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Rezensionen verfasst von
Marc Ahlburg (Nürnberg)
(REAL NAME)   

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Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten
Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten
von Stephen King
  Taschenbuch

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles endültig - oder doch nicht?, 5. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stephen King hat sich bei mir erst durch seine Reihe Der dunkle Turm so richtig eingebrannt und ich muss dazu sagen, dass ich relativ spät auf die Reihe gestoßen bin (als ich damit angefangen habe, war schon von der Veröffentlichung des 5.Bandes die Rede). Dieser Siebenteiler war somit auch ein Grund, diese Kurzgeschichtensammlung zu kaufen, andernfalls hätte ich sie wahrscheinlich links liegen gelassen. Doch neben den 2 Geschichten, die das Dunkle Turm- Universum streifen sind auch andere kleine Perlen in diesem Band enthalten, die sich entweder durch leises Grauen oder durch den vollen Terror auszeichnen und King bringt das Eine wie das Andere, wie man es von ihm gewohnt ist, in den meisten Fällen großartig zu Papier. Alles endgültig, oder?

Schon der Einstieg gelingt ihm mit "Autopsieraum Nr. 4" dermaßen perfekt, dass es beim lesen kalt über den Rücken runterläuft, so wie er die Situation beschreibt.

Bei "Der Mann im Schwarzen Anzug" zeigt King, dass man den Teufel nicht immer mit Dreizack, Feuerflamme aus dem Mund und Hörnern auf der Stirn darstellen muss. Große Kunst für den leisen Horror, für den er, wie ich finde, nicht umsonst ausgezeichnet wurde.

Die dritte Geschichte "Alles was du liebst wird dir genommen" war für mich persönlich der erste Hänger, zwar nicht bis zum Boden, aber doch abfallend gegenüber dem Anfang. Konnte mit dem Szenario und der Grundidee nix anfangen, aber das ist wie bei allen Geschichten Geschmackssache.

"Der Tod des Jack Hamilton" ist eine klassische Kriminalgeschichte, die von John Dillinger und seiner Bande handelt. Es sind dabei sehr direkte, derbe Beschreibungen dabei, wie man es von King gewohnt ist - mal was anderes. Auch das Setting der 30er Jahre kommt hier sehr glaubhaft rüber.
Die Geschichte "Im Kabinett des Todes", die im deutschen der Sammlung seinen Namen gibt, ist eine klassische Situation der Ausweglosigkeit, die bar jeder Überraschung, aber dafür sehr direkt ist.

Danach wird "Die Kleinen Schwestern von Eluria" präsentiert, welche die erste Geschichte ist, die direkt den Dunklen Turm- Zyklus berührt, indem in ihr ein Abenteuer von Roland, dem Hauptprotagonisten der Romanreihe, beschrieben wird. Anfangs war es schwer, in diese Geschichte reinzukommen, da Roland hier eher noch jugendlich ungestüm als alt und abgeklärt agiert, aber das legt sich mit der Zeit und ich war wieder in diesem DarkTower- Fieber, welches man nicht beschreiben kann. Schöne kleine Geschichte, die aber auf die großen Geschehnisse der 7 Teile keinen Einfluss hat (meines Wissens nach).

Damit das Fieber noch weiter am Leben erhalten wird, präsentiert uns King noch die Vorgeschichte zu Dinky Earnshaw, einem Charakter, der im 7.Teil der Hauptreihe eine Rolle spielt. Nicht ganz so stark wie "Die Kleinen Schwestern von Eluria", ist "Alles endgültig" irgendwie auch fesselnd, präsentiert uns King hier den jungen Earnshaw, der eine besondere Gabe hat, die von Leuten, die im Hintergrund agieren, zu ihren Zwecken gesteuert wird. Diese Geschichte lebt nicht sp vom Spannungsfaktor, sondern eben von der Tatsache, dass eine Figur des Dunklen Turm- Zyklus vorgestellt wird. Interessant wird sie eher wieder durch Kings präzise Charackterbeschreibung. Alle, die den Dunklen Turm nicht kennen oder damit nichts anzufangen wissen, werden dieser Geschichte wahrscheinlich nichts abgewinnen können.

