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funne "<3" (Deutschland)

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Wild Cards: Das Spiel der Spiele
Wild Cards: Das Spiel der Spiele
von George R.R. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 15,00

5.0 von 5 Sternen Unter haltsam und amüsant, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Wild Cards: Das Spiel der Spiele (Broschiert)
Sechzig Jahre ist es her, dass das Wild Cards Virus erstmals umging. Seitdem ist die Welt eine andere, als wir sie kannten: Manche Menschen änderten ihr Aussehen; man nennt sie Joker. Und manche blieben äußerlich dieselben, doch nun haben sie Fähigkeiten jeglicher Art; sie sind Asse. Und sie sind es, die die neue Reality-Show „American Hero“ braucht. Wer ist Amerikas nächster Superheld? Asse aus aller Welt duellieren sich gegeneinander, um den Stärksten unter ihnen herauszufiltern.
Doch nur wenige von ihnen durchblicken das Netz der Oberflächlichkeit: Was wirklich zählt und was sie wirklich zu Helden macht, sind keine künstlich erstellten Duelle, sondern die Realität: In Ägypten werden unschuldige Menschen abgeschlachtet um einen machtgierigen Kalifen an der Macht zu halten. Die Asse wissen: dies ist ihre wahre Mission.

Meine Meinung:
Klingt ziemlich abgedroschen, finde ich auch. Man wird nicht einfach zum Helden weil man irgendeine Fähigkeit hat wie zum Beispiel Blasen werfen zu können, und man reist auch nicht einfach mal nach Ägypten weil sich der beste Freund in eine altägyptische Göttin verwandelt und einen auffordert, mit ihm einen Bürgerkrieg zu verhindern. Ganz abgesehen von der völlig absurden Geschichte, auf der das Buch basiert: Außerirdische griffen die Erde an. Irgendein Typ fand ein Alienvirus in einem ihrer Raumschiffe und erpresste Manhattan damit. Das Virus wurde freigesetzt und im Laufe ihres Lebens deckt nun jeder Mensch seine Wild Cards auf und erfährt ob er stirbt, mutiert oder ein Held wird. Und wie gesagt, dies ist nur die Basis dieser neuen Reihe, die von insgesamt neun Autoren gemeinsam geplant und geschrieben wird.
Das zur Kritik. Es ist absurd und abgedroschen. Andererseits kann ich nicht sagen, dass mich das stört. Es ist eine Mischung aus Science-Fiction und Zukunftsroman, und trotz aller Irrwitzigkeit sehr unterhaltsam; wenn nicht gerade deswegen. Tatsächlich ist eine sarkastische Ader nicht zu leugnen, was mich insgesamt an eine Komödie à Die nackte Kanone erinnerte: Dieses sinnlose Schlussfolgern und Handeln. Ob das beabsichtigt war, kann ich aber nicht sagen. Fakt ist jedoch, dass es nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr packend und spannend war und dass ich es quasi an einem Tag verschlungen habe. Auch die Idee, dass das Buch aus den Kurzgeschichten von neun verschiedenen Autoren zusammengesetzt ist, finde ich interessant und… anders. Was kompliziert klingt, wurde jedoch sehr gut umgesetzt: Zwar bemerkt man die andere Schreibweise, doch ist alles schlüssig und nahtlos miteinander verknüpft. Auch die vielen Sichtwechsel haben das Buch spannender und vielseitiger gemacht, jeder Charakter „gehört“ einem anderen Autor, sodass quasi jeder Charakter eine völlig andere Persönlichkeit hat; mehr noch als ein einzelner Autor hätte hinbekommen können.
Nicht zu vergessen in dieser Geschichte sind die Botschaften und die Kritik, die sie an uns und der gesamten Welt äußern: Während wir hier in unseren wohlhabenden Ländern vor dem Fernseher sitzen und inszenierten Missionen zuschauen müssen, um uns zu unterhalten, sterben überall auf der Welt unschuldige Menschen und es interessiert uns doch nicht – irgendwo auf der Welt ist ja immer Krieg. Aber das bedeutet nicht, dass es uns sonst wo vorbeigehen sollte.
Für die, die Tatsächlich an nichts glauben, was da draußen geschieht und was nur teilweise in den Nachrichten gezeigt wird, weist das Buch auf die harte Realität hin und versucht, von der Verblendung des TV zu erlösen.
Nicht zu vergessen das Übliche… was ist wahrer Heldenmut? Was macht einen wahren Helden aus?
Dass Teamwork wichtig ist, Freundschaft auch, und dass man das Wohl vieler manchmal über sein eigenes Wohl stellen muss… und dass auch ganz normale Menschen etwas in unserer Welt bewegen können; dass es nämlich nicht unbedingt irgendwelcher außergewöhnlicher Fähigkeiten bedarf, um ein Held sein zu können.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass mir das Buch trotz aller Absurdität mehr als gut gefallen hat und ich mich damit sehr unterhalten und amüsiert habe. Ich bin beeindruckt von der Idee mehrerer Autoren und der Umsetzung dieser Idee. Den nächsten Band dieser zukünftigen Reihe kann ich kaum erwarten! :)

