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Rezensionen verfasst von
Christian Weber "Frankenfan" (Nürnberg)
(REAL NAME)   

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Extreme Behavior
Extreme Behavior
Preis: EUR 10,99

17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nein! Kein Nickelbeck Klone, 5. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Extreme Behavior (Audio CD)
Um es gleich vorweg zu nehmen. Es handelt sich nicht um einen Nickelback Klone wie Thornley, Default, TOADM und Co.. Aber wer sich für diese Musik begeistern kann, liegt bei Hinder dennoch genau richtig. Es ist definitiv äußerst radiotauglicher Alternativrock, bei dem für Chartplatzierung, wie eben für eine Rockband üblich, die Schmusebaladen herhalten müssen. Die haben aber wunderbare Melodien und gehen richtig ins Ohr. Ich hatte das Vergnügen die Gruppe live am Rock im Park Festival mit meiner Tochter zu genießen. Leider war Hinder die erste Band am Centerstage am ersten Tag weshalb die Gruppe noch das Versuchskaninchen für dem finalen Soundcheck war. Das hat der durchgehend guten Musik keinen Abbruch getan, war aber Schade, da die nachfolgenden Bands bessere Soundvoraussetzungen hatten und man zwangsläufig bedauert, dass so was nicht schon bei Hinder geklappt hat. Verdient hätten es die Jungs allemal. Speziell live auf der Bühne kann die Gruppe im Vergleich zum gutproduzierten Album, vor allem bei den rockigen Songs wie Room 21 (Da beschreibt Mr. Austin Winkler seine Erlebnisse mit einem One Night Stand!) so richtig Gas geben. Das klingt dann rauer als auf dem Album, eignet sich aber besser für den Liveauftritt.

Das Album hat insgesamt keinen Ausfall. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass mir die Balladen wie Lips of an Angel, By the way, Better then me oder der Midtemposong Get Stoned nicht am besten gefallen. Aber auch die anderen Songs haben ihren Reiz, womit das Album für jeden Fan gepflegter melodischer Rockmusik ein Pflichtkauf sein sollte. Vom Sound würde ich die Gruppe eher 3Doors Down, Staind, Fuel, Velvet Revolver oder eben Aerosmith zuordnen, weshalb mich das Auftreten des Sängers auch etwas an Steven Tyler erinnert. Die Musik ist aber eigenständig genug, weshalb die Band wahrlich keine Kopie der genannten Beispiele ist. Ähnlichkeiten mit der "World Greatest Hairbrush Band" Motley Crüe liegen zum Glück nicht vor.


Lucía und der Sex [2 DVDs]
Lucía und der Sex [2 DVDs]
DVD ~ Paz Vega

118 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgefahren, 24. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lucía und der Sex [2 DVDs] (DVD)
Da sitze ich letzten Mittwoch so um 22.30 vor dem Fernseher und zappe in einer Werbepause ein wenig durch die Sender. Ich bleibe bei 3Sat hängen und kann mich von einem Film nicht mehr trennen, den ich weder sehen wollte, noch von den ich je gehört habe. Aber der Finger blieb fortan von der Fernbedienung entfernt und um ca. 0.30 nachts (so lange wollte ich eigentlich nicht aufbleiben) merke ich langsam, dass ich da auf eine wirkliche Perle gestoßen bin. Am nächsten Tag google ich gleich mal alle möglichen Informationen über den Regisseur und die beiden Hauptdarsteller, da mich der Film wirklich sehr beschäftigt hat und ich vom Regisseur oder den Hauptdarstellern auf jeden Fall weitere Filme sehen will.

Die Eckpunkte der Handlung wurde bereits mehrfach beschrieben, so dass ich mir dies an dieser Stelle spare. Der Titel „Lucia und der Sex“ klingt wenig viel versprechend für einen anspruchsvollen Film. Also Sex gibt es reichlich und auch wenig versteckt, gekürzt oder geschnitten, sondern offen und frei. Wer hier darauf spekuliert nur seine erotischen Wünsche erfüllt zu sehen wird trotzdem enttäuscht werden, da einfach noch viel zu viel komplexe Handlung dazwischen liegt.