"L.T.s Theorie der Kuscheltiere" ist eigentlich keiner weiteren Erwähnung wert. Der erste richtige Tiefpunkt der Sammlung.

In "Das Straßenvirus zieht nach Norden" wird wieder eine klassische Horrorgeschichte, wie man sie von King kennt, in Kurzgeschichtenformat gegossen. Dabei ist die Hauptfigur ein Schriftsteller von Horrorromanen (oft bemüht von King), der sich bei einer Haushaltsauflösung ein Bild kauft, welches ihn magisch anzieht. Das es dieses Bild aber in sich hat, dürfte jedem klar sein. Diese Geschichte lebt wieder von dem Horror, der erst in leisen und dann in Riesenschritten herankommt.

Das "Lunch im Gotham Cafe" fängt eigentlich ganz harmlos an und steigert sich im weiteren Verlauf zu einer Farce, aus der es kein entrinnen zu geben scheint. Sehr blutig gehalten und durch seine rabiate Art und Weise sehr faszinierend. Gerade der normale Anfang, der völlig konträr zum Rest steht ist typisch King und ebenfalls das er den Horror nicht durch etwas übernatürliches erzeugt, sondern mit dieser Geschichte die Angst schürt, sowas könne jedem passieren.

"Dieses Gefühl, dass man nur auf Französisch ausdrücken kann" war für mich der zweite Tiefpunkt und konnte mich nicht so richtig fesseln.

"1408" ist eine Geschichte über ein Hotelzimmer mit Eigenleben, die vor ein paar Jahren mit John Cusack und Samual L. Jackson verfilmt wurde. Fand ich von der Grundidee ganz stark, der Mittelteil hätte ruhig etwas ausschweifender sein können und mit dem Ende bin ich noch nicht so richtig warm geworden, aber das kann ja noch werden. Nicht die Topstory in dem Band, aber auf jeden Fall im oberen Drittel anzusiedeln.

"Achterbahn" war für mich jetzt auch nicht so der Bringer. Konnte mich nicht richtig in eine bedrückende Stimmung bringen oder gar gruseln. War irgendwie belanglos das Ganze.

"Der Glüggsbringer" ist für mich die dritte schlechte Geschichte in diesem Buch, da für mich nichtssagend und es kam mir so vor, dass auf Teufel komm raus in der letzten Geschichte noch ein feel-good geschaffen werden musste. Konnte bei mir nicht zünden und war für mich vom Schreibstil her untypisch King.

Fazit:
In der Summe lässt sich festhalten, dass King mich mit seinen Kurzgeschichten immer mehr fasziniert. War ich von Sunset noch relativ enttäuscht, traf schon Zwischen Nacht und Dunkel voll ins Schwarze. Und auch hier überwiegen die, in meinen Augen richtig guten Geschichten. Es ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber in der Summe wurde ich gut unterhalten und das ist es was zählt und ich habe auch das bekommen, was ich bei einem King erwarte- wohligen Grusel gepaart mit ein paar fetzigen (Blut-)Einlagen. Werde mir demnächst die anderen Kurzgeschichtensammlungen von King zu Gemüte führen.


Monkeytown (Limited Digipak Edition)
Monkeytown (Limited Digipak Edition)
Preis: EUR 21,69

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausleuchten der Facetten elektronischer Tanzmusik, 13. Oktober 2011
Sind mir Modeselektor bisher nur durch einige wilde Titel (entweder Auskopplungen früherer Alben oder Scheiben, die für sich standen) aufgefallen, die alleine schon innerhalb ihresgleichen einen Genrebogen im elektronischen Sektor schlagen, so schaffen das Modeselektor hier auf Albumlänge. War mir vor dem Kauf des Albums klar, dass auf diesem Werk viele Facetten angeschlagen werden, so war ich dann doch überrascht, wie vielfältig Modeselektor dieses Album ausgestaltet haben (in Unkenntnis der früheren Alben meinerseits).

