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Rezensionen verfasst von
Stefan "SirDalamar" (Hessen)

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Might and Magic Clash of Heroes
Might and Magic Clash of Heroes
Preis: EUR 4,99

1.0 von 5 Sternen Lässt sich leider nicht installieren, 9. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Might and Magic Clash of Heroes (App)
Auf meinem Galaxy S4 lässt sich das Spiel leider nicht installieren. Schade, die PC Version hat mir damals sehr gefallen.


Age of Zombies
Age of Zombies
Preis: EUR 0,77

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Spiel mit ein oder zwei Haken, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Age of Zombies (App)
Ich habe Age of Zombie damals auf meiner PSP stundenlang gespielt. Die Dialoge sind witzig, weil sie kitschig und unlustig sind (man lacht ja auch über nichtlustig.de, nicht wahr?) und das Gameplay ist schnell und simpel. Gegenüber der PSP Version gibt es hier neue Level und Waffen, was mich persönlich sehr gefreut hat. Die Grafik ist ebenfalls besser.

Ich vergebe aber keine 5 Sterne weil...

... es in dieser "Premium" App Werbung gibt. Klar, nur für die eigenen Spiele, aber es nervt.
... die Berechtigungen etwas 'seltsam' sind.
... die Steuerung nicht optimal ist. Auf der PSP hat man L und R um Granaten zu werfen. Hier muss man tippen, und zwar mit dem "Schießdaumen". Dabei verzielt man sich oft und weil die Steuerung sich dorthin auf den Bildschirm legt, wo man ihn anfasst, kann der gesamte Stick verrutschen. Na klar, man kann die Steuerung feststellen und das Floating deaktivieren. Nur leider ist die Position der festgelegten Steuerung so nah am Bildrand, dass es mit einer Handyschutzhülle (zumindest bei meinem S4) zu einer Qual wird, nach unten zu laufen oder zu schießen. Blöd! Dürfre ich die Steuerung auch dann positionieren, wenn ich sie feststelle, dann gäbe es dieses Problem gar nicht!

Abgesehen von diesen drei Punkten kann ich nur sagen: Tolles Spiel für Top-Down-Dual-Stick-Shooter-Fans - und davon gibt es viele!


Instant Backbone.js Application Development
Instant Backbone.js Application Development
Preis: EUR 13,08

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht... aber leider auch nicht gut., 24. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch fängt sehr vielversprechend an und bietet zunächst das, was ich erwartet habe: Eine Schritt-für-Schritt Einführung in Backbone.js (oder auch einfach nur Backbone). Leider verliert sich der Autor schnell in zu vielen Beispielen in welchen er auf kleine Zwischenschritte verzichtet. Man hat das Gefühl, er würde gerne möglichst viel auf einmal abhaken und mit dem lästigen Erklären fertig werden. Das ist schade, stört den Lesefluss und sorgt dafür, dass man selbst mehr blättern und reflektieren muss als eigentlich nötig. Es gibt Tutorials im Netz welche nicht nur kostenlos sondern auch besser strukturiert sind. Schade!

Ärgerlich (aber nicht die Schuld von Autor und Verlag und deshalb nicht in meine Wertung eingeflossen): Man kann Code aus der Kindle-App heraus nicht kopieren. Okay, es ergibt Sinn: Man will ja nicht, dass Ebooks kopiert werden. Es stört dennoch.

Trotz aller Beschwerden: Das Endergebnis funktioniert tadellos (man kann sich die Beispieldateien auch herunterladen) und ich habe Backbone jetzt deutlich besser verstanden als vor dem lesen dieses Buches.

Ich bereue den Kauf zwar nicht, würde Instant Backbone.js aber auch nur bedingt weiter empfehlen.


JQuery kurz & gut
JQuery kurz & gut
Preis: EUR 7,90

4.0 von 5 Sternen Genau was ich gesucht habe!, 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: JQuery kurz & gut (Kindle Edition)
Wenn es um jQuery geht, so richten sich Bücher und Nachschlagewerke oft entweder an Anfänger oder sind unnötig kompliziert geschrieben. Kunden mit meinem Status (solide aber durchaus ausbaufähige Kenntnisse) werden da schon seltener bedient. Normalerweise nutze ich also die offizielle Dokumentation oder durchforste, was mir diverse Suchmaschinen ausspucken. Dieses Buch erspart mir dies nun zum Großteil (wenn auch nicht immer).

