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Rezensionen verfasst von
Bennet Schulte
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Casio Edifice Herren-Armbanduhr Analog / Digital Quarz EFA-120L-1A1VEF
Casio Edifice Herren-Armbanduhr Analog / Digital Quarz EFA-120L-1A1VEF
Preis: EUR 74,23

3.0 von 5 Sternen schon zweimal gekauft, wegen Armband nun lieber 120D, 11. Mai 2014
Die Uhr ist optisch super. Ein Design-Meisterwerk zu einem guten Preise. Über die Zweckmäßigkeit der diversen Features lässt sich streiten.
Jedoch hat die 120L ein diesen Problem was das Stoff-Kunstleder-Armband angeht. Als ich sie das ersteinmal gekauft habe hielt es 4 Jahre bis es allmählich vollkommen zerschlissen war. Ich bekam eine neue 120L geschenkt. Nun ist hier bereits nach 2 Jahren das Armand hin und ein Austausch würde ca. 30€ kosten. Ein Wechsel auf das Metallarmband der 120D ist scheinbar nicht möglich. Beim dritten mal werde ich mir die 120D (trotz der blauen statt roten Applikationen) schenken lanssen und dann vielleicht mal einen Batteriewechsel erleben oder, dass nach vielen Jahren, die Uhr Schlapp macht. Bisher war das End-of-Life nur durch das Armband begründet.


Atlas der Globalisierung spezial: Das 20. Jahrhundert. Der Geschichtsatlas.
Atlas der Globalisierung spezial: Das 20. Jahrhundert. Der Geschichtsatlas.
von Le Monde diplomatique
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

65 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhaltlich so rot und kartographisch so fehlerhaft wie das Cover., 8. November 2011
Wenn Sie hinter dem Werk einen Geschichtsatlas und ein objektives Werk erwarten werden sie enttäuscht sein. Das an sich exzellente Konzept wird durch die ideologische Intention der Redaktion zunichte gemacht. Auf 102 Seiten werden Sie mit teilweise geschichtliche Realitäten ignorierenden Perspektiven aus dem extrem linken Gesellschaftsspektrum konfrontiert. Die Autoren gehen dabei nur selten direkt vor sondern versuchen mit Wahl der Themen und Termini den eventuell unpositionierten Leser zu beeinflussen. Wenn Sie dem Sozialismus und Kommunismus zugeneigt sind werden Sie viel Spaß beim Lesen haben und sich bestätigt fühlen. Falls nicht, und Sie es auch nicht werden wollen, könnte Sie die fehlende Neutralität, die beim bisherigen 'Atlas der Globalisierung' so noch nicht zu spüren war, beim Lesen sehr ärgern.

Für einen 'Geschichtsatlas' kein gutes Omen ist, dass bereits auf dem repräsentativen Cover das Kaspische Meer in Weißrussland bis Rumänien verortet wird. Je Seite werden den Texten etwa 1-2 Karten beigefügt die ihn sinnvoll ergänzen und Überblick schaffen. Bei genauem Hinsehen wird jedoch klar, dass es sich nicht um 'Karten' sondern vielmehr um 'Infografiken' handelt. Diese sehen beim ersten betrachten ansprechend aus, werden aber bei genauerer Betrachtung inhaltlich und handwerklich einem echten 'Geschichtsatlanten' nicht gerecht. Sie sollten sich inhaltlich NICHT auf das verlassen was Sie sehen und weitere Quellen heranziehen, Bspw. den 'Putzger'.

Da ich zunächst auch kaum glauben konnte was ich vorfand werde ich versuchen meinen Standpunkt bezüglich Text und Karte an Hand einiger Stellen genauer zu belegen.

Zu den Karten:

Eindeutig ist, dass der Autor der Karten häufig historische Grenzen freihand und eher geraten hat. Erkennbar daran, dass historische Grenzen übermäßig häufig geometrisch falsch, extrem vereinfacht und extrem generalisiert sind. z.B. auf Seite 14, die Ost- und Westgrenze Polens sind mehr geraten als fundiert. Auch wird Belgien in der Karte 'Die neuen Staaten nach dem Ersten Weltkrieg' als Land ohne territoriale Veränderung geführt und die griechisch-bulgarisch-türkische Grenze lässt einen schaudern.

