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Rezensionen verfasst von
elbroto

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Live in Japan
Live in Japan
Preis: EUR 19,98

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Höhepunkt der "klassischen" Phase, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Japan (Audio CD)
Endlich auch ohne Umwege in Europa erhältlich ist die seinerzeit nur in Japan erschienene und daher nicht in den Kanon zählende Aufnahme aus dem Jahr 1972

Sie bringt uns daher auch Liveversionen von Schmuckstücken wie "A hit by Varese" oder "Missisippi Delta Blues", dass damals in einer Demoversion aufgenommen, aber erst auf dem letzten Kath-Album XI in einer Studioversion erschien.
Die Songauswahl ist gut und für die Zeit durchaus repräsentativ. Das Werk ist durch die im Vergleich zur Carnegie-Aufnahme aufgrund der kürzeren Spielzeit "verdichtet" was dem Album aber eher Vorteile bringt. Auf dieses wird in der Ansage referenziert und wir bekommen auch eine Version von "A Song for Richard an his friends" zu hören.

Einzigartig die beiden japanisch gesungenen Versionen von "Lowdown" und "Questions 67&68". Ich kann kein japanisch, weiß also nicht ob Cetera akzentfrei singt, aber dem Publikum hat es hörbar gefallen, und durch die beiden Lieder hebt sich die Doppel-CD auch erfreulich von anderen Aufnahmen ab

Die Tonqualität ist ansprechend, man kann jedes Instrument gut heraushören. Etwas zu leise sind mir die Ansagen (die es nur auf CD 2 gibt) und an manchen Stellen die Back-Vocals.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat ist die Art, Wie Rhino das Re-Release herausgebracht hat: Bei der Verkleinerung des alten LP-Formats wurde nicht auf Lesbarkeit der Texte geachtet. Es wurde sichtbar einfach nur "runterkopiert". Das unterscheidet die Veröffentlichung von den übrigen, sonst sorgfältigst durchgeführten Editionen aus dem Hause Rhino.

Alles in allem aber aufgrund der Musik, der Songauzswahl und der Tonqualität 5 Sterne und Kaufempfehlung für alle die einen der Besten Momente in der Bandgeschichte mithören wollen.


New
New
Preis: EUR 8,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flaming new, 6. November 2013
Rezension bezieht sich auf: New (Audio CD)
Das ist das erste Album seit "Flaming Pie" dass mich bereits beim reinhören im Laden restlos überzeugt hat. Folgich auch das erste seitdem dass ich mir gekauft nabe. Ich bin kein Tiefenkenner des McCartney-Kataloges, ich besitze bis heute einige Platten (noch) nicht. Bei "Memory almust full" und "Chaos and Creation.." habe ich seinerzeit aber bewusst nicht zugegriffen, weil mich dort nur einige Rosinen mitgerissen haben. Andererseits, für die Kontroversdiskutierer: Ich bin ein Fan von "Press to Play". Dieses, "Flaming Pie" und eben jetzt "New" haben eines gemeinsam: Sie bringen den bekannten McCartney-Sound in die jeweils zeitgemäse Klangwelt. Uns so kann es passieren, dass man sich den ein oder anderen Song - entsprechend anders produziert - auf dem jeweils anderem Album vorstellen kann.

Das macht meiner Meinung nach McCartneys Kunst aus: Über Jahrzehnte einen eigenen Stil entwickelt, den bei Bedarf vai'riieren zu können und dabei doch auf der Höhe der Zeit zu sein. Mich stört es genau deswegen nicht, dass manche Stücke austauschbar klingen. Mit "New" hat McCartney punktgenau ein starkes Album abgeliefert. Un d dass er hier mit gleich vier Produzenten zusammenarbeitet stört nicht etwa, sondern bringt im Gegenteil ein paar interessante Noten in die Musik, die das Album aufwerten.