[...]


Die Arena: Under the Dome
Die Arena: Under the Dome
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 8. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Anfangs hat mich ein wenig der Umfang des Buches abgeschreckt. Es ist nicht ganz so lang wie „Es“ von Stephen King, aber mit 1277 Seiten schon ein Wälzer. Aber dann habe ich die Serie „Under the Dome“ begonnen, welche auf diesem Buch basiert (übrigens eine sehr empfehlenswerte Serie) und wurde neugierig. Also habe ich es gelesen.
Was die Schreibweise angeht ist es mal wieder extrem ausführlich: King stellt seine Kleinstadt, die Charaktere und die aktuelle Situation durchgehend in jedem kleinen Detail dar. Es zieht sich unglaublich und wird sehr langweilig, vor allem zu Beginn des Buches. Ich verüble es niemandem, wenn er es schon nach hundert Seiten weglegt. Und es wird leider auch kaum besser: Sobald etwas passiert, wird diese Situation oft mehrmals erzählt, jeweils aus Sicht einer anderen Person. So was geht einfach nicht… ich frage mich wie Mister King es schafft, beim Schreiben seiner eigenen Bücher nicht einzuschlafen!
Gegen Ende wird die Story SEHR Science-Fiction-lastig. Epilepsieartige Anfälle und Geschwafel über Halloween und außerirdische Kinder mit "Lederköpfen" geben der Handlung eine völlig neue Wendung; allerdings eine Wendung, die mir nicht unbedingt gefällt, weil es mir zu sehr abdriftet in etwas, das einfach nicht dazugehört. Das hat nichts mehr mit einer Kuppel und einer ums Überleben kämpfenden Bevölkerung zu tun. Es endet sogar damit, dass von mehr als zweitausend Einwohnern sage und schreibe etwa fünfundzwanzig überleben. Das ist mir etwas zu übertrieben dramatisch. Vor allem fehlt mir das, was der Klappentext verspricht: Die Arena. Der Kampf. Davon gibt es nichts. Das Buch ist weder ausgesprochen gruselig noch actionreich. Es mangelt weder an Wasser noch an Nahrung, sondern nur an Luft und Strom. Von einer Arena und irgendwelchem Grauen ist leider nichts zu spüren…
Allgemein ein King-Buch, von dem selbst ich als Fan sehr enttäuscht bin. Es endet zu schnell und zu plötzlich und sehr unkreativ, als hätte der Autor keine Lust mehr zum Schreiben gehabt weil er gemerkt hat, dass das Buch erst gut werden kann, wenn er noch 1000 Seiten draufpackt weil Menschen ihm wohl nicht schnell genug Hunger bekommen. Es driftet in eine nicht dazu passende, not-kreative Richtung ab und ist wie bereits zu Anfang erwähnt recht langweilig, auch wenn man meinen sollte dass ich nach meinen Dutzend Büchern bereits an diesen Schreibstil gewohnt sein soll… zwischen Anfang und Ende ist es zwar sogar richtig spannend und interessant und alles, aber was will man mit einem Buch, dessen Rahmen man Mist findet? ...die Charaktere sind auch nicht außergewöhnlich besonders, sondern typische King-Charaktere. Ich hätte allgemein ein wenig mehr erwartet, denn die Idee einer Arena ist doch echt super…