Mit unzähligen Gastsängern ausgestattet, die allesamt ihresgleichen dafür tun, die Unterschiedlichkeit im Genre der Titel zu fördern, ziehen Modeselektor einen Genrebogen von HipHop und Ambientestücken zu "Techno"brettern, die jede Tanzfläche zum kochen bringen. Herausstechend ist bei den Namen der Gastsängern auf jeden Fall Thom Yorke, der auch der Band Radiohead seine Stimme verleiht und der bekennender Fan von Modeselektor ist. Deshalb kam es schon bei früheren Werken zur Zusammenarbeit und auch hier wird die Stimme Yorkes dezent eingesetzt und nicht in den Vordergrund gespielt, was besonders bei dem Titel Shipwreck angenehm auffällt. Einen Favoriten auf diesem Album zu finden ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, da alle Titel (bis auf den Track "Berlin", den ich leider aufgrund seiner Länge nervig finde, was bei der Stimme von Miss Platnum eigentlich schade ist) ihren eigenen Reiz haben. Da ich aber mehr der Fan von Tracks bin, die ins Bein gehen stehen German Clap und Evil Twin bei mir ganz oben, da sie sich erstens durch ihr Tempo vom Rest unterscheiden und trotz ihrer Monotonität recht vieldimensional ins Ohr gehen, was besonders bei Evil Twin ins Gehör sticht, da der Titel auch bei dem Verlauf des Tracks Programm ist.

Anspieltipps: Evil Twin, German Clap und Green Light, Go


Someone Gave Me Religion
Someone Gave Me Religion
Preis: EUR 19,68

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altmodischer Techno, der einen in die Bretter haut, 29. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Someone Gave Me Religion (Audio CD)
In dieser Art und Weise könnte man das Album von Arnaud Rebotini umschreiben, dass er uns hier serviert. Eingeklammert in 2 ruhige Titel am Anfang und am Ende, wovon der eine Titel eine Art Einführung zu dem kommenden ist und der letzte zum Kräfte sammeln und runter kommen gedacht zu sein scheint. Dazwischen geht dann ordentlich die Post ab. Beim Titel Another Time, Another Place noch etwas behäbiger und behutsam um den Hörer nicht gleich zu verschrecken wird bei Personal Dictator gleich die ganz große Keule ausgepackt und wunderschön in den Another Dictator übergleitet, der diese erste Pulserhöhung wunderbar wieder runter fährt. Danach geht es bis auf den letzten Titel im steten Wechsel zwischen erholsamen Breitwandmelodien und Geklöppel hin und her, wobei innerhalb der einzelnen Titel die Grenzen dazwischen auch mal verschwimmen können, wie bei Who Gonna Play this Old Machine?. Insgesamt spiegeln die Tracks 2-8 alle eine Oldschooltechnomasche wieder, wie man sie noch in den 90ern hören durfte. Kein Wunder bei den Klangmaschinen, die Rebotini für dieses Werk auffährt. Sehr schön ist auch das Gimmick, für die einzelnen Titel zu erklären welche dieser Maschinen er für den jeweiligen Track verwendet.
Für mich eines der Bretter dieses Jahr schlechthin...


Icke Wieder
Icke Wieder
Preis: EUR 6,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Plätscher, 21. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Icke Wieder (MP3-Download)
Das was Paul Kalkbrenner mit einem Titel auf der Compilation Werkschau von bpitch control schafft erzeugt er mit seinem ersten Album nach Berlin Calling zu kaum einer Sekunde. Ich hatte, als sein neues Album angekündigt wurde, mir im Scherze gedacht, ob der Titel Plätscher auf der Werkschau vielleicht eine Ankündigung auf seine neuesten Werke ist. So ist es dann auch größtenteils eingetreten.