jQuery kurz & gut richtet sich nicht an blutige Anfänger, dafür erinnert es zu sehr an ein Nachschlagewerk. Wenn es Ihnen aber so geht, dass Sie bei einer (für Sie) neuen Funktion sofort Anwendungsmöglichkeiten im Kopf haben, dann werden Sie mit diesem Buch sehr glücklich werden. NICHT glücklich mit diesem Buch werden Sie, wenn Sie ausführliche Erklärungen für Anfänger erwarten oder Code, den Sie in dieser Form zu Übungszwecken nachprogrammieren können. Ich möchte außerdem anmerken, dass der Stil des Autors nicht immer einheitlich ist. So mischen sich englische mit deutschen Abkürzungen und Bezeichnungen und man fragt sich, ob dieser Aspekt des Buches nicht etwas mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte. Ebenfalls ärgerlich: Oft werden in Beispielen Methoden oder Selektoren verwendet, welche noch nicht erklärt wurden. Ihre Bedeutung ist für gewöhnlich offensichtlich, aber chronologisch gesehen macht es einfach wenig Sinn, so vorzugehen.

Die Kindle Version von jQuery kurz & gut ist ordentlich formatiert und wird auf sämtlichen von mir eingesetzten Geräten optimal angezeigt.

Alles in allem: Ein tolles Buch für persönliche Weiterbildung mit ein paar Mängeln im Detail.


Sparkle 2
Sparkle 2
Preis: EUR 4,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein gutes Spiel, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sparkle 2 (App)
Egal ob für Zwischendurch oder für etwas länger, das Spielprinzip von "Sparkle" (bzw. "Zuma") ist unverwüstlich. Für mein altes Samsung Wave war der Vorgänger damals eines der schönsten Spiele und Teil 2 sieht keinesfalls schlechter aus. Der Preis ist wirklich happig, aber als App des Tages... warum nicht? :) Ich bedanke mich beim Hersteller mit dieser (durchaus ernstgemeinten) Rezension und hoffe, dass Teil 3 genauso gut aber etwas günstiger wird (wenn es ihn denn eines Tages geben sollte).


The Shadowdance Trilogy (English Edition)
The Shadowdance Trilogy (English Edition)

4.0 von 5 Sternen Gute Trilogie mit ein paar Schwächen, 23. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich erst kürzlich die Night Angel Trilogie von Brent Weeks gelesen hatte, dachte ich mir dass das Thema Meuchelmörder sicherlich noch eine Menge hergibt. So bin ich auch bei der Shadowdance Trilogie gelandet. Um möglichst wenig zu verraten, gebe ich meine Eindrücke so generell wie möglich wieder.

Zunächst einmal ist das Buch wirklich nett geschrieben. Hier und da ein Rechtschreibfehler (es sind wirklich nicht viele) schreckt mich ebenfalls nicht ab. Leider hatte ich bei weitem zu oft das Gefühl, dass sich der Autor von Martin und Weeks... nun, sagen wir einmal "inspirieren" lässt. Ebenfalls baut sich die Story teilweise zu schnell auf, und man vermisst einige ruhige Momente, in denen die Charaktere (die zumeist zwar nicht flach aber doch etwas unausgereift wirken) über Geschehenes reflektieren. Des weiteren hat mich gestört, dass trotz der "harten" Umgebung der Charaktere, manche von ihnen in Superhelden mutieren, die nur von anderen Superhelden gestoppt werden können.

Soweit das Negative. Wer bis hierher gelesen hat, fragt sich sicher warum ich vier Sterne für diese Trilogie vergebe. Nun, der Grund ist relativ simpel: Das Lesen macht Spaß! Diese Trilogie ist kurzweilig, an manchen Stellen sehr überraschend, und man weiß genau, dass schon sehr bald etwas Spannendes geschehen wird. Genau aus diesen Gründen eignet sich die Shadowdance Trilogie hervorragend für morgendliche Busfahrten zur Arbeit und Ähnliches. Ich habe den Kauf nicht bereut, denn es hat mir eben solche Fahrzeiten doch sehr verkürzt.

Nun noch etwas zum eBook selbst: Die Formatierung geht in Ordnung, doch werden die Kapitel in meinem Kindle nicht als solche angezeigt (sprich: Wechsel von Abschnitt zu Abschnitt ist nicht möglich). Als kleinen Ersatz habe ich mir einfach ein paar Lesezeichen gesetzt - aber das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Da es aber nicht weiter tragisch ist, werde ich hierfür keinen Stern abziehen. Das wäre ja reichlich unfair, nicht wahr?


