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Beiträge von Kathi
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Rezensionen verfasst von
Kathi

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Soleil des Iles Baume Coprs Ultra Réparateur
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5.0 von 5 Sternen Der beste After Sun Balm, den ic kenne, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf einem Südfrankreichurlaub kennengelernt, seither unverzichtbar im Sommer: eine ganz reichhaltige After Sun Body Butter mit zartem Duft, die die Haut nach der Sonne toll pflegt.


Touchlines Herren T-shirt Robot - Something, Somewhere, navy, M, B1859-Navy-S
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Preis: EUR 18,19

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Shirt, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gute Qualität, schöne Farbe (dunkelblau). Der Print hält der Maschinenwäsche bisher gut stand. Die Größe kommt gut hin. Würde ich weiterempfehlen.


Das Mittelalter
Das Mittelalter
von Sabine Buttinger
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassender Streifzug, 25. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Mittelalter (Broschiert)
Unserer heutigen Periodisierung gemäß "dauerte" das Mittelalter rund 1000 Jahre. Wie sinnvoll eine solche Peridisierung ist, sei dahin gestellt, man darf sich aber spaßeshalber fragen, wie wir heute unsere Gemeinsamkeiten mit der Gesellschaft vor z.B. 600 Jahren einschätzen: eher gering, vermutlich.

So ist es denn ein anspruchsvolles Unterfangen, eine so heterogene Zeit, die in unseren Köpfen dennoch mit dem einen Begriff des "Mittelalters" gleichgesetzt wird, in eine kurze, unfassende Form zu bringen. Jene Problematik der "verschiedenen Mittelalter" (nämlich des frühen, völkerwanderungszeitlichen Beginns, des Wandels zum erneuerten weströmischen Kaiserreich unter den Karolingern, des Mittelalters der Kirchenreformen, des der im Konsens mit den Fürsten herrschenden Staufer, etc.) zu erläutern und verständlich zu machen, dies wurde in dem vorliegenden Bändchen versucht, und dieser Versuch ist auch gelungen.

Entgegen manch anderem populärwissenschaftlichen Werk zur Epoche folgt Sabine Buttinger nicht den alten Paradigmen, sondern sie bietet mit dieser ansprechend gestalteten Darstellung allen Interessenten einen Einblick in neue Sichten auf das Mittelalter, wie es sonst nur aus der Lektüre der Fachliteratur ersichtlich würde. Darum sei dieser Band allen empfohlen, die sich über aktuelle Lehrmeinungen (z.B. zum Lehnswesen) informieren möchten. Die Themen sind einem Überblickswerk entsprechend breit gestreut: Kapitel zu den Anfängen der Epoche, zur Entwicklung weltlicher Herrschaftsstruktiren wie zu kirchengeschichtlichen Themen (z.B. das Leben im Kloster, die Kreuzzüge, Ketzer) sowie zum Alltagsleben verschiedener Stände fanden Eingang in den Band.
Anhand von Exkursen, die in die Kapitel eingestreut wurden, greift die Autorin speziellere Themen zur mittelalterlichen Geschichte auf, wie z.B. Buchkunst und Buchherstellung, Ketzer, die Hanse o. ä. Dabei bleibt die Darstellung stets unterhaltsam: aufgelockert durch zahlreiche Abbildungen werden die Texte nie zu langatmig oder zu kompliziert, die Lektüre bleibt erhellend anstatt den Leser mit zu viel verworrenen Informationen zu überfrachten.
Ihrem ansprechenden Schreibstil ist es zu verdanken, dass es dem Leser leicht fällt, den aufschlussreichen Texten zu folgen.

Geschichtswissenschaft ist in unserer Zeit nicht mehr das positivistische Auswendiglernen von Königsnamen, Schlachten und Jahreszahlen: fragte man früher häufiger "Wer?" und "Wann?", so stellen die Historiker heute weit öfter die Fragen "Wie?" und "Warum?". Die Zeit des Mittelalters zu verstehen, ihre Mentalitäten, Werte und Strukturen zu begreifen, sollte das Ziel sein, und Sabine Buttingers Band stößt das Tor zu jener faszinierenden Epoche ein wenig weiter für uns auf.