Das neue Album ist hochwertig produziert, keine Frage, aber irgendwie plätschert fast alles belanglos dahin und nimmt einen nicht wirklich mit. Mir kommt es so vor, als ob Paule da mit angezogener Handbremse agiert hat. Anders ist mir nicht zu erklären, wie man zum Beispiel bei dem Titel Kleines Bubu in den Anfangsminuten eine wahnsinnig geile Stimmung erzeugen kann, nur um diese dann wieder in Belanglosigkeit fallen zu lassen. Und so ging es mir bei fast allen Titeln. Einzig zu begeistern wusste Schnakeln, weil er in Kalkbrenners Spektrum irgendwie anders klingt. Weiterhin ist mir aufgefallen oder es ist mehr so ein Gefühl, dass man alles irgendwie schonmal gehört hat. Einige Titel kommen wie ein billiger Abklatsch früherer Werke daher- manche sogar sehr offensichtlich. Insgesamt ist es ein Album, bei dem der Künstler irgendwie keine große Lust verspürt haben musste, uns etwas neues zu präsentieren sondern uns auf ausgeleierten Pfaden an die Hand nehmen wollte und zu uns spricht über die Musik: "Es ist gut was ich tat, als tue ich es immer wieder". Mir kommt es so vor, dass mit dem Berlin Calling Hype nochmal schnell ein Fass aufgemacht werden sollte, um damit noch ein bisschen mehr Geld zu verdienen. Wären die meisten Titel wie Plätscher auf der Werkschau, dann hätte es ein Spitzenalbum werden können, aber so ist es nur geplätscher. Schade Paul, dass hast du nicht nötig.


Werkschau (Bpitch Control)
Werkschau (Bpitch Control)
Preis: EUR 16,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues Schaffen würdigt Labelgeschichte, 21. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Werkschau (Bpitch Control) (Audio CD)
Es ist nun schon ein paar Monde her, als diese Jubiläumscompilation aus dem Hause bpitch heraus kam, doch bin ich erst jetzt darauf aufmerksam geworden und habe sofort zugeschlagen, da man eigentlich mit diesem Label nicht viel falsch machen kann. Das man da eventuell die Katze im Sack kauft, habe ich in dem Moment in Kauf genommen.

Bei so einer Zusammenstellung ist die Gefahr natürlich groß, dass ein paar Titel dabei sind, die einem nicht so zusagen und es ist auch auf dieser Compilation für mich persönlich der Fall- was ja an sich nichts schlimmes bedeuten muss. Das ein Label wie bpitch control bei einer Jubiläumsausgabe nicht einfach in der Mottenkiste nachschaut, um die Perlen der letzten Jahre heraus zu kramen, ist fast klar. Eher wird hier ein Querschnitt dessen auf CD gepresst, was dieses Label zur Zeit ausmacht und wo es denn demnächst so hingehen soll. Dafür sind sich nebst Label- Chefin Allien auch alte Bekannte und neue Gesichter des Labels nicht zu schade exklusive Produktionen beizusteuern. Der Querschnitt berührt viele Genres, welche man im Bereich elektronische Tanzmusik antrifft. Dabei gefällt mir persönlich so nicht alles, da manches zu eintönig ist, nicht meinen Geschmack trifft oder einfach nur belanglos produziert erscheint. Da aber Geschmäcker verschieden sind, wird jeder seine eigenen Favoriten auf dieser Compilation haben. Meine Perlen, die diese Compilation über den Durchschnitt hebensind vor allem der Opener von Cormac, der schön düster, aber irgendwie auch entspannt ist, Plätscher von Paul Kalkbrenner, der mit diesem Titel alles richtig macht, was er auf seinem Album Icke Wieder verbockt hat und Harmony of the Spheres von We Love, da dieses bei mir richtig schön unter die Haut geht.