[...]
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 13, 2014 1:38 PM MEST


Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
von John Green
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

5.0 von 5 Sternen Mitten ins Herz, 2. August 2014
Hazels Leben ist ein Nichts. Sie liest viel, jedoch immer nur dasselbe Buch. Sie verlässt das Haus nicht. Sie hat keine Freunde, kein Leben außerhalb ihrer kleinen, krebsüberwucherten Welt. Doch als sie sich eines Tages von ihrer Mutter dazu überreden lässt, die Selbsthilfegruppe zu besuchen, ändert sich alles für Hazel. Sie begegnet ihrer ersten und letzten und einzig wahren Liebe: Augustus Waters. Er schafft es nicht nur, sie nach Jahren wieder zum Lachen zu bringen und glücklich zu machen, sondern auch, ihr die letzten Tage auf Erden so schön wie möglich zu machen. Denn Hazel wird irgendwann sterben, das weiß sie, und Gus wird weiterleben. Doch dann wird alles viel dramatischer als gedacht…

Meine Meinung:
John Greens Buch ist der Kinofilm-Hype dieses Jahres. Und das zu Recht: Auch ich habe mir den Film angeschaut und war zu Tränen gerührt. Es ist tragisch, es ist dramatisch, es ist romantisch und es ist hoffnungslos und es ist alles, was ein Film sein kann, in einem.
Anschließend habe ich mir das Buch ausgeliehen, meine Erfahrungen mit dem Film vorübergehend ausgeblendet… und muss sagen, dass ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es gar kein so besonderes Krebsbuch ist, wie ich nach all dem Hype erwartet habe. Das Buch wurde in den Himmel gelobt und dementsprechend waren meine Erwartungen…
Natürlich finde ich nicht, dass es ein schlechtes Buch ist oder ein langweiliges. Im Gegenteil: Es ist wirklich wunderbar zu lesen, und auch die Charaktere sind sympathisch – Charaktere der Sorte, die einem ans Herz wachsen, sobald man sie besser kennenlernt. Hazel beispielsweise ist eine unglaublich sympathische Krebspatientin, die ihrer Krankheit, auch wenn sie sie nicht auf die leichte Schulter nimmt, jedoch mit einem gewissen Maß an schwarzem Humor und einem Hauch von Zynismus gegenübertritt, was dem Buch keine depressive und niedergeschlagene Stimmung gibt, sondern eine Art makabre Fröhlichkeit… auch wenn es an der Endgültigkeit des unausweichlichen Todes natürlich nicht im Geringsten etwas ändert.
Gus ist ebenfalls ein ganz besonderer Charakter. Er ist einfach nur ein Traum von Mann: Charmant, höflich, zuvorkommend, witzig. Ich denke er löst in vielen Leserinnen den Wunsch aus, Hazel zu sein – lässt sie ebenso wie Hazel selbst vergessen, dass sie ein todkrankes Mädchen ist. Wäre Gus nicht, würde Hazel wohl ein deprimiertes, melancholisches und verbittertes Buch auf Grundlage von Peter Van Houtens „Ein herrschaftliches Leiden“ schreiben. So jedoch ist Gus die Sonne, die ab und zu durch die grauen Wolken von Hazels düsterer Stimmung bricht und diese mit jedem Mal ein wenig weiter zurückdrängt. Zusammen sind die beiden vielleicht kein Traumpaar wie wir es kennen, aber auf jeden Fall glücklich.
Das Buch ist süß. Traurig, hoffnungslos, dramatisch… aber süß. John Green schafft es, uns durch Hazel zu übermitteln, dass man trotz tödlicher Krankheit glücklich sein kann, und dass man die Zeit, in der man es sein kann, voll ausnutzen soll.
Das Buch berührt den Leser tief, obwohl es sogar noch ein wenig distanziert geschrieben ist. Als sähe Hazel alles von oben, als sei sie nicht sie selbst. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein Buch, das den Leser für sich einnimmt und ihn mitten in Hazels Herz setzt, genau dem Ort, von dem aus er die Handlung beobachtet.
Trotzdem muss ich meine ganzen Lobesworte von gerade eben ein klitzekleines Bisschen zunichte machen; hoffentlich nicht zu sehr. Wie zu Anfang erwähnt finde ich, dass es kein allzu besonderes, originelles Krebsbuch ist. Das ist die Wahrheit und das denke ich noch immer, aber dafür gebe ich dem Buch keinen Abzug. Denn wie soll man eine tödliche Krankheit originell gestalten?
Krebs ist Krebs, und der Tod ist immer gleich schlimm, egal wie glücklich oder unglücklich oder wie reich oder arm oder wie einsam man ist. Ich glaube, John Green übermittelt uns mit seinem Buch eine Menge Lebensweisheiten, die einem ans Herz gehen, wenn man sie erkennen kann, und ich denke, dass er das sehr gut gemacht hat.