Und Komplex ist die Handlung nun wirklich, so dass sich, wie auch offensichtlich gewollt, die Handlung erst am Schluss vollständig erschließt. Es ist keine einfache Liebesgeschichte zwischen Lorenzo dem Schriftsteller und Lucia der Kellnerin. Es ist ein ständiger Wandel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Jetzt und Rückblende in wilden Schnitten, so dass man mehrfach zweifelt in welcher Zeit sich gerade die Handlung befindet. Es kommt einen eher wie der Wechsel zwischen Traum, Fiktion und Realität vor. Jedoch werden die Träume und Fiktionen im laufe des Films immer realer. Da tauchen auf der Insel zwei fremde Personen auf, die durch ihre direkte oder indirekte Beziehung zu Lorenzo auch ein wichtiger Bestandteil des bisherigen Lebens von Lucia gewesen sind. Natürlich haben diese Personen ein etwas geändertes Aussehen und einen anderen Lebenshintergrund, so dass man selbst nicht sofort den Bezug zum Leben von Lorenzo erkennt. Erst im Dialog mit Lucia kommen immer mehr Informationen an den Tag die mit Lorenzo und damit auch mit dem Leben von Lucia zusammenhängen. Dann kann man sie wie eine Schablone auf die Personen aus der Vergangenheit Lorenzos legen. Die Fremden sind nicht mehr fremd. Sie stehen im indirekten Zusammenhang mit Lucias Leben. Was vorher zufällig erschien ist beabsichtigter Teil der Handlung. Der Kreis schließt sich. Ich atme auf, die Handlung ist jetzt klar. Als Bonbon kommt noch ein versöhnliches Ende. Aber dass hätte ich mir bei diesem Film sowieso an dieser Stelle auch sehr gewünscht.

Dass die Szenen auf der Insel Formentera auch mit bewegenden Bildern der wunderschönen Landschaft glänzen, muss in diesem Film eben nicht über eine dürftige Handlung hinweghelfen. Allerdings bereichern sie den Gesamteindruck und tragen auch dazu bei ein melancholisches Stimmungsbild einzufangen.

Ich ziehe meine Hut vor Julio Mendem dem Regisseur. Dass der Film, die Schauspieler (Paz Vega), die Filmmusik dafür die Goyas (spanischer Filmpreis) kassiert haben ist folgerichtig. Schade dass so eine Perle im deutschen TV auf den hinteren Sendeplätzen eines Spartensenders versauert.

Da nicht absehbar ist, wann der Film im Free TV wieder zu sehen ist, empfehle ich den Kauf der DVD. Ich denke das ein oder andere wichtige Handlungsdetail wird sich erst beim mehrmaligen Ansehen offenbaren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 14, 2011 10:22 AM CET


Insidia
Insidia
Preis: EUR 17,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz neuem Sänger, weiterhin der beste italienische Gitarrenrock., 5. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Insidia (Audio CD)
Meine Rezension wurde leider für diese neue Auflage nicht nachgezogen. Da sie bisher die einzige war und bei dieser Ausgabe der selben CD noch keine steht, habe ich das jetzt selbst gemacht.

Wer hätte das gedacht, nach einer wirklich gelungene letzte CD „Infinito" mit dem äußerst ausdrucksvollen und charismatischen Sänger Piero Pelù als Abschiedsgeschenk für alle Litfiba Fans. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie Gitarrenmusik die nicht von der Insel oder den USA kommt grundsätzlich in Deutschland ignoriert wird. Eine löbliche Ausnahme waren bis zu Ihrer Auflösung die Jungs von Hereos del Silencion aus Spanien. Weshalb Litfiba, die ich für die deutlich innovativere und abwechslungsreichere Band halte, es bei uns nur zu einem Insidertipp gebracht haben, entzieht sich völlig meinem Verständnis. An der Sprache kann es ja nicht liegen, da ein Eros Ramazotti regelmäßig Gold und Platin in Deutschland abräumt und in Deutschland vor nicht allzu langer Zeit die italienische Ausgabe von Cindy und Bert (Al Bano und Romina Power) eifrig gekauft wurde. Da Italien immer noch eines der beliebtesten Urlaubsziele ist, sollte man doch schon einmal versehentlich im Autoradio einen Litfiba Song gehört haben. Trotz allem Unverständnisses und weiterer Erklärungsversuche dachte ich mir wirklich, dass mit der Auflösung der Band alles zu spät schien.

