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Rezensionen verfasst von
Geisha X

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Unmanned
Unmanned
von Lois Greiman
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,49

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeschlagen, 28. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Unmanned (Taschenbuch)
Lois Greiman hat mit ihrer Christina McMullen-Serie einen echten Treffer gelandet. Wer bei "Unzipped" schon in Lachtränen ausgebrochen ist und sich auch nach den genialen Nachfolgebänden noch nicht geschlagen gegeben hat, ist auf Band vier sicherlich gespannt.

"Unmanned" beginnt zunächst einmal damit das Christina und Riviera wieder einmal eine von Rivieras Telefon unterbrochene Verabredung haben. Als die darüber etwas verärgerte Christina am nächsten Tag einen sympathischen Mann an der Tankstelle kennenlernt und dieser kurz darauf bei ihr zuhause auftaucht ist sie völlig unvoreingenommen. Als er aber auf dem Rasen vor ihrer Garage erschossen wird, ist der Spass vorbei. Der Täter verschwindet spurlos, statt dessen nistet sich Christinas Albtraumbruder Pete wieder mal bei ihr ein und die beiden werden immer wieder attackiert. Mit ihrere üblichen Person Grips, Witz und Schlagfertigkeit versucht Christina herauszufinden, wer entweder hinter ihr oder hinter Pete herseinkönnte - und Riviera mit seinem übertriebenen Beschützerinstinkt möglichst wenig davon mitkriegen zu lassen.

Wer die Vorgängerbücher der Serie gemocht hat, weiss, was er bei "Unmanned" erwarten darf und wird nicht enttäuscht sein, die Serie lässt nicht nach. Christina McMullen ist eine sympathisch-chaotische Hauptfigur, Riviera ein phantasiebeflügelnder Latinoheld und der Plot trotz allem Witu spannend, das Buch trotz seiner Leichtigkeit spannend. Christinas Einsichten in Frauenköpfe sind auf intelligente Art unterhaltend, hier ist es der Autorin wieder einmal gelungen, einen entspannenden, amüsanten Unterhaltungsroman mit Krimispannung zu schreiben, bei dem das Gehirn trotz der Liebesgeschichte eingeschaltet bleiben darf. Dem nächsten Band "Unnerved", der noch 2008 erscheinen soll, darf man mit Erwartung entgegensehen.


Silent in the Sanctuary: A Lady Julia Grey Mystery
Silent in the Sanctuary: A Lady Julia Grey Mystery
von Deanna Raybourn
  Taschenbuch

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eingeschneit mit Leiche ... 4,5 Punkte, 26. Februar 2008
Bei "Silent in the Sanctuary" handelt es sich um den zweiten Band der Lady-Julia-Grey-Mysteries, einer Reihe historisch-romantischer Kriminalromane.

Lady Julia hat den ersten Band knapp überlebt und erholt sich einige Monate bei ihren Brüdern in Italien von den erlebten Strapazen. Ihr Bruder Ly hat sich mit einer heissblütigen Neapolitanerin verheiratet und die beiden werfen gelegentlich mit dem Porzellan nacheinander. Julias Vater befiehlt die sofortige Rückkehr der drei Geschwister samt Braut in das Heim ihrer Kindheit. Den gemeinsamen Freund Count Allesandro Fornacci nehmen die drei auch gleich noch mit. Es wartet jedoch bereits eine Überraschung auf die Heimkehrenden, nicht nur die Familie ist versammelt, sondern auch zahlreiche Gäste - darunter Nicholas Brisbane mit der unwahrscheinlichsten aller Verlobten. Bereits beim ersten Dinner explodieren die Gemüter und eigentlich dürfte es niemanden überraschen, dass einer der Anwesenden dieses Weihnachtsfest nicht überlebt. Da die von der Familie March bewohnte alte Abtei eingeschneit ist, kümmern sich Lady Julia und Brisbane um die Lösung des Mordfalls und kommen sich wieder einmal näher als für beider Seelenfrieden gut ist.