Weiter so bpitch control und alle beteiligten Künstler, so muss elektronische Musik produziert (hochwertig) und unter die Leute gebracht werden. Mir taugts auf jeden Fall


Diorama
Diorama
Preis: EUR 16,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Begründer des "Öko- Techno" ist zurück, 19. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Diorama (Audio CD)
Dominik Eulberg, der Begründer des "Öko- Techno", ist zurück und bleibt auch auf seinem neuesten Werk seiner Linie treu, den Titeln einen Anstrich von Natur zu verleihen. Diesmal hat er in Zusammenarbeit mit dem NABU 11 Naturwunder, die in unseren heimischen Gefilden vorzufinden sind, in diesem Album verarbeitet. Manche dieser "Wunder" sind bekannt, manches erstaunt einen, wenn man die Infos im Booklet liest (Teddy Tausendtod). Bei den Naturwundern, wie zum Beispiel die Fledermaus oder das Wasser, die sich wunderbar vertonen lassen, hat Eulberg diese auch wunderbar in die Titel einfließen lassen. Bei manch anderen, wie zum Beispiel Teddy Tausendtod ist das nicht so einfach, aber da findet Eulberg den Kniff, dass zum Beispiel gerade dieser Titel so verrückt klingt, wie eben dieses Naturwunder auch ist.

In der Summe konnte mich das Album von vorne bis hinten begeistern, da es mit Echomaus nur einen einzigen Ausreißer nach unten gibt. Ansonsten sind alle Titel auf einem wunderbar hohem Niveau, was die Gesamtkomposition anbelangt (eben das, was meiner Meinung nach der Echomaus etwas abgeht). Der Aufbau stimmt, die Zusammenstellung der Elemente ist stimmig und von der Auswahl der Formate, won gebrochenen (Täuschungsblume, 3 Millionen Musketiere) über stringente Beats, die auf die 12 gehen (Das Neunauge, Teddy Tausendtod, H2O), über etwas minimalistischere (Islandmuschel 400) oder verspieltere Titel (Teddy Tausendtod, Wenn es Perlen regnet) ist alles auf dem Album vertreten. Auch der Gesamtaufbau auf dem Album ist in Ordnung, auch wenn ein roter Faden bei der normalen Reihenfolge nicht zu erkennen ist. Bei den langsamen Titeln musste ich mich ersteinmal ein bisschen darauf einstellen, da diese nicht so klangen, wie ich es von Eulberg erwartet hätte, aber das legte sich recht schnell und ich finde, diese geben seinem Schaffenssprektrum eine neue Note, besonders der Abschlusstitel Metamorphose, der sogar klassisch in seinem Gewand ins Gehör spaziert.

Ich finde, es ist von Eulberg das bisher ausgereifteste Album von der Komposition der Musik an sich. Das Konzept, seine Musik mit Naturgeschichten zu verbinden gehört einfach zu Eulberg und es gibt sicher noch genügend Natur, die vertont werden will, auch wenn es manchem schon zu ausgelutscht erscheinen mag. Solange Dominik Eulberg solche Alben wie Diorama vorlegt kann es mir wurscht sein, wie er auf diese Sachen kommt und allein die Titelnamen sind es allemal wert.

Anspieltipps: Eigentlich alle (außer Echomaus), aber im Besonderen Das Neunauge, 3 Millionen Musketiere, Teddy Tausendtod!


Sven Väth in the Mix - Sound of the 11th Season (Limited Premium Edition)
Sven Väth in the Mix - Sound of the 11th Season (Limited Premium Edition)
Wird angeboten von recordsale
Preis: EUR 26,00

4.0 von 5 Sternen Zwiespalt, 30. Januar 2011
Diese Season Compilation ist die erste seit Ewigkeiten, die ich mir wieder mal zugelegt habe.

Betrachtet man es vom neutralen Standpunkt aus, so sind es richtig chillige, zum entspannen geeignete CDs geworden. Ausnahme bildet das letzte Drittel der 1.CD, wo Väth mehr auf die Tube drückt. Mixtechnisch gibt es nichts auszusetzen. Jedem Titel wird Raum gelassen, sich zu entfalten und es wird auch nicht langeweilig.

