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Beiträge von Jack-in-the-Green
Top-Rezensenten Rang: 174
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Rezensionen verfasst von Jack-in-the-Green
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5.0 von 5 Sternen
Wie alles begonnen hat ..., 9. Mai 2013
Die Box umfasst die LPs 2 bis 4 der EAV - die Zeitspanne vom Insider-Tipp hin zum kommerziellen Durchbruch mit dem legendären "Banküberfall". (Nr.1 war "Cafe Passé" und dürfte nicht bei EMI herausgebracht worden sein und deshalb hier fehlen.) "Geld oder Leben" ist textlich und musikalisch umwerfend (und nach wie vor eine der besten Veröffentlichungen der EAV) - allein diese LP genügt, um die Box zu kaufen. Die ersten beiden LPs sind noch wesentlich stärker vom absurd-kabarettistischen Element geprägt und musikalisch noch nicht durchgehend genial, beinhalten aber echte Raritäten (Heller, Alpen-Rap, Tanz-tanz-tanz etc.) Für EAV-Liebhaber zu diesem Preis eine einmalige Gelegenheit, ihre Sammlung zu vervollständigen !
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2.0 von 5 Sternen
Wackelige und unsichere Angelegenheit, 4. Mai 2013
Dass die Trägerplatte nicht bruchfest ist (siehe 1-Stern-Rezension) habe ich zu spät gelesen. Bereits nach dem Montieren stellt sich dieser Zweibeinständer als wenig brauchbares Produkt dar : 1. Die beiliegende Schraube ist sehr kurz und steht nur ca. 5mm über. Für eine dauerhafte Befestigung ist das sehr problematisch. 2. Die Trägerplatte ist glatt und verdreht sich dadurch leicht. Man muss die Schraube SEHR fest anziehen, um das Rutschen zu minimieren. (Um den Preis kann man rutschfeste Gummizwischenteile erwarten - wenn man selbst welche dazwischengibt, ist die Schraube endgültig zu kurz.) Durch das nicht zu verhindernde Verdrehen des Ständers steht das Fahrrad schon beim 2.-3.Mal Aufstellen instabil und kippt leicht. Bei Windstille und ohne Gebäck geht es gerade noch. Wenn man versehentlich anstreift, bei einem stärkeren Windstoß oder mit Gebäck fällt das Rad sehr leicht um. 3. Der Ständer hat keine Kunststoff-Überzüge über die Alu-Füße. (Die müsste man teuer extra kaufen.) Das Scheren des Metalls am Boden beim Aufstellen und beim Lösen der Ständer ist ein SEHR unangenehmes Geräusch. 4. Der Ständer funktioniert nur auf völlig ebener Standfläche. Ist der Boden auch nur ein bisschen schief, steigt die Gefahr des Kippens stark, da der Abstand zwischen beiden Ständern klein ist. Kurz - ein teures und wenig brauchbares Produkt : abzuraten ! --- Nachtrag - um diesbezügliche Nachfragen überflüssig zu machen : ich habe den langen Ständer (für 28-Zoll-Räder) auf einem Fahrrad mit 28'er-Rädern verwendet.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Sehr enttäuscht, 30. April 2013
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, die französische Barock-Musik näher kennenzulernen und zu genießen. Es wurde nichts daraus. Da vor allem "Original-Klang-Aufnahmen" gewählt worden sind, holpert und schrummt die Musik stolpernd dahin. Kleine Besetzung, dünner Klang. Kaum vorstellbar, dass das so "richtig" sein soll und an den üppigen Festen des Sonnenkönigs Musik derart minimalistisch, asketisch, steif und lustlos vor-exerziert wurde. Mir vergeht dabei die Freude an der Musik. Die finde ich hier nur ansatzweise - da kurioserweise "moderne" Aufnahmen mit Originalklang-Aufnahmen gemischt worden sind. Mir gefällt's nicht. Es müsste möglich sein, je einen Überblick über französische Barockmusik in "moderner" Aufführungspraxis und in "Originalklang" getrennt zusammenzustellen. "Originalklang" ist nunmal nicht jedermanns Sache.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der große deutsche Chansonnier, 22. April 2013
Es ist wohl kein Zufall, dass Reinhard Mey anfangs seine Lieder auch als französische Chansons herausbrachte. Wie die großen französischen Chansonniers spielt und singt er über Jahre und Jahrzehnte in seinem eigenen Stil - besingt Wichtiges und Nebensächliches, Politisches und Privates, Ernstes und Witziges. Völlig unbekümmert von den gleichzeitigen Wechseln des Mainstreams der Pop-Musik. Er blieb dem Mey'schen Reinheitsgebot treu : ein Stück Musik von Hand gemacht. Bei dem mittlerweile gigantischem Oeuvre - über 50 CDs in Deutschland, Frankreich und anderswo (Studio und Live zusammengezählt) tut eine umfangreiche Box mit einem gut gewählten Querschnitt aus mittlerweile fast 40 Jahren als Sänger gut. (Wenn dabei leider auch einzigartige musikalische Perlen wie zB. "In Tyrannis" unberücksichtigt geblieben sind. Vielleicht entschließt sich die Plattenfirma zu einer zweiten Box à la "Lieder, die im Schatten stehen" - wie dies zB. bei Udo Jürgens geschehen ist). Der ideale Einstieg in die Musik von Reinhard Mey ! --- Eine schöne Gelegenheit, Hrn. Mey für die unzähligen Stunden zu danken, in denen seine Lieder das Leben begleiten und schöner machen !