Space Marine (the Chimera War Book 1) (English Edition)
Space Marine (the Chimera War Book 1) (English Edition)

2.0 von 5 Sternen Sehr kurz und flach. Einfach schade., 1. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir "Space Marine (The Chimera War)" gekauft, weil ich die Einleitung des Autors sehr nett fand. Außerdem fand ich die Beschreibung interessant, und das Cover sehr gut. Einen Versuch ist's wert, dachte ich mir also. Leider aber ist die Geschichte sehr flach, einzig und allein die Beschreibung von Sexualität ist sehr (wirklich sehr) genau, alles andere bleibt gewöhnlich und uninspiriert. Der Autor versucht stellenweise mit vielen in ein "Fachgespräch" unter Marines eingeworfenen Akronymen etwas Atmosphäre aufzubauen, nur leider gelingt es ihm eben nicht.

Ich hätte lieber eine gute Rezension für dieses eBook geschrieben (das übrigens sehr schlecht formatiert ist - Kapitelumbrüche hätte man zumindest einfügen können, denke ich), weil mir der Autor aufgrund der Einleitung irgendwie sympathisch erscheint. Aber ich konnte diesem Buch nichts abgewinnen. Erotik Romane interessieren mich nicht, aber auch in diesem Genre es gibt sicher bessere Bücher. Ein Buch im Stil von Starship Troopers wäre sicherlich keine tiefgreifende, aber vielleicht doch kurzweilige Angelegenheit gewesen. Aber das hier war leider verschwendete Zeit, und verschwendetes Geld. Apropos Geld: Selbst für 2,68 ist die Anzahl der Seiten doch ziemlich gering - auch dann, wenn man den Inhalt außer Acht lässt.


Tekken 6
Tekken 6
Wird angeboten von grooves.land
Preis: EUR 34,70

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein paar Schritte vor und zurück, 6. April 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tekken 6 (Videospiel)
Tekken ist eine der Spielereihen, die wohl jedem ein Begriff sein dürften. Das Prinzip ist einfach: Zwei Kämpfer stehen sich gegenüber, und versuchen sich gegenseitig KO zu schlagen. Klingt simpel, und das ist es im Prinzip ja eigentlich auch. Das Schöne an der Tekken Reihe ist (und war schon immer) dass Einsteiger auf dem Schwierigkeitsgrad "Leicht" mit wildem Buttonmashing durchkommen, und Spieler die sich mehr mit der Materie beschäftigen wollen die Möglichkeit haben, hunderte von Moves und Kombos zu meistern.

Die Grafik in Tekken 6 ist wirklich gut gelungen, und Slowdowns sind mir bis jetzt nicht untergekommen. Die Ladezeiten sind ziemlich lange, aber wenn man das Spiel auf dem Memory Stick installiert werden sie deutlich reduziert, was den Spielfluss deutlich angenehmer gestaltet. Die Charaktere sind sehr schön und abwechslungsreich animiert, und können sich schon fast mit Kratos (God of War: Chains of Olympus) messen. Die Arenen sind leider nicht so gut gelungen, aber immer noch in Ordnung. Den Sound des Spiels betrachte ich eher mit gemischten Gefühlen. Manche Stücke sind wirklich gut und gehen schnell ins Ohr, andere dagegen gehen einem schnell auf die Nerven. Das gilt übrigens auch für die Synchro der Charaktere.

Das Gameplay ist dafür (fast) durchgehend ansprechend. Tekken 6 ist ein recht flottes Spiel, es gibt gut 40 Charaktere, und auch wenn sich manche stark ähneln, so gibt es doch stets genügend Unterschiede zwischen ihnen. Es macht Spaß, sich einen Charakter auszusuchen und sich näher mit ihm oder ihr zu befassen. Das Spiel unterstützt eine solche Entscheidung sogar, indem es dem Spieler erlaubt einen bestimmten Kämpfer als eigenen Avatar zu nutzen. Zudem sind die Schwierigkeitsstufen sehr ausgewogen, was eine Steigerung des eigenen Könnens deutlich unterstützt, genau wie der gelungene Trainingsmodus (wie bei jedem Tekken).

