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Rezensionen verfasst von
Benni (Germany)

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SafeBAD SB28P Anti-Rutsch-Sticker 28 Stück Klebepunkte 4,8 cm Durchmesser für Sicherheit in Badewanne und Dusche
SafeBAD SB28P Anti-Rutsch-Sticker 28 Stück Klebepunkte 4,8 cm Durchmesser für Sicherheit in Badewanne und Dusche
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Handhabung mit verbesserungswürdiger Funktion, 24. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Klebepunkte kommen auf einer DIN A4 Seite. Leider wird keine Anleitung beigelegt, wobei das Aufbringen natürlich auch so sehr einfach ist.

Die kleinen Klebepunkte - alle ca 4,5-5 cm im Durchmesser - lassen sehr viel leichter ohne Lufteinschlüsse aufkleben als die ebenfalls erhältlichen großen Klebepunkte. Die Klebepunkte lassen sich sehr einfach von der Trägerfolie lösen. Man verteilt sie dann nach eigenen Geschmack in der Duschwanne der Dusche oder Badewanne.

Aufgrund der transparenten und aufgerauten Oberfläche sind sie fast unsichtbar. Nur bei entsprechendem Lichteinfall sieht man sie.

Das blasenfreie Aufkleben gelingt am besten, wenn man den Klebepunkt an einem Ende vorsichtig auf die Duschwanne aufsetzt und dann mit einem fusselfreien Lappen unter kräftigem Druck über den Klebepunkt hin- und herreibt, bsi man auf diese Wiese den ganzen Klebepunkt angebracht hat. Hat man noch nicht den ganzen Klebepunkt aufgebracht, kann man ihn leicht wieder etwas abziehen und so eine Luftblase entfernen. Nach vollständiger Anbringung sitzt er bombenfest.

Ich kann noch nichts zur Haltbarkeit sagen. Die Funktion allerdings ist leider nur bescheiden. Die Klebepunkt sind aufgeraut, aber eine aufgeraute Oberfläche bedeutet nicht auch immer rutschhemmend. Man kennt das vom Lotuseffekt. Die rutschhemmende Wirkung ist vorhanden aber nicht sehr stark. Für den Preis (unter €10) finde ich die Investition aber dennoch lohnend.Das Preis-Leistungsverhältnis bewerte ich mit 3,5 Sternen. Die Handhabung ist sehr gut, ebenso die Optik. Hier gebe ich 4,5 Sterne. Macht zusammen etwa 4 Sterne.


Hartig + Helling NL 100 - Nachtlicht
Hartig + Helling NL 100 - Nachtlicht
Wird angeboten von Lagergenial
Preis: EUR 6,98

3.0 von 5 Sternen Schönes Nachtlicht aber leider sehr schlecht verarbeitet, 23. Juli 2014
Dieses Nachtlicht gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich zwar im Design leicht unterscheiden, technisch aber identisch sind. Für all diese Nachtlichter gilt, dass sie grundsätzlich funktionieren. Allerdings ist die Empfindlichkeit des Lichtsensors relativ hoch. Das Nachtlicht leuchtet also schon bei leichter Dämmerung.

Es ist mit einer 7 Watt Birne bestückt, die eine ausreichende aber nicht zu starke Leuchtkraft liefert. Je nach Dämmerung wird das Lämpchen stufenlos gedimmt. Leider wurden billigste Dimmer verbaut, so dass die Lampe in allen Dimmstufen - auch bei voller Leuchtkraft - flackert. Es ist zu vermuten, dass die Last der Lampe einfach mit 7 Watt zu gering ist. Dann können solche Probleme bei den üblichen Dimmern auftreten. Deshalb sollte auch immer ein zur Last passender Dimmer verbaut werdne. Dies hat man hier wohl unterlassen.

Die Glühlampenwechsel wird durch die Verwendung von nicht gebräuchlichen Schrauben erschwert. Hier sollte man einen Satz Spezial-Bits daheim haben.

Das Nachtlicht hat keinen Schalter. Man muss es also aus der Steckdose ziehen, wenn man es nicht benötigt. Aber Achtung. Die üblichen 7 Watt Birnen haben nur sehr schlecht aufgehängte Wendel und vertragen keine Erschütterungen.

Die Lichtfarbe ist bedingt durch den Dimmer und die nur 7 Watt angenehm gering, sprich leicht orange. Für ein Nachtlicht ist dies ideal.

Fazit: Schönes Nachtlicht für Kunden, die keine LEDs mögen. Leider trübt die schlechte Verarbeitung die Bewertung.


Kinzler B-10004/00 Baumwoll-Satin Bettwäsche "Uni" 40 x 80 und 135 x 200 cm, weiß
Kinzler B-10004/00 Baumwoll-Satin Bettwäsche "Uni" 40 x 80 und 135 x 200 cm, weiß
Preis: EUR 15,93

4.0 von 5 Sternen Mäßige Qualität aber insgesamt gutes Preis-Leistungsverhältnis, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Satin-Bettwäsche sollte einen seidigen Glanz, einen zarten Fall und einen angenehmen Griff haben. Diese Bettwäsche hat durchaus den typisch seidigen Glanz, der durch die Atlas-Webung verursacht wird. Da die Bettwäsche weiß ist, ist der Glanz aber naturgemäß weniger auffällig als bei farbiger Bettwäsche.