Alltag im mittelalterlichen Kloster
Alltag im mittelalterlichen Kloster
von Sabine Buttinger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bibliophile Einführung, 24. August 2012
Während der Band "Hinter Klostermauern. Alltag im mittelalterlichen Kloster" von der selben Autorin eine textlastigere Einführung zum Thema Klosterleben im Mittelalter darstellt, ist der vorliegende Band aus der Reihe Wissen im Quadrat auch etwas fürs Auge: angereichert mit zahlreichen liebevoll ausgewählten Abbildungen bietet Buttinger eine ansprechende Einführung in die Thematik um das mönchische Leben, Fragen des Alltags im Kloster und die Tätigkeit der Brüder und Schwestern in den Skriptorien und Schulen.

Dabei darf man sich in guten Händen wähnen, denn Sabine Buttinger ist Fachfrau für das mittelalterliche Klosterwesen, befasste sich bereits in ihrer Dissertationsschrift mit Schriftgut aus einem süddeutschen Kloster, ist Dozentin für mittelalterliche Geschichte an der LMU München und Autorin mehrerer Werke zur Thematik um das mittelalterliche Klosterwesen. Überdies spürt der Leser die liebevolle Bearbeitung der Thematik, die auch in der schon erwähnten Auswahl der Abbildungen zeigt, so z.B. in der selten gezeigten Aufnahme des Querhauses der zerstörten französischen Abtei Cluny auf S. 24.
Aufgrund ihres großen Hintergrundwissens bleibt die Darstellung nie oberflächlich, die verständlichen Texte sind informativ, spannend und verständlich. Verstehen ist hier eines der Schlüsselworte: nur wer die Bedeutung geistlichen Lebens für die Gesellschaft des Mittelalters versteht, kann sich den Werten und der Andersartigkeit dieser Epoche annähren.
Das Mittelalter zu verstehen ist ein häufig gehegter und selten erfüllter Wunsch.

Mit diesem kleinen Band kann jedoch jeder einen kleinen Schritt in die richtige Richtung tun und dabei noch Freude an Wort und Bild haben.


Dracula: Leben und Legende
Dracula: Leben und Legende
von Heiko Haumann
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Darstellung, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dracula: Leben und Legende (Taschenbuch)
Es ist kein Leichtes, das Ungetüm aus Historie, Legenden und Mythen, das ungestalt um die Gestalt Vlad III. Draculea wabert, in einem so knapp gesteckten Rahmen, wie ihn die Beck Wissen-Reihe vorgibt, in Worten einzufangen.
Heiko Haumann ist dieses Unterfangen meiner Meinung nach gelungen.

Als Fachmann für die Geschichte Osteuropas befindet man sich in guten Händen, wenn er zunächst eine historische Vorstellung der Person unternimmt, die später zum verrufenen Pfähler und noch viel später zum Vampir wurde. Für manchen mögen diese ersten Seiten Überraschungen bringen, wenn Haumann uns Vlad als (zeitweisen) Streiter für die christliche Sache gegen die Osmanen vorstellt: der Fürst der Finsternis als christlicher Ritter? Turbulente Seiten folgen, denn die Verstrickungen Vlads in die Ränkespiele des ungarischen, siebenbürgischen und rumänischen Adels erweisen sich als anspruchsvoll, will man dem Wechselspiel von Vlads Schicksal folgen.

In den folgenden Kapiteln geht es um die Darstellung Vlads in zeitgenössischen Quellen, die ihn schon als Monster aufbauen. Hier sammelt Haumann die wichtigsten Schriften und Bildnisse über den Woiwoden der Walachei, und hier nimmt des Fürsten zukünftige Fama als Kreatur der Unterwelt ihren Ausgang. Gegensätzlich stellt sich allerdings das Vlad Draculea-Bild in Rumänien dar, wo der Gestalt nicht jener negative Ruf anhaftet.