Anders als im ersten Band, der bereits in der Eröffnungsszene den Mordfall beschreibt, dauert es in "Silent in the Sanctuary" eine ganze Weile bis jemand das Zeitliche segnet. Zunächst erleben wir Lady Julia und ihre Brüder in Italien, dann auf der Heimreise. Dann werden wir anlässlich ihrer Ankunft mit Brisbanes Verlobung geschockt und zwar ist dem Leser des ersten Bandes bereits klar, dass es zu einem Mord kommen wird, doch wer das Opfer wird, bleibt lange fraglich. Dieses langsame Einsetzen des Kriminalfalls, das aber trotzdem von Spannung durchzogen ist, ist für mich der einzige Kritikpunkt an diesem zweiten Band. Alles andere ist genauso perfekt wie der Leser es aus dem ersten Band kennt. Lady Julia ist ein mitreissender Charakter, Nicholas Brisbane mit seinen zahlreichen Schwächen ist zum Darniederknien, die Liebesgeschichte ist wunderschön und der Kriminalfall gut gelöst, zwar klassisch gelöst aber dennoch recht verwickelt. Auf den dritten Teil müssen die Leser nun aber wohl eine ganze Weile warten.


Das scharlachrote Siegel. Scarlet Pimpernel
Das scharlachrote Siegel. Scarlet Pimpernel
von Emmuska Orczy
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überschätzt - 2.5 Punkte, 26. Februar 2008
Frankreich zur Zeiten der Revolution: Im Namen von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit rollen in Paris unter der Guillotine die Köpfe. Doch einem adligen Engländer unter dem Decknamen "The Scarlet Pimpernel" und seiner Bande gelingt es immer wieder verurteilte Familien ins sichere England zu schmuggeln. Der französische Agent Chauvelin ist dem "Scarlet Pimpernel" auf der Spur. Er sichert sich die Mithilfe von Lady Marguerite Blakeney, einer gebürtigen Französin, indem er mit der Enthüllung droht, dass ihr Bruder einer der Mithelfer des "Scarlet Pimpernel" ist.

Warum manche Bücher eine solche Berühmtheit erlangen, bleibt manchem schleierhaft. "The Scarlet Pimpernel" ist ein typischer historischer Degenroman mit schnulzigen Liebeseinflüssen, der vielleicht zu seiner Zeit angemessen spannend gewesen sein mag, doch an dem Schreibstil hat leider der Zahn der Zeit genagt und heutigen Kriterien eines spannenden historischen Thrillers (oder auch nur einer gut geschriebenen historischen Romanze) wird das Buch leider nicht gerecht. Die Idee des incognito-Retters der Unschuldigen mag noch ganz amüsant sein, doch die Charaktere sind steif, pathetisch und unglaubwürdig. Lady Blakeney soll angeblich die intelligenteste Frau Europas sein, zeigt das aber leider nie und verhält sich wie eher wie ein ziemliches Dummerchen. Auch die Identität des Scarlet Pimpernel ist schnell eraten und der Spannungsbogen hängt leider ziemlich durch, da viele Plotpunkte unlogisch und an den Haaren herbeigezogen erscheinen. Dazu kommt ein etwas nerviger Schreibstil der Autorin, die immerwieder die Schönheit der Heldin und den genialen Wagemut des Helden dem fiesen Lachen der Schurken gegenüberstellt. Nochmehr Klischee geht eigentlich gar nicht.


The Scarlet Pimpernel
The Scarlet Pimpernel
von Baroness Emmuska Orczy
  Taschenbuch
Preis: EUR 4,72

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überschätzt - 2.5 Punkte, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Pimpernel (Taschenbuch)
Frankreich zur Zeiten der Revolution: Im Namen von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit rollen in Paris unter der Guillotine die Köpfe. Doch einem adligen Engländer unter dem Decknamen "The Scarlet Pimpernel" und seiner Bande gelingt es immer wieder verurteilte Familien ins sichere England zu schmuggeln. Der französische Agent Chauvelin ist dem "Scarlet Pimpernel" auf der Spur. Er sichert sich die Mithilfe von Lady Marguerite Blakeney, einer gebürtigen Französin, indem er mit der Enthüllung droht, dass ihr Bruder einer der Mithelfer des "Scarlet Pimpernel" ist.