Was mich nur inner ein wenig stört, ist sein permamenter Nostalgietrip, den er seit etwa 15 Jahren verstärkt fährt. Sicher, in dem Alter kann man schon mal zurückblicken und sich an Vergangenes erinnern, aber gerade für jemanden, der sich wie hier auf "New" sehr auf der Höhe der Zeit präsentiert, ist das etwas deplaziert. Konkret hat er hier 2 Lieder raufgepackt, bei den er dies - wohlbemerkt textlich - mal wieder macht.

Randnotiz, fließt nicht in die Bewertung ein: Wer sich in den letzten Jahren mit den SteveRicksParodien auf McCartney beschäftigt hat und denkt, die seien stark übertrieben, der werfde einen Blick ins Booklet. Ricks hat eher untertrieben. Dooo :)


Allein unter Gurken: Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren
Allein unter Gurken: Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren
von Andreas Hoppe
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz, aber..., 6. Oktober 2013
Ich habe das Buch etwa bei der Hälfte abgebrochen zu lesen. Hintergrund war, dass mit fortschreitender Textdauer mehr und mehr unverholene Werbung für Händler, Webseiten und Organisationen zu lesen war.

Ich hätte von einem medienerfahrenen Mann wie Andreas Hoppe erwartet dass er hier zurückhaltender agiert, und dass er die Botschaft, die an sich gut und berechtigt ist, weniger mit erhobenem Zeigefinger präsentiert, als er es hier tut.

Dabei ist der Einstieg in die Lektüre gut, die Motivation, aus der heraus Hoppe das Projekt angeht nachvollziehbar und am Anfang geht es tatsächlich um das Projekt als solches. Dann aber widmet Hoppe zum Beispiel einem einzigen Laden in Berlin ein ganzes Kapitel, nennt zahlreiche Betriebe und Händler und lobt sie ausführlich über den grünen Klee. Als er dann ganz direkt dazu aufruft, eine Petition im Internt zu unterstützen, habe ich abgebrochen. Das kann man alles machen, und zwar in verkürzter Form im Anhang des Buches (da macht er es auch, und da ist es passend), aber NICHT in dieser Form im eigentlichen Buch.

2 Sterne deshalb, weil der Grungedanke gut ist, der Schreibstil am Anfang sehr passend. Aber aus oben genannten Gründen nicht mehr.


Crusade - Die komplette Serie [5 DVDs]
Crusade - Die komplette Serie [5 DVDs]
DVD ~ Gary Cole
Preis: EUR 11,99

3.0 von 5 Sternen Versuch war s wert ;), 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crusade - Die komplette Serie [5 DVDs] (DVD)
Es wurde schon vielfach geschrieben: Die Serie funktioniert in ihrer Unvollständigkeit nur, wenn man Babylon 5 und vor allem den (nicht enthaltenen) Piloten "Waffenbrüder" kennt.

Ein bisschen ist es schon wie "B5 goes Star Trek", das konnte ich während der Betrachtung nicht wegwischen. Andererseits ist das erst einmal kein Hindernis. Im Gegensatz zur "Legende der Ranger" , wo ich sehr froh war dass daraus keine Serie wurde, weil sich doch zu viele sehr peinliche Fehler eingeschlichen hatten, sind die Missstände bei "Crusade" eher im Detail zu finden und nicht so offensichtlich.

Andererseits: Das Redesign z.B. des Hyperraums, das schon im Piloten vorgenommen wurde, tut der Serie gut. Generell funktioniert das CGI manchmal gut, manchmal überhaupt nicht. Aber daran krankte auch schon die erste Staffel von B5, so dass ich das nicht zu Eng sehe. Erste Staffeln haben immer gewisse Anfälligkeiten, selbst TNG und DS9 hatten damit zu kämpfen.