Die Bettwäsche ist ein wenig dünner, als ich erwartet habe. Der Fall ist dennoch zunächst angenehm und typisch für Satin.

Trotz einer dünneren Stoffqualität ist der Griff angenehm, das Hautgefühl leicht kühlend und insgesamt komfortabel zum Schlafen.

Die Verarbeitung ist - schaut man sich die Nähte an - schlecht. Über die Haltbarkeit kann ich (noch) keine Aussage treffen. Viel erwaten kann man da aber wohl nicht.

Es wurde ein Markenreißverschluss verarbeitet. Er ist aus Kunststoff, was bei leichterer Beanspruchung wie bei einer Bettwäsche auch absolut OK ist. Er ist leichtgängig und erfüllt seinen Zweck. Über dem Reißverschluss befindet sich eine Bise. So kennt man das.

Es wird eine 60 °C Wäsche im Schonwaschgang empfohlen und es kann mit voller Hitze gebügelt werden, sofern man eine Bettwäsche überhaupt bügeln möchte. Die Pflegehinweise sind passend und der Ware angemessen. Verarbeitet ist die Bettwäsche aus 100 % Baumwolle und entspricht Oekotex 100. Vor dem ersten Aufziehen wird eine Wäsche empfohlen. Wäscht man nicht zuerst einmal, so riecht die Bettwäsche leicht chemisch, was aber dem üblichen Geruch neuer Baumwoll-Ware entspricht.

Die Bettwäsche fällt relativ groß aus. Kopfkissen und Bettdecke haben also in den Bezügen ein etwas größeres Spiel. Ob einem das gefällt oder nicht, muss man selbst herausfinden.

Zusammenfassung:
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+ günstiger Preis
+ Markenreißverschluss
+ Standard-Merkmale von Satin vorhanden
+ Pflegehinweise sind der Ware entsprechend
+ Oekotex 100 geprüft

- schlechte Verarbeitung mit zweifelhafter Lebensdauer
- dünne Stoffqualität

Fazit:
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Für einen sehr günstigen Preis erhält man hier eine dem Preis angemessene Ware. Sie erscheint weder besonders gut noch außergewöhnlich schlecht. Die schlechte Verarbeitung lässt jedoch eine längere Lebensdauer eher unwahrscheinlich erscheinen. Vier Sterne, weil die Qualität der Ware zwar maximal nur drei Sterne verdient hätte, das gute Preis-Leistungsverhältnis aber einen weiteren Stern rechtfertigt. Wer eine bessere Qualität haben will, muss auch mehr Geld ausgeben. Wer eine günstige Bettwäsche sucht, die eine noch annehmbare Qualität aufweist, liegt meiner Meinung nach hier aber richtig.


Silit 0002818811 Induktionsherd ecolare
Silit 0002818811 Induktionsherd ecolare
Preis: EUR 109,96

5.0 von 5 Sternen Durchdacht, praktisch und von hoher Qualität, 13. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine letzte Silit Induktionsplatte kaufte ich vor ca. 15 Jahren. Sie funktioniert bis heute. Lediglich der Lüfter wurde von mir vor einigen Jahren einmal getauscht. Da sie dann aber doch arg in die Jahre gekommen ist und nur eine Leistung von 1.500 Watt hat, entschloss ich mich, mich nach einer neuen Induktionsplatte umzusehen. Aufgrund der extrem guten Qualität meiner letzten Silit Induktionsplatte, wollte ich ich erneut ein Produkt von WMF/Silit kaufen.

Die Platte kommt sehr sicher verpackt an und ist erstaunlich leicht. Sie wiegt nur gute zwei Kilogramm. Sie kann also bei Nichtgebrauch problemlos verstaut werden.

Das Kabel ist ausreichende 180 cm lang und wird durch eine entsprechend eingebaute Halterung an der Unterseite des Gerätes umlaufend gehalten. Die Platte selbst ist 29 cm breit, 36,5 cm tief und 7 cm hoch. Die kleinen Standfüße sind leicht gummiert, so das ein rutschsicherer Stand gewährleistet ist. Der Anschlusswert beträgt 2.000 Watt, im Standby verbraucht sie weniger als zwei Watt. An der Rückseite befindet sich ein mechanischer Netzschalter. Das ist bei solchen Platten eher ungewöhnlich aber sehr begrüßenswert.

Die Oberseite (Kochfläche) ist eine bündig verbaute Glasplatte, wie man sie von einem Ceranfeld her kennt. In der Mitte des Feldes befindet sich wie auf der Abbildung ersichtlich ein Muster, welches auf die Glasfläche aufgebracht wurde und der Rutschhemmung für die Töpfe und Pfannen dient.

