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Rezensionen verfasst von
Freund und Genießer guter Bücher "balrrrog"

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PERLAMITH - Das Geflecht
PERLAMITH - Das Geflecht
von D.W. Schmitt
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutliche Steigerung, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: PERLAMITH - Das Geflecht (Broschiert)
Dieser zweite Band der zusammenhängenden Reihe "PERLAMITH" offenbart sich als deutliche Steigerung zu seinem Vorgänger. Dieter Schmitt bietet kosmische Verwicklungen mit Hintergrundgeschichten, tiefgreifenden Offenbarungen und Schuld, die Seite der überlegenen Yasemi wird etwas aus ihrem Dünkel gezerrt und man erfährt Teile der Überlichtproblematik, die im ersten Band noch kategorisch abgeblockt wurden. Dann gibt es die menschliche Ebene um ein kleines Mädchen, das zwar nur kurze Auftritte hat, aber für den dritten Band einiges zu erwarten lässt. Und obwohl diese Richtung auf einen religiösen Konflikt deutet, bleibt vor dem Hintergrund der FTL-Geschichte zu erwarten, dass sich hier größere Zusammenhänge ergeben.
Minuspunkte gibts für die Menz-Ebene um den Präsidenten Rudiger: Der bringt so überhaupt keine interessante Seite in die Handlung, ist auch nicht sympathisch. Hier hätte man dankbar drauf verzichten können. Auch schafft Schmitt keinen flüssigen Einstieg in den Roman, eher wirkt es nach dem Ende des ersten Bandes wie schwere Arbeit, wieder in Fahrt zu kommen. Trotzdem rechtfertigt der zweite Abschnitt die Lektüre und macht Lust auch auf den dritten Band!


D9E - Die neunte Expansion: Das Haus der blauen Aschen
D9E - Die neunte Expansion: Das Haus der blauen Aschen
von Niklas Peinecke
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht große Lust auf MEEEEHR! Wann kommt der nächste Teil?, 27. Januar 2014
Laut Verlagsseite wurdackverlag(dot)de wird es den zweiten Band der "Blaue Aschen"-Trilogie im Januar 2015 geben. Zeit genug, sich genießerisch zurückzulehnen und Niklas Peineckes Romandebüt nochmal zu lesen. Da gibt es soviel zu entdecken, da macht das Lesen richtig Spaß! Mit der Protagonistin Farne hat Peinecke einen lebendigen Charakter geschaffen, und die bekommt gleich mächtig Probleme auf ihrer ehrgeizigen Expedition. Denn als Antagonistin ist eine Ärztin an Bord, die ihr in vielerlei Hinsicht durchaus ebenbürtig ist. Beide schaffen es wiederholt aus brenzligen Situationen und ziehen alle Register, was Täschung und Konfrontation betrifft. Die Tiefgründigkeit bekommt der Roman vor allem durch die Auseinandersetzung mit dem Wesen Künstlicher Intelligenzen, die Peinecke auf ganz untypische Art angeht und ihr Leben einhaucht, ja Menschlichkeit - auch wenn er im gleichen Zug die Menschlichkeit wieder zerstört.

Das Buch ist unabhängig von anderen Romanen des D9E-Universums, allerdings spürt man nach dieser Lektüre das unbändige Verlangen, sich den nächsten Band von Niklas Peinecke gleich vorzubestellen. Denn die "Blauen Aschen" werden uns noch in zwei weiteren Romanen aus seiner Feder begegnen.


D9E - Die neunte Expansion: Eine Reise alter Helden
D9E - Die neunte Expansion: Eine Reise alter Helden
von Dirk van den Boom
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Einstieg in eine neue Welt, 25. Oktober 2013
"Eine Reise alter Helden" ist der erste Roman einer Reihe, die sich das gleiche Universum als Hintergrund teilt. Also ist jeder Roman für sich lesbar, und trotzdem hat dieser erste Band die Aufgabe, den Hintergrund zu skizzieren und interessant zu gestalten - und nebenbei noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das ist eine schwierige Komposition, aber sie ist dem Autor bestmöglich gelungen.
Dirk van den Boom nimmt den Leser von der ersten Seite an mit auf eine Reise in eine ferne, im ersten Moment unwirtlich erscheinende Welt, entwickelt sie vor seinen Augen mit großer Souveränität und fesselt ihn mit der Geschichte, die trotz ihres schweren Stands als Einstiegsstory im Vordergrund abläuft und das Zepter der Romanführung nie an die Informationsvermittlung abgibt. Die Geschichte um die Rückkehrer aus der Vergangenheit der Menschen. Sie müssen sich in einer ihnen neuen Welt zurechtfinden, müssen die Niederlage in ihrem Krieg wegstecken, müssen sich für ein weiteres Leben entscheiden.
Das Innenleben und die jeweiligen Stärken und Schwächen der Protagonisten führen zu Erfahrungen, die im Gesamtbild eine Richtung für ihre Handlungen vorgeben und uns schön gezeichnete Charaktere liefern, mit denen man über die angetroffenen Zustände fluchen, sich wundern, rätseln kann, denn sie erhalten im gleichen Tempo wie der Leser die Informationen, die das Bild und damit einen ersten Teil des Hintergrundes darstellen, vor dem die Reihe ihre Geschichten erzählen will.
Schnell, durch eine dichte Handlung und ohne weitschweifige Erklärungen für seinen Informationsfluss zu benötigen, spielt sich die Geschichte im Kopfkino ab und entlässt uns mit dem letzten Wort bestens unterhalten und voller Wissbegier auf mehr.