Durch das Chaos bei der Produktion (Der Sender machte klare Vorgaben über einzelne Details bei einzelnen Folgen) schleichen sich leider weitere, offensichtlichere Fehler ein, die bei anderer Episodenreihenfrolge nicht entstanden wären. Andererseits ist die vom Sender verlangte Folge " Kriegsgebiet" tatsächlich als Anschluss an den Piloten notwendig, wenn man einen sauberen Übergang von B5 zu Crusade schaffen will. Hier irrte Serienschöpfer JMS tatsächlich, der eine andere Folge an Platz 1 setzen wollte. Nachteil ist in dieser Serie allerdings das JMS-typische Spiel mit versteckten Hinweisen, die dann irgendwann später, wenn man sie vergessen hat, von großer Bedeutung werden. Das kann hier nicht funktionieren, weil die Serie abrupt eingestampft wurde.

B5 ist übrigens trotz der Eigenständigkeit der Serie allgegenwärtig. Nicht, weil sie im selben Universum spielt, sondern weil Sheridan und Dr. Franklin (der sogar einen Gastauftritt hat) immer wieder erwähnt werden. Wir erfahren dank dieser Serie auch ein wenig mehr über den Telepathenkrieg, der am Ende von B5 angedeutet wurde. Das komplettiert das B5-Bild etwas

Ich erkenne aller Widrigkeiten zum Trotz dennoch, dass die Serie, wäre sie über ein zwei komplette Staffeln hinausgekommen, alleinstehend funktioniert hätte. Denn ansatzweise erkennt man - wenn man die fehlerhafte Episodenreihenfolge außer Acht lässt - eine Entwicklung. Da sie es aber nur auf 13 Folgen brachte, kann ich die Serie für SF-Fans, die B5 nicht kennen, nicht empfehlen. Wir können sie vermutlich auch nur wegen des B5-Bekanntheitsgrades kaufen, damit die Beteiligten noch etwas Geld rausschlagen können.

Apropos Geld rausschlagen: Die DVD-Box- Set schwärmt uns 5 DVDs vor, wo das Material sehr locker auf 4 gepasst hätte. B5 hat das eindrucksvoll bewiesen. Sinnlose Materialverschwendung (Hier kommt der Umweltschützer in mir raus ;)). Ich spekuliere dass man dies getan hat um einen höheren Preis verlangen zu können.

Das Design der Box. Well, es passt sich nicht in das der B5-Boxen an. Nicht weil ein eigener Box-Rücken kreiert wurde, sondern weil dieser unnötiger Weise die Aufteilung der Folgen auf jeder DVD auflistet. Aber das nur am Rande.

Fazit: Für Fans von B5 , die wissen wollen wie es nach Crusade weitergeht, empfehlenswert. Sie bekommen einen kleine Coda zur Serie geboten, die meiner Meinung nach so schlecht nicht ist. SF-Fans, die B5 nicht kennen, sollten die Finger weg lassen.


I Awake
I Awake
Wird angeboten von cdaudiophile
Preis: EUR 11,98

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Stück Musik, 6. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I Awake (Audio CD)
Vorgeschichte:

Eine wahre Perle australischer Herkunft hatte sich das ARD-Morgenmagazin im März eingeladen: Ihr viertes (je nach Zählart auch fünftes) Album durfte sie zur besten Frühstückszeit vorstellen. Ich habe schon viele Künstler an dieser Stelle gesehen, darunter den unvergleichlichen "Unheilig" mit seiner genialen Version von "Geboren um zu leben". Gekauft hab ich s mir trotzdem nicht.

Bei Sarah Blasko war das anders. Sie präsentierte eine ähnlich eindrucksvolle Version von "God-Fearing": Nur Piano und Stimme. Und bevor das Moma zu Ende war hatte ich mir die diversen Auszüge im Internet angehört und das Album vorbestellt.

