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Rezensionen verfasst von
Curin

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Neustart: Ein Herzinfarkt kann das Ende sein - oder der Anfang
Neustart: Ein Herzinfarkt kann das Ende sein - oder der Anfang
von Oliver Gaw
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Ein erfülltes Leben nach dem Herzinfarkt, 30. Juni 2016
Während einer Autofahrt erleidet Oliver Gaw einen schweren Herzinfarkt und überlebt nur knapp. In diesem Buch berichtet er, wie er die Zeit im Krankenhaus und in der Reha erlebt hat und wie sich seine Einstellung zum Leben verändert hat.
Dieses Buch hat mich von Anfang an sehr beeindruckt und an vielen Stellen sehr nachdenklich gemacht. Herr Gaw gelingt es, dass was in ihm vorgeht, in Worte zu fassen und dem Leser so zu zeigen, wie drastisch ein Herzinfarkt neben der gesundheitlichen Situation auch das ganze Denken verändert.
Mir hat gefallen, dass er so offen schreibt und auch immer wieder seinen Humor mit einfließen lässt. So ist das Buch nicht nur traurig, sondern hat auch lustige Momente, in denen man sich mit dem Autor zusammen freuen kann. Oliver Gaw zeigt deutlich, dass man bestimmte Warnsignale des Körpers schon früh ernst nehmen muss, aber dass auch nach einem Herzinfarkt ein erfülltes Leben möglich ist.
Ich denke, dass ,,Neustart" nicht nur Herzinfarktpatienten und deren Angehörigen etwas zu sagen hat, sondern jedem Einzelnen. Man wird indirekt und unaufdringlich dazu eingeladen, selbst einmal das Leben zu überdenken und besser auf sich zu achten.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.


Mikrofaser-Handtuch: weiches, leichtes und saugstarkes Handtuch mit praktischem Beutel zum Transportieren | optimal für Sport, Reisen, Fitness, Schwimmbad und Sauna
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Platzsparend und praktisch für unterwegs, 25. Juni 2016
Das Microfaser- Handtuch habe ich im Rahmen einer Testaktion kostenlos erhalten. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf meine hier dargestellte Meinung.
Das Handtuch besteht aus 85 % Polyester und 15% Polyamid und erinnerte mich beim auspacken etwas an ein Putztuch. Anders als ein normales Frotteetuch fühlt es sich sehr weich an, aber dementsprechend kann man sich auch nicht richtig trocken rubbeln.
Beim Auspacken war ich zunächst verblüfft darüber, dass das Handtuch eher die Größe eines Badetuchs hat und trotzdem in diesem kleinen praktischen Beutel Platz findet. Mir gefällt, dass man bei Ausflügen das Handtuch immer dabei haben kann, ohne dass es einem viel Platz wegnimmt.
Von der schnellen Trocknungszeit habe ich allerdings nicht viel gemerkt, sondern musste ganz schön lange warten, bis ich es wieder in seinen Beutel packen konnte.
Insgesamt finde ich dieses Produkt für Ausflüge sehr praktisch, weil man so immer ein großes Handtuch dabei haben kann, aber andererseits kann es leider nicht alle Vorteile, die ein Frotteetuch hat, ausgleichen.