Das Display an der Vorderseite erstrahlt in einem dezenten Blau und ist sehr gut ablesbar. Der Drehknopf rechts vom Display dient der zentralen Steuerung. Wahlweise steuert man hier die Kochstufe, die Temperatur und den Timer. Der Timer lässt sich bis maximal drei Stunden einstellen. Danach schaltet sich die Platte allerdings auch ohne Verwendung des Timers aus Sicherheitsgründen aus. NEGATIV: Nach Ablauf der eingestellten Timerzeit ertönt nur ein ganz kurzes und relativ leises Piepsen. Warum hier Silit keinen ausreichend langen und lauten Signalton verwendet, ist mir unverständlich.

Die Leistung lässt sich in zehn Stufen regeln. Wer lieber mit Temperaturen arbeitet, findet den Bereich 0 °C bis 240 °C. Zwischen 60 °C bis 120 °C lässt sich die Temperatur in Schritten von 5 °C regeln. Zwischen 120 °C bis 180 °C sind es 10 °C. Darüber beträgt die Genauigkeit schließlich 20 °C. Die Temperatur wird von einem Sensor in der Kochfläche gemessen. Man sollte allerdings ausprobieren, ob man lieber mit der Temperatureinstellung oder den Kochstufen arbeitet. Die Steuerung der Kochstufen ist fest, es wird also keine Temperatur gemessen. Das Prinzip kennt man von einem normalen Herd. Die Temperaturmessung erfolgt relativ träge und man wird dann leicht ungeduldig bis die Einstellung richtig greift. Ich persönlich bevorzuge deshalb die Kochstufen. Aber das ist Geschmackssache und kann je nach Bedarf gewählt werden. Man kann jederzeit zwischen Temperatur- und Kochstufeneinstellung hin- und herschalten.

Unter ca. 100 °C bzw. Kochstufe 3 erfolgt die Leistungsabgabe gepulst, dass heißt die Kochplatte schaltet in Intervallen ein und aus. Dies hat physikalische Gründe, da man die Leistung der Induktionsspule nicht unbegrenzt zurückfahren kann, ohne dass ab einem gewissen Punkt dann gar keine Erwärmung des Topfbodens mehr erfolgt. Das Kochverhalten der Speisen ist entsprechend, also kurzes Aufkochen, dann Ruhe und erneutes Aufkochen. Für die Zubereitung der Speisen spielt dies allerdings keine Rolle. Dies kann ich nach 15 Jahren Erfahrung mit der Verwendung von Induktionsplatten sagen. Über ca. 100 °C bzw. ab Kochstufe 4 erfolgt dann eine kontinuierliche Leistungsabgabe der Spule.

Die Platte besitzt wie jede Induktionsplatte einen Lüfter. Dieser kühlt die Spule und die Elektronik. Aufgrund der Verlustleistung der Spule und der Hitze des Topfes würde die Platte ansonsten beschädigt werden. Der Lüfter ist bedarfsabhängig gesteuert. Er läuft also nur so schnell wie wirklich nötig. Dabei ist er aber für mein Empfinden relativ leise. Die Koch - und Küchengeräusche sind definitiv lauter. Der Lüfter läuft nach der Abschaltung der Platte nach. Hier sollte man darauf achten, die Platte erst dann vom Stromnetz zu trennen bzw. erst dann den Netzschalter zu betätigen, wenn der Lüfter nicht mehr läuft, ansonsten riskiert man eine Beschädigung der Platte. Das Laufen des Lüfters wird auch im Display angezeigt. Dort und zusätzlich als rote LED ist auch eine Restwärmeanzeige vorhanden. Diese soll in erster Linie verhindern, dass man versehentlich auf die heiße Glasfläche fasst. Die Anzeige schaltet sich ab 50 °C Oberflächentemperatur der Kochfläche ein.

Das Display ist leicht nach unten geneigt und hat eine Plexiglasabdeckung, der Drehknopf und die Tasten sind ebenfalls aus Plastik. Man sollte hier also mit heißen Töpfen und Pfannen vorsichtig sein. In der Praxis kommt es hier jedoch aufgrund der Neigung des Displays in der Regel nicht zu ungewollten Berührungen.

Die Reinigung erfolgt wie bei einem Ceranfeld mit einem feuchten Tuch bzw. normalen Reinigungsmitteln. Auch ein Ceranreiniger kann verwendet werden. Beim Display sollte man tunlichst keine scheuernden Reiniger verwenden, da ansonsten das Plexiglas zerkratzt. Da sich die Kochfläche ja nicht selbst erhitzt, beschränkt sich eine Reinigung aber in der Regel auf ein feuchtes Abwichen. TIPP: Ein normaler Glasreiniger (Glasspray) leistet beste Dienste.

