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Rezensionen verfasst von
Steffalb "steffalb" (Liederbach)

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Spieltage: Die andere Geschichte der Bundesliga
Spieltage: Die andere Geschichte der Bundesliga
von Ronald Reng
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein lesenswertes Buch. Sehr zu empfehlen!, 3. November 2013
Die Rezensionen in den Medien waren von Beginn an exzellent. Allerdings fragte man sich zunächst, weshalb schreibt jemand die Geschichte von Heinz Höher auf, nachdem man so viele Jahre nichts mehr von ihm gehört hat und weshalb sollte man überhaupt ein Buch über Höher lesen? Die sehr gelassen und informativ verfasste Lektüre beantwortet diese Frage. Reng beschreibt neben dem Leben und Werdegang von Höher in packendem Stil einen Teil des damaligen Lebens in der Bundesrepublik und der Fußball-Bundesliga. Er erzählt Anekdoten, die selbst Zeitzeugen nicht mehr bekannt oder entfallen sind. Und die fundierte Erzählweise hat zur Folge, dass man Höher tatsächlich kennenlernt und sich nach der Lektüre fragt: weshalb hat eigentlich noch niemand zuvor ein Buch über Heinz Höher geschrieben? Ein lesenswertes Buch. Sehr zu empfehlen!


Im Stein: Roman
Im Stein: Roman
von Clemens Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach 210 Seiten war Schluss!, 25. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Stein: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch mag aus wissenschaftlicher Sicht wertvoll sein. Aus Sicht eines interessierten und schwierigen Lesestoff durchaus gewohnten Lesers erweist sich das Buch als ein durch und durch unstrukturiertes und zugleich überaus langweiliges Werk, bei dem man sich regelmäßig die Frage stellt: ist das Buch der Lesezeit wert? Ich verneine diese Frage, weshalb nach 210 Seiten Schluss war.


Was davor geschah: Roman
Was davor geschah: Roman
von Martin Mosebach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Lesevergnügen, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Was davor geschah: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie gewohnt, erweist sich der Sprachstil von Mosebach als grandios und erinnert dieser famos an denjenigen von Thomas Mann. Es dürfte nur wenige Schriftsteller geben, die in der Lage sind, Charaktere oder Lebensituationen auf entsprechendem Sprachniveau zu beschreiben. Für Menschen, die den heutigen SMS-Sprachstil als "normal" annehmen, ist das Buch demgegenüber nicht zu empfehlen. Im Gegensatz zu "Das Beben" erweist sich das Buch auch inhaltlich bis zur letzten Minute als spannend. Die Beschreibung des Erzählers, was "davor" (vor seiner Beziehung mit seiner neuen Lebenspartnerin) geschah, nimmt nahezu den gesamten Umfang des Buchinhalts ein, bis Mosebach kurz vor dem Ende des Buchs knapp und versteckt das Rätsel auflöst, um wen es sich bei der neuen Lebenspartnerin handelt. Eine überspitzte, pointíerte und gut gelungene Beschreibung eines Teils der sogenannten gehobenen Frankfurter Gesellschaftsschicht (im Taunus), die jedoch entsprechend in jeder beliebigen deutschen Großstadt existiert. Ein außergewöhnlicher Gesellschaftsroman und ein grandioses Lesevergnügen für alle, die an einer grandioses deutschen Sprache noch Interesse haben.


Das Haus in der Rothschildallee
Das Haus in der Rothschildallee
von Stefanie Zweig
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der wunderbaren Sprache und von packendem inhalt, 16. Januar 2011
Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie. Hat man diesen gelesen, möchte man zugleich auch die weiteren Teile "Die Kinder der Rothschildallee" und " Die Rückkehr in die Rothschildallee" lesen. Die Trilogie besticht durch eine wunderbare Sprache, die ein wenig an diejenige von Thomas Mann erinnert. Außerdem ist faszinierend, wie Stefanie Zweig es gelingt, den Leser sozusagen in die familiäre Welt der jüdischen Familie Stein im Frankfurt der Jahre 1900 und 1950 hineinzuführen und mit dieser die Geschichte vor dem 1. Weltkrieg bis zur Nachkriegszeit durchlaufen zu lassen. Höchstes Lesevergnügen bei allen drei Werken!