Flucht aus Buchenwald
Flucht aus Buchenwald
von Grigori Sintschenko
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Ein besonderer Lebensbericht, 21. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Flucht aus Buchenwald (Taschenbuch)
Grigori Sintschenko wächst in der Ukraine auf, erlebt dort die Kollektivierung und muss schon früh als Heizer eine schwere Arbeit tun. Als der zweite Weltkrieg ausbricht und das Land eingenommen wird, wird Grischa zum ,,freiwilligen Arbeiten" nach Deutschland geschickt, wo er nach mehreren Zwischenstationen nach Buchenwald geschickt wird... .
Mich hat dieses Buch beim lesen sehr beeindruckt und auch berührt. Grischa erlebt schon in der Ukraine viele schlimme Dinge und bekommt von seinem Vorarbeiter Onkel Tim sehr detailliert beschrieben, wie sich der künstlich herbei geführte Hungerwinter 1933 abgespielt hat. Als Leserin war ich sehr oft schockiert und auch richtig mitgenommen. Aus seiner Zeit in Deutschland werden auch so viele schreckliche Dinge erzählt, so dass man sich manchmal fragt, was ein Mensch alles aushalten kann.
Grischa schreibt schlicht und einfach, was seine Geschichte sehr glaubwürdig macht. Gefreut habe ich mich auch, dass er zum christlichen Glauben findet und so auch neben den schlimmen auch viele besondere Erlebnisse mit Gott hat.
Ich denke, dass Grischa mit seinem Lebensbericht einen wichtigen Teil dazu beiträgt, den Hungerwinter und das Leid in den Lagern nicht zu vergessen. Viele Dinge habe ich so das erste Mal gelesen.
Für mich ist ,,Flucht aus Buchenwald" ein besonderes Buch, welches ich hier gerne weiterempfehle.


Fuchskind: Kriminalroman (Ein Gesine-Cordes-Krimi, Band 2)
Fuchskind: Kriminalroman (Ein Gesine-Cordes-Krimi, Band 2)
von Annette Wieners
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Maß an Spannung, 17. Juni 2016
Gesine Cordes entdeckt während ihrer Arbeit als Friedhofsgärtnerin ein ausgesetztes Baby. Wenig später wird noch eine Leiche gefunden. Gesine, die früher selbst als Ermittlerin tätig war, macht sich auf Spurensuche, doch dann taucht auch noch unerwartet ihr Exmann auf... .
Obwohl ich den Vorgängerband Kaninchenherz nicht gelesen habe, kam ich gut in die Handlung hinein. Man erfährt immer wieder etwas von Gesines Vorgeschichte und deshalb hatte ich nicht das Gefühl, dass mir viele Informationen fehlen würden.
Das Buch an sich ist ein guter und solider Krimi, der ein gutes Maß an Spannung enthält, aber indem auch die Figuren nicht zu kurz kommen. Gesine ist eine intelligente Frau, aber hat einen schwierigen Charakter, mit dem sie es den Menschen im Buch, aber auch dem Leser nicht immer ganz leicht macht. In manchem Momenten habe ich sie bewundert, aber in anderen wiederum konnte ich ihre Vorgehensweise nicht nachvollziehen.
Ihre Abneigung gegen Giftpflanzen zieht sich durch das ganze Buch. Dabei werden einzelne Exemplare genauer erklärt, was ich recht spannend fand.
Die Autorin Annette Wieners hat einen flüssigen Schreibstil und schafft es, einem die Situationen im Buch richtig vor Augen zu malen. Ihre Figuren sind zwar nicht immer Sympathieträger, aber wirken gerade dadurch wie echte Menschen, die auch ihre Macken haben.
Insgesamt habe ich ,,Fuchskind" sehr gerne gelesen und kann das Buch an alle weiterempfehlen, die einen guten, soliden Krimi mögen.