Die Karten des kolonialen Afrikas (S. 9) zeigen z.B. eine Mischung aus aktuellen und historischen Grenzen die häufig aktuelle fälschlich als historische darstellt. Besonders in Kamerun wird die West und Südgrenze falsch dargestellt. Auch Rio de Oro und das spätere Libyen sind nicht korrekt dargestellt. Die englische Walfischbuch fehlt grundsätzlich selbst in Karten zu Deutsch Südwest-Afrika (S.8), Cyrenaika ist falsch verortet und Nigeria wird als französisch visualisiert. Die unsinnige und irreführend-falsche Unterscheidung zwischen historischen und aktuellen Grenze ist auch nicht gerade förderlich.

Auch inhaltlich wurde wenig auf korrekte Darstellung wert gelegt. So zeigt die Karte 'Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges' (S.14) zwar die augenscheinlich die Grenzen von 1914, aber zusätzlich bereits die Mächtekonstellationen wie sie erst 1916 Realität wurden. Bei genauem Hinsehen jedoch fällt auf, dass die historischen Grenzen eher 'Schätzungen' sind und häufig die aktuellen als historische Grenzverläufe verkauft werden. Z.B. gehört Eupen-Malmedy, wie heute, zu Belgien und es lässt sich anhand an der russisch-osmanischen Grenze die Datenausgangslage rekonstruieren.

Die Ethnienkarte Österreich-Ungarns (S.15) glänzt nicht mit handwerklichem Geschickt. Statt die fließenden Übergange der Ethnien zu unterstreichen wurde um jede Fläche eine Kontur in Farbe der Gewässer gelegt. Unglücklich. Zudem ist die inhaltlich geometrische Qualität ähnlich heterogen und in Galizien und Bosnien sieht es eher unrealistisch aus. Besonders Ostbosnien und Herzegowina wird hier zu homogen und mehrheitlich bosnisch dargestellt.

Die Karte über den russischen Bürgerkriegs (S.17) zeigt ebenfalls nur an den Stellen der Grenzen eine sinnvolle Generalisierung wo sie bis heute unverändert ist. Finnland wird bis auf die notdürftig veränderte Grenze im Norden gar in den heutigen Grenzen dargestellt. Die Grenze zur Türkei ist abermals mehr Fiktion als Fakt. Die gewählte Mercatorprojektion, die bekanntlich die Nordhalbkugel wesentlich vergrößert und die Südhalbkugel verkleinert, kommt zur Anwendung um die Ambitionen Japans auf Sibirien zu visualisieren und erzeugt damit beim Leser ein abwegiges Größenverhältnis zwischen Sibirien, Japan und China.

Die Karten zur Entwicklung Israels (S.50) zeigen bspw. das britische Mandatsgebiet Jordanien 1920 in den Grenzen nach 1965.

In den Karten fehlt z.B. Urjanchai (1911-44) bzw. wird grundsätzlich Russland statt der Mongolei/China zugeordnet (S. 11).

Die Karte 'Europas politische Landschaft am Vorabend des Zweiten Weltkriegs' (S.23) ist ein gutes Beispiel für multiple Fehler bei der Planung und Ausführung einer Geschichtskarte. Extreme Generalisierungen der Geometrie, ausschließlich Inseln haben eine blaue Küstenlinie, Grenzverläufe sind zeitlich nicht korrekt (z.B. gibt es Österreich und die Tschechoslowakei). Auch die unsinnige Einzeichnung 'deutschsprachiger Bevölkerung' außerhalb des Reiches in einer irreführenden Form die sich mit deutschen Gebietsverlusten nach dem Ersten Weltkrieg vermischt und z.B. auch Südtirol einzeichnet, belegt die Inkompetenz des Kartenautors.

Zum Text:

Die Autoren haben die Texte gezielt subjektiv formuliert um Ihre Botschaft zu transportieren. Dies will ich an einem Beispiel demonstrieren.