Warum manche Bücher eine solche Berühmtheit erlangen, bleibt manchem schleierhaft. "The Scarlet Pimpernel" ist ein typischer historischer Degenroman mit schnulzigen Liebeseinflüssen, der vielleicht zu seiner Zeit angemessen spannend gewesen sein mag, doch an dem Schreibstil hat leider der Zahn der Zeit genagt und heutigen Kriterien eines spannenden historischen Thrillers (oder auch nur einer gut geschriebenen historischen Romanze) wird das Buch leider nicht gerecht. Die Idee des incognito-Retters der Unschuldigen mag noch ganz amüsant sein, doch die Charaktere sind steif, pathetisch und unglaubwürdig. Lady Blakeney soll angeblich die intelligenteste Frau Europas sein, zeigt das aber leider nie und verhält sich wie eher wie ein ziemliches Dummerchen. Auch die Identität des Scarlet Pimpernel ist schnell eraten und der Spannungsbogen hängt leider ziemlich durch, da viele Plotpunkte unlogisch und an den Haaren herbeigezogen erscheinen. Dazu kommt ein etwas nerviger Schreibstil der Autorin, die immerwieder die Schönheit der Heldin und den genialen Wagemut des Helden dem fiesen Lachen der Schurken gegenüberstellt. Nochmehr Klischee geht eigentlich gar nicht.


Die Lügen des Locke Lamora: Band 1 - Roman
Die Lügen des Locke Lamora: Band 1 - Roman
von Scott Lynch
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganovenstreich - 4.5 Punkte, 24. Februar 2008
In der düsteren Fantasy-Welt Camorr wächst der Waisenjunge Locke Lamora auf. Nachdem er dem Mentor der jugendlichen Diebe Camorrs über den Kopf hinauswächst, kommt er in die den Haushalt des Priestes Chains, der die Diebesbande der "Gentlemen Bastards" leitet und ausbildet. Hier findet Locke Erfüllung, eine profunde Diebesausbildung und gute Freunde in seinen Bandesbrüdern. Gemeinsam planen sie Jahre später eine nahezu perfekt erscheinenden Coup, der ihnen die Hälfte des Vermögens eines adligen Dons der Stadt zuführen soll. Doch mittendrin taucht ein Fremder in Camorr auf, der sich "der graue König" nennt und der Reihe nach Bandenmitglieder erledigt. Schon bald vermutet Locke, dass "der graue König" nach der Herrschaft über die Unterwelt Camorrs dürstet und mit einem Magier im Bunde steht. Und ganz nebenbei Lockes perfekten Plan mächtig durcheinander bringt.

Der bereits mehrfach von der Presse genannte Vergleich mit "Ocean's Eleven" und anderen meisterhauften Ganovenstückchen erscheint zwar für ein Fantasy-Buch weit hergeholt, ist aber wirklich gar nicht so abwegig. Auch hier geht es um "den perfekten Plan" und einen Mann mit einem Gehirn, das sich sowas ausdenken kann. Das Buch ist wirklich gekonnt geschrieben und nimmt den Leser vom ersten Kapitel an gefangen. Die düstere Welt Camorrs und der harte Weg des erst kleinen und später ausgebufften Locke, sind eindringlich beschrieben, viele Charaktere gekonnt gezeichnet und der verschachtelte Plot etwa so geradlinig wie ein gordischer Knoten. SCott Lynch beweist ein Händchen für "Um-5-Ecken-Denken" und der Leser kann mit Staunen verfolgen, wie die Handlung sich immer wieder im Kreise dreht.


The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards, Band 1)
The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastards, Band 1)
von Scott Lynch
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,60

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganovenstreich - 4.5 Punkte, 24. Februar 2008
In der düsteren Fantasy-Welt Camorr wächst der Waisenjunge Locke Lamora auf. Nachdem er dem Diebesmacher, Mentor der jugendlichen Diebe Camorrs über den Kopf hinauswächst, kommt er in die den Haushalt des Priestes Chains, der die Diebesbande der "Gentlemen Bastards" leitet und ausbildet. Hier findet Locke Erfüllung, eine profunde Diebesausbildung und gute Freunde in seinen Bandesbrüdern. Gemeinsam planen sie Jahre später eine nahezu perfekt erscheinenden Coup, der ihnen die Hälfte des Vermögens eines adligen Dons der Stadt zuführen soll. Doch mittendrin taucht ein Fremder in Camorr auf, der sich "der graue König" nennt und der Reihe nach Bandenmitglieder erledigt. Schon bald vermutet Locke, dass "der graue König" nach der Herrschaft über die Unterwelt Camorrs dürstet und mit einem Magier im Bunde steht. Und ganz nebenbei Lockes perfekten Plan mächtig durcheinander bringt.