Verpackung:

Minimalistisch: Booklet und CD in einem aufklappbaren Pappteil. Nicht auf Hochglanz. Booklet enthält ein Sw-Photo der Sängerin, ansonsten nur die Liedtexte und zuletzt Angaben über Mitwirkende, Danksagungen. Das kann man wohlwollend als Statement auffassen.
Dass auf der Coverrückseite kein Tracklist angegeben ist sondern man dazu das Booklet rausfingern muss. Naja, wenn die Künstlerin das so will. Dass das Rausfingern der CD allerdings zum Abenteuer wird und man unweigerlich seinen Fingerabdruck auf derselben hinterlassen muss um an die CD ranzukommen, weil die Verpackung dann eben doch nicht optimal ist, das finde ich weniger gelungen und dafür gebe ich einen Stern Abzug!

Musik:

Vorweg: das wären 4,5 Sterne. Abzüglich des oben genannten Abzuges, gibt dann eben 3,5 Sterne: Was erwarten den Hörer? Blasko ist eine klassische Singer/Sonrwiter-Vertreterin mit deutlich hörbarem australischen Slang.

Slow-Pop, ein wenig melancholisch. Die Orchestrierung ist manchmal (aber wirklich nur manchmal) knapp an der Grenze des überzuckerten (Zum Beispiel bei "Here"), aber oft genug unterstreicht und trägt das Arrangement die Musik (Beste Beispiele: "An Arrow" und "God-fearing", zwei Höhepunkte) . Ohne das Orchester hätte man an mancher Stelle ein Keyboard oder einen Synthie einsetzen müssen.

Vergleiche mit Bjork? Zulässig, aber unnötig. Sarah Blasko ist Sarah Blasko. (auch wenn ich die Vorgängeralben nicht kenne) Mit Katie Melua? Vielleicht, aber irgendwie ist Melua ein bisschen näher am Mainstream, dem Blasko sicher auch angehört. Aber Blasko hat sich etwas von dem Prädikat "Perle" bewahrt, was Melua schon länger nicht mehr hat.

Ein wenig extravagant geht es auf dem Album auch zu, aber es hält sich im Rahmen. Gerade so um dem Album etwas Abwechslung zu verschaffen.

Insgesamt gefällt mir die erste Albumhälfte besser, in der zweite Hälfte werden die Stücke etwas flacher. Tiefpunkt (aber das ist Geschmacksache) ist für mich " An Oyster, A Pearl". Mit dem Abchluss "Not Yet" setzt sie allerdings wieder einen sehr markanten Schlusspunkt der im Ohr hängenbleibt.

Fazit:

Gelungenes Werk, Liebhaber der Singer-Songwriter-Sparte kommen trotz der Instrumentierung an diesem Album schwer vorbei. Tipp: Mit Kopfhörer anhören, das bringt so manche Nuancen, die man sonst leicht überhören könnte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 18, 2013 7:41 PM MEST


Oui Oui,Si Si,Ja Ja,Da Da
Oui Oui,Si Si,Ja Ja,Da Da
Preis: EUR 15,77

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Liberty of wir machen was wir wollen, 2. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oui Oui,Si Si,Ja Ja,Da Da (Audio CD)
Zu "Liberty" schrieb ich damals "Gesamteinheitliches Konzept. Mit wenig echten Höhepunkten". Und gab ihm rückblickend zu unrecht einen Stern Abzug.

Nach dem ersten anhören würde ich zu "Qui Qui..." sagen "Kein Konzept. Mit wenig echten Höhepunkten". Aber wie Liberty erschließt sich auch das aktuelle Madnesswerk erst beim zweiten Hinhören. Ich höre ein in sich stimmiges Album mit keinen Ausreisern nach unten. Und keinen nach Oben. Aber Halt. Da ist ein Rückriff auf Vergangenes, der so nicht erwartet wurde. "My Girl 2" (das ich erstmal live in Stuttgart hören durfte, der Song funktioniert aber im Studio besser als live) ist ein solcher Aufmerker gleich zu Beginn. Zu Recht als Single gewählt, auch wenn es mit "My Girl" nichts zu tun hat. Anderer Songtitel hätte es auch getan ;).