Folgenden Satz werden Sie NICHT finden:
'Nach dem Ende der Allianz zwischen der USA und der Sowjetunion gegen die Achsenmächte folgte eine globale Konfrontation der Systeme. Beide Hegemone suchten die Expansion des Anderen mit allen Mitteln zu verhindern.'

Stattdessen werden Sie folgenden lesen:
'Nach dem Ende ihrer Allianz mit der Sowjetunion gegen Nazideutschland sahen sich die USA einem vermeintlich weltweit ausgreifenden kommunistischen System gegenüber. Als selbsternannte Speerspitze der 'freien Welt' fühlte sich die Weltmacht dazu aufgerufen, diese Expansion mit allen Mitteln zu verhindern.'

Schon die Einleitung des Direktors des Le Monde diplomatique Serge Halimi will nach eigenen Worten die 'alternativen' zum 'Kapitalismus' in der Geschichte zeigen die er als mögliche künftige Gesellschaftsform, zwischen den Zeilen herbei gesehnt. Zu seinen Ikonen gehört die Pariser Kommune, Rosa Luxemburg, später Marx, Engels usw. Es wird über die 'Herrschaft der Wenigen' und über die unzureichende Wertschätzung im Westen betreffend den Anteil den die Sowjetunion an der 'Niederlage der Nazidiktatur' hatte, geklagt. Es werden Vergleiche zwischen absolutistischen Herrschern und Leibeigenen mit Industriellen und Angestellten gezogen.

Die Auswüchse des gelobten kommunistischen Modells wie millionenfacher Mord, Hochrüstung, Unfreiheit, Unterdrückung und Diktatur werden, obwohl in allen sozialistischen Ländern aufgeprägt, als Zufall und nicht systembedingt dargestellt. Zum Abschluss wird deutlich, dass der Autor sein unneutrales Werk dadurch legitimiert, dass bspw. in den US Schulbüchern statt 'Kapitalismus' nur noch 'freies Unternehmertum' zu lesen ist und dadurch quasi ein Gegengewicht geschaffen werden muss. Dass das Wort 'Kapitalismus' an sich aber ein Produkt der Kritiker und Feinde des freien Marktes im 19. Jahrhundert war, wird nicht erwähnt.

Seite 16 beschäftigt sich unter dem reißerischen Titel 'Zehn Armeen gegen die Russische Revolution' (...und dennoch nicht gewonnen, ha!) mit dem Bürgerkrieg in der späteren Sowjetunion. Wie im Rest der Texte versuchen die Autoren durch ihre Wortwahl und gezielte Relativierung mehr oder weniger durch die Hintertür dem Leser ihre Ideologie näher zu bringen bzw. zu verharmlosen. Bspw. heißt es auf Seite 16 'am 23. Oktober 1918 beschwor Clemenceau in dramatischen Worten die Bedrohung durch die Rote Armee, die angeblich eine Million Männer unter Waffe bringen wolle: "Der Bolschewismus will die Herrschaft der Sowjets auf ganz Russland und dann den Rest Europas ausweiten.'.' Der Autor baut den Text dabei so auf, dass beim Leser der Eindruck entstehen soll es handle sich um eine Verleumdung der Sowjets durch Clemenceaus. Wir wir aber alle wissen, hat die Geschichte diese Aussage später bestätigt. Anschließend wird noch der Plan der Entente und Japans offenbart Russland nach einem Sieg der Weißen aufzuteilen. Der Kartentitel 'Die Bolschewiki, von allen Seiten angegriffen' untermauert den Eindruck der Autor hegt nicht nur leise Bewunderung.