Doch das Spiel hat auch seine Schattenseiten. Der Endgegner Azazel, den man im Story Modus jedes Mal antreffen wird, ist einfach übermächtig und selbst dann schwer zu besiegen, wenn man mit einem Charakter kämpft den man schon einigermaßen gut beherrscht. Spielt man allerdings mit einem Kämpfer den man eigentlich nicht mag (also nur weil man sein persönliches Video sehen möchte) so wird man sich noch schwerer tun. Eine beliebte Taktik ist es, die Rundenzahl auf 1 zu stellen, damit man ihn nicht zwei Mal in Folge besiegen muss. Das sollte aber eigentlich nicht Sinn und Zweck der Übung sein. Leider scheint diese Art von Gegner sich zu einer Tradition zu mausern (wir erinnern uns an Tekken 5). Des weiteren sind im Story Modus nur 4 Kämpfe zu bestreiten und man kann kaum Geld verdienen, was dazu beiträgt, dass der Sinn dieses Modus, nämlich einen Charakter näher kennenzulernen, irgendwie verloren geht. Die Introsequenzen bestehen nur aus einem kitschigen Text und ein paar mehr oder minder hübschen Bildern, und die Endvideos sind entweder sehr gut oder einfach nur dämlich. Schlussfolgernd kann man sagen, dass Tekken 5 immerhin noch versucht hat die (konfuse) Story und die Beziehungen der Kämpfer untereinander ansprechend darzustellen - Tekken 6 aber nicht.

Die Steuerung des Spiels ist nicht ebenfalls nicht perfekt, aber man gewöhnt sich nach einer Weile daran, dass man den Bildschirm ebenfalls in der Hand hält, und deshalb weniger akrobatisch mit seinen Fingern herumwirbeln kann. Nach ein oder zwei Stunden Eingewöhnungszeit geht das Spiel gewohnt flüssig von der Hand. Um auf das Thema Geld zurück zu kommen: Für gewonnene Kämpfe bekommt man Geld, das man wiederum dafür verwenden kann, um das Aussehen der Kämpfer zu verändern. Allerdings sind die Möglichkeiten stark beschnitten, was mich persönlich nicht stört (ich finde, dass die Möglichkeiten die hier geboten werden durchaus reichen... ich will ja kämpfen und keine Puppen anziehen und frisieren) aber andere eher abschreckt.

Die Modi sind zwar nicht zahlreich, versprechen aber dennoch kurzweilige Zugfahrten. Im Survival Modus bekämpft man mit begrenzter Lebensenergie möglichst viele Gegner, und im Time Attack Modus versucht man seine Kämpfe möglichst schnell zu beenden. Im Gold Rush Modus sammelt man Gold, indem man 30 Sekunden lang so schnell und Variantenreich wie möglich auf den Gegner einprügelt (schnelle Charaktere versprechen also eigentlich eine bessere Ausbeute), und im Geist Modus spielt man gegen simulierte Mitspieler. Der Geist Modus ist tatsächlich das, was den größten Reiz von Tekken ausmacht. Man kämpft sich mit einem Kämpfer seiner Wahl in den Rängen hoch, und trifft immer stärkere Gegner (die ebenfalls personalisiert, also vom Aussehen her angepasst sind) und kann demnach gut für Mehrspieler Kämpfe trainieren. Der Arcade Modus besteht aus 8 aufeinanderfolgenden Kämpfen und ist als eher unspektakulär anzusehen.

Der Mehrspieler Modus macht bei Tekken natürlich immer den größten Reiz aus. Daher verstehe ich einfach nicht, warum man nicht die Möglichkeit hat sich im Internet zu prügeln. Soweit ich weiß, wird Gamesharing außerdem ebenfalls nicht unterstützt. Kämpfe im Internet wären auch deshalb wichtig gewesen, weil man mit Freunden sowieso eher am Fernseher (also auf der PS2/3/Xbox360) spielen wird.

Trotz all seiner schwächen ist Tekken 6 für die PSP aber dennoch sehr gut gelungen. Die volle Punktzahl würde ich zwar auf keinen Fall vergeben, aber es ist auf jeden Fall ein überdurchschnittlich gut gemachtes und spaßiges Beat'em Up, mit dem man sehr viel Freude haben kann.