Track Nr. 2 "Never knew your Name" erinnert mich von der Melodieführung her phasenweise an "Embarassement". Könnte daran liegen dass Mike Barson für beide Titel mitverantwortlich ist :)
"La Luna " und "How can I tell you" ist hochwertiger Durchschnitt. Bei letzterem fällt mir eine etwas breiige Produktion auf. Zeit um zu erwähnen dass Clanger Winstanely nicht mehr für die Produktion zuständig sind. Clive Langer taucht als Randfigur auf, ansonsten gibt es ein Mischmasch an Produzenten. Fällt aber nicht weiter auf.

"Kitchen Floor" ist der erste von auffällig vielen Beiträgen von Dan Woodgate. Wieder hochwertiger Durchschnitt, ebenso wie das tanzbare "Misery". Mit "Leon" wieder eine typische Woodgate-Nummer, bei die für mich zu den Höhepunkten zählt. "Circus Freaks" fängt spannend an, verflacht dann aber etwas. "So Alive" ist dann ähnlich wie "Misery" (Beide von Chas Smash) zum gemütlichen mittanzen, aber auch hier finde ich den Sound etwas matschig.
Weiter geht es wieder mit einer Woodgate-Ballade namens "Small world" mit schonen Vocal-Arrangements im hinteren Teil.

Großer Bahnhof dann für den (offiziell) letzten Track: "Death of a rude boy" ist definitiv der Höhepunkt des Albums und zu Recht ebenfalls eine Singleauskopplung, Und da bin ich froh das dieser Song nicht in der The-Madness-Phase auf erschienen ist (wo er stilistisch hinpassen würde) , denn da wäre er mit spärlichster Instrumentierung verheizt worden. Dieser Madness-untypische Song benötigt aber exact das liebevolle Arrangement das er erhalten hat.

Als Bonustracks werden uns dann noch 2 Tracks verkauft die sich so prima ins Album einfügen dass kein Bruch entsteht. Da wäre die wunderschöne Ballade "Powder Blue" die für mich zu den Albumhöhepunkten zählt. Und dann den schönen Abtanzer "Black and Blue" bei dem schöne Reggeas-Gefühle aufkommen. Die beiden Tracks grade in anderen Reihenfolge und das Album wäre schön abgeschlossen gewesen

Aber, und jetzt komm ich zur Überschrift, Madness macht was es will und knallt einen alternativen Mix von "My Girl 2" als 3. Bonustrack drauf. Wie ich das hasse. Nicht das besagter Mix uninteressant wäre, aber für mich ist sowas ein No-Go. Dafür einen halben Punkt Abzug.

Was gibt es noch zu sagen? Dass Mark Bedford nicht mehr mitspielt ist den Fans ja bekannt, und wie seinerzeit Kevin Burdette wird jetzt auch Graham Bush nicht als vollwertiges Mitglied geführt. Lässt hoffen das Bedders eine Tür offen gehalten wird, wie Chrissy damals.

Plattenfirma ist abermals Lucky Seven, der Vertrieb erfolgt diesmal aber nicht über den Ramschladen "edel" sondern über Cooking Vinyl . Geliefert wird (leider) nicht im JewelCase, sondern im Pappcase.

Fazit: Es gab Zeiten, da dominierte Suggs die Band so massiv, das die Beiträge anderer eher als Beiwerk einzustufen waren. Diesmal ist Suggs kompositorischer Beitrag im Hintergrund, es dominierem Woody und Chas, eingerahmt von Mike Barson. Während Suggs hie und da aber auftaucht geben Chris und Lee lediglich ein kleines kompositorisches Pieps. Das erklärt vielleicht einen veränderten Madness-sound, der auch nicht eine Weiterentwicklung zu "Liberty" darstellt, da jenes aber ohnehin ein exponiertes Werk war, stellt man "Oui Oui" infach zu dem anderen Klassikern ins Regal und freut sich dass die Reihe wertvoll ergänzt wurde.