Umso erfreuter war ich, als ich ein neues Litfiba Album im Regal erblickte. Zweifelnd schaute ich auf die Rückseite, ob uns da nicht eine weitere Best of, live oder Reste CD aufgedrängt werden soll, denn Pelù war ja bereits sehr erfolgreich in Italien als Solokünstler am Werk. Ein Blick auf das Booklet offenbarte nicht nur, dass es völlig neue Songs waren, sondern, dass die Band einen ebenso ausdrucksvollen Sänger gefunden hat. Dieser Typ sieht nicht nur fesch aus, sondern hat auch eine interessantere Stimme als Pelú. Und viel wichtiger, auch das Songwriting hat in keinster Weise gelitten. Sicherlich sind viele bisherigen Elemente aus Litfiba Songs auf Pelú zurückzuführen (hört man deutlich an seiner Solo CD), aber dieser Gian Lugi Cavallo trägt wirklich entscheidend dazu bei, dass die verbliebenen Ideen von Urmitglied und Gitarrengott Federico Renzulli mit seinen eigenen zu wirklich melodiösen, abwechslungsreichen und rhythmischen Songs verwoben werden. Vielleicht ist die Musik sogar eine Spur härter, da Renzulli ohne den Übervater Pelù doch etwas kräftiger in die Saiten langen darf. War für mich bisher „Mondo Somersi" die beste CD von Litfiba, muss ich jetzt „Insidia" mindestens auf die gleiche Stufe stellen. Es ist übrigens bereits die zweite Ausgabe mit Cavallo am Micro, wobei der Vorgänger „Electromacumba" lange Zeit nicht in Deutschland veröffentlicht worden ist.

Wer in italienischer Sprache nicht nur Schmusesongs von Eros hören will und auch noch auf Gitarrenmusik steht, kommt an Litfiba nicht vorbei. Vielleicht wird es doch noch zu einem größeren Erfolg in Deutschland reichen. Das Potenzial hat Litfiba allemal.


Master of Puppets
Master of Puppets
Preis: EUR 9,99

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Also doch das beste Album von Metallica?!, 22. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Master of Puppets (Audio CD)
Ich gebe es zu. Auch ich habe zuerst mit dem schwarzen Album von Metallica angefangen mich mit der Gruppe auseinanderzusetzen, habe dann brav die Folgealben gekauft, aber eigentlich haben Metallica doch erst ab dem schwarzen Album Musik gemacht, oder? Ich habe mich erstmals mit 'Justice for all' mit der Vergangenheit auseinandergesetzt, wobei mich das Album schon sehr angenehm überrascht hat. Den Hype über das Masters Album konnte ich noch nicht nachvollziehen, da ich von diesem Album nur eine schlechte Radioaufnahme vom Titelsong Masters of Puppets auf Kassette hatte, die sich nur nach undurchdringlichen Brei anhörte. Dieses wehmütige Laudatio auf den verstorbenen Bassisten Cliff Burton konnte ich auch noch nicht einordnen.

Und jetzt habe ich endlich das vollständig Album in CD Qualität gehört und sofort gekauft. Tja was soll ich sagen, es stimmt. Es handelt sich wirklich um das beste Album der Gruppe. Bereits das erste Lied 'Batterie' geht ab wie die Post. Der Refrain von Masters (Master, Master) mag einen zwar auf die Nerven gehen, aber der Song ist trotzdem abwechslungsreich und wechselt auch während der Laufzeit den Rhythmus. Mit 'The thing that should not be' wir die Geschwindigkeit nicht viel langsamer und wird erst mit der einzigen Ballade 'Welcome home' gebremst. Die hat allerdings mit so Titeln wie 'Nothing else matters' rein gar nichts zu tun und rockt gegen Ende des Lieds noch mal richtig ab. Weiter geht es mit dem selten genannten und vielleicht häufig unterschätzten 'Disposable hereos' , bis mit 'Leper Mesiah' wieder ein bekannteres Highlight kommt. Das anschließende Instrumentalstück 'Orion' zeigt das perfekte handwerkliche Können der Band und ist sicherlich mit der beste Song des Albums. Es ist vielleicht ein Paradebeispiel dafür, warum Cliff Burton als der beste Metal Bassist gehandelt wurde. Unabhängig vom persönlichen Aspekt der Bandmitglieder kann ich die Trauer um den Verlust des Bassisten bei den Restmusikern vor allem musikalisch nachvollziehen. Der Finalsong 'Damage Inc.' geht noch mal voll auf die 12 und ist für mich vielleicht der schwächste Song, wobei auch diese Lied Qualität hat, die vor allem im Schlussteil noch sehr gewinnt.

Die Gesangsparts auf Master of Puppets sind sicherlich nicht so melodiös wie auf dem schwarzen Album, was aber die Songs nicht eintönig macht, da dies mit abwechslungsreich eingesetzten Instrumentaleinsätzen mehr als ausgeglichen wird. Da sich das Songwriting von Hetfield/Ullrich ja noch gesteigert hat ist es wirklich Schade, wenn man darüber nachdenkt, was für Alben mit dem Könner am Bass, Cliff Burton, noch hätten entstehen können. Meine Favoriten sind Orion, Leper Mesiah, Welcome home und Batterie. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin jetzt nicht zu einem Metallica Hardcore Fan mutiert, der nur die "alten" Sachen gut findet. Ich halte weiterhin das schwarze Album für ein hervorragendes Album und mag auch Load und Reload. Aber insgesamt war es vielleicht doch der Höhepunkt der Band. Auf der letzten Tournee soll ja das gesamte Album am Stück gespielt worden sein. Offensichtlich sieht es die Gruppe genau so. Da habe ich leider was verpasst.