Galdäa - Der ungeschlagene Krieg
Galdäa - Der ungeschlagene Krieg
von Karsten Kruschel
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knackige Science Fiction - made in Germany, 4. Oktober 2011
Der Deutsche Science-Fiction-Preis ist der einzige dotierte Genrepreis in Deutschland und damit sicherlich für die Autoren auch der interessanteste. Karsten Kruschel ist mit seinem Romanzweiteiler "Vilm" Preisträger des Jahres 2010 und macht damit aufmerksam auf seinen neuesten Roman "Galdäa", mit dem er sich fernab der verschollenen Siedler von Vilm den Ereignissen im zivilisatorischen Zentrum seiner Weltenschöpfung widmet.

"Galdäa - Der ungeschlagene Krieg" hebt sich durch den sparsamen kruschelschen Stil aus der Masse hervor und fasziniert mit seinen Schöpfungen weltlicher, technischer und menschlicher Bilder, die sich live und in Farbe vor dem Leserauge ausbreiten. Kruschel ist die Entdeckung unter der deutschen Science-Fiction-Sonne. Die Lektüre seiner Romane ist unbeschreiblich wie der Blick über die Schulter eines Malers, der mit wenigen Strichen die gesamte Komplexität seines Motivs zu erfassen vermag.

Was anfangs - gerade durch Aspekte wie die übermenschlichen Fähigkeiten einer Galdani oder die unbeeinflussbaren Bauten auf Galdäa - wie eine Fährte in die kosmischen Geheimnisse wirkt, verläuft konzentrisch auf einen relativ menschlichen Punkt zu und entwickelt sich zu einer intriganten Verschwörungsgeschichte von Machtmissbrauch, Vertuschung unmenschlicher Gewalttaten und genetischer Manipulation. Dass sich hinter der Auflösung dann doch noch ein größerer und unbeschreiblicher Auftraggeber verbirgt, rettet die Geschichte vom einfachen Verschwörungsthriller in die Spielwelt kosmischer Mächte, die auch bei Kruschel wieder ihre Gleichgültigkeit nach menschlichen Maßstäben unter Beweis stellen. Der Roman funktioniert allerdings auch ohne diese Seite, ja, man kann sogar den Eindruck gewinnen, mit dem Kapitel um Tasso Sanderstorm und dem Schlusskapitel hätte Kruschel einen künstlichen Stempel von höherer Macht auf seine Erzählung gedrückt, die derlei nicht bedurft hätte. Hierin verdeutlicht sich die Verschmelzung zweier unterschiedlicher Geschichten in einem Roman, der nicht auf einen Aspekt verzichten wollte.

Temporeich, knackig, faszinierend - einfach empfehlenswert!


Der Purpurkaiser: Roman
Der Purpurkaiser: Roman
von Herbie Brennan
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elfenspannung, 24. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Purpurkaiser: Roman (Taschenbuch)
Die Fortsetzung vom "Elfenportal" besticht wieder durch großartigen Humor, Aktualität und moderne Sprache sowie einer kreativen Geschichte, wie man sie viel zu selten liest in der Fantasy. Dabei kommt Brennan hier keinesfalls mit abgedroschenen Klischees daher, so kann man die Elfen nicht mit den Elfen/Elben der Tolkien-Fantasy und des Mainstream vergleichen.
Der Roman ist für jedermann spannende Unterhaltung, ob nun jugendlich oder erwachsen, für Erwachsene bietet er außerdem noch hintergründige Anspielungen. Lesen und genießen!