Nachtrag: Ich hatte das britische Export erwischt, die Deutsche Ausgabe besitzt das JewlCase, wie ich heute festgestellt habe. Das Booklet ist aber 1-1 das selbe


Femme Schmidt
Femme Schmidt
Wird angeboten von Pressezentrum Lübeck
Preis: EUR 18,99

21 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fulminantes Debut, 19. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Femme Schmidt (Audio CD)
Vorweg: ich hatte das Glück, rechtzeitig vor Erscheinen des Albums dieses im Radio ausführlich vorgestellt zu bekommen (Die Sängerin war sogar im Studio zu Gast und präsentierte einen Song unlugged live. Wäre schonmal geklärt dass der Gesang auf diesem Album echt ist und nicht künstlich aufgepeppt wurde)

"SCHMIDT" ist eine junge Deutsche, die Ende 2010 nach London kam und dort auf Guy Chambers traf (wer den nicht zuordnen kann: Er hat viele Jahre mit Robbie Wiliams zusammengearbeitet und ist an dessen Erfolg früherer Jahre nicht nicht unbeteiligt.
Und mit diesem Guy Chambers hat "SCHMIDT" im vergangenen Jahr einen Großteil des "Femme Schmidt" bezeichneten Debuts komponiert und aufgenommen. Und das wie ich nach zweimaligem durchhören sagen kann, auf fast konstant hohem Niveau. Die Eigenwerbung "Inspiriert vom Cabaret der 20er, belebt mit dem Freigeist der 60er und geschmückt mit dem modernen Zeitgeist" trifft auf etwa zwei Drittel des Albums zu, Anspieltipps neben der aktuellen Single "In the Photo booth" und dem gut gewählten Opener "Shadowman" (Mit dem die Chambers/"SCHMIDT"- Kollaboration began) wären noch "Do the Dada", "Sin City" und auch die Ballade "Stockings % Belt" (die allerdings eine hungsgewöhnliche 2010er Pop-Ballade ist, wenn auch eine gute) .

Stilistisch aus dem Rahmen fallen "Alain Delon" (eine herrliche Verarbeitung der legendären Filmmusik der Kultserie "Die Zwei") und der Abschluss "Defenceless", eine weitere sehr brauchbare moderne Ballade.

Einen Stern Abzug gebe ich weil ich m letzten Drittel des Albums außer der erwähnten Schlussballade nichts mehr überdimensionales finde, besonders mit "Stay" und "Under my heart" tu ich mich schwer, das ist für meinen persönlichen Geschmack etwas zu zuckersüß. Aber es ist ja ein Debut, dass auf Weiteres hoffen lässt

Bei insgesamt 41:42 min Spielzeit bin ich allerdings etwas enttäscht, da wäre heutzutage mehr drin gewesen. Aber sei s drum. Die Dauer der Songs variert von 03:08 (Sin Ciy) bis 03.51 (Defenceless), keine Spieldauerextravaganzien.

Die CD kommt im Pappcover mit aufgeklebten Plastiktrayer und eingelegtem (nicht aufgeklebten) 16seitigem Booklet daher, das die Songtexte, ein paar Fotos von "SCHMIDT" , Credits und eine Seite mit Danksagungen enthält. Erfreulich: Kein Hochglanzpaier dasirgendwan voller Fingerdupser ist. Warner (itself, kein Sublabel) gibt seiner Newcomerin einen angemessenen Rahmen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2013 10:31 AM CET


Soko Edition - Soko 5113, Vol. 1 [4 DVDs]
Soko Edition - Soko 5113, Vol. 1 [4 DVDs]
DVD ~ Hartmut Schreier
Preis: EUR 11,97

