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Rezensionen verfasst von
Michael Schamel
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Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt
Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt
von Tilman Tarach
  Gebundene Ausgabe

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtige Informationen zum Verständnis des Nahostkonflikts, 25. August 2009
Mit diesem Buch gibt Tilman Tarach einen Einblick in die Ursachen und Hintergründe des Nahostkonflikts, der so in den deutschen Medien kaum zu bekommen ist. Gängige Vorurteile gegenüber Israel werden überzeugend wiederlegt. Die Argumentation des Autors ist stichhaltig und das Buch insgesamt sehr gut lesbar. Tarach kommt des öfteren vom sachlichen Schreibstil ab und baut bissige, teils polemische Bemerkungen ein. Der Informationswert des Buches wird davon aber nicht berührt, da er seine Sachargumente anhand zahlreicher Quellen belegt.
Ich halte das Buch für eine entscheidende Argumentationshilfe in der Diskussion mit Menschen die latent oder offen antisemitische Ansichten vertreten.


Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten
Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten
von Wilhelm Schlötterer
  Gebundene Ausgabe

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schockierende Einblicke, 25. August 2009
Dieses Buch sollte nicht nur für Bayern zur Pflichtlektüre werden. Es gewährt einen nachvollziehbaren und dabei gut lesbaren Einblick in die illegalen Machenschaften der bayerischen Politgrößen beginnend bei Franz Josef Strauß. Die Ereignisse werden dabei sehr detailgetreu dargestellt. Es gibt meines Erachtens auch keine Hinweise, die Glaubwürdigkeit des Autors in Frage zu stellen, da er die von ihm erhobenen Anschuldigungen gegen Strauß, Huber, Stoiber u.a. sehr genau darlegt und sich wohl zurecht sicher sein kann, dass diese juristisch nicht anfechtbar sind. Wäre dies anders, würde das Buch wohl sehr schnell vom Markt verschwinden, bzw. wäre wohl gar nicht erst erschienen.
Entgegen einer anders lautenden Rezension zeigt dieses Buch sehr wohl die Parallelen im Politik/Demokratieverständnis zwischen Strauß und Stoiber. Es wird sehr klar dargestellt, dass Stoiber sich bei seiner Amtsführung unlauterer Methoden bedient hat, die ihrer Art nach die Handschrift seines Mentors Strauß klar erkennen lassen. Die Entlassung Alfred Sauters als Justizminister ist hier nur eines von mehreren Beispielen.
Das Buch dokumentiert damit einen Abschnitt der jüngeren deutschen Geschichte, der auf Grund der Mehrheitsverhältnisse in Bayern bis heute nicht umfassend aufgearbeitet wurde. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Buch dazu beiträgt.


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