Mein Empfehlung ist daher:

Master of Puppets gehört in jede gut sortierte Rocksammlung!


Königreich der Himmel - Director's Cut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
Königreich der Himmel - Director's Cut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
DVD ~ Orlando Bloom
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 39,00

43 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die echte Fassung, 27. Juni 2006
Also vorneweg. Natürlich ist der Directors Cut weder auf deutsch noch auf englisch bereits veröffentlicht. Aber ich maße mir trotzdem an etwas darüber zu schreiben, da man sich über den Inhalt und die zusätzliche Szenen problemlos im Internet informieren kann.

Nicht veröffentlicht stimmt nicht ganz. Der Direktor Cut als Kinofilm konnte im Dezember 2005 (und jetzt festhalten) in 1 Kino in Los Angeles gesehen werden. Ohne Marketing oder Werbung ging das natürlich unter. Im Rest der Welt wartet man noch heute vergeblich darauf das der Film noch mal in die Kinos kommt. Also warten wir gespannt auf die DVD, die schlappe 50 Minuten länger sein wird. Wer sich über den Directors Cut auf einer Internetpublikation eines Filmkritikers informiert und nicht auf einer Girlie Fanseite, bei der nur das entzücken steht, dass man Orlando fast eine Stunde länger sehen kann, wird schnell erkennen welch große Lücken in der Handlung der Kinofassung gewesen sind. Der Filmkritiker meint nicht umsonst, dass es sich fast um einen anderen Film handelt.

Vielleicht ein Beispiel.

Was wurde auch hier bei Amazon der Film verrissen, weil er doch so unlogische Handlungsstränge hat, wie die Mutation des einfachen Schmieds zum Kriegshelden und Verteidiger von Jerusalem. Wenn man jetzt filmisch erfährt, dass der Schmied eigentlich Ingenieur für Belagerungsmaschinen ist, der bei seinem Kriegsherren in Ungnade gefallen ist (übrigens der Bruder von Balians Vater und damit unbewusst sein Onkel), löst sich das Logikloch plötzlich in Luft auf. Alle weiteren Szenen aufzudecken sprengt hier den Rahmen und nimmt die Spannung vorneweg.

Ich kann für mich nur sagen, dass ich mit Freuden der richtigen Fassung des Films entgegenfiebere und jeden nur empfehlen kann zu warten der sich mit der Anschaffung der DVD beschäftigt.


10,000 Days
10,000 Days
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allererste Sahne!!!!, 30. April 2006
Rezension bezieht sich auf: 10,000 Days (Audio CD)
Mir bleibt schlichtweg beim ersten Anhören die Spucke weg. Nach dem letzten richtigen Studioalbum von A Perfect Circle 'Thirteenth Step', das äußerst gelungen war, habe ich die ketzerische Aussage getroffen, ob das nicht die besseren Tool sind. Bei dem doch inzwischen festen Line Up mit Twiggy Ramirez (Marylin Manson) , James Iha (Smashing Pumpkins), Hoderwell und der alternativ/industrial Allzweckwaffe Drummer J. Freese war die Hürde doch recht hoch gesetzt. Und was machen die restlichen Bandmitglieder von Tool? Statt beleidigt die Lieblingsmusik von Ihrem Sänger J. Meynard zu bekritteln und sich wegen Liebesentzug in das Schneckenhaus zurückzuziehen, werden sie zu absoluter Höchstleistung animiert.

Lateralus konnte das Überalbum Anemia nicht toppen und war auch höchsten Niveau etwas weniger genial. Aber das jetzt ist schlichtweg der Hammer. Alle Musiker laufen zur absoluten Höchstform auf. Die Songs sind derart abwechslungsreich durchstrukturiert und man hat irgendwie das Gefühl, das wirklich das Beste von Tool und A Perfekt Circle zusammengefasst wurden.

Herausgekommen ist ein Album, das sogar auf den ersten schnellen Höreindruck sehr eingängig wirkt. Beim aufmerksamen zuhören erschließen sich einen eine Vielzahl an Elementen in der Musik von denen viele Bands sich freuen würden wenigsten eine Idee in einer ganzen CD zu haben. Die Melodien sind viel ansprechender und zwar gilt das für alle Songs. So richtig schwer verdauliche Soundexperimente fehlen völlig. Das muss einfach die erfolgreichste CD von Tool werden, da selbst der oberflächliche Rockkonsument an den generellen Melodiebögen der Songs seinen Gefallen finden wird. Den Fans erschließt sich natürlich das Mehr, das halt in jedem Tool Song an Struktur noch drin steckt und er wird es genießen.