Rückkehr ins Zombieland
Rückkehr ins Zombieland
Preis: EUR 14,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser als der erste band!, 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Rückkehr ins Zombieland (Kindle Edition)
Ali ist glücklich. Endlich hat sie ihre Bestimmung gefunden; einen Weg, ihre tote Familie zu rächen: Der unerbittliche Kampf gegen die mordlüstigen Zombies. Außerdem hat sie einen Freund, den sie über alles liebt, und der sie ebenfalls über alles zu lieben scheint. Doch da tauchen fremde Zombiejäger auf… Ali bekommt eine Vision mit Gavin, was eigentlich nur mit Cole passieren sollte… ihr Freund verlässt sie und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Gleichzeitig fängt ein zweites Herz in Alis Brust an zu schlagen… im Spiegel blickt sie ein fremdes Gesicht an… und Ali merkt, dass da etwas Böses in ihr heranwächst, das die Kontrolle zu übernehmen droht…

Meine Meinung:
Was soll ich sagen, ich bin hin und weg. Wie durch ein Wunder wurde jeder einzelne meiner Kritikpunkte für den ersten Band, „Alice im Zombieland“, weggefegt. Ich fand Alice unsympathisch… hier sage ich, man muss sie einfach mögen. Sie ist quasi eine Anti-Bella in einem Twilight-Kitsch-Roman. Sie ist eine starke, schlagfertige Frau, kein verweichlichtes, schwaches Mädchen. Das Buch ist sehr romantisch, vielleicht liegt der Schwerpunkt wieder mal ein wenig zu sehr auf dem Romantischen, aber ich finde es nicht zu kitschig. Wie der erste Teil ist es eine perfekte Mischung aus Mädchenkram und Action. Eine Hauptfigur wie Ali kann man sich für ein Action-Mädchen-Buch nur wünschen.
Weiter hatte ich bemängelt, dass die Zombies lächerlich sind. Hier sind sie zwar nicht nennenswert anders beschrieben worden, und sie sind auch nicht gruseliger… allerdings finde ich sie nicht mehr lächerlich, sondern würde sie einfach als tolle Wesen bezeichnen, die wunderbar ins Buch passen, und die viel zu selten in Büchern vorkommen.
Der dritte Kritikpunkt war die durchgehende Twilight-Ader… und siehe da, meiner Meinung nach hat sie sich fast vollständig verflüchtigt! Ich konnte das Buch lesen ohne ständig zu denken: „Mensch, das hat sie aber von Twilight geklaut!“ :)
Die Schreibweise hat mich im Gegensatz zum ersten Teil von der ersten Seite an gepackt… ich konnte mich gar nicht mehr losreißen. Die Stellen, die einen zum lachen bringen, sind einfach wundervoll. Und davon gibt es viele, ohne dass dieses Buch als Komödie eingestuft werden muss. Auch sind die Ideen mit den Spiegeln und dem zweiten Herzen, das in Alis Brust zu schlagen anfängt (und die ich hier nicht näher ausführen werde), einfach geil. Hier findet sich ein Hauch Grusel… wunderbar. Es ist einfach… unterhaltsam, mitreißend, spannend. So muss eine Geschichte geschrieben sein.
Von diesem Buch genoss ich wirklich jeden Satz; ich weiß nicht woran es liegt… ob ich beim ersten Band zu sehr von davor gelesenen Rezensionen beeinflusst war, oder ob dieser Teil wirklich einfach nur um einiges besser ist… aber ich fand ihn einfach umwerfend. Ja, ich denke das ist das richtige Wort. Ich habe es in einem Stück verschlungen und kann es gar nicht mehr abwarten, dass der nächste Band auf deutsch erscheint!