Noch etwas zur verbauten Spule: Die Induktionsspule hat einen Durchmesser von etwa 14 cm. Dies ist deutlich kleiner als die nutzbare Kochfläche mit ca. 28 cm. Anders als manche Rezensenten erachte ich dies aber nicht als Problem. Physikalisch bedingt kann eine Induktionsspule nicht unendlich groß sein. Vergrößert man sie, so bekommt man schnell zahlreiche Probleme, bei denen massive Funkstörungen der Umgebung nur eines von vielen sind. Man muss hier also einen Kompromiss finden. Schließlich möchte ja niemand einen Radiosender mit 2 kW Leistung in seiner Wohnung betreiben. Die Erwärmung erfolgt wie bei einem Gasherd auch bei Induktionsplatten grundsätzlich nur entlang der Spule - also ringförmig. Auch dies ist physikalisch bedingt. Da aber alle Töpfe und Pfannen einen Boden besitzen - der hoffentlich auch eine gute Wärmeleitfähigkeit aufweist, wie das bei guten Kochgeschirr normal ist - wird die induzierte Hitze schnell auf den gesamten Boden des Topfes oder der Pfanne verteilt. Probleme kann es nur bei schlechtem Kochgeschirr mit einem Boden mit unzureichender Wärmeleitfähigkeit kommen. Und auch dann würde man nur bei der Zubereitung von Pfannkuchen und Crêpes Probleme bemerken (ungleichmäßige Bräunung). Hier sollte man also auf die Verwendung von gutem Kochgeschirr achten. Beim Braten und Kochen anderer Speisen gibt es in der Praxis keinerlei Probleme. Auch dies kann ich nach 15 Jahren der Verwendung von Induktionsplatten sagen. ÜBRIGENS: Die gemusterte Fläche auf der Abbildung der Kochplatte entspricht in etwa dem Spulendurchmesser.

Zusammenfassung:
---------------------

+ gute Verarbeitung und Qualität
+ langes Anschlusskabel (180 cm)
+ Kabelaufwicklung integriert
+ ausreichend hohe Leistung (2.000 Watt)
+ leiser und bedarfsabhängig gesteuerter Lüfter
+ sehr genaue Leistungssteuerung in Stufen und Temperatur
+ bündig verarbeitete Glasplatte erleichtert die Reinigung
+ Netzschalter vorhanden
+ Timer bis zu drei Stunden
+ geringes Gewicht (gute zwei Kilogramm)

- kaum hörbarer Signalton bei Timerende
- gehobener Preis

Fazit:
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Es gibt deutlich günstigere Induktionsplatten. Meiner Ansicht nach erhält man mit dieser WMF/Silit Induktionsplatte jedoch ein qualitativ hochwertiges Produkt. Dies zeigt sich in vielen Details bis hin zur Verarbeitung. Ausgehend von meinen bisherigen Erfahrung mit einer anderen Silit Induktionsplatte erwarte ich auch bei dieser eine Nutzungszeit von weit mehr als zehn Jahren. Der höhere Preis relativiert sich dadurch wieder. Die genaue und bequeme Steuerung, die intuitive Bedienung und die hochwertige Verarbeitung lassen ich diese Induktionsplatte wärmstens zum Kauf empfehlen. Ihr Einsatz empfiehlt sich nicht nur beim Camping oder im Wohnwagen. Auch im Haushalt stellt diese Platte eine energiesparende und vor allem komfortable Ergänzung des vorhandene Herdes dar.


Kyocera ECOSYS FS-1041 monochrome Laserdrucker (1200 dpi, 32MB RAM, USB 2.0)
Kyocera ECOSYS FS-1041 monochrome Laserdrucker (1200 dpi, 32MB RAM, USB 2.0)
Preis: EUR 59,00

2.0 von 5 Sternen Schlechtes Druckbild und Defizite bei der Bedienung, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kyocera ist auf dem gewerblichen Markt seit vielen Jahrzehnten tätig und brachte mit der ECOSYS-Reihe nun auch Drucker für den privaten Anwender heraus. Aufgrund des guten Namens und des niedrigen Preises des Druckers sowie der Möglichkeit, nachgefüllte Toner zu einem deutliche reduzierten Preis zu kaufen, entschloss ich mich, diesen Drucker zu erwerben.

Der Drucker wird sehr gut verpackt geliefert. Handschlaufen in der Plastikumverpackung erleichtern es sehr, den Drucke raus dem Karton zu ziehen. Der Karton selbst ist extremst robust. Der Drucker wiegt nur wenige Kilogramm und ist problemlos zu handhaben. Ein Stromkabel liegt bei (normaler dreiadriger Kaltgerätestecker), ein USB-Anschlusskabel nicht. Wer noch keins hat, sollte also ein günstiges mitbestellen.

Da ich einen älteren Windows 7-Rechner verwende, bezieht sich meine Rezension auf den Betrieb des Druckers unter diesem Betriebssystem.

Windows 7 erkennt den Drucker selbstständig und richtet Standardtreiber ein. Mitgeliefert wird eine CD mit entsprechender Treiber- und Diagnosesoftware. Da erweiterte Diagnosemöglichkeiten nur mit den Programmen auf der CD zugänglich sind, installierte ich sie nach Anweisung.