Fahrenheit 451
Fahrenheit 451
von Ray Bradbury
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,00

49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefährlich nahe Dystopie, 4. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Fahrenheit 451 (Taschenbuch)
Das Buch liest sich sehr schnell. Bradbury fesselt den Leser vom ersten Wort an. In der ersten Überschrift erklärt er die Bedeutung von Fahrenheit 451, und damit entfacht er ein Feuer in der Fantasie des Lesers, der sich naturgegeben sehr für Bücher interessiert. Man malt sich aus, wohin ein Roman über die Brandtemperatur von Bücherpapier führen kann - und ist gefangen in Bradbury's Erzählung.
Bradbury entwirft eine merkwürdige Zukunft, die einem Leser höllisch vorkommen muss: Bücher sind verpönt, sogar verboten! Es gibt sie fast nicht mehr! Und um dieses Thema herum entwickelt er eine Gesellschaftsvision, die sich leicht aus unserer heutigen Gesellschaft extrapolieren lässt. Selbst heute, über fünfzig Jahre nach dem ersten Erscheinen des Buches, hat es nicht an Aktualität verloren, eher das Gegenteil. Unsere Gesellschaft wird immer schneller, abgehetzter, unruhiger. Wann findet man noch die Zeit für einige Gedanken in Muße (dieses Wort ist verstaubt und fast vergessen), eine Unterhaltung über wichtige Themen?
Wann findet man noch die Zeit zu lesen? Müsste man nicht eigentlich arbeiten, vorankommen, sich auf den nächsten Tag vorbereiten, Hausarbeit erledigen, zu einem Termin fahren oder Hausaufgaben für die Schule machen?
Unsere Gesellschaft findet sich schnell in Bradbury's Roman wieder. Die Verdummung durch Casting-Shows, Talkshows und dünnen Filmen, sinnlos, Hauptsache laut, ist bei uns ein ständig schneller werdender Zustand, rasend wachsend.
Welches Kind heutzutage setzt sich hin und liest ein Buch, wenn doch im Fernsehen Arabella oder Oliver Geissen läuft? Was ist mit GZSZ und DSDS? Würde man für ein Buch den Fernseher ausmachen? Wenige können das heute noch. Und das hat Bradbury weiter getrieben, in seiner Zeit, als der Fernseher auf den Markt kam. Nur mit kurzen Schlaglichtern aus der Sicht Guy Montags, nicht ausführlich, aber schnell und eindringlich, wie das ganze Buch ist. Tatsächlich läuft einem ein Schauder den Rücken hinab, wenn man feststellt, wie NAH unsere Gesellschaft seiner Horrorvision ist.


Endymion, Pforten der Zeit
Endymion, Pforten der Zeit
von Dan Simmons
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simmons rockt mit Ideenvielfalt!, 4. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Endymion, Pforten der Zeit (Taschenbuch)
Mit dem "Fall von Hyperion" hätte die Saga ein befriedigendes Ende finden können. Oder doch nicht? In Endymion sprüht Simmons wieder nur so von Ideen, allesamt perfekt zum Kontext der vorher erzählten Geschichte um die Pilger und das Weltengebilde von "Hyperion" passend. Da ist das Shrike, das seinen Meister findet; die Farcaster, die plötzlich doch funktionieren; Widersprüche, die aufgeklärt werden - und nicht zuletzt Gedankengänge zu der unbekannten Macht, die den "Fall" perfekt gemacht hat mit der Sperrung des Fatline-Raums. Die "Tiger, Löwen und Bären" der Metasphäre spielen ebenso eine Rolle wie die Entdeckungen des Keats-Cybrids. Aenea, als "Jene Die Lehrt" vom Pax gefürchtet, scheint Fähigkeiten zu besitzen, die sie selbst bisher nur erahnen kann. Ob uns diese Fähigkeiten im zweiten Teil die großen Antworten bescheren, die wir - nun auch im Nachhinein bezüglich mancher Hyperion-Aussage - so dringend suchen und erwarten?
Es ist ein fesselndes Gedankenkonstrukt, das Dan Simmons mit diesem gigantischen, großartigen Meisterwerk "Hyperion" und "Endymion" entworfen hat. Man merkt jetzt wirklich, dass Hyperion zwar für sich allein stehen kann, aber einige offene Enden tatsächlich noch zu verknüpfen sind, was wahrscheinlich in der Wucht des Hyperion-Endes einfach untergeht. Endymion führt uns zu Wahrheiten, die wir nicht in den abwegigsten Träumen hätten erahnen können.