Metroid Prime Trilogy
Metroid Prime Trilogy
Wird angeboten von P.P.S
Preis: EUR 138,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei Spiele zum staunen und genießen, 7. September 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metroid Prime Trilogy (Videospiel)
Ich möchte zuerst einmal darauf hinweisen, dass dieser Text für den ein oder anderen einige Spoiler bereithalten könnte. Das hängt ganz davon ab, ob sie überhaupt schon einmal einen der Metroid Prime Teile gespielt haben, und ob tatsächlich noch keine Tests gelesen haben sollten. Da andere Rezensenten bereits auf die verschiedenen Teile der Trilogie eingegangen sind, werde ich sie außerdem nicht mit immer wieder den gleichen Details über die Story und die großen Unterschiede der Spiele "langweilen" ;)

Erst einmal zur Verpackung des Spieles. Der Pappschuber ist tatsächlich edel und schön anzuschauen. Leider ist die Altersempfehlung der USK aufgedruckt und nicht aufgeklebt. Das ist enttäuschend, und ich bin mir sicher dass sich jeder Sammler daran stören dürfte. Leider haben wir Deutschen, im Gegensatz zu den Amerikanern, eine einfache Verpackung aus Plastik bekommen. Wer im Internet bereits Gefallen am Anblick des Steelcase gefunden hat, wird also ebenfalls enttäuscht sein. Das kleine Artbook dagegen ist einfach toll. Es besteht aus hochwertigem Material, und enthält nicht nur diverse Artworks, sondern auch eine schön geschriebene Nacherzählung der Geschichte von Metroid Prime. Das Handbuch ist übrigens recht dick, angenehm zu lesen und ebenfalls schön gestaltet. Für mich persönlich ist von daher der "Verlust" des Steelcase durchaus zu verkraften.

Bleiben wir bei der Story von Metroid Prime. Im Gegensatz zu anderen Spielen, wird die Story selten bis gar nicht von Zwischensequenzen vorangetrieben. Stattdessen verfügt man über einen Scanner, mit dem man seine Umgebung genauer untersuchen kann. Das ganze funktioniert recht flüssig, und bereichert den Spielfluss durchaus: Man fügt die einzelnen Puzzelstücke der Story selbst zusammen. (Die Scan-Funktion ist in Teil 3 übrigens deutlich gegenüber Teil 1 und 2 verbesser worden. Aber das nur am Rande.)
Mit Ausnahme von Metroid Prime 3: Corruption fühlt man sich sowieso während der ganzen Spiele ziemlich einsam. Man ist allein, gestrandet auf diversen Planeten oder in diversen Anlagen, und versucht die einem gestellte Aufgabe selbstständig zu lösen. Zwar hilft einem das Spiel ab und an (dieses Hilfe-System lässt sich übrigens ausschalten), doch hat man wirklich das Gefühl selbst etwas zu "leisten".
Das Prinzip ist genauso fesselnd wie simpel: Man betritt einen Raum, kämpft gegen Feinde (die sich oft selbst als eine Art Rätsel entpuppen ' einfaches Geballer hilft einem meistens nicht weiter), löst ein paar Rätsel, und betritt den nächsten Raum. Dort erwartet einen vielleicht ein Endgegner, und man wird mit einer neuen Fähigkeit oder Waffe belohnt. Diese kann man nun verwenden, um neue Bereiche zu erreichen, oder neue Rätsel in bereits besuchten Räumen zu lösen.
An jeder Ecke entdeckt man praktisch etwas, was man sich später noch einmal genauer anschauen sollte. Teilweise kann man einfach nur staunen, mit wie viel Weitsicht die Designer die Welt von Metroid Prime entworfen haben. Die Welt sind zwar verschachtelt und komplex, doch erkennt man jederzeit welche Rätsel momentan von Bedeutung sind.
Das ganze gewinnt durch die verschiedenen Visoren noch einmal an Tiefe. Man kann die Dinge "normal" betrachten, mit dem Scanner überprüfen, oder mit einer Art Thermalsichtgerät, einem Röntgenblick, oder ähnlichem unter die Lupe nehmen. Teilweise ist es sogar möglich, Geräusche zu "sehen".