Und da geht es schon los: Zwar kann man die mitgelieferte und im Gebrauch durchaus praktische Software problemlos installieren, aber es erscheinen dann zwei Kyocera-Drucker im Betriebssystem. Beide sind identisch konfiguriert und können alternativ benutzt werden. Offenbar kann sich die Software nicht problemlos auf den im System erkannten Drucker aufsetzen, sondern installiert einen virtuellen weiteren. Dies macht im täglichen Betrieb keinerlei Umstände, dennoch ist es sehr verwirrend, plötzlich zwei eingerichtete Drucker zu sehen, zumal es nirgends beschrieben wird.

Diesen Punkt muss ich sehr stark abwerten. Zwar funktioniert der Drucker einwandfrei, dennoch erwarte ich von einem Markenhersteller mit langjähriger Erfahrung eine brauchbare und weitestgehend fehlerfreie Software. Hört man sich in den einschlägigen Druckerforen um, so ist dieses Problem bekannt und wird nicht behoben. So etwas ist für mich bei einem Markenhersteller inakzeptabel!

Nachdem der Drucker installiert wurde, geht es an die Konfiguration. Die installierte Diagnosesoftware bietet dazu eine gute Möglichkeit. Positiv hervorzuheben ist, dass sich die Software nicht automatisch in den Autostart einträgt und so beim Systemstart gleich mit anläuft. Das ist eine positive Ausnahme zu vielen anderen Druckerherstellern und ihrer Software.

Die Standardeinstellungen sind weitestgehend brauchbar. Lediglich ein Punkt fällt negativ auf: Der Drucker schaltet sich nach wenigen Minuten in den Standby. Das ist absolut OK, zumal ein Druckauftrag auch dann mit nur sehr geringer Verzögerung abgearbeitet wird.

Leider schaltet sich der Drucker nach einer Stunde komplett aus. Und mit aus meine ich aus. Der Zustand entspricht an einem gezogenem Netzstecker. Druckaufträge brechen dann ab. Hier sollte man die Zeit unbedingt hochsetzen. Die maximale Einstellung beträgt eine Woche. Den Sinn, einen Drucker komplett automatisiert auszuschalten, so dass man bei einem erneuten Druckauftrag erst den Netzschalter am Gerät betätigen muss, entzieht sich meinem Verständnis.

Nach einem Druckauftrag startet der Druck sehr schnell und auch das Drucken selbst erfolgt mit einer absolut zufriedenstellenden Geschwindigkeit. Eine Seite wird in ca. fünf Sekunden gedruckt. Die Lautstärke ist angenehm gering. Sie kann durch die Wahl eines leisen Drucks - per Software oder Schalter am Gerät - weiter gesenkt werden (auf Kosten der Druckgeschwindigkeit). Allerdings gibt der Drucker physikalisch bedingt merklich Ozon beim Drucken ab. Wer hier empfindlich reagiert, sollte den Drucker in einem gut gelüfteten Bereich aufstellen.

Leider ist das Druckbild nicht zufriedenstellend. Die Buchstaben wirken nicht ganz scharf, was aber in dieser Preisklasse durchaus noch als normal zu bezeichnen ist. Schwerwiegender ist etwas anderes: In der Druckersoftware kann man auch die Helligkeit und den Kontrast von Graustufen einstellen. Leider führt dies zu unerwünschten Effekten.

Wer glaubt, hier würden nur Graustufen eingestellt, der irrt. Möchte man Graustufen ein wenig satter darstellen und erhöht dazu den Kontrast und verringert die Helligkeit, so wirkt sich dies eben nicht nur auf Graustufen aus. Plötzlich werden Blätter mit einem erkennbarem Grauschleier gedruckt, auch dort, wo gar kein Text zu finden ist, also dort, wo nichts als weißes Papier sein sollte. Natürlich kann man die Einstellungen ändern. Dann wird mit keinem erkennbaren Grauschleier mehr gedruckt, allerdings erscheinen Graustufen dann sehr matt und mit einem deutlich erkennbaren Helligkeitsverlauf von recht nach links.

Auch für diese Preisklasse ist das Druckbild also nicht zufriedenstellend und für ein Markengerät schlicht eine Frechheit.

Erwähnen sollte ich noch, dass der Druck keinen automatischen Duplexdruck unterstützt. Lediglich manueller Duplex ist softwaregeführt möglich. Das ist allerdings in dieser Preisklasse auch nicht zu erwarten.

Fazit:
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+ leicht
+ gute Verpackung
+ nur Tonerwechsel erforderlich, Trommel fest eingebaut für 100.000 Seiten
+ leise
+ schnell

- Treiber nur für Windows und Mac
- kein automatischer Duplex
- unzureichende Druckqualität
- mitgelieferter Toner nur für ca. 400 Seiten ausreichend
- verwirrend zu installierende Software
- unverständliche automatische Abschaltung des Druckers nach einer Stunde
- kein USB-Kabel mitgeliefert

Der Preis ist absolut OK. Nachfülltoner gibt es preiswert. Leider gibt es Defizite bei der Treiberinstallation. Unverständlich ist auch, warum Kyocera keine Treiber für Linux anbietet. Letztlich kommen die zwei Sterne allerdings durch die schlechte Druckqualität zustande. Hier erwarte ich auch im Einsteigersegment von einem Markenhersteller zumindest eine annehmbare Druckqualität. Leider versagt hier Kyocera komplett.