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100x Metall Pyramidennieten Pyramiden Nieten Ziernieten Gothic Golden TREND
Wird angeboten von jumeitang
Preis: EUR 1,47

1.0 von 5 Sternen mangelhaft, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Laufen bei mir bereits hässlich an. Halten bei Kleidung, die ich trage, schon nach kurzer Zeit nicht mehr... habe keine Lust herumzulaufen und eine Spur goldener Nieten hinter mir herzuziehen. Liegen folglich unbenutzt in der Tüte herum, in der sie gekommen sind.


AmazonBasics USB 2.0-Kabel A-Stecker auf Micro-B-Stecker (1,8 Meter)
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Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen perfekt, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ist einfach toll, genau was ich gesucht habe. Lang genug und vor allem sehr stabil. Wird mir noch lange viel Freude bereiten.


So finster, so kalt: Roman
So finster, so kalt: Roman
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wolkig trifft steinig, 21. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: So finster, so kalt: Roman (Kindle Edition)
Schon immer war Oma Mago eine richtige Märchen-Omi gewesen, die in einem fast-richtigen Knusperhäuschen gewohnt und die besten Lebkuchen der Welt gebacken hat. Doch nun ist Mago tot – und Merle erbt das kleine Häuschen im Schwarzwald; gemeinsam mit einem Stapel geheimnisvoller Dokumente. In ihnen erzählt ein gewisser Hans vom Wald, vermutlich einer von Merles Vorfahren und auch ihr Namensgeber, von einem Dämonen in Mädchengestalt, das ihn vor vielen Jahren in den Wald gelockt und an das Häuschen gebannt hatte. Merle zweifelt aus berechtigten Gründen an der Wahrheit der Erzählung, doch die Neugier bleibt: Sie nimmt Kontakt mit Jakob Wolff auf, einem Märchenexperten. Doch bald ist sich Merle nicht mehr sicher, ob das eine gute Idee war… und plötzlich geschehen auch in der Gegenwart seltsame Dinge…

Meine Meinung:
„Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald…“ Wer kennt es nicht, dieses deutsche Volkslied? Auf ihm und dem allseits bekannten Märchen „Hänsel und Gretel“ ist dieses Buch aufgebaut.
Die Idee der Märchenadaption finde ich eine echt tolle, die ich auch mehr oder weniger gut umgesetzt finde. Auch findet sich der Bezug zu mehreren anderen Märchen, woraus die Autorin quasi ein Rätselraten für den Leser gemacht hat. Zum Beispiel goldene Äpfel... was könnte das für ein Märchen sein?
Das Einzige, was mich sehr daran stört, ist, dass es letztendlich ziemlich fantasylastig beziehungsweise ein wenig übertrieben übernatürlich geworden ist.
Die Schreibweise finde ich sehr gut zu lesen; sie ist spannend und macht das Buch interessant. Auch die Charaktere sind toll – alle sehr sympathisch, bis auf Dr. Jakob Wolff. Dieser ist ziemlich verwirrend… was man sich eigentlich hätte sparen können, da das Buch auch ohne ihn verwirrend genug ist, da ich es wie gesagt übertrieben übernatürlich finde. Bei Jakobs Charakter fragt man sich, ob die Autorin überhaupt selbst gewusst hat, ob sie ihn gut oder böse machen wollte, oder ob sie ihn absichtlich so übermäßig zwiespältig geschrieben hat. Leider hat mir dieser Charakter so gar nicht gefallen.
Was mir dagegen sehr gut gefallen hat, ist das allgemeine Genre des Buches… eher horrormäßig, ein perfekter Hauch von Grusel, und ein Märchen… eine Mischung aus wolkig und steinig; ein Widerspruch in sich, aber eine interessante Grundlage für eine Geschichte!
Ebenso toll fand ich die Parallelgeschichte, die ab und zu aufgegriffen wurde: Auszüge aus den erwähnten Dokumenten, die Merle von ihrer Großmutter erbt.Sie werten das Buch aufgrund der Abwechslung extrem auf.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen… das Genre gefällt mir, die Schreibweise gefällt mir, die Charaktere sind großteils sympathisch und die Idee, die hinter dieser Geschichte steht, ist eine sehr gute. Da mich jedoch Jakob Wolff sehr stört und ich zwar etwas fantasymäßiges, aber nicht SO fantasymäßiges erwartet habe, gibt es einen Punkt Abzug von mir.
Allerdings eine klare Empfehlung für alle Grusel-Liebhaber mit Schwäche für Märchen!