Endlich frei von Perfektionismus
Endlich frei von Perfektionismus
von Cornelia Mack
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Die Perfektionismusfalle, 30. Mai 2016
In unserem Leben setzen wir oft hohe Ansprüche an uns selbst. Kaum jemand möchte vor anderen nicht gut dar stehen und Fehler machen. Schnell tappt man dabei in die Falle des Perfektionismus und gerät in einen Kreislauf, aus dem man so schnell nicht mehr herauskommt.
Cornelia Mack beleuchtet in diesem Buch das Thema Perfektionismus zunächst allgemein und zeigt dann Wege auf, wie man etwas im Leben verändern kann. Dabei lässt sie immer wieder Bibelstellen mit einfließen und beleuchtet so dass Thema auch aus der Sicht des christlichen Glaubens.
Mich hat das Buch an vielen Stellen sehr angesprochen und mich dazu gebracht, über viele Dinge nachzudenken. Gerade bei den allgemeineren Beschreibung des Perfektionismus habe ich mich oft selbst entdeckt und konnte so Verhaltensweisen von mir viel besser verstehen und teilweise auch entlarven, woher diese stammen. Was ich mir mehr gewünscht hätte, sind praktischere Anweisungen, wie man bei sich selbst etwas verändern kann. Cornelia Mack geht zwar schon auf bestimmte Möglichkeiten ein, aber für mich hätte es noch etwas konkreter sein müssen.
Frau Mack schreibt gut verständlich ohne umständliche Fachausdrücke und verwendet auch einige Beispiele, die in diesem Buch aber ein bisschen knapp bemessen waren.
Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Buch sehr weitergeholfen hat und ich es jedem weiterempfehlen kann.


Livodoo® Wellness Dusch-Hand-Brause und Duschkopf mit 4 Funktionen
Livodoo® Wellness Dusch-Hand-Brause und Duschkopf mit 4 Funktionen
Wird angeboten von Livodoo
Preis: EUR 49,89

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Duschbrause, die hält, was sie verspricht, 24. Mai 2016
Im Rahmen eines Produkttests durfte ich zu einem vergünstigten Preis die Handbrause testen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene Meinung.
Die Handbrause hat 5 Wellnessfunktionen, die sich problemlos mit Hilfe eines kleinen Hebels einstellen lassen. Durch den dicken und stabilen Griff liegt die Duschbrause gut in der Hand. Auch das Montieren auf den Brauseschlauch funktionierte, so wie es in der Produktbeschreibung versprochen wird, problemlos.
Während des Duschens kann man je nach Wunsch einen ganz starken oder einen schwachen Wasserdruck, aber auch einen punktierten Strahl einstellen und auch durch die leichte Bedienung immer wieder zu einer anderen Funktion wechseln, wenn man das will. Im Gegensatz zu unserer alten Brause, tropft diese ziemlich schnell ab und man hört nicht noch Stunden nach dem Duschen nervige Geräusche.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Livodoo Duschbrause, weil sie tadellos funktioniert und in der Dusche auch noch schön aussieht. Ich kann sie bedenkenlos weiterempfehlen.


Die Bestimmung - Letzte Entscheidung (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 3)
Die Bestimmung - Letzte Entscheidung (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 3)
von Veronica Roth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

3.0 von 5 Sternen Kein gelungener Abschluss, 22. Mai 2016
Fours Mutter beginnt nach ihrer Machtübernahme, die Fraktionen aufzulösen und verbietet, die Welt hinter dem Zaun zu erkunden. Doch Tris, Four und einige andere wollen endlich wissen, was sich hinter den Grenzen der Stadt befindet und wagen den Schritt nach draußen. Doch dort wartet eine schwer akzeptierbare Wahrheit auf sie... .
Dies ist der letzte Band aus der Trilogie, der aus meiner Sicht nicht mit seinen zwei Vorgängern mithalten kann. Das Buch beginnt zwar spannend und man wird als Leserin neugierig darauf gemacht, was sich hinter dem Grenzzaun befindet, aber leider flacht die Handlung schnell ab. Veronica Roth schafft es zwar, alles wieder logisch und nachvollziehbar aufzubauen, aber für mich interessante Handlungsstränge wie die Geschichte von Tris Mutter lässt sie schnell wieder fallen.
Besonders gestört hat mich auch, dass auf einmal alles aus den Perspektiven von Tris und Four geschildert wird. Man bekommt beim lesen so das Gefühl, die beiden hätten fast das gleiche Innenleben und den gleichen Charakter. Hier hat mir eindeutig ein deutlichere Abgrenzung gefehlt.
Der Schreibstil ist wie in den Vorgängerbänden flüssig und sehr gut lesbar. Jedoch gelingt es Frau Roth nicht ganz, alles so zu beschreiben, so dass man ein Bild vor Augen gemalt bekommt. Ab einem gewissen Punkt ist auch das Ende vorhersehbar. Dennoch fand ich, dass die Autorin zum Schluss wirklich einen mutigen Schritt geht.
Insgesamt hat mich der dritte Teil eher enttäuscht und ich finde es schade, dass die eigentlich so gute Idee für die Dystopie so wenig umgesetzt wurde. Das Buch ist nicht ganz schlecht, aber kann eben mit dem ersten Band in keinster Weise mithalten.