Meine Empfehlung:
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Ich kann niemandem den kauf dieses Drucker empfehlen. Dafür ist die Druckqualität einfach zu schlecht. Kyocera liefert hier eine wirklich armselige Vorstellung ab. Schade.


Sony MDR EX 85 In-Ohr-Kopfhörer schwarz
Sony MDR EX 85 In-Ohr-Kopfhörer schwarz

5.0 von 5 Sternen Phantastischer Klang und hervorragende Haltbarkeit, 18. Mai 2014
Ich benutze diesen Kopfhörer nun schon seit vielen Jahren nahezu täglich. Nach fünf Jahren Gebrauch ist nun einer der beiden Kopfhörer abgebrochen (Verbindung des silbernen Kabeleingangs mit dem Hauptteil des Kopfhörers, vergleiche Produktbild). Aufgrund des häufigen Gebrauchs kann ich dies nur als eine sehr gute Haltbarkeit einschätzen. Mit etwas Sekundenkleber ließ sich der Defekt übrigens beheben. Das zur Haltbarkeit.

Mitgeliefert werden drei Paar Silikonpassstücke (hier Gummilippen genannt) in unterschiedlicher Größe. Man kann die Passform also hervorragend an das eigene Ohr anpassen. Hat man das richtige Passstück gefunden, ist der Sitz tadellos. Dabei sollte man beachten, dass die Kopfhörer tiefer ins Ohr eingebracht werden müssen als herkömmliche Ohrhörer (IEM oder in-ear monitors genannt) . Da sitzen sie dann aber auch bombenfest und bieten eine hervorragende Abschirmung gegen Umgebungsgeräusche. Einziger Nachteil: Es kann passieren, dass das Silikonpassstück beim Entfernen des Kopfhörers aus dem Ohr im Ohr verbleibt. Keine Sorge, darum muss niemand zum HNO-Arzt. Ein paar spitze Finger oder im Notfall eine Pinzette beheben das Malheur schnell. Die Passstücke lassen sich problemlos mit warmen Wasser reinigen und wieder aufstecken.

Der Klang ist der höheren Preisklasse absolut angemessen. Ich habe etliche Kopfhörer mit der Zeit ausprobiert. Diese Sony Kopfhörer bieten meiner Meinung nach in allen Frequenzbereichen einen exzellenten Klang. Die Höhen sind sehr sauber und zischen nicht. Der Mitteltonbereich ist tadellos. Und der Bass sucht meiner Ansicht nach seinesgleichen bei On-Ohr-Kopfhörern. Hier machen diese Kopfhörer selbst großen geschlossenen Systemen Konkurrenz. Alle sin allem ein phantastischer Hörgenuss.

Die Reinigung hätte allerdings besser gelöst sein können. Die Silikonpassstücke lassen sich abnehmen und unter Wasser abspülen. Kein Problem. Es gibt jedoch einen Kanal in das Innere der Kopfhörer hinein, hin zur Treiberspule. Geschützt wird dieser Kanal durch eine winzige knapp 4 mm im Durchmesser messende Vliesauflage von ca. 0,1 mm Dicke. Sie ist also dünner als ein Blatt Papier und ist einfach vor den Kanal gesetzt. In der Mitte dieser winzigen Vliesauflage befindet sich ein kleines Loch, um den Schall besser hindurch zu lassen. Eine Reinigung ist hier kaum möglich. Zwar kann man mit Hilfe einer Nadel die Vliesauflage herausnehmen, aber sie ist eben so winzig, dass man sie nicht wirklich reinigen kann. Verliert man sie, ist der Kanal zum Tontreiber hin offen und verschmutzt noch sehr viel leichter. Mein Tipp: Die eigenen Ohren regelmäßig sorgfältig reinigen, damit sich Verschmutzungen des Kopfhörer in Grenzen halten. Im Außenbereich (auf den Produktbildern nicht zu erkennen) befinden sich weitere Stellen, die sich nciht durch einfaches Abwischen reinigen lassen und mit der Zeit sehr unschön werden.