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich 5 Sterne, aber...., 9. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.. ein gewaltiges Ärgernis sorgt dann doch für einen Stern Abzug. Aber der Reihe nach:

Wenn Vol 1 mit dem Beginn der Bauer-Ära startet kann man sich ausrechnen dass nicht beabsichtigt ist in Bälde DVDs aus der Göttmann- oder Schickl-Periode zu veröffentlichen, es sei denn man klatscht dem geneigten Fan wieder so Einzel-DVDs hin wie bislang 3x geschehen. Aber sei s drum, ich habe mit Bauer kein Problem, und den Tiefgang, den die Serie in den 1980er Jahren mal hatte, den hat sie ohnehin schon viel früher verloren. Es sind weiterhin gute, z.T. spannende Krimis, die auch von der Interaktion der verschiedenen Characktere leben, und dafür gebe ich dann (weil die Leipziger SOKO-Kollegen es mittlerweile besser machen) 4 Sterne. ( Mit "Endstation Hoffnung" ist übrigens eine der stärksten Bauer-Folgen überhaupt auf der DVD drauf, das wäre dann ein halber Bonus-Stern, denn für diese Folge gilt das oben gesagte nicht.)

Das Produkt als Solches: Solide verpackt, die 4 DVDs sind platzsparend ins Case eingesetzt worden, kein unnötiger Umkarton. Das Booklet, das man auch zum Mini-Poster aufklappen kann, ist nett, aber nicht umwerfend.
Schön wäre halt gewesen wenn man die SOKO einer einzigen Produktionsfirma in die Hand gegeben hätte. Jetzt gibt es mit Cent, Deja Vu und Aviator drei unterschiedliche Verpackungsdesigns, letztere passen sich immerhin den beiden anderen Sokos (Leipzig, das wohl das Verpackungs-Grundmuster lieferte, und Köln) an. Aber im DVD-Regal sieht das jetzt etwas wirr aus. Aber das nur eine Randnotiz. Für sich genommen dennoch eine runde Sache, einen halben Stern Zuschlag für die Verpackung und das gute Preis-Leistungsverhältnis (immerhin sehen wir 20 Folgen + Bonusmaterial) . Wären also 5

Das Bonusmaterial: Auf DVD 1 einen Ausschnitt aus "Volle Kanne" bei dem Gerd Silberbauer seinen Einstand bei der SOKO gibt. Nice to have.

Auf DVD 4 dann Freude und Ärgerniss zugleich. Da präsentiert man doch tatsächlich die aller erste SOKO - Folge mit Göttmann, Schickl, Herle, Less und Co aus dem Jahre 1978, zeigt uns wie alles begann und dann.... bricht Die Handlung mittendrin ab und das wars. Hätte man denn nicht die komplette Folge (das wären ja nur 8 weitere Minuten gewesen) draufpacken können? Da freut man sich, unter der Hand doch noch einen Göttmann zu bekommen und muss nach 22 Minuten von dieser Freude in tierischen Ärger umswitchen. Vielleicht sehe ich das zu sehr durch die Fan-Brille, aber dafür kassiert die DVD dann einen Stern Abzug. Erst Mund wässrig machen und dann nicht den Ganzen Happen liefern, das gehtb meiner Meinung nach gar nicht!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2012 9:42 PM MEST