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5.0 von 5 Sternen
Einfach schön, 9. April 2013
Diese CD gehört zu meinen Lieblingsaufnahmen klassischer Musik. Sowohl die Kompositionen als auch die Aufnahmen sind berührend, intim, fröhlich und sehr gefühlvoll - mit einem eigenen Zauber. Hinzu kommt die seinerzeitige vollendete analoge Aufnahmequalität der Deutschen Grammophon. Übrigens auch sehr schön für romantische Zeiten zu zweit ...
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3.0 von 5 Sternen
schönes "Adelaide" - Konzert - schlechte Download-Klangqualität, 8. April 2013
Dieses erste Album mit Vanessa Mae als Solistin war nach Internet-Informationen nie als einzelne CD im Handel erhältlich. Eine hervorragende Idee für die Vorstellung einer jungen Geigerin : mit einem weitgehend unbekanntem und "gemiedenem" Konzert, das trotz seiner obskuren Herkunft traumhaft schön ist. Dem angeblichen Spätfund dieses Werkes durch Casadeus im 20. Jahrhundert standen die meisten Fachleute skeptisch gegenüber - mit Ausnahme von Menuhin, der es geliebt hat und auch mit dem Bath-Orchester hervorragend eingespielt hat. (Diese Aufnahme ist in Menuhins Mozart-Violinkonzerte-Box-Set wieder erhältlich !) Auch wenn die Skeptiker Recht behielten (Casadeus selbst hatte das Adelaide-Konzert aus einer Violin-Sonate Mozarts ausgeführt) - es ist wunderschöne Musik, die den Geist Mozarts atmet und seinen echten Konzerten nicht nachsteht. Die grundsätzlich gute Aufnahmequalität ist hier leider durch die üblichen und äusserst ärgerlichen Qualitätsprobleme bei Klassik-Downloads getrübt. Die Aufnahme wird zu weich, schwammig und konturlos - einfach breiig. (Dafür der 2-Stern-Abzug.) Gespielt ist das Stück jugendlich frisch, schwungvoll, unbekümmert und mitreißend. (Die anderen Nummern dieses Download-Albums kenne ich nicht, da ich nur das "Adlaide-Konzert" heruntergeladen habe.)
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5.0 von 5 Sternen
Sehr zufrieden, 8. April 2013
Die Doppel-CD-Hüllen sind rundherum zufriedenstellend. Das Gehäuse ist leichtgängig. Die CDs lassen sich leicht in die Halterung drücken. (Das ist nicht selbstverständlich. Wenn die Halterung zu sperrig ist, kann schon mal eine CD am Mittenloch einen Sprung bekommen.) Das Design ist gefällig und funktionell. Papersleeves kann man problemlos einlegen. Insgesamt ist nicht der geringste Unterschied zu oft deutlich teureren Jewel-Cases zu erkennen. Ich bin sehr zufrieden.