Also eine Tool CD die selbst beim schnellen reinhören begeistert und ihre wahre Qualität beim aufmerksamen mehrmaligen genießen der CD aufdeckt.

Ich ziehe meine Hut. Dieses Album dürfte eigentlich nie mehr zu toppen sein. Konkurrenz belebt das Geschäft und wurde von den restlichen Tool Musikern eindrucksvoll umgesetzt.

Das Album ist nicht nur für jeden Tool Fan ein Pflichtkauf. Eigentlich sollte jeder der nicht nur auf Schlager, Hip Hop oder Musikantenstadel steht diese CD einmal gehört haben. Anschließend können wir ihn dann bei den 'Tool' Süchtigen begrüßen. Tool tritt übrigens im Rock im Park bzw. am Ring auf. Man sollte sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, das eindrucksvolle Ergebnis dieser CD auch Live präsentiert zu bekommen.


Thirteenth Step
Thirteenth Step
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 14,99

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die besseren Tool?, 21. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Thirteenth Step (Audio CD)
Die besseren Tool?
Der Vorgänger „Mer de noms" ist sicherlich ein ganzes Stück härter als „thirteenth Step". Auch fehlen vielleicht vordergründig solche „Ohrwürmer" wie „hollow", „orestes" oder „judith". Die Musik ist insgesamt für mich eher melancholisch, jedoch in keinster Weise depressiv. Zweifellos erinnert gleich der erste Song „the package" an Tool (übrigens mit tollem Basslauf von Jeordie "Twiggy Ramirez" White), was sich aber bei der markante Stimme Maynards nicht verhindern lässt und grundsätzlich immer zu Vergleichen führt. Der typische Tool-Fan dürfte sich sicher noch mit den beiden härteren Songs „the outsider" und pet wohl fühlen, aber mit dem Rest so seine Probleme haben. Die erste Single „Weak and Powerless" konnte man bereits vor Veröffentlichung der CD auf der Homepage der Gruppe in voller Länge probehören und ist vielleicht noch radiotauglicher als „Judith" vom ersten Album. Mit „the noose" , „blue" und "the stanger" kommen zwei ruhige und entspannte Songs, die durch ein wildes „the outsider" unterbrochen werden. Nach dem wieder ruhigeren "crimes" kommt dann "the nurse who loved me". Im ersten Moment denkt man „Was soll das?". Streicher, ein süßlich klebender Chor und die Stimme Maynards. Die Melodie erinnert fast an einen amerikanisch Schlager. Doch beim mehrfachen durchhören denkt man sich nur noch, dass solch ein Song bei jedem anderen Sänger voll in die Hose gegangen wäre, aber bei Maynard trotzdem genial klingt. Die Klänge von „Lullaby" sind die instrumentalen Nachwehen von „Pet", die auf den einfühlsamen Abschlusssong „Gravity" vorbereiten.
Und jetzt zu den fehlenden Songs, die meine persönlichen Favoriten darstellen.
„Pet"
Gemächlicher Beginn, der mit einem richtig dreckigen Chorgesang in einem Gittarrengewitter endet.
„Vanashing"