Jetzt aber das allgemeine Problem, dass es eine Compilation von Sven Väth ist und das man von ihm einfach mehr erwartet, als einen grundsoliden Mix. Das ist mir persönlich Wurscht, da mir die Zusammenstellung der Titel gut gefällt und stimmig ist. Es hätte vor allem auf der ersten CD noch ein bisschen mehr vorwärts gehen können, deshalb auch nur 4 Sterne, aber das ist schon Jammern auf hohem Niveau.


Technics RP DJ 1200 EK DJ Kopfhörer schwarz
Technics RP DJ 1200 EK DJ Kopfhörer schwarz
Wird angeboten von store1986
Preis: EUR 109,00

5.0 von 5 Sternen Eine Klasse für sich, 29. Januar 2011
Habe diese Kopfhörer jetzt seit knapp 1,5 Jahren im Einsatz zum hören, wenn ich unterwegs bin und zum Auflegen im privaten Rahmen- also alles nichts wildes. An diesen Kopfhörern gibt es quasi nichts auszusetzen. Als mp3- Player nutze ich einen cowon, womit man schon viele Einstellmöglichkeiten hat und die unterschiedlichsten Frequenzen auf seinen eigenen Hörgenuss einstellen kann. Das trägt der Kophörer alles mit. Übersteuert weder bei den Bässen noch versagt er bei den Höhen.

Den Tragekomfort finde ich zwar nicht die oberste Liga, besonders wenn man ihn mehrere Stunden trägt, drückt er doch ganz schön die Ohren an den Kopf- sitzt also sehr straff. Von der Seite des Gewichts ist er genau richtig und drückt nicht so von oben auf den Schädel.

Designtechnisch gibts an dem schmucken Stück nichts auszusetzen. Trägt nicht zu dick auf mit seinem dezentem Schwarz (ganz im Gegensatz zu manch anderem Teil, die in Gold o.ä. gefasst sind), einziges Schmankerl ist der Technicsschriftzug auf der Oberseite. Ebenso stehen die Ohrmuscheln, weil sie eben schön straff eingestellt sind, nicht so weit vom Kopf ab.

In der Summe über die Nutzungszeit extrem zufrieden mit dem Teil und das wird auch weiterhin so sein. Robust, schlicht und für meinen Geschmack klangtechnisch eine feine Sache (das mögen die Klangprofis anders beurteilen, aber mein individuelles Gehörverständniss ist zufrieden gestellt).

Daher volle Punktzahl.


Cowon D2+  MP3-/Video-Player 16 GB (6,4 cm (2,5 Zoll) Touchscreen-Display, SD/MMC-Kartenslot) schwarz
Cowon D2+ MP3-/Video-Player 16 GB (6,4 cm (2,5 Zoll) Touchscreen-Display, SD/MMC-Kartenslot) schwarz

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1 Jahr im Praxistest und für sehr gut befunden, 11. April 2010
Ich habe mir den Cowon vor knapp über einem Jahr gekauft und konnte mit diesem innerhalb eines Jahres Erfahrungswerte sammeln, die bis auf einen Punkt, der hier schon öfters angesprochen wurde, durchweg positiv waren.
Auf die Technikdetails will ich nicht im Detail eingehen, da ich mich da nur verheddern würde. Also nur die gefühlt technischen Angaben meinerseits.