Fazit:
----------

+ hervorragender Klang in allen Tonlagen, insbesondere ein toller Bass
+ sehr guter Tragekomfort
+ 3 Paar Passstücke in unterschiedlicher Größe
+ 1,2 m Kabel ist mehr als ausreichend
+ sehr gute Haltbarkeit
+ Kabelaufwicklung/Transporttasche werden mitgeliefert

- Reinigung gestaltet sich schwierig
- Gefahr, dass das Passtück im Ohr steckenbleibt
- bauartbedingte erhöhte Verschmutzungsgefahr

Zum Abschluss noch einige technische Daten, die in der Produktbeschreibung bislang fehlen:

Kapazität: 0,1 W
Treibereinheit: 13,5 mm
Membran: PET
Frequenzbereich: 5-24.000 Hz
Empfindlichkeit: 100,0 dB/mW
Magnet: Neodymium
Impedanz: 16,0 Ohm
Kabeltyp: OFC-Litzendrahtanschlusskabel
Kabellänge: 1,2 m
Stecker: Stereo-Mini-Klinke in L-Form (vergoldet)
Gewicht: 6,0 g


revolt Dimmer-Steckdose für Tisch- und Stehlampen mit 230V
revolt Dimmer-Steckdose für Tisch- und Stehlampen mit 230V
Wird angeboten von PEARL Versandhaus
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, 10. Mai 2014
Ist bei mir seit Jahren zuverlässig im Einsatz. Es handelt sich um einen PhasenANschnittsdimmer. Geeignet für alle ohmschen Lasten, also beispielsweise Glühlampen, Heizstrahler und ähnliches.

Der Regelbereich ist recht weit, was bedeutet, dass man sehr genau dimmen kann, sehr viel genauer als bei herkömmlichen Schalterdimmern. Der Regelknopf selbst ist dabei ein wenig schwergängig, was aber im Alltag kein Problem darstellt.

Generell sind Phasenanschnittsdimmer empfindlich gegen Stromspitzen, wie sie beim Durchbrennen einer Glühlampe schnell und häufig auftreten können. Dieses Gerät hat keine wechselbare Feinsicherung. Wenn der Dimmer nach dem Durchbrennen einer Glühlampe nicht mehr funktioniert ist leider ein Neukauf nötig. Wie bei allen Dimmern gilt deshalb auch hier die Empfehlung beim Dimmen von Glühlampen die Lampe bei hoher Dimmstufe, d. h. also mit geringer Helligkeit, anzuschalten. Dies verringert die Gefahr von auftretenden Stromspitzen beim Durchbrennen der Glühlampe, da diese als Kaltleiter normalerweise immer beim Einschalten durchbrennt.

Dieses Produkt erfüllt genau seinen vorgegebenen Zweck und erweist sich bei mir als haltbar und seinen geringen Preis in jedem Fall wert.


Philips GC1820/02 Dampfbügeleisen 1.700 Watt
Philips GC1820/02 Dampfbügeleisen 1.700 Watt

4.0 von 5 Sternen Gute Handhabung, sehr gute Haltbarkeit, aber zu kleiner Wassertank, 3. Mai 2014
Ich benutze dieses Bügeleisen seit über fünf Jahren. Es erfüllt seither problemlos seinen Dienst.

Der Wassertank ist recht klein (180 ml), entsprechend oft muss nachgefüllt werden. Die Dampffunktion (max. 22 g/min) arbeitet aber zuverlässig auch bei niedrigeren Temperaturen. Leider gestaltet sich das Nachfüllen des Wassers als problematisch. Die Einfüllöffnung ist winzig und man kann nur sehr langsam Wasser nachfüllen, sonst läuft es sofort wieder über. Hier ist Geduld erforderlich.

Die Aufheizzeit ist sehr gering, man kann also schnell losbügeln.

Die Sohle hat eine goldene sogenannte "DynaGlide"-Beschichtung. Sie ist auch nach fünf Jahren Benutzung bei mir noch nahezu makellos. Kleinere Kratzer am Rande der Sohle beeinträchtigen bei mir das Bügeln nicht. Die Gleitfähigkeit der Sohle würde ich als gut (Schulnote 2) beschreiben. Für meine Bedürfnisse als Normalbügler ist sie mehr als ausreichend. Die Handhabung und das Gleitverhalten empfinde ich insgesamt als hervorragend. Gegenüber der Keramiksohle, die ein vorheriges Bügeleisen von mir hatte, ist die Gleitfähigkeit der "DynaGlide"-Sohle deutlich besser.

Das Gerät verfügt noch über die Möglichkeit, auch vertikal zu dampfen, so das man Stores, Anzüge oder andere hängende Kleidung hervorragend auffrischen und leicht glätten kann. Dies ist keineswegs bei allen Bügeleisen dieser Klasse Standard. Die obligatorische Spraydüse zum Befeuchten der Kleidung fehlt natürlich auch nicht. Beide Funktionen nutze ich regelmäßig und ohne jedes Problem.

Eine Antikalkkassette ist nicht vorhanden. Man muss bei Verwendung von Leitungswasser also den üblichen fummeligen Weg der manuellen Entkalkung gehen. Ich verwende seit Anbeginn nur destilliertes Wasser, damit entfällt das Entkalken gänzlich. Die Verwendung von destilliertem Wasser ist zugelassen, was nicht bei allen Bügeleisen der Fall ist.

Die angeblich eingebaute automatische Abschaltung (laut Anleitung nach 30 s waagerecht stehend und nach 8 Minuten hochkant abgestellt) funktioniert bei mir nicht. Allerdings habe ich das auch noch nie vermisst.