Sie sehen also, dass es jede Menge zu tun und vor allem zu entdecken gibt. Die Präsentation der Spiele ist durchweg gelungen. Zwar ist Metroid Prime in Sachen Grafik etwas schwächer als Teil 2 und vor allem Teil 3 (welchen ich ohne zu zögern als das schönste Wii-Spiel bezeichne), doch ist das Niveau der Grafik immer noch deutlich höher als beim Großteil aller erhältlichen Wii-Spiele (und ich bezweifle leider auch, dass sich das so bald ändern wird).
Sowohl Musik als auch Soundeffekte wurden übrigens vom ein oder anderen Kritiker als "legänder" bezeichnet. Ich werde hier nicht widersprechen. Es kommt selten vor, dass ich die Musik des Spieles einer guten CD im Hintergrund vorziehe.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Neuerungen der Trilogie gegenüber den Originalen Teilen in meinen Augen sogar eine Neuanschaffung rechtfertigen. Ich bin kein Freund von 1st-Person spielen, vor allem nicht mit zwei Analogsticks. Doch ist die Kombination von Remote und Nunchuck einfach perfekt geeignet. Selbst Anfänger treffen sehr schnell genau da hin, wo sie hin zielen wollen. Laufen, springen, zielen und schießen gleichzeitig ist mit der neuen Steuerung ein Genuss.
Zusätzlich wurde die Grafik von Metroid Prime 1 und 2 aufgewertet (16:9; einige Texturen wurden nachgebessert und selbst Effekte wurden hier und da verbessert) und die Ladezeiten bei allen drei Teilen reduziert. Geladen wird übrigens während den (seltenen) Zwischensequenzen und kurz vor dem Betreten eines neuen Raums. Das ganze fällt nun dankbarer Weise recht unauffällig aus, und behindert den Spielfluss überhaupt nicht.
Als letztes möchte ich erwähnen, dass es das Credit-System von Teil 3 nun auch in Teil 1 und 2 geschafft hat. Besiegen sie einen Boss, oder finden sie etwas besonders Wertvolles, oder retten sie jemanden, etc. werden sie mit Credits belohnt, die sie gegen Boni wie Musikstücke, einen neuen Skin, eine Screenshot-Funktion oder Ähnliches eintauschen können.
(An dieser Stelle eine WARNUNG: Manche Dinge lassen sich nur freischalten, wenn man Internet sowie einen Freund oder mehrere Freunde hat, die ebenfalls Metroid Prime besitzen und spielen. Das ist ärgerlich, wurde schon häufig bemängelt und hätte geändert werden müssen!)

Sie sehen schon: Ich kann wohl kaum anders handeln. Ich muss dieser Zusammenstellung von drei einzigartigen Spielen einfach die Höchstwertung zukommen lassen. Ungefähr 80 Stunden Spielzeit erwarten einen, gepaart mit freischaltbaren Extras und neuen Schwierigkeitsstufen. Für diesen Preis bekommt man nirgendwo mehr Spiel für sein Geld, da bin ich mir recht sicher. Ich hoffe, dass ich die meisten Fragen beantwortet habe und einen Guten Eindruck dieser Spiele vermitteln konnte :)


Kein Titel verfügbar

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Madworld - Eine Enttäuschung oder Segas neuer Vorzeigetitel?, 27. April 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun, um direkt auf meine eigene Frage zu antworten: Segas Madworld ist weder eine große Enttäuschung noch eine Offenbarung. Dieses Spiel hätte etwas wirklich Großes werden können - doch der letzte Feinschliff fehlt einfach. Dennoch bin ich der Meinung, dass dieses Spiel eine 5 Sterne-Wertung verdient hat. Doch warum?

Um dem einen oder anderen eine große Enttäuschung zu ersparen, werde ich zunächst einmal aufzählen, was bei Madworld eindeutig falsch gemacht wurde. Zunächst wäre da einmal die Spielzeit. Nach 3 bis 10 Stunden dürften sie zum ersten Mal den Abspann sehen. "Nur drei Stunden?" werden sie sich nun vielleicht fragen. Ja, das ist durchaus möglich. Je nachdem wie sie das Spiel angehen, ist es mehr oder weniger wahrscheinlich, dass sie einfach so durch das Spiel durchbrausen - und zwar ohne großen Widerstand.
Die nächste große Enttäuschung fällt einem bereits beim ersten Start des Spieles (PAL-Version) auf: Große, unschöne PAL-Balken zieren den Fernseher, und das ganze leider auch nur im 50 Hz Modus. Außerdem wird man im ersten Level von einem unschönen "Soundmatsch" begrüßt, der aus einem schlecht abgepassten Zusammenspiel von Kommentatoren, Musik, und Sound entstanden ist. Außerdem ist das Spiel komplett auf Englisch. Was mich zwar freut, ist für andere vielleicht dennoch enttäuschend.