Mörder ohne Gesicht
Mörder ohne Gesicht
von Henning Mankell
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Streichzarte Marmelade aus Spannungskonzentrat, 4. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
... so könnte die Inhaltsangabe zu "Mörder ohne Gesicht" lauten, wäre es ein Nahrungsmittel.
Ständig habe ich versucht, die Fäden schneller zu verknüpfen als es Kurt Wallander möglich war, was mir wiederum nicht gelingen wollte. Mankell verstand es, verwirrende Hinweise zu integrieren, die nicht nur mich schnell auf falsche Fährten führten. Als ziemlich zu Beginn der afrikanische Medizinstudent und Freund Wallanders Tochter erwähnt wurde und die Tochter direkt nach dem Mord anrief, um ihren Besuch abzusagen, blitzte mir die Erkenntnis durch den Geist. Natürlich wieder eine falsch angelegte Fährte Mankells, die aber wahrscheinlich nur für mich gedacht war, da Wallander nicht ein einziges Mal in diese Richtung dachte. Nur als Beispiel.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Verhältnisse realistisch wiedergegeben wurden. Auf mich wirkte Wallander und alle um ihn herum agierenden Charaktere glaubwürdig genug, dass ich sagen könnte, es handle sich um reale Menschen. Einige Aspekte aus Wallanders Privatleben fanden ihren Anklang in meinen Gedanken, bei einer heiklen Szene mit der Aushilfs-Staatsanwältin (oder war es Wallanders Ex-Frau?) musste ich sogar herzlich lachen. Nicht aufgeklärt wurde (und das ist mein einziger Kritikpunkt an der Glaubwürdigkeit) das Verhalten der beiden Streifenpolizisten, die Wallander betrunken am Steuer erwischen und nicht verraten. Handelte es sich bei diesen vielleicht um die "undichte Stelle", die darum ein schlechtes Gewissen hatten?
Hervorragend dargestellt ist Wallanders Beziehung zu dem weiblichen Geschlecht. Wer weiß, vielleicht wird sein Werben um die Staatsanwältin in einem der nächsten Fälle mit Erfolg belohnt?
Fazit: Lesenswert für jedermann!


Imagon
Imagon
von Michael Marrak
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Elder Gods"-Mythos in gefährlicher Nähe, 27. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Imagon (Taschenbuch)
Man rätselt mit dem Protagonisten. Es gibt Bücher, in denen man stets mehr weiß als die Handlungsträger und immer denkt: Oh Mann, dies und das ist doch so und so, siehst du das nicht?
In Imagon ist das anders. Man weiß immer nur soviel wie Poul Silis, und das ist viel weniger als die meisten anderen in dem Buch wissen. Es scheint, als würde das Wissen vor ihm verborgen werden, und so erfährt man nur Schritt um Schritt die erklärenden Verhältnisse, Erzählungen aus dem von DeFries zusammen getragenen Taaloq und eigenen Gedanken aus den Erlebnissen des Ich-Erzählers, eben Poul Silis.
Man wird ebenso wie er vor den Kopf gestoßen mit Dingen, die in unserem Verständnis der Welt unmöglich sind. Aber man rutscht auch ebenso wie er in die Finsternis hinein und beginnt, an diese Dinge zu glauben, zweifelnd erst, dann mit wachsender Überzeugung. Es ist unheimlich, wie Marrak es schafft, uns Lesern über unwirkliche, aber äußerst plastische Erlebnisse des Erzählers einen Pseudomythos als wirklichen, uralten Mythos vorzulegen und uns schließlich glauben zu machen, dass die wichtigen Details des Mythos WAHR sein könnten...


Der Weber: Perdido Street Station, Bd. 2
Der Weber: Perdido Street Station, Bd. 2
von China Miéville
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen phänomenal!, 9. März 2004
Das Buch ist wie sein Vorgänger ein Feuerwerk der Ideen und wilden Fantasien, der grausamen Gestalten und mythischen Geschichten, fremden Wissenschaften und gesellschaftlichen Extremen. Es läuft schneller als "Die Falter", ohne zu oberflächlich zu werden. Die Charaktere erhalten unglaubliche Dichte und Präsenz, viele entbehren nicht der dunklen, unmenschlichen Tragik dieser Welt. Ich bin eingetaucht in die Gefühle und Gedanken und wurde getragen von der gewaltigen Sprache des Autors, die mit Macht Bilder und Details entwirft und mich nicht wieder los ließ. Verschlungen ist der richtige Ausdruck für die Art, wie ich das Buch gelesen hab.
Und gerade der Schluss fasst den Charakter dieser faszinierenden Welt, die China Miéville mit jedem Wort erweitert, mit schwerer Dringlichkeit zusammen.
Absolut empfehlenswert!


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