Das Thema um den Vampirismus von der anderen Seite aufrollend unternimmt Haumann in der Folge einen Streifzug durch die Anfänge und Traditionen des europäischen Vampirglaubens, und diese Kapitel enthalten dicht gedrängte Informationen über die Ausformungen des Glaubens an Wiedergänger, Untote und über die Gebräuche der Lebenden im Umgang mit den wandelnden Toten.
Abschließend versammelt Haumann eine Auswahl an literarischen und filmografischen Werken des Vampirgenres.

Wer eine umfassende Einführung und Annäherung an die Thematik um den verrufenen Fürsten, sein Bild im Spiegel der zeitgenössischen Literatur und Bildnisse, den europäischen Vampirismus und die Fusion von historischer Person, kulturellem Phänomen und moderner Adaption in Wort und Film sucht, der ist mit diesem kleinen Bändchen gut beraten. Erstaunlich ist es bei der Beck Wissen Reihe immer wieder, wie viel Wissen wirklich in einem kleinen, ansprechend geschriebenen Text Platz findet.

Viel Spaß!


Mode im Mittelalter
Mode im Mittelalter
von Jan Keupp
  Gebundene Ausgabe

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stück Mittelalter verstehen lernen, 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Mode im Mittelalter (Gebundene Ausgabe)
So manchem Zeitgenossen bereitet das Anfertigen und Tragen mittelalterlicher Mode großen Spaß. Viele Mittelalterbegeisterte jedoch wünschen sich auch, das am eigenen Leib Getragene oder auf den einschlägigen Veranstaltungen zur Schau gestellte Gewand besser zu verstehen: an all jene richtet sich dieses Buch!
In einer Zeit ohne Personalausweise und tägliche Presse wurde ein jeder in seinem Stand, in seiner Rolle in der Gesellschaft daran erkannt, was er nach außen sichtbar trug. Daher spricht man diesbezüglich auch von der "Lesbarkeit der Welt" des Mittelalters.
Anhand zahlreicher liebevoll und kenntnisreich ausgewählter Beispiele breitet der Autor hier eine bunte Auswahl verschiedenster Begebenheiten, in denen Kleidung eine Schlüsselrolle gespielt hat, vor dem Leser aus: Was z.B. hat Richard Löwenherz auf seiner undercover-Heimreise vom gescheiterten 3. Kreuzzug letzlich verraten? Wie stand es um die oft zitierten Farbcodizes mittelalterlicher Kleidung? Schminkten sich die Damen im Mittelalter? War Bescheidenheit stets lobenswert?
Auf diese und viele weitere Fragen wird in diesem Buch auf gut verständliche und vergnüglich lesbare Art geantwortet.
Der Autor indes ist ein ausgewiesener Fachmann: er ist als Dozent für mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster tätig und hat sich zum Thema Kleidung und deren Funktion im Mittelalter habilitiert (Titel: "Die Wahl des Gewandes: Mode, Macht und Möglichkeitssinn in Gesellschaft und Politik des Mittelalters") So bleibt er auch keinen Quellenbeleg schuldig: anders als in manch anderem populärwissenschaftlich aufgemachtem Werk, werden hier alle Quellenbelege geliefert und der Leser nicht mit Halbwissen "vom Hörensagen" zurückgelassen. In den Text eingeschobene Zitate aus den mittelalterlichen Quellen helfen dem Leser, den erläuterten Begebenheiten zu folgen. Überdies runden 17 Abbildungen die besprochenen Begebenheiten und ihre Erklärungen ab.
Allen, die sich ein verlässliches Vademecum zur Funktion und Bedeutung von Kleidung im Mittelalter gewünscht haben, sei dieses gut lesbare Büchlein anempfohlen: es macht Spaß und gleichzeitig schlauer!


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