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2.0 von 5 Sternen
Schöne Aufnahmen - miserable Tonqualität, 4. April 2013
So schön die Aufnahmen dieser Konzerte grundsätzlich auch sind - die Tonqualität (der Molter-Konzerte) ist miserabel. Die Höhen sind viel zu sehr hervorgehoben und Passagen deswegen schrill (insbesondere natürlich die Trompete). Das läßt sich zwar mit einer digitalen Nachbearbeitung deutlich verbessern - aber das ist nicht Sinn eines CD-Kaufes, dass man dann anschließend selbst mühsam für eine passable Klangqualität sorgen muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einzigartige Aufnahmen - Raritäten inklusive, 2. April 2013
Yehudi Menuhins Aufnahmen mit dem Bath Festival Orchestra sind einzigartig. Ein inniges Zusammenspiel wie unter Freunden. Das zusätzliche Besondere dieser Box ist, dass 3 Violinkonzerte unklarer Herkunft eingespielt worden sind (Nr.6 Es-dur KV 268, Nr.7 D-dur KV 217a, "Adelaide" D-dur KAnh. 294a). Dass sie vollständig Mozart zuzuschreiben sind, ist zweifelhaft. (Das Adelaide-Konzert konnte mittlerweile als Komposition von Casadeus - im Stile Mozarts - "entlarvt" werden.) Jedoch sind sie Violinkonzerte im Geiste Mozarts mit großer Schönheit - und insoferne eine wirkliche Bereicherung (umso mehr, als die Violinwerke in Mozarts Gesamtwerk leider nur einen sehr bescheidenen Umfang haben). Weiters wurde das selten zu hörende, frische und jugendliche Concertone C-dur KV 190 inkludiert. Inhaltsüberblick : - 5 Violinkonzerte (reguläre Konzerte Mozarts) - 3 Violinkonzerte unklarer Provenienz - Concertone KV 190 - Sinfonia Concertante KV 364 (mit Rudolf Barshai als 2. Solisten) - 2. Lodronische Nachtmusik KV 287 - und kurioserweise nur 3 Sätze der Haffner-Serenade KV 270 (die von Menuhin seinerzeit selbstverständlich zur Gänze eingespielt und auf Platte veröffentlicht worden ist). NICHT inkludiert sind : - das Adagio und die beiden Rondos für Violine und Orchester. (Davon gibt es zB. eine schöne Aufnahme mit Schneiderhahn und den Berliner Philharmonikern.) Zur Klangqualität : die anlogen Plattenaufnahmen in den frühen 60ern waren von einer ausgezeichneten Qualität. Leider wird bei den billigen Boxen-Ausgaben zunehmend bei der Digitalisierung geschludert. Bei diesen CDs führte dies zu einem etwas grellen und zu sehr Höhen-betonten Klangbild. Dies läßt sich allerdings selbst mit Höhenabsenkung und einer leichten Stereo-Erweiterung korrigieren : dann ist der Klang transparent, detailreich und sehr schön. Insgesamt eine wunderbare Box mit fast allen Werken von Mozart für Violine und Orchester ! (Das hier leider fehlende Inhaltsverzeichnis ist im ersten Kommentar verlinkt.)
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5.0 von 5 Sternen
Sympathische Aufnahmen, 26. März 2013
Dieses Album mit Aufnahmen zwischen 1963 und 1967 kam von Anfang an als Teil einer Low-Price-Reihe der DGG mit Barockmusik heraus (zB. auch : Doppelkonzerte des Barock) und war wohl seinerzeit dazu gedacht, barocke Musik Plattenkäufern näher zu bringen. (In den 60ern war sie bei weitem nicht so bekannt und populär wie heute.)Es wurden Aufnahmen verschiedener Komponisten und Musiker versammelt - quasi als Vorstellung.) Die Aufnahmen sind nicht sensationell - aber sehr sympathisch und angenehm. Im warmen Musikklang der damaligen Zeit. Komponisten : Pergolesi - Vivaldi - Woodcock - Blavet - Leclair Solisten : Burghard Schaeffer - Hans-Martin Linde - Aurèle Nicolet Dirigenten : Mathieu Lange - Wolfgang Hofmann - Rudolf Baumgartner Orchester : Norddeutsches Kammerorchester - Kammerorchester Emil Seiler - Festival Strings Lucerne. (Laufzeit : 62 Minuten) --- Diese CD wird sehr gut (und ohne Überschneidungen) ergänzt von den "Flötenkonzerten des Barock" der Plattenfirma Philips. (Link im ersten Kommentar)
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