Die Verarbeitung des Players ist fantastisch. Er liegt spitze in der Hand und ist auch nicht zu schwer. Als Empfelung meinerseits wäre noch zu erwähnen, sich eine extra Ledertasche, die es von cowon für diesen Player gibt, zuzulegen. Diese schützt das Display vor unliebsamen Einwirkungen von außen konsequent und es sieht auch schick aus.
Die Bedienung des Players erfolgt intuitiv und ist, wenn man sich nicht allzu dumm anstellt, kinderleicht. Der Touchscreen ist meiner Einschätzung gut in seiner Verarbeitung und geht auf leichteste Berührungen ein. Einziger Nachteil ist, dass er sehr schnell verdreckt, wenn man ihn mit den Fingern bedient. Es ist aber nicht so extrem, dass enorm stören würde. Ebenso positiv zu erwähnen ist die Erweiterung per SD- Speicherkarten. Ich habe mir eine 32Gb- Karte dazu gekauft und diese wurde ohne Probleme angenommen. Finde ich eine sehr gute Idee mit der Speicherkartenerweiterung, welche mir bis jetzt von keinem anderen reinen mp3-player bekannt ist.

Der Sound, wenn ich das als Ottonormal- Verbraucher sagen kann, ist gut und die Einstellmöglichkeiten sind enorm. Besonders die Fülle an Frequenzen in denen man die Töne einstellen kann ist der Wahnsinn und da habe ich noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt. Die Extraeinstellungen wie BBE, Surround etc. pp. nutze ich zu wenig, da die Musik (meist elektronische) ohne diese gut klingt (nutze Technics DJ- Kopfhörer). Die Einstellungen sind bei allen auf 2-3 eingestellt, was mir ausreicht, aber das muss jeder für sein eigenes Ohr einstellen, da jeder ein anderes Klangverständnis hat.

Da ich nur das Format mp3 nutze kann ich jetzt nicht über die Fülle der Möglichkeiten philosophieren, die dieser Player schluckt und abspielt. Das ist sicher was für Technikpuristen. Das abspielen läuft ohne Probleme und der Player spricht gut auf die angegebenen Befehle über den Touchscreen an. Die Videofunktion habe ich persönlich noch nicht probiert. Das ist ein Punkt den ich demnächst noch ausprobieren möchte.

Die Interaktion zwischen Player und PC funktioniert reibungslos. Einfach über die USB- Schnittstelle anschließen und der Rechner erkennt 2 getrennte Laufwerke. Eins für den Player selbst und eins für die SD- Karte, da diese getrennt voneinander behandelt werden.

Positivster Punkt: Die sehr hohe Akkulaufzeit. Gefühlt ist es eine Ewigkeit. Ich nutze den Player immer um die 4-5 Stunden am Tag bei mittlerer Lautstärke und kann mit einer kompletten Ladung von Montag bis Sonntag den Player nutzen bis ich ihn wieder nachladen muss. Das mach eine Laufzeit von ungefähr 35h aus, was ich phänomenal finde.

NEGATIVER PUNKT:
Das ist der einzige negative Punkt, der mich in der knapp einjährigen Nutzungszeit gestört hat und der hier schon in mehreren Rezensionen angesprochen wurde. Dazu ist zu sagen, dass der Service seitens Cowon klasse war und ohne Probleme ablief. Das Phänomen ist folgendes: Wenn neue Musik auf den Player gespielt wird kann es passieren, dass auf einmal keine Titel mehr angezeigt werden oder nur noch derselbe, dasselbe bei den Alben usw. Hinter den Titeln steckt zwar noch der richtige aber der Name stimmt nicht mehr. Schlimmer ist dann, dass gar nix mehr angezeigt wird.
Ich habe dann, wie es seitens Cowon empfohlen wird, die Firmware neu aufgespielt und auch meine Ordner nun anders benannt. Ging dann eine Weile gut, bis ich mal wieder neue Musik auf den Player spielte und diese Titel wieder alles durcheinander warfen. Meine Vermutung liegt darin, dass nicht richtig oder lückenhaft getagte Titel diesen Fehler hervorrufen. Zusätzlich dazu sollten in einem Ordner keine gemischten Dateiformate vorhanden sein, da dies bei mir auch den Fehler hervorrief als ich versehentlich einige wma- Titel einbrachte und diese den Fehler verursachten. Seitdem ich alle diese Punkte beachte läuft der Player ohne Probleme. Dazu muss ich auch sagen, dass Leute, die den Player nach dem ersten auftreten dieses Fehlers gleich wieder zurück schicken und sich darüber beschweren, am Problem vorbei schauen. Ich meine, klar ist es nervig, aber wenn man sich kurz mittels Internet mit dieser Problematik auseinander setzt, dann kann man das Problem relativ schnell lösen.