LEBE mit Herz und Seele (HERDER spektrum)
LEBE mit Herz und Seele (HERDER spektrum)
von Dietrich H. W. Grönemeyer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesellschaftskritischer Lebensratgeber, 11. Juli 2010
Das Buch ist vorbehaltlos zu empfehlen.

Es beinhaltet eine prägnant formulierte Gesellschaftskritik, ohne dass man das Gefühl der Selbstbeweihräucherung bekommt. Der Autor formuliert Haltungen zur Lebenskunst, damit sich zunächst das Individuum in den Griff bekommt, um hiermit den Weg zu einer wieder menschlicheren Gesellschaft zu gehen, die zudem im Einklang mit der Natur lebt.
Der Autor stellt fest, dass die permanente Anhäufung von Wissen (durch ständiges und ausschließliches Googlen) dazu führt, dass man das systematische Denken, das Querdenken, verlernt. Die Gesellschaft ist zwar eine Spassgesellschaft, die jedoch freudlos lebt (vgl. nur die gelangweilten und verbissenen Gesichter vieler Mitbürger auf der Strasse, die es zudem vor lauter Angst lieber vorziehen, den Kopf zu senken anstatt einfach laut und eben höflich Guten Tag oder Bitte oder Danke zu sagen). Wohlstand und Erfolg soll unter Vermeidung jeder Anstrengung und Frustration aufrechterhalten werden. Das Leben rauscht an allen vorbei, die Menschen genießen nicht mehr; zudem vermeiden sie jede körperliche Aktivität, betrachtet man einmal die fetten Bäuche vieler Bürger auf der Strasse).

Entgegen mancher gesellschaftskritischer Werke (vgl. nur Jürgs, Seichtgebiete), enthält das Buch auch wertvolle Tipps zur Umsetzung seiner Gedanken. Kinder nicht frühzeitig im Vorschulalter zu Mangern zwingen, sondern zu leben lehren und die natürliche Neugier ausnutzen; Einschränkung des Medienkonsums und Konzentration auf das dem Einzelnen Wertvolle, um zum "Flow" zu finden und zur Gelassenheit zurückzukehren. Nicht leben lassen, sondern aktiv leben, indem man seine Wertigkeit und Individualität begreift, sich körperlich und geistig anstrengt. Und nicht nur der Geldwert darf das einzige Kriterium bei der politischen Lösung gesellschaftlicher Problem sein. Der Inhalt und die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung muss wieder ein wesentliches Kriterium bei der Problemlösung sein (im Gesundheitswesen, der Bildung und der Politik im allgemeinen.


Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden
Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden
von Michael Jürgs
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles richtig, aber zugleich brotlose Kunst, 6. September 2009
Sicherlich sind die Feststellungen von Herrn Jürgs überwiegend zutreffend. Das Fernsehnivea sinkt drastisch in den Keller; während der diesjährigen Sommerferien wurde dies so drastisch wie nie gesteigert, indem neue Ausstrahlungen bis hin zum Tatort nahezu gänzlich unterdrückt wurden und es fast nur Wiederholungen schlechter Sendungen gab. Aber wozu ist das Buch, das meines Erachtens schlecht strukturiert ist, gut? Für intellektuellere Leser wird lediglich ein Ergebnis bestätigt, das vor der Lektüre auf der Hand lag: das Fernsehniveau sinkt drastisch. Weniger intellektuelle Leser werden das Buch nicht lesen, da sie ja nicht lesen oder es nicht verstehen. Lösungen werden nicht aufgezeigt, zum Beispiel: könnte man nicht gerichtlich gegen die Quotenjagd der öffentlich-rechtlichen Sender und/oder die Ausstrahlung von Werbung vorgehen? Hier hätte beispielsweise eine juristische Recherche gut getan. Was nützt denn die Feststellung des status quo, der überwiegend bekannt ist. Die derzeitige Entwicklung der Gesellschaft, schlechtes Fernsehen schauen, keine Zeitung lesen und nicht wählen gehen, weil man Politik ja auch nicht versteht (wiederum, weil man ja keine Zeitung liest oder in der Schule etwas von Politik und Wirtschaft lernt, weil die Lehrer es ja zumeist auch nicht verstehen - müssen - ), bedarf drastischerer Maßnahmen, um diese zumindest zu stoppen. Letztlich fragt man sich nach der Lektüre des Buchs, warum man es gelesen hat.