Die Witwe: Ein liebender Ehemann oder ein kaltblütiger Mörder ... Was weiß sie wirklich?
Die Witwe: Ein liebender Ehemann oder ein kaltblütiger Mörder ... Was weiß sie wirklich?
von Fiona Barton
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Thematik, 19. Mai 2016
Jean und Glen Taylor führen eine ganz normale Ehe und ein eher beschauliches Leben, bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht. Detective Bob Sparkes und seine Kollegen sind davon überzeugt, dass Glen die kleine Mädchen Bella entführt hat. Pädophile Fotos, die auf seinem Rechner sicher gestellt werden, scheinen dies zu beweisen, aber einwandfrei kann ihm die Tat nicht nachgewiesen werden. Während Glen von der
Außenwelt als Monster beschimpft wird, hält Jean stets zu ihrem Mann. Doch dann wird sie zur Witwe und alle fragen sich, ob Jean die Wahrheit um Bellas Verschwinden kennt.
Oftmals fragt man sich bei schweren Verbrechen, wie es sein kann, dass scheinbar liebevolle Ehemänner zu Tätern werden und deren Ehefrauen gar nichts davon mitbekommen haben. Diese Thematik greift die Autorin Fiona Barton in ihrem Buch auf und hat es geschafft, einen außergewöhnlichen und sehr beeindruckenden Thriller zu schreiben, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, so dass die Witwe Jean, der Polizist Bob Sparkes, die Mutter von Bella und die Reporterin Kate Waters zu Wort kommen. So hat man immer wieder einen neuen Blick auf das Geschehen und erfährt auch, was in den Figuren vorgeht.
Besonders interessant ist die Figur Jean, die auf den ersten Blick ziemlich naiv wirkt, aber im Verlaufe des Buches immer weniger einschätzbar wird. Die ganze Zeit über steht sie zu ihrem Mann Glen, aber langsam scheint ihr Vertrauen in ihn zu bröckeln.
Der Ermittler Sparkes hat mich immer wieder beeindruckt. Mit einer großen Hartnäckigkeit versucht er alles, um den Fall Bella aufzuklären und Glen ins Gefängnis zu bringen.
Was mir jedoch im Buch nicht ganz schlüssig und realistisch vorkam, ist die Ermittlungsarbeit an sich. Einigen Hinweisen geht man gar nicht nach und man versteift sich viel zu schnell auf Glen. Dies ist aber der einzige Punkt, an dem die Handlung an Authentizität verliert.
Fiona Barton hat einen angenehmen und gut lesbaren Schreibstil. Sie erzeugt von Anfang an eine Art Grundspannung, die mal mehr mal weniger steigt, aber bis zum Ende kontinuierlich vorhanden ist.
Mich hat ,,Die Witwe" sehr beeindruckt und gut unterhalten. Diesen Thriller kann ich nur weiterempfehlen.