Fazit:
Meine Meinung ist, dass hier bei diesem Gerät alles zusammen kommt, was einen guten mp3-Player ausmacht. Zusätzlich ist meiner Meinung nach das Preis- Leistungs- Verhältnis hier sehr gut und auch die lange Laufzeit ist unglaublich, auch wenn sie die Firmenangaben nicht erreicht, welche aber nur Standardwwerte sind. Der Negativpunkt wurde durch die schnelle und kompetente Reaktion seitens cowon wieder wett gemacht, auch wenn die Lösung auch nicht der Weißheit letzter Schluss war. Ich bin mit diesem Gerät sehr zufrieden und kann es nur jedem empfehlen, wer sich für einen normalen mp3-Player entscheidet und dabei der Apfelkonkurrenz ausweichen will.


Under The Dome
Under The Dome
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einiges an Potential verschenkt, 2. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Under The Dome (Gebundene Ausgabe)
Gut ich kann mich nicht in den Autor hineinversetzen und habe auch noch keine großartige Vorstellung entwickelt, was man selber hätte besser oder anders machen können, aber als ich das Buch vor 2 Tagen zugeklappt hatte, war eine latente Entäuschung ob des unbefriedigendem Ende da. Die letzten 100 Seiten passten nicht so recht zu dem Gesamtszenario, was auch, wie schon in einer anderen Rezension gesagt wurde, leicht vorhersagbar war, was passieren wird- auch wenn das Kings Stil ist, Sachen dem Leser zu zeigen, die die Figuren im Roman nicht sehen.

Ich fand die Grundidee und auch den Anfang mit der Einführung der ganzen wichtigen Personen richtig gut gemacht. Das hat Spaß gemacht, es zu lesen und auch die Weiterentwicklung hinter der unsichtbaren Wand ließ sich gut lesen und war spannend umgesetzt. Besonders, wie King es immer wieder schafft Figuren zu entwickeln, mit denen man beim lesen soviel Sympathie entwickelt, dass man mit denen zusammen ein Bier trinken oder umgekehrt, dass man denen am liebsten durch die Buchseiten die Faust vor das Gesicht rammen würde. Was ich mir aber gewünscht hätte, dass die Quelle der unsichtbaren Wand eine andere gewesen wäre. Das ließ mich ein bisschen kopfschüttelnd da sitzen, als das aufgeklärt wurde. Auch das komplette Ende, so die letzten 100 Seiten, war für mich nicht befriedigend.

SPOILER

In dem Sinne hätte ich mir einen anderes Szenario als die Explosion der Radiostation und des Drogenlabors gewünscht und dann vor allem mit einem negativeren Ausgang, als das, was dann beschrieben wurde. Das was King unter den gegebenen Voraussetzungen gemacht hat, war schon ganz gut, aber was sollte der Kindergarten, die fremde Intelligenz zu überreden, die letzten Überlebenden zu befreien und die machen das auch noch??? Unter der Voraussetzung, dass die Quelle des Dome eine andere ist, hätte ich mir auch ein etwas grimmigeres Ende gewünscht.

SPOILER ENDE

Ich finde es jetzt kein schwaches Kingbuch, weil die Sprache mal wieder eines Stephen King würdig war und auch viel, wie bei King fast immer, lokale Gegegeben- und Gepflogenheiten eingebaut wurden. Aber das Ende hat bei mir persönlich viel von dem Guten davor versaut. Es mögen die meisten anders darüber denken und das sind halt die Geschmäcker, die Gott sei Dank verschieden sind.


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