Der bereits mehrfach von der Presse genannte Vergleich mit "Ocean's Eleven" und anderen meisterhauften Ganovenstückchen erscheint zwar für ein Fantasy-Buch weit hergeholt, ist aber wirklich gar nicht so abwegig. Auch hier geht es um "den perfekten Plan" und einen Mann mit einem Gehirn, das sich sowas ausdenken kann. Das Buch ist wirklich gekonnt geschrieben und nimmt den Leser vom ersten Kapitel an gefangen. Die düstere Welt Camorrs und der harte Weg des erst kleinen und später ausgebufften Locke, sind eindringlich beschrieben, viele Charaktere gekonnt gezeichnet und der verschachtelte Plot etwa so geradlinig wie ein gordischer Knoten. SCott Lynch beweist ein Händchen für "Um-5-Ecken-Denken" und der Leser kann mit Staunen verfolgen, wie die Handlung sich immer wieder im Kreise dreht.


Die Rekrutin
Die Rekrutin
von Claire Thompson
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hosen runter, Kadett! - 3.5 Punkte, 15. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Rekrutin (Taschenbuch)
Remy Harris ist eine unter wenigen Frauen, die auf einer Militärakademie eine harte Ausbildung erhalten. Doch dann entdeckt sie, dass es innerhalb der Akademie einen Club gibt, das Slave Corps, das auch Hard Corps genannt wird. Hier werden junge Frauen und Männer zu unterwürfigen Sklaven und harten Masters/Mistresses ausgebildet. Remy kann sich der Anziehungskraft nicht entziehen, schon seit einiger Zeit spürt sie in sich den Wunsch, sich zu unterwerfen. Und genau das lernt sie jetzt in mehreren Arbeitsstunden voller Schmerz, Demütigung und Lust mit diversen männlichen und Weiblichen Doms bis hin zur endgültigen Unterwerfung.

Es ist schwierig einen erotischen Roman gerecht zu bewerten. Claire Thompson zeigt mit "Die Rekrutin" keine tiefgehenden Charaktere, keinen logisch-perfekten Plot, kein interessantes Umfeld und keine ausgefeilte Erzählsprache. Vermutlich darf man mehr in einem erotischen Roman einfach nicht erwarten. Statt dessen zeigt sie uns den Werdegang einer Sklavin aus Leidenschaft, einer Frau, die sich dem Willen eines anderen sexuell unterwerfen möchte und die daran Gefallen findet. Und dies beschreibt sie nicht schlecht. Der Hard Corps und die diversen Aufträge die Remys Weg zur vollendeten Sub zeigen, beweisen Originalität und die Autorin hält sich nicht an vorgegebene Klischees und lässt Remy einige wirklich skurrile Momente durchleben. Die grössten Schwächen des Buches sind für mich die selbst am Ende noch amerikanisch-verklemmte Denkweise der Heldin, die einerseits erzählt wie befreit sie sich fühlt und die aber bis zur letzten Seite an ihre Perversion glaubt und für mich - entgegen den offensichtlichen Bemühungen der Autorin - nicht als mit ihrem Schicksal vereint rüberkam. Zudem hat die Autorin dem Buch ein Blümchenende mit romantischem Zuckerguss verpasst, das für mich überhaupt nicht zum Rest der Geschichte passt.

Dennoch: Wer einmal eine neue Variante der BDSM-Geschichten lesen möchte, sich an Nippelklemmen, Peitschen, Schuhelecken und "Ponies" nicht stört und auf die üblichen Stil-Mängel bei erotischen Geschichten (hier eher einen halben Grad weniger schlimm als der Durchschnitt) gefasst ist, sollte es vielleicht einmal mit "Die Rekrutin" probieren.