S. 18: Auch das nächste Kapitel 'Die kurze Blüte der Rätebewegung' bringt recht eindeutig das Bedauern über deren Scheitern zum Ausdruck. 'Doch die von den Räten entwickelten Modelle der Mitbestimmung sind bis heute beispielgebend für die Demokratie von unten.'. Auch im weiteren Verlauf wird die Verhinderung dieser 'Demokratie' durch die Ermordung der 'kommunistischen Revolutionsführer' Luxemburg und Liebknecht durch 'rechtsradikale Freikorpssoldaten' bedauert. Wer jedoch die 'Diktatur des Proletariats' mit Demokratie verwechselt ist als Autor eines objektiven Werkes eigentlich disqualifiziert. Weiterhin wird, das Schicksal der Kulaken und der restlichen Mittelschicht in der Sowjetunion ausgeblendet und suggestiv von einer als unbegründet dargestellten Angst des Bürgertums 'vor Gewalt und Anarchie, die in der Rede von der 'bolschewistischen Gefahr' ihren Ausdruck fand' gesprochen. Leider, so der Autor konnte die österreichischen Revolutionäre ihre Chance als Bindeglied zwischen der Räterepublik in München und Budapest nicht nutzen.
Ebenso wird bedauert, dass die Sowjets im Polnisch-Sowjetischen-Krieg vor Warschau geschlagen wurden und leider nicht die Revolution nach Polen und Deutschland tragen konnten, so dass die Revolution leider auf die 'radikalen Arbeiter' und städtische Intelligenz begrenzt blieb.

S. 52: 'Die DDR, autoritäre Idylle und Land des Mangels'. Obwohl der Titel auch wieder andeutet es würde wieder die rosa-roten Seiten des Sozialismus aufgezeigt entwickelt sich der Artikel doch recht neutral und kommt mit dem Fazit, Mangelwirtschaft führte zur Notwendigkeit eines privaten 'Kollektivs' das nach Ende der DDR auseinander brach und nun als 'Mitmenschlichkeit' verklärt wird und so erst nach dem Untergang eine DDR-Identität entstand. Jedoch wird auch hier ausschließlich auf Probleme des wirtschaftlichen Sektors eingegangen, Verbrechen, Folter, Diktatur und Mord bleiben gänzlich ausgeblendet.

S.8: Deutschlands 'exzessive Gewaltanwendung' in 'allen' Kolonien wird mit Worten wie Vernichtungskrieg, erster Völkermord des 20. Jahrhunderts, Genozid, Rassenkrieg, erste Konzentrationslager mit direkten parallel zum Nationalsozialismus und mit 'bis zu 250.000 Opfern' beschrieben. Dass man sich hierbei ausschließlich auf Deutschland konzentriert scheint politisch motiviert, und die Kolonialverbrechen der Engländer (erstes KZ 1902 in Südafrika mit 120.000 und 26.000 Opfern), der Franzosen (alleine in Algerien 1954 bis 1962 1 Mio. Tote) und besonders die belgischen Massaker (bis 1920 10 Mio. Opfer im Kongo) usw. bleiben gezielt unerwähnt.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2012 6:31 PM MEST


Die Berliner Mauer: Spuren einer verschwundenen Grenze / The Berlin Wall: Remains of a lost border
Die Berliner Mauer: Spuren einer verschwundenen Grenze / The Berlin Wall: Remains of a lost border
von Bennet Schulte
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was den Leser erwartet: der Unterschied zu anderen Mauerbüchern, 5. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo, ich bin der Autor dieses Buches und will daher gar nicht schwärmen und loben, sondern dem potenziellen Käufer etwas mehr zu dem sagen was ihn erwartet.

Ziel war es Touristen und Geschichtsinteressierten, auch solchen die schon tiefer im Thema stecken, neue Einblicke in die Geschichte Berlins und seiner Teilung zu geben. Zu recht ist einer der ersten Gedanken 'Gibt es nicht schon diverse Bücher zum Thema?'. Die gibt es! Bisher hat jedoch keines Fotos und Luftbilder so gegenübergestellt und mit interessanten Geschichten und Karten verknüpft, wie es dieses tut. Das Buch ist zudem zweisprachig und damit auch für Touristen und als Geschenk geeignet.