Der für mich beste Song auf dem Album. Der sanfte Basslauf lässt einen völlig abheben. Man glaubt den Boden unter den Füßen zu verlieren und nur noch im Rhythmus der Melodie zu schweben. Die Stimme Maynards schmeichelt sanft den Ohren, der Refrain lässt einen in besinnliche Traumlandschaften einsinken und man möchte nur noch zuhören und alles andere um sich herum vergessen. Ganz leise und allmählich wird man am Ende des Songs in die Wirklichkeit zurück geholt. Man spürt regelrecht wie sich der leichte Schauer, der sich auf einen gelegt hat, wieder verschwindet. Ich bin jedes Mal regelrecht hin und weg, wenn ich den Song höre. Auch wenn man die Gänsehaut nicht optisch wahrnehmen kann, war ist sie doch fühlbar da. Selbst wenn der Rest der CD nur Gegrunze oder eine dämliche Handymelody gewesen wäre, hätte ich mir nur wegen diesem Song die CD gekauft.
Und jetzt zu meinem provokanten Titel, ob perfect circle die besseren Tool sind.
Bei diesem Line-up, das sich Maynard zusammengeholt hat, kann ich schwerlich an ein Sideprojekt glauben. Die hohe Qualität der Musiker spricht eher dafür, dass sich Maynard seinen Traum und seine Musik erfüllen will. Maynard James Keenan singt, fühlt und leidet seine Texte. Unverkennbar, unnachahmlich, unvergleichbar, eben Maynard. Ich habe mir bewusst noch einmal alle Tool-CD's angehört und dabei vor allem auf die gesanglichen Passagen geachtet und komme zu dem Ergebnis, dass es sich hier um echte Maynard Songs handelt. Wer die Veröffentlichungszyklen zwischen „Aenima" und „Lateralus" und „mer de noms" und „thirteen step" vergleicht, muss sich auch langsam fragen, was hier wohl das Sideprojekt ist. Wenn es tatsächlich Maynards Lieblingsmusik sein sollte und zukünftig mehr a perfect circle Albums als Tool-Alben veröffentlicht werden, hätte ich zumindest nichts dagegen, denn für mich sind es die besseren Tool. Denn liebe Tool-Fans, seid mal ehrlich, von (freundlich ausgedrückt) Geräuschexperimenten wie „third eye" auf Aenima oder noch schlimmer „faaib de quaid" auf Lateralus, werden wir hier zum Glück verschont.
Fazit:
Auch wenn a perfect circle zugänglicher scheint als Tool gilt „Finger weg von der Skip-Taste!". Man muss sich Zeit nehmen und das wunderschöne Album in Ruhe genießen und abheben. Die Musik ist im wahrsten Sinne „Perfekt". Wenn ich mir dabei vorstelle, welchen Hype Musikjournalisten um Bands wie The Stroke machen, die letztendlich für mich zwar gute aber wenig innovativ Musik aus den siebziger Jahren machen (dabei sogar die gleichen Klamotten tragen), muss diese völlig neue Art von moderner Rockmusik als Meilenstein in die Rockgeschichte eingehen


Crime of the Century
Crime of the Century
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 22,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of Artist, 3. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Crime of the Century (Audio CD)
Das erste Lied aus dem Album, da ich hörte war „Dreamer" damals im AFN-Radio als einzigen akzeptablen Radiosender. Dabei ging mir der Song am Anfang eher auf die Nerven. Als „Bloody well right" als Single herauskam, war der Eindruck schon deutlich besser und führt nach dem Radiohit „School" dazu, dass ich mir das Album gekauft habe. Die Geräuschkulisse von „School" zu Beginn, der Instrumentalteil und der Gesangsteil sind zwar völlig unterschiedlich, harmonieren aber vollkommen. Nach dem weiteren Hit „Bloody well right" kommen mit „Hide in your shell" von Hodgson und „Asylum" von Davis zwei angenehm entspannte Songs. Der folgende Hit „Dreamer" gefällt mir zwar inzwischen auch, ist für mich aber der schwächste Song auf dem Album. Der Song „Rudy" von Davis erinnert mich sogar etwas an „Steely Dan". Und dann kommt das grandiose Finale. Mit dem herrlich melancholischen „If everyone was listening" von Hodgson wird mein persönlicher Favorit eingeleitet. Der Titelsong beginnt als Ballade um dann mit einem instrumentalen Finale zu enden bei dem nach einem melodischen Gitarrenpart eine eher simple Pianopassage folgt, auf die dann mit vollem Bombast ein Synthesizer (Moog?) einsetzt, der durch ein Saxophonsolo unterstützt wird, dass vielleicht das schönste und ergreifendste der siebziger Jahre ist. (trotz Baker Street von Rafferty, oder Breaking Glass von Hazel o' Conner). Allein schon der Titelsong „Crime of the Century" ist jeden Cent für das Album wert. Das wirklich auch hervorragende Album „Breakfast in America" mag zwar das erfolgreichste Album der Band gewesen sein, aber dieses hier ist für mich die beste Arbeit der Gruppe.
Das Album zählt zu einem der wenigen Klassikern, bei denen ich mir auch die CD gekauft habe, da ich mir auch weiterhin Vinyl-Schallplatten anhöre.