Die Falle: Thriller
Die Falle: Thriller
von Melanie Raabe
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wem kann man trauen?, 6. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Falle: Thriller (Taschenbuch)
Die Bestsellerautorin Linda Conrads hat seit Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen. Seitdem ihre Schwester Anna ermordet wurde und der Täter nicht gefasst werden konnte, findet sie keine Ruhe. Doch dann meint sie plötzlich den Mörder in einer Nachrichtensendung zu erkennen und schmiedet einen Plan: Sie will dem Mann eine Falle stellen und ihm ein Geständnis entlocken... .
Mich hat der Klappentext neugierig gemacht und ich wurde beim lesen nicht enttäuscht. Melanie Raabe ist es gelungen, einen spannenden und kaum vorhersehbaren Thriller zu schreiben, ohne sich in Widersprüche zu verwickeln und das Ganze am Ende logisch aufzulösen.
Die Protagonistin Linda Conrads ist eine traumatisierte und sehr labile Figur. Als Leserin war ich mir oft nicht sicher, ob ich ihr und vor allem ihrer Wahrnehmung trauen kann. Häufig hatte ich das Gefühl, dass sie sich da in etwas hinein steigert. Da die Handlung nur aus ihrer Sicht geschildert wird, ist man aber auf sie angewiesen.
Eine der Besonderheiten dieses Thrillers ist, dass sich sozusagen im Buch noch ein Buch befindet, dass Linda Conrads geschrieben hat. Da sie darin selbst ihre eigene Geschichte mit anderen Figuren erzählt, sind diese Kapitel auch ganz interessant zu lesen.
Melanie Raabe hat es mit ihrem Debüt geschafft, mich immer wieder zu verwirren, an der Nase herum zuführen und zu überraschen. Immer wenn ich glaube, etwas sicher zu wissen, war dann doch wieder alles ganz anders. Dazu hat sie noch einen markanten Schreibstil und schafft es, ihre Figuren wirklich lebendig werden zu lassen.
Mich hat ,,Die Falle" vollends überzeugt und daher kann ich das Buch bedenkenlos weiterempfehlen.


Die Insel der tausend Quellen: Roman von Lark. Sarah (2011) Gebundene Ausgabe
Die Insel der tausend Quellen: Roman von Lark. Sarah (2011) Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Nur zeitweise spannend, 4. Mai 2016
1732: Die Kaufmannstochter Nora heiratet einen verwitweten Plantagenbesitzer und reist mit ihm nach Jamaika. Dort ist sie zutiefst darüber schockiert, wie die Sklaven behandelt werden und versucht mit ihrem Stiefsohn Doug sich für ihre Leute einzusetzen. Als es schließlich eines Nachts zu einer Katastrophe kommt, muss Nora viel Stärke beweisen... .
Das Buch beginnt etwas schwach, aber im Verlauf der Handlung gibt es immer wieder spannende Passagen. So hat mich das Buch zeitweise gut unterhalten, aber an manchen Stellen war es mir zu langatmig. Wenn man also beim lesen durchhält, wird man immer wieder belohnt.
Besonders gut gelingt es der Autorin Sarah Lark, die Insel Jamaika mit ihren Sonnen- und mit ihren Schattenseiten darzustellen. Das Leben der Sklaven wird in seiner ganzen Härte vermittelt. Ich war beim lesen immer wieder betroffen und wütend darüber, was man den Menschen angetan hat und wie man dieser Gewalttaten gerechtfertigt hat.
Die Protagonistin Nora ist zwar eine sympatische Figur, aber sie wirkt auf mich total konstruiert und wenig authentisch. Ich fand sie ein bisschen zu vorhersehbar und langweilig. Auch die Sklaven auf der Plantage wirkten auf mich teilweise wie Stereotypen und so nicht richtig echt.
Sarah Lark schreibt zwar flüssig und detailreich, so dass man ein Bild vor Augen hat, aber ihre Handlung war mir manchmal doch zu abenteuerlich und an vielen Stellen auch zu vorhersehbar.
Auch wenn mich das Buch nicht ganz überzeugt hat, wurde ich dennoch zeitweise gut unterhalten und kann den Roman mit gewissen Einschränkungen weiterempfehlen.


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