[...]


Wanderer durch die Zeiten
Wanderer durch die Zeiten
Preis: EUR 2,99

2.0 von 5 Sternen Viel zu kompliziert, 21. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Wanderer durch die Zeiten (Kindle Edition)
Es ist ein ziemlicher Schock für Marie, als ihr eines Nachmittags im Park der Junge James begegnet und ihr auftischt, er sei Mitglied einer Bruderschaft von Zeitenwanderern und sei hier, um Marie zu rekrutieren, da sie ebenfalls die Fähigkeit des Zeitenwanderns beherrsche. Doch dann verliert James den Kontakt zur Bruderschaft, als der sogenannte Raum der Nichtzeit plötzlich durch eine undurchdringbare Barriere abgeschottet wird. Jemand hatte die Brüder eingesperrt. Doch wer? Marie entschließt sich sofort, James auf der Suche nach dem fremden Zeitenwanderer zu machen, der die Brüder eingeschlossen hat - bevor dieser Dinge in der Vergangenheit verändern kann…

Meine Meinung:
Gibt es ein komplizierteres Thema als „Zeit“, über das man ein Buch schreiben kann? Keiner hat die Geheimnisse von Raum und Zeit je vollkommen ergründen können. Es ist nichts, das ein menschlicher Horizont erfassen kann. Anja Buchmann jedoch hat versucht, ihre Version des Wanderns durch die Zeiten mithilfe eines Raums der Nichtzeit zu erklären, durch den man die gesamte Zeit und alle Geschehnisse der Geschichte im Blick hat und von dem aus man an jeden beliebigen Ort zu jeder beliebigen Zeit reisen kann. Gemeinsam mit vielen anderen Theorien über das Zeitreisen eine komplizierte Angelegenheit – eine, die meiner Meinung nach auch um einiges zu kompliziert rübergebracht worden ist. Ich habe mich zwar mühelos und wunderbar in das Buch einlesen können, da mir die Schreibweise sofort gefallen hat, doch schon bald bin ich auf einige Punkte gestoßen, die mir leider das Lesevergnügen ein wenig zunichte gemacht haben. Der größte Punkt ist eben dieses Komplizierte. Es wird unglaublich viel erklärt, ständig lernt der Leser neue Dinge über das Zeitreisen wenn die Hauptfiguren es gerade brauchen. Alles in allem sind die Erklärungen zwar in sich stimmig, allerdings finde ich es nicht sehr empfehlenswert, ein Buch so kompliziert zu machen. Meiner Meinung nach sind solche Bücher zum Vergnügen da, weshalb man sie eher einfach halten sollte.
Ein weiterer Punkt, den ich nur kurz anschneiden möchte, sind die Rechtschreibfehler. Davon gibt es hier leider einige. Sie stören, sind aber nicht weiter tragisch.
Der zweite große Punkt ist die Detailfreudigkeit… beziehungsweise die kaum vorhandene Detailfreudigkeit. Es fehlen detaillierte, lebendige Beschreibungen der Umwelt, der Personen, Dingen. Wetter, Adverben. Mir fehlt das Leben in diesem Buch. Die Schreibweise ist toll, das Thema ist toll, die Umsetzung auch relativ gut. Aber es ist grau und leblos, Handlung ist an Handlung gereiht als sei die Story das einzige, das in einem Buch zählt. Ich finde dieses Buch hat Potenzial dazu, eins dieser Bücher zu werden, die den Leser in eine fremde Welt entführen zu können. Doch dazu muss es so lebendig sein, dass man die Wirklichkeit vergisst. Hier ist es schade, denn ich würde wirklich gerne in Maries und James’ Welt eintauchen.
Ich kann nur sagen… eigentlich ein tolles Buch. Eine gute Idee, sympathische Charaktere, interessante Handlung, viel Spannung. Aber es fehlt das, was meiner Meinung nach ein richtig gutes Buch ausmacht.