Fazit: Für meine Bedürfnisse als Normalbügler ein absolut und uneingeschränkt empfehlenswertes Bügeleisen mit sehr guter Handhabung. Einen Stern Abzug wegen zu kleinem Wassertanks und schlecht konstruierter Einfüllöffnung.

Kurz noch ein paar technische Daten:
- 1.700 Watt
- 1,8 m Kabellänge
- 22 g/min Dampf (maximal)
- 180 ml Wassertank
- Produktabmessungen: 26,1 x 11,5 x 13,6 (in cm)
- Gewicht: 1 kg


JP 1880 Herren T-Shirts, 2er-Pack, 687503
JP 1880 Herren T-Shirts, 2er-Pack, 687503
Wird angeboten von Ulla Popken
Preis: EUR 24,95

5.0 von 5 Sternen Hervorragende Stoffqualität und Passform, 22. April 2014
Die T-Shirts sind von hervorragender Qualität. Der Stoff ist relativ stark. Das Material verzieht sich auch nach dem Waschen praktisch gar nicht. Ich habe diesbezüglich nur selten eine derart gute Qualität in den Händen gehabt.

Die Passform ist hervorragend, die T-Shirts fallen dabei tendenziell eher größer aus. Sie sind größenangepasst in der Länge, d. h. größere Größen sind auch länger. Auch hier fallen die T-Shirts eher etwas länger als andere Marken aus.

Insbesondere der kräftige Stoff garantiert ein hervorragendes Tragegefühl und die Beibehaltung der Passform. Gerade dies war bisher bei mir immer ein Problem, da spätestens nach dem Waschen sich meine T-Shirts in alle Himmelsrichtungen verzogen. Das ist bisher hier nicht geschehen.


Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer
Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer
Preis: EUR 14,99

32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lerne dich, deines eigenen Verstandes zu bedienen, 20. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwei Dinge vorweg: Ich möchte hier keine endlose detaillierte Rezension geben, sondern nur kurz meine Einschätzung nach der Lektüre des GESAMTEN Buches darstellen.

Zweitens: Die politischen Ansichten ANDERER Menschen sind mir dabei egal. Ich habe meine eigenen. Diese müssen weder mit denen der anderen übereinstimmen noch fordere ich andere auf, meine Meinung zu teilen. Nur haben sie meine Meinung zu respektieren, so wie ich die Meinungen und Ansichten anderer Menschen auch selbst respektiere, auch wenn ich sie nicht zwingend teile.

Nun zum Buch: Inhaltlich ist wohl nahezu bereits alles gesagt und geschrieben. Ich erspare dem Leser dieser Rezension deshalb die gefühlt 493. Wiederholung.

Pirinçcis Sprache ist - auch das dürfte mittlerweile bekannt sein - an vielen Stellen nicht jugendfrei und an allen Stellen nicht politisch korrekt. Ersteres mag man kritisieren. Letzteres ist erfrischend, ja geradezu befreiend.

Selbst wenn man Pirinçcis Meinung nicht an allen oder sogar auch an keiner Stelle teilen mag, eines muss man ihm unumwunden bestätigen: Er argumentiert klar und punktgenau. Er begründet seine Meinung, er wirft sie nicht nur einfach in den Raum. Er verlangt nicht, dass man sie teilt, er verlangt aber zurecht, dass man in einem solchen Fall mit Gegenargumenten statt mit Totschlagsargumenten aufwartet, die in Wirklichkeit ja nur dem eigenen Unvermögen, überhaupt zu argumentieren, Ausdruck verleihen.

Pirinçci gliedert dabei sein Werk in mehrere Teile - übrigens spricht er dabei weit mehr Themen an, als uns so manche Mainstreammedien und Kritiker glaubhaft machen wollen, was oft wohl daran liegen mag, dass viele sein Buch nicht einmal gelesen haben, bevor sie glaubten, sich eine Meinung bilden zu können.

Fazit: Hier schreibt jemand ein Buch, der es satt hat, seine Meinung nur hinter vorgehaltener Hand auszusprechen, aus Angst, selbsternannten Tugendwächtern könnte sie missfallen. Pirinçci fordert zum Widerspruch auf, fordert aber auch, diesen argumentativ zu begründen. Und genau daran mangelt es in der heutigen Zeit leider.

Dabei mag so mancher Leser erstaunt und vielleicht auch erschreckt feststellen, dass er bisher eine Meinung hatte, ohne zu wissen, warum, vielleicht nur, weil er glaubte, Tugendwächter würden verlangen, dass er sie gefälligst zu haben hätte. Wenn er dann nach der Lektüre dieses Buches seine eigenen Ansichten hinterfragt und sie - egal ob er sie beibehält oder ändert - aus eigenen Antrieb begründen und vertreten kann, dann hat Pirinçcis Buch seine gewünschte Wirkung vollends entfaltet.

Und genau dies wünsche ich allen Lesern: Bedienen sie sich ihres eigenen Verstandes und lernen sie, eine eigene, selbst begründete Meinung zu entwickeln, ganz unabhängig davon, ob sie anderen gefällt oder auch nicht.


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