Wir Babyboomer. Die wahre Geschichte unseres Lebens
Wir Babyboomer. Die wahre Geschichte unseres Lebens
von Martin Rupps
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,03

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Chronik, 29. März 2008
Das Buch ist leichtere Kost und bequem zu lesen. Es gibt detailliert und pointiert den Alltag der Babyboomer wieder, dessen Verlauf man als Babyboomer zum Teil schon wieder vergessen hatte. Hierbei ist beachtlich, wie gut der Autor recherchiert hat oder welch ausgezeichnetes Gedächtnis er hat. Es macht Spaß, den zum Teil leicht ironischen Text zu lesen. Das Buch ist kein Quatsch- oder Modebuch. Es lohnt sich ohne weiteres als Geschenk für einschlägige Jahrgänge und dürfte ein Leben lang immer wieder einmal vom Babyboomer als Chronik aus dem Regal gekramt werden.


50 Jahre Backstage: Erinnerungen eines Konzertveranstalters
50 Jahre Backstage: Erinnerungen eines Konzertveranstalters
von Fritz Rau
  Broschiert

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Hintergrundbericht über Musikszene ohne Sensationsmache, 25. Oktober 2006
Man merkt schnell, daß Fritz Rau kein Schriftsteller ist. Dies akzeptierend macht es Freude, das Buch mit vielen Hintergründen über die Musikszene im allgemeinen und die altbekannten Gruppen oder Sänger im besonderen zu genießen. Richtig ist, daß Rau keine Details über Krankheiten oder sonstige intimen Ausführungen macht. Aber reicht es nicht, wenn man Andeutungen liest? Wen bringt ein Buch wíe das von Dieter Bohlen weiter, das in Zukunft niemand mehr lesen wird? Das Buch von Rau wird man allzeitig wieder einmal anlesen, zumal das Stichwortverzeichnis die Lektüre über einzelne Gruppen erleichtert.


Das Beben
Das Beben
von Martin Mosebach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig, 16. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Beben (Gebundene Ausgabe)
Das Positive an dem Werk ist die wunderbare Sprache, mit der Mosebach sowohl die Liebesgeschichte als auch die 'Flucht' nach Indien beschreibt. Die Sprache ist auch das Ausschlaggebende, weshalb man das Buch zu Ende liest. Bezüglich des Inhalts dürfte mehr als fraglich sein, ob es sich gelohnt hat, das Buch nicht zur Seite zu legen. Die Liebesgeschichte ist flach; unbeschadet der auf der Hand liegenden Probleme findet eine zu erwartende Aussprache oder Aufklärung über das durchaus merkwürdige Verhalten der Geliebten nicht statt. Der Ausflug nach Indien, der immerhin gut die Hälfte des Buches ausmacht, ist jedenfalls für meinen Geschmack durchgängig langweilig. Insbesondere die unnötig detaillierten Beschreibungen des Palastes und des Monarchen führen zu extremer Langatmigkeit.


Letzte Grüße
Letzte Grüße
von Walter Kempowski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

4 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 13. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Letzte Grüße (Gebundene Ausgabe)
Leider kann ich die Lektüre diese Buchs nicht empfehlen. Die Beschreibung der USA-Reise eines alternden Schriftstellers beinhaltet zwar gelegentlich einigen Witz, trockenen Humor und lädt zum Schmunzeln ein. Insgesamt erweist es sich jedoch als langwierig. Zudem fragt man sich bei fortschreitender Lektüre, ob man sich die letztlich negative und miesepetrische Stimmung antun möchte. Insgesamt fragt man sich letztlich, welchen Sinn die Lektüre dieses Buchs überhaupt macht. Enttäuschend!


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