Gott sei Dank lässt sich zumindest das Sound Problem auf Anhieb lösen. Stellt man die Kommentatoren aus (was man sich spätestens beim zweiten oder dritten Durchspielen überlegen wird), oder schraubt die Lautstärke von Musik und Sound zurück, spielt sich das ganze schon wesentlich angenehmer.
Die PAL-Balken lassen sich leider nicht entfernen, aber mich persönlich haben sie nach einer Weile nicht mehr gestört. Das liegt vor allem daran, dass Madworld einen ähnlich eigenwilligen Stil hat wie Okami (die SinCity-Vergleiche der anderen Rezensenten kommen nicht von ungefähr), und die Grafik im Allgemeinen einfach umwerfend ist. Die Liebe zum Detail ist offensichtlich, was spätestens bei den Endgegnern auffällt.
Zum Thema Spielzeit kann ich nur sagen, dass die kurze Spieldauer eine Enttäuschung ist und bleibt. Ein zusätzlicher Hard-Modus (der seinem Namen alle Ehre macht) und freispielbare Waffen (eine Doppel-Kettensäge sowie ein Katana) und die Möglichkeit die eigenen Highscores zu brechen verlängern das Leben von Madworld ungemein (wobei ich mir für die Highscores ein Online Leaderboard gewünscht hätte - das wäre wirklich großartig gewesen!). Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn das Spiel ein paar mehr Level geboten hätte, zusätzlich zum neuen Modus und den Waffen.

Das Gameplay an und für sich ist eine Wucht. Zwar beginnt der erste Level recht zaghaft (er dient als Tutorial), doch gewinnt das Spiel sehr schnell an Fahrt. Ich möchte über die Story nicht zu viel verraten, aber auch sie gewinnt schnell an Fahrt und driftet von der Kategorie "belanglos" bis hin zu "ganz nett". Und das ist bei den meisten Action Spielen als Kompliment zu verstehen, soweit es mich betrifft.
Als ich Madworld das erste Mal gespielt habe, kam ab und zu Langeweile auf, da sich alle Kombos immer und immer wiederholten und ich mich doch sehr eingeschränkt gefühlt habe. Desto mehr ich allerdings von den Leveln entdeckt, und desto besser ich mit der Logik des Spiels zurecht kam, desto mehr Spaß hat es auch gemacht die Gegner zu bekämpfen. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, einem Zombie einen Kürbis auf den Kopf zu stülpen, ihn danach durch die Gegend zu schleudern und an einem Brunnen aufzuspießen? Und das ist noch ein sehr, sehr harmloses Beispiel für die gebotenen Möglichkeiten.
Die Boss Kämpfe sind ebenfalls sehr unterhaltsam und außerordentlich zahlreich. Wobei ich leider sagen muss, dass ich vom letzten Boss mehr als enttäuscht war. Er war viel zu leicht zu durchschauen.
Was ebenfalls zum Spaß des Spiels beiträgt, sind die Abwechslungsreichen Minispiele (z.B. Golf und Dart einmal anders - ja, sogar Minispiele mit tödlicher Limonade gibt es) und die Motorrad Level. Diese waren allerdings eher belanglos, da sie zu simpel und zu kurz geraten sind.
Der Charme des Spiels entsteht vor allem durch neue Entdeckungen und die (vom Spiel selbst geforderte) Kreativität, welche sich nach einiger Zeit entwickelt. Die nahezu perfekte Steuerung und die konstante Framerate tun ihr Übriges. Die Blutorgien und die extreme Gewaltdarstellung zu bewerten, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil möchte nur hinzufügen, dass der Comicartige Stil das ganze deutlich entschärft, was für mich persönlich einen positiven Beigeschmack hat. Und wenn man sich nicht auf derart gewalttätige Spiele einlassen möchte, muss man es ja nicht tun.

Auch wenn sich dieser Erfahrungsbericht vielleicht eher negativ als positiv anzuhören scheint, so überwiegen doch klar und deutlich die positiven Aspekte. Das Spiel ist schnell, abwechslungsreicher als es den Anschein hat und vor allem unglaublich spaßig. Ein Evergreen wird es sicher nicht werden, aber für den momentan Preis kriegt man eine Menge Spaß geboten. Madworld ist vielleicht kein Megahit wie Zelda, Okami oder Mario Galaxy - aber es ist trotzdem ein wahnsinnig gutes Spiel und verdient die Aufmerksamkeit der Actionfans unter den Wii Besitzern.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2009 6:27 PM MEST


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