[...]


Klammroth: Roman
Klammroth: Roman
von Isa Grimm
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Toll!, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Klammroth: Roman (Taschenbuch)
Sechzehn Jahre ist es her, dass Anais Schwarz das letzte Mal in Klammroth war. Damals geschahen schreckliche Dinge: Drei Schulbusse mit Anais’ gesamter Generation fuhren im alten Tunnel ineinander. Nur etwa zwanzig von hundert Jugendlichen überlebten, wenn auch mit grausamen Verbrennungen. Anais ist eine der Überlebenden, doch niemand scheint ihr dieses Glück zu gönnen: Noch heute, die ewig langen sechzehn Jahre später, schlägt ihr eine Wand von Unmut der Bevölkerung Klammroths entgegen. Und nicht nur das: Seltsame Dinge beginnen sich abzuspielen. Seltsame Schemen am Rande des Dunkeln. Ein geheimnisvoller Mord. Eine leer stehende, verfallene Villa, die Anais zu sich zu rufen scheint. Übernatürliche Begebenheiten. Und alle haben sie etwas mit dem Tunnel zu tun… denn er will, dass Anais ihre Schuld begleicht. Die Schuld, von der sie glaubt, sie nicht zu tragen. Doch was ist wirklich geschehen, damals im Tunnel?

Meine Meinung:
Hinter diesem Cover und dieser Inhaltsangabe steckt so viel mehr, als ich anfangs erwartet habe. Möglicherweise liegt es daran, dass ich das letzte meiner gelesenen Bücher eher langweilig fand… vielleicht ist „Klammroth“ auch einfach nur ein richtig spannendes Buch; denn ich habe es beinahe in einem Rutsch durchgelesen. Das erste Buch seit langem, das ich regelrecht verschlungen habe. Die Schreibweise war mir sofort sympathisch… „faszinierend“ war glaube ich das Wort, mit dem ich sie zumindest am Anfang gedanklich beschrieben habe. Sie ist interessant zu lesen, packend, spannend, vor allem originell. Später habe ich gelesen, dass die Autorin Dramaturgin ist, und ich finde die Kreativität lässt sich in ihrem Buch sehr gut und auf den ersten Blick herauslesen.
Vor allem ist die Handlung sehr überraschend, zumindest war sie das für mich. Trotz des Klappentextes dachte ich, dieses Buch hätte eher weniger, wenn nicht gar nichts mit Übernatürlichem zu tun. Weit gefehlt: Anfangs war es ein mehr oder weniger normales Buch, dann wurde es leicht strange und wunderbar creepy, bevor es (vielleicht einen Schuss zu viel) übernatürlich wurde. Der Leser weiß bald nicht mehr, was er glauben soll… soll er Anais für verrückt halten? Oder doch nur für ein Opfer irgendeines billigen Tricks? Bildet sie sich alles ein? Diese Fragen, auf die man keine Antwort hat, die spannende Schreibweise, die einen nicht aufhören lässt zu lesen, und der überraschende Wechsel zum Übernatürlichen hinterlassen ein Gefühl der Unwirklichkeit, das verursacht, dass das Buch einen in seinem Bann hält, bis man es fertiggelesen hat. Das Fiese jedoch (übrigens auch der Grund, weshalb das Buch einen Punkt Abzug bekommen hat, da es mich frustriert) ist, dass es nicht nur offen endet, sondern auch sehr viele Fragen offen lässt. Anais findet eine Marke, die später nicht mehr erwähnt wird. Was war ihre Bedeutung? Und überhaupt: Was an dem ganzen Buch war überhaupt echt? Dem Leser wird nicht eröffnet, was von allem Anais sich nur eingebildet hat, weshalb das Gefühl der Unwirklichkeit und eine leichte Perplexität bis über das Ende des Buches hinausgehen. Einerseits eine interessante Art, die Leser an der Leine zu halten, andererseits sehr frustrierend… und schade. Es lässt den Rahmen etwas haltlos erscheinen. Auch sehe ich keinen sonderlich großen Sinn in dieser Geschichte… für diese Art von Buch wäre es wundervoll gewesen, wenn es eine Botschaft hätte. Aber ich sehe keine. Mit all diesen Aspekten kommt es mir vor, als würde dieses Buch losgelöst von jeglichem Genre oder Bezug zu anderen Büchern im Bücheruniversum schweben und trotzdem richtig spannend und packend sein.
Mir hat es richtig gut gefallen, da es wie gesagt ein Buch war, das ich quasi in einem Zug durchgelesen habe. Punktabzug wegen der (scheinbaren?) Unvollständigkeit… ansonsten ein klasse Buch ;)

[...]


