw. zerebrale Operationen differenztheoretisch zu modellieren.

Man könnte also sagen, daß Dirk Baecker das zu realisieren versucht, was bei
Luhmann bereits als Anspruch vorlag: Das Formenkalkül (diese dynamisch-paradoxe
Unterscheidungstheorie) auf alle möglichen kognitiven Operationen von verschiedenen
Systemreferenzen (= programmierbaren Maschinen, zellulären / zerebralen / neuronalen
Systemen, psychischer Wahrnehmung, sprachförmigen Denken und sozialen Kommuni-
kationen) zu beziehen.

Allerdings ist sogleich hinzuzufügen, daß Dirk Baecker Luhmanns Fragen übernimmt,
aber oft andere Antworten zu liefern versucht, als man es gemeinhin von der soziologischen
Systemtheorie Bielefelds gewohnt ist. Beispiele: Keine soziale Emergenzthese mehr,
keine Konzeption von autopoietischen Systemen als empirisch operierenden Re-Entry-
Phänomenen, etc.

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Idiosynkrasie
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Ich gehe nicht darauf ein, daß die Beobachtung 1. Ordnung,
so wie von Baecker auf S. 68 dargestelt, mit Blick auf sprachliches
Prozessieren nicht ganz einleuchtet, weil diese Diskussion für eine
Amazon-Rezensson nicht geeignet ist.

Aber: Während es (auch aus Bielefelder Sicht) einleuchtet, daß
Gruppen, Institutionen, etc. "beobachten" (also: Unterscheidungen
operativ einsetzen) können, leuchtet es nicht ein, wieso das plötzlich
auch für "Sätze" und "Gesten" gelten soll. Medienformen, also bspw.
Worte, Sätze, Texte, etc.,) operieren "nicht" selbst. Sie werden eher
durch operierende Systeme (Psychen / Bewußtseine und Kommunikation)
benutzt bzw. prozessierrt .
Wieso das in Dirk Baeckers Beobachtungsansatz, der sich hins. des
Systemkonzepts an Ashby und nicht an Luhmann orientiert, nicht mehr
gelten soll, bleibt unverständlich.

Klar - ein Beobachter kann das so formulieren. Aber nicht alles im Medium
Sprache Formulierbare ist auch "sinnvoll" (selbst wenn es sinnhaft -
im Unterscheidungssinne - bleibt) :-)

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Fazit
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Eine interessante Lektüre für all diejenigen, die einen
system- "und" formtheoretischen Hintergrund aufweisen
(also: Luhmann und Spencer Brown kennen).

Es ist jedoch bedauerlich, daß dieser Text "außerhalb"
dieser Zielgruppe wohl nicht anschlußfähig sein wird -
und zwar (wenn ich mich nicht "sehr" täuschen sollte)
weder in den Neurowissenschaften noch in der Soziologie
selbst. Denn die Hürde (Formtheorie, Systemtheorie, etwas
Poststrukturalismus, etwas Polykontexturalität à la Gotthard
Günther, etc.) dürfte für die meisten zu schwer zu nehmen
sein!

Eigentlich schade, denn ich hätte diesem Text (gerade wenn
an der Prosa noch etwas gefeilt worden wäre) ein anderes Schick-
sal gewünscht!

~Moxie (als düsteres Orakel) :-)


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