Grundsätzlich beschäftigt sich das Buch nicht nur mit der Mauer 'durch' sondern auch 'um' Berlin. Auf Luftbildern und Bodenfotos werden viele Orte um den ehemaligen Westteil der Stadt 1989 und heute dargestellt. Besonderes Merkmal sind die 50 ausgewählten Fotos der Grenztruppen der DDR die 1989 direkt auf dem Todesstreifen aufgenommen wurden. Ihnen wurden entlang des gesamten Mauerstreifens, vom Dach des Brandenburger Tors bis in die Wälder Sacrows, 50 aktuelle gegenübergestellt. Ich habe mich dabei bemüht den exakten Bildausschnitt zu rekonstruieren. Die Texte wurden ausbalanciert, so dass sie für Touristen ebenso interessant sein dürften wie für Geschichtsinteressierte. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die vielleicht eher unbekannten Anekdoten und Details zur Berliner Mauer gelegt. Z.B. über versteckte Wachtürme an der Schwedter Straße, den Uferstreit am Griebnitzsee, den Mauerpark, verlassene Brücken bei Kleinmachnow oder arme Manager die auf Grund des Grenzverlaufs nun weniger ALG1 kriegen. Auch die ernsten und traurigen Wahrheiten werden beleuchtet. Es wird die Geschichte der Gebäude entlang der Mauer erzählt ebenso wie das tragische Schicksal der Maueropfer. Auch die politischen Hintergründe und die Entwicklung der Grenzen Berlins werden dargelegt. Exklaven wie Steinstücken und andere Kuriositäten wie den 'Entenschnabel' oder die irrwitzigen Gebietsaustausche zwischen DDR und Berlin(West) werden beschrieben.

Ich hoffe die Kombination wird für Sie ein interessanter und hoffentlich einzigartiger Lese- und Augenschmaus sein.

Den Leser erwartet:
- mit Karten untermalte Einleitung über die Entwicklung Berlins und der Teilung
- Übersichtskarten mit dem Verlauf der Mauer, Straßen und Verkehrsmittel samt Haltestellen, Sehenswürdigkeiten und Lage der Vergleichsfotos (mit Detailausschnitt der Innenstadt und Potsdams)
- 50 Fotos der Grenztruppen auf dem Todesstreifen
- dazu passend 50 aktuelle Vergleichsfotos
- 50 Luftbilder von 1989 auf denen der jeweilige Standort der Fotos sowie Verlauf der Vorder- und Hinterlandmauer, Wachtürme, Straßennamen, besondere Objekte wie Gebäude usw. eingezeichnet sind
- dazu passend 50 aktuelle Luftbilder, ebenfalls mit Eintragungen
- Erläuterungen zu den besonderen Objekten in den Luftbildern

Von mir gibt's (natürlich) 5 Sterne :)

----The book it is also in English language so here my comment in English----

Hi, as you can see I am the author of this book :). I will therefore not just praise it, but give the potential buyer a little more information about what he can expect as the Amazon summary does.

The focus was to give new insights into the history of Berlin and its division for tourists and historical interested people. Now you might think: 'Aren't there dozens of such books out there?' There are many, but so far none has combined comparative photographs and aerial images, maps and interesting stories like this book does.

Particularly impressive are the 50 selected photos of the border troops of the GDR. The photos were taken directly on the death strip in 1989 and compared with current photos. The texts were balanced so that they might suit for tourists as well as hobby historians. Special attention was paid to the perhaps lesser known anecdotes and details about the Berlin Wall. E.g. about hidden watchtowers, the 'Bank Dispute' at the Lake Griebnitz, abandoned bridges in Kleinmachnow or managers who get less unemployment benefits because of the position of the former border through Berlin. Even the serious and sad truths are illuminated. The story of the buildings along the wall as well as the tragic fate of the Berlin Wall victims is told. Even the political background and the development of the borders of Berlin will be presented. Enclaves and other oddities or exchanges of territory between East Germany and Berlin (West) are described.

I hope the combination will be an interesting and unique reading experience and hopefully an eye candy for you.