Essentials and Rarities
Essentials and Rarities

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heiß erseht und unnötig zugleich, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Essentials and Rarities (Audio CD)
Tja, endlich, nach jahrelanger Wartezeit, erscheinen die Sachen vor "Granges Brulées" in durchaus guter Qualität auf CD *Freude". Aber wer die kursierenden Bootlegs ebenjener Sachen hat wird sie eben doch nicht entsorgen können, denn von "Deserted Palace" sind zwar einige Highlights drauf (Darunter das TOP-Stück "Black Bird", das ich bis dahin unter dem Titel "Bridges of Promises " kannte), aber eben nicht alles. Dafür die beiden nicht als Raritäten zu bezeichnenden, aber der Vollständigkeit halber durchaus zurecht enthaltenen Auszüge aus dem seit 2003 schon als CD erhältlichen Filmsoundtrack.
Für mich selbst waren die Stücke "Happiness is a sad song" und "Hypnose". neu. Ersteres ein Tonexperiment einer Art dass der Zeit entsprechend auch auf Alben anderer, damals bekannterer Künstler passen würde, ja sogar auf dem Weißen Album der Beatles hätte irgendwo versteckt sein können. Zweiteres dann schon ein ausgewachseneres Stück, das auch auf youtube schon kursiert.
Die Remixe der ersten Jarre-Single runden diese CD ab. Muss man nicht haben, sind aber durchaus anhörbar. Für Fans also ein Must-Have und eine Art Mini-Anthology.

Die "Essentials" kann man sich , wenn man alle Alben hat, getrost in die Haare schmieren. Die Zusammenstellung erfolgte lt. Cover wegen der Bedeutung der einzelnen Stücke als Verbindung zum Jahrelangen Jarre-Plattenboss Dreyfus, der 2010 verstarb. Außer "Chronologie" sind alle Alben aus der Dreyfus-Ära vertreten. Muss man nicht haben, und hätte wohl auch keiner gekauft, wenn er nicht an die Rarities kommen wollte.

Schade, diese aus meiner Sicht rein kommerziell gedachte Kombi aus unnötigem und heiß begehrten spricht gegen Jarre. Nötig haben wird er s nicht, seine Konzertkarten sind teuer genug. So also 4 Sterne der Musik wegen., keine volle Punktzahl weil man gezwungen wird was zu kaufen was man nicht haben will, wenn man an das was man unbedingt haben will ran möchte


Mord am Saalbach
Mord am Saalbach
von Gabriele Albertini
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Handlung gerade noch so Ok, aber der trim auf Bruchsal nervt kolossal, 16. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Mord am Saalbach (Broschiert)
Vorweg: ich stamme aus dem Ort und war deshalb neugierig wie das umstrittene Genre Regio-Krimi denn hier ankommt, da es soweit bekannt der erste Bruchsal-Krimi ist.

Schon im ersten Kapitel fällt sehr negativ auf dass scheinbar mit Gewalt jeder Blumenstrauß einen Regionalbezug bekommt. Straßen, die in einem normalen Krimi nicht näher benannt werden werden hier bei jeder sich bietenden Gelegenheit genannt und auch noch erklärt.
Groß und breit wird die Namensgebung eines nur am Rande vorkommenden Hotels erklärt.
Die Namensgebung der lokalen Zeitung erhält auch einen eigenen Absatz (Und trifft nicht mal zu, auch der gemeine Bruchsaler sagt "BNN" und nicht "Bruchsaler Kurier". Die Liste liese sich nahezu endlos fortsetzen....

Dabei bleibt schließlich die ohnehin künstlich gestreckte Handlung (die, anders erzählt durchaus OK ist, aber mit einem kathastrophlen Fehler aufwartet der von geballtem Nichtwissen oder grenzenloser Naivität der Autorin zeugt) auf der Strecke und die Charactere erhalten nur bedingt ein plastisches Profil.

Zudem benehmen sich die Charctere soweit sie aus dem Ort stammen alles andere als typisch Bruslerisch...

Insgesamt ist das Buch eine schwere Enttäuschung. Lokalkolorit muss viel dezenter, viel unauffälliger eingebaut werden, sonst wirkt er wie hier stark aufgezwängt. Epic fail

Übrigens kann man zwar sprachlich korrekt "Der Saalbach" sagen, weiter verbreitet ist aber "Die Saalbach". Hätte die angeblich aus Bruchsal kommende Autorin das beherzigt, wäre ihr der Fehler nicht unterlaufen mit ihrem Buchtitel auszusagen dass der Fluss ermordet wurde....


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