Hard Corps (Black Lace)
Hard Corps (Black Lace)
von Claire Thompson
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,17

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hosen runter, Kadett! - 3.5 Punkte, 15. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Hard Corps (Black Lace) (Taschenbuch)
Remy Harris ist eine unter wenigen Frauen, die auf einer Militärakademie eine harte Ausbildung erhalten. Doch dann entdeckt sie, dass es innerhalb der Akademie einen Club gibt, das Slave Corps, das auch Hard Corps genannt wird. Hier werden junge Frauen und Männer zu unterwürfigen Sklaven und harten Masters/Mistresses ausgebildet. Remy kann sich der Anziehungskraft nicht entziehen, schon seit einiger Zeit spürt sie in sich den Wunsch, sich zu unterwerfen. Und genau das lernt sie jetzt in mehreren Arbeitsstunden voller Schmerz, Demütigung und Lust mit diversen männlichen und Weiblichen Doms bis hin zur endgültigen Unterwerfung.

Es ist schwierig einen erotischen Roman gerecht zu bewerten. Claire Thompson zeigt mit "Hard Corps" keine tiefgehenden Charaktere, keinen logisch-perfekten Plot, kein interessantes Umfeld und keine ausgefeilte Erzählsprache. Statt dessen zeigt sie uns den Werdegang einer Sklavin aus Leidenschaft, einer Frau, die sich dem Willen eines anderen sexuell unterwerfen möchte und die daran Gefallen findet. Und dies beschreibt sie nicht schlecht. Der Hard Corps und die diversen Aufträge die Remys Weg zur vollendeten Sub zeigen, beweisen Originalität und die Autorin hält sich nicht an vorgegebene Klischees und lässt Remy einige wirklich skurrile Momente durchleben. Die grössten Schwächen des Buches sind für mich die selbst am Ende noch amerikanisch-verklemmte Denkweise der Heldin, die einerseits erzählt wie befreit sie sich fühlt und die aber bis zur letzten Seite an ihre Perversion glaubt und für mich - entgegen den offensichtlichen Bemühungen der Autorin - nicht als mit ihrem Schicksal vereint rüberkam. Zudem hat die Autorin dem Buch ein Blümchenende mit romantischem Zuckerguss verpasst, das für mich überhaupt nicht zum Rest der Geschichte passt.
Dennoch: Wer einmal eine wirklich neue Variante der BDSM-Geschichten lesen möchte, sich an Nippelklemmen, Peitschen, Schuhelecken und "Ponies" nicht stört und auf die üblichen Stil-Mängel bei erotischen Geschichten (hier eher einen halben Grad weniger schlimm als der Durchschnitt) gefasst ist, sollte es vielleicht einmal mit "Hard Corps" probieren.


Thief With No Shadow
Thief With No Shadow
von Emily Gee
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,60

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fulminante Fantasy!, 14. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Thief With No Shadow (Taschenbuch)
Melke ist ein Wraith und kann sich unsichtbar machen. Um ihren Bruder aus der Gefangenschaft der Salamanderwesen freizukaufen, stiehlt sie eine Kette. Doch für Bastian und seine Schwester bedeutet diese Kette die letzte Möglichkeit den Fluch auf ihrer Familie aufzulösen. Bastian geht mit Melke einen Handel ein: seine Schwester wird Melkes Bruder heilen und Melke soll im Gegenzug die Kette von den Salamandern vor der nächsten Flut zurückstehlen. Melke willigt ein, doch die Allianz mit Bastian, der alle Wraiths verachtet und ganz besonders Melke, durch deren Tat seine Hoffnung beinahe zunichte gemacht wird, ist ein schwieriger Schachzug. Doch auch Melke sieht der Zukunft mit Bangen entgegen, denn schon ihrem Bruder ist es nicht gelungen, von den Salamandern zu stehlen.