The reader can expect:
- explanations on the history and division of Berlin a long with maps
- an overview map with the route of the wall, roads and transport, including bus stops, tourist attractions and location of the comparison photos (with detailed maps of the inner city and Potsdam)
- 50 photos of the GDR border troops taken at the death strip
- 50 current comparison photos
- 50 aerial images from 1989 on which the respective location of the photos are shown as well as route of the Walls, watch towers, street names, special objects such as buildings, etc.
- 50 current aerial images, again with additional informations
- notes to the particular objects in aerial images
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 19, 2014 7:42 PM CET


Der große Ploetz Atlas zur Weltgeschichte (Der Grosse Ploetz)
Der große Ploetz Atlas zur Weltgeschichte (Der Grosse Ploetz)
von Holger Vornholt
  Gebundene Ausgabe

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kartographisch unhaltbar, inhaltlich grenzwertig, 2. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Atlas an sich hat Potenzial. Wie der neue große Putzger trumpft er mit vielen Texten und Diagrammen auf. Jedoch von redaktioneller Sorgfalt bei den Karten ist nicht im Entferntesten die Spur. Als Kartenleser muss man sich in der Tat häufig fragen ob der Verlag den Kunden vorsätzlich ärgern will. Denn die Karten beinhalten nicht nur inhaltliche Fehler, die ein unwissender Korrektor oder Redakteur vielleicht übersehen kann, sondern auch massive handwerkliche Fehler. So sind die Karten Mitteleuropa um 1555 (S.106f),1648 (110f) und 1789 (126f) eine so unglaubliche Schlamperei wie ich sie noch in keinem Geschichtsatlas sah. Farbüberlagerung und Mischungen durch falsche Anordnung von Ebenen, falschem "Innen-einfügen" oder durch was auch immer für einem Fehler bei der Erstellung machen diese Karten zu einem guten negativ Beispiel für Kartographiestudenten. Sie verdeutlichen was passiert wenn man nicht sorgfältig arbeitet und vor dem Massendruck nicht nochmal alles überprüft bzw. den Testdruck kostengünstig nicht von der Druckerei machen lässt.

Grundsätzlich aber sollte man den Ploetz nicht völlig verreißen, die Karten haben Potenzial und könnten nach Überarbeitungen in folgenden Auflagen akzeptabel sein. Den enttäuschten Kunden dieser Auflage wird das natürlich nichts nutzen und es gibt ohne fachmännische Korrektur keinen Garant dafür, dass die nächste Auflage nicht ein Aufguss der alptraumhaften alten ist.

Die Karten machen außer, dass sie häufig wie Repliken aus anderen Geschichtsatlanten wirken, eine nicht so schlechten Eindruck. Der Duktus ist ansprechend und wirkt gefällig. Im Detail gewinnt man den Einblick ein fähiger Bearbeiter hat einen Teil der Karten erzeugt und ein anderer, der nicht wusste was er tat, hat die bestehenden verändert und adaptiert. So wird bspw. das Memelland ab Seite 196 einfach noch einmal an das Memelland angebaut. Vermutlich weil der Bearbeiter nicht wusste, dass es bereits eingezeichnet war. Leider folgen die Geometrien der folgenden Karten diesem Beispiel was für den selben ahnungslosen Bearbeiter spricht. Für eine ahnungslose Überarbeitung einer akzeptablen Vorlage spricht bspw. die Karte S. 186. Dort wird nicht nur Europa in den Grenzen von 1937 mit der Überschrift "Politische System in Europa am Vorabend des Zweiten Weltkriegs 1939" recht reißerisch aber unwahr präsentiert, sondern dort wird z.B. Nordsiebenbürgen bereits Ungarn zugeschrieben. Diese Grenze muss aus einer anderen Vorlage stammen und wurde neu kombiniert. Gleiches ist auf Seite 209 zu finden. Hier sind ein paar Länder in ihren Vorkriegsgrenzen dargestellt, während Bassarabien und das Baltikum zur Sowjetunion gehören, das Memelland aber zum Deutschen Reich. Insgesamt eine unglückliche Mischung, die so ahnungslos gemischt und scheinbar ungeprüft, nichts in einem glaubwürdigen Gesichtsatlas zu suchen haben.