Revolver
Revolver
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 13,85

60 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und dieses Album wurde wirklich 1966 aufgenommen?, 5. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Revolver (Audio CD)
In meiner frühen Jungend mitte der Siebziger, waren zwar die Beatles schon Geschichte, aber viele Beatles-Songs waren absolutes Pflichtprogramm in jeder Blues-Runde einer Jugendparty beliebiger Freizeitheime. Wir haben uns in der Bibliothek natürlich das blaue und das rote Album mit Ohrhörern im Duschbrausendesign angehört, weshalb diese Alben auch meine ersten Beatles Alben gewesen sind. Als die ersten Beatles CDs veröffentlicht worden sind, stürzte ich mich sofort auf die bekannten Alben wie 'Abbey Road", 'St. Pepper" oder das 'White Album", denn ernsthafte Musik von den Beatles vor dem als Musikmeilenstein geltenden 'Pepper" Album schien mir nicht möglich, da die Beatles vor 1967 doch nur fröhliche Gassenhauer komponiert haben, die man aus den Filmen 'Help" und 'Yeah, Yeah, Yeah" doch bereits so gut kannte. Irgendwie habe ich mir dann doch die Mühe gemacht und Revolver wirklich vollständig angehört. Natürlich kennt man 'Taxman", hat 'Got to get to into my life" bereits auf seiner 'Best of Earth wind and fire" Platte und auch 'Good day sunshine" hat man schon einmal in der Langnese Honig Werbung gehört.

Ich musste beim Anhören immer ungläubiger auf das Erscheinungsjahr 1966 schauen. Da wechseln mit jedem Lied die Stilrichtungen. Jeder Song ist nur so vollgepackt mit Ideen. Der Abwechslungsreichtum übertrifft alle Erwartungen um Längen. Die Platte war tontechnisch, musikalisch, instrumental einfach perfekt. Wenn ich nur daran denke, was andere Bands zu der Zeit so alles veröffentlicht haben, waren die Beatles allen anderen um Lichtjahre voraus. Dachte ich vorher, durch diverse Oldi-Sendungen beeinflusst, es ginge 1966 einfach aus klangtechnischer und instrumentaltechnischer Sicht nicht besser (dumpfer Sound, simple Gitarrenriffs usw.), so wurde ich eines Besseren belehrt. Die Komplexität und der Variantenreichtum der Songs haben die meisten Bands nie erreicht und auch die technische Ausführung der Songs fast alle Bands erst in den Siebzigern. Tja und selbst auf so einen Klamauksong wie ' Yellow Submarine" als absolutes Mitgrölerlebnis in jedem Pub muss man erst einmal kommen. Ich gebe zu, dass sich diese Genialität bereits auf 'Ruber Soul" abgezeichnet hat, aber der wirkliche Wendepunkt in eine neue Ära der Popmusik war für mich nicht erst das Pepper-Album, sondern bereits das Album Revolver. 1966 war auch das Jahr, in dem die Beatles ihren letzten Live-Auftritt hatten. Wer sich Revolver anhört versteht auch, dass diese Musik zu dieser Zeit einfach Live noch nicht umgesetzt werden konnte. Wenn ich zudem noch an die Fernsehsendung über die Beatles bei ihrer abschließenden US-Tour denke und dabei das grölen und kreischen der Fans in den Ohren habe, wird es für mich noch deutlicher, das die Band sich diese anspruchsvolle Musik durch derartige Live-Auftritte einfach nicht kaputtmachen wollte.

Meine persönlichen Anspieltipps sind:

'Got to get to into my live"
Eigentlich der beste Soul-Song aus diesem Jahr, trotz Steve Wonder, Isley Brothers, Four Tops oder wie sie sonst noch alle heißen. Nicht umsonst wurde dieser Song von den Soul-Heroen der Siebziger ' Earth wind an fire" gecovert und sehr erfolgreich veröffentlicht. So blöd das klingt, aber dieser Beatles Song wurde für die Soul/Funk-Band einer ihrer wichtigsten Hits. Was für mich aber wirklich überraschend war, ist die Tatsache, dass die Beatles Ausgabe moderner und frischer klingt. Sogar der Bläsereinsatz ist fetziger, obwohl gerade die Brasstruppe das Sahnestückchen von Earth Wind and Fire war.

'God day sunshine"
Ein richtiger Ohrwurm mit einem tollen Refrain. Das Lied klingt ebenfalls sehr modern. Nicht umsonst wurde es von der Langnese Honig Werbung im Original verwendet und nicht in einer modernisierten Coverversion.

'Love to you"
Wirklich aufregendes Sitar-Gezupfe von Mr. Harrison. Die indischen Einflüsse sind unüberhörbar.

'She said she said"

Lennon in Hochform. Der Song klingt eigentlich fast so wie der 2 Jahre später moderne 'Psychedelic Sound".

'Yellow Submarine"
Ringo Star kann nicht singen! Aber dieses 'Nichtkönnen" macht er auf diesem Song auf eine sehr sympathische Weise. Dafür ist die Melodie so einfach gestrickt, dass bei diesem Lied auch wirklich jeder mitsingen kann. Außerdem wird der Song noch durch tolle Bläser aufgewertet.