"Thief with no shadow" ist ein Buch, das Grenzen durchbricht. Wer hier klassische Fantasy mit knuffigen Zwergen, edlen Elfen und einem magischen Schwert erwartet, darf sich auf eine Überraschung gefasst machen. Statt dessen erwartet den Leser eine neue und modernere Art Fantasy mit düsteren magischen Kreaturen, die an Dark Fantasy denken lassen, mit Protagonisten, die an paranormale Romane erinnern, einem Rochester-tortured-Hero und einer Liebesgeschichte von der sich so manche Fantasy Romance eine Scheibe abschneiden darf.
Dies ist ein Fantasy Buch, das auf leise Art beginnt, den Leser aber immer mehr in seinen Bann zieht und bis zu seinem fulminanten Ende nicht mehr loslässt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und eine Fortsetzung scheint momentan nicht geplant, doch von Emily Gee werden wir mit Sicherheit mehr hören. Ihren zweiten Roman hat sie bereits an Solaris verkauft.


Lover Unbound: A Novel of the Black Dagger Brotherhood
Lover Unbound: A Novel of the Black Dagger Brotherhood
von J.R. Ward
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,00

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "V" like Victory, 13. Februar 2008
Ward's Black Dagger Brotherhood-Serie lässt mich seit ihrem Beginn an mir selbst zweifeln. Denn die Serie hat phenomenale Schwächen und ist so romancelastig, dass sie mir eigentlich gar nicht liegen dürfte. Und trotzdem bin ich süchtig und kann davon nicht die Finger lassen.

In "Lover Unbound" geht es um Vishous, der eigentlich "V" genannt wird und nach Zsadist für mich schon immer der zweitinteressanteste der Brothers war. Denn auch Vishous ist ein extremes Beispiel für einen "tortured hero" mit einer Vergangenheit voller körperlicher und seelischer Schmerzen. Auch seiner eher unkonventionellen sexuellen Hobbies und Vorlieben und seine halbe Verliebtheit in Butch waren für mich schon in den Vorgängerbüchern faszinierend.
Als "V" angeschossen wird, landet er in einem menschlichen Krankenhaus und verliebt sich in seine Chirurgin Jane, die er kurzerhand ins Heim der Brothers entführt. Doch natürlich geht das nicht so einfach klar, denn nicht nur muss er seine schwere Vergangenheit überwinden, zudem wird er auch von der Scribe Virgin als Primale ausersehen und soll mit den ca. 40 Chosen möglichst viele kleine Brothers und Chosen zeugen. Nicht die ideale Ausgangssituation für eine Beziehung. Und zudem möchte V Jane nicht dazu zwingen, ihr Leben als Chirurgin für ihn aufgeben zu müssen.

Ganz gleich vorweg - zwar erreicht Vs Buch für mich nicht ganz das Level von "Lover Awakened" mit meinem Lieblingsbrother Zsadist, doch es ist für mich das zweitbeste Buch der Serie bisher.
Trotzdem gibt es wieder mal einiges zu meckern für mich: die albernen Dialoge der Brothers, die Art wie sich ein harter Kerl wie V in ein butterweiches Hündchen verwandelt, überhaupt ist V stellenweise in diesem Buch nicht mehr wiederzuerkennen so "normal" erscheint er. Dann wollte Ward wohl nicht das fünfzigste Heilewelt-Ende für einen Brother arrangieren, die Kompromisslösung, die sie für V hier präsentiert kommt bei mir als absurd rüber. Und V selbst ist in diesem Buch nicht wirklich die interessanteste Figur, das war für mich John, auf dessen Geschichte der Leser hier schon mal vorweg weichgeklopft wird (auch auf Phurys Geschichte übrigens, deren Setting mir aber schon jetzt nicht liegt).
Dass dies trotz aller Schwächen das für mich zweitbeste Buch der Serie war, liegt vor allem daran, das Ward hier keine nervigen Lesser-Probleme einbringt und auch an Jane, denn normalerweise sind Wards Heldinnen wirklich für die Mülltonne, aber Jane ist schon fast sympathisch. Insgesamt ein Buch mit den bekannten Schwächen der Serie, romance-lastig, gefühlsbetont und alles was ich normalerweise nicht mag. Dennoch innnerhalb von 24 Stunden verschlungen, guter Brotherhood-Lesespass!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2008 10:15 AM CET


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