Wespennest: Ein Jack-Reacher-Roman
Wespennest: Ein Jack-Reacher-Roman
von Lee Child
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2.0 von 5 Sternen Hätte Besseres erwartet, 1. Juni 2014
Es ist ein seltsamer Ort, an dem Jack Reacher dieses Mal landet. Ein Doktor, der sich sinnlos besäuft, anstatt seine Pflicht zu tun. Eine Frau, die geschlagen wird, doch diesmal war es nicht ihr Mann. Und die Duncans, eine Familie, die über das County herrscht wie ein König. Nicht mehr lange, entscheidet Reacher, während er die Lage peilt. Denn diese Familie ist eine Plage. Eine Plage, die zudem noch seit mehreren Jahrzehnten in abartige, kriminelle Machenschaften verwickelt ist, die weit über die Erpressung ihrer Nachbarn hinausgeht…

Meine Meinung:
Ich habe schon Einiges über Lee Child und seinen Serienhelden Jack Reacher gehört, großteils Gutes. Für mich war „Wespennest“ jedoch der erste Reacher-Roman, und ich konnte mir nun meine eigene Meinung bilden: Ich finde, Jack Reacher ist ein interessanter Charakter, der sehr geheimnisvoll rüberkommt, was ihn auf eine gewisse Weise sehr interessant macht. Allerdings macht es ihn auch seltsam. Und er ist manchmal geradezu nervtötend arrogant, was man ihm verzeihen könnte, wenn er nicht gleichzeitig auf Dauer langweilig werden würde mit seinen besserwisserischen psychologischen Denkspielchen. Diese darf der Leser sogar zweimal lesen. Das erste Mal, wenn der Feind seinen Plan ausheckt, das zweite Mal wenn Reacher diesen Plan natürlich aufs Genaueste vorkonstruieren kann. Natürlich ein, zwei Kleinigkeiten verändert, damit Reachers Kombinationsgabe nicht allzu übertrieben perfekt wirkt. Aber gut… hier denke ich mir, dass es vielleicht nicht die beste Idee war, mit dem fünfzehnten Teil einer Reihe anzufangen, und dass man Reacher ab ersten Band kennenlernen sollte, um sich wirklich ein Urteil über ihn bilden zu können.
Was das Buch allgemein betrifft, so muss ich leider sagen, dass ich es oft langweilig und vor allem sehr langwierig fand. Es passiert eine Menge in sehr wenigen Tagen, vieles davon besteht jedoch aus Warten und Gesprächen, die sich oftmals um ein und dasselbe Thema drehen. Kommt es zu Handgreiflichkeiten, ist meistens vorauszusehen wer der Gewinner sein wird. Erst gegen Ende wird es so spannend, dass man einfach nur weiterlesen möchte, weil man Antworten auf seine Fragen haben möchte. Was ist aus dem Mädchen geworden? Was befindet sich in der Scheune? Was transportieren die Duncans?
Aber wenn ich ganz ehrlich bin sind das auch die einzigen wenigen Punkte, die ich gut fand an diesem Buch. Selbst die vielen Perspektivenwechsel haben mir hier nicht gefallen, da man damit quasi in Echtzeit jeden einzelnen Schritt und die Gedanken der Feinde mitbekommen hat, was der Spannung den ganzen Wind aus den Segeln genommen hat. Ich finde Reacher in erster Linie zu unsympathisch, und das Buch allgemein viel zu oft viel zu langweilig, um es gut finden zu können. Vielleicht ist dieses Buch eine Ausnahme in dieser Reihe was die Spannung und die Unterhaltung angeht; ich weiß es nicht; aber „Wespennest“ war nicht wirklich mein Ding.


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