' Here, there and everywhere"

Eine wirklich sehr schöne Ballade.

"Eleanor Rigby"

Vielleicht der perfekteste Song auf der CD. Geniale Streicher. Der Song gefällt übrigens meiner 14 jährigen Tochter auch am besten. Man sieht dadurch sehr deutlich, wie sich auch die nachwachsende Jugend neu für die Beatles begeistern kann, wobei das bestimmt nicht an den beiden Rentnern Paul und Ringo liegt, deren "Boy Group Appealing" doch schon über 40 Jahre her ist.

Besonders die letzten beiden Songs scheint auch Sir Paul innig zu lieben, da er diese häufig bei seinen eigenen Live-Konzerten spielt. Insgesamt bin ich sowieso der Ansicht, dass die wichtigsten Songs auf diesem Album aus seiner Feder stammen.

Ich möchte aber trotzdem noch auf den letzten Song eingehen, den ich in meiner bisherigen Rezension unterschlagen habe. Tomorrow Never Knows, auf dem Album der letzte aber im Studio eigentlich der erste aufgenommene Song, hat nicht nur die absolute Besonderheit von rückwärts laufenden Tonbandschleifen, das tibetanische Totenbuch als Textvorlage und vermutlich einen John Lennon auf einen LSD Trip, der passend zu seinem Zustand auch noch beim Gesang die Stimme durch Effekte verfremden lässt, sondern wurde auch fleissig gecovert. Da sind bekannte Namen dabei wie Phil Collins, Living Colour, Billy Idol, Our Lady Peace oder die Pop Punker Motion City Soundtrack jeweils auf Studioalben, oder viele andere Interpreten auf deren Livealben. Aber egal welche Version ich mir anhöre, die Version von den Beatles ist für mich immer noch die spannendste ohne auch nur einen Hauch von verstaubt zu sein. Dieser monotone Beat lässt einen einfach nicht mehr los. Da stecken für die damalige Zeit wahnsinnig viel Technikspielereien drin, die definitiv damals auf der Bühne praktisch nicht umzusetzen gewesen sind. Es ist ein würdiger Abschluss, der meine Behauptung, die Beatles waren ihrer Zeit ein Stück voraus einfach noch mal akustisch bestätigt.

Zusammengefasst viel Rock, viel Pop, etwas Soul, einige Balladen. Vielfältiger kann eine CD eigentlich nicht mehr sein. Vor allem ist es zeitlose Musik für alle Generationen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2010 5:45 PM MEST


Reach the Beach
Reach the Beach
Preis: EUR 19,07

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wirklich �Beste� aus den Achtzigern!!!, 4. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Reach the Beach (Audio CD)
Nachdem zur Zeit die Achtziger wieder aktuell werden und es sogar über dieses Jahrzehnt dämliche Fernsehsendungen gibt, ist zum Glück der Höhepunkt des Schaffens, der wahrscheinlich innovativsten Band der Achtziger, wieder erhältlich (zuerst als US-Import, jetzt offensichtlich als deutsche Pressung). Bei US-CD Läden wird diese CD nicht umsonst als „Best of Artist" und „Best of Genre" bezeichnet. Der Sound war von Fixx schon immer einzigartig und vielfältig, aber auf dieser CD sind die genialen Einfälle von Fixx vielleicht am hörbarsten umgesetzt. Daher sind nicht nur die erfolgreichsten Singles wie „Save by Sero" und das überirdische „One things lead to another" enthalten, sondern viele weitere eingängige Songs wie „Liner" oder für mich das Highlight der CD, der Titelsong „Reach the Beach". Konsequenterweise gab es für die CD in den USA auch Platin.
„Ja aber wie klingen denn die?", könnte man jetzt fragen. Dazu kann ich nur empfehlen reinzuhören, da mir keine Gruppe bekannt ist, die auch nur annährend vergleichbar ist. Allein schon das Gitarrenspiel von West-Oram ist praktisch nicht einzuordnen (Rock?, Pop?, Punk?), aber erst die Stimme von Cy (wer heißt schon Cy) Currin lässt keinen Vergleich zu. In ihrer Heimat England und auch auf dem Kontinent war die Band aber immer nur ein Insidertip. Daran konnte der damalige Top Produzent Rupert Hine (Saga, Chris de Burg) leider auch nichts ändern. Für alle die sich mit der Musik aus den Achtzigern auseinandersetzen, kann ich diese CD wärmstens empfehlen. Ich halte den Sound der Gruppe allerdings für so zeitlos, dass man auch ohne nostalgischen Gefühle bedenkenlos zugreifen kann.
Also kaufen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 16, 2009 12:20 AM MEST


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