Andere inhaltliche Fehler bspw., dass in einer Darstellung von 1919 Ost-Oberschlesien zu Österreich-Ungarn gehört und für Rumänien die Nord-Ostgrenze von 1940-41 bzw. 1945 eingezeichnet ist (S. 191), mag im Rahmen der unterirdischen Leistung der Redaktion nicht wundern und müssen für einen Atlas dieser Klasse als "normal" gelten. Der Putzger den man zusammen mit dem Atlas des Bayerischen Schulbuch Verlags als die gehobene Klasse sehen kann, macht zwar auch Fehler aber nicht in dieser Quantität.

Weitere Fehler in den Karten aufzuzählen würde bei einer solchen Menge keinen Sinn machen. Wie es selbst offensichtliche Fehler auch nur bis zum Durchblättern der Redaktion vor dem Druck geschafft haben bleibt ein Rätsel und deutet auf eine lasche bis nicht existente Qualitätssicherung, zumindest bei den Karten hin. Da es ein "Atlas" sein soll und gerade dort die Mängel vorliegen (über den Text vermag ich nicht zu urteilen), gibt es von mir nur einen Stern.

PS: Sollte der Verlag Interesse an meiner unentgeltlichen Mitarbeit an der Qualitätssicherung haben, einfach nach meinem Namen googeln.
PPS: Ich habe mich mit dem Verlag und dem Produzenten der Karten in Verbindung gesetzt und keine Antwort ist auch eine Antwort. Es ist davon auszugehen, dass man um die Qualität des Produktes weiß, aber solange der Name Ploetz für einen akzeptablen Absatz sorgt nicht an einer Verbesserung interessiert zu sein.


Putzger historischer Weltatlas, Ausgabe mit Register
Putzger historischer Weltatlas, Ausgabe mit Register
von Prof. Dr. Ernst Bruckmüller
  Gebundene Ausgabe

79 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschlimmbessert :(, 7. März 2003
Nun ist es so weit, die von mir als Putzger Sammler lang erwartete 103. Auflage des wohl besten, genausten und fehlerfreisten Geschichtskartenwerkes im deutschsprachigen Raum ist erschienen...

ABER

leider überwiegt die Zahl der Verschlechterungen die Zahl der Verbesserungen... wenn's denn welche gibt, außer die Aktualisierung auf das Jahr 2001 und hier und da wenige aber teilweise doch recht gute neue Karten... das Format ist an sich nicht das schlimme... eher die Bindung... nahe zu alle Karten verschwinden in der Mitte, durch die Bindung, in unsichtbare Tiefen. Besonders gut da Deutschland ja auf Europakarten in der Mitte liegt... *Sarkasmus* ... (ich möchte hier noch mal die Bindung aller vorhergehenden Auflagen ausdrücklich loben). Die Wandlung eines seit 120 Jahren reinen Kartenwerks in ein Lehrbuch mit Texten und Tabellen mag die Anwendungsmöglichkeit in Schulen und den Absatz steigern, führt aber wie gesagt zu der unhandlichen Größe und der üblen Bindung. Des Weiteren ist der Putzger nun durchsetzt mit Putzger untypischen ungenauen Karten, teilweise mit massiven Kartenfehlern (z.B. S.168 d/J-K) und Kartenveränderungen die mich bestützt haben. So wird z.B. in der Bevölkerungskarte Südeuropas im Jahr 2000 zwischen Deutschen und Österreichern unterschieden... [?!] Ob zum Gründungsdatum der BRD oder zur Abstimmung im Saargebiet, auch bei Zahlen und Daten wimmelt es von Fehlern.

Die Aktualisierungen wurden leider nicht im Putzger üblichen Maßstab fortgeführt und wirken daher „angebastelt" (Mitteleuropa verschwindet auch hier in der Bindung).

Alles in allem, lieber die 102. Auflage und eine aktuelle Europakarte verwenden als die 103er für teuer Geld.

Zum Abschluss möchte ich nur sagen, ich hätte nie gedacht, dass mich der Putzger so enttäuschen könnte...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 2, 2012 4:51 PM CET


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